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[5BaS jede Hausfrau wissen sollte!) Gegen rauhe Hönde gebrauche Eitronen- saft. Mit warmer Milch und Wasser kann man Oeltuch ohne Seife reinigen. Eme heiße Schaufel über Möbel gehaltcn, nimmt weiße Flecken davon weg.- Streue Sassaftasriude unter getrocknete Früchte, um Würmer davon zu halten. Eine Handvoll Hm mit Wasser in einen neuen Eimer gethan, nimmt den Geruch der Farbe fort. Tintenflecken auf Seiden-, Wollen- und Baumwollenstoffe lassen sich mit Terpentin entfernen. Mache saure Gurken nie in einen Topf ein, in welchem Schmolz gewesen ist. Eine Mischung von Bienenwachs und Salz macht alle Bügeleisen so glatt wie Glas. Fische lassen sich viel besser abschuppen, wenn man sie einen Augenblick in heißes Wasser hält. ZäheS Fleisch kocht ebenso weich wie anderes, wenn man dem Wasser ein wenig Essig zufügt. Um daS Weiße von Eiern schnell zu schlagen, thue eine Messerspitze voll Salz hinein; je kühler die ©ter find, desto schneller geben sie Schaum.

sRehobll tuung im Reichsanzeiger.) Wer im Wege des Wiederaufnahme­verfahrens tizie Freisprechung erzielt, hat das Recht, zu verlangen, daß die Aufhebung Les früheren Urtheils durch denRctchsanreiger" bekannt gemacht werde. Nach dem Ermessen des Gerichts knnn die Bekanntmachung auch durch andere Blätter erfolgen. Von dieser Bestimmung der Strafproceßordnung <$ 411) wird, wahrscheinlich weil sie den Freigesprochenen in der Regel unbekannt >st, fast gar kein Gebrauch gemocht. In einer letzten Nummern des .Reichöanzeigerö" wird indeß ein Uriheil des Land- gerkchis zu Aachen veröffentlicht, burcü welches ein früherer Nachtwächter daselbst, der im vorigen Jahre wegen Mißhandlung in Ausübung seines Amtes verurtheilt worden war, im Wege der Wiederaufnahme freigesprochen ist.

sRussische ©tsenbahnbauten) ©ine der originellsten Commissionen ist seit der vorigen Woche in Rußland in Thättgkclt. Auf einer der dortigen größten Etsm- bahnlir-.isn sind in den letzten Wochen rtnipe Dutzend WaggonS verschwunden spur los. Als alle Nachforschungen nach dem Verbleib derselben völlig fruchtlos auksi len, entschloß man sich, eine ©ommrssion emzusttzkri, die dirses Wunder aufzuklären hat. Es büffte dies ebenso schwer sein, w!e die Vrrificirungen der Rechnungen für die neue Dnjepibrücke, welche dem Lande sehr theuer zu sieben kommen wird. Nicht weniger als 4 Millionen hat schon die Krone für diesen Bau ausgeben müssen. Von den Rechnungen der Erbauer erhält man einen Begriff, wenn man erfährt, daß ein Char-

kower Meister für das Anstreichen der Eisentheile allein sich 40,000 Rubel auSzahlen Uetz- Der brave Meister hat, wie eine Enquete jetzt hcrausgefundcn, außer den Eisen- thetlen auch die Krone selbst angestrichen. Leider hat der Bau der Dnnprbrücke, welche die drittgrößte in Europa ist, noch andere Opfer gefordert. In den 3 Jahren der Ausführung dieses Rtesenbaues sind dabet 100 Menschenleben verunglückt. Die Ur­sachen dieser Unalücksfälle lagen entweder in der Nachlässigkeit der Arbeiter oder in dem sträflichen Eigennutz der Beamten, die aus schnöder Gewinnsucht es Unterlasten hatten, die einfachsten Vorsichtsmaßregeln zu trrffm.

m ~n In Enaland ist ein neuer Dociortitel eingeführt. Das englische Patent Nr. 3988Verbesserungen an Schornsteinaufsätzen, V-uttlattonsrohren 2C.e ist an Thomas Wbltehead, Practical Doctor of Smoky Chimneys (praktischer Arzt für rauchende Schornsteine) ertheilt worden.

Dr. med. H. Genseh, F 2142

7 ohne gross p kosten alle Mor e- F au in- *1»

Haut- u Gaschlachtskrankhelten (Syphilis) nach eigener Meihode. tiprcclistunden 0> 'ind -b.'t'tt rfr'o- 22 i. Au''-ts bri .-flieh

Zsrr geO. WenchtnnA.

Schriftliche Anfragen wegen AuskunstserchLfluug über Inserate rc. körmen wtzr nur dann beantworten, wenn derselben eine Freimarke, für die Rückantwort beigeleg- tsi. lieber Inserate bezüglich deren Offerten einzu reichen sind, ist die Expedition zu keinerlei Auskunftsertheiluugen befugt. Offertenüriese sind soweit kerne befiimmis» aegentbeiliaeu Abmachungen gt'troffen wurden in der Expedition abAuboten

Wafferwärme der Lahn.

