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den Hauptgegenstand bilden müsse. Die Herabsetzung der Schulzeit würde für die Binder in geistiger und körperlicher Hinsicht nachtbetltg sein; für besondere Fülle würden ja schon jetzt Dispensationen gewährt. Bet dem Titel 23, btß zu welchem alle« unver­ändert genehmigt wurde, vertagte sich das HauS Abends 8 Uhr.

DieJagdordnungScommtssion des Abgeordnetenhauses nahm zum Paragraph 19 den Zusatz an, wonach fließende Wem äff er einen Jagdbezirk nicht trennen; demzufolge wurde alsdann der Paragraph 20 gestrichen. Bet Paragraph 22 lehnte die Commission Vrtncipieü die Bildung des Jagdvorstandes ab.

Wie derNordb. Allgem. Zeitung" aus Kiel gemeldet wird, beträgt die beabsichtigte NachtragSforderung zum Marineetat, welche für die Vermehrung der Torpedoboote und deS seemännischen Personals derselben beansprucht wird, achtzehn Millionen Mark.

Der deutsche Offizterverein wird am 1. April seine Thätigkeit eröffnen. Das <5om(U besteht nunmehr aus dem Generallieutenant Graf Lehndorf, Generalquartter- metster Graf Waldersee. Generalmajor von Locquenghtn, Obersllteutenant von Holleben, -Oberftlieutenant Wodte, Major von PodbielSkt, Major v. Ftrcks, Capitänlieutenant von Ehrcnkrook, Hauptmann von Wedell. Dem Verein gehören bereits die große Majorität der Offiziere, Aerzte und Mtlitärbeamten der Armee und Marine und sehr zahlreiche Beurlaubte, zur Disposition gestellte und verabschiedete Offiziere an. Der Verein hat das Princip der Baarzahlung adoptirt, er wird in eigenen Werkstätten zahlreiche Civtlhandwerker beschäftigen. Für die Mitglieder deS Vereines, welche bei ihren bisherigen Lieferanten verbletb-n wollen, soll auf Mitwirkung aller vorhandenen Mtlitärschneider eingegangen werden.

England.

London, 6. Februar. Die Minister halten heute Nachmittag eine zweite Con- ferenz, in Folge deren an Sir Evelyn Baring nach Kairo und an Admiral Hewttt nach Suakrm Depeschen abgtngen. In Folge einer Aufforderung des Kriegsmtntstertums batten heute Vertreter der großen Sch fffahrts Gesellschaften eine Unterredung mit dem Chef des Transportdcpartements, um zu constatiren, wie viel Schiffe der Regierung zum Transport von Truppen für den Fall des Bedürfnisses zur Verfügung gestellt werden könnten. Das Ergebniß war sehr befriedigend: es wurden der Regierung ge­nügend Schiffe angeboten, um 8000 Mann zu transportiren.

Amerika.

New-York, 6. Februar. Im Ohiogeb et sind in Folge heftiger Regengüsse und des Schmelzens des Schnees Ueberschwemmungen etngetreten; die Fluth steigt stetig, der Bahnrerkehr ist unterbrochen. Durch die Ueberschwemmung sind große Verluste an Etgenthum herbeigeführt worden. Nach Berichten aus Virginia, Weft-Pennsylvanten und Ohio stehen in Folge der Ueberschwemmung die Mühlen still. Auch in LoutSvtlle und Pttisburg ist großer Schaden angerichtel worden, in Cincinnati wird eine stärkere Fluth befürchtet als im letzten Jahre. __________________

Telegraphische Depeschen.

Wolff'A teLegr. Eorrespondrnz-Dueearr.

