Einzelbild herunterladen

wittel gewesen, nicht Fleisch von Verstorbenen, wie die »New - York Times* be­hauptet habe.

L pf a h *

Gießen, 15. August. sJugendfest.j Mehr als ein Turn-, Gesang- ober Schützenfest ist dem Gießener sein Jugendfest an daö Herz gewachsen. Er kann und will ein Fest nicht missen, welches er von früher Jugend an gehegt und gepflegt hat. Was er alS Knave gefeiert unter R ü b s a m e n S Leitung, dem Vater der Jugendfeste, das will er auch seine Kinder mitfetern lassen und ist immer stolz, wenn ein Fest recht hübsch arrangirt und durchgeführt wird. Und daß letzteres der Fall war, muß Jeder bezeugen, welcher den Festzug durch die Stadt gesehen und dem frohen und munteren Spiele der Kleinen im Walde beigewohnt hat. Er muß stch sagen, daß das Comilö, spectell die Herren Lehrer, denen aller Dank gebührt, eineRiesenaufgabeglücklich gelöst haben. Ueber 2300 Kinder, wohlgeordnet und in Gruppen gethetlt, 6 Stunden lang zu führen, mit ihnen zu spielen und Jedem gerecht zu werden, dieses Ziel ist gestern wiederum erreicht worden. Punkt 1 Uhr bewegte stch der Festzug von Oswalds Garten durch die Marklstraße, Marktplatz, Schulstraße, Neuenbauen, Grünbergerstraße nach dem Phtlosophenwald. 2 Musikcorps, sowie das Tambour- und Pfetfercorps begleiteten den Zug, in welchem sich 25 Mädchen- und 29 Knabengruppen befanden. Im Walde angelangt, hielt nach Absingung eines Reigen Herr Lehrer Spitz eine zu Herzen gehende Ansprache an die Anwesenden. Der Wortlaut der Rede ist ungefähr folgender:

Wieder haben wir unsere Jugend unter dem grünen Blätterdache versammelt, damit sie im heiteren Spiel stch tummeln, den Kindern eine große Lust und Freude, dm Alten eine liebe Erinnerung an die Zeit, da auch ste Kinder waren und spielten.

Ein Dreifaches ist es, was das Spiel hauptsächlich bezwecken soll, es soll den Körper kräftigen, den Geist erfrischen und die Liebe zur Eintracht wecken und fördern

ES kräftigt und fördert nicht allein die physische Kraft und das Wachsthum, sondern auch die Gewandhett und Geschicklichkeit des Körpers und bringt diese Vor­theile dem Kinde zum Bewußtsein. Aus dem Bewußtsein der zunehmenden Kraft ent­wickeln sich aber Muth und Entschlossenheit, Willenskraft und Ausdauer, Gehorsam gegen daS Gesetz.

Was wäre wohl geeigneter, das Gemüth zu erheitern, als das Spiel. In geist- unb charakterbtldender Gemeinschaft erquickt und befriebigt es Herz unb Gemüth unb weckt Lebenslust und Lebensfreude. So laßt uns ein Geschlecht erziehen stark an Körper, frisch an Geist. Rur in einem gesunden Körper kann eine gesunde Seele wohnen.

Wo mehrere zusammen spielen, da kommt das Spiel erst zu seiner vollen Geltung. Deshalb ist es besonders geeignet, die Liebe zur Eintracht zu erwecken, das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu fördern. Durch das gemeinsame Spiel lernt das Kind die Wahrheit des Dichterwortes kennen: Immer strebe zum Ganzen und kannst du selber kein Ganzes werden, als bienendes Glied schließ an ein Ganzes dich an.

Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit, die Kinder sollen es mttnehmen in die Familie, In die Gemeinde, in den Staat.

