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3anuar.) An- unb Heß, von - Gutfleisck, 'kl, Simon, 'Herr Bürger- ung in Betreff in ist die Er: »eiten bezüglich b wie vor auf lge namentlich l wollen. Unter ritte wird das re Schritte vor- Bedürfnisse des i der Stadt unb erril Ingenieur fügen Ausgaben - n Beigeordneten c die gesummte Aesammtbetrage >ie Stadtverord- gic herstellen zu -Ziffern sich aus in Holge Mehr- l diejenigen für endung eiserner ng des Rohren- berer Brunnen; Ableitung nach rlird'schen Dsr- dch Vie Firm chlagssumme zu > Anhörung des nebst dem noch ; der Commission dem Vorarbeiter i Commission die ir dieselben vor- :r Chaussee, das und das Neuen- jsassling hierüber ein Brunnen aus setzt.-In Folge am Sellersweg Häuschens frei, dieselben W> beschlossen, baö ^enheit des Aus- msversahrens, m d Wmermeilter !?5*Ä ■SÄ
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Leib zu Gießen.
«etaufte.
Ober-Csmmando, Stellvertretung, Wahl der Commandanten und Chargtrten; dienstliche Stellung des BranddirectorS), Verhalten tm Dienst (Hebungen, dienstliche Versammlungen. Entschuldtgungsgründe bet Versäumnissen), Abzeichen für die Pflichtfeuerwehr rc re. n
Der Vortrag, welcher leider durch die Kunde von dem in der Neustadt entstandenen Feuer, da« zum Glück keinen bedeutenden Schoden verursachte, abgebrochen werden mußte, enthielt viele beachtenswerthe Punkte, von deren vollständiger Wiedergabe wir jedoch an dieser Stelle absehen müsten.__
— Der Auszug aus den StandesamtSregiftern erscheint in nächster Nummer.
Red.
Den 27. Januar. Dem Hetzer Georg Derlei ein Sohn, Georg Wilhelm, geboren den 5. December 1883.
Denselben. Dem Schreinermeister Carl Köhler eme Tochter, Johanna Rosa Adolfine Mtlant, geboren den 16. December 1883
Denselben. Dem Dreher Ernst Moos ein Sohn, Hermann Max, geboren den 27. Dctober 1883.
Den 29. Januar. Dem Hautbotsten Hermann Krapp eine Tochter, Rosalie Luise Wilhelmine Henriette Bertha, geboren den 12. Januar.
Beerdigte.
Den 26. Januar. Jakob Schmidt, Taglöhner, ledig, alt 27 Jahre, starb den 23‘ ^Den^Ä. Januar. Adolf Bieler, Rendant, alt 92 Jahre, starb den 26. Januar.
Den 31. Januar. Marte Horn, geb. Weller, Ehefrau des Gepäckträgers Justus Horn, alt 48 Jahre, starb den 29. Januar.____________________________________________
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gieren.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 31. Januar. Gustav Carl Hermann Wilhelm Gühlholz, Restaurateur zu Gießen und Anna Henriette Leib, ledige Tochter deS verstorbenen GastwtrthS Philipp
ISschetnrichtungen, wie sie dermalen in Gießen bestehen, gegeben und namentlich in Anbetracht der AabV der freiwilligen Feuerwehrmänner dargethan hatte, daß dieselbe zur erfolgreichen und nachhaltigen Beoienung der zu Gebote stehenden Spritzen und Geräthschasten bei Weitem zu gering, indem hierzu mindestens die doppelte bis dretsache Anzahl nöthig sei, indem er ferner hervorhob, daß die Gesammtzahl aller freiwilligen Feuerwehrmänner knapp 3/4p6t. der Gesammtbevölkerung betrage » ging er auf die Motive ein, welche das baldige Jnkrasttreien des Instituts der Pflichtfeuerwehr verlangen. Zwar habe es bis jetzt, fo ost die Roth die freiwilligen Feuerwehren an die Brandstelle rief, immer noch Leute gegeben, die gern halfen und wacker Mit eingriffen. Ob aber das gesammte Löschwesen bet einem durch Flugfeuer oder an mehreren Stellen zugleich ausgebrochenen oder sonst größere Ausdehnung angenommen habendem Feuer die Probe bestehen könne, namentlich