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Schiffs nachrichten
heute 4 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
transatlantischen Telegraph^ Der Postdampfer Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am war, ist gestern 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten
Vckche gegen Zahlung von 100 A monatlich volle Pension erhalten und Thett an sammtltchm UnterrtchtSgegenständen nehmen können. Dieselben stehen unter der sorgsamen Aufsicht der Dtrectrtce des Vereins, Fräulein Agnes Herbst-
In einem Nebengebäude sind die Räume für den Kindergarten. Der große schattige Garten eignet sich vortrefflich für die kleinen Zöglinge zum Spielplatz wahrend der warmen Jahreszeit. Der Kindergarten, sowie die Fortbildungsschule bilder, zugleich jungen Mädchen Gelegenheit, sich zu Kinderpflegerinnen auszubildm.
Wir wollen nicht verfehlen, unsere Leserinnen die Institute dieses gemeinnützig wirkenden Vereins für vorkommende Fälle bestens zu empfehlen.
Gießen, 27. Mat. Gestern Mittag wurde in einem Graben an der Heuchelheimer Chaussee in der Nähe der „Lndenburg" die Leiche eincs neugeborenen Kindes aufgefunden. Die Leiche war in Lumpen etngewickelt und mag daS Ktnd wohl vor 3 oder 4 Tagen geboren worden sein. Untersuchung ist eingeleitet.
transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer
Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am
Bremen, 24. Mai. sPer Donau, Capt- N. Nlrigk, vom 11- Mai von Bremen abgegangen in Newyork angekommen.
Frankfurt, 26. Mai. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 330 Ochsen, ca. 12 Bullen, ca. 330 Kühe und Rinder, ca. 325 Kälber. Die Presie stellten sich: Ochsen 1. Qua!. .X 65—66, 2. Qual. A 57—00, Kühe und Rinder 1. Qual. .X62—00, 2. Qual. <A 45—55, Kälber 1. Qual. 60—62, 2. Qual. «X 50—52 per 100 Pfund Schlachtgewicht.
Frankfurt, 26. Mai. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetterauer «A 20—20Vz, fremd. «X 19-20, Roggen eff. hies. JL 15^—16'/2, fremd. A 15V2 bis 16^ Gerste eff. hies. u- Wetterauer A 17—18, fremde A 18—19, Hafer eff. hiesiger A 151/2—16, fremder «X löVa—I6V4. — Rüböl eff. ohne Faß hies. in Parthien von o0 Ctr. A 37. Branntwein eff. ohne Faß «X 42.
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Wafferwärrne der Lahn.
Am 27. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: 14° R. — Luftwärme 14° R.
Rübs amen.
Handel und Verkehr.
Gießen, den 27. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Wund X 1.08—1.20, Hühnereier pr. Stück 4—5 H, Enteneier pr. Stück 5—0 H, Gänse- rier pr. St. 10—00 Käse St. 4—9 Käsematte 2—3 Erbsen pr. Liter 20 Linsen 30 Tauben per Paar 0,60—0,90 H, Hühner per Stück A 120—1.70, Hahnen pr. >L>tück -X 1.30—2.00, Enten per Stück -X 2.20—3.00, Welsche A 11—12, Ochsenfleisch per Pfund 66—70 H, Kuh- und Rindfleisch 54—60 ^>, Kalbfleisch 40—50 Schweinefleisch 54—60 H, Hammelfleiich 64—70 Kartoffeln per 100 Kilv <X 3.70—4.00, Milch per Liter 13—18 H, Zwiebeln per Ctr. X 18—00, Kirschen per Pfund 50—60 H.
Bremen, 24. Mat. (Per
Eider, Capt. W. Willtgerod, vom ...
14. Mai von Bremen und am 15. Mat von Southampton abgegangen war, ist
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Zue geff. Beachtung.
Schriftliche Anfragen wegen Ausku^tsertheÄung über Inserate rc. können urit nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt (st. Ueber Inserate bezüglich deren Offerten einzuretcken sind, ist die bition M keinerlei Auskunftsertheilungen befugt. Offertenbriefe sind — soweit keine bestimmten gegentbeiliaen Abmachungen getroffen wurden — in der Ervedition abrubolen
Zur radikalen Beseitigung von Hühneraugen.
Ein Mittel zu finden, welches direkt auf die Hühneraugen wirkt, sie vollständig zerstört, ohne der Haut zu schaden und ohne Schmerz zu erregen, war bis heute eines der gesuchtesten Bedürfnisse und der größte Wunsch aller an Hühneraugen oder an verdickter Haut Leidenden.
