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Düs Abgeordnetenhaus ÜberwieS in seiner heutigen Sitzung die Petitionen wegen des Baues von Eisenbahnen von Brohl a. Rh- in die Eifel und von Wennemen nach Eslohe, sowie die Petitionen wegen des Schrfffahrtskanals von Dortmund nach den Emshäfen der Regierung als Material, Me Petitionen wegen Herstellung con- feffioneUcr Elementarschulen in Mehlsack zur Berücksichtigung. Außerdem gelangten noch einige andere Petitionen nach den Commissionsantragen zur Erledigung. Der Antrag des Abgeordneten Stöcker, betreffend den kirchlichen Nothstand in Preußen und spectell in Berlin wurde vom Hause gegen die Stimmen der Conservativen abgelehnt. Der Culiusminister von Goßler erklä te bet der Debatte, daß er der Angelegenheit fortgesetzt ein wohlwollendes Interesse zuwenden und bie Linien klarstellen werde, innerhalb welcher sich die Mittel zur Abhülfe zu bewegen hätten.

Das Haus vertagte sich bis zum 22. April- , r

Der zwölfte deutsche HandelStag wurde heute vom Stastsmlnister v. Bötticher im Namen der Regierung bewillkommnet- Der Minister begrüßte eS freudig, daß der Handelstag sich auch mit dem Actiengesetz beschäftigen werde. Es sei von hohem Werthe für die Regierung, die Meinung des Handelstagss kennen zu lernen, er bitte ober den Vorwurf fallen zu lassen, daß die Vorlage von dem Mißtrauen gegen die Träger des Handels diktirt sei; es handle sich darum, das Unkraut, welches der Unter­nehmungsgeist hervorgebracht habe, zu entfernen, aber auch das Gute zu fördern. Herr Ruffel von der Disconto-Gesellschaft refertrte über den Entwurf bezüglich der Commanditgesellschaften auf Actten und bezeichnete hierbei die Vorschriften bezüglich der Gründung der Gesellschaften, der Beschränkung der Vorrechte der Gründer und des Reservefonds als wesentliche Verbesserungen, die Bestimmungen über die Organe der Gesellschaft zeugten ober von einem Mißtrauen, welches, wenn cs gesetzlich legi- ttmirt würde, eine bedenkliche Lähmung des Unternehmungsgeistes herbeisührcn müßte. Redner beantragte eine Resolution, in welcher dies ausgesprochen und Seitens des Handelstages erfläct wird, daß eine Umarbeitung des Gesetzentwurfes erforderlich sei. Nach der Mittagspause sprach der Geheime Fmanzrath Schmidt gegen die Resolution und verwahrte die Regierung gegen den Vorwurf, daß die Vorlage durch Mißtrauen gegen den Handelsstand diktirt sei. Die Association des Kapitals solle nicht gehindert, sondern das Zuviel der Gründungen gemäßigt, ein langsameres Tempo herbetgeführt werden. Schließlich wurde auf Antrag des Geheimen Commerzienraths Mendelssohn beschlossen, die Nummer 2 und den Schlußsatz von Nummer 3 dem Ausschüsse zur Umarbeitung zuzustellen. Die nächste S'tzung findet morgen statt.

Die Unfallversicherungscommission beschloß heute, die Carrenzzeit von 13 nuf 4 Wochen herabzusetzen, die Carrenzzeit für einen keiner Krankenkasse angehörenden A bester gänzlich fll beseitigen, die Versorgung in den ersten vier Wochen dem Arbeit­geber aufzulegen; sie nahm den Antrag an, daß Auslagen, welche die Krankenkassen für unfallmäßig beschädigte Arbeiter über die vierwöchige Zeit hinaus machen, denselben erstattet werden; sie beseitigte die Bestimmung der Vorlage, daß bei theilweiser Er­werbsunfähigkeit die Rente fünfzig Procent nicht übersteigen dürfe, sowie, daß der vier Mark übersteigende Arbeitsverdienst bet Berechnung der Rente nur mit einem Drittel zur Anrechnung komme, beseitigte ferner die Bestimmung, daß die Hinter­bliebenen auch dann Versorgungsansprüche haben, wenn der Verletzte den Betriebsunfall vorsätzlich herbeiführte, endlich erhöhte die Commission die Bezüge von Waisen auf 15, von Doppelwaisen auf 20 Procent vom Arbeitsverdienste des im Betriebe ver­unglückten Vaters.

