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nicht m taerechnet). der Staatssecretär deS Auswärtigen Amtes, Graf Hatzfrldt, ein- schlteßltch 14 000 X R-präsentat'onskosien nebst freier Wohnung, 50,000 X, StaatS- secretär v. Bött'cher tft mtt 36,000 X und freier Dienstwohnung auSgestattet, der Staatsf^ceetär deS Reichs-JufttzamteS Dr. von Sch-lling bezieht 24,000 X außer freier Dienstwohnung, der StaatSsecretär des Reichsschatzamtes o. Burchard 20,000 X bet freier Wohnung, Staattzsccrctär Dr. Stephan 24,000 X bet freier Wohnung. Der Kriegsminister Bronsart von Schellendorf erhält eine Besoldung von 36,000 X. außerdem freie Dienstwohnung mtt Mobtltarautzstaltung und Feuerungsmaterial, sowie 8 Fouroge-Rattonen. Ebenso stellt sich die Besoldung für den Chef der Admiralität d. Caprivi, welcher gleichfalls neben seinem Gehalt von 36,000 freie Dienstwohnung hat. Der Chef des Generalstabes der Armee, Generalfeldmarschall Graf v. Moltke, ist im Etat mtt 12,000 X Gchalt und 18,000 X Dtenftzulage, ferner freier Dienstwohnung nvt MobUtarauSstattung und Servis, sowie 6 Fouragerat onen aufgeführt. Auch die 14 commandtrenden Generale sind mit je 12,000 X Gehalt und 18,000 X Dtenst- zulage (auS welcher auch d,e Kosten für Bureaubedürfnisse zu bestreiten sind) verzeichnet, daneben erhalten auch sie freie Dienstwohnung mtt Mobtliarausstattung und FeuerungS- mateital und je 8 Fouragerattoncn.
— Eine amüsante Kußgeschichte brrichtet ein Marineoffizier aus Cstna, wo drkanntl'ch die Gewohnheit deS Küssens den jungen Damen noch ein süßeS Geheimntß ist. Um eine Eroberung zu vollenden, fordert der Osfizter von seiner Angebeteten einen Kuß. S e begriff nicht, was er von ihr wollte und so machte er es ihr begretfltch. Von Angst ergriffen, flüchtete die schöne Lhasa in ein anbereS Zimmer, immer rufend: £>, der schreckliche Menschenfresser! Ich werde aufgearssen werden!" Als sie dann aber fand, daß ihr frisches Rosenmündchen noch vollständig hetl war, kam sie zurück und sagte: „Ich möchte noch mehr von Eurer sonderbaren Gewohnheit kennen lernen. Kü—üß mich." Und er kü—üßte sie, btS sie vollständig etngeweiht war. Doch nicht genug damit, schlug sie ihm einen -weiten CursuS vor, indem fr sagte: „Kü-üß mich immer mehr." Uud so ging der Unterricht fort. btS Mama'S Stimme im tiefsten Brustton der Entrüstung auf Chinesisch donnerte: „Nu ober rauS!"
— Geschäftsleute, welche sich vor Verlusten schützen wollen, mögen Folgendes beachten: ES verjähren am 31. December d. I-, wenn nicht btS dahin dem Schuldner der gerichtliche ZablungSbefehl oder die Klage behändigt worden ist, alle Forderungen auS dem Jabre 1882: 1) der Fabrikunternehmer. Kaufleute, Krämer, Künstler und i Handwerker für Waaren und Arbeiten, sow'e der Apotheker für Arzneimittel, mtt Ausnahme solcher Forderungen, welche in Bezug auf den Gewerbebetrieb deS Empfänger?