Berlin, 7. Februar. Im Abgeordnetenhause wurde bet der Fortsetzung der Berathung des Cultusetats der Antrag drS Abgeordneten Stöcker, den Minister zum Erlaß von Anordnungen aufzufordern, durch welche auch bet den richt obligatorischen Fortbildungsschulen die Abhaltung des Unterrichts während des Hauptgottesdienstes untersagt wird, angenommen, nachdem ein von dem Abgeordneten von Zedlitz auf Uebergang zur Tagesordnung gestellter Antrag in nameniltcher Abstimmung mit 171 gegen 141 Stimmen abgelehnt worden war. Der Cultusmintster von Goßler erklärte tm Laufe der Debatte, daß er den Antrag zwar prmciptell für durchaus richtig halte, es jedoch unmöglich sei, über Nacht Aenderungen etntreten zu lassen. An dem guten Willen der Verwaltung dürfte hierbei nicht gezwetfelt werden. Dem Abgeordneten von Schenckendorf gegenüber hält der Minister es nicht für möglich, den Handfertig- keitsunterrtcht tn den Elementarschulen allgemein einzuführen, obwohl erbte Bedeutung desselben nicht verkenne.

Die Fortsetzung der Berathuna des Cultusetats findet morgen statt.

London, 7. Februar. 500 Mann Matrosen und Marine.Jnfcrnterie haben Befehl erhalten, nach Suakim abzugehen. Eine denDaily News" aus Kairo zugegangene Depesche meldet, daß General Gordon in Folge einer Er­hebung der Araberstämme seine Reise nicht sortsetzen kann und deshalb in Korosko bleibt.

Bei einem Banket des liberalen Clubs erklärte der Staatssecretär der Kolonien, Derby, die Negierung, welche die Häfen des Rothen Meeres schützen wolle, würde nicht die Ehre und die Hilfsquellen des Landes auf'S Spiel setzen, inn den Sudan für Egypten wiederzuerlangen, da dies unmöglich erscheine. Die Regierung beabsichtige auch durchaus nicht, die gegenwärtige Occupation in eine dauernde Annectirung zu verwandeln, sie sei sich indessen ihrer Pflicht und ihrer Verantwortlichkeit für die Occupation vollkommen bewußt.

DieDaily News" melden in einer Extraausgabe aus Alexandrien Don heute: Die Aufständischen haben General Gordon gefangen genommen.

Im Unterhause erklärte Hartington, die Regierung habe noch keine Nachricht von Gordon's Gefangennahme. Northcote kündigt für Dienstag ein Mißtrauensvotum an, welches besagt, daß die jüngsten beklagenswerthen Ereig­nisse im Sudan der schwankenden und inconjequenten Politik der Negierung zu­zuschreiben seien. Salisbury hat in dem Oberhause dasselbe Tadelsvotum angemeldet.

Wie verlautet, hat der Commandirende des Mittelmeer-Geschwaders auf Malta den Befehl erhalten, alle disponiblen Mannschaften von der Marine- Infanterie nach Suakim abgehen zu lassen. Die Zahl derselben wird auf 1200 Mann geschätzt.

Wie die Admiralität mittheilt, verläßt das PanzerschiffCarysfort" Alexandrien, um zu dem Geschwader unter Hewett bei Suakim zu stoßen; die KriegsschiffeMonarch" undHecla" wurden von Malta sofort mit Verstär­kungen nach Suakim abgehen.

Kairo, 7. Februar. Der Totalverlust der egyptischen Truppen bei Tokar beträgt 2250 Mann, darunter 96 Officiere, wovon 16 Stabsosficiere sind. Baker telegraphirt, er verfüge jetzt über 3500 Mann, wovon jedoch ein Drittel unbewaffnet sei.

Nach einer Meldung desReuter'schen Bureaus" würde Gordon srühestens morgen in Berber erwartet, und es ist kaum möglich, daß Nach­richten über ihn früher eintreffen können. Das Gerücht von seiner Gefangen­nahme wird als pure Conjectur angesehen.

Bukarest, 7. Fed,uar. In der vergangenen Nacht wurde das Haus Rositt.'s mit allem bartn befindlichen Mobiliar und vielen für bte Geschichte Rumäniens sehr werthvollen Documenten durch eme Feuersbrunst gänzlich in Asche gelegt. Die Depu- Itrtenfammer beschloß heute einstimmig, die zum Wiederaufbau des Hauses erforderliche «Summe Rosettt als ein Nationalaeschenk zur Verfügung zu stellen.