Ein solches Mittel ist nun gefunden in der S. Radlauer'schen Specialität, aus der Rothen Apotheke in Posen, welche in vollkommenster Weise die Hühneraugen schmerzlos entfernt, jede Hautoerdickung gründlich zerstör, bei der Anwendung keinerlei Beschädigung der Wäsche zur Folge hat und keines lästigen Verbandes bedarf. Wegen ganz wirkungsloser Nachahmungen verlange man aber ausdrücklich nur das allein echte Nadlauer'sche Hühneraugenmittel aus b<r Rothen Apotheke in Posen. Carton mit Flasche und P-nftl — 60 Pfg.
Depot in Gießen bei Fr<k Fl« mm.
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abenS an W W lvigstraße.
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öffentlichen.
Die Richtigkeit der Abschrift llrtheilsformel wird beglaubigt die Vollstreckbarkeit des Nrtheils Heinigt-
Gießen, den 15. Mai 1884.
Msstemrbeii.
Freitag dea 30. Mai I. Zs»,
Vormittags 10 Uhr, soll Pflasterarbeit dahier, veranschlagt in 90 3t. 40 auf hiesigem Rath- hauise wenigstnehmend versteigert wer- M..
Hausen, am 26. Mai 1884.
Großh. Bürgermeisterei Hausen.
Dern. 3677
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(tzberhesßsche Eisenbahnen.
Mit dem 15. ds. Mts. ist der Nachtrag n. zum Gütertarif Hannover—Ober- hcsi'en zur Einführung gelangt.
Nähere Auskunft ertheilen die Güter- -expeditionen- 3671
Gießen, den 23. Mai 1884.
Grotzherzogliche Direction.
(L. S.) Neid hart, Gerichtsschreiber des Grobherzoglichen
Amtsgerichts.3679
Bekanntmachung.
Der Concurs über das Vermögen des Nichard Eckstein in Gießen ist nach § 190 C.Ordng. eingestellt morden.
Gießen, am 24. Mai 1884.
Neidhart, 3699 Gerichtsschreiber Großh. Amtsgerichts. In der Krivatklagesache des Melchior Schäfer X. in Meseck für sich und seine Ehefrau, vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Weidig, Privatklägers, gegen
'den Karl Junker daselbst, Angeklagten, wegen Beleidigung
hat das Schöffengericht zu Gießen am 24. April 1884 für Recht erkannt:
i. Angeklagter wird wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von zwanzig Mark, ev. 5 Tagen Haft und in die Kosten des Verfahrens verurtheilt, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen nothwendigen Auslagen.
11. Dem Privatkläger wird die Be- fugniß ertheilt. das Urtheil durch einmaliges Einrücken seines entscheidenden Theiles in dem „Gießener Anzeiger" auf Kosten des Angeklagten, und zwar innerhalb 8 Tagen, von Zustellung einer Abschrift an gerechnet, zu ver-
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Allgemeine Bekanntmachung.
Zur Verdingung der in der Zeug- Haus-Kaserne erforderlichen Schreiner- und Glaserarbeiten, veranschlagt zu 653 3t. ll/^i, ist ein öffentlicher Submissionstermin auf
Freitag den 30. Mai er.,
Vormittags 9 Uhr, im Bureau der untengenannten Verwaltung, woselbst Kostenanschlag und Bedingungen zur Einsichtnahme aus- gelegt sind, anberaumt. 3574 Gießen, den 21. Mai 1884.
Großherzogliche Garnison-Verwaltung.
Freitag den 30. Mai,
Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Immobilien der Erben der verstorbenen Wilhelm Jackobi Wwe. nochmals versteigert werden und wird mit dem Zuschlag die Genehmigung ertheilt.
Gießen, den 27. Mai 1884.
Im Auftrag:
3685______Müller, Ortsgerichtsmann.
Donnerstag d. 29: Mai 1.1.,
Nachmittags 2 Uhr,
in der Flett'schen Hofraithe dahier, werde ich 9 Sack Knetmehl,
4 „ Noggenmehl,
2 * n j Vorschußmehl, sowie 2 Schweine
gegen Baarzahlung versteigern.
Voraussichtlich findet die Versteigerung statt.
Gießen, den 25. Mai 1884.
Engel,
3667 Gr. Gerichtsvollzieher.
Donnerstag d. 29. Mai l. I., Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'scheu Hofraithe dahier circa 50 Ltr. Branntwein u.
1 Regulator öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert.
Die Versteigerung findet bestimmt statt. Bühner,
3700___Gerichtsvollzieher.
Bersteigernngs- Anzeige.
Donnerstag cL 5. tTuni, von Nachmittags 2 Uhr an, sollen im Weins aal, Bahnhofstr., gut erhaltene Möbel, WeiHzeug, Betten, HauS- und Küchengeräthe öffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden.
Gießen, am 27. Mai 1884.
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