IÄ *Ä
; »M»",*.
r mttb f",bie »1: - Hefen stzr ■'4ä'4
^«*■7
,feä*>4 «JO " flOrt flJf!'
U'Sjrf sKsS lo^n
8 Ä.M« «Ä , JJ* "^der Imäitt ta ÄU'4 ihr. 1 ^kömwlfchsten öoiü »Hl fübttn; es whl ?® d e ForWtite fa J{n, fonotrn auch r ^MAlich sind t8fe LtSdten bestehen Dt tn der ot Jcolreieien durch s-h wtt den besten M||= temsterhasteOrdvu^ ^offenen Wogii Such macht und zuM mEtnstüsten der 6ow itanlten, diese für h nsten und unotti 1 Preisen nl8 blSfk ib die Verarbeitung K n Ausficht fitnomm: if gelangt, wird mW ßrahmbutter verardeii elches in ca. einer Haiti! welche ebenfalls dwi mit der Butter In K : tljtllS alt solche in: lcher in etro M bweiht nv cichwng einer Daar Knotenpunkt mehmr Achtungen bkfiht, W beliebiger Menge leit! ndung mit einer Anzei atz für gute Molkm t.
n anderen Städten, ar: ich rasch der Gunst M
nächsten Sonntag s gramm: Morgens 5 L Nachmittags ‘/^ U* ktten des BautechM ted, Festrede, Weihe-:
1, Verlauf deS M Schläger i< l8 J
itl in der äffenden *€ zsrchieei beendet,"
t °«d ->mde°i' L
-eiche /K
8L j.N
Darmstadt, *■ L
Peel? % 'ä 5 . Wiesbaden, , ll'ins, Main), ^ ^
SrZ
Ä Stof I’i'5 pSx« ’-r Äte1.
Um einen Begriff zu bekommen von der ConsumtionsfLHIgkeit unserer Turner, wird unS mttgUhetlt, daß „unter den Erchen* während der drei Festtage allein circa 12 000 Flaschen Wein getrunken worden sind. Wie viel Rotbwein und wieviel Schoppen B er müssen da erst verzapft worben fein? Wie wir hören, wären rS nicht weniger als 400 Hrctolfter.
— Die Königin Victoria, so schreibt die englische Wochenschrift „Truth*, besitzt ein ungeheures Vermögen. DaS Gut OSborne ist jetzt wenigsten« 5mal so viel werth, als zur Zett, da es vor 40 Jahren von der Königin und dem Prinzen Albert gekauft wurde. Da« Besitzthum der Königin in Salmoral dehnt sich über 30 000 Morgen aus. Claremont wurde der Königm 1866 zum lebenslänglichen Nießbrauch überwiesen, aber vor drei Jahren erwarb die Königin daS Etgenthum käuflich für 78,000 Pfd. St. Der MarktDertb der Besitzung dürfte sich nicht viel unter 150,000 Pfd. St. bewegen. Die Königin besitzt auch einiges Etgenthum in Koburg und die Prinzessin Hohenlohe (tbre Stiefschwester > vermochte ihr die Villa Hohenlohe in Baden, eines der besten Häuser in dem Orte. Was bas Personaloermögen betrifft, so hinterließ Mr. Nield der König n über 500,000 Pfd. St. und oas vom Prinz Gemahl hinterlassene Vermögen soll sich auf nahezu 600,000 Pfd. St. bez ffert haben, allein die Bestimmungen seines T'stom nts sind streng geheim gehalten worden. Die Königin muß auch eine riesige Summe au« ihrer Cwilltste, die stets sehr gut verwaltet worden, grspart haben. Seit dem Tode des Prinzen Albert ist die allgemeine Verwaltung der Privatangelegenheiten der Königin dem Lord Sydney, der ctn tüchtiger Geschäftsmann ist, anvertraut worden.