Wo eine größere Gemeinschaft bestehen soll, da muß Liebe und Eintracht die einzelnen Glieder beseelen. In der Eintracht liegt die Stärke eines Volks. Was das deutsche Volk vermag, wenn es treu zusammenhält, wir erkennen es, wenn wir daran denken, welche That es vollbrachte, als es in früher Zeit dem Cheruskerfürften gelungen war, deutsche Stämme zu vereinigen; wir haben es gesehen in letzter Zeit, als Volk und Fürsten sich um unfern Kaiser schaarten, den EroberungSgelüsten des alten Feindes zu wehren. Nicht nur war der Kampf für die Unfern eine ununterbrochene Kette von Siegen, brachte er uns doch auch als schönste Frucht die Wiedervereinigung der deutschen Brubrrstämme, als größte Errungenschaft bie Wieberaufrichtung des beutschm Kaiser­reichs. So oft wir auch ber Wiebererstehung bes Kaiserreichs gedenken, ungesLwächt hallt in unseren Herzen ber Jubel wieber, Ktnber eines ungethetlten, mächtigen Vater- lanbes zu sein.

Wahrlich! das beutsche Reich wird blühen unb gebeihen, so lange Volk und Fürsten treu zusammenhalten.

Möge bas Banb ber Liebe und Eintracht, bas Volk und Fürsten verbindet, immer enger, immer mächtiger werden. Geben wir diesem Wunsche dadurch Ausdruck, daß wir auf unfern Kaiser, daß wir auf unfern Landesfürften ein Hoch ausbringen. Unser Kaiser Wilhelm, unser Großherzog Ludwig, sie sollen leben hoch! hoch! hoch!

Hierauf wurde das LiedDeutschland, Deutschland Über Alles" ge­sungen unb nun zogen die einzelnen Abtheilunaen auf ihre bestimmten Spielplätze, wo sich sodann ein Treiben entwickelte, wie es sich eben nur auf dem Jugendfeste ent­wickeln kann. Frohsinn, Heiterkeit und Wohlgefallen herrschte, bis gegen V26 Uhr ein hereinbrechendes überaus heftiges Gewitter dem Feste ein jähes Ende bereitete. Es regnete erst langsam, bann heftiger unb schließlich mit einer Vehemenz, als wäre eine erneute Sündfluth zu erwarten. Daß die Festesfreude durch solches unerwartete Er» eigniß gestört wurde, läßt sich in Anbetracht ber großen Anzahl Kinber wohl erwarten. Und boch möchten wir Hundert gegen Eins wetten, wollte man heute nach Über­standener Mühe und Angst Eltern und Kinder Über das fernere Abhalten des Jugend- festes abftimmen lassen, 99 pCt. würden dafür stimmen. Zum Schluß können wir es uns nicht versagen, dem Comite des Jugendfestes und insbesondere den Arrangeuren des Festes, den Herren Lehrern, auch hier den herzlichsten Dank dafür außzusprechen. daß sie den Kindern und den Eltern derselben eine große Freude, wenn auch mit mühevoller Arbeit, bereitet haben. Ist das Fest zum Schluß auch durch daS Gewitter beeinträchtigt worden, so möge sie dies nicht entmutigen, im Jahre 1886 wiederum so frisch unb fröhlich an's Werk zu gehen, wie sie es dieser Tage gethan. Und damit Gott befohlen!

Vermischte-.

