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iedenen Blättern vtr, eil sie sich auf ihrem itwagensich besördm i den Kaiser gewandt ien, deruhl, nach den 58 ist allerdings ein Untersuchung gegen Irlheil noch gar nicht

aus Wen noch 6t, ikwöhnlich muskulös weißes Zwillichtu», i auch bemühte, eint bet genauerer Beod- Deutlich wurde dies itn gewann, indem in ,j,r,WbIIairS^° ÜBlUaiieilir oli bm $dfnn®«to ®£ irfrW« wb * >f6a«5, (tilg al6 möglich 1« ro Sie bin«, bo6 » Much. dem «»®E mar, 6ra* «*"b" Rentet8liniti i*°,n T b® ÄgS

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Wien, 22. September. Als Cmiosum sei erwähnt, daß bei dem commandtrev- dea Offider in der Alser-Salerne der Inhaber eine« amerikanischen Museums erschien, der GOOo Gulden für den Leichnam brS bingerichteten Anarchisten Kammerer bot. um denselben embalsamirt zur Schau zu stellen. DaS Ansinnen wurde selbstverständlich abgewies n

Metz, 23. September. In dem Hose deS hiesigen Untersuchungsgefängnisses erfolgte heute Morgen 8 Uhr die Hinrichtung des Raubmörders Sonnenschein mittelst deS Fallbeils. Derfclbe hatte in Gemeinschaft mtt dem am 9. October v. I. hin- gerichteten SurowSky die Wlttwe Schneider in Qutulen ermordet und beraubt, war ann noch Frankreich entkommen, wo er abermals einen Raubmordversuch beging, welcher die mittelbare Ursache zu seiner Auslieferung an das hiesige Gericht wurde. Der Gerichtete war der That in vollem Umfange geständig.

London 24-September Einzelheiten über den Untergang des Kanonenbootes WaSp sind noch'nicht bekannt- Man vermuthet, daß das Schiff infolge Nebels seine Richtung verlogen habe und gegen einen F'lsen gestoßen und, von demselben zurück­prallend, gesunken sei. DaS Unterstnkcn muß so rasch erfolgt sein, daß eS unmöglich war, von den Rettungsbooten und Schwimmgürteln Gebrauch zu machen. Die sechs Ueberlebenden wurden in Fischerbooten gerettet. Bon dem Wrack ragen die Spitzen der Mosten etwa 40 M- vom Lcuchtthmm noch auS dem Woffer hervor. DaS unter- gegangene Kanonenboot war mtt Vertretern des Hafen- und Fischereiamts auf einer Besichtigungsfahrt der Nordwestküste Irlands unterwegs. Die Jnspectorea befanden ftjedoch zur Zett des Unfalls nicht an Bord.

Emen lustigen MaröoenAbstecher zur Erlangung billigen SchnapfeS und Tabaks machten, wie auS Metz berichtet wird, am 16. d. M- gegen 200 Soldaten deS französischen, dicht an der Grenze manöoerirendeu 6. Armeekorps. Ihre Rechnung war ohne Zweifel folgende: SchnavS kostet im schönen Frankreich pr. Liter 2 FrcS-, In Lothringen 64 H. macht 1 JL Differenz; Tabak, die b'lligfte Sorte, per Pfund 6 FrcS., in Deutschland höchstens 80 H, macht, wenn wir schmuggeln, über 4 JL ju unseren Gunsten. So schlich sich denn ein Trupp nach dem andern ohne Waffen durch den Wald, welcher sich bei Lorry-Mardigny längs der Grenze erstreckt, und ließ eS sich beim Schnaps im Dorfe Mardigny wohl sein. Den Befehl deS Brigade- EommandeurS, sofort über die Grenze zurückzukehren, beachtete man nicht weiter: erst der Abend und der Mangel von jeglichem noch unverkauftem SchnapS und Tabak fetzte der Anwesenheit der Rothhosen etn Ziel. Ohne auf die Grenzwächter Rücksicht zu nehmen, kehrten sie alsdann mit gefüllten Taschen über die Grenze zurück- Welche Strafe der Manöver-Abstecher für die Betheiligten zur Folge hat, die sich bet Grenz­verletzung, des Schmuggels und der Insubordination schuldig machten, wird wohl nicht öffentlich bekannt werden.

