».Zrs S«
Dl®unaSQß^ nbet®emn fbtt
SZL SÄ t‘»Ä ?Äi t*S* •sft
’’kS«OB bft fabt, auch die
jj W Itbenfaüa wlebemoit
Je, au weitem ?<e mehrere ausdrücklich »Rechts fafoj ruar 1849 unb
Raufen ßeüenb \ der einer auf , der Gemeinde. IrechtS ober bet möglich Hessische j» aus welchen die Amtlich unsicher uugsrugehörigkelt
M Termine vor» sten beschriebenen ism, welche Sie uf Sette 4 dieses dieser Glänz unb
1 besW nichts mög//ch,rweise
Großh. FtScus n Koste» tittib mGewarluntzS- )a eS nur wenige fltofee Mehrzahl in den Katastern n administrativer nungen entspricht aphiichen Güter- lt 1832, Reg.»A.
Feld» unb Wald» lufgenommen, zn ech diesen Eintrag terbindlichkeit zur gen herbeigeführl steht fest, bah die echtlichen Vnhült» ilS der Eintrag in । die anderen Sri- sind. 3° vielen tragen, die tn der diesem Verhältnis 8 rücksichtlich der ngSkosten bezablle, gleit deS Tauben- auch die SintrSge ble GemarknB- -hauptnng der Beenhausen bezahlten iS des FiscuS 6t« betragenen Gründe
SÄ8g UW* s>s.
WS«*
’/Ä'
leugnen, daß Pasteur tn seinem Impfstoff die Welt mit einer großen Entdeckung be* schenkt hat.
i\ T)»mnfla mufett die SJicbriobl der erbrachten Beweise als für den Äläfler sprechend anerkannt, demgemäß die Klage für beendet erachtet und bet dem völligen Unterliegen der Gemeinde Erbenhausen diese tn die Kosten des Verfahrens und za Zahlung eine« AverfionalbetragS von 60 ^L verurlhetU werden.
Nieder-Odmen 3 September. Wte alljährlich, so begingen gestern die Schulen der Umgegend die G^Schtn.ßfeter deS SedantagS. Trotz der überhäuften SirhXn hnttrn GA nuf dem Nestplotze viele Bewohner etngefunden. Nachdem dte
»lenhaln Berufe d Merlau und Wettsaasen mit Musik vor dem SS1b clt der htestge Lehrer, Herr Dern, dte Festrede. Mtt be- «dtrr Sun« kg“« b>« B.diutung d-S Tag.« bar g-bacht- b-r g-sallen-n Ärleger unb wu« nad> wie brr Zag von Stban uns Alle. befonber« aber btt Älnber, mahne: Tbu? eure MtAt- wie ber Tag fei ein lag bernüthlgca ®an*e«, ein Mahner ja Wtt«f«Mgm ffianb«! unb ein Tag trnflen G-lüdd-S bankbarer Hingabe an ben Gott aai?» «gfnnherB betonte Redner, daß dte Lehrer dazu berufen seten, Männer von Sba$tter befanjibllben, welche mit baju beitragen, ba& Gerechtigkeit unser Volk erhöhe und wckt die Sünde unseres tianbeB Verberben werbe. Mit einem Hoch aut Seine M-jestit ben ®at"er unb ©e. Röntgt Hoheit ben Giohherjog schlotz Lehrer Dem - Nun wechselten Spiele unb Gesänge ber einzelnen Schulen ab. Besonbtrs tnteresiant war bas gemeinsame Turnen aller Knaben unb die Aufführung einer Scene au« Schiller'« „ZeO” oon ber Schule Atzenhain. Ungünstige Witterung nölhlgte zum Helmmarsch. Hoffen wir, baß bas Sebansest noch lange Jahre In dieser^Weise ge- feleit ^gr6ttr 2. September. Heute Nachmittag gegen 5 Uhr zog ein schwere« Gewitter tn ber Richtung von Westen nach Osten Ober unsere Stabt, welche« von starkem Regen unb einem orkanartigen Wlnbe begleitet war. Durch ben letzteren würbe mannigfacher Schaben sowohl an Häusern, wie tn ben Gärten ungerichtet. Wenn bas Gewitter auch nicht sehr lange anhteli