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1891

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von Stockheim über Ortenberg unb Hirzenhain nach ^on*Hun'gen nach Laubach mit Abzweigung noch der Friedrichs- Hütte ;

von Nidda nach Schotten;

von Ranstadt nach Nieder-Wöllstadt,

von (Station Eberstadt nach Pfungstadt;

von Reinheim über Grotz - Bieberau und Brensbach nach ReichelS-

l Darmstadt, 31. Januar. Folgende Nebenbahnen wurden soeben von Regierung durch eine Gesetzesvorlage den Standen zur Genehmigung

ftamm®^nun>o7^nb"rolbebctte über das Ent-ignungSg-s-tz samt-die Neratbuna über Art. 1 dieses Gesetzes nahm nur geringe ZA in Ansrpuch. Bet O?ann i nfn antroB t>on roelttragenber B-d-uwng ein, in dem derselbe nur her g-s-tz- lutiblm Rnb^bkadunn S ,ur'Slu6QbWfl b-S enldgnUbflSt(d,l<b M wbftccbb

FShäbä'äs bie Adn^M ub? Mctz unb' MiMerlalralh Loibeisen gegen benfelben au«, mf Dlt?m a r ^sill ben Antrag sür etwas zu weitgehend unb gab btefer Ansicht imä b®r^.aXTun8 iebo4 occipi,r,c

bte Kammer den Artikel mrt ban am.nbe {ifnm Ausstellungen Anlaß unb wurden

Ganzen hak sowi^dln Mlnderwerlh, welcher für den Übrigen Grundbesitz durch die Abtretung der Entschädigung Anweisung zur Findung

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wlrkl^Üng°bkre1'ben Bttr7g °°bn"s0oV^, s°wsi außerdem von den da

Politische Uebersicht.

Gießen, 1. Februar.

Der Kaiser ist von dem leichten Unwohlsein, welches ihn jüngst in Folge einer Erkältung befallen, nunmehr wieder gänzlich hergestellt Er wird darum auch aus dem nächsten großen Ho,ball tm königlichen Schlöffe erscheinen können, welcher jedoch oom 3t. Januar auf den ,

schoben morden ist, da die A-rzte dem hohen Herrn noch einige ^age Schonung ""b^Daspreußische Abgeordnetenhaus hat in dieser Woche wieder einmal eineCultuckampf-Debatte" zu verzeichnen, wie ne von der Berathung des Cultuselats fast unzertrennlich erscheint. Gelegentlich der am Dienstag be­gonnenen zweiten Veralhung des Cnltusetats konnte es sich Abg- Dr^Wmdt- horst nicht versagen, das Culturkampf-Gebiet wieder zu berühren, indem er an den Minister v. Goßler die Frage richtete, ob die Regierung eine organische Revision der Riaigesetze beabsichtige oder doch in der Mgen Session special, aesttze -ur Abhülfe der vom Redner vorgebrachten Beschwerdepuntte, die sich namentlich auf die Aufhebung der Priester.Conoicte bezogen , vorzulegen beab­sichtige. Namen« der Conservativen gab Abg. v. Hammerstein oie Erklärung ab, daß seine Partei einer organischen Revision der Maigefetze nicht abgeneigt sei, doch müsse man vorher über die Absichten der nationalliberalen Partei unterrichtet sein, in Folge deffen Abg. v. Eynern aus die von den Rational, liberalen am 17. April 1883 abgegebene Erstarung hinwieö. Der Kultus­minister erwioerte dem'Abg. Windthorst, daß die Erklärungen, welche die Regle- rung bezüglich der Revision abgegeben habe, in Aller Hande seien und von denen könr« sie weder etwas hlnzusügen, noch etivas hinwegnehmen. Die Frage der Revision der jMaigesetze veranlaßte noch eine langwieriger Debatte, an ivelcher sich besonders die Abgg. v. Schorlemcr-Alst, v. Hammerstein und von nationalliberaler Seite die Herren v. Epnern unb Pfaff beiheilig enunb welche schließlich auf die Frage nach der Stellung der Nationalliberalen im »Eultur- kamps" hinauslief. Die recht unerquickliche Verhandlung endete damit, daß das erste Kapitel des Cultusetats bewilligt wurde.

