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btt Mtubuiig dmch II, ?k?»Lnb bKra f'Niiltn EMen uorben, der Ironie; ' uf tau französischen i Wnmg der Interessen in lldertragen worden. Ander; m MintsterprSsidenten Fenr 11M ouf seinen Posten ml at seine M zvstellen lasse» n Donnerstag Abend Paris 'hische Ordre, ungesSumt die n zukommende Entschüdignaz I>'g schroffen Haltung, wtlit »en entscheidende EtaatSrch wißen annaljm nlä}i M- egerische Lösung des Sick, nehmen, dah man sich Bin i in den Idttnbtu Pckz» mt Gründe sein, vel^die S aus einen Krieg mit ttoti

Dor Allem scheint man in leg gegen China unter allni nde Truppenmassen ersordni oirrigkeiten an den Ort ibm lneffschen StaatSlenker ofttn« gezogen, daß der Krieg den i durchaus nicht MM eich sehr unangenehme A- cheinlich, daß man in M e Unterstützung der ChinG rer Rechenfehler berauSW hin, daß eine ehrgeiz'ge nub Frankreich alS ein 0ijO g Landes vollständig in W

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urganaenett Sonntag, ben 24. August er., feierlich gemelkt und bem lurnoertin Ober. ,b!n ®rrbiurnvtrtln hatte mit bl-ser Jri« fein _24i8btl0(8 StlHungSfeft nerbunben gnb aeftaltete st» das Gauge zu einem wutll» f(tonen und großen Bo kSseste, besten M) L,ch unb namentU» ISmrntstche rh-iln-hm-r noch gern und oft erinnern werben »od da« in ben Annalen b-S Turnverein; gewiß ble erste Stelle einnehwen wird. DI- Stadt hatte Flaggenschmuck angelegt und überall herrschte geftstimmung.

Drn Anfang dieser Feier bildete am SarnSiag Abend ein Zapfenstreich unb «efelllge Bereinigung auf dem F.stplaß, sowie Sonntag Morgen eine Tagesreoe lle b eia im fioflänbet Hof gut besuchter .Frühschoppen', wo Freunde de» Turn- wefen« und viele frühere Genosten, von nah und fern kommend, begrüßt wurden, «n dem Festzuge w'tcher um 2'/, Udr ftaitfanb, hatten sich btt Turnvereine von Sutebaä VflieLn Giünderg, Hungen, Laubach, Ltch, Lollar, Nidda und Wiefeck, sowie °°u L^ch die B-rilste K't-o?«Ireln, Gesangverein CSc.lla, Feuerwehr, die Schüler der Pr-paranbenanftalr, e,ne Anzahl Festjungfrauen Ehreng-ste betheiligt.

* p Nachdem der Festzug tn geordneter We se an der Twnhalle angekommen und Auistelluna genommen hatte, wurde von Testen des Bautnspectors Herrn Schön in nnhr dem Danke an alle Handwerker und Arbeiter, welche bet dem Bau der lurnbiille btschStt'üt waren, der Schlüssel zur Halle an den Vereinsvorsitzenden Herrn Fbetnrtch Heller H. überafben. Derselbe übernahm unter Dankrtzworten und der Sierstcheruna daß die Halle sich nicht nur für daS Turnen öffnm solle, sondern stets »u allen gemeinnüd'gen Zwecken, mit einem Gut Herl auf die deutsche Turnerrt. den 6chlüsi'l und öffnete die Halle.

Nachdem AlleS in dte Halle eingezogen war, wurde von Fräulein Emma Wagner in Lich mit lauter, deutlicher, weit vernehmbarer Stimme ein pottffcher F'stgrun oorgetragen, welcher mit einem Gut Heil auf das Vaterland endete. Hieraus worde von einem gewischten Chor ein Festgesang von Gluck unter Leitung de« Directors de- Präparandenanstalt Herrn Weiber, prachtvoll gesungkn.

Nunm.hr nahm Herr Lehrer Wagner von Licb als Festprasident das Wort, beprüsste alle Anwesenden mit einem Gut He>l und büß sie alle im Namen deS Turn­vereins Lich herz! ch willkommen, er wies auf die Doppelseter deS Tages hin, die Etn- we'dung d-r Halle unb das 24jährige Stiftungsfest. Er betonte, wie im Jahre 1860 unter sehr dürftigen Verhältn ssen von dem jetzigen Herrn Professor Dr. Winkler tn Gießen, Herrn Lehrer Wertheimer in Heldenbergen und noch anderen der Verein flforünbet wurde unb baß die Turnvereine burch die sich immer unb immer wieder bemerkbar machende Reack'on sehr zu leiden hatten und daß der Gedanke der Einheit, roi dem alle Turner beseelt waren, ein Verbrecken war, aber der Baum sei nicht mehr m untergraben gewesen, da er starke und feste Wurzeln gefaßt. Heute fei es anders. Das Tu neu werde, von allen Regierungen unterstützt, odligatonich eingeführt und als ein Erzsthungtzm tiel anerkannt. Als s. Z. daS Prostct auftauchte und der Bau der Turnhalle ins Auge gefaßt wurde, sei er von Manchem bemitletdet worben und nur durch b e Energie, Willenskraft unb Unterstützung Vieler sei es gelungen, heute schon im Besitze einer so schönen Turnhalle zu sein; hier seien bie Worte anwendoar: .Eintracht mackt stark, vereinte Kräfte leisten v'el." Er betrauerte ein um den Verein unb die Turnsache sich sehr verdient gemachtes, aber leider so früh verstorbenes Mitglied, Stephan Oßwald. Er stattete nochmals Herrn Bauinspector Schon, sowie allen Handwerkern, Zeichnern u s. w. herzlichsten Dank im Namen des Turn­vereins ab. R-dner kam nochmals auf bie Entstehung ber Turnerei unb wie dadurch das Nationalgefühl geweckt worben sei, zurück unb betonte, wie Jahn von Jugend aus bestrebt, patriotische Gesinnung zu pflgen, der von ihm eingerichtete Turnplatz 'n ber HLsenda'b- sei halb nach dem Freiheitskriege geschlossen worben. Die gute Sache aber habe schließlich doch den Sieg davongetragen unb so lange noch Turnvereine existtren, würde der National-PatriotiSmus nickt erlöschen. ,

