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schloffen sind, sondern daß sie tagtäglich siegreich vorwärts dringen. Die mili- rärische Lage in Tongkinz ist vortrejflich; die HülfSquellen dieses Landes werden sich bei guter Verwaltung noch weiter entwickeln, vorher aber ist es nöthig, daß Tongking paciftcirt und daß der Conflict mit China, sei'es durch einen Ver­trag, sei es durch einen modus vivendi, beigelegt werde. Die Sitzung wirrte hierauf mspendirt.

Nom, 26. November. DemPopolo Romano" zufolge lehnten bie Minister de Pretis und Mancini die ihnen vom Könige zugedachte Medaille für Hülseleistung während der Cholera ab, weil die Diplome von de Prelis contrasignirt sein müßten und weil ihnen das Bewußtsein genügend sei, die Zufriedenheit des Königs verdient zu haben, dessen humanem Beispiele sie nur gefolgt seien. _ ------- --------- -

Die Eröffnung des XXV. Landtags.

Darmstadt, 26. November.

Im Thronsaale deS Großherzoglichen Schlosses faao heute Vormittag 11 Uhr die Eröffnung des XXV. Landtags statt. Nachdem zu diesem Zwecke die Mitglieder der bcibcn Kammern der Stände, sowie die Räthe der Ministerien durch den Hof- Cercmonievme.ster und die dienstthuenden Ceremontenmeister eingeführt worden waren, begaben sich Se. Kgl. Hoheit der Großherzog unter Vorantritt des Dienstes in den Thronsaal. Hinter Sr. Kgl- Hoheit schritten Ihre Großh. Hoheiten die Prinzen Hein­rich, Wilhelm und Al'.xander. Den Prinzen deS Hauses hatte sich Se. Durchlaucht der Prinz Ludwig von Battenberg ongeschlossen. Demnächst kamen Se. Cxceller.z, der Staaismintster Finger, sowie der Präsident des Finanzministeriums, Weder; sodann die General- und Flügeladjutanten. die nickt functtonirenden Hofchargen und der Vor­stand des Cabincts. die Adjutanten der Prinzen deL Grotzberzogltchen Hause«. Bet Eintritt des Zuges in den Thronsaal erhoben sich die dort Versammelten von ihren Sitzen. Nachdem sich hierauf die Prinzen deS Großherzoglichen Hauses zur Rechten deS Thrones begeben und der StaatSmintster, der Präsident des Finanzministeriums, sowie der Sr. König!. Hoheit dem Großherzog nachfolgende Dienst ebenfalls zur Rechten des Tb'vaes Aufstellung genommen hatten, verlas Se. König!. Hoheit der Großherzog dte Thronrede. Dieselbe lautet:

Meine Herren Stände!

ES gereicht Mir zu lebhafter Befriedigung, daß eS Mir möglich ist. Sie zur Er- 5 ff nur g des fünfundzwanzigsten Landtags versönlich willkommen zu heißen.

Dank dem mächtigen Schutze des Reichs dürfen wir hoffen, daß eS uns ge- stattet ist, auch während der jetzt beginnenden Landtagsperiode in ungestörtem Frieden alle unsere Sorgfalt und Thättgkett der Pflege unserer hetmathltchen Interessen zu widmen.

Obwohl durch das gedeihliche Zusammenwirken der vorhergehenden Landtage mit Me'ner Regierung die Landesgesetzgebung auf dem Gebiete der Verwaltung, der Rechtspflege und der Besteuerung zu einem gewissen Abschlüsse gelangt ist, so erwarten Sie dennoch auf dem gegenwärtigen Landtage wichtige und schwierige Arbeiten.

Eine der erstm Aufgaben wird darin bestehen, im Anschlüsse an die neue Steuergesetzgebung Bestimmungen über dte Erhebung der Gemeinde-Umlagen zu treffen und im Zusammenhänge damit die Berechtigung zur Thetlnahme an den öffentlichen Wahlen neu zu regeln.

Ganz besonders aber wird Ihre Mitwirkung zur Förderung der wirthschaftlichen Interessen des Landes in Anspruch genommen werden müssen.

