Einzelbild herunterladen

wesend, de? Wasser- und Straßenbaues und MelioratiovswesenS, muß als ein wick - Hgts HÜlfsmtttel für die Förderung der Ausbildung des Buuperssnals und damit der Zwecke des Staates angesehen werden. Es wurde daher von der Großh. Regierung für nothwendtg erachtet, Fürsorge zu treffen, daß sowohl jüngeren Technikern, welche der Staatsprüfung sich mit besonders gutem Erfolge unterzogen haben, wie den un Dienste befindlichen Baubeamten durch Gewährung von Reiseunterstützung in plan­gemäßer Weise die Vornahme von Sludtenreisen ermöglicht wird. Hierbei wird vor­ausgesetzt, daß diejenigen Personen, welchen besondere Mittel zur Vornahme von Studienreisen zu bestimmten Zwecken gewährt werden, verpflichtet sind, eingehende Reiseberichte und Denkschrtften zu erstatten. Es wird ferner angenommen, daß diese Berichte von der oberen Baubehörde einer Durchsicht und Kritik unterworfen werden, durch welche der Erfolg dieser Studienreisen gesichert und deren Ergebnisse auch tm Allgemeinen nutzbringend verwendet werden können. Die Großh. Regierung erachte; die Gewährung von Mitteln für vorgedachten Zweck für in hohem Maße nothwendig und es ist, da es sich vorerst darum handelt, auf dem bezeichneten Wege probeweise' vorzugehen und Erfahrungen, insbesondere auch in Wasserbau - Angelegenheiten, zu sammeln, der Betrag von 1000 X pro Jahr in das außerordentliche Budget eingestellt worden

Auch in dem Königreich Preußen werden alljährlich erhebliche Mittel an die­jenigen Regierungsbauführer und Regierungsbaumeister verwtlligt, welche die be- trtff.nden Staatsprüfungen mit Erfolg absoloirten, und es hat daselbst auch die Ent- senbung technischer Beamten zu Studienreisen, insbesondere unter Anlehnung an die deutschen Gesandtschaften im Ausland, mit gutem Erfolg stattgefunden. In ähnlicher Weise werden Im Großherzogthum Baden sowohl für die weitere Ausbildung der jüngeren Baupraktikanten Reiseunterstützungen gewährt, wie an die Baubeamten von Zeit zu Zeit die Erlaubniß zur Vornahme von wissenschaftlichen Reisen in das Aus­land auf Staatskosten ertheilt.

Oesterreich.

Herwannstadt, 2. December. Das evangelische Landes.Consistorium beschloß, dem Unterhause eine Petition um Gewährung des Vertretungsrechtes im Oberhause gleich den übrigen LandeS-Confessionen vorzulegen.

Italien.

Rom, 2. Decbr. In der Kammer erklärte der Minister-des Aeußern, er werde die Interpellation über die Colonial-Politik der Regierung nach Be­antwortung der den übrigen Ministern vorgelegten Anfragen, also in einem halben Monat beantworten. Die Kammer setzte die Berathung der Eisenbahn- 'Convention fort.

Telegraphische Depeschen.

»olff'S UUöt» Torres-orrderrr-Vvreair.

Berlin, 3. December. Der heutige Reichstag genehmigte zunächst die einst­weilige Suependirung des gegen den Abgeordneten Möller schwebenden Strafver­fahrens und begann sodann die erste Berathung des Antrag« Windthorst, betr. die Aufhebung deS ExpatrUrungsgesetzeS.

