Petersburg, 22. Mai. Prinz Wilhelm wohnte heute Vormittag einer Parade der Feuerwehr bei und besichtigte hieraus eine Batterie der Garde- Artillerie ; heute Nachmittag empfängt derselbe den österreichisch-ungarischen und den französischen Botschafter. Das Diner wird der Prinz um 6 Uhr beim Kaiser im Anitschkoff-Palais einnehmen. Um halb 8 Uhr Abends erfolgt die Abreise des Prinzen nach Moskau mittelst Separatzuges.
— Ein Berliner Kaufmann B-, welcher vor Jahren in Königsberg wohnte erhielt vor Kurzem von dort durch die Post 300 Mark anonym zugeschickt. Trotz Sinnens und Grübelns über den Absender des Geldes konnte er die richtige Spur nicht finden. Da kam ihm unerwartet vor wenigen Tagen die Post zu Hülse. Es lief ein sogen. „Laufschein" von der Post zu Königsberg ein, der die directe Frage dem Empfänger vorlegt, ob er das Geld empfangen habe, welche Frage allerdings bejaht wurde. Aus diesem Laufschetn ersah nun der Kaufmann, daß her Absender des Geldes ein ehemaliges Dienstmädchen von ihm war. Vor 31 Jahren nämlich diente bet ihm in Königsberg ein Mädchen, das er btt einem Diebstahl ertappte. Da es damals kurz vor seiner Verbeirathung stand, so verzieh er ihm, entließ es aber sofort aus seinem Dienst. Er schützte damals den Gesammtwerth seiner Diebereien auf etwa 40 Thaler. Dem Mädchen, das sich dann verhttrathete und längst Wtttwe geworden, ließ das Gewissen keine Ruhe und sie hat es sich in den letzten Jahren am Munde abgespart und in den erwähnten 300 Mark ihrem ehemaligen Herrn sein ihm entwendetes Gut nebst Zintz und Zmseszins zurückqeschickt, um so ihr Gewissen zu beruhigen. Herr B. hat nun, nachdem er die knappen Verhältnffse der Reuigen erfahren, dieser das Geld wieder zugestellt mit der Bitte, es zu ihrer Pflege in ihren alten Tagen zu benutzen. Er habe ihr längst verziehen und verzeihe chr jetzt doppelt.
— sEin W-Roman-l Waldemar Wolf war westfälischer Weltbürger. — Wiesbaden war Wolffs Wobnoct. — Wolff war wen'g wißbegierig, weshalb d>e Wissenschaft Wolff widerstrebte. — Wolff wurde Weber, webte Wickelbänder: wenn Winter wurde, webte Wolff wollene Waare. — Wenige Wochen weiter wurde Wiesbaden Wolff widerwärtig, weshalb Wolff wanderlustig wurde. — Wien war Wolffs Wanderziel. — Wolff wurde Wiener Wursthändler. — Wilhelmine Winkler, Wäscherin, war Wands, brckerin, wohnte Wien, Weinbergsweg. — Wunderbarerwttse wusch Wilhelmine Wolffs Wäsche, welche wunderbar weiß war. — Wilhelmine war wunderschön, war willig, wohlihätig; wehmüthig, weil Wilhelmine Waise war. — Wolff wußte wohl, Wtthelmim würde wieder wonnig werben, wenn Wilhelmine Wolffs Weib würde, weshalb Wolff warb. — Wilhelmine war Wolff wohlwollend, weshalb Wolffs Werbung Wilhelminen wohlthat. — Wilhelmine wurde Wolffs Weib. — Weiterhin wurde Wilhelmine Wöchnerm — wunderbare Wandlung Wolffs wurde wahrgenommen; wie wonnetrunken war Wolff, wie würdevoll war Wolffs Wesen worden! — Wilhelmine wiegte winziges Wölffchen. — Wider Wolffs Willen wachte Wtthelmine wochenlana, we l winziges Wölffchen weinte, wimmerte. — Woher wußte weder Wolff, weder Wilhelmine. — Wmter war's, Winde wehten, — Wolken wechselten — Wetter war wirklich widerwärtig — Winziges Wesen — „Wölffchen" war weg — Wolken wissen roofctn; Wilhelmine wehklagte; welch Wunder? welche Wendung? — Wllhelmine wurde wahnsinnig — war weggelaufen. Wächter wurden weggeschickt, wollten Wilhelmine wiederfinden. — Wilhelminens Wäschkorb war weg, wahrscheinlich wollte Wllhelmine Wäsche waschen, weil Wasserträger wissen wollten, Wtthelmtne wandle Wttsenbrücke. — Wirklich wm's. — Wehs, wehe, wogende Wellen wahnsinniger Wilhelmine Wassergrab worden. — Waldemar Wolff war Wittwer, wahr wahnsinnig, wollte weg — weite Wett, wurde Weltumsegler wider Willen. — Weiterhin wurde Wolff Wahrsager, Würfelbudenbesitzer, Wagenschieber, Wucherer, Wechsler, Weinreisender, wonach Wolff „am Delirium starb!"
