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Lemveratur am 10. September (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr).
2ßafferwärme bet Lahn 12» R- - Luftwärme 16° R. tm SchaNem^
licht. Läuft binnen JtchreSfrtft die richtige Lösung nicht ein, fo wird bieselbe vom Fragestellcr selbst am LadwigStage deS folgenden IabreS tn einem wissenschaftlichen Vorträge dahier mttgethcrlt werden. Dr. Übrig, Professors ....
— [gtne Rerse auf dem Sudele.] Einen Beweis von dem praktischen Wenye deS LycicleS gab Herr Hugo Barthol auS Ronneburg tn bachsen-Altenburg, indem er in 11 Wochen mehr als 4000 Kilometer auf dem Bycicle zurücklegte. Die Reife ging von Gera au9 über Weimar, Erfurt nach Frankfurt, den Rbetn entlang nach Stratzvurg, durch die Schwei», Basel, Zürich, Luzern berührend, über den St. Gotthard nach Mailand und Turm, von dort über den Apennin nach Genua, der Meeresküste folgend, über Pisa nach Florenz, durch Süd-Italien nach Rom und Neapel. Den Avenntn neuerdmg« übersetzend, atng die Rückfahrt der Ostküste Italiens entlang über Ancona, Bologna. Venedig, Triest, Laibach, Graz, Wien, Prag, Tetschen, Dresden nach Hause. Der Reisende benutzte die Bahn nur auf 30 K'lom.ter und daS Schiss von Venedig nach Triest. Er hielt sich in den größeren Städten 3 bi8 6 Tage auf und seine Ge> sammt-AuSgaben auf dieser Reise betrugen nur 700 JL
— Von Seiten ausländischer Abnehmer ist den deutschen Fabrikanten vorgehalien worden, daß sie, im Vergleich mit englischen, amerikanischen und französischen Fabrikanten zu unscheinbare, karg ouSgestattete Cataloge anfei t'gen lasten. ES ist in der That wahr, daß der deutsche Fabrikant au« Svarsamke tSrücksichten oft ein recht ärmliches IlluffrationSbeft seiner Erzeugnisse Herstellen läßt, wäbrend englische, amerikanisch- und französische Hauser einen Srolz darein setzen, einen möglichstS^nzend und lux.iriö« ausgestatieten, wirklich bestechenden Cotalog zu bkschasten, desien Besitz die Abnehmer erfreut und welcher gern zur Erthcilung von Aufträgen benutzt wird. Allerdings muß zugegeben werden, daß auch einzelne deutsche Fabrikanten verschiedener
I Branchen in neuerer Zett und nachdem si-eingesehen haben, daß ihre einfachen Cataloge daS Interesse der Kunden nicht g<nügend erregten, wer h volle re laustrirte Cataloge geschaffen haben. ES ist ganz gewiß ein Vortheil, ein möglichst blendend^und künftlerisch ausgestatteteß Werk dem Kunden in die Hande zu geben; dafielbe belohnt sich besser, alS ein kärglich und unschön auSgestattetes. In dieser Hinsicht banne man also eine ju weit^gehend^Sparsamkeit ^^iera ] AuS Reggio di Calabria wird der „Rassegna^ gemeldet, daß neulich Abend 500 Bauern die Wohnung deS Dr. Ferro, ViceprSsidenten deS Provinztal-SanitätS-CollegiumS, gestürmt haben, weil sie ihn in Verdacht halten, er verbreiterte Cholera. Sie fanden glücklicherweise ihren Mann nicht zu Hause und maltra'tirten statt feiner einen Diener NamcnS Larrese. A.ie Volizeidicner eilten herbei^^nb nahmen die Rädelsführer gefangen. Eine be®flftn'tner den Ort Pastada unweit Reggio eingedrungen und lieferte den dort ftationtrten Gensdarmen eine förmliche Schlacht in welcher einer ^er Braven aber auch mehrere von der Bande gelobtet würben, deren Leichen die strolche mit sich fort» f«Ieppten. @rQb mltme lm Schalten J D--35J°h--°lt.L°°l,
Myers, welcher seit Jahren in Winsield auf Lang JSlanv ein Fleffchergeschäst betrieb, legU sich an einem Tage, an welchem es cnt^ÖltdJ^etfe
in feinem Eishause nieder. Als man gegen Abend daS EMauS öffnete lag MyerS bewußtlos auf dem Fußboden beffelben, und verschied der Mann, bald nachdem "°n ihn gefunden. Ein herbetgerufcner Arzt konstattrte, daß MyerS thatsächlich er- froren war. __
Handel und Verkehr.
