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8.5.1884 Erstes Blatt
 
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billiger; Pressen

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Unüöertrofferres Jabrikat zum Stärken der Wäsche

566

Lindenplatz.

Buche Eiche

Reiser rm 676 516 81

Ferner Brennholz: Scheiter r«

in der gemrtnfien Werfe behandelt und schlägt. Eines Tages kam der Mann abermals | in angetrunkenem Zustande nach Hause und sofort nahm er einen Prügel, um ohne j-de Veranlassung feine Kmder zu mißhandeln. Dieser ewigen Mißhandlung müde, beschloß die 13jährige Tochter des Mannes, ihren Vater aus der SBdt zu schaffen. DaS Mädchen nahm zu diesem Zwecke eine Partie Schweselhölzer und loste den Phosphor von denselben in Master auf und goß dieses Master alsdsnn dem Baler in den Kaffee. Kaum aber hatte der Mann einen Schluck von dem Trank genommen, pIS er an dem Geschmack den Phosphor erkannte und den Koffre ausgoß, aber einige Wochen später sein Kind wegen dieses Vorfalles zur Anzeige brachte. In der heutigen Gerichtsverhandlung wurde der Fall klar erwiesen, das Gericht e> tarnte indessen, daß das Mädchen daS Strafbare seiner Handlung nicht erkannt hätte. Von einer Gefäugniß- ftrofe wurde deshalb Umgang genommen, doch wurde bestimmt, daß daS Mädchen einer Besterun-Sanstalt überwiesen werden müsse.

Eine curiose Anerkennung wurde jüngst am Schluß des Avhaltischev Land- tazS dem Prästdium zu Thetl. DaS amtliche Protokoll berichtet über den denkwürdigen Vorgang wie folgt: Landesherrlicher LandtagS-Commistar, StaatSminifier »- Krosigk: Im höchsten Auftrage Sr. Hoheit des HerzogS"(die Versammlung erhebt sich) erkläre ich die gegenwärtige LandtagSdiät für geschlossen. Präsident Pietscher: Meine HerrenI Wir trennen unS nicht, ohne in den gewohnten Ruf einzusttmmen: Seine Hoheit der Herzog und daS ganze herzogliche Haue, sie leben hoch und abermals hoch und noch« malS hoch! (Die Versammlung stimmt freudig ein ) Abg. Blume: Meine geehrten Herren 1 Gestatten Sie mir, daß ich Sie auffordere, unserem verehrten Herrn Präsidenten und dem gesammten Präsidium für die geschickte und nachsichtige Ausübung ihres schweren Amtes unser Aller Anerkennung und verbindlichen Dank auSzusprechen. Ich ersuche Sie, meine Herren, das durch N'edersetzen zu erkennen zu geben, denn anders ist es, da Sie Alle stehen, ja nicht möglich. Die Umsicht, mit welcher Herr Blume hier der momentanen Situation gerecht geworden ist, dürfte als eine wahrhaft staats« wännifchc zu bezeichnen fein.

Neapel. In Holge von Ruhestörungen von Studenten ist die hiesige Uni- vrrsität geschloffen worden. Eme klein- Anzahl klerikaler Studenten hatten eine religiöse Gesellschaft gegründet und dadurch bei ihren Commilstonen lebhaften Widerspruch heroorgerusen.

[ein ganzes Balletcorps unter der Fmerwebrspr tz-4 DemB. C.E wird aus Paris geschrieben: Dieser groteske Vorfall hat sich unlängst in Grenoble zuge- tragen und hat übrigens einen sehr ernsten Hintergrund, denn eS bandelte sich um die Errettung eines jungen von den Flammen bedrohten Lebens. Während einer Auf- fßfcrunn der FeerieEselshaut" im Theater zu Grenoble hotte sich eine junge Balleteuse urvorfichiig zu nahe ai den Feuerstreif der Rampe herangewagt und sofort fingen ihre Gazeröckchen Feuer. Wahnsinnig vor Angst stürzte sie schreiend in die Mitte der übrigen Tänzerinnen hinein und hätte sich ohne Zweifel eine furchtbare Katastrophe zugetrasen, wenn die dienstthuenden Pompiers nicht die Geistesgegenwatt gehabt hätten, einen rollen Spritzenstrahl in das BalletcorpS hineinzischen zu lassen. Ss wurde diese Feuersbrunst schnell gelöscht und selbst die unfreiwillige Anstifterin deS ganzen Alarms kam mit einigen leichten Brandwunden weg.