in Bezug auf Ausdauer derjenigen, welche sich berufen fühlen, auf einige Zeit der Feuerwehr Succurs zu leisten, sei mindestens fraglich, die Ausdauer fei der Prüfstein, an welchem auch der Werth der freiwilligen Feuerwehren ei kannt werden könne. WaS hilft eS, wenn eine Anzahl Mitbürger 2, 3 oder 4 Stunden thätig ist bei Bekämpfung eines Feuers, dessen Bewältigung 8—10 und noch mehr Stunden ersordcre, was Hilst es, wenn nach nächtlich ausgebrochenem Brande der grauende Morgen wohl einen stattlichen V ° r k v o n L ö s ch m as ch wen all er Art, Hunderte zerstreut umberliegende Feueretmer zeigt, von hilfsbereiten Mannschaften aber keine Spur oder nur sehr wenige vorhanden und außer vielleicht einer Abtheilung Mtlilär nur noch die größteniheils erschöpften Mannschaften der freiwill^en Feuerwehr beschäftigt sind. Nicht das Vorhandensein zahlreicher und kostspieliger Maschstren und Geiäihe schütze vor Vernlckiung von Leben und Eigenthum. sondern die sachkundige und verständige Anwendung und Behandlung derselben, nicht in einer übergroßen Anzahl hilfsbereiter Männer liege bie ©eiDäbr für bte ^bö,nb“nfl
Feuersgefahr, sondern in der DiScipltn und Schulung derselben, und um diese Schulung zu erreichen, fei die Schaffung einer Bürgerfeuerwehr anzustreben Wenn nun von Setten her Behörden daran gegangen würde, diese Institution inS Leben zu rufen, wenn zur Heranziehung Aller zum Feuerlöschdienste die Behörden gesetzliche Mittel in Anwenoung bringen, so sei dies nicht als eine Belästigung, Q18 ein Druck aus den EimeOien anzusehen, sondern nur alS eine Mahnung an b«e Pfl cht, dem Neben- menschen in Zeiten der Feuersnoth beizustehen. Je nachdrücklicher eine Gemeinde auf die Erfüllung dieser Pflicht dringe, desto größere Sicherhett schafft sie sür ihre Gemeinde- Anaebörigem Allerdings erwachse neben unb burch Errichtung einer Pflichtfeuerwehr, namentlich so lange sich dieselbe im ersten Stadium der Entwickttlng beftnbet, der Gemeindebehörde eine nicht zu unterschätzende Arbettsvermehrung in Bezug auf Cmrtrole der Wehrpflichtigen, Eintritt neuer, Abgang alter Mannschaft, Eintheilung der Mann- fckait in Bezirke und Sectionen und namentlich auch die Prüfung von allerhand und jedenfalls zahlreich einlaufenden Reclamationen wegen Befreiung vom Dienste in der Lflicktfeuerwehr. Allein dteS Alles dürfe nicht verhindern, durch Schaffung einer festen Organisation das Möglichste aufzubieten im Interesse der Sicherheit der Etnwohner- schast. Nachdem Redner noch der nunmehr fertiggeftellten Wasserleitung Erwähnung gethan und dieselbe als einen wesentlichen Fortschritt in der Verbesserung der Losch- einrichtungen bezeichnet, trug er noch feine Ideen vor m Bezug auf die zu erlassende Feuerwehr-Ordnung und die in einer solchen hauptsächlich zu berücksichtigenden Bestimmungen über Eintheilung der Feuerwehr (Pflicht- und freiwillige Feuerwehr Privat- und Fabrikfeuerwehren); Bildung der Pf licht feuer wehr (Stärke derselben m Bezug auf Mannschaftszahl rc.), Dienstpflicht (Dauer derselben), Aushebung resp Ausloosung der Mannschaften; Befreiung von der Dienstpflicht (Angabe derjenigen Personen, welche auf Grund zu treffender Be- sttmmunaen hinsichtlich ihres Standes und Erwerbes vom Dienste in der Pflichtfeuerwehr zu befreien sind), innere Organisation der Pflicht feuer mehr (Eintheilung der Mannschaft in Spritzensectionen, Bergungs- und Wachabthetlungen,
Darmstadt, 31. Januar. sPostpersonalnachrichten.j 1. Angestellt ist der Postassistent Mehring in Gedern als Postverwalter.