ES folgte dann brr feierliche Wetheact, wobei sSmmilrche anwesenbe Vernne ihre Rahnen senkten und Redner schloß mit einem Gut Heil auf Kaiser, Großherzog und Vaterland, tn welches alle Anwesenden mit Begeisterung einstimmten.

Nach dieser Feier entwickelte sich auf dem Festplatze ein anziehendes Schauspiel: Schauturnen, Wettturnen am Reck, Barren, Pferd, Freihoch- und Freiweitsprung und Stemmen, wovon an letzterem sich ca. 50 Turner betheiligten Zu gleicher Zeit fand ein von der Friedberger Feuerwehrmusik ausgeführtes Eoncert statt.

Die Preisvertheilung fand Abends in der Halle durch den Gauvertreter statt, welcher nochmals ans die Wichtigkeit des Tages sowohl als auch auf die Ziele unb Zwecke ber Turnerci aufmerksam machte unb bie Hoffnung aussprach, daß bie Turn­halle alle Zeit einen Qcben daran erinnern möge, bie schone Turnsache pflegen unb fördern zu helfen. Derselbe richtete werter ermuthigende Worte an die Turner von Lich, speciell an die Jugend, nun auch von der jetzt fertig dastehenden Turnhalle den ausgedehntesten Gebrauch zu machen, mit der Aufforderung auf ein dreifaches Gut Heil auf jene Männer, die mit allen Kräften den Bau cineS so ersprießlichen Hauses wie die Turnhalle gefördert haben.

Den Siegern wurde der wohlverdiente Preis ans schöner Damenhand über­reicht. Den Scklnß des Festes bildete ein in der Turnhalle arrangirter Ball, welcher bie Festtheilnehmer bis zum frühen Morgen zusammenbielt. Mit Recht kann man sagen, das Fest war ein schönes und der Verlauf ein würdiger. (Berichtigend theilen wir noch nut, daß in der gestrigen Notiz, betreffend Preisvertheilung, anstatt Lauter­bach Laubach zu lesen ist.

»anbei unb Ber-edr.

Gießen, den 26. August. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 1.101.15 Hühnereier pr. Stück 56 Käse St- 50 H, Käsematte 30 H,

Erbsen pr. Liter 20 O», Linsen 34 H, Tauben per Paar 0,500,65 H, Hühner per Stück JL 0 851.30, Hahnen pr. Stück 0.50-0.70, Enten per Stück 1.201.40, Gänse per Stück vH, 4.000 00, Welsche vH, 00.0000-00. Ochsenfleisch per Pfund 6870 Kuh- und Rindfleisch 5660 H, Schweinefleisch 5260 H, Hammelfleffch 6070 I), Kalbfleisch 5054 Kartoffeln per 100 Kilo JU 5.506.50, Milch per Liter 1318 H, Zwiebeln per Ctr. vH. 8.008.50.

Frankfurt, 25. August. (Getreide-Preise.) Weizen cff. hiesiger und Wetterauer vH 17171/4, fremd. vH 17171/«, Roggen cff. hies. JL 15/2, fremd. JL 15/2, Gerste eff. hies. u. Wetterauer <X 1700, fremde X 1718, Hafer cff. hiesiger vH 13« 2, frember vH 131 /2. Rüböl eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. JL 34. Branntwein eff. ohne Faß vH 42.

Frankfurt, 25. August. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Ange­trieben waren 390 Ochsen, ca. 20 Dullen, ca. 400 Kühe unb Rinder, ca. 375 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Gual. JL <000, 2. Qual. vH 6067, Kühe unb Rinder 1. Qual.<5500, 2. Qual. vH 4050, Kälber 1. Qual. 6263, 2. Qual. X 5254 per 100 Pfund Schlachtgewicht.

Zerr geft. BeachtunK.

