A. Schwarzschild
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Gießen, den 5. November 1884.
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Heute Morgen 3 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden unsere theure Gattin, Tochter, Schwester und Schwägerin
Frau C. Müller, geb. Kcs
im 34. Lebensjahr, welches wir statt besonderer Nachricht Freunden und Bekannten hiermit anzeigen.
Gießen, den 4. December 1884.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag V23 Uhr vom Sterbehaus, Bahnhofstraße 53, aus statt. 8073
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-öeim Herannahen der Weihnachtszeit erlauben mir uns darauf aufmerksam zu machen, daß die schönste Gabe, welche der Familien-
*auf Weihnachtstisch zu legen vermag, darin besteht, durch ^"Ncherung des Lebens die Fürsorge für die Deinigen noch über den Tod hinaus segensreich walten zu lassen.
Die Bank übernimmt Versicherungen von M. 1000 bis M. 100 000.
Die Prämien werden durch die hohen Dividenden, welche die Bank seit ihrem Bestände gewahrt, aus das äußerste Maß vermindert. Bei dem System der steigenden Dividenden werden die Prämienleistungen voraussichtlich derart reducirt, daß im 34. BersicherungSjahr nur noch 1% der Prämie zu berichtigen ist und der Ver- sicherte von da ab, nicht nur von jeder Zahlung befreit wird, sondern bis zuni Anfall der Versicherungssumme eine sährlich sich steigernde Zahlung von der Bank zu gewärtigen hat- 8070
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des Violinvirtuosen Maurice Dengremont, der Concertsängerin Frau Johanna Wegner (Altistin) und des Hofpianisten Paul Eckliofl* aus Berlin.
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Der Feieräbenb für Lehrlinge
wird in diesem Winter so zahlreich besucht — von ca. 100 Lehrlingen an i feoem Sonntag —, daß es uns an guten Büchern fehlt, um das Lesebedürfniß - der jungen Leute zu befriedigen. Wer passende Schriften besitzt, die er dem I „Feierabend zu übergeben bereit ist, wird freundlichst gebeten, dieselben recht I Ed dem Unterzeichneten zukommen zu lassen.
Gießen, den 5. December 1884. 8075
Der Vorstand des Vereins zur Förderung der Sountagsfeier.
Dr. Naumann, Pfarrer.
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