2. Versetzt sind der Ober-Postassiftent Bünsche von Bensheim nach Osthofen und der Telegraphenassiftent Werner von Osthofen nach Mainz.
Handel und Vergebe.
Gießen, den 2. Februar. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund JL 0.80—1.00, Hühnereier per Stück. 6—7 H, Enteneier per Stück 8—0 H, Gänseeier per Stck. 12—00 Käse Stck. 5—9 H, Käsematte 3 Erbsen per Liter 20 Linsen 30 Tauben per Paar 80—100 \ Hühner per Stück .X 0.90—2.00, Hahnen
per Stück 0.70—1.50, Enten per Stück ak 200—2.20, Ochsenfleisch per Pfund
66—70 Kuh- und Rindfleisch 50—60 H, Kalbfleisch 46—dO Schweinefleisch
60—00 Hammelfleisch 60—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 3.50—4.00, Milch
per Liter 13—18 Gänse per Pfd. 44—50, Zwiebeln per Ctr. Jk 9—00, Weißkraut per Hundert Jk 5—8.
Allgemeiner Anzeiger.
Vetr.: die Stellung der Rechnung der Stadt Gießen für 1882/3.
Die Rechnung der Stadt Gießen für das Jahr 1882/83 nebst Verwaltungsrechenschaftsbericht liegt während acht Tagen zur Einsicht jedes Be- theiligten auf dem Bürgermeisterbureau offen.
Gießen, den 1. Februar 1884.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm. 783
Bekanntmachung.
Die Schulgelder für die höhere und erweiterte Mädchenschule, sowie Stadtknaben- und Stadtmädchenschule pro HL Quartal 1883/84 — October bis Dezember — können innerhalb 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden.
Das Schulgeld beträgt von einem Kinde:
a. für die höhere Mädchenschule:
1. in der Klaffe I und II = 18
b. für die erweiterte Mädchenschule 10 Mk.
Bei dem Besuche dieser beiden Schulen durch mehrere Kinder derselben Eltern ermäßigt sich das Schulgeld für das zweite Kind «uf zwei Drittel, für das dritte und jedes folgende aus die Hälfte des für ein einzelnes Kind zu zahlenden Betrages.
c. Für die Stadtknaben- und Stadtmädchen-Schule 1 Mk.
Bei dem Besuche dieser Schule ermäßigt sich das Schulgeld beim zweiten Kind aus drei Viertel, beim dritten und folgenden auf die Hälfte des für ein einzelnes Kind zu zahlenden Betrages.
Gießen, den 2. Februar 1884.
Der Stadtrentmeister: 781 EnderS.
Die rückständigen Pachtgelder können nur noch bis zum 10. l. Mts. ohne Kosten bezahlt werden.
Gießen, am 1. Februar 1884.
Der Kirchenrechner:
799_____________Döring.____
"Nachbezeichnete Grundstücke der H. M Jughardt Eheleute sind unter günstigen Zahlungsbedingungen zu verkaufen eventl. auch zu verpachten.
Nr. 261 = 4912 lUMtr. Acker am Wißmarer Weg.
Nr. 269 = 7723 lUMtr. Acker, stößt auf den Krofdorfer Weg. 767
318 Klstr. Acker auf dem Sand.
Freitag den 8. Februar,
Vormittags 9 Uhr, lassen die Erben des Karl Gerhard II. z. Einhorn in Steinbach
Heu, Grummet und Stroh aller Art, sowie eine Quantität Fässer, ferner 2 Wagen und sonstige Oeconomiegeräthschasten, 1 Fegmühle, 1 Schrotmühle, 1 Kelter, 1 Bütte (über 4000 L haltend) sowie 1 Kassaschrank und sonstige Hausmobilien
versteigern. 768
792 Ein nicht zu großer Garten zu pachten gesucht.
Näheres bei der Exped. d. Bl.
Samstag drn 8. Mär),
Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht die Immobilien des Johannes Schleuning: Flur Mtr.