— Beim Empfange eines Telegramms mit bezahlter Antwort Zlaubt man meist, baß man btefe Antwort nur an den Auftraggeber des ersten.Telegramms^chiendarfte ia^Viele nehmen an, daß die Antwort, wenn der vorausbezahlie Betrag Egenritzt werden sollte, sofort erfolgen müffe. Beides ist unrichtig. DaS von der Ankunfis Telegraphen- (oder Post-) Station dem Empfänger mit dem Telegramm rugestellte Antwort-Formular (von gelber Farbe) berechtigt diesen, n den Grenze»i der vom Auftraggeber vorausbezahlten Gebühr ein Telegramm an eine beliebige Adresie innerhalb 6 Wochen aufzugeben. Will der Empfänger das Formular nicht benuden so kann er innerhalb 6 Wochen schriftlichen Antrag bei der Ausgabeanstalt auf Rück- e?stait7ng deS vorausbezahlten Betrags stellen, die alSdann °n d-n ur p^ Auftraggeber erfolgt. Ueberftetgt die Antwort durch ihre 2Bortaa^l ben ®<trag9nfo ist daS Fehlende zuzuzahlen, eine Rückvergütung dagegen, wenn die Antwort jenen Betrag nicht erreicht, findet nicht statt-
Ä. Hnatleacnbeit nichts einzuwenden und fei in seiner Wohn- .
Haltung über,d.' ^i^mer °b?r anHolt zu gewisser Stunde täglich -u sprechen, ung oder auch im Conferenzz ,, so unwillig, daß er gegen den widerspenstigen Mber diese Antwort war der «wpfSnger s^^wmi^v v »her abgewiesen würbe. PSvagog-n beim h^0Dhl^‘®l'f.?^roeX%brcr bat Vorgehen deS Gymnasiallehrers als Man bk zeichnete d-m hohen Sicherheit verlautet, der sich in seiner Competenz
durchaus correct- Nun ist, wlt lual gegangen, um dort sein vermeintliches
».TU6t fattata Dlficin .«IW °G°ßI-r ble HonbluvgSw.ff- brt
R-chi zu erkämpfen. !Wirfürth>un W u taWrM<5 drängt sich einem die Frage auf, Oberlehrers nur wstd bia^c"Iftöbn" ergeben möchte, wenn er zufällig Refeiveofstc.er wie es wohl dem Herrn ^icht (Köln. Ztg.)