Friedberg, 13. August. Gestern starb plötzlich Geb. Kirchenrath Dr. theol. Schwabe. Derselbe hat 31 Jahre in unserer Stadt gelebt. Er war ein sehr beliebter Prediger unb Seelsorger und hat sich an beiden Semtnarien eine große Anzahl an­hänglicher Schüler erworben. Zehn Jahre hat er das evangelische Prebigerseminar als Director geleitet. Sein Name ist unter den Theologen des evangelischen Deutsch­lands durch feine Arbeiten auf dem Gebiete ber praktischen Theologie weithin bekannt. Er war einer der fleißigsten Forscher und einer der gründlichsten Kenner deS evangeli­schen Kirchenliedes und ber Verfasser unseres Gesangbuchs, welches zu den besten ge­hört, bte bie evangelische Kirche Deutschlands besitzt. Er hat eingreifend auf die neueste Entwicklung ber evangelischen Kirche gewirkt. In den fünfziger Jahren, alS die Wogen der kirchlichen unb politischen Reaction hochgingen, hat er in Verbindung mit den besten Männern unserer Landeskirche die evangelische Conserenz gegründet und durch fein tapferes Vorgehen gegen alle Engherzigkeit, für die Freiheit und Selbstständigkeit der evangelischen Kirche mehr gethan, als vielleicht jetzt noch von vielen Seiten gesehen und erkannt wirb. Sein anregendes Vorgehen hat über die Grenzen unserer Landes­kirche weit hinaus gewirkt unb bas Bestreben nach neuer Organisation derselben auf Grund deS GemeinbeprincipS mächtig geförbert. Für alle Zeiten bleibt Schwabens Name in ber Geschichte ber praktischen Theologie wie in ber Geschichte ber hessischen Landeskirche tief eingegraben. Er war ein Mann von hochherziger Gesinnung, auf welchen man das Götbe'fche Wort anroenben konnte:Hinter ihm in wesenlosem Scheine lag, was uns Alle bänbigt, das Gemeine". Er war wohlwollenb unb fteunb- lid) gegen Alle, liebenswürdig gegen Reich unb Arm. Anspruchslos, hat er nie irdische Ehre und irdischen Gewinn gesucht, dagegen war er bereit, für Gott und Volk fein Bestes hinzugeben. Er zeichnete ßch durch eine glühende Vaterlandsliebe aus. Die Auferstehung des neuen deutschen Kaiserreichs hat thn um so tiefer ergriffen, als seine Jugenderinnerungen in die Empfindungen gleichsam eingetaucht waren, die das ge­bildete Deutschland in den Jahren 18061813 bewegten. Nie gehörte er einer Partei an. Dagegen hat er alle großen Bestrebungen, die auf das wahre Wohl des Volkes zielten, mochten sie von b?r Rechten ober Linken ausgehen, mit bem Einsatz feiner ganzen Persönlichkeit unterstützt. Tiefbewegt nehmen wir von dem edlen Manne Ab­schied unb sinb gewiß, baß sein Andenken unter uns noch lange im reichsten Segen fortleben unb fortwirken wirb. (£). A )

Worms, 9. August. In 3 Stunden 2 Minuten schwamm heute der Com- manbeur ber Militärschwimmschule zu Mannheim, Lieutenant v. Davans, vom 110. Infanterie-Regiment, von bort hierher eine Leistung allerersten Ranges. Ein Sergeant unb ein Solbat in einem Kahne begleiteten für alle Fälle die Fahrt.

Worms, 11. August. Ueber einen Mord, dessen Opfer am Freitag hier ge- ländet wurde, erfährt diePf. Z.": Nik. Netzer, 36 Jahre alt, Schneider von Waldsee,

welcher im Verdachte stand, am letzten Dienstag seine 25 Jahre alte Ehefrau aus dem Wege geschafft zu haben und deshalb in Untersuchungshaft genommen wurde, hat heute vor dem kgl. Oberamtsrichter in Speier ein Geständniß dahin abgelegt, daß er am Dienstag mit seiner Frau den Rheindamm gegen Alttiff entlang gegangen und diese dort in den Rhein gestoßen habe. Sie sei noch einmal an die Oberfläche gekommen, allein er habe sie wiederholt hinuntergestoßen, worauf sie nicht mehr zum Vorschein gekommen sei. Heute Nachmittag war der kgl. Oberamtsrichter Schäfer von Speyer mit dem Mörder an Ort unb Stelle unb mürben bafelbft Blutspuren entbeeft, aus welchen zu schließen ist, baß Retzer feine Frau zuerst ermorbete ober boch stark miß- hanbelte unb bann in den Rhein warf. Rctzer ist feit einem Jahre mit ber Unglück­lichen in zweiter Ehe verheiraihet unb sinb aus erster Ehe 6 kleine Kinder da, welche jetzt der Gemeinde Edenkoben, woselbst Retzer beheimathet ist, zur Last fallen.

