Ausgabe 
9.10.1884 Erstes Blatt
 
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LZZr atSS 'i'ta un? 6."" ML «sss :ÄÄ* ?saai ^sonrnzugkö Nr. 23 7,0*4. ClG beidttAiMung H9btbn Dorb6te » Pttsvne^ jedoch ^acht zu sein, baß 2N w?EttrngelriS 20 Meter von bnn LV'"'"» ein Gendarm den p onoehalten hat, 9{ btB Odservations, i* schaffen machten, sendete, sah er drei mte. Er trat auf sie uldigen, das Lausen- )ara«f enlaegneie der meiner Mutter, daS tnweiö sich sofort der ei Henen setzten ihren urbt auf einem ein: m Zufall ble Leiche & vorher von deren .ch in einem Tar-e Ad)t& die M Aau itt Tvd dneitS vor nrrtzte weithin schaff svsort die Ver­setzen Mordes gegen [gaben indessen schon Der Sohn war sehr hin alle Versuche der nacht, indem er als nivllle Eigenthümerin es bequemen Mittels, ^tzlich beraubt als die ümlich auf Ibn über« n Plan, seine Mutter urde deßhalb in der mdeSsmte angemeldet t liege krank zu m cm Gläubiger es mit , So lag die Sache, 1 sprechen wollte und machte, daß dieselbe verflöndltch wegen der !gen sand die StaatS- liutfer in deren Namen z, erhoben un» b««<» tw- 3"»-;** das Gertlht ven

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örtlichen Verhältnisse, wonach Häuser, Stallungen und Scheuern in: engsten Connex zusammenstehen, ließen nicht allein das Schlimmste für die benachbarten Wohnhäuser, sondern auch für einen großen Theil RetchelshetmS befürchten. Die hiesige freiwillige Feuerwehr war rasch zur Stelle und arbeitete, unterstützt von den Einwohnern Reichel«, heim« jeden Standes, mit großer Umsicht und Energie; fast schien es aber doch, als wenn eine Lokalisirung des Brandes unmöglich sein würde, da auch bereits das Hinter­haus und ein Theil der Brauset des Herrn Heil in vollen Flammen stand. In größter Roth erschien endlich Hülfe von den Nachbargemetnden Lindenfels, Pfaffen­beerfurth, Fränktsch-Crumbach, Gumpen und anderen, und war es jetzt erst möglich, die Wohnhäuser täftia zu schützen und dem Feuer Halt zu gebieten; dennoch hat das­selbe 5 Scheuern. mehrere Stallungen und Hintergebäude in Asche gelegt. Der Brand soll durch Kmderhand angelegt worden sein Da tm Anfang des Brandes über Wassermangel geklagt wurde, so dürfte es sich für die hiesige freiwillige Feuerwehr, welche übrigens unter ihrem Hauptmann Herrn Dr. Renner in jebtr Beziehung ihre Schuldigkeit gethan hat, empfehlen, ihre Geräthe durch 1 oder 2 Wasserfösser zu ver­vollständigen/außerdem dürfte eine Rev sion der Geräthschaften und die Anschaffung von mindestens 3 Schlüsseln zum Spritzenhaus dringend geboten sein.

Kopenhagen, 4. October. Wettere Berichte über den Braud deS Schlosses Ehristtansborg besagen, daß das Feuer tm linken Flügel über den Räumen deS Reichs­tags ausgebrochen ist, in denen man gestern Morgen angefangen hatte, versuchsweise einzuhetzm. Um 4 Uhr gestern Nachmittag war das Feuer zuerst bemerkt und ein Gruncteur scheinbar mit Erfolg, angewandt worden. Um 43/» Uhr erschienen die Löschmannschaften, um 5% Uhr sprang der Doppelboden unter dem Rittersaale, wo sich Gas gesammelt, und von jetzt an breitete das Feuer sich nach der Front des Hauptgebäudes hin aus. Von allen Seiten eilten jetzt die Mannschaften zum Retten b<!rbel Milrtär aller Waffengattungen, Matrosen der Marine und Bürger. Von allen Setten der Umgegend kamen Spritzen, Mbft von Malmö. Alle arbeiteten mit größtem Eifer, allein ohne einheitliche Leitung. Em schrecklich schöner Glut dreien, mit schwerer Asche gemischt, ergoß sich in der Windrichtung über die nahestehenden Häuser und noch weiter. An ein paar Stellen in der Stadt entstand auch Feuer, das aber gleich gelöscht werden könnte. Merkwürdiger Weise ist das Privatzimmer des Landsthtngs der einzige Raum de« weitläufigen Gebäudes, der unversehrt geblieben ist. DaS Hauptgebäude des Schlosses, welches auf 6 243,000 Kronen geschätzt wird, war der Nordd. Ztg." zufolge, niemals versichert worden. Dagegen waren mehrere Neben­gebäude, die Schloßkirche, die verschiedenen Stallgebäude und dazu gehörende Aus­bauten bei der Brandvcrsicherung Kopenhagens für Häuser und Höfe genügend asse- kurtrt. Das Staatstnventarium des Schlosses war nicht versichert, aber der größere Theil deffelb^en ^^gere.ttt.^ Auflage des Finanzgesetzentwurfs für 1884/85,

welcher die wichtigste und diesmal fast bte einzige Vorlage für bett Reichstag bilbet, durch das Feuer zerstört worden ist, da sie in der Reichstags,Druckerei in der Keller­etage des Schlosses befindlich war. Da der Satz, welcher ebenda stand, gleichfalls vernichtet worden ist, so wird e8 bedeutende Arbeit und viel Zett erfordern, ehe das Zerstörte ersetzt werden kann. Der König, den die ersten Telegramme über den Brand auf Schloß Bernstorff bet der Tafel, an welcher sämmtlichr Minister Theil nahmen, erreichten, begab sich sofort mit dem Prinzen Waldemar und den Ministern hierher. Als das frühere Chrtsttantzburger Schloß am 26. Februar 1794, eines Mittwochs, ab­brannte, ward ebenfalls gerade königliche Tafel, aber in diesem Schlosse selbst gehalten, als die Nachricht über ein darin entstandenes Feuer auskam. Em paar Stunden später schmolz das kupferne Dach und am folgenden Vormittag war der ganze

stolzr Bau von den Flammen verzehrt. Auch damals war. wie diesmal, brr Wind sübwcstlich; so konnte bte königliche Bibliothek in bas Canzleigebäube gerettet werben.