der Waare oder Arbeit entstanden sind; 2) der Fabrikunteruehmer, Kaufleute, Krämer, Künstler und Handwerker wegen der auf ihre Arbeit gegebenen Vorschüsse; 3) der Schul- und Erziehungskosten aller Art für Unterricht, Erziehung und Unterhalt; 4) der Lehrer für Honv'are mit Ausnahme derer, welche bet den öffentlichen Anstalten regelmäßig gestundet wcrdrn; 5) der Fabrikarbeiter, Gesellen und gemeinen Handarbeiter wegen rückständigen Lohnes: 6) der Fuhrleute und Schiffer wegen Auslagen; 7) der Gastwirthe und Spetsewirthe für Wohnung und Beköstigung und endlich 8) alle Ansprüche auf Schadenersatz, insbesondere auch die Ansprüche, welche ein in seinem Berufe verunglückter Arbeiter gegen den Arbeitgeber zu erheben hat. Die frühere Klageanmeldung beim Gericht genügt nicht mehr.
Literarisches.
— Im Verlage des Berliner Lithographischen Instituts (Berlin, Potsdamer- straße 110) tst Paul Moser'4 Notizkalender als Schreibunterlage in eleganter schwarzer Colicomappe mit grünem Tuchpapier überzogen, in durchaus handlicher und fassender Ausstattung erschienen. Diese Schreibunterlage ist seit einigen Jahren nun schon das unentbehrliche Requisit deS Schreibtisches geworden. Sein reicher Inhalt, ein wahrer Schatz von brauchbaren Kalendarien, Tarifen, Bestimmungen und Verordnungen, Münz und Gewichtstabellen, Städte-Verzeichniß, Karten, Not'zblättern und Tabellen aller Art, bringt so z'emlich Alles, waS man im öffentlichen und Geschäfts- leben, in Haus und Familie braucht und waS man nie zur Hand hätte, wenn es die Schreibunterlage nicht enthielte, sie sei abermals bestens empfohlen.
Handel und Versehr.
Limburg, 3. December. Rother Weizen 1455, weißer Weizen X 00.00, Korn X 10 00, Gerste X 9.50, Hafer X 6.55, Kartoffeln ä 100 Pfund X 0.00, Erbsen ä 100 Pfund X 0.00.
Frankfurt, 3. December. Auf dem heuttgen Markt kostete der Centner Heu jt. 2.75—3.30, Stroh X 2.20—2.50, Eier das Hundert X 570—9.50, Butter 1. Qualität X 1.05, 2. Qualität X 1.15, Kartoffeln per Centner X 1.90—2.25, Kohlrabi 3-4 H pr. St-, Erbsen 100Kg. 22.00—30.00 X, Rothkraut pr. St. 15—30 Poularden X 0—0, Huhn X 1.00—2.00, 1 Ente X 2.00—2.70, 1 Taube 40—60 Hahn X 1.90—2.00, Gans X 6—10.00, Welsche X 5.00-8.00
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Einladung
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(Kroßh. Gerichtsvollzieher.
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iHerzogl.- Baugewerkschule Holzminden
1 dunit Verbundes Maschinen-,Mühlenban- u. Müllerschule.
■B Winters 4. Not. Vorunt. 6. Oct. Pensionat. Dir.: G. Haannann. |
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Eichen Nadel
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm.
A. Brennholz.
Scheith. Prügelh. Stockh. Reish.
Rmtr. Rmtr- Rmtr- Wellen
' Ernannt sind drr >r, der Postsemtalr Ment Lindhorst hevsecretalr und du nach WormS, M
Vogels, — Anträge des Ausschusses: Ernennung von Ehrenmitgliedern, Verleihung von Ehrendiplomen, Geldprämien unb Anerkennungen. — Etwaige Anträge der Mitglieder. (§ 21 der Satzungen.)
Bei Gelegenheit der Hauptversammlung werden im Versammlungslocale die dem Verein gehörigen Modelle ausgestellt sein.
und SGank. lde, die birect von worsen fein, auch mmen.
Hohvrrstcigcrung
im Giessener Stadtwald.
Montag den 8. December 1884, von Vormittags 9 Uhr an, soll nn Gießener Stadtwald in den Diftricten Bruderwinter und Strangswiese nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
Freitag den 5. December l. I., Nachniittags 2 Uhr, werden in der Flet t'schen Hosraithe dahier verschiedene Mobiliargegenstände, als:
Schränke, Tisch, Sopha's, Stühle, Uhren, Spiegel rc.
zwangsweise gegen Baarzahlung versteigert- Die Versteigerung finbet vorausstchtllch bestimmt statt.