Windthorst erklärte, daß die mehrmalige Zurückweisung deS Antrags seitens des BundeSrathS die weitesten Äreifc schmerzlich berührt habe. Die officiösen Blätter und die Reden tm ReichStagssaale hätten in der Art ihrer Behandlung des Parlaments neuerdtng» daS Gefühl der Wehmuth erweckt, daß das Ansehen des Reichstags wenig mehr zu gelten scheine. Jeder ersehne heute das Ende deS unglücklichen CulturkampfeS. DaS Gesetz vom 4. Mai 1874 sei daS härteste, weil eS v.ele Mitbürger der Hetmaths- r-chte beraubte. Die Aberkennung der Reichszugehörigkeit werde nicht einmal vom Socialistengesetz gekannt. Wir erneuerten sofort im Beginn der Session den Antrag um die über die Haltung des BundeSrathS aufgeregten Gemüther zu beruhigen und ihnen zu zeigen, daß wir nach wie vor die Vertreter deS Rechts der katholischen Be­völkerung sind. Ohne eine freie Kirche sei auch die Autorität deS Staats den destruc- tivm Tendenzen der Gegenwart gegenüber machtlos.

Der Abgeordnete v. Behr verlas eine Erklärung, daß seine Freunde zur Zett gegen den Antrag stimmen würden und zwar in Rücksicht darauf, daß soeben erst der BundeSrath einen gleichlautenden Antrag abgelehnt habe. Der Antrag sei lediglich eine Demonstration.

Der Abgeordnete BloS erklärte, daß die Socialisten dem Anträge zustimmen würden, obgleich die Haltung deS CentrumS in der letzten Zeit eS ihnen schwer mache bafür zu stimmen.

Von dem Abgeordneten Windthorst wird erwidert, daß daS Centrum die Wieder­herstellung der kirchlichen Zustände wie unter dem vorigen Könige von Preußen wolle; die Regierungen müßten tu einer Zett, da überall destructive Tendenzen hervorträten, der Kirche Freiheit gewähren.

Hierauf erklärte der Reichskanzler Fürst BiSmarck: Die Freiheit der Kirche stehe nirgends in Frage. Preußen übe nur das vertragsmäßige HoheitSrecht aus, wenn eS in Posen einige BischofSkandidaten ablehne. Er freue sich, daß der Abge­ordnete Windthorst gegen daS parlamentarische Regime sei; ein auS Conseroativen, Freisinnigen. Socialisten bestehendes Ministerium würde selbst dem Cabtnet Gladstone an Kühnheit überlegen sein. Der Abgeordnete Windthorst habe die Anerkennnng deS Centrums vermißt; bei dem Wegfall des CulturkampfeS würde daS Centrum auS- einanderfallen, viele würden zum Fortfchrttt übergehen, viele würden verschwinden, deßhalb erscheine der Culturkampf für daS Centrum von Werth. An dem Culturkamps fct er weniger beiheiligt, als Windthorst annehme. DaS tn Rede stehende Gesetz wolle nicht daS Misselesen tn Polen verbieten, sondern sei gegen die politischen Agitationen der Geistlichen gerade in Polen gerichtet. DaS Gesetz belaste nicht daS Gewissen.

rn Der Abgeordnete v Helldorff erklärte sich gegen den Antrag, da fett der vorigen Session die Lage verändert sei.

Der Abgeordnete v. Schorlemer bezeichnete da« Fortbestehen deS Gesetzes als eine permanente Drohung gegen die Katholiken.

Der Abgeordnete Stöcker wird mit der Minderhett der Sonservatioen auS prin- «ipiellen Gründen für den Antrag stimmen.

Der Abgeordnete MagdzinSki vertheidigte die Polen gegen dm Borwurf der Deutschfeindlichkeit; der Abgeordnete Richter erklärte sich für den Antrag, der ein Aus­nahmegesetz beseitige.

Nachdem der Abgeordnete Windthorst im Schlußwort nochmal« für dm Au- ttag ge.prochm, wurde derselbe mit 217 gegen 93 Stimmen angenommen.

Morgen Berathung deS Etats.

. Derli«, 3 December. DieNettional-Zeitung- meldet: ES verlautet, der ftühere Cultusminister Falk sei bestimmt, das Präsidium deS KammergerichtS zu über- nehmen an Stelle des verstorbenen Präsidentm Meyer, währmd der Präfidmt des Landgerichts i. Berlin, Bardeleben, der Nachfolger FalkS in Hamm würde.

