Einzelbild herunterladen

Vurg Gleiberg - Wahrzeichen der Studenten.

Wer nie von Gleibergs Mauerkranz geschaut das weite Land ..."

Don den Burgen, die im Umkreis unserer Stadt Gießen, an den Usern der Lahn liegen, ist der Gleiberg mit seinem trutzigen Bergfried wohl die bekannteste und interessanteste. Abgesehen von dem landschaftlichen Reiz, den der Gleiberg, ganz gleich von weicher Seite gesehen, mit seinem hohen Turm, seinen erhaltenen Bauten und Mauern bietet, sei es, daß er als Kulisse das Landschaftsbild ab« schließt oder mit seinem Nachbarn, dem kleineren Vetzberg, als Silhouette hinter dem Bilde der Stadt Gießen erscheint. Auch sei hier nicht die Rede von der weittragenden Aussicht, die man von der Höhe des Gleibergs weit ins Land hinein hat; ebenso sei die wichtige Rolle des Gleibergs, die er mehr als einmal in der deutschen Reichspolitik gespielt hat, nur am Rande erwähnt.

Diesmal soll die Beziehung und Verbindung des Gleibergs zu den Gießener Studenten und darüber hinaus zur Deutschen Studentenschaft bis zum Nationalsozialistischen Deutschen Studenten« bund herausgestellt werden. Burgen oder Schlösser in nachbarlicher Nähe einer Universitätsstadt stehen fast immer in einem engen und starken Konnex zur örtlichen Universität und Studentenschaft. So ist es auch mit Burg Gleiberg und der Gießener Stu« dentenschaft!

In der Zeit, da die Gießener Studenten, um hhrr Recht« zu wahren, aus der Universitätsstadt auszogen", waren sie fünfmal auf Burg Gleiberg au Gast. Der erste Auszug fand im Jahre 1777 statt, und zum letzten Male waren Gießener Stu­denten 1829 aus der Burg. Diele Bilder und Be- riche aus damalitger Zeit über diese Gießener Stu« dentenauszüge nach dem Gleiberg halten die Erin­nerung wach.

Zn den späteren Jahren war der ©leiberg wieder ein gern besuchter Ort der Gießener Studenten, auch ist Burg Gleiberg zum Gründungsort mancher stu­dentischer Korporationen geworden.

Nach der Machtübernahme im Zähre 1933 such­ten und fanden wiederum Gießener Studenten, die schon in der Kampfzeit den Gleiberg öfters zum Mittelpunkt politischer Veranstaltungen gemacht hat­ten., eine Verbindung mit dem Gleiberg, Der G l e i« berg-Verein, der sich schon über 100 Jahre für die Erhaltung der Burg einsetzte, nahm die An­regung der Gießener Studenten, die Burg der neuen Zelt dienstbar zu machen, mit Freuden auf. 2m Jahre 1934 konnte das im Nassauerbau einge­richtete 'Schulungslager mit einem Lehraang für 60 Studenten der Hochschulen Gießen, Marburg,

Frankfurt am Main, Darmstadt und Heidelberg er­öffnet werden. Nach diesem ersten Lager kamen noch öfters die Studenten, Fachabteilungen der verschie­denen Fakultäten, studentische Arbeitsdienstreferen­ten und viele andere studentische Gruppen zu Lehr­gängen auf den Gleiberg. Die Relchsminister Dr. Ruit und Dr. Frank und unser Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger waren zu einzelnen Tagungen auf Burg Gleiberg erschienen. Auch an­dere Organisationen der Partei, die jj und SA., die HI. und der BDM., die DAF. und die NSG. Kraft durch Freude" benutzten in der Folgezeit gerne das in Gemeinschaftsarbeit zwischen Gleiberg- Verein und Gießener Studentenschaft erstandene, zweckmäßig und stllecht ausgestaltete Schulungs­lager.