Wenn auch zu Meiner großen Freude in dem laufenden Jahre die Mühen deS Landmannes durch eine reichere Ernte gelohnt worden sind, so ist doch nicht zu ver­kennen, daß dte Landwirthschaft fortdamrnd unter ungünstigen Verhältnissen leidet und daß sie gegenwärtig einen erhöhten Anspruch auf Berücksichtigung von Setten des Staats hat. In ihrem Jntercssr wird Ihnen möglichst bald zur Verbeff rung der bisherigen ungenügenden Bestimmungen em Gesetzentwurf über Zusammenlegung der Grundstücke zugehm. In Vorbereitung sind ferner Gesetzentwürfe über daL landwtrth- Ichaftliche Genossenschaftswesen, sowie über die Benutzung der Wasserläufe.

Ueber dte allseitig als wünschenswert!) erkannte Entwässerung des RiedeS ist ein umfassendes Gutachten erhoben, dessen Vorschläge zur Zeit einer wetteren Prüfung unterliegsn und voraussichtlich noch auf diesem Landtage zu einer Vorlage an Sie führen dürsten.

Dte von dem vorhergehenden Landtage beantragten ur.d von Meiner Regierung bereitwillig zugesagten besonderen Erhebungen über die Lage der Landwirthschaft sind im (Sang ; inwiefern dieselben zu wetteren Maßnahmen tm Interesse der Landwtrth- schaft V ravlaffung bieten, kann erst bemlheilt werden, wenn deren Ergebnisse voll­ständig vorliegen, insbesondere muß die Entscheidung der Frage über die Schaffung einer Landes - Credttkasse von der sorgfältigen Prüfung jener Ergebnisse abhängig bleiben.

Zum besseren Schutze der Rbetnniedei ungen gegen Ueberschwrmmungen wird Ihnen ein Gesetzentwurf wegen Erhöhung und Verstärkung der Rheindämme unter­breitet werden.

Sofern die Verhältnisse und die dermalen im Gange befindlichen ferneren Er­mittelungen dies veranlaßt erscheinen lassen, werden wettere Spectalgesetzentwürfe über Lir Gewährung von staatltchen Bethülfen zur Erbauung vou Nebenbahnen Ihre Thättg- kett tn Anspruch nehmen.

Dte Lage der Finanzen des Lande- gestattet, allerdings unter Heranziehung deS StaatsereditS, zwei großen. Aufgaben, die bisher unberücksichtigt bleiben mußten, näher zu treten; dte eine betr fft die Errichtung einer den heutigen Anforderungen ent­sprechenden Central-Strafanstalt, die andere die Errichtung neuer unentbehrlicher Ge­bäude für verschiedene Kliniken und medicttitsche Institute an der LandeL-Universität.

Der Haupivoranschlag der Staats-Einnahmen und -Ausgaben liegt zur Ueber- gabe an Sie bereit. Der Abschluß deffelben ermöglicht zu Meiner besonderen Be­friedigung. daß trotz der vorgeschlagenen Verwendung erheb!.che Summen aus de» Ueber schüssen der laufenden Finanzperiode zu außerordentlichen Ausgaben gleichwohl eine mäßige Herabsetzung des SteuerausschlagS in 93:treff aller Gattungen der Steuer- kapttalten 'n da« Auge gefaßt werden kann.

Ich lebe der zuversichtlichen Hoffnung, daß es Ihnen, Meine Herren Stände, gelingen wird, die Ihrer harrenden Aufgaben tm Einverftändniß mit Meiner Re­gierung zum Heile und Segen Meines geliebten Lande« zu erledigen.

Meiner steten Thetlnahme on Ihren Arbeiten und Meines landesherrlichen Wohlwollens dürfen Sie sich versickert halten."

Auf Befehl Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs verlas hierauf der Staatsminister die Eidesformel und forderte diejenigen Mitglieder der beiden Kammern, welche den land- ständischen Eid noch nicht geleistet hatten, zur Eidesleistung auf. Nach geschehener Eidesleistung erklärte der Staatsminister auf Befehl Sr. Königl. Hoheit den 25. Land­tag für ei öffnet.