Wie«, 3. December. DiePresse- meldet: Die Verhandlungen wegen der Erneuerung deS österreichisch-ungarischen Zoll- und Handelsbündnisses werdm tm Februar beginnen. DaS bezügliche Uebereinkommen soll zu Beginn der nächsten Legis­laturperiode öoraeleat werden. H

«s, December. In parlamentarischen Kreisen wird geglaubt, daß die

Dringlichkeit für Die SenatSwahlreform zurückgezogen werden wird. Der Gesetzentwurf ®^.bc. ,n f?,nf Tagen zur zweiten Lesung gelangen. Falls dabei das

Sabine! die Vertrauensfrage stellen sollte, ist die Verwerfung deS Amendement Floquet wahrscheinlich.

- Zwischen dm Ministern und den Parteiführern finden gegenwärtig Be- sprechungm statt.

Commission für die SenatSwahlreform und die Gruppe der republikani­schen Union ttaten zu einer gemeinsamen Besprechung zusammen. Die Lage ist bis jetzt unverändert; eine Verständigung wahrscheinlich. °

. - ~ ®u6 Berathung der Commission für die SenatSwahlreform geht hervor, daß die Commission daS Amendement Floquet als Erklärung lediglich principiellcr obne wirklich praktische Bedeutung ansieht. Die Mehrheit der Commission ist den Ansichten der Regierung günstig. Die republikanische Union erkannte einstimmig an, daß das Votum über daS Amendement Floquet durchaus keine CabimtSfrage involoire. Der Ministerrath hält Abends eine wettere Berathung. Die Journale wollen wissen, der Ministerrath beschloß heute Vormittag die Zurückziehung der

DringüLk^it für b-e SenctSwahlrrform zu beantragen, um eine zweite Berathung zu veranlassen.

Temps- bespricht die englischen Anträge betreffs Egypt.-nS und sagt, dieselben kämen in der Thal der Errichtung des englischen P oteciorats über Egypten gleich.

TempS" bementtrt die Nachricht vom Auftreten der Cholera unter den Franzosen m Formosa.

»Parts- sagt: Der Marineminister erhielt heute Vormittag ein Telegramm CourbetS, welches melde, daß der Gesundheitszustand auf allen Schaffen ein be, friedigender sei.

Rom, 3. December.Osservatore Romano- schreibt: Die Einleitung der Note dcS spanischen Ministers deS Aeußern vom 22. Juli an die italienische R-gierung an­läßlich der Pidal-Affaire veranlaßte den Nuntius in Madrid, von dem Minister Auf­klärungen zu verlangen, da die officielle italienische Presse dte Note dahin tnterpretirte, daß Niemand unter den spanischen Katholiken die weltliche Macht des Papstes ver- thkidige oder selbst nur bespreche. D-r Minister des Amßeren richtete darauf eine Note an den Nuntius, worin er den wahren Snn der Note vom 22. Juli präcisirte und jede andere Interpretation zurückwies. Darin erklärte der Minister, die gegen­wärtige Regierung werde immer so handeln, wie ihre Vorgängerinnen und auch das geringste Recht des Vatikans achten. Die Regierung erkannte selbst an, daß ein be­trächtlicher Theil der politischen Elemente Spaniens nie aushörte, der weltlich-n Macht des Papstes günstig gestimmt zu fein. Die Regierung Alfonso's sei fest entschlossen, die gegenwärtigen guten Beziehungen zu den Mächtn aufrecht zu erhalten, sie werde auch, wenn dies noch möglich sei, die Bande der kindlichen Anhänglichkeit deS Königs und der Untertanen an den Papst zu befestigen trachten. Die Note gab schließlich den Gefühlen deS Minister« für in der ganzen Welt nothwendige Unterthänrgkett unter den Papst Ausdruck. Nach diesen Aufklärungen erklärte sich der Vatikan für vollständig befriedigt.