sDurch die Blume s Richter:Was war Ihr Vater? Angeklagter: Armeelieferant." Richter:Was hat er denn der Armee geliefert?" Ange­klagter:Sechs Bub'« mt san alli Deutschmeister wurn."

Auf ein in der heutigen Nummer unseres Blattes enthaltenes Inserat der Concordia", Verein Deutscher Nahmaschinrn-Fabnkanten und -Händler wird an dieser Stelle besonders hingewresen. DieConcordia" zählt die nachfolgenden deutschen Fabrikanten-Firmen zu ihren Mitgliedern: Nähmaschinen-Fabrlk vorm. Frisier & Roßmann in Berlm, E. Böttcher in Berlin, Jul. Gutmann in Berlin, Lange L Lindner in Berlin, C. G- Lehmann & Co. in Berlin, C- Meyer in Berlin. Baer & Rempel in Bielefeld, Koch & Co. in Bielefeld, Bremer & Brückmann in Braunschweig, Schirmer, Blau & Co. in Berlin, H. Neusch in Crefeld, Seidel L Naumann in Dresden, Deutsche Nähmafchinen-Fabrik norm I- Wertheim in Frankfurt a- M, König L Co in Kaisers­lautern, Junker & Ruh in Karlsruhe. Rob. Kiehle in Leipzig, Chr. Mansfeld in Leipzig- Reudnitz, Adam Opel in Rüsselsheim, Beruh. Stoewer in Stettin, Mundlos & Co- in Sudenburg-Magdeburg.

Die gesammte Jahresproduction dieser Fabrikfirmm beziffert sich auf circa 360,000 Nähmaschinen; die weit überwiegende Hälfte dieser Production gelangt zum Export. Der VereinConcordia" Hot sich die Aufgabe gestellt, bte deutsch? Näh- maschin-'n-Jndustrie im Inlands zu der ihr btsber noch vielfach versagten, aber durchaus verdienten Anerkennung zu führen und sonstige allgemeine Interessen der Branche zu vertreten. Den -eiligen Vorstand bilden die Herren: Hugo Rempel- Bielefeld (Vorsitzender), Bruno Naumann-Dresden (stellvertretender Vorsitzender), A. Riese-Bcrlin, Ludwig Gla-ß-E!b<nstock und H. Wttgmann-Hanvover (Mitglieder). Das Bureau des Verttns befindet sich in Biel-feld (Geschäftsführer Herr Th. Droop).

t\ J TT n 1 pract Arzt in Frankfurt a.M.,t früher Assist.

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Frankfurter Stadttheater (Opernhaus).

Für die unter Mitwirkung des Vogl'ichen Ehepaares aus München statifindenden Aufführungen vonTristan und Isolde" ist nun der 15. und 17. October fest­gesetzt worden- Der Beschluß, nur diese beiden Vorstellungen vonTristan und Isolde" stalifinden zu lassen, soll aufrecht erhalten bleiben. Vormer kuvgen auf Plätze werden schon jetzl an der Casse des Opernhauses entgegengenommen.

Zur geft. BLUchtung.

Schriftliche Anfragen wegen Auskunftserchettung über Inserate rc. können ett nur dann beantworten, wenn Denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. lieber Inserate bezüglich deren Offerten einzurrieben sind, ist die Erudition zu keinerlei Auskunsttzertheilungen befugt. Offertenbrrefe sind soweit keine bestimmten gegentheiligev Abmachungen getre-ffen wurden in der Expedition abzuboken.

Kllgrmeiner Anzeiger.

BerarmtmaHrmg.

Das am 1. d. M. fällig gewesene Holzsteigegeld aus dem Strackenloh kann bis zum 20. d. M. ohne Kosten an den Unterzeichneten bezahlt werden. ,

Staufenberg, den 8. October 1884.

Der Bürgermeister:

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Meinen Wegzug von Groß-Buseck, sowie meine Wohnung in der Bstsnlagc Nr. 15 ju Gießen zeige ich hiermit an. 6600

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Tanzunterricht.

Dienstag den 28. Oktober beginnt mein Tanzunterricht. Anmeldungen beliebe man in meiner Wohnung zu machen.

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Ich Helle einem geehrten Publikum ergebenst mit, daß mein Tanzunter­richt Montag den 20. Oktober wieder beginnt. Diejenigen, welche daran thellnehmen wollen, werden gebeten, sich wo möglich in Gesellschaften von 16-20 Personen zu vereinigen.

Anmeldungen wolle man bis dahin an mich gefälligst ergehen taffen.

H- Kosse,

6315

6608 Ein junges Bürschchen, welches hier am Platze bekannt, für leichte Arbeit gesucht. W. S ch n ch a r d ,

Hutlager.

Univ.-Tan',- nnd Techtmeistcr.

Ein größeres Kapital

pr. 1. Januar zu verleihen. 6611*.

Näheres in der Exped. d. Vl.