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schiebens andere Corporattonen Spalter. Die Gakkandelaber waren mit Flor um­hüllt- Aus der Stadt und dem ganzen Lande waren viele Tausende herbetgeströmt- Im Residenzschlosse war noch eine kurze Trauerfeterlichkeit, die um l1/* Uhr endigte.

Braunschweig, 23. October. Der outzerordentliche Landtag trat heute Vor­mittag 11 Uhr zusammen- Der Abg. v. Veltheim richtete als Präsident des Aus­schusses eine kurze Ansprache an die Versammlung und nachdem hierauf constatirt worden war, daß die Mitglieder der Landesversammlung in genügender Anzahl ver­sammelt seien, betraten die Mitglieder deS Regentschaftsraths den Sitzungssaal. StaatSmintster Graf Görtz Wrtsberg erklärte, daß er im Auftrage des RegentschastS- ralhS den außerordentlichen Landtag eröffne und wies sodann auf die lauge und ge­segnete Regierung des dahingeschiedenen Landesherrn und auf den schweren Verlust hm, der durch dessen Abscheiden dos Land betroffen habe. Wohin der Blick im Lande sich nur wende, überall zeige sich daS Bild einer unter der milden und gerechten Re- Jierung des hochscltgen Herzogs in seiner Wohlfahrt reich entwickelten Landes. So ange noch die Herzen warm für daS Geschick detz engeren Vaterlandes schlügen, werde das dankbare Andenken an Herzog Wilhelm den Gerechten nicht erlöschen. Mit der Trauer des Landes um den Dahtngeschiedenen verbinde sich die Sorge um die Zukunft des Landes, das an einem ernsten Wendepunkte seines Geschickes stehe. Der Minister erwähnte sodann, daß unmittelbar nach dem Eintreffen der Nachricht von dem Ab­leben des Herzogs auf Grund des Gesetzes vom 16. Februar 1879 der Regentschastse rath sich constituirt habe. Der Eintritt des provisorischen Regiments habe sich ohne jede Störung vollzogen.Wir dürfen der festen Ueberzeugung Ausdruck geben, daß die Bevölkerung des HerzogthumS, vor dem Geschick sich gern und willig beugend, der provisorischen Regierung des Regentschaftsraths, bis derselbe nach Maßgabe des Ge­setzes zu regieren aufhört, Störungen der Rechtsordnung ersparen wird, welche das Land in ernste Krisen zu führen geeignet sein würden. Zuversichtlich hoffen wir vor Allem darauf, bei Ihnen, hochgeehrte Herren, in unserem verfassungsmäßigen Vorgehen die bereitwilligste Unterstützung als die wcrihvollste und bedeutsamste Gewähr für eine glückliche Lösung unserer Aufgabe zu finden. Zn die provisorische Regierung ist der Regentschaftsrath mit dem vollen Bewußtsein von den Pflichten, welche der Einzelstaat gegen Kaiser und Reich nach Maßgabe der Reichsverfassung zu erfüllen hat, eingetreten, und hat dies in seinem dem Gesetze vom 16. Februar 1879 ent­sprechenden weiteren Vorgehen bctbäiigt. Roch aber harrt die wichtigste Frage der Thronfolge ihrer Erledigung. Der Regentschaftsrath ist von der Auffassung ausgegangen, daß die Frage von landesstaatsrechtltchen und reichsstaatsrechtlichen Gesichtspunkten aus zu lösen sei. Und wie Sache des Reiches ist, die Grenzen seiner Competenz gegenüber den Etnzelstaaten in verfassungsmäßiger Entscheidung festzustcllen, so hat der Regentschaftsrath es für seine Pflicht gehalten, bis zu solcher Entscheidung sich weiterer Schritte zu enthalten. Es wird dem Regentschaftsrathe von besonderem Werthe sein, wenn er in dieser Hinsicht die Zustimmung der hochgeehrten Herren findet. Wenn wir damit in der Treue gegen Kaiser und Reich, welche in dem Herzogthum unwandelbar von jeher geherrscht bat, dem Reiche geben, was dem Reiche ist, so rechnen wir andererseits mit Zuversicht darauf, daß die Verfassung des Herzogibums und die Rechtsstellung desselben in und zum Reiche ihre volle Bestätigung bei Lösung der Frage finden werden. Die Aufgabe des heute zusammengetretenen außerordentlichen Landtags ist eine ganz besondere und wird sich nach Maßgabe des Gesetzes vom 16. Februar 1879 auf die verfassungsmäßige Mitwirkung der Landesversammlung bezüglich der durch die obwaltenden Umstände etwa weiter gebotenen Schritte zu beschränken haben. DaS herzogliche Staatsministerium wird Ihnen so bald als irgend möglich die erforderlichen MitthUlungen zugehen lassen, durch welche Sie in den Stand gesetzt werden, der Aufgabe dieses außerordentlichen Landtags gerecht zu werden. Tief gebeugt, aber nicht muthloS sehen wir der Zukunft entgegen, vertrauend auf den Höchsten, der die Geschicke unseres Landes auch ferner in seinen gnädigen Schutz nehmen wird. Namens des RegentsÄaftsraths--das Herzog­thum Braunschweig erkläre ich den außerordentlichen Landtag damit für eröffnet.- Bei der darauf folgenden Präsidentenwahl wurde der Abg. von Veltheim zum ersten Präsidenten, Abg. Lerche zum Viceprästdenten gewählt. Abg. Pockels beantragte, auf die Eröffnungsrede eine Antwort an den Regenischaftsrach zu erlassen; er halte cs für geboten, auch von dieser Stelle auß den Gefühlen, welche gegenwärtig daS Land be­wegten, Ausdruck zu geben und neben der Treue zu Kaiser und Reich auch die Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft auszusprechen. Der Antrag Pockels wurde ange­nommen, zugleich wurde eine staatsrechtliche Commission gewählt, welche den Entwurf einer Antwort vorlegen soll. In diese Commission wurden die Abgg. o. Schmidt- Phiseldeck, v. Cramm, Hausler, Lerche. Vocker?,.^k>ttser und Rosenthal gewäbtt. Die j-Up- v-'suua itnoer uiuiycii -vormittag 11 Uhr statt. Stach dem Schluffe derselben wird die Versammlung in corpore an dem im Restdenzschlosse ausgestellten Sarge des Herzogs einen Kranz niederlegen.

