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so könnten sie tnb )er, wa3 wahrstzrtv- o6en lopltoKriiliflen . maltung flbtrlcfjm ' inderunßssrage dürren zu lassen.
W Wörmann (non nett daran, daß ber r, ober macht- unb Nationen MibE dM Matzt, bah nutz bim hetwath- n an btt WefiW inb und ein handel i sei. Aber die bl?- el in jenen Gegenden dm Markt, heute ist Palmöl und Paliv- und andere Audsuhr- n Afrika u-öchst aber Zähre belief sich der len Westküste Afrika« Z83 auf 46,700 W efunber wie z. L. an Bedeutung geworden runland nicht eignen, nbou. Die Arbeit«- ' ber Zett ebenso gute :n Sclaocn Amerikas < rf auf iM" ®*‘l cae in Gabun bestehl olrb «ut fi- nb 3«w- Unb,|M ’beltenMt™««® 50 iriffml fi» l® iri dl- btn 1« b-g-"ß«'b 31 [tunrjen Srbffe«
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^dankerfüllt für daS enlfeSIoffene nnb erfolgreiche Dorgehen auf dem Gebiete der Colorttalpolttik ihre ehrfurchtsvollen Grüße.-
Von Seiten der Frau Großherzogm traf als Erwiderung auf den ihr nach ber Wartburg mttgethetlten Trinkfpruch deS Herrn Oberbürgermeisters Dr. Miquel wührcnd der Tafel noch folgenbeS Telegramm ein:
,3m Namen beS GroßhrrzogS, wie im Meinigen, banke Ich der Vereinigung und spreche Ich derselben unsere wärmsten Wünsche für die gebethltche Entwicklung Ihrer Bestrebungen auS. Sophie.*
Lokales.
Kietzen, 23. September. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 25. September 1884, Nachmittags 4 Uhr.
1. SDdö dteSjährtge Jugenvfrst bdr.
2. Gesuch des MüblenblfitzerS Ferdinand Burk um käufliche Ueberlassavg städtischen GelündeS.
3. Gesuch des Bierbrauers Christian Lony um Erlaubniß zur Anlegung einer Ueberfahrt.
4 Gesuch der Dampfmolkerei Gießen um Erlaubniß zur Pflasterung einer Uederfahrt.
5. Ausbau der Wcstanlage.
6 Reparatur de« städttsch«n Pflasters.
7. Beschaffung von Jsolirräurnen.
Kietzen, 23 September. SchwurgerichtSverhandlung am22 September gegen Hernrrch Müller von Nastätten wegen Verbrechens gegen die Sttiltchkett.
Die Geschworenen r.tonnten den Angeklagten für schuldig und wurde derselbe demgemäß in eine Gtfängrvßstrafe von 6 Monaten, abzüglich 1 Monat Untersuchungshaft, verurtbe'lt. _______________________
tange nach ber Rentabilität gefragt habe. Wohl aber zeige d°« Beispiel ber @tfen= fi* ber Verkehr durch sie gehoben und vermehrt habe. Von einer Cer;
unbVrbeffcrunfl der Dampferlinien seien ähnliche Vortheile zu erwarte^ ?an ab0efeben bä°on, daß da« SSnfeben der Deutschen Flagge im Au-lande dadurch aebob-n und bet den Deutschen In überseeischen Ländern da« Gefühl der Zusammen- aebödatett mit dem Mutterlande wach erhalten oerbe. .
® (fonful Annecke (Berlm) weist an einem umfassenden Zahlenmaterial näher nach, fS andrer^©taat/n namintltd) fettend Englands und Frankreichs zur Unter- w und welche Borihetle diese Linien dem Handel
jener ^er gebracht ^bt£ bnrtn 3- 3- Meter (Bremen) die Bedeutung der
„„„ N-a^run? tm fieldbltage e'ngebrachten Vorlage betr. Unterstützung einer D-m° eritnte° nach Ostasien und Australien näher erörtert und Ihr Scheitern ?eklÄ hattet wird die DrScussioa geschloffen und auch Resolution II einstimmig an
genommen. (Marburg) begründet hierauf folgenden Antrag: ,Die General-
n-riammluna' des Deutschen ColonialoereinS wolle beschließen, die Thättykcit und Ne M VlretnS nach der praktischen Sette hin zu «wettern insbesondere durch Er iLMna eine! auS erprobten, sich ausschließlich dieser Tätigkeit wtbmenben Kräften aebtldeten Canzlet als einer allgemeinen, ohne Entgelt Jedermann zugänq- Uchen^Vorder?,?ungS- und Auskunstsstelle für private überseetsche Unternehmungen
Deutscher.^,^^ Dichtung einer solchen Canzlei hofft der Antragsteller vom ^^^^^EcVor^Fest ^(BreS?au) schlägt vor, biden Antrag sttner weitgehenden Be- hnlhlna wegen dem Vorstände zur vorigen Prüfung zu überweisen, damit derselbe auf öte Tagesordnung der nächsten Generaloersammlung gesetzt werden könne.