Stöcke rm

105

3156 Ein großes, sehr gut erhaltenes Dopha ist preiswürdig zu verkaufen*

Näheres in der Exped. h. Bl,

Dir North British and Mercantile, Feuerverfichrrungs-Gesellschaft mit Domicil in Berlin, erzt-lte nach bem soeben erschlenrnen Rechnung« - Abschluß prs 1883 wiederum günstige Resultate.

An Prämien mürben vereinnahmt in der Feuerbranche abzüglich der Rück- Versicherung JL 22,154 909 75 H, an Zinsen rc. M. 1,588,033 C8 A, die Kapital- Rcs-rve erhöhte sich um X 6,000,000 auf Jt 22,891,539 92 H, die Prämien-Reserve beträgt JL 7,384 969 92 und als Reingewinn der Gesellschaft ergtcbt sich JL 4,466,075 33 4

Das deutsche Geschäft der Gesellschaft ergab gleichfalls einen, wenn auch mäßigen, so doch immerhin befrtebiflcnben Reingewinn und die jährliche Pramten-Em- nahme steigert.! sich im verflossenen Jahre um «X 81,987 25 so daß dieselbe j.tzt die Höhe von Jt 2,150,180 78 H erreicht hat.

GekaRyimachwg.

Die am 28. und 29. April l. I. abgehaltenen Holzversteiger- ungeu sind genehmigt und können die Abfuhrscheine von Montag den 12. l. Mts. ab bei der Freiherrl. Rentei zu Londorf in Empfang ge­nommen werden.

Papiermühle, Post Londorf, am 5. Mai 1884.

Freih-rrliche Oberförsterei Rabenau.

Herrn. Ang. Hüller, Leinen-, Wäsche-, und Bettwaarcn- geschäst, Seltersweg.

Handel und Verkehr.

Gießen, 6. Mai. Auf dem heutigen Viehmarkt waren aufgetrieben: 1195 Stück Rindvieh und 852 Stück Schweine. Die Preise hielten sich mit denen am letzten Markte so ziemlich gleich.

Nächster Markt D'enStag den 20. und Mittwoch den 21. d. Mts., am letztere« Tage auch Kramermatkt. Das Ablesen der Krämerstände findet Morgens 7 klhr statt.

Knüppel rm 162

1

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Canalrahmen, Küchengofsen und sonstige Gußwaarerr, Cement, in ganzen und halben Tonnen, empfiehlt 2421 J. <3. D. 13s«pst.

Neilgeöotenes.

Bettfedern, Dannen und Roßhaare beKer Ärratität, empstehlt zu

HolzversteigerunA in der Ireiherrlichm Oberförsterci Kabrnau. Es werden versteigert:

. Montag den 12 Mar 1S8/1,

Vormittags 9 Uhr beginnend, aus den Districten Rangen, Odenberg, Hain,

HanjcouvertK mit Firmendru^ in allen Farben und Qualitäten von 2.50 pro mille an und höher empfiehlt

Ottmar Köhler,

Verftergermtg von Grss, Erde, und nbgLst-orbeNLU

AlleebänMen.

Dir diesjährigen Grasnutzungen M den Gräben und Böschungen der rochbenannten Straßen sollen in den dabei bemerkten Terminen an Ort und Stelle verpachtet, und vorhandene Erde und einzelne abgestorbeneA-llee- Harrrrre versteigert werden, und zwar:

1) Samstag den 10. Mar

auf der Straße von Gießen nach Rod heim, Anfang Morgens 8 Uhr jenseits der Lahnbrücke.

2) Samstag den 10. Mai tiuf der Straße von Gießen bis Klein-Linden und von Klein- Linden nach Dutenhofen zu, An­fang Mittags 2 Uhr bei der Veteri- raranstalt.

3) Montag den 12. Mai

auf der Straße von Klein-Linden bis B u tz b a ch und von Pohl-Göns .gegen Niederkleen, Anfang Mor­gens 8 Uhr bei Klein-Linden.

4) Mittwoch den 14. Mai

auf der Straße von Gießen nach Ai a r b u r g, Anfang Morgens 8 Uhr DOT dem Wallthor.

