Einzelbild herunterladen

T15

Kunst und Wiffenschast

Gießen, M a kar Noe,

n i u s , Forchhammer, Georg 21. Walter, Ludwig Heß, Helge Lindberg, Walter S o o m e r u. a.

2lber auch gerade junge Künstler zog Trautmann heran, die später zu den Größten gehörten: obenan zu nennen ist Wilhelm Backhaus, der mit knapp 16 Jahren im Januar 1900 hier spielte und bis heute sehr oft wiederkam (etwa 15mal), ebenso Josef Szigeti, Kulenkampff, Riele Q u e l i n g und andere.

Ue-erblicken mir diesen Zeitabschnitt, so sehen wir, daß gerade in diesem uns Trautmann, unter strengster Würdigung der Klassiker, endlich auch neuzeitliche Orchestermusik mit ihren gänzlich neuen Klangfarben kennen gelehrt hat: außerdem hat er den Chor zu ganz großen Ausgaben erzogen. Leider war durch den Weltkrieg und besonders die unglücklichen Nachkriegsjahre dieses Bestreben wie­der etwas eingeschränkt worden. Es bleibt aber die Tatsache bestehen, daß erst unter Trautmanns Füh­rung Gießen zur Musik st adt wurde, die einen weit über unsere engeren Grenzen reichenden Ruf gewonnen hat! Was der damalige Oberbürger­meister nach Trautmanns Ableben sagte:Es war das Verdienst des Heimgegangenen, daß das Musik­leben in unserer Stadt und in der deutschen Musik- welt einen Rang einnahm, um den, wie ich weiß, selbst große Städte die Stadt Gießen beneideten", kennzeichnet die Tätigkeit Trautmanns am besten unb bleibt uns allen, die wir diese große Zeit mit- erleben durften, im ewigen Gedächtnis.

Auf solcher Basis weiterzuarbeiten, war Traut­manns ebenbürtigem Nachfolger, Dr. Stefan Te° m e s v ä r y, vorbehalten. Auch er, ein vortrefflicher Praktiker und sehr gewandter Dirigent, hat als | überragende Persönlichkeit das Erbe, das er über- I nahm, treu bewahrt und das Musikleben im wei- l testen Sinn des Wortes gefördert, insbesondere die

* Dgl. den ersten 'unb zweiten Teil des Aufsaßes stn ber gestrigen unb vorgestrigen Nummer bes (Sie­bener Anzeigers. ______________

Iubiläumsschau für Richard Hoelscher.

Als schönstes Geschenk für den Maler Professor Richard Hoelscher zu seinem 75. Geburtstage veran­staltet die Stadt D a r m st a d t eine Jubiläumsaus- stellung in der Städtischen Kunstsammluna auf der Mathildenhöhe. Da die Schau einen geschlossenen Ueberblick über das Lebenswerk Hoelschers abgeben wird, werden neben vielen noch nicht gezeigten Schöpfungen auch zahlreiche hervorragende Werke aus öffentlichem und Privatbesitz ausgestellt werden.

Gerhart Hauptmanns Werke.

Zum 80. Geburtstage des Dichters plant der Ver­lag S. Fischer eine Gesamtausgabe der Werke Gerhart Hauptmanns, die aus zwei Abteilungen be­stehen soll. Die erste wird die bisher vom Dichter abgeschlossenen Werke bringen, während die zsvette Fragmente und Varianten enthalten wird. Die Her­ausgabe der ersten Abteilung besorgt der Dichter selbst, ihr Umfang ist auf 18 Bände berechnet. Da­mit sollen der Offenlichkeit wieder Werke zugänglich werden, die als Einzelausgaben nicht mehr zu haben waren.

Gerstershexe von Passau" in Berlin.

Der Berliner Volksoper, die schon Ottmar Ger­stersE noch A r d e n" in der Reichshauptstadt oorgestellt hat, ist auch die der Uraufführung in Düsseldorf folgende Berliner Erstaufführung von GerstersHexe von Passau" zu danken. Dem Werk, das durch seine volkstümlich-einprägsame, gesangsbetonte Musik und deren Holzschnitthafte Be-

Philippi, Pos-Carloforti, Frau Kämp­fe r t, die Herren: Sistermans, Hans Buff- r Pichler, Felix Krauß, Os- LudwigW'üllner, Felix <5 e

150 Jahre Gießener Konzeriverein

Ein geschichtlicher Rückblick zur kommenden Festwoche.