Oberbürgrrmetster Dr. Mquel (Frankfurt) mit lautem Beifall empfangen: Koweit eS mir mein leidender Gesundheitszustand gestaltet, möchte ich mir ein paar Worte zu diesem Antrag erlauben. Wir wollen nicht scldst überseeische Unternehmungen begründen, wohl aber zweckmäßig auSgedachte und wohl fundirte Protecte dieser AN durch unsere Prüfung und moralische Unterstützung fördern. Dabei stogen wir vielfach auf den Mangel einer genügenden Instruction bei unS selbst, und eS unterliegt deshalb keinem Zweifel, daß ein Institut, wie die hier vorgeschlagene Canzlet für dm Deutschen Colonialoerein bei der weiteren Entwicklung derselben zur Nothwendipkett werden muß, Man braucht ja heute schon nickt mehr die Nothwendigkeit deS Eintretens DeuffchlandS in die Reihe der colonialen Völker zu betonen. In dieser Beziehung die öffentliche Meinung genügend geklärt. Das fast übereifrige Vorgehen der anderen Nationen, das entschlossene Nachfolgen unserer eigenen Regierung, die wachsende ^Übervölkerung namentlich auch in den oberen und gebildeten Volksschichten, die Nothwendigkett, die unserer Nationalität täglich verloren gehenden Deutschen fester an unS ju knüpfen, der mehr und mehr heruntergehende Zinsfuß, die wachsende Kapitalkrast, das alleS sind Dinge, welche unserem Volke die Nothwendiokett einer Eolontalpolitik klar gemacht haben. Wir sind schon nicht mehr beim Ob? sondern beim Wie und Wo und dazu bedarf eü eben genauer Instruction. Daraus, daß der deutsche Reichstag die Mittel zu ber vorgeschlagenen Institution bewilligen wird, dürfen wir unS nicht^v-rlaffen. Der Colontalverein hat eS jetzt auf 6000 Mitglieder gebracht; wenn l-der daS Sein ge thut, können wir in ein paar Jahren 20000 fein und werden dann auch selbst die M.ttcl dazu haben. Denn aus eigener Kraft wollen wir uns helfen; mit diesem Entschluß lasten Sie unS diesen Saal verlosten (Bravo).
Der Antrag Fischer wird hierauf dem Präsidium überwiesen.
Oberbürgermeister Groß (Pforzheim) hofft, daß die versammelten Delegirten die beute in so reichem Maße empfangenen Anregungen in ihre Vereine hineintragen und überall die Uebcrzeugung wecken mögen, daß das Eintreten für die Sache des deutschen ^'°"'^7'bem'üb° ich!n"^?n?e Ä« Präs.b.um wirb He Bersummlung gegen 1/.4 Ubr geschlossen. Die Frau Großherzogin ließ sich nach Sckluß verschiedene TbeiU nehmer vorstellkn und erklärte bet dieser Gelegenhett ebenfalls ihren Beitritt zum ^euts^Auf^dtt Vaerbandlungen folgte gleichfalls im Saale der^Erholung um 5 Uhr ein gemeinschaftliches Mahl zu 200 Gedecken. Bei demselben sprachen u. a Fürst Hohenlohe auf den Kaiser. Miquel auf den Großherzog von Sachsen, v. Bennigsen tt, alanzender Rede aus die Pioniere deutscher Colontalpoltttk. Im Abschluß an e n Hock WormannS auf Bismarck entsandte die Versammlung telegraphisch dem deutschen Reichskanzler
Vermischte-.
