Einzelbild herunterladen

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S UU6<u «EespoKdem-Bvrea«.

Berlin, 25. Juni. Unter dem Vorsitz des Staatsministers v. Bötticher wurde am 24. Juni eine Plenarsitzung des BundeSraths abgehalten. Der königl. sächsische Geh. Regierungsrath Bötticher ist für das Königreich Sachsen zum stellvertretenden Bevoll­mächtigten zum BundeSrath ernannt worden. Von dem Beschlüße des Reichstags vom 13. d. M-, betr. die Decharge der Rechnung der Kasse der Ober--Rechnungskammer für das Etatsjahr 1881/82 nahm die Versammlung Kenntntß. Der von dem Reichstage in unveränderter Fassung angenommene Gesetzentwurf, betr. den Reingewinn aus dem von dem großen Generalstabe verfaßten WerkeDer deutsch-französische Krieg 1870/71 wird zur Allerhöchsten Vollziehung vorgelegt werden. Dem Antrag Sachsens gemäß wurde die Erneuerung der Anwendung des $ 28 des Gesetzes gegen die gemeingefähr­lichen Bestrebungen der Socialdemokratte vom 21. October 1878 auf die Stadt Leipzig und den Bezirk der dortigen Amtshauptmannschaft genehmigt. Die Vorschläge des Vorsitzenden in Betreff der Wiederbesetzung erledigter Stellen bet mehreren Dtsctplinar- kammern fanden die Zustimmung der Versammlung. In Betreff der Ausfuhrabfertig­ung von Zucker in Würfelform wurde der Erlaß der Bestimmung genehmigt, welche von den Ausschüssen zur Ergänzung des von dem Bundesrath dteserhalb am 1. Feb­ruar 1879 gefaßten Beschlusses vorgeschlagen waren. Die Versammlung erthetlte den nachbezetchneten Vorlagen die Zustimmung: Dem zu Hanyang am 26. November 1883 unterzeichneten Freundschafts-, Handels- und Schtfffahrtsvertrag zwischen dem Reiche und dem Königreich Korea; der in Berlin am 20. d. M. mit Italien wegen gegen­seitigen Schutzes der Rechte an Werken der Literatur und Kunst abgeschlossenen Ueber- einkunft; der Uebereinkunft zwischen dem Reiche und dem Königreich Siam, betr. den Handel mit geistigen Getränken in Siam, vom 12. März d. I; dem Entwürfe eines Gesetzes, betr. die Feststellung eines zweiten Nachtrags zum ReichShautzhalts-Etat für das EtatSjabr 1884-85; der Vorlage, betr. die Herstellung einer Statistik der öffent­lichen Armenpflege. Eine Eingabe, bett, den Erlaß von Brausteuerfixum, wurde ab­lehnend beschleden. Nachdem für die Verhandlungen im Reichstag mehrere Commissarten ernannt worden waren, wurde schließlich über die geschäftliche Behandlung zahlreicher Eingaben Beschluß gefaßt. m

Berlin, 25. Juni. In der heutigen Sitzung des Reichstags wurde die Vor­lage, betr. die Erwerbung eines Consulatsgebäudes tn Shanghai, definitiv genehmigt. Ferner wurde bezüglich einer Petition deS Herrn von Carstenn zu Lichterfelde bU von der Petittons - Commission vorgeschlagene motivirtt Tagesordnung an- gSdommen. . t

Es folgte sodann die 3. Beratbung des von dem Abg. Ackermann und Genossen in Bezug auf das Jnnungsgesetz gestellten Antrags. Die Nationalltberalen erklärten sich durch den Abg. Blum gegen düsm Antrag. Das Gleiche thaten die Abgg. Bebel und Walther, während der Abg. Günther (Sachsen) für den Antrag sprach. Schließ­lich wurde derselbe mit 154 gegen 150 Stimmen angenommen, wobei die deutsche Reichs« partei fast ausnahmslos für den Antrag stimmte.

Der auf die Aufhebung des Expatritrungsgesetzes gerichtete Antrag deS Abg. Windthorst gelangte in der 3. Lesung debattelos bet namentlicher Abstimmung mit 246 gegen 34 Stimmen zur Annahme.

Nächste Sitzung morgen.

