Einzelbild herunterladen

zeigen.

von

W-

fS>

B

? s

ffl 0? *

impfern des floijb leite

Mmttita

ten rschow. u M.s

485-

, Gießen,

erbrntktste aller i; auherdew er- zwö'lf frtmbtn.

t

cisch zu haben. Lmdenplatz^.

e>]Wto

lgYMN-stikAz

*i«*s ucht beste -gement'

«!'>' L---" \ d. »ev.

chtvaM'Da^ hohen Lohn 8<' ert-ns, ,

odenwelt. tte Zeitung lür

und Hand- . Alle 14 Tage inner. Preis hrlich JL 1,25 r. Jährlich nen:

kern mit Tor- Handarbeiten, nd gegen 2000 ingen mit Be­ize Gebiet der e für Damen, ur das zartere enfo die Leib- die Bett- und indarbeiten in

Schnittmustern Garderobe und chnungen für ei, Namens- it angenommen n und Post- rern gratis und )n, Berlin Zien I, Opern-

MM«, ^tcirculatione.i, ltrnischung und

Mr. 156»

Dienstag den 8. Juli

1884

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.

Bureau: Schulstraße 7.

Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.

Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn.

Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.

Amtlicher HHeil.

Betreffend: Die Wahlen zum XXV. Landtag. Gießen, am 5. Juli 1884.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Provinzial - Hauptstadt Gießen, des HI. und VI. Wahl­bezirks der Provinz Oberheffe«.

Mit Bezug auf unsere Verfügungen vom 7. April und 30. Juni l. I. theilen wir Ihnen mit, daß nach Verfügung Großherzoglichen Staats- rninisteriums zu Wahlcommissären ernannt worden sind:

für die Provinzial-Hauptstadt Gießeu: Provinzial-Director Dr. Boekmann zu Gießen;

für den III. Wahlbezirk: Kreisrath Dr. Braden zu Friedberg;

für den VI. Wahlbezirk: Kreisassessor Nover zu Gießen.

Alsbald nach beendigter Wahl der Wahlmänner ist gemäß § 40 der Anleitung das Wahlprotokoll nebst sämmtlichen dazu gehöngen Beilagen und den in versiegeltem Umschlag beizufügenden Stimmzetteln an den bestellten Wahlcommiffär einzusenden.

_______________________________Dr. Boekmann.__

Bekanntmachung.

Der Großherzoglichen Direction der Oberhessischen Eisenbahnen ist der Bau der Nebenbahn von Hungen nach Laubach übertragen worden und es hat diese Direction mit den Vorarbeiten für den Bau dieser Bahn begonnen.

Die betreffenden Großherzoglichen Bürgermeistereien beauftragen wir, in den Gemeinden dies bekannt machen zu lassen und dahin zu wirken, daß bei den Vermeffungs- und sonstigen Arbeiten kein Hinderniß bereitet, vielmehr möglichst Vorschub geleistet wird.

Gießen, den 5. Juli 1884. Großherzogliches Kreisamt Gießen.

Dr. Boekmann.

Arankreich.

Paris, 5. Juli. Nach dem allwöchentlich von der Behörde veröffent­lichten statistischen Bericht über die Gesundheitsverhältnisse von Paris ist bisher hier kein Cholera-Todesfall vorgekommen.

Der Componist Victor Maffö, Mitglied der Akademie, ist gestorben.

Parts, 5. Juli. Der chinesische Gesandte Lt-Fong-Pao hatte gestern eine Unterredung mit dem Ministerpräsidenten Ferry und soll demselben beruhigende Er­klärungen gegeben haben.

Der chinesische Gesandte Lt-Fong-Pao kehrt voraussichtlich nicht vor der Er­ledigung des Zwischenfalls von Langson nach Berlin zurück. Der französische Bot­schafter in London, Waddington, begibt sich am nächsten Montag wieder nach London.

Die Regierung hat beschlossen, die wegen der Vorgänge in Montceau- les-mtnes verurthetlten Anarchisten, mit Ausnahme Krapotklv's und Louise Michel, za begnadigen.

Toulon, 5. Juli. Seitens der Behörde ist dem Geheimerath Dr. Koch ein besonderes Arbeitszimmer zur Verfügung gestellt, sowie alles zu seinem Studium und Berichterstattung erforderliche Material zugänglich gemacht.

Toulon, 5. Juli. Seit gestern Abend sind hier 7 Personen an der Cholera gestorben.

Don heute früh bis Abends 8 Uhr sind hier 4 Personen an der Cholera gestorben; die Zahl der in den letzten 24 Stunden vorgekommenen Cholera-Todesfälle beläuft sich somit auf 11.

Marseille, 5. Juli. In der vergangenen Nacht ist hier ein Cholera-Todesfall öorflefommg.^ pinb 9 Cholera-Todesfälle vorgekommen. ES herrscht

große Hitze.

Spanien.

Madrid, 5. Juli. In der Kammer sprach sich der Minister des Auswärtigen anläßlich einer Auslassung Vega de Armijo's über die auswärtige Politik dahin aus, daß das Cabinet in der marokkanischen Frage eine Politik der vollständigen Zurück­haltung beobachte und daß die Regierung mit Italien, England und Frankreich Die Aufrechterhaltung des ßtatns quo vereinbart habe.,

Amerika.

Washinato«, 5. Juli. Der Senat hat die Ernennung der Con- greßmitglieds John Kaffon zum Gesandten der Vereinigten Staaten m Berten, bestätigt.