— sAuch ein Zweikampfs In Toulouse war der Advokat Cazeneuve mit einem Gutsbesitzer in Streit geraten, so daß em Zweikampf unausweichlich schien. Der des Fecht.ns völlig unkundige Advokat beschließt, sich zu stellen und gebt TagS zuvor zum ortSangesessenen Fechtmeister, sich RathS zu erholen. „Sie besitzen einen kräftigen Arm*, sagte dieser: „was Sie zu thun baden, ist, Ihren Degen still-und stets mit her Spitze auf des Gegners Auge gerichtet vor sich hinzuhalten, bis dieser sich auf Sie stürzt und sich unfehlbar selbst aufspießen wird.* Der Advokat verläßt die Scene, um aus alle Fälle tein Testament zu machen. Eine Stunde später erscheint auch der gleichfalls der Waffensührung unkundige Gutsherr bet demselben Fechtmeister, worauf dieser, die Situation erschauend, ihm den gleichen Rath gibt. So tnftrutrt pflanzen sich die Beiden einander gegenüber auf. Sie stehen zwei, drei, fünf, sieben Minuten lang unbeweglich da, bis ibre Arme endlich den Dienst versagen. »Der Ehre ist genügt. Sind die Herren befriedigt?- sagt mit ernster Miene einer der ©ccunbanten. Sie rucken und entfernen sich aufathmend mit ihren Wundärzten, Alle noch starr vor Staunen. „Ich hatte keine Ahnung*, stöhnte der Advokat, sich den reichlich hervorbrechenden Schweiß von der Stirne trocknend, „daß das Fechten so schwer ist. Ich will lieber 10 Stunden lang platdoyiren, al« noch einmal 10 Minuten lang fechten *
— Parts besitzt feit wenigen Tagen einen farbigen Tenoristen. In der großen Oper hat bei der letzten „Tell"-Vorstellung ein junger Mulatte Namens Riva in der kleinen Rolle des F'fcherS Ruodi mit Erfolg debütirt. Der Debütant war übrigens so vortrefflich geschminkt, daß seine Hautfarbe selbst mit den schärfsten Gläsern nicht zu erkennen war. Der Mulatten - Tenorist gehörte früher dem Antwerpener Theater an und hat dort u. A. auch den „Faust" gesungen. Er dürfte wohl der einzige farbige Sänger sein, der an einer europäischen Opernbühne wirkt.
— Ein erschütternder Unglücksfall hat sich in Schwetzingen bet Mannheim SamStag Nacht ereignet. ES wurde dort im Gasthof „zum Hirsch" eine Hochzeit gefeiert, wobei der Vater deS Bräutigams, ein protestantischer Geistlicher auS der Würz- buraer Gegend, den TcauungSact vollzog. Noch am gleichen Abend wollte der Pfarrer in Begleitung e'ncS andern Herrn und dreier Damen zurück nach Heidelberg, um dort die Bahn nach Würzburg zu benutzen Set es nun, daß der Kutscher betrunken war ober in der Dunkelheit dir Richtung nach Heidelberg verfehlte, kurzum, er fuhr direkt bei Brühl in den Rhein. Der ölte Pfarrer, sein Begleiter, ber Kutscher und daS Pferd ertranken, während es den drei Damen gelang, sich an's Land zu retten. Die The'lnahme an diesem entsetzlichen Unglück ist eine allgemeine.
— Die älteste und größte Zündhölzchen-Fabrik in der Welt ist jene zu York- spina in Schweden. Sie wurde vor 100 Jahren errichtet, und man kann daselbst eine vollkommene Sammlung der Streichzündhölzchen sehen, wie sie Anfangs des Jahrhunderts bei ihrem ersten Erscheinen diS jetzt gemacht worden sind. Das Holz, auS welchem man sie gegenwärtig borlfelbft fadrictrt, kommt auS benachbarten Forsten, welche in fünf Abthetlungen emgetheilt sind und in forstmäßigem Betriebe stehen. Die Fabrik steht an einem See und hat mit andern Wasserstraßen bequeme CanalSver- dtndungen. Millionen von Zündhölzchen werden in dieser Fabrik täglich angefertigt, und wie groß der Verbrauch ist, davon kann man sich einen Begriff machen, wenn man annimmt, daß in den Vereinigten Staaten allein täglich wenigstens 280,000,000 Zündhölzchen verbrannt werden.
Eingesandt.
TreiS a. d. Lumda, 18. August.
