— Der Bericht der Seine-Präfectur covstatirt, daß gestern 81 Choleratodesfälle, ron denen 20 in der Stadt und 61 in den HoSpttälern, ferner heute von Mitternacht bis Mittag 33 Todesfälle, von denen 14 in der Stadt und 19 in den Hospitälern, vorgekommen seien; 84 neu erkrankte Personen find gestern in die Hospitäler ein- gebracht worden.
— Der Cabinetsrath sprach sich heute Vormittag im Principe für daS Listen- Skrutinium aus.
— Ferry theilte dem Ministerrath Depeschen mit, welche melden, daß Gordon auf der Fahrt von Chartum nach Berber erschossen worden ist.
— In Besseges, Departement Gard, explodirte vergangene Nacht eine Dynamitpetarde, welche vor die Fenster des von dem Ingenieur der dortigen Etsen-Kohlengruben bewohnten Hauses böswillig niedergelegt wurde. Durch die Explosion wurde großer Schaden an den Gebäuden angerichtet. Personen wurden keine verletzt.
Dongola, 13. November. (Reutermeldung.) Ein heute von der Armee des Mahdi in Berber angekommener Deserteur berichtet, die Einwohner Berbers seien dem Gouverneur feindlich gesinnt und würden durch Gordon's Dampfer stark beunruhigt; bet Ankunft englischer Truppen würden sie sich sofort unterwerfen; Lebensmittel und Munition seien in Berber knapp.
London, 13. November. Unterhaus. Fitzmaurlce theilt mit, die Regierung habe keine Bestätigung des Gerüchts von Gordons Niedermetzelung erhalten. Die einzige Information ist von dem französischen Consul, welcher Baring gestern rntt- theilte: „Erfahre über Halloewa und Suaklm, daß Khartum gefallen, Gordon massacrirt." Dies scheine aber nur die Wiederholung eines früheren Gerüchtes zu fein.
Hartington beantragt einen NachtragScredit für die N-lexpedition, Wolseley wird womöglich eine Abtheilung durch die Wüste von Debbah nach Khartum senden. Der Hauptzweck der Expedition sei der Entsatz Gordon's, aber nichts verhindere Wolseley, in Khartum Schritte zu thun, um eine geregelte Regierung dort zurück- zulassen. Maa glaubt, die Kosten der Expedition würden den geforderten Credit nicht sehr überschreiten-
Im Laufe der Debatte verliest Hartington die bereits heute gemeldeten Telegramme aus Kairo und Dongola über Gordon und fügt Briefe desselben, datirt Khartum, 24. und 26. August, hinzu, welche besagen, derselbe sei noch für fünf Monate vrrprovianiirt. Maa beabsichtige. Stewart als französisch-englischen Consul zum Entsätze Tongola'S nach der Zerstörung von Berber zu entsenden. Somit seien Stewart's Genossen wahrscheinlich ermordet. Der Credit für die Nil xpedttion wurde hierauf mit 73 gegen 17 Stimmen angenommen.
Kairo, 13. November. Dem Khedive find heute mehrere von gestern batte Depeschen des Mudirs von Dongola zugegangen, unter denen sich eine Depesche des Unter-Gouverneurs von Merawi befindet, die die Ankunft eines Bolen aus Khartum meldet. Der gedachte Bote berichtete dem Unter-Gouverneur von Merawi, General Gordon habe bei Omderman ein Gefecht mit dem Mahdi gehabt, in Folge defien der Mahdi sich nach der 8 Stunden nördlich von Khartum gelegenen Ortschaft Elmargatt zurückgezogen habe. Die Stadt Khartum sei fortgesetzt auf allen Seiten von Aufständischen umgeben.
Berlin, 13. November. (Stichwahl.) Im 6. Kreise, wo die Fortschrittler Stimmenthaltung proclamirt hallen, wurde Hasenclever fast einstimmig gewählt. Im 2. siegte Virchow mit 23.800 über Stöcker mit 15,875, im 3. Munckel mit 13,220 über Brecher mit 9107, im 5. Richter mit 10,968 über Cremer mit 7890 Stimmen.
Kiel, 13. November. (Stichwahl.) Bis jetzt erhielt Hänel 8494, Heinzel 8276 Summen. Da nur für Hänel noch günstige Landbezirke fehlen, ist dessen Wahl gesichert.
Zittan, 13. November. (Stichwahl ) Buddeberg (F.) gewählt. Die Be- thetligung war um ein Viertel stärker als bei der ersten Wahl.
Kassel, 13. November. Nach dem amtlichen Ergebniß der im 2. Kasseler Wahlkreise (Kastel,Melsungen) stattgehabteu Stichwahl erhielt Dr. Lotz (cons.) 7876 St. Pfannkuch (Soc.) 7782 St.