Berlin, 5. Juli. DieNordd. Allg. Ztg." tritt einer Correspondenz der »Magdet». Ztg." über die Beziehungen deS früheren Ministers v. Stosch zu bett Libe­ralen entgegen und bemerkt hierbei, daß der Abschied deS Herrn v. Stosch nicht durch sein Verhältntß zum Reichskanzler veranlaßt worden sei. DieNorddeutsche" glaubt, daß dieser Abschied vielmehr in ursachlichem Zusammenhänge mit den Prtncipien ge­standen habe, nach welchen Herr v. Stosch einerseits die Marine leitete und anderer­seits die Stellung Seiner Majestät des Kaisers zum Mtlitärwesen überhaupt auffaßte.

Der ftühere General - Postdtrector von PhilipSborn ist gestern hier gestorben.

Elberfeld, 5. Juli. Heute Nachmittag fand in der Mtschbude der Dynamit­fabrik bei Schlebusch eine Explosion statt, durch welche, wie dieElberf. Ztg." meldet, 3 Arbeiter getödtet und mehrere andere verletzt wurden.

Hesterreich.

Wie«, 5. Juli. Der bekannte Augenarzt, Professor Dr. Jäger, ist gestorben.

Deutschland.

Darmstadt, 4. Juli. Se. Königl. Hoheit der Großherzog habey Allergnädigst geruht:

Am 15. Juni dem Chef des Großherzoglichen Hosmarstalls, Oberstall- \ meister und Kammerherrn, Oberstlieutenant ä la suite der Cavallerie Freiherrn von Nordeck zur Rabenau die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Majestät dem Kaiser von Rußland verliehenen Großkreuzes 'des St. Stanislausordens zu ertheilen.

Darmstadt, 2. Juli. DaS Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 16) enthält: .

1. Uebersicht der für da« Jahr 1884/85 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal - Bedürfnisse in den israelitischen Reltgtonsgemeinden deS Kreises Friedberg.

2. Uebersicht der vro 1. April 1884/85 von Großh. Ministerium deS Inner« und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden deS Kreises Groß-Gerau.

3. Uebersicht der von Großh. Ministerium deS Innern und der Justiz für daS Etatsjahr 1884/85 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfnisten in den Gemeinden des KretseS Gießen.

4. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens.

Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 15. Juni dem Max Heinrich Bär in Frankfurt a. M. die nachgesuchte Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem König von Italien verliehenen Ritterkreuzes des Ordens der Krone von Italien zu ertheilen.

5. Concurrenzeröffnungen.

Erledigt sind: Die mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemetvdeschule zu Aschbach mit einem Gehalt von 900 Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Offstein mit einem Gehalte von 900 JL. Mit der Stelle ist Organtstendtenst verbunden.

Darmstadt, 4. Juli. Gegenüber den Ende dieses Monats stattfindenden Wahlmännerwahlen für den hessischen Landtag den 25ten sei darauf aufmerksam gemacht, daß nur hessische Staatsbürger, welche daS 25.Lebensjahr zurückgelegt und im sonstigen Besitz ihrer politischen Rechte sind, alS stimmberechtigt erscheinen. Weiter müssen sie seit Anfang des Jahres Einkommensteuer entrichten und auch factisch hier also, da die Wahl am 24. d. Mts. ftattfinden wird daS erste Ziel der dtrecten Staatssteuern bezahlt haben. Wählbar zum Wahlmann ist jeder stimm­berechtigte Urwähler, der in der Wahlgemeinde seinen Wohnsitz hat. ein Nomtnal- steuercapital von mindestens 40 Gulden besitzt, während für die Abgeordneten dieser Census nicht besteht, eS einfach genügt, daß derselbe stimmberechtigter Urwähler ist.

Berlin, 4. Juli. Der Bundesrath wird morgen eine Plenarsitzung, die letzte vor der Vertagung, abhalten und in derselben eine Reihe laufender Angelegenheiten erledigen. Der Zollanschluß Bremens wird, entgegen früheren Mitthetlungen, den Bundesrath zunächst noch nicht beschäftigen. Die Sachlage ist folgende: Am heutigen Tage sind die BundesrathsauSschÜsse für Zoll- und Steuerwesen, für Handel und Ver­kehr und für Rechnungswesen zusammengetreten, um die Vorschläge entgegenzunehmen, welche ihre Subcommission mit den bremischen Commstsaren vereinbart hat. Diese Vorschläge sind angenommen worden. Die bremischen Commtffare verlassen heute Berlin, um die Vorschläge derbremischen Bürgerschaft" zu unterbreiten; erst nach der Zustimmung der letzteren wird jette deS BundesrathS eingeholt werden. Der wesentliche Inhalt der Vereinbarungen umfaßt etwa folgende Punkte: Ein Freibezirk wird bei Bremen errichtet; die Unterweser wird in das Zollgebiet eingeschlossen, die Zollgrenze oberhalb Geestemünde über die Weser gelegt; ein Theil am rechten Weserufer bet der Stadt wird Zollgrenze, Innerhalb deren Zollcontrollen sortfallen; vereidigte Lotsen über­wachen den Zollverkehr. Im Verkehr zwischen Bremen und Bremerhaven sind um- fastende Verkehrserletchterungen und überhaupt vielfach regulativmäßige Erleichterungen eingeführt, wie sie bei dem Zollanschluß Hamburgs zugestanden sind. Endlich sind be­sondere Erleichterungen noch den Exportbrauereien, den Tabaklaugefabriken und der großen Petroleum-Raffinerie gewährt. Die Ftnanzfrage soll rrst geregelt werden, nach­dem man diese Punkte völlig zum Abschluß gebracht hat. Somit wird allerdings diese Frage erst nach Vertagung des BundeSraths zum AuStrag gebracht werden.