In dem Befinden der so schwer erkrankten Prinzessin Georg von Sachsen ist leider noch keine Befferung emgetreten. In Folge der Erkrankung der hohen Frau sind auch oie für die nächsten Wochen .n Aus- sicht genommenen größeren Festlichkeiten am Dresdener Hofe wieder abgesagt rvordem Gebiete der hohen Politik ist seit 8 Tagen wieder das Kapitel von der mitteleuropäischen Tripel-Allianz an der Tagesordnung, ^n erster Linie wird hierbei das Verhültniß Italiens zu den beiden Kai^ermachten erörtert und hieran so viel herumgedeutelt und gedüstelt, daß eigentlich kem Mensch aus der Sache klug werden kann. Die Insinuation derKölner Qeituna", Italien könne der deutsch - österreichischen Allianz vielleicht nur deshalb beigetreten sein, um sich in einem eventuellen Kriegegegen Frankreich Savoyen und Nizza wiederzuholen, wird von den ^aliemschen Blattern mit Keller Entrüstung zurückgewiesen und legten dieselben plötzlich eure ausfallende Hinneigung zu Frankreich an den Tag. Es ist indessen schwerlich anzunehmen, daß in der italienischen Politik nunmehr eine demonstrattve Wendung nach der srnn'östscken Seite hin eintreten werde und im römischen Cabmet wird man nuk zu M iMen, welch einen sichern Rückhalt Italien in der Freundschaft *u Oesterreich und Deutschland hat. . , . L r

Die fünftägige Redeschlacht im österreichischen ^69eor^neten5au^e über den Wurmbrandt'schen Sprachenantrag hat am Dienstag mit der Ableh­nung desselben geendet. Es ließ sich dieses Resultat unschwer voraussehen, aber man konnte wenigstens erwarten, daß eine der emgebrachten vermittelnden Tagesordnungen angenommen werden würde, aber auch dieses ist nicht geschehen undkalten Herzens" ging die ezechisch-polnisch-slowenisch-feudale Maioritat zur einfachen Tagesordnung über. Die Sprachenfrage hat nun hiermit vor­läufig ihre parlamentarische Erledigung gesunden, aber sie wird und muß trotz­dem die brennendste Tagesfrage in Oesterreich bleiben und die Mahnung, welche der Generalredner der Linken bei der Speeialdiseusston, der Deutlchbohme Menet, am Montag an die slavischen Abgeordneten richtete , sie mochten es nicht so weit kommen lassen, eines Tages zu erfahren, was die nationale Ehre der Deutschen in Oesterreich verlangen werde, war durchaus am Platze. BN der Untersuchung bezüglich der Mordaffaire Bloch sind noch keine bemerkens- werthen Resultate zu verzeichnen. m m

Die wirthschaftliche Krifis und der Rothstand der Pan,er Arbeiter beschäftigt noch immer die öffentliche Meinung in Frankreich m her­vorragender Weise. In der Deputirtenkammer, welche sich durchi 4 Sitzungen hindurch mit diesem Gegenstand befaßte, ergriff endlich auch der Dimisterprast- deut Ferru das Wort, um die Ansicht der Regierung darzulegen. Herr Ferry erkannte den Ernst der Lage zwar unumwunden an, indeffen meinte er, daß dieselbe vielfach sehr übertrieben dargestellt werde. Als Hauptursachen der Krifis bezeichnete der Minister die übermäßige Baulust, durch welche m Pans zahlreiche Bauten hervorgerufen worden wären, die sich nur schwer veimiethen ließen, und bann bie übertriebene Steigerung der Löhne, die der Concuttenz des Auslandes Thor und Thur öffne. Entschieden sprach er sichgegen Credit- bewilligungen zur Beseitigung der Knsis aus, die von ihm als Bettelsystem charakterisirt wurden. Positive Vorschläge zur Linderung d-s Rothstanbes scheint aber Herr Ferry nicht gemacht zu haben und doch muß tn diefer Be

Großherzoglicher unterbreitet:

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«ehung von Seiten der Regierung etwas geschehen. Vielleicht, daß die wertere Berathung über die wirthschaftliche Krisis, welche die Deputirtenkammer am Donnerstag wieder ausgenommen hat, einen Ausweg zeigen wird.