New-York, 8. Februar. Nach bis Mitternacht eingegangenen Berichten nehmen "bte Wasserflurhen im Westen zu. Der in Pittsburg angertchtete Schaden wird auf eine Million Dollars geschätzt. Gegen 5000 Personen sind obdachlos und vorläufig tn öffentlichen Gebäuden untergebracht worden.

Lokales.

r. Gießen, 8 Febr. Die dramatische Soiree, welche Fräulein MagdaPlaehn «gestern Abend tn der Aula des Gymnasiums veranstaltete, war leider nicht sehr besucht. Wenn stch diese Thatsache auch dadurch erklärt, daß augenblicklich die Wogen des geselligen Lebens in unserer Stadt sehr hoch gehen, so trug doch in noch höherem Grade die schlimme

Erinnerung die Schuld, welche manche Rccltationen der letzten Jahre hinterlassen haben. Fräulein Plaehn hat sich durch ihre hervorragenden Leistungen für künftige Zetten einen warmen Empfang gesichelt; wtedeiholt wurden die Zuhörer zu begeistertem Betfalle hingertffen. Fräulein Plaehn ist eine sympathische Erscheinung; ihr schönes, weiches und sonores Organ ist ganz ungewöhnlich ausgiebig, so daß es ihr möglich war, ohne daß man besondere Anstrengung bemerkte, tn einer Scene aus Faust 4 Rollen in deutlich unterscheidbarer Weise durchzuführen; ihre Sprache ist von jedem Dtalecte . frei. Konnte man zugleich in diesen Bravourleistungen ihre ausgezeichnete Schulung bewundern, so trat in anderen ©eenen ihre im dramatischen und lyrischen Gebiete gleich feine und geistvolle, lief durchdachte und empfindende Auffaffung ergreifend hervor. IhrMeine Ruh' ist W* undAch ewige, du Schmerzensreiche", sowie ihre Auf­fassung Gretchens in der Kerkerscene gehören zu dem Besten, was der nicht ganz un­bewanderte Schreiber dieser Zeilen je zu hören Gelegenheit hatte.

Da aber eine Kritik auch stets etwas tadeln muß, so kam es uns vor, als ob manche Pausen etwas zu lang gedehnt gewesen und an einigen Stellen der Ton zu sehr gedämpft gewesen wäre, um noch verstanden zu werden. Zum Beweise unseres Jntercssts möchten wir schließlich noch der ausgezeichneten Künstlerin zur Erwägung geben, ob für ihre cigenthümlichen Vorzüge nicht dre reiche, klangvolle und pathetische Sprache Schillers nicht noch dankbarer wäre.

Hoffentlich wird es Fräulein Plaehn möglich fein, in nicht zu ferner Zeit einen Cyklus von mehreren Vorträgen zu veranstalten. Wir zwetfeln nicht, daß diese das ganze kunstliebende Publikum Gießens zu dem seltenen Genüsse um sich versammeln würden.

Darmstadt, 31. Januar.

Gesetzentwurf,

die Herstellung mehrerer Nebenbahnen betreffend.

(Fortsetzung.)

2) Nebenbahn von Hunaen, Station der Obrrhessischen Eisenbahnen, nach Frtedrichshütte und Laubach

Der Großh. Regierung wurden durch Local-Comit's drei Projecte für eine Ver­bindung der Oberhefsischen Bahn, Station Grünberg oder Station Mücke, mit der Matn-Weser-Bahn, Station Friedberg oder Station Nteder-Wöllstadt, vorgelegt, welche unter Nr. 7, 8 u»b 9 der DruckschriftSecundärbahn - Projecte im Großherzogthum Hessen", Seite 72 bis 120 incL, bezeichnet und näher erörtert worden sind.