Der Kaiser fühlt sich bedeutend wohler und bat mit gutem Appetit ge­gessen. Graf Lehndorff ist im Auftrage des Kaisers heute Abend nach Wiesbaden abgereist.

Wien, 2. April. In der Staatsdruckerei brach eine Feuersbrunst aus, die eine große Maffe von Stempeln und Papier vernichtete und deren Löschung erst nach einstündiger angestrengter Arbeit gelang.

Der Buchdruckerei-Besitzer Emanuel Groß ist gestern wegen Anferti­gung falscher Coupons russischer Staatspapiere und russischer Aktien, nament­lich Aktien der Agrarbank, verhaftet. Eine Anzahl falscher Coupons wurde mit Beschlag belegt. Zwei Russen, in deren Auftrag Groß die Fälschung aus­geführt haben will, wurden ebenfalls verhaftet; man fand bei denselben einen größeren Betrag in Rubeln vor.

Pesth, 2. April. Abgeordnetenhaus. Der Deputirte Mocsary bean­tragt die Bestrafung zweier Journalisten, welche den Adg. Hermann gestern auf der Straße thätlich insultirt hätten. Ministerpräsident Tisza erklärt, die Regie­rung werde die ganze Strenge des Gesetzes walten lassen. Das Haus stimmte dem Vorschläge des Präsidenten zu, den Antrag drucken zu lasten und aus die Tagesordnung vom nächsten Freitag zu setzen.

Paris, 2. April. Die Leiche des Herzogs n. Albany ist heute gegen Mittag hier eingetroffen. Am Bahnhofe hatte sich Lord Lyons zur Begrüßung des Prinzen von Wales eingefunden, dieser nahm in der englischen Botschaft das Dejeuner ein. Gegen 1 Uhr fuhr der Extrazug mit der Leiche nach Cher­bourg weiter.

London, 2. April. Das heute hier in Urnlauf gesetzte Gerücht von einer Demission des Staatssecretärs des Aeußern, Earl Granville, ist sicherem Bernehmen nach durchaus unbegründet.

Nach einer Meldung aus Suakim ist Contreadmiral Hewett an Bord desEuryales" nach Maffuah abgegangen.

Kairo, 2. April. Nach Telegrammen aus Suakim von heute sucht Osman Digma gegenwärtig den den Engländern befreundeten Stämmen bei Handub und Tamanieb das Wasser abzuschneiden. Mahmud Ali sammelt die nöthigen Streitkräfte, um sich Osman Digma entgegenzustellen. Ein Zusammen­stoß wird als nahe bevorstehend angesehen.

Lokales.

Gieße«, 3. April. Heute Morgen wurde mit dem Legen des Feuer- Äelegraphen vom Stadtthurm nach den verschiedenen Meldestationen begonnen. Im Interesse der Fmersichrrhett unserer Stadt ist diese höchst praktische Einrichtung sehr zu begrüßen.

Zwei Burschen, welche gestern Abend um 7 Uhr in der Stadt verschiedene Male laut Feuer gerufen, bekamen dafür den Mund gestopft, indem sie zur Anzeige nottrt wurden.

"" ......... V e rmifchteS.

Darmstadt, 2.April. sMilstärdlcnstnackttchten] Gentner, Secondlieutenant vom 2. Großh. Jnf.-Rgt. (Grotzherzog) Nr. 116, unter Beförderung zum Premier- Tteutenant, tu da« 3. Pommer. Jnf.-Rgt. Nr. 14 versetzt; Htepe, Premierlieutenant vom 2. Großh. Jnf.-Rgt. (Großherzog) Nc. 116, zum Hauptmann und Comyagniechef befördert; Kramer, Premierlieutenant vom Niederrhein. Füs.-Rgt. Nr. 39, in daS 2. Großh. Jnf.-Rgt. (Großherzoa) Nr. 116 versetzt.