Seit der Auslösung der spanischen Cortes durch das Mini­sterium Canovas del Castillo ist in dem Parteigetriebe Spaniens eine gewisse Ruhe einqetreten. Es dürste dies indeffen nur die Ruhe vor dem Sturme sein unb das gegenwärtige spanische Cabinet trifft denn auch alle Vorkehrungen, um sich gegen denselben zu sichern, möge er nun von einet Seite kommen, von welcher er wolle. Unter Anderm hat die Regierung bechloffen, alle Banket» anläßlich des Jahrestages der Proklamation der Republik am 11. gebruar zu verbieten. Freilich wird dieser Beschluß unter den ipanstchen ^epubWanerti niet böses Blut machen, aber von der bekannten Energie L-ennor Castillo 8 steht :u erwarten, daß er ihn unter allen Umständen durchführen wirb.

^n der eqy p tisch en Frage concentrirt sich gegenwärtig das Haupt- intereffe aus die Mission General Gorbon's nach dem Sudan. Derselbe besinbet sich jetzt unterwegs nach seinem Endziel Khartum; die reichlichen Geldmittel, welche ihm von der egyptischen Regierung zur Verfügung gestellt worden irnch taffen ein erfreuliches Resultat feinet Mission erhoffen, denn mit Golb aßt sich auch bei den uneivilisirten Eingeborenen des Sudan viel, wenn nicht Alles, er­reichen. In der Begleitung Gorbon's befindet sich der neue Sultan von Dargor, Emir Abdel Schakut, an welchen die egyptische Regierung bieje ausstandifche

Versammlung sind vollständig zu Gunsten des jetzigen Präsidenten von Peru, des Generals Iglesias, ausgefallen. Die neue Nationalversammlung soll zu nächst den Friedensvertrag mit Chile ratificiren.

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von Osthofen noch Westhofen; von Sprendlingen nach Wöllstein. , .

1 DarnrNadl, 31. Januar. sZweite Kammer der Lanostande.j In der b°utla°n Sitzung d-fatzsi sich dl- Kamm-? zuerst mit d-r R-c°mmunlcatl°n -rst-r Kammer die Eisenbahnen von localem Interesse und'die Straßen­bahnen detr. Der Ausschuß beantragt bezüglich oetz ersten Punktes der bestehenden Differenzen (3' Absatz des Art. 3) den Schlußsatz, wonach die tnteressirten Gemarkungen rc. durch das jeweilig zu erlassende Gesetz zu bestimmen waren, zu streichen und den erftcn Absatz des Att 4 so zu fassen, daß der Kreisausschuß, rejp. Provinzlalausschuß bet etwaigem Streit zwischen Gemeinden zu entscheiden habe, nicht nur über das ^"hüU- in welchem die Kosten von den Gemeinden rc. zu tragen sind sondern auch über bie ftraae ob die Kosten für den Geländeerwerd oder die Geldbeiträge, welche von Gemeinden auf Grund dieses Gesetzes etwa in Anspruch genommen werden, ttn ostertt- lich7n Jnterche von der einen ober der andern G.metnde ober von mehreren gemein- schaftltch zu tragen sind. Instruction festgesetzt wissen, welche Ge-

meinhen nm3^abnbau betöeS ftien und in welcher Weise die Be.tragspflicht der "nz-ln-n G-m-lnd-n sich mrhaU-, Indem bet Mangel einer b-stlmml-n Verordnung bie anÄein^ b^denkliche^Anrre des Gesetzes hervor. Nachdem jedoch Minifterialrath in k über die berührten Angelegenheiten Aufklärungen gegeben, welche dieselben zur erledtaten wurde der Entwurf nach den Ausschußanträgen, die mit Ausnahme^ des vorerwähnten Punktes auf Beitritt zu den Beschlüssen erster

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