London, 3. December. Telegramm desReuter'fchen Bureaus" aus Dongola von heute: Der Mudir von Dongola hat die Nachricht erhalten, daß der Mahdi gestorben sein soll und eine große Sterblichkeit in seinem Heere herrsche. Eine anderweitige Bestätigung der Nachricht liegt noch nicht vor.

DieTimes" läßt sich au« Hongkong von gestern melden, unter der französischen Flottenmannschaft vor Formosa seien Cholerasälle vorgekommen.

Madrid, 3. December. Die amtliche Gaceta wird heute eine Verord« nung publiciren, durch welche die für Provenienzen aus Italien und Südfrank­reich angeordnete Quarantäne aufgehoben wird. Nur Reisende, die direct von Paris kommen, sollen noch einer dreitägigen Beobachtung unterworfen fein, auch diese Maßregel aber soll vom 20. d. Mts. ab in Wegfall kommen.

Vermischte-,

Darmstadt, 1. December. fPostpersonalnachrichten.j 1. Ernannt sind der Ober-Postsecretair Wüst in Friedberg (Hessen) zum Pcstdirector, der Postsecretair Cochlovius tn WormS zum Ober-Postsecretair, der Telegraphenasfistent Lindhorst auS Braunschweig, unter Versetzung nach Gießen, zum Telegraphensecretair und der Postverwalter Henrich in Waldmichelbach, unter Versetzung nach WormS, zum Postasststenten.

2. Angestellt ist der Postasststeut Goldmann in Gießen.

3 Versitzt sind der Postsecretair Graff von Cöln (Rhein) nach Bingen und der Telegraphenassistent Becker von WormS nach Darmstadt.

Darmstadt, 2. December. Im Staatsbudget für 1885-88 find die von den Feuerversicherung«. Gesellschaften an den Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke zu leistende Beiträge auf nahezu 24,000 X jährlich veranschlagt.

Im neuen Budgetentwurf find nicht unerhebliche Mittel vorgesehen, um in fämwtlichen Waldungen ein rationelle«, an die vorhandenen Straßen und Bahnlinien sich anschließendes Wegsystem, daS auf den Holzabsatz den besten Emfluß äußert, zur Vollendung führen zu können.

Darmstadt, 2. December. AlS Einnahme an directen Steuern steht der neue Hauptvoranschlag jährlich 8,200.000 X oder 300,000 X mehr wie dermalen vor. n Nach den tm neuen Budgetentwurf niedergelegten Intentionen der Regierung besteht die Absicht, auch den älteren Steuercommissartatsgehülfen einen Anspruch auf VensionSbezug zu sichern und sollen daher die Mittel bewilligt werden, um höchstens 20 solcher Gehülfen auf Widerruf derart anzustellen, daß 1200 X deren pensionsfähiges Einkommen bilden.

Im Entwurf des Staatsbudgets find wieder 72,000 X für Unterstützung von Gemeinden beim Schulhausbau vorgesehen, dne Summe, welche sich für die zahlreich vorliegenden Gesuche aus dem Odenwald und Vogelsberg noch als unzulänglich erweisen dürfte.

Im neuen Staatsbudget ist ein jährlicher Betrag von 500 X für Prämien für daS Erlegen von Fischottern und Fischreihern für eine Fischotter 6 X, für einen Reiher 1 X vorgesehen und diese Ausgabe mit Hinweg darauf gerecht­fertigt, daß die Vertilgung dieser Fischfeinde geboten erschein«', wenn andererseits dte zur Hebung der Fischerei und der Fischzucht gemachten Anstrengungen von Erfolg getönt fein sollen.

Frankfurt, 1. December. Ein junger Caoallerie Offizier, Herr Premier­lieutenant o. RainSdorff, abcommanbtrt von den thüringischen Dragonern (gelb) alS Adjutant zur hiesigen Caoallerie-Brigade, wurde gestern Nachmittag auf dem Casernen» Hof in Bockenheim von einem traurigen Geschicke ereilt. Er stürzte mit feinem Pferde, daS sich überschlug, so unglücklich, daß er bereit« nach zwei Stunden eine Leiche war. Der Verblichene, ein talentvoller Offizier, stand tm 32. Lebensjahre war ver« heirathet und Vater von zwet Kindern. Er erfreute sich stets der größten Achtung Aller, die ihn kannten. Auch bet dm hiesigen Rennen gehörte o. RainSdorff zu den genanntesten Namen.