Von Professor Dr. med. Heinrich Walther.

(Schluß*.)

War Max Reger gerade in der Zeit 19091915 in Gießen heimisch, so lebte er auch nach seinem Tode noch fort. In drei Konzerten zu feinem Ge­dächtnis wurde er mit prächtigen Werken (Einsied­ler, Choralkantaten u. a.) würdig gefeiert, am meisten noch in dem oben erwähnten 100. Psalm. In etwa 34 Konzerten, einschließlich Reger-Tage, kamen Werke dieses großen, damals noch so sehr umstritte­nen Meisters zur Aufführung (u. a. Bach-Variatio­nen, Telemann-Variaüonen, zahlreiche Lieder und Soloviolinwerke). Das Meininger Orchester brachte 1925 unter Peter Schmitz RegersMozart-Varia­tionen" zu seinem Gedenken erstmalig hier zur Auf­führung. Trautmann hat somit das große Verdienst, sich ebenso energisch für Johs. Brahms wie für Max Reger eingesetzt zu haben.

Auch die Solistenfrage war zu dieser Zeit gut ge­regelt. In erster Linie kamen große Künstler wie­der zu Wort. Von Geigern B u r m e st e r, P e t s ch- nikofs, Ondricek, Hugo Heermann, Henri Marteau, Alma Modie; von Cellisten: Elsa Ruegger, Hugo Becker, Grümmer, Földesy; von Pianisten: Ho- dapp,Fr6d6ric Lamond, Frau C a r e n o, Max Reger (mit Trautmann zusammen an zwei Klavieren), Elly Ney, Pembaur, An- sorge. Gesangskräfte: Nina Faliero,Mysz- ©meiner, Hermine Bosetti, Erika Wedekind, Erler-Schnaudt, Maria

Namen zu nennen, von Pianisten! immer wieder wirkte hier Wilhelm Backhaus, Lubka K o - l e s f a, Professor W ü h r e r, Professor H o b o h m, Edwin Fischer, Claudio A r r a u, Alfred Hoehn: von jungen Pianisten zu nennen: Helmut R o l o f f, Berlin, Heinz Schröter, Frankfurt, Robert Kr eiten, Conrad Hansen: von Gei­gern: Josef Szigeti, Martha Linz, Alma Mo o die, sodann die mit dem Berliner Musik­preis ausgezeichnete Geigerin Maria Neuß, Ku­lenkampff, Vasa Prihoda; von Cellisten: Christja K o l e s s a. Mit herrschen Vorträgen auf der Orgel erfreute uns mehrmals Günther R a - m i n, Leipzig. Auf dem Gebiet der Gesangskunst einige Namen: Helge Lindberg, Max Meili, Schlusnus: von Damen: von Stetten, von Kryswyck, Eva Bruhn, Lore Fischer, Gertrude P i tz i n g e r, Adelheid Armhold, Erna Sack, sodann immer wieder in Konzerten die vor- treffl'che Sopranistin Ria Ginster aus Frankfurt am Main.

Unter den Ouartettvereinigungen ist an oberster Stelle immer wieder zu nennen das Stuttgarter Wendling-Quartett, das so energisch für Reger eingetreten ist, außerdem das ausgezeichnete Qu artetto di Roma. Auch in diesem Zeit­raum wurden in etwa 20 Konzerten je eine oder mehrere Nummern Regerscher Werke gebracht.'

Die Orchesterfrage wurde bis zum Jahre 1936 teils durch den Gießentzr Orchefteroerein, teils durch Heranziehung auswärtiger Orchester (Frank­furt, Darmstadt, Meiningen, Koblenz) gelöst, die von Temesvary in ausgiebiger Probenarbeit für die hiesigen Konzerte vorbereitet wurden. Seit 1936 besitzen wir durch die Initiative des Herrn Oberbürgermeisters Ritter ein eigenes Gießener Städtisches Orchester. Dieses Orchester, das aus jugendlichen und begeisterungsfähigen Kräften besteht, hat sich in kurzer Zeit zu einem vortreff­lichen Tonkörper entwickelt, dessen Leistungen denen größerer städtischer Orchester durchaus ebenbürtig sind..