Mainz, 12. August. Die Ursache der Typhuserkrankung scheint jetzt endlich einigermaßen aufgeklärt worden zu sein. Der Brunnen tn dem Hause eines hiesigem Fabrikanten von künstlichem Selterswasser, au8 welchem dieser seinen Wafferbedarf deckte, soll die Ursache sein. Mehrere Personen, welche Wasser auS diesem Brunnen getrunken, erkrankten, ebenso wurden viele Personen, welche das mit Hilfe jenes Brunnens fabridrte Selterswaffer genossen, vom Typhus befallen. Der betreffende Fabrikant lieferte sein Selterswaffer auch in die Caserne, in welcher massenhafte Erkrankungen vorkamen, ebenso auch in ein hiesiges Restaurant, in dem mehrere Personen erkrankten, welche nachweislich von diesem künstlichen Selterswaffer getrunken hatten. Der betreffende Brunnen wurde sofort geschlossen unb ist damit hoffentlich weiteren Erkrankungen vorgebeugt.

Marburg, 13. August. Bei dem Neubau der medicinischen Klinik stürzte heute ein Arbeiter so unglücklich, daß er in die chirurgische Klinik gebracht werden mußte.

Wien, 11. August. Auf der Giselabahn überfuhr gestern Abend zwischen Werfen- und Sulzau ein Zug drei Ochsen und zwar mit solcher Heftigkeit, daß bas Speiserohr der Locomotioe gebrochen unb zwei Waggons au8 ben Schienen geschleubert worben waren. Der von Innsbruck gekommene Comierzug hatte in Folge der Verkehrsstörung fast eine Stunde in Werfen warten müssen. Die Ursache des Unfalles war folgende: In einem Nachmittags in Sulzau eingetroffenen Transportwagen waren von 16 Ochsen 4 zu Grunde gegangen, weshalb die übrigen auswaggonirt wurden. Während der Eigenthümer und dessen Knechte ihrer Verzweiflung über den Verlust Luft machten, verschwanden drei Thiere in dem abendlichen Dunkel unb rannten bis zum Profile 399, wo ste von der Maschine deS Wörgler Personenzuges erfaßt und zermalmt wurden.

Pest, 10. August. Die jüngste Nacht gehört zu den schrecklichsten, die Pest je erlebt hat- Von 8 Uhr AbendS bis 7 Uhr früh wüthete fast ununterbrochen ein Un­gewitter, Blitz und Donner wechselten fast unaufhörlich einander ab. Man wähnte sich mitten in ein Bombardement versetzt Dabei gingen stundenlang förmliche Wolken­brüche nieder; bald erwiesen sich bie Canäle ungenügenb, bte ungeheuren Waffermaffew zu fassen unb von 10 Uhr angefangen, jagten einanber Melbungen von geborstenen Canälen bei ber Polizei, bie halb nicht genug Organe hatte, um die Feuerwehr mit Pumpen an bie bedrohten Stellen zu beordern. Ein schreckliches Bild der Verwüstung, so meldet berFr. B.", bot heute Nachmittag noch bte Ofener Sette. In den breiten Gräben, bie zum Auffangen ber Bergwäffer bestimmt sinb, wälzten sich trübe Fluthen, die, stellenweise auStretend, die schönen Chausseen zum Theile tn Teiche verwandelten. In Ofen, Neustist unb Aliofen sehen manche Straßen rote Hochgebirgsschluchten au8- Die Straßenbahn mußte trotz ungeheuerer Anstrengungen ben Verkehr einstellm. Alle Etsenbahnzüge langten mit großer Verspätung ein. Die Bevölkerung besonders des rechten Ufers verbrachte die Nacht tn fürchterlicher Angst. In Neustift sind viele Häuser von herabstürzendem Gerolle zerstört, viele unter Wasser, gleichwohl ist ber Schaben an Privateigentum nicht bebeutenb, nur Commune und Straßenbahn haben größere Wieberherstellungskosten. Aus ber Provinz langen nun ebenfalls nähere Details ein, welche der gestrige Wolkenbruch angeritbtet fjat. Am ärgsten mitgenommen wurde, ber ,,N. F. P." zufolge, die Strecke ber Oesterreichisch-Ungarifchen Staats- etsenbahn von Nagy-MaroS bis Waitzen. Alle an dieser Strecke liegenden Ortschaften litten mehr ober weniger durch das heftige Unwetter. Mehr als 70 Häuser wurden niebergerissen unb bereu Einrichtung von ben Wogen weggeschwemmt oder vom Stein- gerölle vernichtet. In Zebegeny fielen sieben Menschenleben den Fluthen zum Opfer. Etne kranke Frau und deren vier Kinder, ferner ein 15jähriger Knabe mit einem ihm anvertrauten Säugling kamen in den Wellen um.