1/1070,5 288 Hosraithe in der Weh
steingasse,
XVI/50 1362 Acker aus der Hohleiche,
XXIIl/71 1488 Acker am Schlangen
zahl, auf den Aulweg, XXIV/223 2450 Acker hinter demStein- baum,
XXIV/224 2694 Acker daselbst,
XXIV/242 1319 Acker daselbst,
243 244,5
XXIV/298 2231 Acker daselbst,
XXIV/249 2450 Acker daselbst,
XXV/88 1950 Acker auf der Warthe,
XXV/90 3188 Acker daselbst,
XXV111/43 3963 Acker im Altenfeld,
aufs Bruch,
XXVII1/44 1962 Acker daselbst,
XXVII1/49 1887 Acker daselbst,
XXVIII/5U 1600 Acker daselbst,
XXV1H/51 1594 Acker daselbst,
XXVHI/169,3 1840 Acker zwischen dem
Sand- u. Erdkauterweg, XXVIII/170,3 1822 Acker daselbst, XXVlll/170,5 233 Acker daselbst, XXVIII/176,3 2756 Acker daselbst, XXViii/171,5 108 Acker daselbst, XXV111/200 2262 Acker auf den 20 Morgen XXVI11/201 2475 Acker daselbst,
XXVIIi;202,3 287 Acker daselbst, XXVII1/202.S 412 Acker daselbst, XXVHl/213 1575 Acker daselbst, XXVill/204,3 1569 Acker daselbst, XXVIII 205,3 2362 Acker daselbst, XX1X/90 2137 Acker am Ohlenberg,
XXIX/91 1082 Acker daselbst, XX1X/92 2004 Acker daselbst,
XXIX/93,3 1590 Acker daselbst,
XXIX/94 2975 Acker daselbst, XXIX/95 2400 Acker daselbst,
XXIX/H3 3288 Acker am Erdkauterweg rechts,
XXIX/115 1900 Acker am Ohlenberg,
XXX/49 1769 Acker in der Oberau,
XXX/155 1875 Acker über den Erd
kauterweg,
XXX/15G 1875 Acker daselbst,
XXX, 159 2694 Acker daselbst,
XXX/180 1400 Acker daselbst,
XXX 186,9 696 Oedung daselbst,
XXXl/10 3938 Acker am Grümnger-
Pfad,
XXXI/10 3856 Acker daselbst,
XXX118 >4.5244 Acker daselbst,
1 8371
XXXI/151-1533237 >Acker daselbst, 1219|
Flur
XXXI/154 bis 156,3
XXXII/140
XXXII/141 XXXI11/63 XXXIH/64 XXXIII/65 XXXIII/223
XXXIII,224 XXXIII 2^5 XLI/64
65,3 XXXIX/60
XXXIX/61
Mtr.
7941
3112^Acker daselbst,
1169)
3062 Wiese auf dem Leise- heid,
1944 Acker daselbst,
2669 Acker am Altenfeld,
1287 Acker daselbst,
1288 Acker daselbst,
537 Acker am Nahrungsberg,
538 Acker daselbst,
512 Acker daselbst,
1213 Acker daselbst,
1437 Acker am Warthweg,
750 Acker Hinterm Wall- brunn,
756 Acker daselbst,
meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 2. Februar 1884. Großberzogliches Ortsgericht.
797 Müller.
Holzversteigerung im Schrrtzbezirk Dorf-Gill.
In dem Fürstlichen Wald-District Lange- Wald bei Dorf-Gill kommen Montag den 11. Februar d. I., Morgens 10 Uhr, zur öffentlichen Versteigening:
57 Eichen-Stämme — 34,45 Festtw,
29 Rm. Buchen-Scheitholz,
56 „ Erchen-Prügelholz,
34 „ Buchen- „
775 Stück Eichen-Wellen,
1020 „ Buchen- „
75 „ gemischte „
26 Rm. Stockholz.
Griedel, den 31. Januar 1884.
Fürstliches Rentamt Griedel.
Düringer. 777
Aeikgeöotenes.
SeideBsammet-Rester
farbige u. schwarze sind wieder in Stücken ä 5, 10, 15, 20, 30 H eingetroffen.
787________Auguste Friesse.
Dr. Pattison’s
Gichtwatte,
beftrS .Heilmittel gegen
©ieht und NheumatiSmen aller Art, als: Gesichts-. Brust-, Hals-mit Zahnschmerzen, Kopf-, Hand- und Fußgicht. Gliederreißen, Rücken- und Lendenwed.
-In Packeten zu 1 M. und halben zu
50 P. bei
776 Heinrich Wallach.