unb dasselbe, soweit bekannt, keinen betreten Schaben tn unserer Stabt unb Umgegcnb ungerichtet Hai, Jo jut brr Drtun neben anbern Beschädigungen tn hiesiger Stabt feine zerstörende Macht auch besonder« an unserem neuen Posthause entfaltet, tnbem er ble hohe, au« 4 °''"nen Siangen b^ ftehenbe Fahnenstange oberhalb be« Daches umgebogen unb btefelbe ber au« bem Marbachthale kommenden starken Winbrtchtung entsprechenb über da« östliche Da» be« Haufe« gelegt hat. Da heute ble grotze Flagge aufgezogen war wegen be« Sedan, tage«, fp verlegte sich die ganze Kraft be« Sturmes darauf, dost er d e Flagge en- faltete unb nach ber Spitze der Fahne ju auf webte unb bog "^bleseWeifebte Fahnenstange um. Bei dem Umbiegen ber starken unb l^rm Fahnenstange wurde durch btefelbe noch ein Kugelauffatz an dem vorderen recht kletnen Se tenbachgiebel heruntergeworfen, welcher Im Posthofe in mehrere Stücke jerfprang; auch «ft da« Dach an verschiedenen Stellen beschädigt worden.
Köln, 1. September. Gestern Abend geaen 11 Uhr wurde bet Liblar der kgl Förster Kurtlu« ermordet. Die Thäter, Einwohner von 6^ waren jur Ätrme« In tzip gewesen und fuhren spät Abend« In einem Wagen nach Köln zurück. Da der Weg bergan ging, verließ die Gesellschaft hinter Liblar da« Gefährte und gerietb balb darauf mit bem Förster, angeblich eine« Mädchens wegen, tn einen Streit, der damit endete, daß Äurtiu« ntedergestochen wurde. Nach verübter Tdat stieg di-Mordbande wieder In den Wagen und fuhr fchleuntgst von bannen. Noch ln b" Nach ab.r wurden der Besitzer und Lenker de« Wagen«, ein BLcker au« bem 8ororte ®ülj unb zwei Bethetligte au« hiesiger Stabt verhaftet, ersterer jeboch heute Morgen wieder in Freiheit gesetzt. , _ _
— Daftem'S Arbeiten zur Bekämpfung der Tollwuth waren bekanntlich einer Eommtsfion unterbreitet worden, um ihren Werth S» prüfen. Der«Ber cht^dieser Commission ist soeben veröffentlicht worden. Pasteur batte dieser Eoumüsston 23 Lunde überliefert, welche alle erst mit dem Wuthgtft und danach mit der Schutz-Lympbe geimpft waren. Unter diesen 23 Hunden, welche alle von Herrn Pasteur als echte Rassenhunde bezeichnet waren, bekam keiner bic Tollwuth, auch nicht tn Folge von Bissen von tollen Hunden. Die letzteren, welche nicht geimpft waren, erlagen jedoch sämmtlich dieser Krankheit. Nach solchen evidenten Thatsachen kann Niemand mehr
Literarische».
Die Arbeiter-Kolonie. Korrespondenzblatt für dte Jntereffen der deutschen Arbeiter-Kolonien und NaturaloerpfleguvgS-Stattonev, herauSgegeben von dem Centtal- Borftavde deutscher Arbeiter-Kolonien.
Aaf Beschluß der ersten ordentlichen Versammlung deS Cmtral-BorstavdeS deutscher Arbeiter-Kolonien (Berlin am 12. und 13. Februar er ) erscheint daS Korre- spondenzblatt, und zwar vorläufig VI»—2 Bogen stark, alle Monate. Der Central- Vorstand hat dem Blatte den Namen .Die Arbelter-Kolonle" g-geben im Hinblick auf die wett bekannt gewordenen Arbeiter-Kolonien, besonders Wilhelmsdorf, um dem Publikum sofort erkennen zu geben, welcher Sache das Korrespondenzblatt dient.