Nachdem schon seit Jahren der Bau eine« Schuthausks geplant und die Platzfrage die verschiedenen zuständigen Behörden beschäftigte und die Bevölkerung in Aufregung erhielt, soll nunmehr, wie wir au8 Inserat Nr. 5297 dieses geschätzten BlatteS entnehmen, das Schulbaus an den denkbar unschicklichsten Platz im ganzen Dorfe gebaut werden. ES ist dies In einer Seitengasse, dicht an dem durch Ueberfluthung zeitweise recht unangenchm werdenden Lumdaflusse und an einer sehr freauenten Brücke, die Jahr ein Jahr aus mit Fuhrwerk stark pafftet werden muß, weil mindestens 3/< der Gemarkung an Ft Id und Wald jenseits dieser Brücke liegt.
Dieser Platz ist auch in gesundheitlicher Beziehung höchst ungeeignet, abgesehen noch davon, daß wegen der durch die Fuhrwerke rc. hervorgerufcnen Umuhcn die Lehrer mit Erfolg nicht unterrichten und die Schüler dem Unterricht mit Aufmerksamkeit nicht folgen können. Ferner ist zu bedenken, daß durch einen Dau unmittelbar am Wasser bie Baukosten sich nicht unwesentlich erhöhen müssen.
Man wundert sich, daß diese Bedenken der Aufmerksamkeit ber zustänbigen Behörben entgangen sein sollten und wäre sehr dankbar, wenn durch dieselben nicht allein der Bevölkerung des Ortes selbst, sondern auch in weiteren Kreisen in dieser so wichtigen Angelegenheit eine Aufklärung gegeben würde.
Handel und Verkehr.
Limburg, 20. August. Rother Weizen X 15.05, weißer Weizen X 00.00, Korn X 11.70, Gerste X 8.90, Hafer X 7.1o, Erbsen X —, Kartoffeln X —.
Frankfurt, 20. August. Auf dem heutigen Markt kostete der Gentner Heu X 2.80—3.00, Stroh X 1.80—2.00, Eier das Hundert X 490—6.00, Butter 1. Qualität X 1.00, 2. Qualität X< 1.30, Kartoffeln (neue) per Centner X 2.50—3.50, Kohlrabi 3—5 H pr. St-, Erbsen 100 Kg. 12.00—16.0J X, Rothkrant pr. St. 20—30 H, Poularden X 0—0, Huhn 1.50—2.20, 1 Ente X 3.00—4.00, 1 Taube 60—00 A, Hahn X 1.70—2.00, Gans X 4—0.00, Welsche X 7-12.—
Zur gest. Beachtung.
Schriftliche Anfragen wegen Auskunftsert-eilung über Inserate je. können wfc nur bann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für bie Rückantwort beigelegl ist. Heber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die ^5pp-bition zu keinerlei Auskumtsertheilungen befugt. Cffericnbri^e sind — soweit keine bestimmten apafntbi'innrv 9(bivodnmcien $etn*£f?n wurden — in ber f^TpeblMoTi ab>ubaten
Temperatur am 21 August (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr).
Wasserwärme der Lahn 16° R. — Luftwärme 14,/3° R. im Schatten. Rübsameo.
Allgemeiner Anzeiger.
Die Birnen von den Bäumen am Krosdorserweg sollen
Freitag den 22. d. Mts.,
Nachmittags 5 Uhr, an Ort und Stelle versteigert werden. Gießen, den 20. August 1884.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Keller, 5463 Beigeordneter.
Lamstag den 23. d. Mts.,
Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten ein Jagdgcwehr (Vorderlader) und ein Jagdhund (Hündin) versteigert werden.
Treis a/Lda., den 20. August 1884. Großh. Obersörsterei Treis a/Lda.
A mendt. 5456
Möbel-Versteigerung.
Donnerstag den 28. August, Nachmittags 2 Uhr, werben in dem Rechtsanwalt Krast'schen Hause, Westanlage 3, parterre, gut- gehaltene Möbel, als: Sopha, Stühle, Kommoden, ein- und zmeithürige Kleider- schräute, ein nicht sehr großer eichener Küchenschrank mit Glasaufsatz, Tische, wobei zwei runde, Betten, Sessel, Bütten, ein fast neuer Fliegcnschrank u. s. w. gegen Baarzahlung versteigert.
5460 Hoffmann, Ortsgerichtsmann.
Bekanntmachung.
