Einzelbild herunterladen

Lokale-.

4

I

treffen heute ein.

393

Oescdskt, Lsltsrgwsx 43.

391

108

A. Fangmann

392 Zum 1. Februar wird ein Lauf­bursche gesucht im Alter von 15 bis IS Jahren, der gute Zeugnisse besitzt.

Näheres durch die Expedition.

Veilchen-Abfall-Seife in vorzüglicher Qualität empf.: ä Packet (3 Stück) 40 H Georg Petri Wwe., Ftiseur-

von heute an täglich im Zapf. 395

Bierbrauerei Wei-ig.

Gießen, 15. Januar. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am DouuerStas den 17. Januar 1884, Nachmittags 4 Uhr.

1. Den Gasbeleuchtungsvertrag vom 17. September 1855 betr.

2. Den Vertrag mit drr Landesuniversität bezüglich dec Armenpraxis betr.

3. Voranschlag dec evangelischen Kirche für 1884/85.

1. Die Octroterheberstätte am Seltersthor.

5. Octtotrückvergütung an da8 Militär betr.

Geschäfts-Verlegung.

Von hrute an befindet sich mein

Hut- u. Aappm-HeMst

Marktstraße 1

bei Herrn Spengler Faber, gegenüber dem Rathhsus.

§ Max Sepp.

381 Eine gebildete Dame, Häusl, u. i. d. Küche erfahren, sucht Stell- ung z. Fuhr, d- Haushalts od. Gesellsch u. Pflege. Gefl. Off. unter R. P. bef. d. Exped- d. Bl.

«x. Willi. Weidig.

Corsetten

n allen Weiten und Fayons offerirt

394 Ein Haus mit schöner Werkstelle und geschlossenem Hofraum ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen.

Näheres bei Wilh. Krämer, Bleich- strgße 3.

Revolver

mit Sicherheitsvorrichtung, wodurch beim Tragen absolut kein Unglück geschehen kann, empfiehlt

Gustav Stahl, N-umw-g 11, neben der Musikatten^andlung des Herrn

e R m.rnfituna flr Grtrecanbelaber. Sollt- -» für nölbiz b-fund-n «erden

und einem m^den^Unttr« sich jede aufgestellte Laterne

t v u ä 1 9f.d stunden iäürlich brennen zu lassent eine Vermehrung der Brenu- mGem"nder°tb bestimmt werben, sowohl für etnjelne Laternen, nl8 Pun£cn ;on Jch/nfT frtnM er tu jeder Nachtzeit zwischen Sonnenunter- und Sonnen- aufaancPbte Beleuchtung im Ganzen oder im Einzelnen verlangen. Die Brennstunden haMinnom Gem-inderath mit Zuztehuxg der Unternehmer zu-rnenn-nder und ge- ru bezahlender Auilcher nächtlich aufzunehmen und die Anzahl der ver-

« ndeun ^ennstun ?n»L« 'v-rteien täglich anzugeden. Ebenso ist -r verMchtet, L Bel-uchtüng bezüglich etwaiger Mängel zu überwachen und seine dessallsigen Wahr- Etadtoorft-nde sowohl als dem Unternehmer sogleich anzuzeigen.

Me Angaben dchetben sind sür beide Thetle bindend. Unrichtige Angaben desselben werden mtt Entlassung bestraft. ^.tzung folgt.)

«iekett, 15. Januar. sThterschutz.) Restauratmr Karl Welker und Keinriw Keßler von hier sind wegen Mißhandlung eines Kaninchens, ersterer durch Sttafbefehl um 20 Mark, letzterer durch schöffengertchtlicheS Urthetl um 6 Mark gestraft worden. 3anuar. sxheater.) Der Aufführung der Operette ^Der Bettelst udent" sieht man mit Spannung entgegen. Die Dtrection hat keine Mühe und Kosten gescheut, um dieselbe würdig auszustatten. So sind für die Anschaffung n^er Garderobe 8000 Mark aufgewendet, der Sängerchor ist um 16 Mann verstärkt worden. Die Materialien und die Musik haben ebenfalls große Geldopfer gekostet, so daß die Dtrection erst durch eine Reihe von Wiederholungen, die unzweifelhaft in Aussicht stehen werden, ihre Rechnung finden kann.