So tritt ber Konzertverein trotz seines ehrwür­digen Alters mit verjüngten Kräften in fein 150. Dereinsjahr ein, das er im Mai 1942 zu feiern be­absichtigt, eingedenk der vielen Jahre kultureller Arbeit auf dem Gebiete des Gießener Musiklebens.

Orchesterkonzerte. Dies war jetzt dadurch möglich geworden, daß nach langen Jahren gut eingespielte, auswärtige Orchester verpflichtet werden konnten, gerade um die Aufgaben der Sinfoniekonzerte zu erfüllen, fo daß diese Leistungen naturgemäß bei solch guten Orchestern noch gesteigert wurden.

Auch für die Chorleistungen war Temesvary ein vortrefflicher Erzieher dank seiner jahrelangen Dirigententätigkeit in Düsseldorf, Stuttgart, Offen­bach a. M- und Frankfurt a. M. Mit einer würdigen Gedächtnisfeier für Trautmann: Deutsches Requiem von Johs. Brahms, begann eine Reihe vortrefflicher Choraufführungen (zum Teil neu für Gießen): Schütz, Weihnachtsoratorium, Bach, Magnificat, Matthäuspafsion, Weihnachtsoratorium, Beethovens Miffa, Motarts Requiem, Händels Messias, Negers Einsiedler , Händels Oettinger Tedeum, Händels Herakles", Verdis Requiem, schließlich 1941 Hän­delsFeldherr". (Letzteres Werk in Arbeitsgemein­schaft mit dem Akademischen Chor aus Marburg und dem Chor des Staatsbades Bad-Nauheim.)

Auch auf dem Gebiet der Sinfoniekonzerte waren jetzt die Leistungen hervorragend, sowohl was die Klassiker als auch die zeitgenössischen Tonsetzer an­langt: unter diesen wiederum obenan Max R e - g e r s Werke (Lustspielouoertüre, Mozart-Varia­tionen, Konzert im alten Stil), außerdem Bruck­ners Sinfonien, Werke von Pfitzner, Smetana, Dvorak, *Rid)arb Strauß, Tschaikowsky, Ottmar Ger- fter. Ein besonderes Verdienst erwarb sich Temes- vary durch die Vervollkommnung der Dolkskon- 3 e r t e. In diesen brachte er in der großen Volks- Halle dreimal Beethovens Neunte Sinfonie, einmal Werke von Richard Wagner und Bruckner. Auch in dieser Epoche wurde Max Reger immer wieder be­rücksichtigt. Gerade das Wendling-Quartett hat das große Verdienst, die sämtlichen Quartette Regers hier gespielt zu haben.

Was die Solistenfrage anlangt, so wurden auch hier vortreffliche Kräfte verpflichtet. Um nur wenige

lebung altertümlicher Formen seinen Weg über alle Bühnen zu nehmen berufen ist, wurde eine ausgezeichnete Wiedergabe bereitet. Erich Orth­manns präzis rhythmisierende musikalische Lei­tung sorgte für ein farbig funkelndes orchestrales Gewand. Auf kleinem Raum bewegte Carl M ö l - l e r die von Ernst Senfs zuverlässig einstudierten Chöre wendig unb einbrucksooll. Walter Kub- b e r n u ß waren einige Silber hervorragenb ge­lungen. Johannes Jacobi.

Hans CeipsJdothea" in Berlin.