Wafferwärrue der Lahn.
Am 23. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: 13V2° R- - Luftwärme 18° R- Rübsamen.
Brrefkasten. „
Dem Einsender der Notiz, betr. Prüfung in der juristischen Facultat, zur Nachricy^ daß wir anonyme Einsendungen, so wohlmeinend sie auch sind, ^berücksichtig lassen müssen. Red-
HandeL und Berkehr.
— Die Königliche Eisenbahn-Dttect'on zu Hannover hat auch in diesem Jahre eine Zusammenstellung aller der Rundrersebillets herausgegeben, welche auf Stationen des Bezirks dieser Direction aufliegen, oder welche durch Retourbillets mit verlängerter Gültigkeitsdauer von den Hannoverschen Stationen aus nutzbar gemacht werden können.
Auch die Bestimmungen über die neuen „combinirbaren Rundreisebillets-, welche nach Wahl des Publikums zusammengesetzt werden können, sind in der Zusammenstellung enthalten.
Wer glauben im Interesse des reisenden Thttls unserer Leser zu handeln, wenw wir auf das Bückelchen besonders aufmerksam machen.
Dasselbe ist für 20 Pfg. bet jeder Billet-Expedtt'on des Directions-Bezirks Hannover käuflich.
Limburg, 21. Mai. Rother Weizen A-. 16.65, weißer Weizen A 16.50, Korn A 12.35, Gerste A 10.00, Hafer A 8.20, Erbsen A —, Kartoffeln A —.
Frankfurt, 21. Mai. Auf dem heutigen Martt kostete der Gentner Hm A 3.00—3.50, Stroh A 2.80—3.20, Eier das Hundert A 4 30—5.70, Butter 1. Qualität A 0.90, 2. Qualität A 1.00, Kartoffeln per Gentner A 2.25—2.50, Kohlrabi 20 -25 pr. St, Erbsen 100 Kg. 19.50—27.50 A, Rothkraut pr. St. 00-00 Poularden A 0—0, Huhn 1.50—2.20, 1 Ente A 3.00—4.00, 1 Taube 60—00 L.,
Hahn A 1.70—2.00, Gans A 0—0.00, Welsche A 7-12.—
Vermischtes.
Mainz, 19. Mai. Heute Vormittag hat sich hier in dem Laboratorium der Pfau-Apotheke ein bedeutender Unglücksfall zugetragen. Der Eigenthümer der Apotheke war damit beschäftigt, in einem heißen Bad Aether zu Arzneimitteln herzurtchten, als eine der mit Aether gefüllten Retorten mit einem furchtbaren Knall zersprang und das ganze Laboratorium, in'welchem sämmtltche Scheiben und Gegenstände zertrümmert wurden, in Flammen setzte. Im brennenden Zustande eilte der Eigenthümer der Apotheke von dem gefährlichen Orte, doch kam er nochmals in denselben zurück, um schleunigst eine Flasche Aether, die, wenn sie von dem Feuer ergriffen worden wäre, ein furchtbares Unglück angerichtet hätte, zu entfernen. Durch den starken Knall, welchen die Explosion verursachte, wurde die Nachbarschaft allarmirt, welcher es gelang, das Feuer bald zu dämpfen; der Inhaber der Apotheke aber ist durch das Feuer furchtbar zugericktet, die Arme und das Gesicht sind schrecklich verbrannt.