- (Meininger Concert.) Wie maul uns mitiheilt, ist die Frist für Vorzugs­preise der Btllete bis zum kommenden Sonntag verlängert worden. Wir machen hierauf die Leser, welche eS bis heute versäumten, Billete zu lösen, hiermit speciel! aufmerksam- .

Hungen, 14. Januar. Heute wurden dahier zur Errichtung einer Rüben- zuckerfabrtk 940 Morgen Gelände zum Rübenbau mit dem Bemerken definitiv gezeichnet, daß sich die Betreffenden bezüglich des Standortes der Fabrik, worüber die Meinungen noch getheilt sind, einem demnächst ergehenden Mehrheitsbeschlüsse der Actionäre unterwerfen werden. Die Beschlußfassung hierüber soll Donnerstag den 24. l. M, Vormittags 9Vr Uhr, zu Hungen imSolmser Hofe" stattftnden. Etwaige weitere Beitrittserklärungen wolle man längstens bis zu diesem Tage an Herrn Kammerrath Demme tu Hungen gelangen lassen, oder sich in dieser Versammlung ein find en.

Wien, 13. Januar. Der ermordete Sohn des Geldwechslers, Rudolf Eisertt ist heute unter sehr großer Thrilnahme der Bevölkerung beerdigt worden. Der Zustand des Herrn Eifert und seines zweiten Sohnes Heinrich hat sich gebessert, sodaß die Genesung beider nicht ausgeschlossen erscheint. Der wegen Theilnahme an den Schenk- schen Mordthaten verhaftete Schlossergeselle Schlossarek ist bedenklich erkrankt.

Wien, 12. Januar. Bet der Confrontation im Spital, welche eine Minute dauerte, glaubte der Wechsler Eifert in dem Kärnthner Pongratz mtt größter Wahr­scheinlichkeit einen der Thäter zu erkennen, so wett ihm das, da der Vollbart des Mannes verschwunden, möglich war.

DaS »Extrablatt" meldet: Der Mädchenmörder Schenk legte bereits eirr offenes Geständmß dahin ab, die Theresia Ketterl ermordet zu haben.

Wien, 13. Januar. Gestern Abend wurde ein Complice des Pongratz Namens Johann Dürschner, Broncearbeiter, verhaftet. Schlossarek, der Mordgenosse Schenk's,. legte am Abend ein Geständniß ab.

Handel und Verkehr.

Gießen, den 15. Januar. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.860.90, Hühnereier per Stück. 68 Enteneier per Stück 00 Gänsc- eier per Stck- 1300 Käse Stck. 58 Käsematte 3 X Erbsen per Liter 20 Linsen 31 Tauben per Paar 751,00 Hühner per Stuck X 1.001.70, Hahnen

per Stück X 1.001.80, Enten per Stück X 1.802.20, Ochsenfleisch per Pfund 7000 Kuh- und Rindfleisch 5460 H, Kalbfleisch 5054 Schweinefleisch 6000 Hammelfleisch 6070 Kartoffeln per 100 Kilo X 3.504.00, Milch

per Liter 1318 Gänse per Pfd. 5062, Zwiebeln per Ctr. X 900, Weiß­kraut per Hundert X 58.

RkcrrEzr^t s» M», 15. Januar, Nachmittags 2 Uhr Mn. (Telegraphischsr- Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 261V», Staatsbahnactten 269Vz, Galizier 248V2, Lombarden 1203/e, Nord^ westbahnactten 157 V4, Gotthardbahnactien, Darmstädter - Bankactien 152,

Disconto Commandit 191V«, Oesterr. Silberrente 67Vr, 4% Ungar. Goldrente 75Vs, 4% 1880er Russen 70 Wie, 5% 1877r Ruffen 90, 2. Orient-Anleihe 56, 4°,a Spanier 57Vs, 5% Rumänische Rente 931 Vie, 4% Unific. Egvvter 676/e, 5% Türke« 9Vi, Marienburger, Hess. Ludwigsbahnact. Tendenz: still.