Die Länge der Linie Grünberg-Laubach-Hungen-Berstadt-Reichelsherm-Friedberg wurde zu 62 9 Kilometer angegeben und die Baukosten waren zu rund 3,000,000 JL veranschlagt worden. Die Länge der Variante Grünberg Laubach-Hungen-Berstadt- Södel-Friedberg wurde zu 58 Kilometer und deren Baukosten wurden zu 2,825,000 X veranschlagt.

Keines dieser Proficte bietet für den durchgehenden Verkehr von Norden nach Süden, refp. von der Oberhefsischen Bahn Fulda-Gießen auf bte Main-Weser-Bahn und Frankfurt a. M., eine Abkürzung gegenüber den bestehenden Hauptbahnen; eS betrögt nämlich die Länge der Strecke Grünberg-Güßen der Oberhefsischen Bahnen 23.28 Kilometer und die Länge der Strecke Gießen-Friedberg der Main-Weser-Bahn 31,50 Km.; zusammen 54 78 Kilometer. Für den Güreroerk-hr wäre hiernach die zu erbauende Nebenbahn 8.12 Kilom-, bezw. 3,22 Kilom. länger, und theurer, als die bestehenden Hauptbahnen, abgesehen von dem doppelten Uebcrgang her Güter von Bahn zu Bahn. Für den Personenverkehr würden diese ungünstigen Verhältnisse nicht allein auch vorliegen, sondern es würden noch die Fahrzeiten sehr zu Ungunsten der Nebenbahn in Betracht kommen. Während nämlich die Perfonenzüge auf den Hauptbahnen mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 4245 Kilometer für die Stunde curfiren, würde auf der Nebenbahn nur eine Maximalgeschwindtgkeit von 20 Kilometer für die Stunde in Anwendung kommen, welche sich, wegen des Aufenthalts an den Stationen und Halt stellen, sowie wegen des langsameren An- und Abfahrens, auf 1516 Kilometer Beförderungsgeschwindlgkeit für die Zettstunde reducirt.

Nach dem gegenwärtigen Fahrplan der Oberhefsischen Bahnen und der Main- Weser-Bahn haben z. B. drei Züge der Oberhefsischen Bahnen tn der Richtung Fulda, Gießen Anschlüsse in Gießen an die Main Weser-Bahn, so daß Reisende, welche um 7 Uhr 30 Min. in Grünberg abgehrn, bereits um 9 Ubr tn Friedberg, also nach P/z Stunden daselbst ankommen. Bei dem um 10 Uhr 35 Min. von Grünberg ab­gehenden Zug, mit Ankunft tn Friedberg um 12 Uhr 27 Min. beträgt die Verkehrßzeit 1 Stunde 52 Minuten und bei dem um 3 Uhr 55 Min. von Grünbeig abgehenden, um 5 Uhr 33 Min. in Friedberg ankommenden Zug, 1 Stunde 38 Minuten. Dagegen würde bte Fahrt auf der Nebenbahn von Grünoerg nach Friedberg 4 Stunden Zeit erfordern, also mehr als die doppelte Zeit, welche bet der Fahrt auf den Hauptbahnen erfordert wird, und es würden die Anschlüsse in Friedberg an die Main-Weser-Bahn für die Fahrt nach Frankfurt a. M. verloren gehen.

Aber auch für den Uebergang von Personen von der Linie Gelnhausen-Gießen, Station Hungen, nach Station Friedberg der Main-Weser-Bahn, würde, bet Benützung der projectirten Nebenbahn, Zeit für die Passagiere nicht erspart werden, gegenüber dem Umweg über Gießen, indem die Fahrzeiten Hungen-Gießen nebst Gießen-Friedberg auf den Hauptbahnen zusammen kaum so groß sind, wie die Fahrzeit auf der circa 27 Kilometer langen Nedenbahnstrecke Hungen-Friedberg. Dabei käme weiter in Be­tracht, daß auf der Nebenbahn vorerst nur ['. zwei Züge, später vielleicht drei Züge, nach jeder Richtung verkehren können, wenn die Betriebskosten nicht außer allem V-r- hältniß zu den Verkehrseinnahmen gebracht werben sollen. Bei nur 23 Zügen mit Secundärbetrieb auf einer 63 Kilometer langen Bahn sind aber directe Arstchlüssr an den Endstationen mit den Hauptbahnen schwer zu wahren. Für den Güterverkehr würde die Verbindung Hungen-Friedberg allerdings vorlheilhaft sein.