Mainz, 19. Mai. Heute Nacht ging ein furchtbares Gewitter, welches einen starken Hagel brachte, über unsere Stadt nieder; zweimal hat der Blltz in der Nacht eingeschlagen, ohne glücklicher Weise zu zünden. Zwischen hier und Worms hat das Unwetter besonders gehaust. Heute Morgen war das Wasser des Rheins von der rothen Erde der Weinberge zu Nierstein und Nackenheim vollständig roth gefärbt.
Rüdes heim, 18. Mai. Die Niederwaldbahn ist schon fahrbar bis jenseits der Ueberbrückung des Niederwaldwegs am Kreuzberge. Am Dienstag Nachmittag wurde eine kleine Probefahrt mit der Berglocomotive „Kaiser Wilhelm" durch die Grabenstraße bis zum oberen Ende derselben in Gegenwart eines sehr zahlreichen Publikums unternommen. Die Fahrt ging glücklich von Statten. Die Bremsvor- rtchtungen an der Maschine wurden mehrmals ei probt. Dieselben bieten eine Sicherheit, die jede Gefahr ausschließt. Heute Nachmittag fährt die Maschine zum Transport des Materials bis unterhalb des Niederwaldes. An der obersten Strecke d r Bahn wird rüstig gearbeitet, so daß man hoffen darf, bis Pfingsten die Bahn dem Personen- verkehr übergeben zu können.
Berlin. Es scheint nicht ausschließlich das Privilegium der Droschkenkutscher zu fein, ihren Tenor zu entdecken — neuerdings ist auch ein preisgekrönter Architekt unter die Sänger gegangen. Unter den Concurrirenden für den Entwurf des Reichstagsgebäudes befand sich auch der Architekt Jordan. Derselbe hat die Architektur an den Nagel gehängt, nachdem er den zweiten Preis für feinen Entwurf cingehetmst hatte, und ist unter die Sänger gegangen. Wie wir aus den „Flensb. Nachr." erjehen, hat Jordan den „Lohengrin" daselbst gesungen und sich nach der Kritik auf diesem Gebiet den ersten Preis errungen.
Biebrich, 19. Mai. Zwischen hier und der Curve legte sich gestern Abend gegen V211 Uhr ein Schüler der Unterojficierschule auf die Schienen und ließ sich von dem daherfahrenden Zuge überfahren. Derselbe fand den gesuchten Tod sofort.
Elberfeld, 14. Mai. Eine großartige Stiftung zum Wohle der lttdenden Mitmenschen ist dem Vorstande des hiesigen Bürgerkrankenhauses zugefallen. Die Rentnerin Frau Else Julie Vogdt-Eller hier hat sich in hochherziger Weise erboten, auf ihrem Terrain an der Hardt ein großes neues Krankenhaus, dessen Kosten auf mindestens 100,000 A veranschlagt sind, erbauen zu lassen; sie will es dann nach Fertigstellung mit noch fünf anderen dort liegenden Häusern dem erwähnten Vorstände zur Verfügung stellen und ferner einer Augenheilanstalt, die in einem der Gebäude errichtet werden soll, einen jährlichen Zuschuß bis zu 1500 A gewähren.