Der Gleiberg hat durch den Ausbau des Schu­lungslagers in keiner Weife feine frühere Beliebt­heit als Ausflugsort eingebüßt; gerade durch die Schulungslehrgänge mit Teilnehmern aus allen Teilen und Gauen Deutschlands ist der Gleiberg in der breitesten Oeffentlichkeit weiter bekannt ge­worden.

Die Verbindung zwischen Burg Gleiberg und den Studenten besteht schon über 150 Jahre, dies kommt immer wieder deutlich durch den Besuch von Alten Herren, die, so oft sie in die Nähe von Gießen kommen, den Gleiberg aufsuchen, zum Ausdruck. Auch in kommender Zeit wird die Verbindung be­stehen bleiben, vielleicht sich gerade in Erinnerung an die alte Tradition noch weiter festigen, und viel­leicht wird dereinst Burg Gleiberg als ein Wahr­zeichen auch, der Studenten und der Alten Herren erstehen. Verkehrsdirektor H. F. Schuster.

Vollmilch mit Magermilch gestreckt.

Zwei Jahre Gefängnis für einen gewissenlosen Milchoerteller.

LPD. D a r m st a d t, 27. Febr. In unglaublicher Weise hatte sich der Milchoerteiler Hermann Bauer in Darmstadt-Eberstadt gegen die Ver­brauchsregelungsoerordnung vergangen. Gemein­sam mit seiner Tochter hatte er d i e Vollmilch mit Magermilch g« st reckt und dieses Ge­misch als Vollmilch verkauft. Dadurch hatte er natürlich Vollmilch gewonnen, die er an nicht­bezugsberechtigte Kunden verkaufte. ,So hatte er einem Kaffeehausinhaber in Ebevstadt feit Kriegs­beginn täglich etwa zwei Liter Vollmilch gegeben. Seinem gewissenlosen Verhalten setzte er dadurch die Krone auf, daß er im vergangenen Jahr anfing, die Vollmilch, die er später verkaufte, abzurahmen.

So gewann er wöchentlich etwa 8 bis 10 Liter Rabm, den er im Keller des Hauses feiner Tochter verbutterte und die Butter zusätzlich in seinem Ge­schäft verkaufte. Er behauptete in der Verhandlung vor dem Darmstädter Amtsrichter, er habe es nur getan, weil er plötzlich er wisse nicht wieso zu wenig Butter gehabt habe. Er habe das Manko auf diese Weise beseitigen wollen. Der Amtsrichter erkannte gegen den Angeklagten wegen Vergehens gegen die Verbrauchsregelungsoerordnung ufw. und wegen Betrugs auf eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren. Die Tochter, Frau Käthe Z w a ch, die dem Vater eine eifrige Gehilfin war, erhielt eine Gefängnisstrafe von einem Jahr. Der Amtsrichter ordnete bei dem Angeklagten Bauer die sofortige Strafverbüßung an.

Aber nicht nur der Lieferant, sondern auch die Kunden hatten sich wegen des Kaufs der ihnen nicht zukommenden Milch vor dem Amtsrichter zu ver­antworten. Der Kaffeehausbesitzer und seine Frau erhielten Geldstrafen von je 1 0 0 0 R M. Straferschwerend wirkte bei ihnen, daß sie die Milch aus reiner Gewinnsucht nahmen. Drei andere Frauen , die die Milch für ihr« teils kranken Fa­milienangehörigen verwandten, erhielten Geldstrafen von 150 und 200 RM.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 28. Febr. (Vorbericht.) Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 37,50 bis 46,50, Bullen 35,50 bis 44,50, Kühe 25 bis 44,50, Färsen 36,50 bis 45,50, Kälber 40 bis 59, Schweine 56,50 bis 63,50. Marktverlauf alles zu- geteilt.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

m.n. Für Untermietoerhältnisse gelten im wefent- lichen dieselben Vorschriften wie für sonstige Miet- Verhältnisse. Ebenso wenig wie der Vermieter dem Mieter verbieten kann, ein Radiogerät in seiner Mietwohnung aufzustellen, ebenso wenig können Sie dies Ihren Untermietern untersagen.

