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©ttrtutt: Schulstraße 7.

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...«»ke Aequator abliegende Cameruns ganz außerorventlich fruchtbar, gilt tngs' IleiH®®, I heilticher Beziehung für einen Kurort allerersten Ranges, hat eine SofenbW,

®,ucn=$iue'(mitizM die zu den landschaftlich schönsten Punkten der Erde zahlt, und vortreffliche

r l in °°rk " Ankerplätze. Cameruns soll weitaus die werthvollste Besitzung an der ganzen nifjirn Ä(i-( . und schon heute kann man feststellen, daß wir von allen Volkern um

die en Besitz beneidet werden, um so mehr, da unsere Erwerbung so ganz und

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1Qar unanfechtbar ist." Was Bey Beach, Bageida und Die nanoe-nuue auuc- Langt, so muffen hierüber erst nähere Mittheilungen abgewartet werden. So­mit weht denn das Banner des deutschen Reiches an drer verschiedenen Punkten West-Afrikas, denn auch in Angra Pequena soll die deutsche Flagge durch me bnrvette Neipziq" ausgehißt worden sein, womit also auch diese erste deutsche Colonicst,Erwerbung unter den osfieiellen Schutz des Mutterlandes gestellt fe n würde Hoffen wir, daß es mit dieser kräftigen und dabei doch maßvoll n Colonial-Politik der Reichsregierung zur Ehre und Wohlfahrt des Reiches auch in Zukunft weiter gehen wird! .

^n West-Afrika sinv, wie wir demHannöv. Courier' entnehmen, 11 kvimburaische Firmen vertreten, die wohl mehr als 60 Fac« t° L dort besttzm Von die en 14 Firmen entfallen auf Sierra Leone 1. Sa 1 Okk a an der Goldküste 1, Whydah 1, Groß, uno Klein-Popo 2 Laa°?2 Cameruns dis Eoresco-Bai 2, Gabun 3 und Ambritz 1. Bremische Firmen giebt es in Akkra, Klein-Popo, Keta, Lagos (A. Lüdmtz), Angra

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ipolttifch- Ueberficht.

Gießen, 26. August.

Die in den letzten Tagen von der afrikanischen Westküste eingetroffenen Nachrichten haben die erfreuliche Kunde gebracht, daß dort wie- herum verschiedene Länderstriche, wo sich bisher private deutsche Besitzungen be­fanden, unter den Schutz des deutschen Reiches gestellt worden sind Zunächst ist das Camerunsland, am Meerbusen von Guinea, vom GeneralkonsulDr.. 910$. tiaal welcher sich an Bord des KanonenbootesMüve aus dem Wege nach dem Congo befindet, durch Aufhissen der deutschen Flagge »"^r die Protection des Reiches gestellt worden, weiter ist dasselbe aber auch an drei andern Punkten Westasrlkas geschehen, nämlich an Bey Beach, Bagerda und an dem Strich Dano an der Goldküste. ES liegt über diese Vorgänge eine Fülle v°" zum Theil sehr intereffanten MiUheilungen vor, deren Wiedergabe an dieser Stelle wir uns enthalten müssen, doch wollen wir-hier kurz registnren , was dieKöln. Zlg. ^ Uber Camerunsland sagt:Während> Lüderitzland (die: von »Kolm Zt^ -vorgeschlagene Bezeichnung für Angra Pequena) 26 Grad südlich desAequator zu meilenweit aus wüsten Sanbhügeln besteht und als A^rbau-Colome nur n / Uhr beschränktem Maße in Betracht kommt ist das 4 Grad dstch vom

Pequena und Abda am Volta. Für bie hervorragende Stellung, welche Deuts ch land beim westafrikanischen Handel einmmmt, ist es bezeichnend, daß i °n^ Ham- bürg aus Dainpffchiffs-Linien (eine englische und e ne deutsche) mit monatlichen Fahrten die Verbindung mit jenen Gegenden unterhalten, ,roä^^eb-^011^ noch Belgien, noch selbst Frankreich, welches doch Colomen daselbst besitzt, eine regelmäßige Linie nach West-Afrika auszuweisen hat.

Die Wahl-Nachrichten aus dem Reiche geben Zeugmß von der fortschreitenden Bewegung anläßlich der kommenden ReichStagSwahlen und düriten nunmehr wohl in allen Wahlkreisen die Candidaten nommirt iem- In den eigentlichen Wahlkampf dürsten wir aber wohl erst im Lause des nächsten Monats eintreten, ^da bis jetzt alle Vorbereitungen vur den Charakter eines Plänklergesechtes^ tragen. - Bei der am 18. August m Rostock stattgesundenen anderweitigen Wahl eines Reichstags-Abgeordneten ist der Senator Behm l lib.) mit 3044 Stimmen gegen den Sattler Auer (Soc,Democrat) gewählt worden, welcher 415 Stimmen erhielt. .

Die Landtaqswahlen in den Landgemeinden Ober-Oesterrelchs und der Steiermark haben den Klerikalen eine von denselben wohl nicht vermuthete Schlapp/gebracht ^Jn verschiedenen Wahlkreisen, wo bisher stets ultramontane AbÄnet gewählt wurden sind diesmal die Klerikalen gegenüber den vom Baue^Lrein aufgestellten Candidaten unterlegen was als em bedeutsames Zeichen zu betrachten ist, daß die anscheinend gegründete klerikale Herr &Qft in den österreichischen Alpenländern im Wanken begriffen ist. -Oie österreichische Regierung beabsichtigt, vier Kriegsschiffe zur besondmn Wahr- Lm7ug der handelspolitischen undKonsularischen Interessen Oesterre.ch.Ung^ ui entienben Diese Mission soll ben CorvettenHelgolandAurora , ^Frundsbera" undSaida" zufallen, welche Ende August den Centralhafen von Pola verlassen würden; ihr vorläusiges Ziel ist noch unbekannt.

Der längst drohende Abbruch der Verhandlungen zwychen Frankreich und China und zugleich Der diplomatischen «erbindung^zwischn beiden Ländern ist nun zur Thatiache geworven Noch am Freitag Abend Li-lrona.Dao der chinesische Gesandte in Paris, mit den übrigen JJiitgiteoem ber Gesandtschaft Paris verlassen und ist auf seinen Poste" nach Berlin 3ut ' SffSF&S denn bie Seit der Worte un « spinnens zwischen Paris und Peking vorüber »nd die, ni^e d^ Thaten beginnt. M, V.»ÄÄ wenigstens ben Andeutungen in den Pariser Mattern enmeymen im»',

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Saw»tag ben 30. b. Mts., Vormittag» 11 Uhr. findet in dem Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung d.» Kreistage» ^«»^ ^*^euÄn gjlitglieber der Einschätzungs.Commission für bie Einkommensteuer I. Abchellung und der Ersatzmänner.

3 "Ndar^Steuercommiffariat Gießen 4 Mitglieder und 2 Ersatzmänner, ,, Grünberg 3 « £ »

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o Gießen, am 20. August 1384.

Betreffend: Die Bildung der Schöffen und Schwurgenchte. w

Das Großhcrzoglichc Kreisamt Gießen an di- Gr-tzh-rzoglich-n Bürgermeistereien des Kreises t 4X33-& >« s"-

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499 Mittwoch dm 27. August 1881

iehener Anzeiger

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.______

Gelegentlich des am 28. dieses Monats in & n6,e.rJ im Gesdarmnfl>etmg"v" 250 *an Eigenthümer von besonder«

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