wäre? In diesem Falle ^Bezügl^h der Mlitär,Erkrankungen schreibt man dem
aln i '4 8' ® äeneiatorjt bc« 11. Armeecorps, Herr Dr. Lauer auS
.Mainzer Anzeiger - Der eingetroffen und hat noch an diesem Tage und
Rüffel, ist am tl®°?fl.7[eQ6mtnifterlumö bU Casernen und 2 ©piläler der hiesigen geftein 'm Auftrage deS ^0? wegen der öorgetommenen ryobuS-Erkrankungen. ES Garnison insp'.drt und z ö Krankheit Befallene im Spital, wobei auch Ansind zur 3dt no4 ca.^OÖ t>on ^Mehrzahl sich aus dem 117. Regiment
g.hör g- veS ^7. "d ,n sind noch von dem Lazarethpersonal ein Jnspector und ein Tcautut. MuK,TbcrfraI1ft. Gestorben ist b S jetzt ein Soldat, der nicht, wie übl d), Hülstzkrankenwärter e n« ÄtrCbbof getragen wurde, sondern per Wagen feiner von feinen- Kam^rad"^i auf b ^^e- Der auf Posten erkrankte Einjährige, Sohn dn^h^fig-n M^meiste?S, war sehr gefährlich krank, ist j-doch wieder auf dem Wege benre8tfferuna. Wohnstätten bet Lich in Oberhefffn.] In der Nähe beS I
n- r t.x7f,r Anfej eines Gutes des Fürsten von SolmS-Lich, war man tn diesem golnbauRr ^ofe . tnes Gntwäss rungSgrSben, tief unten im Boden auf Stellen $ welche^außer Kohlen, Asche und Knochen, zahlreiche Scherben von Thonglfätzen allem Anscheine nach einer langst vergangenen Zeit ongehorten. Auf enthielten, w.lche allem An,w be3 Fürsten von SolmS-L'ch wurden im
Wunsch und auf Kosten m be8 $Jerrn Friedrich Kofler Nachgrabungen
Monat August dasil i nt prat).ytorlfWohostätten, sogen- Erdlöcher, aufgedeckt, vorgenommen und dabei zwei vrao ilo^ i a , Breite, die am Boden eine
Die erste bildete ein Rechten von o ^tm Breite zeigte; die andere ein Oval von E<bbark von 35 Cim. Ho) grafen- In jeder Grube befand sich eine aus losen 3£°. ."daut?Feuerstätte^ über wacher Reste eines dickwandigen GefaßeS lagen, die Steinen erbaut F f ... yifche Knochen und Thonscherben umgeben waren, mit ein r dicken SchrchteKoblen Afche Knoa^ Drehscheibe, sondern
Diese letzteren rührtenvon G^f ß . rec6t fc$)5ne Verzierungen zeigten, die
UuÄi Sunbfiücre^befinbet sich -In-höchst MNch-Fch-i
t>on Bron«. . Scbw-nlnu-r-Kur werben von einem burch Ihr- Erfolge
- ®let 'S b"r nmerbtaa« 1° bekannt g-worbenen EnlsettungS-
r-cht vergnügt g-machl-n «nhäng-r ne^n>b"t(6,gttifenbtg M>tt,l ,ur Abwehr von mithove letzt In -ISknerAitp P (n berliner Kaufmann, welcher sich neben großer lästigen Fragen wirb näml » von em bte l-tzl-re eine
Beliebtheit auch einer msehnll»-« BEth-'l ^?e Kur übte eine fo
Schwenlnger-Kur \iol8«nbie SRetb“un30e“giret4en Bekannten sich ju bet
erfolgreiche Wirkung, baß fast 1 r ntlld) ble(er Im (Seunbe genommen magere Frage veranlaßt fah, wodurch J’.".,®™ namentlich 'n Tcheaieekresien sehr bekannte Erfolg er,lei wo'bcni fet. »«(fabe nehmen wollten, ,ur An- P-Ifonllchkelt, sah sich nun, alS b AMrag ^,^,^ortungbart genöthlat, welche am Wendung einer ebenso einfachen weP Residenztheaters zum eisten Mal« zur Samstag gelegentlich b« Wlebereräffnun» b s R std , „50,1^ unser Kaufmann
Anwenbung gelangte. In b-n >sa>. chenarisva 1 d^e Hand, bet folpenben
jeden. Frager mit stummer G-b rbe einen gebrüllt n Ze.r« berfltg
Worllaui hatte: .Ich «ebrauche .Schwen ng Nahrung, wie Suppe, Kaffee, 55 Pfund abgenommen. 34 kleinere nehme Ich alle zwei ober drei
"Ä ff-Iast Alles ' KaLffeln, Mehl unb Zucker vermeibe
Stundkn nach Bedurfmtz. jai 11 > > bnaeaen eine Stunde vorher zum letzten “SSW"««-’« ßoiung dieser Frage wollen franco an o » » und Auslandes werden
731) Ueber die Höhe der Kortes, welche die Einrückung einer Anretge in eine Ode, Zeitungen «erd ““
von der Annoncen - Expedition von Wl AASKR“ ■ ■j*“ . , . i,
Frankfurt a. M. (Karlaruhe, Stuttgart oder München) ^vor Auakni.ft ®*”‘order^d|<ir auch hinaiohU der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blatter a^ Gr Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen cuverlaaeigan Rath erthellt
" _ “ , pract. Arzt in Frankfurt a.M., früherAwiBt.