Am 18. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: 130 R. Luftwärme HVz® R.

Rübsamen.

Allgemeiner Anzeiger.

Bekanntmachung.

Zum Genossenschafts-Register des unterzeichneten Gerichts ist heute fol­gender Eintrag vollzogen worden:

Aus dem erweiterten Vorstand des Spar- und Vorschuß-Vereins Daubringen sind statutengemäß durchs Loos ausgeschieden am 7. Mai 1884:

Ludwig Vogel UNd

Wilhelm Weimer III.

und gewählt am 10. Mai 1884.

Ludwig Bogel und

Wilhelm Albach

von Daubringen.

Gießen, den 14. Juni 1884.

Großherzogliches Amtsgericht Gießen.

Müller. 4163

Holz-Versteigerung

in

der Königlichen Oberförsterei Vrandoberndorf.

In den fiscalischen Walddistrikten des Schutzbezirks Cleeberg, Wester­burgerheck 19 und 20 kommen zur Versteigerung

Donnerstag den 26. Juni,

Vormittags 10 Uhr:

25 Rm. Eichen Schäl-Knüppel,

67. Hundert Eichen Schäl - Wellen

II. Ct. (ohne Ast- und Zweig­spitzen).

Vrandoberndorf, den 16. Juni 1884. Der Königliche Oberförster.

4159 Bender.

Heugras- Versteigerung.

Freitag den 20. Juni d. I.,

Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Heugras von den dem Marienstift Lich zu­stehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Ober-Bessingen versteigert werden.

Der Anfang ist hinter dem Kirch­hof an der Straße nach Grünberg.

Lich, den 12. Juni 1884.

Winhc' n. 4138

Meugsras-

V ersteigerung.

Das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen soll

Freitag den 20. d. M.,

Vormittags 10 Uhr anfangend, an Ort und Stelle versteigert werden.

Utphe, am 15. Juni 1884.

Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe.

Filsinger. 4137

BefEutmasmug.

Wir bringen hiermit zur Kenntniß, daß das seither durch Arbeiten im Thurm unterbliebene 5-Uhrläuten des Morgens von morgen ab wieder beginnt.

Gießen, den 18. Juni 1884.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramnn 4174

gemerbebank zu fließen

(eingetragene Genossenschaft).

Die Mitglieder der Gewerbebank zu Gießen, e. G., werden zu der

Montag den 23. Juni c., Abends 8 Uhr im großen Saale des Cafe Leib dahier abzuhaltenden

25. ordenll. General-Versammlung

ganz ergebens! eingeladen.

Tagea-Qrd.iav.ng.

1. Erstattung des Geschäftsberichts pro 1883.

2. Ersatzwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrathes. (Siehe § 11 des Statuts und am Schluffe des gedruckten Geschäftsberichts).

3. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahres-Rechnung und über die dem Vorstande und Aufsichtsrathe zu erthellende Decharge.

4. Vertheilung des Reingewinnes.

5. Ausschluß einiger Mitglieder.

6. Vergütung von Zinsen an einen Bürgen, dessen Einlage-Capital zur Tilgung einer Bürgschuld herangrzogen wurde.

Gießen, den 18. Juni 1884.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrathes. 4170 I. Haustein.

Preis 5 Mark pro Quartal bei allen Reichspostanstalten.

Infetfialinnns5

©man

aller Stände

unter Mitwirkung von mehr als mindert

der bedeutendsten Schriftsteller und Gelehrten

Deutsch ands

herausgegeben von

Friedlich Woöensteöt.

Erscheint täglich (mit Ausnahme der auf die Sonn-

und Feiertage folgenden Tage) mit

täglicher Unterhaltungsbeilage.

4052 Einen braven Jungen in die Lehre sucht M. Römer, Schreiner

in Wieseck.

Wb werden gegen lehr gute

<5*1 Sicherheit zu leihen Ze­ucht. Näheres in der Exp. d. Bl. 4173

Heugras- Versteigerung.

Samstag den 21. d. M.

soll das Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen, und zwar von den­jenigen bei Wieseck Vormittags 9Va Uhr im Dorfeld'schen Garten und von denjenigen bei der Badenburg Nachmittags um 5 Uhr auf der Baden­burg versteigert werden.

Wieseck, am 16. Juni 1884.

Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 4129

Donnerstag den 19. Juni,

Nachmittags 2 Uhr:

werden im Hause der Frau B. Kann Wittwe an der Frankfurter Straße

* sehr rein gehaltene Damenkleider, Leibwäsche, Hausmöbel, dabei 2 neue Ovalspiegel mit Goldrahmen, 1 runder Tisch und Küchengeräthe

öffentlich gegen Baarzahluna versteigert. Gießen, den 15. Juni 1884.

4114 I. A.:

Müller, Ortsgerichtsmann.

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