S?. Konigl. Hoheit der Grotzherzog verließen hierauf in Begleitung Allerhöchst- thres Dienstes den Thronsaal.

BerruischteK.

Darmstadt, 26. November. Am 19. November fand hier die 1. General­versammlung des Vereins hessischer Lehrerinnen im oberen Saale des Rathhauses statt. Dieses zweckmäßige Lokal war dem Verein: mit sehr dankenSwerther Bereitwilligkeit von der Stadtbehörde etngeräumt worden. Besucht war die Versammlung von einer größeren Anzahl von Mitgliedern und Freunden deS Vereins aus Darmstadt und anderen Orten. Herr Pfnor begrüßte zunächst die Anwesenden und ersuchte dieselben, einen Vorsitzenden zur Leitung der Geschäfte, welche zur Erledigung vorlagen, zu wählen. Einstimmig wurde der Wunsch ausgesprochen, daß Herr Pfarrer Pfnor diese« Amt übernehmen möge, wozu derselbe denn auch freundlichst bereit war. Nachdem Herr Pfnor noch Herrn Landgerichtsrath Dr. K. Zimmermann (derselbe hat sich um die Ausarbeitung der Statuten vom rechtlichen Standpunkte aus besonders verdient gemacht) ersucht hatte, als Protokollführer zu fungtren, eröffnete er dte Generalver­sammlung, indem er noch einmal Zweck und Ziele des Vereins und die Wege, auf welchen diese erreicht werden sollen, tn kurzen Worten darlegte und der hier und da laut gewordenen Ansicht entgegentrat, als schädige es die Standesehre und das Ansehen der Lehrerinnen, wenn der Verein auch in anderen Kreisen Förderung feiner Bestreb­ungen suche durch Aufnahme wohlwollender Persönlichkeiten als außerordentliche Mit­glieder. Hierauf begann die Verlesung und B:rathung der Statuten, was reichlich

zwei Stunden in Anspruch nahm. Die mciften Paragraphen wurden ohne Debatten angenommen. Zu einer solchen gaben indeß die Aufnahmebedingungen für ordentliche Mitglieder Veraulossung, da einige Jndustrielehr-rinnen, welche gering besoldet sind, den Jahresvritrag von 6 zu hoch fanoen. Daraufhin wurde der Antrag gestellt, von solchen Mitgliedern, welche weniger als 700 Jahresgehalt beziehen, einen Beitrag von nur 4 X jährlich zu erheben. Auch der Satz, daß außerordentliche Mitglieder stimmberechtigt sein sollen, wurde beanstandet und rief eine lebhafte DiScussion hervor, an welcher sich tn hervorragender Weise eine äußerst redegewandte und scharf denkende Dame betherligte. In Folge bissen wurde festgesetzt, daß nur solche außerordentliche Mitglieder stimmberechtigt fein sollen, welche wenigstens 3 X Jahresbeitrag zahlen. Die Zahl der Vorstandsmitglieder, welche tn dem Entwürfe auf 25 normtet war, die dann aus ihrer Mute einen geschäftSführenden Ausschuß von 7 Mitgliedern zu wählen hätten, wurde nach eingehender Debatte, an welcher sich vorzugsweise Herr Staats- Minister a. D. v. Starck, Exc, und Herr F nanzrath MengeS beteiligten, auf 9 beschränkt. Die gemachte Einwendung, es würde ein so zahlreicher Vorstand den Gang der Geschäfte verlangsamen und erschweren, wurde allseitig anerkannt. Nach Annahme der Statute« wurde zur Wahl des Vorortes geschritten und einstimmig Darmstadt dafür ausersehen. Nun folgte die Wahl der Vorstandsmitglieder, von denen außer dem Präsidenten noch wenigstens die Hälfte am Vororte wohnhaft sein mutz. Gewählt wurden aus Darmstadt: Frl. Wider, Hügelstr. 6, Frau O. Wolfskehl, Casinostr. 22, Frl. K. Streb, Lehrerin, Marienplatz 11, Herr M'tprediger Kttl, ßebrer an der Victoria- fdmlc, Herr Stadipfarrer Pfnor, Herr Landgerichtsrath Dr. Zmmermann; aus Offenbach: Frl. Fuchs, Lehrerin, Brrnardstr. 7, Herr Dir. Schön, verr Tönges, Real- schulleh^cr. Dieselben werden demnächst aus ihrer Mitte einen Präsidenten, einen Schriftführer und deren Stellvertreter, sowie einen Kassier erwählen. Nach Erledigung der Geschäfte dankte Herr Pfnor den Anwesenden für bie bewiesene Geduld und Aus­dauer, Tugenden, welche er selbst und der Herr Protokollführer noch in wett höherem Maße an den Tag legten und wofür ihnen Dank und Anerkennung aller B.theiltgtcn gewiß sind. Er schloß sodann die Versammlung mit dem Wunsche, daß sich daß Werk als ein m:t Gott begonnenes erweisen, wachsen und gedeihen möge. Wir zweifeln nicht, daß dies der Fall sein wird, da das Vorhaben auf der echt christlich humanen Idee gegenseitiger Hilfe beruht.