Mainz, 1. April. Ein schrecklicher Unglücksfall hat sich heute Vormittag um */r8 Uhr an der Cstadelle zugetragen, auf einem Terrain, welches noch zum größten Theil aus alten Feftungswällen besteht, die gegenwärtig bis auf das notbige Niveau abgetragen werden. An einem dieser Wälle waren 3 Arbeiter mit dem Abtragen des Grundes beschäftigt, doch hatten dic.se Arbeiter trotz mehrfacher Warnung beim Abtrogen Die nöthigs Vorsicht außer Acht gelassen, so daß der überdüngende Theil des Walles sich loslöste, herabstürzte und die drei Arbeiter begrub. Der 17jährige Franz Frenz Don Finthen und der 26jährige Taglöhner M. Tschawitsch aus Kärnthen waren sofort iobt, wahrend der verheirathete Job. Schuster, Arbeiter aus Zahlbach, hoffnungslos 1m Hospital darniederliegt.

Mainz, 31. März. In eine fatale Lage hat sich ein hiesiger Beamter dadurch gebracht, daß er ein Loos der Lotterie zu Gunsten derErrichtung von Kinderheil- siättm" in dem Glauben, daß es bei der stattgehabten Ziehung nicht herausgekommen iet, vernichtete, während sich später das Gegentheil ergab und zwar waren auf das Loos 500 A gefallen. Da die Nummer und deren Inhaber durch den Collecteur fest- bestellt wurden, so wird der Gewinn wahrscheinlich doch ausbezahlt werden. Zur Warnung mag der Fall aber dennoch dienen.

Nach der neuesten Statistik des Welidursies stellt sich der Bierconsum per Kopf und Jahr in den einzelnen Staaten folgendermaßen: Bayern 240,6 Liter Württemberg 154, Großbrstanmen 118, Baden 63, Sachsen 60,5, Elsaß-Lolhriugen 48 Preußen 39,5, Norwegen 14,5, Schweden 12,5, Rußland 1,75 ßler. Oesterreich nimmt in dieser Rangliste den zehnten Platz ein, Bayern den ersten, lieber Bayern steht aber dessen Hauptstadt München, wo jährlich nicht weniger denn 445 Ltter auf den Kopf kommen, mehr als ein Liter täglich auf jeden Einwohner, Mann ober Fran, Greis oder Säugling. Beiläufig berechnet, trinkt ganz Oesterreich nur neun Mal so viel als München, Frankreich nur fünf Mal so viel, und wenn einmal das Hofbräuhaus, schreibt dieN. Fr. Pr.", ein gutes Jahr hat und der Durst der Münchener sich ein Uebriges erlaubt, dann consumirt die einzige Stadt in einem Jahr fast eben­soviel Bier als Rußland, das Achtzignftllionen-Reich. Dafür grasftrt aber in Rußland der Schnaps.

Biedenkopf, 27. März. In dem zur Oberförsterei Katzenbach gehörigen District Weingarten waren gestern nicht weniger als 14 Stück Wildschweine cingespürt worben. Es wurden deshalb sofort die Jagdfreunve der Stadt und Umgegend hiervon benachrichtigt, welche auch zum größten Theil das gestern Nachmittag stattgehabte Treibjagen mitmachten. Leider war dasselbe ohne Erfolg. Obgleich von verschiedenen Schützen mehreremal auf die Bestien geschossen worden war, ist dennoch keine zur Strecke gebrockt worden. Dieselben haben sich in unseren Nadelholzwalbungen so em» genistet, daß sie sich von Jahr zu Jahr stets vermehren, trotzdem immer einige hiervon erlegt werden.