Der .Reichsanzeiger schreibt: Anläßlich der Nachrichten über den Aus­bruch einer choleraähnltchen Krankheit in Toulon sind von Retchswegen nähere Er­mittlungen über die Natur der Krankheit und über die an Ott und Stelle getroffenen sanitären Maßnahmen veranlaßt. Gleichzeitig werden für den Fall, daß die Krankheit sich als die asiatische Cholera Herausstellen sollte, entsprechende Abwehrmaßregeln deutscherseits vorbereitet.

Wie dieNordd. Allg. Zig. meldet, hat sich der Reichskanzler eine Er­kältung zugezogen, in Folge deren sich wiederum neuralgische Schmerzen eingestellt haben. Fürst Bismarck sei hierdurch verhindert worden, sich an den Reichstags- Verhandlungen der letzten Tage zu betheiltgen. Wie die genannte Zeitung hört, ist das Unwohlsein des Reichskanzlers daraufzurückzuführen, daß sich derselbe am Montag in später Stunde, als es bereits recht kühl geworden war, nach dem Reichstag begeben mußte, um der Commisstonssitzung über den Gesetzentwurf über die Subventtonttung neuer Damvferltnien beizuwohnen.

DieBerliner Polit. Nachr. melden gerüchtweise, daß wegen überhand nehmender socialdemokratischer Agitation tn einigen rheinischen Jndustrieb-s^-n beim Bundesrath der kleine Belagerungszustand für Kibers-lb.^ werde beantragt WCr25?-3unt. DieWiener Abendpost" schreibt: Angesichts der Meldungen über die Cholerafälle in Toulon hat sich die Regierung bestimmt gefunden. Verhand­lungen wegen eventueller Verhängung einer Quarantäne gegen die Provenienzen aus den westlichen Theilen des mittelländischen Meeres einzuletten und gleichzeitig tn einem Erlasse an die Chefs der einzelnen Länder der österreichischen Monarchie die schon im vorigen Jahre anläßlich des Auftretens der Cholera tn Egypten getroffenen Ver­fügungen zu erneuern. Wenn auch zu erwarten ist, daß die zunächst von der Ein­schleppung bedrohten Nachbarstaaten sich nachdrücklich zu schützen suchen werden und dadurch schon die Gefahr für die Monarchie wesentlich vermindert ist, so glaubte b:e Regierung doch schon jetzt mit der tn solche« Fällen gebotenen Vorsicht vorgehen zu sollen.

Paris, 25. Juni. Bligniöres ist zum finanziellen Beirath des französi­schen Botschafters in London, Waddington für die Conserenz mit beratender Stimme ernannt worden. Wie dieAgence Havas" erfährt, gehen die An­sichten Bligniöres über die egyptischen Finanzen dahin, daß die Hilfsquellen Egyptens hinreichend seien, sodaß eine Reduction des Coupons der unificirten oder der privllegirten Schuld nicht stattzuhaben brauche.

Der Präsident Gr6vy hat mittelst Dekrets den Beschluß des Muni- cipalrathes von Paris vom 25. April aufgehoben, durch welchen die Wohnung für den Seine-Präfekten in dem Rathhause verweigert worden war.

London, 25. Junt. Unterhaus. Northeotr kündigte tm Namen des Deputtrten Bruce etn Tadelsvotum gegen die Politik der Regierung an, tu wckchem gesagt wird, daß die Bedingungen des englisch-französischen Abkommens nicht geeignet seien, zur Her­stellung der Ruhe und einer guten Verwaltung in Egypten zu führen oder auch England zu berechtigen, irgend eine Verantwortlichkeit durch Aufnahme einer Anleihe für Regelung der egyptischen Finanzen zu übernehmen. Northcote wird morgen anfragen, wann die Regierung einen Tag für die Einbringung dieses TadelSvotums festsvtzm werde. Der Deputtrte Arnold meldete an, daß er zu diesem Tadelsvotum einen Unterantrag stellen werde, welcher ausspreche, daß das HauS mit dem Ausdrucke seiner Meinung über das Resultat der Verhandlungen mit Frankreich zurückhalten werde, bis es Kenntniß habe von den Vorschlägen, welche der Conferenz in Betreff der finanziellen Angelegenheiten Egyptens gemacht werden.