Mainz, 22. November. In der elettrischen Beleuchtung dc8 neuen Central, bahnhofs ist eine Störung eingctreten, welche bi« jetzt noch nicht aufgeklärt ist. Eine Anzahl Glühlampen innerhalb deS Bahnterrains haben nämlich dte Beleuchtung »<r- fagf. Die an gestellten Untersuchungen über diese Störunaen haben bis jetzt nicht ba8 geringste Resultat ergeben. Man vrrmuthet, daß die Störung nur in der Leitung selbst zu suchen sei, da d e MasÄ ne vollständig intact ist. Gestern sind mehrere Sack- verständige au8 Berlin eingetroffen, denen es hoffentlich gelingen wird, die Ursache der Störung zu ermitteln.

Aschaffenburg, 23. November. Der Weihnach''Sma7kt, der gestern bei uns begonnen und 8 Tage anhalten wird, hatte einen traurigen Anfang. Die Besitzerin des SchiffScarouffelS, welches mit Dampf betrieben wird, verunglückte auf eine ganz erschreckliche Weise. Sie wurde beim Geldeinsammeln von dem Rade der Maschine erfaßt und ihr beide Brine zermalmt. Sic mußte sofort nach dem Spital verbracht und emputirt werden. Ob die unglückliche junge Frau, Mutter von b Kindern, mit dem Leben davon kommen wird, ist schr zu bezweifeln.

sBacante Stellen für M litäranwärter im Bezirk deS 11 Armee - CorpS.j Frankenberg, Stadtrath, Stadtdiener und Ausrufer, 150 X jährlich und die nicht un« entgelbltd) auszusührenden Bekanntmachungen. Gelnhausen, Postamt, Postpacket, träger, 700 JL Gehalt und 72 JL Wohnungsgeldzuschuß jährlich. Gotha, Postamt, Landbriefträger, 540 JL Gehalt und 144 JL WohnungSaeldzvschutz jährlich. Hild­burghausen, Herzoglicher Landrath, Amtßdtencr, 900 JL Gehalt jährlich, steigend. - Marburg (Bezirk Cassel), Postschaffner, 800 X Gehalt und 108 JL Wohnungsgeld­zuschuh jährlich. Siegen, Postamt» Postschaffner, 800 Gehalt und 144 Wohnungsgeldzuschuß jährlich.

Eingesandt.

Gießen, 26. November.

Welch warmes Interesse die Einwohner Gießens allen schönen und edlen Be­strebungen entgegeribringm, bewies wieder einmal der Andrang zu dem am Sonntag Abend im Lenz'schcn Felsenkeller zum Besten derDeutschen Reichs Fechischule Magde­burg" vomGießener Zitherkranz" veranstalteten Concert. Wenn auch der gute Ruf, welcher demGießener Zilherkranz" voraufgeht und die große Zahl der Anhänger der ^Reichs-Fechlschule Magdeburg" auf einen zahlreichen Besuch schließen ließen, so war dock der Andrang ein so großer, daß längst vor Beginn des Concerts jeder Platz des geräumigen Locols besetzt war und viele Späterkommende gezwungen waren, an der Kasse wieder Kehrt zu machen.