Schriftliche Anfragen wegen AuStunftsercheffung über Inserate re. können w4c nur dann beanhpc.rtcn, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegtz (R. lieber Inserate bezüglich bereit Offerten einzurefchsn sind, ist bie Ery- di-i^n m< keinerlei Auskunftserthellungen befugt. £)fifrtenbri#^e sind soweit feine bestimmte» pcaentbeiiiaev Abmackunoen netratfen wurden in ber KtpehiHan abAubolen

Temperatur am 26. August (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr).

Wasserwärme ber Lahn 151 /3° R. Luftwärme 12° R. im Schatten.

Rübsamen.

Grummetgras­versteigerung bei der Stadt Gießen.

Montag den 1. und Dienstag den 2. September 1884, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll das GrummetgraS von den städtischen Wiesen versteigert werden, und zwar Montag den 1. September von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenwegerthor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthal und im Hegstrauch, Dienstag den 2. September von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und hinteret: Stolzenmorgen und am Altentisch.

Die Zusammenkunft ist Montag den 1. September am Neustädterthor, und Dienstag den 2. September an den Ochsenwiesen.

Gießen, den 22. August 1884.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

I. V. d. V.: Keller,

Beigeordneter. 5531

Aufgebot.

Der practische Arzt Dr. Mette in Riederkleen als Erwerber der Loh­mühle, Flur II. Nr. 3 und 4 der Ge­markung Gießen, hat das Aufgebot der Hypothekurkunde der Johann Anzer Eheleute zur Sicherung des S. Katzenstein in Gießen über eine Kautionshypothek im Betrage von 10000 welche aus Flur II Nr. 3 und 4 der Gemarkung Gießen lastet, und unter dem 24. Oktober 1877 in das Hypothekenbuch V. 97 eingetragen ist, beantragt. Der Inhaber der Ur­kunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf

Samstag, 8. November 1884,

Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte an­beraumten Aufgebots-Termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- ecklärung der 1U künde erfolgen wird.

Gießen, den 23. Juli 1884.

Großherzogliches Amtsgericht. __________Müller.______5024

Donnerstag den 28. d. M.,

Nachmittags 5 Uhr,

wirb die Kleeerndte von einem Acker an der Marburger Straße öffentlich ver­steigert. Zusammenkunft am Pfau.

(liegen, ben 26. August 1884.

Bülincr, 5587 ____________Gerichtsvollzieher.

©rummetgrag- otrjteigcrimg.

Freitag den 29. August I. I. soll das Grummetgras auf den v. Grolman'schen Erben gchören- den Wiesen in der Gemarkung Burk­hardsfelden und Reiskirchen an Ort und Stelle versteigert werden.

Der Anfang ist Morgens 9 Uhr in der Kißwiese.

Im Auftrag: Ö571 Rechner Heuser.

Allgemeiner Anzeiger.

Die Holzhauerlöhne in den Gießener Stadtwaldungen für das Rechnungs­jahr 1885/86 sollen

Samstag den 30 d. M., BormrttagS 11 Uhr, im Saale des Rathhauses vergeben werden.

Gießen, den 25. August 1884.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm. 5570

Mei» Ausverkauf wegen 8

Umzugs währt nur noch kurze 8

5585 X

1. Docter, 8

Möbel-Versteigerung.

Donnerstag den 28. August, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Rechtsanwalt Kraft'schen Hause, Westanlage 3, parterre, gut- gehaltene Möbel, als: Sopha, Stühle, Kommoden, ein: unb zweithunge Kleider­schränke, ein nicht sehr großer eichener Küchenschrank mit Glssaufsah, Tische, wobei zwei runde, Belten, Sessel, Bülten, ein fast neuer Fliegenschrank u. 1- w. gegen Baarzahlung versteigert. _

516.) Hoffmann, Ortsgerichtsmann.

Wormser Gewerbchaiie-Loose

Ziehung am 25. Septentber ä 5ÄF« 1» empfiehlt

die Expedition desGießener Anzeiger".

In der Serie gezogene

Braunschweiger Thlr. 3O-L.oose, Ziehung am 30. August V. I., Hauptgewinne M. 90,000, 9000, 6000c, ver­kanten ganze Loose i> JL 229 und abzüglich niedrigsten Gewinnes zu M 160, halbe k jl 80, viertel ä 40, zehntel a X 5548 Moritz Stiebet Söhnt, Banlgelchast, Frankfurt a. M.

stiehnng der Pappenheimer Serienloose am .. September d. Ge­winne von X 15,428 ic-, erlassen excl. niedr. Gewinnes, a je 0Q.

Jagdvrrpachtimg.

Die Gemeinde-Feld- und Waldjagd zu Ruttershausen wird

SamStag den 30. L M.,

Nachmittags 2 Uhr, öffentlich verpachtet.

Ruttershausen, d. 23. August 1884. Gr. Bürgermeisterei Ruttershausen.

Klinkel. 5568

Aeikgeöolenes.

Gin Haus

geeignet für Wirtschaft, an der Gießener Landstraße in Wies eck ist zu verkaufen ober zu oerrniethen. Liebhaber datur mögen sich melden in der Dorfeld schen Wirthschaft nächsten Sonntag Morgen^ m Wieseck. E