H. TL in $. Entgegen den Ihnen zu Ohren gekom­menen Gerüchten wird von zuständiger Stelle dar­auf hingewiesen, daß keine Zeitgrenze für die Vor­nahme von Hausschlachtungen gesetzt ist; diese kön­nen also noch nach dem 15. März oorgenommen werden.

3- 21. Forderungen der von Ihnen angegebenen Art verjähren nach § 196 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches in zwei Jahren, es fei denn, daß Die Lieferung für den Gewerbebetrieb des Schuldners erfolgte. Ist dies der Fall, dann greift eine vier­jährige Verjährungsfrist Platz. Dies bestimmt § 196 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Ihre Forde­rung ist also längst verjährt.

G. A.-Epori.

Oer Eportbetrieb geht weiter.

Eine Anordnung des Reichssportsührers.

Reichssportführer von Tschammer und Osten gibt folgende Anordnung bekannt:

Für die Einschränkung des Sportverkehrs gelten ab 2. März 1942 bis auf weiteres folgende Beftim- mutigen: Sportveranstaltungen einschließlich der Meisterschaftsspiele des NS.-Reichsbundes für , Lei­besübungen sowie Lehrgänge sind örtlich uneinge« schränkt zulässig, überörtlich nur so weit, als sich der Sportverkehr auf den ortszuständigen Sportgau (Sportbereich) beschränkt. Sportveranstaltungen über die Grenzen eines Sportgaues (Sportbereiches) hin­aus sind nur zulässig, wenn der Reiseweg nicht mehr als 50 Kilometer in einer Richtung betragt."

VfL. 1860 Marburg gegen Lustwaffe Gießen.

Während zur Zeit die Meisterschaftsspiele ausge« setzt werden müssen, kommt am Sonntag in Mar- bura Zwischen obigen Mannschaften ein Freund­schaftsspiel zustande. Die Luftwaffe bestreitet dieses Spiel mit vollständig veränderter Mannschaftsauf­stellung. Einzig und allein ist noch Rose vom Stamm übrig geblieben. Wertvollen Zuwachs hat die Luftwaffe durch den Spieler Dörschel erhalten. Er bedeutet zweifelsohne für den Angriff eine große Verstärkung. Obwohl die neu zusammengestellte Mannschaft der Luftwaffe noch nicht eingespielt ist, verfügt diese doch über gute Einzelkönner, die auch den Kampf gegen die in der Bereichsklasse spielen­den Marburger aufnehmen sollten.

Handball der HI. im Bann 116.

Durch die Ruhepause hat das Gebiet einige Ter« minänberungen vornehmen müssen. Die Ermittlung des Bannmeisters hat man auf einen späteren Ter­min festgesetzt. Die Vertretungen der Bann-Aus­wahlmannschaften für Feld- sowie im Hallenhand­ball müssen aber eher feststehen. Aus diesem Grunde bat der Bann 116 für Hallenhandball Uebungsfpiele für den kommenden Sonntag vormittag angesetzt. In der Halle des VfB.-R. werden die Spieler der HI. in die Regeln und Taktik des Hallenhandball­spieles eingeweiht. Obwohl diese Sportart durch verschiedene Umstände in den letzten Jahren leider nicht gefördert werden konnte, hofft man durch mehrere Uebungsfpiele bis zu den ©ebietsmeifter- fchaften eine starke Einheit zu stellen.

Verdunkelungszeit: j.

28. Februar von 19.58 bis 7.40 Uhr.

1. März von 20.00 bis 7.38 -Uhr.

GEBR.oWrer FÄRBEREI

- . . -4-. , 1 . - >. . . ' .*.'' TT?

CHUHE

NEU

Läden und Annahmestellen überall

Bekanntmachung.

Vekr.: Ausgabe der Lebensmittelkarten für den 34. Verforgungsabfchnitt.