DiePall Mall Gazette spricht ihre Freude über die von dem deutschen Reichskanzler tn der Sitzung der Budgetcommisfion des deutschen Reichstages erwähnte Erwerbung von Colontalbesitz seitens Deutschlands aus und meint, die in Betreff Angra Pequena's hervorgetretene Schwierigkeit sei in einer Weise beigelegt, welche geeignet erscheine, die guten Beziehungen zwischen England und Deutschland zu be­festigen. Das genannte Blatt weist auf die große Anzahl von Deutschen hin, welche tn englischen Colonien ansässig seien und sagt, daß die Freundschaft zwischen dem englischen und dem deutschen Volke eine Sache von äußerster Wichtigkeit für die aus­wärtigen Beziehungen Englands sei.

Rom. 25. Juni. Die Präfekten von Turin und San Maurizio sind beauftragt worden, die aus Frankreich kommenden Reisenden ärztlich untersuchen zu lassen.

Rischnynowgorod, 25. Junt. Bei den Ausschreitungen gegen die Juden am 19. ds. sind 8 Personen getödtet und 9 verwundet worden, davon 5 lebensgefährlich. Seitdem sind weitere Ruhestörungen nicht vorgekommen. Zur Untersuchung der Vorfälle ist der Prokurator des Moskauer Appellhofes, Muranjeff, eingetroffen. Eine Publikation des Gouverneurs im heutigen Local­blatte macht gegenüber den Gerüchten, in Kunaniwo wohnhafte Juden hätten ein Christenkind geschlachtet, bekannt, daß eine strenge Untersuchung der Vor­

gänge am 19. ds. ergeben hätten, daß die Gerüchte lediglich aus Erfindung beruhen,

Konstantinopel, 25. Juni. (Telegramm deSReuter'schen Bureaus.) Der englische Botschafter Dufferin richtete am 21. d. M die Aufforderung an die Pforte, an der Conferenz thetlzunehmen und dem englisch-französischen Einvernehmen betzu­treten. Die Pforte beschloß nach längerer Berathung am 22. d. M. die Einladung anzunehmen unter Vorbehalt aller Souveränitätsrcchte des Sultans tn Egypten. Der Botschafter MusnruS Pascha ist von diesem Beschlüsse t« Kenntniß gesetzt worden.

Lokales.

Gieße«, 26. Juni. Ergänzend zu unserem Referate in Nr. 145 über die Generalversammlung der Gewerbebank am 23. ds. wird uns berichtigend mttgetheilt: Nicht die General-Versammlung hat beschlossen, bet Vorschüssen auf Werthpapiere und Wechsel über 100 JL 5pCt. anstatt der früheren 6pCt. zu ver­langen, sondern eS wurde, wie auch schon tm vorigen Jahre, aus dem Schooße der General-Versammlung der Wunsch ausgesprochen, den Procentsatz für Vorschüsse rc. wennmögltch auf 51/2 pCt. herabzusetzm.

Der Aufsichtsrath und Vorstand der Gewerbebank, welchem die Festsetzung des Zinsfußes für Aus- und Anleihe nach § 40 des Statuts competirt, befassen sich schon jett geraumer Zett mit der Frage, ob der Zinsfuß für Vorschüsse und Wechsel herab­gesetzt werden kann und es thetlte der Vorsitzende Herr I. Han st etn gleich bet Er­öffnung der General-Versammlung klar und deutlich mit, daß der AufstchtSrath und Vorstand bestimmt hätten:

vom 1. Juli 1884 ab den Zinsfuß für acceptirte Wechsel nicht unter JL 100 auf Giroplätze mit drei guten Giros und welche bei Verfall baar bezahlt werden und keine Prolongation erfahren dürfen, sowie für Vorschüsse gegen Cesston von Staats-Papieren rc. auf 5pCt. herabzusetzen, dagegen von einer Reduction des Zinsfußes für Vorschüsse auf Personal-Bürgschaft Abstand zu nehmen."

Kommenden Dienstag den 1. Juli feiert die Landes-Universität ihr diesjähriges Stiftungsfest. Für den akademischen Theil der Feier, Vormittags 11 Uhr in der großen Aula, ist das nachstehende Programm festgesetzt: 1. Feierlicher Marsch und Chor aus dem FestspielDie Ruinen von Athen. Gedicht von Kotzebue. Musik von L. van Beethoven. 2. Festrede des Rektors, Herrn Prof. Dr. v. Hippel. 3. Preisoertheilung und 4. zum SchlüsseFrühlingsbotschaft" für Chor und Orchester. Gedicht von Em. Gekbel. Musik von N. W. Gäbe. Am Nachmittag wird ein Concert in Wenzel's Garten zu Ehren des Tages stattfinden.