Schon das griechische Altertum wollte es dem Homer zum Trotz nicht wahrhaben, daß die schöne Helena, die Gattin des Spartanerkönigs Menelaos, sich von dem leichtsinnigen Paris nach Troja habe entführen lassen; vielmehr habe sie sich, so berichtet auch,Herodot, in den trojanischen Kriegs- jahren in Aegypten aufgehalten, während Paris die Götter taten wieder ein Wunder eine ihr ähnliche Frau nach Troja mitgenommen habe, die bann von dem arglosen Menelaos als echte Helena wieder nach Hause gebracht worden sei. Was ge­schieht nun, wenn Menelaos nach Beendigung des Trojanischen Krieges mit feiner falschen Königin an die ägyptische Küste verschlagen wird und hier der echten Helena begegnet? Das ist die Frage, die Hans Leip in seiner jdothea" in komödien­hafter Art beantwortet: Helena und Menelaos er­kennen und finden einander, Jdothea (die falsche Helena) bekommt einen ihrer Art entsprechenden

reichen Bierbrauer, ihre Schwester Oenone wirk t>Drt ihrem göttlichen Vater Proteus an Eilen verkup­pelt, und auch das lange getrennte Dienerpaar wird wieder vereinigt, denn die Komödie spielt ja in jener arkadischen Zeit, in der auch der Götterbote Hermes auf Erden zu wandeln geruhte und die Olympischen die Verwirrungen der Sterblichen mit leichter Hand zu lösen pflegten. In der Aufführung des Deutschen Theaters spielt Anna Sam» mann die Doppelrolle ber Komödie: gewöhnlick und zänkisch als Jdothea, schicksalsergeben und hoheitsvoll als Helena, Christian K a y ß l e r findet den rauhen Ton des kriegerischen Spartanerkönigs, hinter dem sich eine echte Herzlichkeit verbirgt. Die Bühnenbilder Caspar Rehers geben dem Mythos die stimmungweckende Landschaft.

Gerhard Bohlmann, j -

finuf Hamsun erlitt einen Schlaganfall. 1

Der große norwegische Dichter Knut Hamsun er­litt in den letzten Tagen einen Schlaganfall. Trotz seines hohen Alters von 83 Jahren hat sich der Dichter wieder völlig erholt.

-------------- «tz

Aus aller Welt.

lleberschwernrnungen in Katalonien.

Eine Ueberschwemmung hat in gant Katalomett katastrophale Ausmaße angenommen. Arn Fuße der Pyrenäen finb, mehrere Flüsse um vier Meter ge­stiegen und haben ganze Ortschaften überflutet, so daß bereits über 7000 Einwohner innerhalb von 48 Stunden obdachlos geworden sind. Das Vieh ist zum großen Teil in den Fluten umgekommen. B a r ce l o n a ist von Aragonien und Kastilien nur unter größten Schwierigkeiten zu erreichen. Der Eisenbahnverkehr mußte umgeleitet und Flugdienst eingesetzt werden. Militär ist aufgeboten worden, um die Dämme auszubessern. Gleichzeitig wurden Lebensmittelsendungen in die Notstandsgebiete ge­schickt.

Die Angehörigen gefallener Frontkämpfer betrogen.

Lpd. Darmstadt, 30. April. Weil er unter Mißbrauch einer Vertrauensstellung bei ber Ab­rechnung von Sterbegeldzahlungen bie Angehörigen gefallener Frontkämpfer in einer Anzahl von Fällen um Teilbeträge von 5 bis 40 RM. gefchäbigt hat, würbe ber 41jährige Ernst Bott aus Offenbach am Main von dem Sonbergericht in Darmstadt als Volksfchäbling zu 4 Jahren Zuchthaus unb zum Verlust ber bürgerlichen Ehrenrechte für bie gleiche Zeitbauer verurteilt. Bei ber Strafzu­messung wirkte sich zum Nachteil bes bisher un­bestraften Angeklagten ber Umftanb aus, baß er bet Begehung feiner Straftaten eine besonders gemeine und verwerfliche Gesinnung bewiesen hat.

Drei Jahre Zuchthaus für Postdiebsiahl.

Lpd. Darmstadt, 30. April. Nach jahrelanger unbescholtener Berufstätigkeit erlag der 56jährige Friedrich S ch ö n b e i n aus Darmstadt der Ver­suchung, sich bei der Aushilfe in der Packkammer eines Postamtes wiederholt an Postsendungen zu vergreifen. Insgesamt wurden 10 bis 12 Fälle fest- gestellt, in denen der Angeklagte Päckchen mit Le­bens- und Genußmitteln entwendete. Da es sich dabei teilweise um Feldpostsendungen handelte, ver­urteilte ihn das Sondergericht in Darmstadt als Volksschädling zu 3 Jahren Zuchthaus und zum dreijährigen Verlust ber bürgerlichen Ehren­rechte. Die empfindliche Strafe war erforderlich, um die Zuverlässigkeit des Postvertehrs gegen die verbrecherische Ausnutzung der besonderen Kriegs­verhältnisse nachdrücklich zu sichern.