Dr. med. H. Gensch, «21
Haut- u. Geschlechtskrankheiten (Syphilis) nach eigener Methode. Sprechstunden
10-1 und 3-b. Stifter>8«o 22 I Au»wartt bnrfl.ch.
—B
Colnot.
5899
Bekanntmachung.
Die Lieferung von Bettzeug und Bekleidungsstücken pro 1884/83 für das Großherzogliche akademische Hospital soll auf dem Submissions- mege vergaben werden.
Offerten sind bis zum 18. September d. I.. Nachmittags 4 Uhr, auf das Verwaltungsbureau genannter Anstalt einznreichen, woselbst Muster und Be- dingungen eingesehen werden können.
(ließen, den 9. September 1884. Großh.Venvaltung des akad. Hospitals.
Kelle r.5890
Das Obst
von Gemeinde-Aepfel- und Birn-Bäumen wird versteigert:
Montag den !□. do., um 10 Uhr, zu Dutenhofen, um 2 Uhr zu Garben-
Dienstag den 16. ds-, um b Uhr, zu Dorlar, um 2 Uhr zu -Itzbach.
Mittwoch den 17. ds., um 9 Uhr, zu «inzenvach, um 2 Uhr zu Cro^dorf-
Donnerstag den 18. ds-, um 9 Uhr, zu Wismar, um 2 Ubr zu Launsbam.
Crofdorf, 9. September 1884.
Der Bürgermeffter.
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung
5908
mran Mar die von der Stadtverordneten-Versammlung festgestellte sfesasss« anzubringen sind. Q.
Gießen, am 9. September 1884.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm.
4896
T h a l e r.
Jmmobilienverkauf.
auf die in Nr. 170 dieses Blattes vom 24. Juli d. I. enthaltene ausführlichere Bekanntmachung, bringen wir wiederholt ^r oNentlichen Kenu n ß daß die dem Großherzoglichen Hause - F°mrl:ene>g n hum - m der Gemarkung Bergheim, Kreis Budmgen, Wehonge F°M°,rmche Dienstag den 16. September l. 3, Barm.ttagS 11 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend verkauft wird.
Ortenberg, am 22. Juli 1884.
Großherzogliche Oberförsteret ^rtenberg.
Wormser Gcwerbchallc-Loose
— Ziehung am 25. September — ä Mk. !♦— empfiehlt
die Expedition des 2lnzerger ♦
Obst-Versteigerung. Dienstaft den 16. Sept. 1.2«, von Morgens 9 Uhr an, soll das hiesige Gemeindeobst: Aepfel, Birnen und Zwetschen versteigert werden. _ , jnn.
Eberstadt, am 9. September 1884. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt.
J Görlach. 5892
Dienstag den 7. Dctober l. A,
Vormittags 10 Uhr, wird das in schönster Lage und in der Mitte Groß-Lindens stehende, zur Bäckerei eingerichtete Löhr'sche
Halt*
worin früher Wirtschaft, Bäckerei und Specerei-Handlung betrieben wurde, öffentlich auf hiesigem Rathhause ver- ^Gro'ß-Linden, am 9. Septbr. 1884.
Großh. Ottsgericht Groß-Lindm.
Leun. 5880
\ Mehrere Morgen Grummetgras abzugeben in der
! 5895 Brauerei Pöschel.