München, 19. Mai. Uebcr ein hier stattgefundenes gräßliches Verbrechen verlauten folgende Einzelheiten: Der 34jährige Photographengehülfe Anton Schildknecht, seit mehreren Jahren im Hause Ledererftraße 5 wohnend, lebt seit längerer Zeit mit seiner Frau in ehelichem Unfrieden, dessen Ursache die Einen in der lüderlichen Lebensweise des Mannes, die Andern in der Putzfvcht der Frau finden wollten. Thäiliche Auseinandersetzungen zwischen den beiden Ehegatten waren nicht selten, die Noth öfters Gast in der Familie, welche außer den Eltern und drei Kindern, zwei Knaben und einem Mädchen im Alter von 8, 6 und 2 Jahren bestand. Nachdem heute früh ein verhältnißmäßig unbedeutender Zwist zwischen den Ehegatten bald beigelegt war, behändigte her Mann gegen 8 Uhr seiner Frau das erforderliche Geld, um im Pfandhause ihr neues Kleid einzulösen, damit er sie spazieren führen könne. Nachdem sich die Frau — deren Aussagen im Wesentlichen dieser Darstellung zu Grunde liegen — entfernt, ließ Schildknecht durch daS älteste Kind in der Nachbarschaft Honig holen, vermischte denselben mit Cyankali und gab ihn den Kindern. Alsbald von entfetzlichen Schmerzen gepeinigt, schrieen die Kinder, welche der Mörder mit den Worten: „Es wird Euch bald besser werden!" zu beruhigen suchte, so laut, daß die Nachbarschaft herbeieilte, während Schildknecht aus dem Hause stürzte und in sein Atelier in der Schönfelderstraße lief, wo er sich ebenfalls mit Cyankali vergiftete. Die an den Kindern sofort von den Nachbarn und bald darauf von einem Arzte angestellten Rettungsversuche biteben erfolglos. Nach einem schrecklichen Todeskampfe von einer Viertelstunde hauchten die drei Armen ihr junges Leben aus. Als die zurückkehrende Mutter der drei Leichen ansichtig wurde, brach sie laut aufschreiend zusammen. Die sofort erschienene Gerichtsbehörde verfügte die vorläufige Inhaftnahme der Frau Schildknecht. Der Vater hatte auf dem Tische einen Zettel zurückgelassen, worin er den Entschluß, sich und den Kindern das geben zu nehmen, mittheilte und Mangel an Subsistenzmitteln als Motiv seiner schrecklichen That angab.
Katholische Gemeinde.
. 6. Sonntag nach Ostern.
(Exaudi.)
Von 6 Uhr an: Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Commri-- nion. V2IO Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Maiandacht.
Mittwoch und Freitag um 6 Uhr: Maigebet.
Am Sonntag Vigilfasten.
Gottesdienst in der Synagoge.
Freitag Abend 715 Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Wjv Samstag Abend 840 Uhr. __
Lokales.
Gießen, 23. Mai. Am gestrigen Feiertage strömte, wie es an einem sonnigen Himm-lfahlttage auch sein muß, eine große Menschenmenge in den Wald, um frischen Waloesduft zu genießen und im Kre.ft der Farwlte oder lieber Freunde sich an GotteS schöner Natur zu erquicken. Auch die Frühzüge der Eisenbahnen waren von wanderlustigen Passagieren recht besetzt und entsühnen nach allen Richtungen hin die Touristen, welche sich oorgenommen hatten, einen rickt-gen „Gang" zu tyun. Zu diesen letzteren gehörte auch eine Anzahl Mitglieder des Turnvereins, welche eine ganztägige Turnsahrt nach der Amöneburg unternahmen- Es war dies eine Partie, welche an die Uniert'oantn" der betreffenden Touristen recht erhebliche Anforderungen stellte. Um 635 ging eS mit der Oberhessischen Bahn nach Station Burg-Gemünden, von dort dem reizenden Obm-Thul entlang nach dem hübsch auf hohem Hügel gelegenen Homberg a. d. Ohm. Der sogen. Steinweg, welcher dem auf flachem Boden zu gehen Gewohnten manchen Schweißtropfen obnöihigte, wurde