ß^wJ/eilqueHe Karlslprudel

Zu gleichen Preisen in Apotheken. Drogerien imd 6m* die Brunnenverwallung Bislircben - Rui 44 - erhältlich.

empfiehlt er ein richtiges Wundpflaster. Also TraumaplaSt mit dem luftdurchlässigen Mullkissen, das ein weiches Polster bildet und die Wunde bzw. Blase sowohl vor Verunreinigung als auch vor neuerlicher Reibung schützt.

Der Arzt warnt vor einem einfachen Heftpflaster, vielmehr

Bekanntmachung.

Reichssportabzeichen:

hier: leichtathletische Hebungen.

Pm 6. Mai 1942 können in der Zett von 18 bis 20 Uhr leichtathletische Hebungen auf dem Sportplatz des MTV. am Schiffenberger Weg abgelegt werden. Bewerber können sich dort noch melden. Urkunden­hefte sind, mitzubringen. 1436D

Gießen, den 29. April 1942.

Der Landrat des Landkreises Gießen.

______________________Dr. Lo tz.______________________

Gemeinsame Bekanntmachung der Canbräfe ber Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen unb Lauterbach.

Kartoffelversorgung.

Der Herr Reichsstatthalter in Hessen Lanbes- regierung Landesernährungsamt läßt abweichend von der von ihm getroffenen Regelung vorüber­gehend einen Vorgriff auf Abschnitte des Bezugs- ausweifes zu. Auf bie Abschnitte 4 bis 6 bes Be­zugsausweises können baher ohne Rücksicht auf bie auf ihnen vermerkte Befristung ab sofort 2,5 kg Kartoffeln je Abschnitt, soweit vorhanben, bezogen werben. 1438D

Gießen, den 29. April 1942.

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach.

Der Landrat des Landkreises Gießen.

Dr. Lotz.

Tel. 36683 und 34441.

u«Q

Mehr Freude an der Natur durch Äermühler-Bücher|

jkafaafiejßroncfiüis J'

gnd Me quälenden Zeugen einer gesck»wäck>ln,, reiiempftnMf^eRTV ofimoK entzündlich veränderten Älmung^schleimdau«; beher threM Hartnäckigkeit. Tritt man ihnen ober mit.Gilphosrolin* entgegen, C so zeig« man do« richtige Verständnis für das, too< hier nertut, nämlich: nicht allein ber jeweiligen Beschwerden Herr zu 1 werden, sondern vor allem auch aus baä anfällige Gchleimhaut» Ä getpebt In wirklich heilkräfligem 6ignt etnzuwirkea. Dal ist der M Dorzug der e

.SilphoScatin -Tabletten- 1

die fest langen Zähren vielseitige Anerkennung gesunden hab«. I Achten Eie beim Einkauf aut den Tkomrn .Ellpbostalin*, die M grüne Packung und den ermäßigten Preis von AM. 2.06 für 1 80 Tableiten. Erhältlich In allen Apotheken, wo nicht. d«mn Tlosen-Apotheke, München, Tlosenstraße 6. Verlangen Sie von der Firma Carl Bühler, Konstant, kostenlos o. o,''££e M kindlich die inteiessante. illustrierte Aufklärungsschrift Sl 869 1

Annahme-Untersuchung für die Waffen- ff.

Die Waffen--- stellt ein , , Kriegsfreiwillige (Arbeitsdienftv süchtige nach Ableistung der verkürzten Arbeitsdienst« Pflicht), . e

Freiwillige mitTrenstrertvervflrchtung vom vollendeten 17. bis 45. Lebensjahr.__

Ter'Dienst in der Waffen-s- gilt als Wehrdienst. Körpergröße mindestens 1,70 m (bis 20 Jahre Nähere Ausführungen im redaktionellen Teil dieser Zeitung, ferner im Merkblatt der ErgönzungS« stelle und durch die Untersuchungskommission.