Dasselbe soll nun aber nicht etwa nur den Bestrebungen für die Arbeiter-Kolonien dienen, sondern allen Bestrebungen xur Bekämpfung des VagabundenthumS in ganz Deutschland, mögen diese offensiver oder defensiver Art sein, mögen sie von Behörden oder Privaten auSgehen.
Solche Bestrebungen stellen sich in erster Linie dar in der Etarichtung eines geordneten Netzes oon NaturaloerpflegungS-Stationen über ganz Deutschland, dte den armen Wanderern daS Aufsuchen von Arbeit ermöglichen und sie so des Betteln« über- bebm. Hierher gehört auch dte Bekämpfung der schlechten Herbergen, dte von den Vagabunden leben, durch Einrichtung guter christlicher Herbergen, und wird daS Corresponden,blatt gleichzetttg daS Organ deS Vereins fdn, der sich speciell letztere Aufgabe gestellt hat.
Als Ergänzung der Einrichtungen zum Verhindern deS BtttelnS dienen die Arbeiter-Colonien, eine Zufluchtsstätte der armen Wanderer, dte anderwärts keine Arbeit erlangen können, oder äußerlich schon so heruntergekommen sind, daß sie tn diesem Zustande Arbeitgeber nicht finden. m
Ferner will daS Blatt gern dienen denjenigen Veranstaltungen, welche dte Verarmung und dte Verwahrlosung, daS Htnetnwachsen oder Wtederzurückfallen in daS Vagabundenthum verhindern sollen, z. B- auch den Gesängntßveretnen.
Wie sich bisher alle Parteien auf kirchlichem, wte auf socialem und poltttschem Gebiete die Hand gereicht haben zur Bekämpfung des VagabundenthumS, so will daS Correspondenzblatt entschieden keiner Partei dienen und sich von Stteitfragen obiger Art ^^°^n"ttn^Vertreter der Anstalt, welche daS Korrespondenzblatt verlegt, in unserer Stadt Abonnenten sammeln will, so empfehlen auch wir, nach genommener Einsicht der btS jetzt erschienenen Nummern, dte gute Sache und hoffen, daß tn Gtetzm letztere reichliche Unterstützung finden möge. D. Red.
* Handel und Verkehr.
Gießen, 3. September. Auf unserem gestern abgehaltenen Viehmarkte waren 1196 Stück Rindvieh und 380 Stück Schweine aufgetrieben. Der Handel war lebhaft, jedoch hielten sich dte Preise denen der letzten Märkte so Ziemlich gleich.
Nächster Markt DienStag den 16. und Mittwoch den 17. d. MtS., am letzteren Tage auch Krämermarkt.
Limburg, 3. Septbr. Rother Weizen X 14.85, weißer Weizen X 14.50, fiorn X 11.00, Gerste X 8.50, Hafer X 5.80, Erbsen^—, Kartoffeln^-.
Frankfurt, 3. Septbr. Auf dem heuttgen Martt kostete der Centner Heu X 2.80—2.90, Stroh X 1.90—2.00, Eier das Hundert X 5 20—6.00, Butter 1. Qualität X 1.15, 2. Qualität X 130, Kartoffeln per Centner X 2.25-2.75, Kohlrabi 3-5 H pr. ©t, (Srbfen 100 $.24-00-32.00 SWraut pr St. 20-30 A, Poularden X 0—0, Huhn^L 1.50—2.20, 1 Ente X 3.00—4.00, 1 Taube 60-00 Hahn X 1.70—2.00, Gans X 4—0.00, Welsche X 7-12.—
Temperatur am C. September (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr).
Wasserwärme der Lahn 14° R. — Lustwärme 13Vr° R. im Schatten.
Rüdsameu.
Allgemeiner Anzeiger.
Freitag d. 5. Septbr. d. I.,
Nachmittags 2 Uhr, in der Flett'schenHofraithe dahier, sollen durch den Unterzeichneten gegen Baar versteigert werden: .