Die Leistungen desGießener Zitherkcanz" rechtfertigten seinen alten guten Ruf glanzend. Sowohl Chor als Solo ließen eine gute Schule erkennen und wurden gefühlvoll und mit Verständniß vorgetragen.

Dem jungenVerband Gießen der Reichd-Ober-F-'chtschule Magdeburg" ist wohl im Hinblick auf eine so tbatkräftige Unterstützung ein kräftiges Wachsen und Gedeihen und ein erfolgreiches Wirken gesichert. H......n.

Theater.

Gießen, 27. November. Ueber das neueste Product der Herren V. und F. von Schönthan:Der Raub der ©aberinnen" wird demCharivari" aus Buda­pest geschrieben: Seit der ersten Aufführung des Schönthan'schen SchwankesDer Raub der Sabinerinnen" beherrscht dieses Stück nahezu ausschließlich das Repertoir- Es wurde bis jetzt schon ein Dutzend mal gegeben und übt auf das unterhaltungs­bedürftige Publikum noch immer die gleiche Anziehungskraft ans. Diese Thatsache ist um so bemerkenswerther, als sich in unserer Stadt ein Stück nie über drei bis vier Abende hinaus erhalten und im besten Fall erst in einigen Wochen wieder einmal auf die Bühne gelangen kann- Das hiesige Publikum ist eben sehr verwöhnt und verlangt unausgesetzt nach Abwechslung. Anders bei diesem Stücke. Ich kenne Theaterbesucher, die sich kein neues Stück entgehen lassen und in ihrem Urtheil sehr streng sind- Nun eben diese Besucher sind es, die sich den Schönthan'schen Schwank zwei- und auch dreimal angesehen uni) stets behaupten, daß das Stück immer wieder den Eindruck einer Novität auf sie mache.

Die komische Hauptrolle, Theaterdirector ©triefe, ift in Händen des Herrn Voigt.

Handel und Bekehr.

Gießen, 25. November. Auf dem heute dahier abgehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben: 2 Fohlln, 790 Stück Rindvieh unb 236 Stück Schweine. Die Preise bei Zucht- und Arbeitsvieh standen denen vom letzten Markte gleich, dagegen Schlacht­vieh billiger.

Nächster Markt DienStag tun 9. und Mittwoch den 10. December d. I., am letzteren Tage auch Krämermarkt, lrtzter Vreh- und Krämermarkt im Jahre 1884.

Limburg, 26. November. Rother Weizens 14.45, weißer Weizen JL 14.30, Korn xX 11.60, Gerste JL 9.45, Hafer JL 6.50, Kartoffeln ä 100 Pfund <X 0.00, Erbsen ä 100 Pfund 0.00.

Frankfurt, 26. November. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu X 2.753.39, Stroh X 2.102.30, Eier das Hundert .X 5 709.50, Butter 1. Qualität .& 1.05, 2. Qualität JL 1.15, Kartoffeln per Centner JL 1.501.7.7, Kohlrabi 34 H pr. St., Erbsen 100 Kg. 22.0030.00 Rothkraut pr. St. 1530 Poularden .K 00, Huhn -^L 1.002.00, 1 Ente JL 2.002.70, 1 Taube 4060,5, Hahn X. 1.902.00, Gans X 610.00, Welsche X 5.00-8.00

Da8 Neueste, was bis jetzt bezüglich der Petroleurn-B eleuchtuvg geboten wird, sind Lampen, welche das lästige Hrrablaufen deS überfickernden OelS an der Außenseite verhindern, sowie an welchen die Befestigung der Oelbehälter mit dem Zapfen ohne GypS und zwar direct mit Metall geschieht (D- R- Patente 19571 unb 24243). Der stets trockene und saubere Lampenfuß und die unbedingte Sicherhett vor Herausfallen des ObertheilS sind so wichtige Factoren, daß wir unS besonder« ver­pflichtet halten, unsere Leser auf diese Neuerung aufmerksam zu machen-

Hierorts sind diese Lampen bei Herrn Wilhelm Orbig zum Verkauf uvd znr Ansicht auS-estellt-