Berlin, 13. November. (Stichwahl.) Im Wahlkreise Altenü-Jserlohn wurde Lavgerhaas (F.) gewählt gegen Colsmann (natl.).
Gotha, 13. November. (Stichwahl.) Bock (Soc.) mit 4060 Stimmen gewählt. Barth erbuit 3406 St.
Eisenach, 13 November. Im 2. Weimarschen Wahlkreise (Eisenach-Kreuzburg) ist in der Suchwahl Parisius (dfr.) mit 7384 St. gewählt worden. Getbel (natl) erhielt 7057 St.
BenSheim, 13 November. Im 6. hessischen Wahlkreise (BenSheim-Erbach) ist in der Stichwahl Scipio (natl.) mit 8776 St. gewählt worden. d'Olville (dfr.) erhielt 8537 St.
Hannover, 13. November. Im 8. Hannoverschen Wahlkreise (Amt und Stadt Hannover) erhielten in der Stichwahl bis jetzt Meister (Soc.) 12149, v. Brüel (Welfe) 11,321 Sr. Es fehlen noch die Resultate von 13 Landbezirken, doch scheint die Wahi Meistert gefiebert.
Halberstadt, 13. November. Amtliches Ergebniß der Stichwahl im 8. Mägde- burgische« Wahlkreise (Aschersleben, Halberstadt, Wernigerode) gewählt v. Bernuth, Minister a. D. zu Berlin (natl.), mit 8056 St.; Gegenkandidat Graf Stolberg-Wernigerode (cons) 6222 St.
Kiel, 13. November. Im 4. schleSwig-holsteinschen Wahlbezirk (Husum-Tondern) erhielten in der Stichwahl bis jetzt Francke (natlib.) 5107, Richter (dfr.) 4751 St. Die Resultate von 30 Bezirken fehlen noch. Franckc'S Wahl wird als sicher angesehen.
Elbing, 13. November. Bei der Reichstags-Stichwahl im hiesigen Wahlkreise ist v. Puttkamer (cons.) mit einer Majorität von 938 Stimmen gegen Dlrtchlet (dfr.) gewählt worden.
Naumburg, 13. November. Im hiesigen Wahlkreise für die ReichStagS-Stich- wahl find bisher für Rohlaud (dfr.) 4665 St. und für Barth (cous) 2073 St. gezählt worden.
Lokales.
Gießen, 14. November. Die Leistungen unserer, eben 42 Köpfe starken RegimentSmusik sind derart vollendete, daß dieselbe sich getrost an die Seite jeder anderen RegimentSkapelle stellen kann. Um so befremdender muß es erscheinen, wenn gerade diese künstlerischen Genüsse, welche uns z. B. in den Abonnement S-Conccrten geboten werden, einen so äußerst mangelhaften Erfolg aufzuweifen haben. Woran mag hier die Schuld liegen? Noch vor 2 Jahren, als in Wenzel'S Garten der Palmensaal eingerichtet war, konnte der etwas später kommende Besucher kaum einen Stuhl erhalten und heute — ist der Saal fast menschenleer! Wir sollten denken, unsere Musikfreunde, welcher gesellschaftlichen Stellung sie auch angeboren mögen, hätten doch ein klein wenig Verpflichtung, unsere Kapelle auf der Höhe der Jetztzeit zu erhalten und dies kann nur geschehen, wenn die AbonuementS-Coucerte, welche ja hauptsächlich klasfische Musik pflegen, zahlreicher besucht werden alS cs biS dato geschehen ist. Auch unsere besser fituirtrn bürgerlichen Kreise dürften mehr aus ihrer Passivität heraustreten und ihren Familien öfters einen genußreichen Abend bieten; das Opfer, welches sic bringen, ist ja kein so großes, spornt aber die Leistungen unserer Kapelle zu immer Besserem und Vollendeterem an.
- Heute Abend wird zu Ehren des Herrn Professor Dr. Gottschick, welcher einen ehrenvollen Ruf an die Universität Heidelberg abgelehnt hat, ein großer Comm erü in Wenzel s Saalbau abgebalten, welchem sich morgen früh großer Frühschoppen anreiht.
Univerfitäts - Chronik.
- Der Privatdrcent Dr. W. Holtz ist zum außerordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ernennt.
— Bon der Universität Göttingen werden Vorbereitungen getroffen, den hundertjährigen Geburtstag Jakob Srtmm'S (4. Januar 1885) feierlichst zu begehen.
— Der Kaiser hat der Universität Göttingen die Annahme eines ihr von dem »erstorbene« Gymnastaldirector Lorenz vermachten Legats von 12,000 JL gestattet.