L Die Ausgabe erfolgt durchgehend von 9 bis 17 Uhr an folgenden Tagen:

1. Ausgabetag: Montag, 2. März 1942,

2. Ausgabetag: Dienstag, 3. März 1942,

3. Ausgabetag: Mittwoch, 4. März 1942, 4. Ausgabetag: Donnerstag, 5. März 1942, ß. Ausgabetag: Freitag, 6. März 1942.

Welcher Ausgabetag für die Bezugsberechtig­ten in Frage kommt, ist aus dem Personialaus« »veis ersichtlich.

Die Karten werden nur an Erwachsene aus- tzehändigt.

Die Reste der Karten des 32. Dersorgungsab« schnittes sind zurückzugeben

IL Sofort bei Entgegennahme find alle Harten auf Zahl und Richtigkeit der Altersstufen nachzu- prüfen; spätere Beanstandungen find zwecklos.

IIL Die Bestellscheine der Eier-, Fett- und Marnie- tadetarteu müssen bis spätestens Samstag, den 7. März 1942, bei den Warenverteilern einge­reicht werden. Bei verspäteter Ablieferung tritt eine Kürzung der auf den Bestellschein zu tie- fernben Warenmenge ein.

lV, Haushaltungen, die (Eier unmittelbar vom Er­zeuger beziehen wollen, müssen ihre Reichseier­karten auf Zimmer 16 des Ernährungsamtes zur Umwandlung in einen Berechtigungsschein l vorlegen.

V. Lebensmittelkarten ohne deutlichen Eintrag von Rame und Wohnung des Inhabers find un- gültig unt> dürfen nicht beliefert werden.

VL Die Warenverteiler werden wiederholt darauf hingewiesen, daß Lebensmittelkartenabschnitte nur während der aufgedruckten Gültigkeitsdauer beliefert werden dürfen; die Darenabgabe vor Fälligkeit und nach Verfall der Abschnitte ist un-

VIL Währmd der Ausgabetage können Anträge auf Bezugscheine für Spinnstoffwaren und Schuhe nicht entgegengenommen werden.

iDiehen, den 28. Februar 1942. 717D

Der Oberbürgermeister.

Ernährungsamt Abt. B und Wirtschaftsamt.

Bekanntmachung.

716V

am Dienstag,

3. März 1942,

TZ

in der Zelt von 9 bis 16^ Uhr

durchgehend.

1942,

1942,

1942,

H-K

L-Q

dem dem

4. März

5. März

6. März

Die Zufahkarten für Schwer- und Schwerstarbeiter sowie die, Zulagekarten für Lang- und Rachtarbeiter

am Freitag, dem

am Mittwoch, R, S, Seb, St am Donnerstag, dem

werben wie folgt ausgegeben:

Für Betriebe mit den Anfangsbuchstaben AG am Montag, dem 2. März 1942,

Die ooraeschriebenen Listen und Bescheinigungen sind vorzulegen.

Es wird nochmals darauf hingewiesen, baß mit dem Ablauf des 33. Derforgungsabschnittes alle seit­herigen Anerkennungen von Lang- und Rachlarbei- tern ungültig werden. Zulagekarten können daher nur für solche Arbeiter ausgegeben werden, die von dem Gewerbeaufsichtsamt neu als Lang- ober Nacht­arbeiter anerkannt worben sind.

Gießen, den 28. Februar 1942.

Der Oberbürgermeister. Ernährungsamt Abt. B*

(D

Reemts ma SORTE

hellen bei

Rheuma, Gicht, Ischias, Glieder- und Gelenkschmerzen, Hexenschuß, Grippe und Erkältungskrankhei­ten, Nerven- und Kopfschmerzen. Beachten Sie Inhalt und Preis der Packung: 20 Tabletten nur 79 PfennigI Erhältlich In allen Apotheken. Berichten auch Sie uns über Ihre Erfahrungen!

TRINE R AL M ü NCH E N J 27/547

Familien-Drucksachen v«riobun0eanieigen Vermlhiungeenielese

bei Brühl. Schulstraße 7burtMowig.«

Bekanntmachung.

Vetr.r Trlnkbrannlweln.

Montag, den 2. März, werben wir bei Herrn August- maun, Dutenhofen, erstklass.

ZerkelmdLäuser

zum Verkauf bringen.

