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— Dos Belgische Consulat in Frankfurt a- M hat im Auftrag des Belgischen Ministeriums m;t Schreiben vom 5. ds. der Kammer die Bedingungen und Documente über die im Jahre 1885 in Antwerpen stattfindende Weltausstellung Übermacht und die Ausstellung der besonderem Rücksichtnahme empfohlen. Bet der Wichtigkeit einer Beschickung der beregten Ausstellung seitens deutscher Aussteller sollen die oben erwähnten Bedingungen u. s. w. zur Kenntniß des hiesigen Bezirks mittelst VerLffent- ltchung gebracht werden.
Wafferwärure der Lahn.
Am 16. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: 14« R. — Luftwärme 12° R- Rübsamen.
Schiffsnachrichten.
Bremen, 12. Juni. [$er transatlantischen Telegraph.) Der Poftdampfer Habsburg, Cavt. Fr. Pfeiffer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 29. Mai von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Battimore angekommen.
Bremen, 13. Juni. [93er transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer General Werder, Capt. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 31. Mai von Bremen abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. ____ _____
Repertoir der vereinigten Stadttheater;u Frankfurt a. M.
Opernhaus.
In der Zett vom 20. bis incl. 30 Juni: Ensemble-Gastspiel der Mitglieder des Königl. Theaters am Gärtnerplatz in München, unter Leitung des König!, bayr. Hofschauspielers Herrn Mox Hofpauer. Zur Aufführung gelangen: „Der Herrgott- schnitzer", „Prozeßhansel", „Im Austragstüberl".
christlicher Religion ist und nach österreichischem Gesetz die Verheirathung zwischen Angehörigen dieser beiden Religionen verboten ist, hat die 13. Civilkammer hiesigen Landgerichts I. uuterm 24. Mai er. dahin entschieden, daß die Verschiedenheit der Religion innerhalb des deutschen Reichsgebiets kein Hinderniß zur Verheirathung sei, auch wenn die Brautleute im Auslande staatszugehörig sind, wo ein solches Verbot existirt.
— Erft kürzlich ist wieder ein Transport von 163 Mann Angeworbener, bestehend aus 71 Holländern, 76 Deutschen, 7 Schweizern rc. nach Atchtn abgegangen. Es wartet ihrer etn trauriges Loos im fernen Lande, der Tod im Kampfe gegen den Feind, gegen das verderbliche Klima, gegen Stechthum und Krankheit. Die meisten Opfer lassen sich durch das Handgeld von 300 fl. ködern; hiervon haben sie 100 ft. dem Seelenverkäufer abzugeben, der sein Geschäft unter dem Deckmantel der Aus- kunftsertheilung über Auswanderung nach Amerika betreibt.
Berlin, 9. Juni. Oberingenieur Frischen zeigte gestern den Mitgliedern der polytechnischen Gesellschaft eine Busennadel, in deren Mitte sich, von einem Kranz von Perlen umgeben, eine kaum erbsengroße elektrische Glühlampe befindet, die durch Druck auf den Knopf eines in der Hosentasche oder sonstwo verborgenen Akkumulators entflammt wird. Aehnliche Glühlampen werden bekanntlich bereits seit einiger Zett bei Ballets und dergleichen verwendet, um magische Beleuchtungseffekte hervorzurufen; die Lampen hatten dort aber immer noch die Größe einer Hasselnuß und der Akkumulator, den man mit sich führen mußte, etn Gewicht von 2Vz Kilogramm. Nunmehr ist e8 jedoch gelungen, das Gewicht des Akkumulators auf Vz Kilogramm zu verringern und ihm eine Form zu geben, die etwa einer Brieftasche gleicht, während die Lampe, wie schon erwähnt, kaum erbsengroß ist. Der Akkumulator muß selbstredend in gewissen Zwischenräumen, alle 8 Tage, neu geladen werden. Es macht einen überraschenden Eindruck, wenn man einem Herrn gegenübersteht, dessen Busennadel plötzlich in hellstrahlendem Lichte erglänzt. Das Licht, das natürlich nur so lange anhält, als man den Knopf ntederdrückt, ist so intensiv, daß man wohl im Stande ist, dabei zu lesen^ ^QCQnte Wellen für Milttäranwärter im Bereiche des 11. Armee-Corps.) Stationsort wird bei der Einberufung bestimmt, Kgl. Eisenbahnbetriebsamt Altena, 8 Schaffneraspiranten, je 65 X Remuneration, monatlich steigend. Frankfurt a. M., Oberlahnstein und Limburg, Bezirk des Kgl. Eisenbahnbetriebsamt Wiesbaden, Rangir- meisteraspiranten, anfänglich je 75 X, monatlich steigend. Cassel, Postamt, Packtt- träger, 700 X Gehalt jährlich und 180 X WohnungSgeldzuschuß. Blankenhain, Directorium des Karl-Friedrich-Hospitals, Htlfswärter bet Geisteskranken und Siechen 220 X jährlich und freie Station. Orantenftetn, Commando des Cadeltenhauses, 2 Revieraufwärter, 720 «X Gehalt jährlich, freie Wohnung, Feuerung und Licht für eine Familie. ______
Handel und Werkshr.
Grünberg, 14. Juni. (Fruchtpreise.) Weizen X 19.20, Korn X 17.90r Gerste X 16.60, Hafer X 16.60, Erbsen .X 18.00, Linsen X 28.00, Lein X 30.00, Samen «X 00.00, Kartoffeln -X 3.90, Wicken 00.00.