Die große Goldsäule im Werthe von 50 000 Mark, der erste Hauptgewinn der großen Gold- und Silberlotterie des Vereins für K>nderheilstStten an den deutschen Seeküsten, fiel auf Nr. 231 188. Ein junges Mädchen in Bremen ist die glückliche Gewinnerin.

Dorheim. Am letzten Samstag schnitten mehrere kleine Knaben Weiden an der Wetter. Dabei rutschte ein sechsjähriger Knabe Nameis Emmerich ms Wasser und ertrank, obgleich die anderen Kinder ihm ihre Gerten hinreichten, damit er sich feft- halteu solle, bis Hülfe käme.

Barmen, 29. März. Ein entsetzlicher Unglücksfall bat sich gestern Nachmittag hier zugetragen. Der Bauunternehmer Wehner aus Elberfeld, welcher am Elsenbahn- einschnitt Wichlinghausen die Sprengarbeiten übernommen, batte gestern mehrere Dynamitpatronen in die Hinteren Taschen seines Rockes gesteckt und sich dann, um Kaffee zu trinken, in eine Restauration begeben. Kaum hatte er sich gesetzt, als eine surcktbare Detonatton erfolgte und W., in zwei Theile zerrissen, als gräßlich verstümmelte Leiche zu Boden stürzte. Glücklicherweise war zur Zeit der Explosion nur ein kleines Mädchen von 12 Jahren hinter dem Buffet in der Restauration anwesend, welches durch einige Glossplstter leicht am Arm verwundet wurde. Im Local waren fämmte liebe Fenster, Gläser rc. zertrümmert. Merkwürdigerweise war ein Kanarienvogel in seinem Käfig unter der Decke völlig unversehrt geblieben.

Fulda, 28. März. Eine durchziehende Zigeunerbande verübte gestern hier einen ganz unerhörten Scandal. Ein Trupp von einigen Männern und Frauen wurde von dem Schutzmann Gröger am Fischhause angehalten und nach der Legitimation befragt. Sie gaben ungezogene Antworten, und als der Schutzmann mit Arrestation drohte, holten sie aus ihrem Wagen Säbel und eine Flinte und gingen auf den Schutzmann los, der sich mit seinem Säbel zur Wehr setzte und einem Zigeuner quer über die Na^e hieb, einem anderen einen Stick am Halse beibrachte. Hierauf fielen die Zigeuner über den Schutzmann der, warfen ihn zu Boden und würgten tbn dergestalt, daß derselbe wohl dabei tobt geblieben wäre, wenn nicht der Locomotivführer a. D. Mühl­bausen hinzugesprungkn wäre, dem einen Zigeuner den Säbel abgenommen und durch Einhauen auf die Bedränger des Schutzmannes diesen befreit hätte. Der erstverwundete Zigeuner sollte sodann in das LandkrankenhauS gebracht werden, verweigerte dies aber. Wie man vernimmt, soll heute zur Verhaftung der unbotmäßigen Gesellschaft geschritten werden.

Ziegenhain, 29. März. Gestern wurde ein wegen Straßenraubs zu6 Jahren Zuchthaus öerurtbetlter Strolch aus der Umgegend von Limburg geschlossen von hür abgeführt, um zur Verbüßung seiner Strafe nach Kassel dirigirt zu werden. ^Da, wo die Straße nach dem Treysaer Bahnhof eine starke Biegung nach links an die Schwalm macht, gewahrte der Verbrecker die in geringer Entfernung vorbeifließende Schwalm und eS erfaßte ihn die Sehnsucht nach einem falten Bade. Mit einem mächtigen Satz war er die Böschung hinunter und im Wiesengrund. Der Begleiter, ein Htlfsaufseher hiesiger Strafanstalt, mit einem gerade des Weges kommenden Herrn qu§ Homberg verfolgten ihn und waren ihm dickt auf den Versen. Schon wollten sie ihn greifen, da bot ihm der Fluß Rettung. Er zog es vor, sich dem Arm der Gerechtigkeit zu entziehen und sich dem Schutz der Waffernixen anzuoertrauen. Aber diese hielten ihn wohl ihrer Gesellschaft für unwürdig und wollten ihn nicht behalten. So kam er am jenseitigen Ufer glücklich wieder heraus und machte Anstrengungen, sich der Feffeln zu entledigen. Die weitere Verfolgung konnte erst wieder aufgenommen werden, nachdem der Durchgegangene einen bedeutenden Vorsprung hatte. Bis jetzt ist er noch nicht wieder eingefangen und da derselbe keine Sträflingskleidung trägt, so dürfte ihm Mn Fluchtversuch wohl gelungen fein- Welche Gegend mag der Bösewicht nun unsicher machen? Man wundert sich darüber, daß die Begleiter solcher Verbrecher nicht be­waffnet werden.