5) Freitag den 16. Mai

'au? der Straße von Gießen über Lech nach Langsdorf, Anfang Ai orgens 8 Uhr in der Nähe des Gießener Friedhofes.

6) Montag den 19. Mai

auf der Straße von Lich gegen den .Hessenbrücker Hammer, An­fang Morgens 9 Uhr bei dem Fried­höfe zu Lich.

7) Mittwoch bea 21. Mai

auf der Straße von Lich bis Hof- Gill, Anfang Morgens 9 Uhr bei bem Eisenbahnviadukt.

5 8) Samstag den 24. Mai

auf der Straße von Gießen über Reiskirchen, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe des Schützenhofes.

Die resp. Großh. Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 7. Mai 1884.

Großh. Kreisbauamt Gießen.

Walter. 3265

AsQTrrsrrrÄ «. M»- 7. Mai, Nachmittags 3 Uhr Mm. (Telearaphifthn Coursbericht. Mitgetüeilt durch das Bankgeschäft Alberi Kaufmann in Gießen.) Creditactien 267Vs# StaatsLahnactien 2665/a< Galizier 242%, Lombarden 132, Nord- weftbahnactien, Gotthardbaünactien 108 Ve, Darmstädter - Bankactienr

Disconto Commandit 2081/2> Oefterr. Silberren^" 685/iß, 1% Ungar. Goldrente 77Vg, 4/0 1880er Ruffen, 5% 1877r Rusien 933/4, 2. Orie^-An^ihe 60, 4° q

"panier 617/*, 5% Rumänische Rente 96V«, 4*y(, Unific. Egvpter 67, 5% Türken 9'/,6, Marienbnraer Hess. Lndwiasbabnact. ziemlich fest.

Die in meinem früheren Locale ausgelegten Klerherstoffe- Kleider- catfuMc, ZevöLrÄ, Kammgarn für Herreui-Mnzüge, Fanelle, baumwoll. Biber, Filzrvcke, Sommerunterrvcke, Unterjacken, UrLterbvfen, Dame«- und Kinderwäsche, Damenkragen und Manschetten und verschiedene andere Artikel verkaufe, um gänzlich damit zu räumen, zu und unter Selbstkostenpreis. 3275

Herrn. Aug. Müller.

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Haut- u. Geschlechtskrankheiten (Syphilis) nach eigener Methode. Sprechstunden 101 und 35. Stiftstr lese 22 l. Auswärts brieflich.

Papiermühle, Post Londorf, am 5. Mai 1884.

Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Ebel.

jSchiffsuachrichteu.

Drcmcn, 1. Mai. ^Per transatlantischen Telegraph^ Der Pofidampfer Neckar, Lapt. R. BussiuS, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 19. April von Bremen abgegangen war, ist heute 10 Uhr Morgens wohlbchaltr« m Newyork angekommen.

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Äst ni unsrahntemeik^ htlntV(lnetn(i °9 fit arbeitet 2 d'M Elsaß ieü, * Geschäft, um den zur Cchm e Tochter durchaus «rautkrauze seier, in drei Johr h-roi, in seiner gestchtu ' Aoiudiz zu eiset Mmtr§ ober für Verträge gebundiu obegeschW Müller einigen Jahren m "kleidergeschSst hin, ihnnd dreier Zahn am hiesigen Platzt en, andernfalls an )<it besagter Mülln i5ff alS Thetlhabtt um der bedungenen sowohl von dem

r derselbe Rams sianzlichev Urteile W MdtdiÄentztt

Wt iw gW e folgende Gesch^ü zause gestorben mir, beschafft und eich! udev den 6arg ouf erstorbenen sctzii siü !8im«i war, (am tin noch in dnKsml ldco. Lehtnktz wen Jemand die Mm V Sarge wutzie w rnstedt im Jahre s ine häbsche gHbe eimal unweit . auf den vor ihm und fragte nach m die Frau: ,Ach A' 1. Bin ich nicht ss

bei den Ohren W n ^ontfl faßte Wl in Trab uw Ä»« )fe hohe Frau M B-r

der Monarch, F" >»- ÄTÄ AS S,« L'Ls ZS*5 16e1118, «iinlW5 '"Ä k EL gÄw* grf'ÄffS $>*

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