Pasteur's Hundswuth-Expertmente sanden bte osficielle Zustimmung. Das Journal offictel" veröffentlicht Den Bericht ber Commission, welche von bem Unter- richtsmtnister zur Prüfung ber von Pasteur erfunbenen Impfung gegen die Hunbsrouth eingesetzt worden war. Das Schriftstück besagt, baß alle von Pasteur angeführten Thatsachen sich durch angestellte Versuche vollkommen bestätigt haben; von 42 Hunden wurden 23 geimpft und diese mit ben restlichen 19 thetls birect von wüthenben Hunden gebissen, thetls burch Einimpfung des Virus toll gemacht. Die 23 geimpften Hunde biteben vollkommen gesund, indeß bei ben übrigen 19 bte Tollwuth in höherem ober geringerem Grade ausbrach.

Pofen, 8. August. Gestern Nachmittag gelang es dem Löwen im hiesigen zoologischen Garten, während fein Käfig gereinigt wurde unb er inzwischen in ben Nachbarkäfig gesperrt wurde, aus dem letzteren, dessen Thür unvorsichtiger Weise offen geblieben war, auszubrechen. Die ungewohnte Freiheit schien dem Thier keineswegs zu behagen, denn nachdem es einige Augenblicke nach allen Seiten Umschau gehalten, schwang es sich mit einem mächtigen Satz auf den Ast eines Akazienbaumes, auf den es sich ängstlich niederbrückte. In Folge her starken Belastung brach der Ast indeß ab unb der Löwe stürzte hinunter, um gleich darauf von ben beherzt htnzugeeilten Wärtern mittels Schlingen gefangen und in seinen Käsig zurückgebracht zu werden. Die Gefahr war somit schnell unb glücklich beseitigt.

731) Ueber die H5he der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sieh niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von ÄlAASERJSTjElÄ- VOGUjISK in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsiohts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reichei Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Bath erthellt

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gieften.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

10. Sonntag nach Trinitatis, 17. August.

Vormittags 8 Uhr: Candidat Knoll.

Vormittags 9Vr Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für die Werke der inneren Mission im Großherzogthum Hessen.

Kinderkirche: fallt aus.

Katechismuslehre für die Mädchen Vormittags 11 Uhr in der Kirche: Pfarrer Dingeldey.

Abends 8 Uhr Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Apoftelgesch. Kap. 13, von Vers 6 an, Pfarrer Dr. Naumann.

Die Pfarrgeschäste in der Woche vom 17. bis 23. August besorgt Pfarrer Dingeldey.

Katholische Gemeinde.

11. Sonntag nach Pfingsten.

Von 6 Uhr an: Beichte. Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der bl. Commu-- nion. V2IO Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Sakramentalische Andacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

Freitag Abend 6" Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 8* Uhr.

Temperatur am 13, August (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr).

Wasserwärme der Lahn 17Va° R. Luftwärme 17V? R. im Schatten.

Rübsamen.