. t Nach den statistischen Ermittelungen deS Vereins deutscher Eisen-und Stahl­mdustrieller belief sich die Rohetsenproductton deS deutschen Reichs (einschließlich Luxemburgs) im Monat August 1884 auf 306 886 Tonnen, darunter 172 445 Tonnen Puddelroheisen, 11118 Tonnen Spiegeleisen, 44 019 Tonnen Beffemerroheisen, 41193 Tonnen Tbomasroheisen und 34 811 Tonnen Gießereiroheisen. Die Production im August 1883 betrug 283558 Tonnen. Vom 1. Januar bis 31. August 1884 wurden producirt 2 384 623 Tonnen gegen 2 235872 Tonnen im Vorjahre.

sEin Selbstmord im Auftrage der poltttschen Behörde j DemSt. Pöltener Wochenblatt" geht auB einem Orte in der Nähe von St. Pölten folgender buchstaben­getreuer Auszug aus einem Todtenbeschauzettel zu: ,N. N. ist am 11. Juni 1884 an Selbstmord durch Erschüssen laut CommisfionSbeschluß im Auftrage der politischen Behörde Dtrftorben/1 Eine gefährliche Behörde!

Kirchliche Anzeigen der Stadt Giefteu.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

16. Sonntag nach Trinitatis, 28. September.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Vormittags 9»/r Uhr: Pfarrer Dingcldey.

Kinderkirche, Vormittaas 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Die Pfarrgeschäfte in Der Woche vom 28. September bis 4. Oktober besorgt Pfarrer Dingeldey.

Katholische Gemeinde.

18. Sonntag nach Pfingsten.

Von 6 Uhr an: Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Commu, nion. VglO Uhr: Hochamt und Predigt.

Die Nachmittags-Andacht fällt aus.

Gottesdienst in der Synagoge.

Freitag Abend 530 Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 635 Uhr.

Versöhnungsfest.

Sonntag Abend 530 Uhr, Montag Morgen 7 Uhr, Montag Abend G30 Uhr.

Allgemeiner Anzeiger.

Aufgebot.

Heinrich Damm VL und Marie, Ehefrau der Heinrich Schäfer von Reiskirchen, haben beantragt, die mit unbekanntem Aufenthaltsort ab­wesende Louise Nürnberger von da, geboren den 9. Juni 1814, für verschollen zu erklären und das Ver­mögen derselben den gesetzlichen Erben zu überweisen. Die Louise Nürn­berger wird daher aufgefordert, sich spätestens bis zum Termin

Freitag d. 28. November L I.,

Morgens 10 Uhr, bei unterzeichneter Gerichtsstelle zu melden, als sie sonst für verschollen erklärt werden wird.

Zugleich ergeht an alle Diejenigen, welche Erbansprüche an das Vermögen der Louise Nürnberger bilden zu können glauben, die Aufforderung, sich so ge­wiß bis zu vorstehendem Termine bei eben dieser Gerichtsstelle zu legitimiren, als sonst das Vermögen der Louise Nürnberger den Antragstellern und etwa weiter bekannt gewordenen Erben gegen (Saution überantwortet werden s wird.

Gießen, den 13. September 1884. Großherzogliches Amtsgericht.

__Dr. Schäfer. 6272

Die Lieferung von Aepfelrr soll im Submissionswege vergeben werden. . Offerten, sowie Proben sind in der unterzeichneten Anstalt bis zu Ende dieses Monats abzugeben.

Gießen, am 25. September 1884. Gr. Direction der Entbindungsanstalt. ________Kaltenbach._____6258 Aepfelversteigerung.

Dienstag den 30. d. MtS.,

Vormittags von 9 Uhr an, sollen die Aepfel von den hiesigen ; Gemeindebäumen an Ort und Stelle versteigert werden.

Lauter, am 24. September 1884. Großh. Bürgermeisterei Lauter.

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