6. Ausbau der Wilhelmstraße.

8. Gesuchte? Rentners Dr. Adolf Mettenheimer dahier um Verbesserung eine- AbfahrwegS. _ c

9. Den rechtsseitigen Graben auf der Grünbergerstraße betr

10. Reparatur der Stocktreppe in dem Schulhause au dem OSwaldSberg.

11. Gesuch des Bäckermeisters Heinrich Faß dahier um pachtweise Ueber laffung eines Holzlagerplatzes.

12. Die Holzversteigerung vom 7. Januar betr.

13. Bestand der Realschule im Winter 1883/84..

14. Kostevdecreturen.

Gieße«, 15. Januar. Wir glauben manchem unserer Leser zu dienm, wenn wir im Nachstehenden den Gasbeleuchtungs-Vertrag der Stadt Gießen abgeschlossen am 17. September 1855, veröffentlichen-

Vertrag.

Zwischen der Provinzial-Hauptstadt Gießen, repräsentirt durch be» Bürgermeister mrd Gemeinderath einerseits und Herrn I. Tebay, Civil-Jngenieur aus London.für sich als Unternehmer und im Namen und Auftrag der Herren Gebrüder B e n k iss er Hüttenwerkbesitzer in Pforzheim, und Herrn Ludwig August Riedinger. Fabrir besitzer in Bayreuth, als Mitunternehmer anderseits, wurde heute, den ^^^^ber 1855, folgender Vertrag über die Beleuchtung der öffentlichen Straßen und Platze der Stadt Gießen mittelst Leuchtgas nebst Herstellung und Unterhaltung einer Gasbeleuchtungs­anftalt abgeschloffen. e o m x _

A. Zweck des Vertrags.

S 1 Uebernahme der Straßenbeleuchtung und Herstellung ein^ Gasbeleuchtungs­anstalt Die Unternehmer verpflichten sich, bte zur öffentlichen Beleuchtung nöthtge Gasfabrik und Röhrenleitung auf ihre eigene Kosten und Gefahr herzustellen und zu unterhalten und die Beleuchtung der im 8 4 näher bezeichneten Straßen und Plätze während der Dauer dieses Vertrages unter den nachstehenden Bedingungen zu über­nehmen.

L. Vertragstermin. ,

8 2. Anfang, Dauer und Fortsetzung des Vertrags. Die Dauer dieses VerttageS ist auf dreißig Jahre, vom 1. October 1856 gerechnet, festgesetzt. Zwei Jahre vor Ablauf der Vertragszeit soll gegenseitig erklärt werden, ob eine Verlängerung des Vertrags verlangt wird. Wenn aber keine solche Erklärung statt find et, so tst der Vertrag nach Ablaus von 30 Jahren stillschweigend auf weitere 5 Jahre als erneuert zu betrachten und soll von 5 zu 5 Jahren in ähnlicher Weise fortgesetzt werden, bis erne Kündigung von einer der contrahtrenden Parteien an die andere erfolgt.

8 3. Vorzugsrecht der Unternehmer nach Ablauf des Vertrages. Sollte zu irgend einer Zeit eine Aufkündigung von Seiten der Stadt geschehen, so ist sie ver­pflichtet, den gegenwättigen Unternehmern den Vorzug zu geben und denselben dtt Gelegenheit einzuräumen, einen neuen Vertrag mit derselben abzuschließen. Wenn jedoch ein solcher Vertrag nicht zu Stande kommen sollte, so ist die Stadtgemeinde ver­pflichtet, die Gasbeleuchtungsanstalt nach ihrem wirklichen Werthe als bettiebbare An­stalt zu übernehmen. Die Feststellung des Werthes erfolgt durch Experten, welche in der durch 8 30 bestimmten Weise ernannt werden. r

Sollte jedoch die Kündigung von Seiten der Unternehmer geschehen, so ist die Stadtgemeinde berechtigt, entweder selbst eine Gasbeleuchtung herzustellen oder Andern die Herstellung einer solchen zu gestatten.