AuS dem Nassauischen. Von einem neuen erfolgreichen Mittel gegen Zahmveh erzählt der ,8. Anz.-: Vor kurzer Zeit kam emeZ-geunerbande tn ein Dorf unweit Runkel. In einem Hause fanden dieselben einen Bauersmann, der von starken Zahnschmerzen geplagt wurde- Eine alte Zigeunerin fragte ihn:Ditterchen, Sie hawe Zahnweh?- Der Geplante nickte mit Dem Kopfe. Auf den Rath der Zigeunerin wurde ein kupferner Kessel herbeigeschafft und dem Leidenden über den Kopf gestülpt, bann auf dem Kessel von allen Setten unablässig getrommelt. Die Zigeuner unter­suchten, während dem Patienten bet dieser Kur Hören und Sehen verging, ein Wand­schränkchen, welches ungefähr 370 X in sich barg. Als die Zigeuner die Kur beenbet unb sich entfernt hatten, war baB Gelb fort baS Zahnweh auch!

Dillenburg,!. December. Heute Mittag halb 1 Uhr wurde die hiesige Be­völkerung von ihrem Mittagessen durch den Ruf: Es brennt in den Scheuern! auf» geschreckt und Alles stürzte aus den Häusern ben Ökonomie-Geb Lud en zu, wo fich ein furchtbarer Anblick barbot, da schon einige von den Scheunen, welche die Ernte bet größten Anzahl der hiestgen Einwohner bergen, in Flammen standen und hohe Feuer- fSulen aufstiegen. Unter dem Wehklagen der Geschädigten wurden die noch verschonten Gebäude von ihrem Inhalte entleer t unb derselbe zunächst tn den Gärten aufgehäuft, um nach unb nach in die Stadt gefahren zu werde«. Durch die Nahrung, welche da« verheerende Element fand, da die Gebäude bis unter daS Dach mit brennbaren Stoffen gefüllt waren, ließ sich an ein Löschen kaum denken unb beschränkte sich die Thätigkett der Feuerwehr darauf, da« Umsichgreifen be« FeuerS möglichst zu verhindern und die übrigen Gebäude durch bte Spritzen naß zu erhalten, sowie durch da« Niederreißen einer Scheune ben Brand zu hemmen. So viel sich bis jetzt Überblicken läßt, sind 15 bi« 20 Scheunen großtenthetls mit ihrem Inhalte ein Raub der Flammen geworden, wodurch Diele erheblich geschädigt sind; iebenfo sind bte anliegenden Gärten zerstampft und ruinirt und ist auch hierdurch den Eigenthümern großer Schaden entstanden und wird -S viele Mühe kosten, sie wieder in den früheren Stand zu bringen. Die Brand- stStte ist noch ein Feuermeer unb bedarf eS fortwährend der größten Aufmerksamkett, um die nahestehenden Gebäude zu schützen. Die Feuerwehren der umliegenden Orte waren rasch zur Stelle und sowohl thnen wie den hiesigen Feuerwehrleuten und vielen Einwohnern welche sich an der Hülse beteiligten, ist eS zu danken, daß daS Feuer auf seinen jetzigen Herd beschränkt blieb. (Ztg. f. d. Dillth.)

. m TI®1* da« Deutsche Reich seine höchsten Beamten besoldet, lehrt ein Blick in den Rerchsetat, der noch dieser Richtung hin nicht ohne Jntereffe ist. Danach bezieht der Reichskanzler Fürst BiSmarck, einschließlich 18,000 X ReprSsentationSkosten nebst freier Wohnung, 54,000 X (der Gehalt deS Fürsten als preußischer Minister ist hierbei