— Professor Heinrich Kiepert, der bekannte Kartograph und Ordinarius der Geographie der Berliner Universität, begeht demnächst fein fünfundzwanzigjähriges
Profesioren-Jubiläum. Er wurde im Herbst 1859 nach dem Tode Carl Rttter's zum außerordentlichen Professor der Erdbeschreibung berufen, nachdem er einige Jahre zuvor Mitglied der Akademie der W ssrnschasten geworden war.
Vermischte-.
Elberfeld, 7. November. (Eisenbshnhumoc.) Selbst die trockenen Mynheers von Holland können Humor entwickln, wie folgende, in's Deutsche übersetzte Bekanntmachung zeigt, welche der Schreiber dieses vor einigen Monaten zwischen Rotterdam und Haag in einem E srnbshnwagen angeschlagen fand: „3n dm Coupä's zweiter Klasse ist das Rauchen gestattet mit Ausnahme derjenigen CoupäS, tn welchen daS Rauchen verboten ist." Ebenso drollig hat übrigens, wie ich vir einigen Tagen auf einer Fahrt zwischen Steele und Vohwinkrl bemerkte, die königliche Eisenbahndirection zu Elberfeld die Rauch-Coup4s erster Klosse bezeichnet. An einer Glasscheibe des CoupSs hängt nämlich, von außen lesbar, ein Schild: »Für Raucher"; da nun aber im Innern desselben Coup48 nach alter Gewohnheit angeschlagen steht: „DaS Tabak? rauchen in der ersten Wagenklasse ist nur unter ausdrücklicher Zustimmung aller in demselben Coup6 Mitreisenden gestattet. Königliche Eisenbahndirection", so hat die Direction tn finniger Wrise diesen Conflici dadurch gelöst, daß sie in dem Coupö ein drittes Schild oufgrhängt hat, dessen Aufschrift lautet: „Das tn diesem Csupö angebrachte Plakat, wonach daS Rauchen nur unter Zustimmung aller in demselben Mitreisenden gestattet ist, hat keine Gültigkeit." So zu lesen im Coupö erster Klasse deS Wagens 141, Berg. Märk.
— (Hartglas.) Der bekannten Siemens'schen Glasfabrik ist es gelungen, Hartglas so zäh und fest herzustellen, daß es dem Gußeisen nicht nachsteht. Der Hauptvorzug deS Hartglases dieser Art besteht in dessen größerer Leichtigkeit und rn der Unempfindlichkeit gegen Temperaturunterschiede. Die genannte Fabrik beabsichtigt, auS HartglaSkrystall Straßenlaternen - Pfosten, Geländer, Treppen, sowie auch Gas- unb Wasserleitungsröhren zu erzeugen. Berechnungen ergaben, daß Hartglas dieser Qualität sich um 30 Procent billiger stellt alS Gußeisen. Sprciell für bte Brau- Industrie und Branntweinbrennerei würde die Verwendung deS Hartglases zu Gähr- bottigen einen wesentlichen Fortschritt bedeuten.
München, 8 November. Einer hiesigen Firma wurde, wie das „M. Fr. Bl." berichtet, von einem GeschäftSconcurrenten folgender „Spatz- zugefügt. In der Woche kam auS dem Condttoretgeschäft von Kustermann tn der Sendlingerstraße ein Bediensteter mit einer angeblich zu einer HochzeltSffter bestellten Torte, am Abend brachten mehrere Frauen auß Blumengeschäften bestellte Todtenkränze (natürlich wurde in beiden Fällen die Annahme verweigert). Zur Nachtzeit fand sich nahezu jede Stunde eine andere Hebamme ein, die angeblich gerufen war und aöarmirte baß ganze Haus. Am nächsten Morgen rückten Schlag 9 Uhr eine grobe Anzahl Droschkenführer an, um Brautleute zum Standesamts abzuholen. Kurz nachdem auch diese Bestellung mit Entrüstung zurückgewiesen war, kamen bte Sesselttäger, um einen Irren abzuholen. Die höchste Leistung war aber die von gestern Morgen. Genannter Geschäftsmann lag noch ruhig tn seinen Federn, als die Hausglocke ging, und nach Orffnung ber Thüre präfenthte sich dem verblüfften Mann eine 28 Mann starke Pfründnerschaar vom Heiliggeist, und Johannspital unter Führung einer Klosterschwester, welche von einem Unbekannten hierher bestellt waren, um anläßlich der Hochzeitsfeier des Geschäftsmannes ein Freimahl zu erhalten. SSmmtltche waren mit Schüsseln und Löffeln bewaffnet« Nun sollte aber daS Verblüffisetn auf Seite der Pfründner sein, denn der genannte Geschäftsmann, die Situation schnell erkennend, drückte, verbindlich lächelnd, Jedem feine GeschäftSkarte nebst Preiscourant in die Hand. Dem Anstifter ist man bereits auf der Spur.