leicht erstiegen und bei Wirth Schild wach ter das Frühstück eingenommen. Um 10 Uhr ging es weiter nach der Richtung Amöneburg zu, aber nicht, w.e projecttrt, über Nreder-Ofleiden im Ohmthal, sondern über den „hohen Berg" durch die Dannemoder Gemarkung und Wald nach dem „Honsteins Graben", eine Art Felsenmeer, sehr romantisch in einer Schlucht gelegen, aber — in Anbetracht der gütigen Sonne und mangelnder Straße, auf schmalem Ackerpfad und Wiesenrain h'mturnend, eine recht amüsante Fußtour, welche wir jedem eine ähnliche Tour Unternehmenden empfehlen können. Wir gelangten sodann nach Schweinsberg, einem hübschen Orte mit Schloß und großen gut erhaltenen Hofrasthen. Von hier ging der Weg über Rüdigheim, einem aus nur Katholiken bestehenden Orte, welche gerade eine Prozession durch die Flur unternahmen, nach der romantisch auf sehr hohem Basaltkegel gelegenen Stadt Amöneburg. Heiß, sehr heiß brannte die Sonne, aber der Berg wurde doch erklimmt und bei Wirth R u ez Quartier genommen. Hier war auch eine Gesellschaft Marburger Studenten anwesend, welche eine Tour nach der Amöneburg gemacht. Nach Besichtigung der Sehenswürdigkeiten von Amöneburg, welches auch viel historisch interessante Punkte aufzuweisen hat, ging es sodann über Klein-Seelheim nach Marburg, welches um V-6 Uhr erreicht wurde und zwar von einem Punkte aus, von welchem man das Panorama der Stadt und Umgebung ganz und voll genießen kann. Namentlich von dem sogen. Richtplatz aus, einem erhöhten Plateau, genießt man einen Blick über das Lahnthal und die fröhliche Musen- stadt, welcher ganz reizend ist. Hatten die Beine und Augen nun ihr richtiges Theil von der Partie bekommen, so verlangte nunmehr auch der Magen sein Recht und wurde letzterer in den diversen besuchten Restaurants besorgt. Um 1042 ging es dann mtt der Bahn wieder heimwärts und w:rden die Theilnehmer der ersten diesjährigen Turnfahrt wohl recht gerne mit Befriedigung auf dieselbe zurückblicken.
KipchLiche AuzeigeN dsv Stsdt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
Sonntag Exaudi, den 25. Mai.
Vormittags ÖV2 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Vorstellung und Prüfung der zu confirmirenden Mädchen.
Kinderkirche: Vormittags 11 Uhr, Pfarrer Schlosser.
Die auf den heutigen (Sonntag angesetzte Katechismuslehre für die consir- mitten Gymnasiasteu und Stadtschulen muß ausfallen, da ich auswärts dienstt lich beschäftigt bin. Pfarrer Or. Naumann.
2lm 1. Pfingstfeiertag wird nach beiden Gottesdiensten eine Kollekte zur Unterstützung armer Theologie-Studirenden erhoben werden.
Am 2. Pfingstfeiertag findet die (Konfirmation der Mädchen und in Ver- hindung mit derselben die Feier des heiligen Abendmahls statt; die Beichte roirfr am Samstag zuvor, Nachmittags 2 Uhr, gehalten werden. Am Confirmationstagc wird nach beiden Gottesdiensten eine Kölle kte für die Armen unserer Gemeinde erhoben- . .
Der Kirchenvorstand hat auf Antrag von zwei feiner Mitglieder beschlossen, m Sommer 1884 an Stelle des Nachmittagsgottesdienstes, der ausfallen soll, Vormittags 8 Uhr einen Gottesdienst zu halten Der Hauptgottesdienst bleibt aw 94/z Uhr angesetzt- Dieser Beschluß ist von den Oberbehörden genehmigt worden, et wird deshalb vom Sonntag nach Pfingsten, 8. Juni, an sonntäglich ein Gottesdiertt um 8 Uhr Vormittags gehalten werden
Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 25. bis 31. Mai besorgt: Pfarrer Dingeldey.
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Flur XXXIV, 581 595
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