Gießen, den 3. December 1884. Bühner,
Pnekklsten
verkauft billigst . , 8043
H. Kühn, Papterhandlung.
Company London. Zu haben m allen grösseren Apotheken p. Fl. 90 Pf.
Kreniplatz 4.______________
im Vaccuum condeneirtes englisches Porterbier aus reinem englischen Porter allein dargestellt von der Concentrated Produce
des
Thierschuh-Vereins für das Großher;ogthum Hessen findet Mittwoch deu 10. December, Nachmittags 2V2 Uhr, im Gasthaus zum „Solmser Hos" in Hungen
statt und sind alle Mitglieder und Freunde des Thierschutz-Vereins hierzu freundlichst eingeladen.
Darmstadt, im November 1884.
Der Vorsitzende:
Prinz Alexander von Hessen.
Der Schriftführer: Dr. Schaefer.
Tagesordnung: Verhandlungsschrift der 10. Hauptversammlung. — Rechenschaftsbericht für 1884 und Bericht über den deutschen Verbandstag in Dresden. — Nechnungs- ablage für 1883; Kassenbericht für 1884; Voranschlag für 1885. — Vortrag des Herrn Reallehrer Pa ulst ich aus Hanau: Die aesthetische Bedeutung des
Bekanntmachung.
Der Plan über die von der Stadtverordneten Versammlung festgestellten und von Großherzoglichem Kreisamt Gießen genehmigten Baufluchtlinien für die Wetzsteingasse liegt 14 Tage auf dem Bureau des Stadtbaumeisters zur
Bekanntmachung.
Der Plan über die von der Stadtverordneten-Versammlung festgestellten und von Großherzoglichem Kreisamt Gießen genehmigten Baufluchtlinien für die Erlengasie liegt 14 Tage auf dem Bureau des Stadtbaumeisters zur Einsicht offen.
Gießen, den 3. December 1884.
Einsicht offen.
Gießen, den 3. December 1884.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm.
prnfuib.fatjipfan
aller aus Station Gießen ankommenden und abgehenden Züge für daö Winterhalbjahr 1884[So ist aus der Expedition d. Bl., sowie durch die Zeitungsträger ü 2v Psg. HU Heu.______________________
Ist. Goth.
Cervelatwurst wieder frisch eingetrofson bei :t8O5O lu. Kalkhof.
7935 Ein wachsamer Spitz, gntge- zogen, ist abzugeben. Zn erfragen in der Exped. d. Bl- _______________________
Wärmfiascken in Zinn, Marmor-Warmsteine, Marmor- uno Alabaster- Waaren
empfiehlt in schöner Auswahl 8032 J. Hi Fuhr, Sonnenstr.
B. Ban-, Werk- und Nutzholz.
4 Eichenstämme mit 1,06 Festm., 246 Nadelstämme „ 155,29 „ 1444 Fichtenstangen „ 37,34 „
Unter den Knüppeln befinden sich I6V2 Rmtr. von 3 Meter Länge.
Darunter Schnittholz bis zu 40 Cm. Durchmesser-
Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese.
Gießen, den 2. December 1884.
Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm. 7984
2 1 30
60,5 — 2200
Die Eröffnung meiner
I Weihnachk-Ausstellung |
zeige ich hiermit ganz ergebenst an.
Friedr. Rüger
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7983 Gebrüder Adami im Ritter.
Ieikgeöolenes.
Frisch abgrkodjten
Schinken
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fst. gest. Puderraffinade, la. Pugl. Mandeln, ausgek. Haselnüsse, ital. Haselnüsse, la. franz. Wallnüffe, Tafelmandeln, Tafelrofinen, Sultaninen, Rofinen und Corinthen, Eitronat, Orangeat, sowie alle übrigen Artikel zur feineren Bäckerei, empfiehlt in frisch einge-