Frankfurt, 14. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu X 2.50—3.40, Stroh X 2.80—3.00, Eier das Hundert X 460—5.00, Butter 1. Qualität X 1.00, 2. Qualität X 1.10, Kartoffeln per Centner X 2.00—2.25, Kohlrabi 6-8 H pr- St, Erbsen 100 Kg. 19.50—27.50 X, Rothkraut pr. St. 00—00 Poularden X 0—0, Huhn X 1.50—2.20, 1 Ente X 3.00—4.00, 1 Taube 60-00 Hahn X 1.70—2.00, Gans X 0—0.00, Welsche X 7-12.—
Gießen, 16. Juni. (Antwerpener Weltausstellung, Mai bis Octobec 1885.) Am 2. Mai 1885 wird in Antwerpen eine Weltausstellung eröffnet werden, deren Dauer wenigstens fünf Monate betragen wird. Sie umfaßt alle industriellen Erzeugnisse, sämmtltche Waaren, welche zu Handelsverkehr Veranlassung geben könnten, sowie alle Gegenstände und Werkzeuge, die irgend etn Interesse für die Schifffahrt bieten.
Das Programm umfaßt die folgenden fünf großen Abthetlungen: Section L Unterrichtswesen; freie Künste und Kunstgewerbe; Sectton II. Industrie; Section IIL Seewesen und Handel; Fischerei und Fischzucht; Section IV. Electrtcttät; Sectton V. Acker- und Gartenbau. Dieselben zerfallen wieder in Gruppen und Klassen. Mit der Weltausstellung soll eine Ausstellung von Kunstwerken verbunden werden, zu welcher die SocietS Royale d'Enoouragement des Beaux-Arts die Künstler aller Länder ein» laden wird. Die Ausstellung nimmt einen Flächenraum von 220,000 Quadratmeter (22 Hectare) ein; etn Theil des „bassin de batelage“ wird für die Schifffahrt-Ab- thetlung reservtrt.
Die Heugras- VerfteLgerrmih der cameralstscalischen Wiesen der Gemarkung Alten ' Buseck, Gießen und Wtpsk»ck findet statt:
1. In der Gemarkung Alten-Bufeck von 7 ha
Donnerstag den 19. Juni, des Morgens 9 Uhr, bei Wirth Rabenau daselbst.
2. In der Gemarkung Wieseck von 41 ha
Freitag den 2v. Juni, des Morgens 10 Uhr, bei Wirth Lenz daselbst, und
3. In der Gemarkung Gießen an demselben Tage, des Machmittag° 2 Uhr, bei Wirth Leib am Philosophenwald.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Credit bis zu 100 Mark gegeben.
Gießen, den 12. Juni 1884.
Großherzogl. Oberförsterei Gießen.
Lang. 4039
Heugras- Versteigermig.
Freitag den 20. Juni d. I.,
Vormittags 9 Uhr,
soll das diesjährige. HeugraS der Gemeinde Königsberg von circa 90 Morgen auf den: Nathhaus daselbst meistbietend versteigert werden.
Königsberg, den 14. Juni 1884.
I. V. d. Bürgerm.: Scherer, 4113
Gemeinde-Einnehmer.
Donnerstag den 19. Juni,
Nachmittags 2 Uhr:
werden im Hause der Frau B. Kann Wittwe an der Frankfurter Straße
sehr rein gehaltene Damenkleider, Leibwäsche, Hausmöbel, dabei 2 neue Ovalspiegel mit Goldrahmen, 1 runder Tisch und Küchengeräthe
-öffentlich gegen Baarzahlung versteigert.
Gießen, den 15. Juni 1884.
4114 I. A.:
Müller- Ortsgerichtsmann.
4110
Frische Erdbeeren
bei C. 6. Kleinhenn.
4103
Großh. Ortsgericht.
Müller.
Keikgeöotenes.
4167 Hwei neue Fenster mit steinernen Bänken billigst abzugeben.
Grünberger Straße 4.
Farbige und schwarze
Seidesisammet - Rester
sind wieder eingetroffen bei
4109_____________Angnste Frieffe.
Aycerm-
Schweftlmilch-Seift
(prämiirt 1882)
aus der Kgl. B- Hof-Parfümeriefabrik D. Wunderlich, Nürnberg
hat sich seit 21 Jahren enormen Ruf erworben zur Erlangung eines schönen sammetartigen weißen Teints und zur Beseitigung von Hautschärfen, Hautaus- schlägen, Sommersprossen, Flechten, Juckender Haut u. s. w- a 35 bei Herrn
4102 Hch. Wallach. Markts
Dienstag den 24. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Orthgericht die Grundstücke des Christian Horeyseck Flur XIX/165 506 Meter Acker am
Mittelweg,
„ X1X/166 500 Meter Acker daselbst,
„ XIX 167 300 „
. „ XIX/168 1137 „
M XXIX/79 2875 Meter Wiese am Erdkauterweg
meistbietend versteigert werden und wird mit dem Zuschlag die Genehmigung er- theilt.
Gießen, den 16. Juni 1884.
Dienstag den 17. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen Schiller st raße 9 parterre verschiedene Möbel, als:
3 Sopha's, Tische, Stühle, Kommode, eiserne und Holzbettstellen, 1 vollst. Gesindebett, 1 Schaukelpferd und sonstige Gegenstände versteigert werden.
Im Auftrag: 4091 Müller, Ortsgerichtsmann.
Allgemeiner Anzeiger.
Gelnhausen.
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(zerschnitten in Laugen von 20—95 Ctm.), die Waggon- ladung von 10000 Kilo franko Waggon Nidda zu!05 Mk., 5000 Kilo zu 54 Mk., liefert gegen Baarzahlung
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