Bremen, 23. October. DieWeserzeitung- veröffentlicht ein vom Herzog von Cumberland unter dem NamenErnst August- vollzogenes und von Gmunden, den 18. October datirteS ausführliches Patent. Der Herzog will durch dieses von der Weserzeitung" veröffentlichte Patent die Regierung des HerzogthumS Braunschweig übernommen und von dem Lande Besitz ergriffen haben. Er erklärt, nach Maßgabe der Reichs- und der Landesverfassung regieren zu wollen. Das Patent ist allen Fürsten und den deutschen freien Städten zugestellt.

Paris, 23. October. Der Conseilpräsident Ferry, der KriegSminisier Campenon und der Marinemintstep Peyron werden morgen in der Tongking - Commission er­scheinen. Wie eS heißt, würde der KriegSminisier um die Ermächtigung nachsuchen, schon jetzt eine Anzahl Bataillone in der durch das Gesetz über die Organisation der Colouialarmee vorgesehenen Weise zu bilden. Der Conseilpräsident bat sich damit ein­verstanden erklärt, daß die vollständigen Protokolle der früheren Tongking. Commission der jetzigen als fecret mttgetheilt werden.

DieAgence Havas" meint, es sei möglich, daß eine Macht die Initiative zu einer Mediation zwischen Frankreich und China ergreifen werde, doch stehe noch nichts darüber fest.

Paris, 23. October. DieAgence HavaS" meldet: Wie nunmehr festgestellt, sind in den letzten acht Tagen in Aport bet Rouen 11 Erkrankungen an der Cholera und 6 Todesfälle vorgekommen. Man glaubt, daß die Krankheit durch einen aus Cette kommenden Matrosen eingeschleppt sei. Die erforderlichen Vorsichtsmaßregeln sind getroffen.

In demJournal officiel" wird der Wortlaut der bereits gemeldeten Bekannt­machung, nach welcher die Blokade der Häfen der Insel Formosa mit dem 23. d. M. beginnt, veröffentlicht.

London, 23. October. Die Thronrede, mit welcher heute die außerordentliche Session deS Parlaments eröffnet wurde, bezeichnet als Hauptaufgabe desselben, die Wahlreformfrage nochmals in Erwägung zu ziehen. WaS die Beziehungen zu den auswärtigen Regierungen angehe, so feien dieselben zu allen Mächten die freundschaft­lichsten. Die Nachrichten aus dem Sudan ließen zwar noch einigen peinlichen Un­gewißheiten Raum, doch verdiene jedenfalls die Energie und der Muth des Generals Gordon bei der Vertheidigung von Khartum die wärmste Anerkennung. Der Vor­marsch der englischen Truppen nach Dongola habe den Zweck, Gordon und diejenigen, welche ihm treue Unterstützung geleistet hätten, zu befreien. In der Thronrede heißt eS dann weiter:In Egypten habe ich alle Mühe aufgewandt, um die Besserung der dortigen Lage herbeizuführen. Ich habe die egyptische Regierung in ihrer schwierigen financiellen Lage, welche durch den Mißerfolg der Londoner Conferenz heroorgerufen wurde, unterstützt. Zusammen mit der Capregierung bin ich damit beschäftigt, die Mittel in Erwägung zu ziehen, welche nothwendig sind, um der Convention mit dem TranSvaallaude die erforderliche Achtung zu sichern. Die Operationen im Sudan werden einen neuen Credit nothwendig machen."