Nach dem Vorstehenden würde die Benutzung der ganzen Nebenbahnlinie ©tun, berg-Laubach-Hungen-Friedberg für durchgehenden Personen- und Güterverkehr nicht tn Aussicht stehen, und es könnten einzelne Strecken dieser Bahn nur dem engeren Localverkehr bienen; solcher ist aber für Theilstrecken, wie z. B. für GrünbergeLaudach, vorerst noch nickt hoch anzuschlagen, und dürfte kaum bte Betriebskosten aufbringen. Es haben beßhalb auck die für die ganze Strecke Grünberg-Laubach-Hungen-Friedberg angestellten Rentabilitätsberechnungen keine günstigen Resultate ergeben.

Mit Rücksicht auf die norlfegenben Verhällnffse lag ber Gedanke nahe, von dem Bau ber ganzen Linie vorerst abzusehen unb nur biejenige Thettstrecke in's Auge zu fassen, für welche bas dringendste Bedürfniß vorliegt, nämlich die Strecke Laubach- Hungen, und den Ausbau ber beiderseitigen Anschlußbahnen Laubach-Grünberg unb Hungen Friedberg bis zu der Zeit zu verschieben, in welcher eigene Erfahrungen Über das Nebenbahnwesen vorliegen und bte Bebürsnißfragen prägnanter hervorgetreten sinb. Diese Ansicht scheint auch in ben Interessentenkreisen mehr unb mehr zum Ausbruck gekommen zu sein, denn es ist Großh. Regierrrng Seitens bes betriffenden Comite's nachträglich ein Project vorgelegt worden, welches sich auf den Bau einer Nebenbabn von Hungen nach Laubach mit Zweigbahn nach der Friedrichshütte, be­schränkt. *) Nach diesem Project wird die Linie Laubach-Hungen 10 4 Kilometer,

*) Zu dieser Auslastung erläßt der Vorsitzende des Comite's für Erbauung einer Eisenbahn von Grünberg über Laubach, Hungen, Echzell nach Friedberg, Friedrich Graf zu Solms - Laubach, nachstehende Erläuterung:

Es könnte nach dieser Darstellung ben Anschein haben, als ob das Comste für Erbauung einer Eisenbahn von Grünberg über Laubach, Hungen unb Echzell nack Friebberg von feiner ursprünglichen Aufgabe abgegangen fei unb sich mit biefer Tbeü- forberung begnügt habe. Es ist aber seitens des Comite's s. Z. bas nachträgliche Pro- ject wegen anderer Veranlagung ber Linie Laubach-Hungen, wie dies auch tn ber an Großh. Ministerium gerichteten Eingabe vom 10. Januar 1883 ausdrücklich herooi- geboben worben ist, nur um deswillen vorgelegt worben, weil man nachweifen wollte, daß auch auf kürzerem Wege mit Vermeidung einer birecten Berührung der Friedrichs- Hütte unb mit Absetzung der großen Curven des ersten Project« die Bahn von Lauback nach Hungen gebaut unb zwar billiger gebaut werben könne, unb deshalb wohl mehr Aussicht auf Berücksichtigung habe.

Das Comite unb die Interessentenkreise haben aber damit keineswegs einen Ver­zicht aussprechen wollen auf die Ausführung ber Gesammtltnie Grünberg - Hungen- Echzell-Frtebberg, bereu Nützlichkeit sie heute noch, wie auch zur Zeit ber ersten Eingabe, betonen zu müssen glauben.

Diese Berichtigung erscheint um so mehr notbmenbfg, als sonst irrige Auffassungea über bte Thätigkeit bes Comite'S tm Publtkum Platz greifen könnten-