Von der Wehrmacht Gemusterte können sich melden, dürfen aoer noch nicht ausgehoben sein.

Ferner werden eingestellt ...

Freiwillige für die ---Pollzei-Drvrsum und Anwärter für den Dienst in der Deut­schen Polizei.

Nähere Auskunft erteilt die Annahmekom­mission. t

Tie Annahmeuntersuchung findet statt am 4.5.42, 8.00 Uhr, in Gießen, Restaurant Burghof, Burggraben 9. .

Arbeitsbuch und Wehrpaß sind mttzubrmgerr. ErgänzungSamt der Waffen- ff Grg.-Ltelle Fulda-Werra (IX) Kassel-Wilh., Löwenburgstr. 10.

Monklnroa von3bis20v-H-erha,tens,ebeiwieder- Nacmasse holten Veröffentlichungen einer AnzeigeI

tfoiKleefturse

tur Vorbereitung für die Reifeprüfung

Vierjähriger Kursus

auf dei^Volksschulbildung aufbauend

Zweijähriger Kursus

für Teilnehmer mit mindestens mittlerer Reife

Beginn: Montag, den 4. Mai 1942, 19 Uhr in der Oberschule für Mädchen,

Gießen, Dammstraße

1447 0

Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld. Büdingen, Friedberg. Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen.

Oie Abgabe von Sauermilchkäse im Nahmen der Bewirtschaftung.

Nachdem von ber 35. Zuteilungsperiode ab wieder eine dreimalige Käsezuteilung innerhalb ber einzel­nen Zuteilungsperioben vorgesehen ist, hat ber Herr Reichsstatthalter in Hessen Landesregierung Lanbesernährungsamt im Einvernehmen mit bem Milch- unb Fettwirtschaftsverbanb Hessen-Nassau bestimmt, baß von ber 36. Zuteilungsperiobe ab bis auf weiteres auf den Abschnitt 2 für Käse ber Reichsfettkarte ohne Rücksicht auf bie auf den Ab­schnitt aufgebruckte Zeitspanne währenb ber ganzen Dauer ber Zuteilungsperiobe ausschließlich Sauer­milchkäse (Hanbkäse) abzugeben ist und bezogen werden kann. 1437D

Gießen, den 29. April 1942.

Oür die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, riebberg, Gießen unb Lauterbach sowie ben Ober­bürgermeister ber Stadt Gießen.

Der ßanbrat des Landkreises Gießen.

Vr. L o

DleDeatscheArbeitslront NSG. Krall durch Freude

Kreisdienststelle Wetterau

Gießen, Schanzenstraße 18

Bekanntmachung.

Fischversorgung

hier: Eintragung der Verbraucher in kundenlisten.

Nachdem bei ber letzten Fischverteilung Sonber- ausweiskarten für ben Fischbezug ohne Beliefe­rungsvermerk nicht mehr vorgezeigt worben finb, erfolgt in ber Zeit

vom 4. bis einschließlich 9. Mal 1942 eine Eintragung ber Verbraucher in bie Kunben- listen ber drei Gießener Fischgeschäfte nach folgendem Plan:

Für Verbraucher mit den Anfangsbuchstaben

AG am Montag, dem 4. Mai 1942,

HK am Dienstag, dem 5. Mai 1942,

LQ am Mittwoch, dem 6. Mai 1942,

R, S, Sch, St am Donnerstag, dem 7. Mai 1942,

TZ am Freitag, dem 8. Mai 1942.

Die Wahl bes Fischgeschäftes steht jebem Ver­braucher frei.

Der Eintrag in die Kunbenlisten wirb von ben Fischgeschäften in dem roten Haushaltsausweis auf Seite 2 bescheinigt. Ohne Vorlage des roten haus­haltsausweises kann ein Eintrag nicht erfolgen.

In Zukunft erfolgt bie Fischverteilung nach den Nummern der Kundenlisten. Die Fischgeschäfte geben öffentlich bekannt, welche Nummern jeweils be­liefert werben. 1443D

Gießen, ben 1. Mai 1942.

Der Oberbürgermeister der Stabt Gießen.

______Ernährungsamt Abt. B._____________

Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!

Traum aPl ast