C. Bestimmung über die Straßenbeleuchtung.

8 4. Umfang der Sttaßenbeleuchtung und Anzahl der Laternen. Die öffentliche Gasbelmchtung ist vorläpfig nur auf denjenigen Straßen und Plätzen herzustellen, die in dem angehefteten Plane durch Farbeanlegung bezeichnet, jedoch nur insoweit, als dieselben gegenwärtig schon mit Oel beleuchtet sind. Die Anzahl der öffentlichen Laternen wird auf 200 feftgeftellt, wovon nicht mehr als 30 Stück auf Candelaber und die übrigen auf Wandärmen aufzuftellen find.

Sollte sich bei der Plactrung der Laternen ergeben, daß weniger als 200 aus­reichen, so ist die Stadtgemeinde berechtigt, die Zahl derselben bi« auf 175 zu rebu- ciren. Die hierfür zu leistende Vergütung erfolgt nach dem Sinne des 8 9.

Die Laternen sind zur Controltrung der Brennstunden mtt fortlaufenden Nummern zu versehen.

8 5. Stellung der Laternen. Die Bestimmung der Stellen, aus welchen die Laternen angebracht werden sollen, geschieht durch eine au8 3 Mitgliedern des Gemeinde­raths bestehende Commission und einen der Unternehmer, unter Zuziehung der Polizei­verwaltung. Dieselbe unterliegt aber der Genehmigung des Gemeinderaths. In jedem Falle muß diese Bestimmung, sowie die Genehmigung derselben binnen 21 Tagen nach eingereichtem schriftlichen Verlangen der Unternehmer erfolgt sein.

Ein noch sehr gut erhaltenes 387

Billard

(Dorfelder in Mainz) w. Mangel a. R. billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. Irische Schellfische

H Stadttheater m Giessen.

Ät Mittwoch den 16. Januar:

Außer Abonnement.

Zum 1. Male:

| Der

*» ~ Große Operette in 3 Akten von Millöcker.

K Symon: Herr Greven vom Stadt-Thenter zu Köln, als Gast.

K Anfang 1'12 Uhr. Ende 10 Uhr.

M Preise der Plätze:

M Abendkasse: Loge 3 Sperrsitz 2 M. 1. Platz 1.50 M.

3m Vorverkauf. Loge 2.80 «M. Sperrsitz 1.80 «M. 1. Platz 1.40

» F. Brautlecht.

eine A-iMte, l S»

M für L-M

P-rstl

l /gecintalt

**.8 «ne

M-be-MM 2 ? Äiie*r

M / pAreib ecreti vlck ch, w o in 4 $aM 6 7U i«<» * rL

eine neue TchemprA faeten £aSroagen U' Dir Serfleigerung Braunfels, de

388 ______________

HchmIIN! im Gießener 3

Äloniag den 28. I

Don Vormittags K im Gießener Sta Dißricten ZMockswal zenmorgen nachverzeich steigert werben:

Arennho Llheith. Prügklh Rmtr. Rmtr. Bachen 2 -

Eichen 162 85

W U 56,6

te kn Wnmrllr 900 ans Dmchsi

Zweiten

La»-, Will- u\ W Mit- md ! mit 67 Fistm. M Mchtechugm i

Me 3fiutmenfm Emb-rgerstraße an

Häuschen.

Wen, am 15. Ja M-Wche «rgm

5 '

'2afa«4llp Md BediM^^Dt -sgli-ber £* hb ew»

?*fo 9,bct bis Satt. ' " eiWeiü

Bauarbc

Die zum Ausbau de-

I