Vermischtes.

Kostheim, 23. Juni. In Folge der tn der letzten Zeit vorgekommenen Reibereien zwischen Mliitär und Civil wurde den Soldaten der Besuch Kostheims ver­boten. Da nun am vorletzten Sonntag die Milttärpattouille infulttrt wurde, durfte, nach demM. I.", auf Verfügung des Gouverneurs bet der gestern hier stattgehabten Fahnenweihe die engagirt gewesene Mtlttärkapelle nicht spielen; der Wachtdienst tn Kostheim wurde von einer sieben Manu starken Patrouille mit aufgepflanztem Srilen- gewehr besorgt.

Stadecken, 22.Juni. Gestern erschoß sich dahler derOeconom Herr Nikolaus Schott. Die Motive zu dieser Thal find unbekannt.

Köln, im Junt. Wie wir in derBarm. Ztg. lesen, machte die Frau eines hiesigen StabsosficrerS dieser Tage am Abend ihrem Leben durch einen Sprung in den Rheinhafen ein freiwilliges Ende. Sie war vom Hause weggegangen und hatte bei dieser Gelegenheit ihre Absicht, sich das Leben zu nehmen, kund gethan. Eben beriethen der Polizeipräsident und ein anderer höherer Polizeibeamter tn Gegenwart des un­glücklichen Gatten, was zu thun sei, als telegraphisch von einem Polizeibureau ge­meldet wurde, eine elegant gekleidete Dame sei soeben tobt auS den Wollen gezogen worden. Daß dieser Meldung eine schreckliche Scene folgte, braucht wohl kaum noch erwähnt zu werden.

Zur Erklärung der diesjährigen Temperaturverhältniffe schreibt Herr Dr. Wilhelm Angerstein demBerl. Tgbl. das Folgende:

Ueberall hört man die Klage, daß die Witterungs-Verhältnisse tn diesem Jahre außerordentlich ungünstig seien. Nach einem sehr milden Winter glaubte man, einen sehr warmen Svmmrr vorauSfetzen ztt können, aber aerob# bo8 Gegentheil ist ein» getreten. Wir befinden uns tn der zweiten Hälfte des Monats Juni und noch ist abgesehen von einzelnen schönen Tagen die Temperatur in diesem Sommer gar nicht sommerlich gewesen. Die Luft war fast fortwährend kühl und rauh und nur wenige Tage sind ohne mehr oder minder reichliche nasse Niederschläge vergangen. Eine wissenschaftliche Erklärung für diese Erscheinung hoffe ich in dem Nachfolgenden gegeben zu haben.

Durch aufmerksame Beobachtungen ist festgestellt, daß gewisse Schwankungen in der mittleren Jahrestemperatur periodisch wtederkehren und daß fpectcH immer mtt Zwischenräumen von acht bis zwölf, auch dreizehn Jahren ein Jahr mtt sehr niedriger mittlerer Jahrestemperatur und sehr reichlichen Niederschlägen eintritt. Hplche kalte und nasse Jahre waren 1830, 1838, 1850, 1861 und 1871. Die Regelmäßigkeit der Wiederkehr läßt vorauSsetzen, daß hier ein bestimmtes Gesetz oder eine regelmäßig wirkende Ursache vorltegt.

Eine große Zahl meteorologischer Erscheinungen ist unmittelbar auf die Ein­flüsse der Sonne zurückzuführen. Es drängt sich daher die Frage auf, ob es möglich ist, die periodischen Schwankungen der mitlleren Jahrestemperatur ebenfalls mit Zu­ständen der Sonne tn Verbindung zu bringen und diese dürfte mit Ja zu beaM- worten sein.