1 Wagen, 1 Kuh, 2 Schweine, 1 Par- thie Frucht, 1 transportabler Heerdt, 2 Billard- und verschiedene Hängelampen, 3 Secretäre, 1 Pianino, 3 Kleiderschränke, 1 Spiegelschrank, 3 Sopha's, einige Commoden, Waschtische, Spiegel, Bilder und andere Einrichtungsstücke.
Gießen, den 2. September 1884.
Engel,
5729 Gr. Gerichtsvollzieher-
Jelkgeöotenes.
Prima
Kieler Bücklinge
zum N o h essen
empfiehlt 5713
_______S. Eisoger-
Regeumantel
für Damen K Kinder
in den neuesten FayouS und in größter Auswahl offerirt billigst
F. Holberg,
5778 Kirchenplatz.
la. neue
holl. Voltharinge, pr. Stück 5 Pfg., empfiehlt - H. F. Nassauer, 5755 Kreuz 6.
ZEUGNISSE der ersten medicinischen Autoritäten.
Vollständiges Nahrungsmittel für kleine Kinder.
Ersatz bei Mangel an Muttermilch, erleichtert das Entwöhnen, leicht und vollständig verdaulich.
Zum Schutz gegen die zahlreichen Nachahmungen führt jede Büchse die Unterschrift des Erfinders Blciirl
Verkauf in allen Apotheken und Droguen-Handlungen. 11J
Iandrvirthschaftsschute ?u Weilburg an der m«.
Oeffentliche Prüfung zum Schluß des Sommersemesters 3. Oct. Das Wintersemester beginnt für die Atheilung der Anstalt, deren Abgangszeugnisse zugleich zum einjährig-freiwilligen Militairdienst ^berechtigen am 16. Oct-, für die andere,(Winter kurse) am 3. Nov- Anmeldungen für beide kns zum 10. Oct- an DirÄtor Matzat m Weilburg, welcher auch Programme (kostenfrei) versendet und wettere Auskunft ertheut.
Das Kuratorrum:
5763 gez. v. Wurmb, Regierungspräsident in Wiesbaden.
Nächste
Viehmärkte zu Gelnhausen 9. September, 14. October, 18. November 1884,
3. Kebruar, 3. Mär?, 14, Aprit 1885.
worunter
8 Ehrendiplome und
8 Gold. Medaillen.
Fabrik-Marke
! H. NESTLE’S KINDERMEHL 15jähriger Erfolg.
! 21 Auszeichnungen, Ä Ä Zahlreiche
Loose zar Mainzer Kirchenban-Lollerie empfiehlt die Expedition deS „Gießener Anzeiger".
Blitzableiter-Anlagen
unter Garantie und bewährtester Construction, bei billigster Preisnotirung, liefert und stellt auf Carl Stohr I., Ludwtgsplatz.
Theoretisch und technisch richtige Herstellung und vorzügliche Leitungsfähiakeit kann durch viele Atteste nachgewiesen werden.
Schürzen
für Damen u. Kinder, weitze und farbig«, in den neuesten
Fayon», HauShaltungSfchürzeu
aller Art in großer Auswahl,
Corsetten
in allen FayonS und Qualitäten,
Sommer-Unterröcke
rc. ic.
empfiehlt zu billigsten Preisen
J, Hb Fuhr,
4784 Sonnenstraße 25.
DerbesserteTheerseise
ä 35
Theerschwefetseife
ä 50
aus der König». Baier. Hof-Par- fümerie-^abrik oon
C. D. Wunderlich, prämiirt Nürnberg, mit größtem Erfolg eingesührt und von vielen Aerzten empfohlen gegen Hautausschläge jeder Art, insbesondere gegen Hautjucken, Flechten, Grind-, Kopf- und Bartschuppen, Frostbeulen, Schweißfüße und Krätze. In Gießen bei___ 431b
_____Heinr. Wallach.
GebranntenCaffee
garautirt reinschmeckend
per Pfund 98, 120, 140, 160 und 180 H, empfiehlt
Eberh. Metzger,
5582__________Neustadt 8. ____
Ttarningarib u.
$ricot=]Ja(etot8
empfehle zu billigen Preisen. 5667
S. Weimersheim Nachfolger.