London, 23. October. Der Generalmajor Scratchley ist zum Gou­verneur in Neu-Guinea ernannt worden.

Das KabelschiffSllvertown" ist gestern nach Teneriffa abgegangen, um von dort nach Dakar und Bathurst an der Westküste Afrikas ein Kabel zu legen.

Nom, 23. October. Das Ministerium hat dem Vernehmen nach den von der Eisenbahn-Commission der Deputirtenkammer in der Tarissrage bean­tragten Amendements großentheils zugestimmt. Wie verlautet, hätte sich der gestrige Ministerrath auch mit der Frage der Beitragsleistung des Staats zu den Kosten, welche die Verbefferung der gesundheitlichen Verhältnisse Neapels erfordern werden, beschäftigt.

UniverfitätS- Chronik.

Der bisherige Professor an der Universität Prag, Dr. Karl Friedrich Stumpf, ist zum ordentlichen Professor in der philosophischen Facultät der Friedrichs-Unioeisiiüt Halle-Wittenberg und der bisherige außerordeniliche Professor an der Universität Bonn, Dr. Friedrich Schmitz, zum ordentlichen Professor in der philosophischen Facultät der Universität Greifswald ernannt worden.

Der bisherige Prioatdoccut an der Universität Berlin, Dr. OSkar Doebener, ist zum außerordentlichen Professor in der philosophischen Facultät der Universität Halle-Wittenberg ernannt worden.

Vermischtes.

Bad-Nauheim. Wie wir aus bester Quelle hören, haben sich sämmtliche bei der Sache intereffirten Gemeinden der Wetterau in einer Petition, unter Darlegung der Verhältnisse, an die Direction der Main-Weser-Bahn gewandt, wegen Errichtung einer Haltestelle bei Ost he im. Der Hauptgeschäftsverkehr der betr. Orte geht nicht nach Butzbach, nach Norden, sondern nach Süden, nach den Städten: Bad Nauheim, Friedberg und Frankfurt und müssen die Bewohner der Umgegend von Oftheim, um auf die nächstgelegene Station Butzbach zu kommen, mitunter einen Weg von zwei Stunden und mehr zurücklegen. Bei Errichtung einer Haltestelle zu Ostheim würde dagegen die Entfernung der am weitesten gelegenen Orte von dieser Haltestelle höchstens eine Stunde betragen und wäre ein großer Theil der in Butzbach einsteigenden Passagiere nicht genöthrgt, den bereits nach Norden zu Fuß zurückgelegten Weg per Bahn nach Süden retour machen zu müssen. In Anbetracht, daß die Bahnstrecke Bad-Nauheiw- Butzbach eine der längsten auf der ganzen Linie der Main-Weser-Bahn ist, und in Erwägung, daß der Geschäftsverkehr in landwtrthschastltchen Producten gerade in diesem Tbeil der Wetterau ein sehr starker ist, glauben wir, daß die Bahnbehörde, wenn irgend möglich, gern bereit ist, den berechtigten Wünschen der Bewohner eines der gesegveisten Landstriche der Wetteran entgegenzukommen. (O. A.)

Vrlbel, 22. October. Am Freiiag wurde vor dem hiesigen Amtsgericht der Proceß eines kleinen Orconomen gegen einen Pferdehändler verbandelt. Im Laufe der Verhandlungen, welche durch den nationalliberalen Anwalt Jökel und den Reichs- tagScandidaten des Centrums, Anwalt Brentano, beide von Friedberg, geführt wurden, wurde auch das politische Gebiet gestreift und es geriethen die Herren habet so heftig aufeinander, daß der Amtsrichter den Termin verschob und die Kosten deS neuen Termins den beiden Anwälten auferlegte. (Fr. Z.)