An der Sonne find häufig wiederkehrende Lichterscheinungen Granulationen, Sonnenfackeln und Protuberanzen zu beobachten und tm Gegensätze dazu dunkle Stellen, die sogenannten Sonnenflecken. Die Letzteren sind SchlackenmÄssen, welche in der glühendflüssigen Oberschicht des Sonnenkörpers schwimmen. Diese Schlackenmassen drängen sich zeitweilig mehr und mehr nach dem Sonnenäquator hin und werden dann dort tn sehr großer Zahl sichtbar. Aber wenn ein solches AFleckenmaximum erreicht ist, treten die Schlackenrnaffm den Rückweg tu entgegengeseKer Richtung an, sie ent­fernen sich wieder vom Sonnenäquator und bewegen sich den Sonnenpolen zu, wobei sie allmälig verschwinden. Dieser Wechsel kehrt regelmäßig wieder, so daß also jedem Fleckenmoximum" einFleckenmintmum gegenübersteht.

Es kann hier nicht die Aufgabe fein, die Bildung der Sonnenflecken und die Ursache des Wechsels in der Häufigkeit ihres Erscheinens, sowie die Veranlassung ihrer eben erwähnten Bewegung zu untersuchen. Thatfache ist, daß jene Bewegung und jener Wechsel vorhanden ist, und festgestellt ist ferner, daß sich der Wechsel mit einer gewissen Regelmäßigkeit vollzieht und zwar Letzteres derartig, daß nach jedem Flecken­maximum binnen ca. 4 bis 6 Jahren ein Fleckenminimum folgt und umgekehrt. Es liegt somit zwischen je zwei Jahren, in welchen ein Fleckenmaximum beobachtet wird, ein Zwischenraum von ca. 8 bis 12 Jahren.

Nun waren Jahre, tn denen ein Fleckenmaximum auf der Sonne festgestellt ist: 1829, 1837, 1848, 1860, 1870, 1882. Wie schon oben angeführt, waren aber Jahre mit' sehr niedriger mittlerer Jahrestemperatur und zahlreichen nassen Niederschlägen: 1830, 1838, 1850^1861, 1871. Es ist also von 1829 bis 1870 auf jedes Jahr der Flecken- maxima etn sogenannteskaltes und nasses Jahr^ gefolgt. Läßt 'dies Zusammen­treffen einen Schluß zu, fo war anzunehmen, daß auch auf das Fleckenmoximum von 1882 ein solches Folgejahr bevorstand. Das Jahr 1883 war das nicht, es dürfte mit^n ähnlich wie auf das Fleckenmaximum von 1848 das kalte Jahr erst 1850 einttat jetzt 1884 das zu erwarten gewesene kalte und nasse Jahr sein-

Hiernach wäre für den gegenwärtigen Somm« keine wesentliche Besserung der gar nicht sommerlichen Witterung zu hoffen, während wir uns für den nächsten Winter zugleich auf strenge Kälte gefaßt machen müßten.

Dr. Wilhelm Angerstein.

Indem wir diese wenig tröstliche meteorologische Ansage hiermit veröffentlichen, geben wir gleichzeitig dem für einen Publicisten gewiß seltsamen Wunsche Ausdruck, daß wir in diesem Falle recht gründlich vom Wetter dementirt werden mögen.

London, 23. Juni. Das spanische SchiffAngeleta" wurde auf der Reise von New-Orleans nach Barcelona während eines heftigen Gewitters vom Blitze getroffen und brannte bis zum Wasserspiegel nieder. Die 19 Köpfe starke Mannschaft wurde von der italienischen BarkePipalarno" aufgenommen. Das Wrack liegt im Cours der nach Osten bestimmten Schiffe.

Sira

sK fS M.Wtt Ä d AE. MM K <W* w1

Ä ®e6üW Sei oiebtrunt 11 neffiettW' feinOpfH.1 in NilsMÜ Mder en dein GebD versetzte thl einem Stock Der Stock i verhaltet ur Zn Oberkas Peter Dahl seine Mutte Junge von als ob Dahl Commis eine W- Zur \ vorher von; hatte, uM etntzWagei beurlaubter Tagen und verurthetlt.

Villa Nevai einem ktrchl Blätter.

- 9 denn doch Mtermachi zu etn ment Wirkung ur wenn wir b ober Somm btfinbeti, w MdssWe1 Gluth sich z klagrvd Tönen, sont so nicht wet die Telegrq Nordwind, einmal die: einem solche nicht genüg, und ablauf frischen! S wie sie der wünschen, stischler aus behaglichen isi's doch bl

-Monti

3 werden a«f

12 Skü. Wfappai wbraBn Ä ar

MssA s gleich

3

Ar die bk Mittlrer Mitl frÄrter TriW ui rei(

4298

nett