— Ein Lebensmüder au8 dem gesegneten Mecklenburger Land, ber trotz der bereits recht empfindsamen Novemberkälte vor Kurzem seinem Leden durch einen Sprung in's Wasser ein vorzeitiges Ziel setzen wollte, wurde an diesem seinem Vorhaben zu seinem größten Verdruß durch einen in der Nähe pflügenden Bauern verhindert, der ihn bereits zum zweiten Male dem feuchten Element wieder entrissen hatte. WÜthend über den unwillkommenen Retter rennt der LebenSüberdiüssige wie besessen zum nächsten Scheunenthor und knüpft sich ohne viel Umstände daran auf. Nach einer halben Stunde kommt der Gutsherr deS Wegs und ist nicht wenig erschrocken, am Thor seiner Scheune einen leibhaftigen Menschen baumeln zu sehen. Schnell durchschneidet er den Strick, allein eß ist zu spät, der Lebensmüde batte seinen Zweck erreicht. „He, Jochen Schult", ruft ber Gutsherr, beß pflügenden Bauern ansichtig werdend, „heft nich stehn, bat hei sich uphängt bfib? Warum hest em nich asknüppt?" — „Je, Herr", sagt Jochen Schult, und kratzt sich beim Anblick des tobten ManneS bedenklich den Kopf, „ick h?bb em all zweimal ut bet Wasser tute treckt, un nu hew ick glöwt, weil het so klitschnaß war, hei hängt sich ’n befen tn be Sonne zum Afttockmn."
- (Ein Granatsplitter ) Aus Wittenberg wird vom 5. November geschrieben: In ber Schlacht bei Mars-la-Tour wurde ber jetzige Bürgermeister von Seyda, Herr Ganzert, durch eine crepitenbc Granate so schwer, namentlich an den Armen verwundet, daß die Nothwendigkett ber Amputation beider Arme geboten erschien und ber Verwundete nur durch seinen energischen Protest sich vor der furchtbaren Verstümmelung schützen konnte. Die zerschmetterten Arme heilten denn auch sehr langsam, stießen aber in der ganzen Zett nicht weniger als 35 Knochensplitter heraus. Dieser Tage schien sich unter großen Schmerzen wieder ein Knochensplitter zu melden, als aber der Patient nun den htestgen Arzt um Hilfe bat, zoa dieser nicht einen Knochen-, sondern einen Granatsplitter aus dem Arm. den der Verwundete vierzehn Jahre lang mit sich herum- getragen hat.
Newyork, 1. November. Von Denver, Colorado, wird unterm 30. October gemeldet, daß ungefähr 30 Meilen westlich von Georgetown, Col., 17 Viehdlebe von einem Vigilanz-Comite atretirt und sofort aufgehängt worben sind. — In Mitchell, Dakota, hat sich, wie die „N.-A. H.-Zig." meldet, bei einer kürzlich stattgehabteu Feuersbrunst der dort reichlich vorhandene Kreidestein als ein vollständig feuerfestes Baumaterial erwiesen. Die aus Kreibestein erbaute „Bank of Dakota" leistete nicht nur dem Weitergreifen des Feuers erfolgreichen Widerstand, so baß der HauptgeschäftS- theil der Stadt gerettet werden konnte, sondern ihre Mauern, deren Außenseite einer furchtbaren Hitze auSgesetzt waren, fühlten sich von innen vollkommen kühl an.
Nraukfurtor Stadttheater.
In Folge vielfacher an die Intendanz gelangten Wünsche wird Sonntag den 16. d. M. im Schauspielhause statt ber angesetzt gewesenen Vorstellung „Krieg im Frieden" Blumenthal'S Lustspiel „Die große Glocke" gegeben.
Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
G o t t e s d i e n st.
23. Sonntag nach Trinitatis, 16. November.
Vormittags 9Vz Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Beichte und heiliges Abendmahl im Nachmittagsgottesdienft.
Kinderkirche, 9tachmittags 2 Uhr, Pfarrer Dingeldey.
Montag, den 17. November, Abends 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinder- schule, Apestelgcsch. Kap. 17. Pfarrer Dr. Nauman n.
Am Sonntag den 23. November feiern wir das Todtenfest, an diesem Tage wird der Vormittagsgottcsdienst in der Stadtkirche, der Nachmittagsgottesdienft aber um 2 Uhr in der Friedhofkapelle gehalten.
Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 16. bis 22. November besorgt Pfarrer Dr. Naumann.
Katholische Gemeinde.
24. Sonntag nach Pfingsten.
Von 7 Uhr an: Beichte. 8 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Eommu- nion. VzlO Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Sakramentalische Andacht.
GMerdienst in der Synagoge.
Freitag Abend 4‘5 Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 510 Uhr.
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