Stegen, 20. October. Ein Wahlkampf in des Wortes wahrster Bedeutung fand am Sonntag Abend in dem etwa eine Stunde von hier entfernten Klafeld- Gcisweid statt, wo der Reichstagsabgeordnete Schmidt-Elberfeld sein politisches Programm entwickeln wollte. Bet seinem Erscheinen empfängt den Redner wüstes Lärmen und Schreien, dazwischen Hochrufe auf Bismarck, vermischt mit Singen von Ich bin ein Preuße-, sodaß seine Worte unverstanden bleiben. Er ist gezwungen, den Saal zu verlassen. Die aufgeregte Menge drängt ihm nach. An dem von Siegen mitgedrachten Wagen werden Deichsel und Räder zerbrochen, bte Kissen herausgezerrt und in den Schmutz getreten. Herr Schmidt eilt zum Bahnhof, den nach Siegen fahrenden Zug zu benutzen. Während dessen steigert sich bte Aufregung. Nach Siegen wird um polizeiliche Verstärkung telegraphirt, die Feuerwehr alarmttt, um Ruhe zu schaffen. Selbst tm Eisenbahnwagen ist Herr Schmidt nicht sicher. Ein Hagel von Stctnen prasselt gegen die Wagenwände; klirrend fallen die Scherben der zerworfenen Wagenfenster zu Boden. Eben setzt sich der Zug in Bewegung, da erhält ein Schaffner einen Wurf an den Kops. Erst allmalig trat Ruhe ein. Ein auf heute Abend ange­kündigter Vortrag des Herrn Schmidt in einem benachbarten Orte findet nicht statt, da man eine Wiederholung der gestrigen Vorgänge befürchtet. (K. Z.)

Bamberg, 20.October. Heute früh 6Uhr erfolgte in der hiesigen Kreffer'schen Kunstmühle eine heftige Mehl-Explosion. Ein Mühlbursche, der den mit Mehl ge­füllten Sack von einem vom oberen Stockwerk führenden Schlauch abheben wollte, glitschte aus und das in großen Wolken dem Sack entströmende Mehl entzündete sich an der Gasflamme. Der Bursche wurde die Treppe, welche in unmittelbarer Nähe, herabgeschleudert und zwar mit solcher Vehemenz, daß er wegen mehrfacher Verletzungen sofort in das Krankenhaus übergeführt werden mußte. Ein Theil des Daches wurde durch den Luftdruck abgehoben und zerstört, diverse Fenster zertrümmert, an der Mühlen- cinrichtung selbst aber wenig beschädigt.

London, 20. October. Der im Februar 1874 zu vierzehn Jahren Zuchthaus verurtheilte Tichborne-Prätendent, dessen Proceß s. Z. großes Aufsehen machte, ist heute Morgen freigelassen worden, nachdem er 10% Jahre abgebüßt.

Moderne Berliner Anzeigen aus demKladderadatsch": Ein erfahrener Geschäftsmann beabsichtigt seine tm besten Gange befindliche Fabrik (Spectalität: Herstellung von Phylloxera- und Bacillen-Fallen) bedeutend zu erweitern. Unter­nehmende Capitalisten, welche sich zu bet&etltgen gedenken, wollen ihre Offerten mit dem Motto: -Fort damit!" an die Exped. d. Bl. einsenden. - Ein gebildeter Mann in reiferen Jahren, der einst bessere Tage gesehen hat und sich in allen Kreisen zu bewegen versteht, wünscht während der nächsten Reichstagtzsession einen Abgeordneten, der Rittergutsbesitzer oder Rentier ist, im Kreise der Familie und in der Gesellschaft zu vertreten. Gefällige Offerten unterGentleman" befördert die Exped. dieses Blattes. Für die Herren Restaurateure. Während der Wahlagitation werden wieder zerbrochene Tische und Stühle, beschädigte Bierseidel und zerkleinertes Fensterglas in jedem Quantum zu den höchsten Preisen gekauft. Wo? sagt die Exped. d. Bl.

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

20. Sonntag nach Trinitatis, 26. Oktober.

Ernte-Danksest.

Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey.'

Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für die Gemeinde Burkhardsfelden zur Herstellung ihrer Kirche.

Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.

(Die Kirche wird geheizt werden.)

Montag, den 27. Oktober, Abends 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinder­schule, Apostelgesch. Kap. 15, Pfarrer Dr. Naumann.

Am Sonntag, den 2. November feiern wir das Reformatio ns fest und zugleich das heilige Abendmahl; die Beichte findet am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr, statt. Am Reformationsfest wird wie alljährlich eine Kollekte für die Gustav-Adolfs-Stiftung erhoben werden.

Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 26. Oktober bis 1. November besorgt Pfarrer Dr. Naumann.

Katholische Gemeinde.

21. Sonntag nach Pfingsten.

Von 6 Uhr an: Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Commu- nion. %10 Uhr: Hochamt und Predigt.

2 Uhr: Die vom heiligen Vater vorgeschriebene Andacht, welche auch an allen Wochentagen um 7 Uhr Morgens gehalten wird.

Freitag ist Vigilfasten wegen des Festes Allerheiligen.

Gottesdienst in der Synagoge.

Freitag Abend 430 Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 5«o Uhr.

Deutscher Schulverein.

Das Correspondenzblatt des all gern, deutschen Schul­vereins (51 Seiten 8°) ist von Berlin eingelaufen und kann von den Mitgliedern in der Ricker'schen Buchhandlung unentgeltlich abgeholt werden»

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