Darmstädter Gerbstpferdemarkt 18$V
Den Vertrieb unserer Loose, welcher im Grotzherzogthum Heffen, Groß- herzogthum Baden, Frankfurt und Hanau (Hessen-Nassau) rc. gestattet ist — haben wir dem
Herrn Moritz Strauß junior in Mainz
in alleinigem Generaldebit wieder übertragen. — Bestellungen auf Loose beliebe man direkt an denselben zu richten, woselbst Wiederverkäufer die näheren Bedingungen erfahren.
Darmstadt, im August 1884.
Darmstädter Pferdemarkt'Verein.
Jetlgeöotcnes.
Neue
Heller Linsen
empfiehlt 5473
__________£>. IN soffer. Gebrannt. Kaffee reinschmeckend, pr. Pfund Mk. 1.-.
H. F. Nassauer,
5409__________Kreuz 6.__________
Tapeten, neueste Muster, unglaublich wunderbar billig. Musterkarten versenden wir auf Wunsch franco und umsonst; aber nicht an Tapezierer, nicht an Tapeteuhäubler, nicht an Wiederverkäufer. sondern nur an Privat' kutc, da es uns absolut nicht möglich, auf diese unglaublich billigen Preise und ausgezeichnet schöne Waare noch Rabatt bewilligen zu können. Man vergleiche und lesse sich von Niemand beeinflussen!!
Bonner Aahnerrfabrik, 5415 Bonn a. Rhein.
P. P.
Höflichst Bezug nehmend au Vorstehendes erbitte gefL Aufträge baldigst, da wie bisher nur 20000 Loose fr 2 Mark (Stempelsteuer wirb nicht erhoben) zur Ausgabe gelangen und die Ziehung schon am 22. Öctöbcr d. Js. ftattfinbet. — Eine Verlegung des Ziehungstermins ist ausgefchloffen. — Loose können schon nächste Woche bezogen werben.
Mainz, im August 1884. 5462
Moritz Strauß junior.
Auswanderer nach Amerika durch die in j nach New - Jork fahrenden Dampfer des
Norddeutschen Lloyd über Bremen, sowie den billigeren Post-Dampfern über Hamburg, Antwerpen. Rotterdam und Liverpool befördert zu gleichen Preisen, wie an den Hafenplätzen
1240 Chr. WalleesfeSs.
unter Garantie und bewährtester Conftruetion, bei billigster Preisnotirung, liefert und stellt auf Carl Stohr I.» Ludwigsplatz.
Theoretisch und technisch richtige Herstellung und vorzügliche Leitungsfähigkeit kann durch viele Atteste nachgewiesen werden. 4241
Berlin, Gogr. 1837.
Bonn
Gegr. 1837.
bringt ihre Spezialitäten
Gebr. Java-Kaffee’s
in empfehlende Erinnerung.
Die
Dampf-Kaffee-Brennerei
von
A. Znntz sel.Wwe.,
Alleinige Niederlage in Giessen bei 4031 J. M. Schulhof.
Neue holl. Vollhäringe, superior pr. Stück 6 Pf. üttto marimrt
mit pikantester Sauce empfiehlt
H. F. Nassauer
5410_________Kreuz 6.___________
Verbesserte Theerseife
ä 35 H,
Theerschwefelseife
h 50
aus der Königl. Baier. Hof-Par- fümerie-^abrik von
C. D. Wunderlich, prämiirt Nürnberg, mit größtem Erfolg eingesührt und von vielen Aerzten empfohlen gegen Hautausschläge jeder Art, insbesondere gegen Hautjucken, Flechten, Grind-, Kops- und Bartschuppen, Frostbeulen, Schweißfüße unk Krätze. In Gießen bei 4316
Heinr. Wallach.
Tnclisciinliel CorMuhef
Tuclnohlen für Frauen » y, Du?zcn<! 11 Mark, iernrr: .-•i mit durcliRtrrpt.’J u •>- JO
iflapr f Frauen Dut/rnd ; Mk.,.
Irolzgenagelten fe*trn Tuch.ohl, for Frauen Dutaeud 6t/t 5 - Bei groieer. AbnaLute billiger lief. G. Engelhardt, Zeitz-