Heilbronn, [herein (Srebttreferw.] Der VerbandStag der Vereine Credit- reform trat am Sonntag den 23. März hier zusammen, um unter Dem Vorsitze drS Herrn A. v. Marchtaler diejenigen Verbesserungen seiner Aufgaben zu berathen, welche sich im Lause des letzten Jabres als nöthig erwiesen hatten. Es waren dieses v-r Allem die Feststellung eines V-rbandSstatuts (der Verkehr der Vereine unteremanb«) und Beschlußfassung Über eine rasckere Organisation weiterer Vereine, welche durch Anstellung von mehreren damit beauftragten Beamten bewirkt werden soll; ferner W»r die Hebung des AuSkurftswesens, dieser für die Geschäftswelt so äußerst wichtigen Ver- etnseinrichtung. Sämmtliche Punkte der Tagesordnung wurden unter lebhaften De­batten zur allgemeinen Befriedigung erledigt und besonders das AuskunftSwesen wird nun in einer Weise organisirt werden, daß es den Mitgliedern des VerbandeS die größtmöglichste Sicherheit bietet. Bon den 38 Vereinen deS Verbandes waren die Städte Colmar, Darmstadt, Freiburg, Gießen, Hanau. Heilbronn, Heidelberg, Karls­ruhe, Kaiserslautern, Landau, Mainz, Mannheim, Neustadt, Offenbach, Pforzheim, Regensburg, Speyer, Straßburg, Stuttaart, Trier, Ulm, Würzburg und Zweibrücken durch Bevollmächtigte vertreten. AIS Vorort wurde wieder der Verein Mainz gewählt, während das seither bestehende Centralbureau alS Organ des Verbandes aufgehoben worden ist. Nach angestrengter, nur kurz unterbrochener Arbeit versammelte» sich die zahlreichen auswärtigen Gäste mit mehreren hiesigen Mitgliedern nm 5 Uhr Abends zu einem gemeinschaftlichen Mahle im Gasthof zur Krone. Sämmtliche Theilnehmer an den Berathungm werden sicherlich die Ueberzeugung mit sick genommen haben, daß die Vereine Creditresorm in der richtigen Bahn g-hen, fh eia Bedürfnis; der Zeit sind und daß Gewerbe und Handel wohl hoffen dürfen, daß durch sie unserrm Crcdü- wcsen in wünschenswerther Weise gedient wird.

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Handel und WerEsdr«

Limburg, 2. April. Rother Weizen JL 16.75, weißer Weizen JL 16H Korn 12.60, Gerste 9.60, Hafer «A 7.80, Erbsen , Kartoffeln X

Frankfurt, 2. April. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner He« A 3.253.60, Stroh A 2.903.00, Eier das Hundert A 4.505.70, Butter 1. Qualität A 1.20, 2. Qualität A 1.30, Kartoffeln per Centner A 2.002.25, Kohlrabi 56 H per Stück, Erbsen 100 Kgr. 2027 A, Rothkraut per St. 2025 X Poularden A 00, Huhu «/iL 1.502.20, 1 Ente A 3.004.00, 1 Taube 6070 Hahn A 1.702.00, Gans A 00.00, Welsche A 7-12.

731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einriioknng einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn m&a von der Annoncen - Expedition -von MAASffiRYSTEIN A VOGIiffiR Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, di» auch hinsioht» der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Bath ertheilt