Marburg, 22. September. DaS Richter-Collegium von Gießen stattete gestern Nachmittcg feinen husigen Collegen einen Besuch ab. Nach einer cingehend n Besichtigung des Schlosst fanb in Bückmg's Garten eine gksclllge Vercintgung statt, nach welcher Abends die Rückcetse der Gießener Herren erfolgte.
Marburg, 22 September. Gestern Abend gegen 10 Uhr fand am Steinweg eine nicht unbedeutende ScklSgerd zwischen Bauernburschen und hiesigen Bauarbeitern statt, bet welcher auch das M ff er in Anwendung gebracht und einer der letzter en derartig gestochen wurde, daß er von seinen Kameraden in die Klinik getragen werden mußte.
Hanbei und Verkehr.
Gießen, den 23. (Bcptbr. Auf dem heutigen Markt Mete: Butter per Pfund X 1.08-l.t'i, Hühnereier pr. Stück 6—0 Käse St. 5—8 4,„ Käsematte 3—0 H, Erbsen pr. toter 20 ^>, Linsen 30 H, Tauben per Paar 0,40—0,60 Hühner per etücf Ji. 0.90-1.50, Hahnen pr. Stück 0.60—1.00, Enten per Stück 1.10—1.59, Gänse per Stück JL 4.00—o.OO, Welsche JL 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfund 68—70 Kuh- und sfiindfleifch 56—60 H, Schweinefleisch 52—60 Hammelfleiich 60—70 Kalbfleisch 50—54 Kartoffeln per 100 Kilo JL 3.50—4.00, Milch per Liter 12—16^, Zwiebeln per Etr. JL 4.00-0.00, Weißkraut pr. Stück 5—10
Frankfurt, 22. Ceptbr. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetteraner JL 171«, fremder JL 17, Roggen eff. hief. JL 15</4, fremd. JL 15V.-15»/,, Gerste eff. hies. u- Wetterauer JL 16—17, fremde JL 17—18, Hafer eff. hiesiger jt 13Vt—13‘/2, fremder.JL 13'/»—14. — Nüböl eff. ohne Faß hief. in Parthien von 50 Etr. JL 30. Branntwein eff. ohne Faß JL 42.
Frankfurt, 22. Septbr. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren 433 Ochsen, ca. 18 Bullen, ca- 320 Kühe und Rinder, ca. 255 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. dual. JL 68—00, 2. Qual. JL 62—64, Kühe und Rinder l.Qual. 60—62, 2. Qual. JL 40—56, Kälber 1. Qual. JL 70—00, 2. Qual. JL 65—00 per 100 Pfund Schlachtgewicht.__
Temperatur am 23. September (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr)- Wasserwärme der Lahn 13° R. — Lust wärme 12° 3t. im Schatten.
Rübsamen.
Aufgebot.
Der practische Arzt Ur. Mette in Niederkleen als Erwerber der Loh- mühle, Flur II. Nr. 3 und 4 der Gemarkung Gießen, hat das Aufgebot der Hypothekurkunde der Johann Anzer Eheleute zur Sicherung des S. K tz e n st e i n in Gießen über eine Kautionshypothek im Betrage von 10000 JL, welche auf Flur II Nr. 3 und 4 der Gemarkung Gießen lastet, und unter dem 24. Oktober 1877 in das Hypothekenbuch V. 97 eingetragen ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf
SamStag, 8. November 1884,
Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots - Termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Ui künde erfolgen wird.
Gießen, den 23. Juli 1884.
Großherzogliches Amtsgericht.
Müller. 5024
Mittwoch den 1. Moder,
• Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dabiesigem Ortsgerickt die Immobilien der Christian Lover III. Wwe. Flur XXV 114666,3 725 Meter Grab- garten am Brennofen, stoßt auf die Wiesen,
Flur XXVII 166e,g 400 Meter Hof- raithe, Wohnhaus, Nebenhaus, Fabrik daselbst, meistbietend versteigert werden-
Gießen, den 10. September 1884.
Großherzogliches Ortsgericht. 5894 Müller.
Allgemeiner Anzeiger.
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Freitag den 26. d. M., Nachmittags IV2 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Alb ach, wohin die Offerte bis dahin versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen sind, in schriftlicher Submission vergeben werden.
Gießen, am 22. September 1884. Der Kreisingenieur: __Gnau t f).__6188 Mittwoch den 24. d. Mls., Nachmittags 2 Uhr, sollen in ber Flet t'schen Hosraithe dahier
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Gießen, den 22. September 1884.
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