GebrüderScherer

Stteder-Dieten.

718 D

(OberhesSen) gebe ich hierdurch bekannt.

Ab Monat März habe ich jeden

Donnerstag, Freitag und Samstag in Hungen, Ludwlgstraße 3

Sprechstunde vormittags von 9.80 bis 12 Uhr, nachm. von 2 bis ß Uhr

Job. Beinr. BoHmann, Heilpraktiker

Frankfurt a. M., Weißfrauenstr. 20

Telefon 27535. 66oD

Bettnässen

Hicoton ist altbewährt gegen das Uebel. Preis RM. 2.90. In allen Apoth. u. Neue Apotheke, Gießen. Prosp. gratis vom Alleinhersteller: Medika, München 42. 8fv

Gießen, Bahnhofstraße.

Was in der Küche stark verflecht « das wird ins iMisßaO gesteckt! iMi lvMt (JerufohteiOung ohne Stift vv-

Wafchpuloer.

Männliche Verbraucher, die

1. vor dem 1. März 1924 geboren sind,

2. im Gebiet des Landesernährungsamtes Hessen! ihre Lebensmittelkarten empfangen oder daselbst in Gemeinschaftsverpflegung außerhalb der Wehrmacht stehen und

3. am 1. März 1942 im Besitz einer auf ihren Na« men lautenden zur Zeit gültigen Reichsseifen« karte find,

erhalten auf Antrag einen Vezugsausweis füe Trinkbranntwein. Die Antragstellung kann in der Zeit vom 2. bis 7. März 1942, und zwar nur an dem Tage, an dem die Verbraucher ihre Lebens­mittelkarten ausaehändigt erhalten, erfolgen. Vorzu­legen ist die Reichsseifenkarte mit Rasierseifen­abschnitt.

Ist der Rasterseifenabschnitt bereits abgetrennt, sa ist außer der Reichsseifenkarte ein amtlicher Perso­nalausweis vorzulegen. Reichsseifenkarten ohna deutlichen Namenseintrag werden bei der Antrag­stellung nicht berücksichtigt.

Aach dem 7. März 1942 verfallen alle Ansprüche, Anträge können dann nicht mehr gestellt werden.

Die Vorbestellung des Ttinkbranntweins durch dis Verbraucher erfolgt in der Woche vom 9. bis 14. März 1942 bei den durch besonderen Aushang gekennzeichneten Verkaufsstellen, und zwar auf Ab­schnitt A. 7231)

Gießen, den 27. Februar 1942.

Der Oberbürgermeister. Ernährungsamt Abt. 8.

Bekanntmachung.

Vetr.: Bezug von Speisekartoffeln auf Aartoffel­einkaufsausweise.

In der Zeit vom 2. bis 7. März 1942 müssen die Inhaber von Kartoffeleinkaufsausweisen die für die 34. Zuteilungsperiode gültigen Nährmittelkarten und den Kartoffeleinkaufsausweis dem Einzelhänd­ler, in dessen Kundenliste sie für den Kartoffelbezug eingetragen find, zwecks Abtrennung der Anschnitte N 27 vorleaen.

Der Kleinhändler darf nur die Zahl von Ab­schnitten N 27 abkennen, die der auf dem kartoffel- e'mkaufsausweis vermerkten perfonenzahl entspricht.

Die vorn Einzelhändler abgetrennten Abschnitte N 27 sind auf Sarnrnelbogen tu je 100 Stück aufzu­kleben und bis spätestens Mittwoch, 11. März 1942, dem Ernährunasamt, Zimmer 1, einzureichen. Den aufgeklebten Abschnitten ist eine schriftliche Mittei­lung beizufügen, aus der yervorgeht

a) die Anzahl der aufgeklebten Abschnitte,

b) Name und Anschrift des Großhändlers, von denk der Einzelhändler mit Speisekartoffeln beliefert worden ist. 722V

Gießen, den 28. Februar 1942.

Der Oberbürgermeister der Stadt GleßN^ Ernährungsamt Abi. B,