GiehenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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Dann ergriff Reichsleiter Rosenberg das Wort zu einer Rede, die immer wieder von lebhaftem Beifall unterbrochen wurde. Der Reichsleiter führte u. a. folgendes aus: Das ganze deutsche Volk hat es heute verstanden, daß'wir in der ent scheid enst en Epoche der deutschen Geschichte im Kampfe für den inneren Bestand und für unsere eigene Revolution stehen. Es gilt für uns, inner« l'ch Stellung zu nehmen zu den Fragen des Schicksals, die nunmehr an jeden herangetreten sind. Das deutsche Volk trägt die Folgen der Taten der voran gegangenen Generationen. Die großen Schöpfungen in der Weltgeschichte entstehen niemals in Zeiten bürgerlicher Zufriedenheit, sie entstehen nür im Kampfe zwischen Mächten und Mächten, zwischen Völkern und Völkern, zwischen Weltanschauung und Weltanschauung.
, Als 1933 Mols Hitler zur Macht kam, hat die nationalsozialistische Bewegung Deutschland vor einem unentrinnbaren Untergang gerettet. In dieser Zeit ist die Arbeit unserer alten Gegner in größter Stärke weitergegangen. Heute kämpft Großdeutschland um feine wohlerrungene Freiheit. In dieser Auseinandersetzung habey wir die Pflicht, nicht mir die Taten der Vergangenheit zu erkennen, sondern
RSG. Reichsleiter Alfred Rosenberg sprach am Sonntagvormittag im Schumann-Theater in Frankfurt a. M. zu dem Politischen Leiterkorps der Partei, den Führern und Führerinnen der Gliederungen und angeschlossenen Verbände
in ihren menschlichen Nöten Verständnis entgegenzubringen.
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Der letzte Beifall der Kundgebungsteilnehmer bewies, daß die Rede des Reichsleiters lebendigen Widerhall gefunden hatte. Kreisleiter Hollenders schloß die Kundgebung mit dem Gelöbnis der Treue zu Führer und Reich.
Alfred Rosenberg vor dem Führerkorps der Partei.
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Montag, 24. Mai M3
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Deutschland verteidigt dreitausend Jahre europäischer Kultur
Gegen die zersetzenden Mächte von Bolschewismus, Kapitalismus und Weltjudentum, ^ielchslerter Alfred Rosenberg sprach auf einer Kundgebung in Limburg.
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wollten: Auflösung und Vernichtung des deutschen Volkes. Roosevelt verlangt die bedingungslose Kapitulation, und Stalin will das ganze deutsche Volk heranziehen, um die zerstörten Gebiete in seinem Lande wieder aufzubauen. Das bedeutet für uns die ewige Sklaverei. Der Bolschewismus, der Weltkapitalismus, das Weltjudentum haben sich also zu- sammengetan, um Deutschland zu vernichten. In England finden sich konservative Minister und christliche Bischöfe zusammen, um unter den roten Fahr'en für den Sieg des Bolschewismus zu beten. England erklärt sich damit für die bolschewistische Zersetzung. 9m Osten werden 3 0 0 0 Iah r e europäischer Kultur verteidigt. 9n diesem Kampfe ist der Begriff Europa nicht mehr eine Redensart, wie sie in Genf 14 Jahre lang geführt wurde, sondern er ist für uns eine reale Tatsache m diesem Ringen geworden. Der größte ^Schildträger in diesem Kampfe ist heute das nationalsozialistische Deutschland. Diesem Deutschland schlägt heute ein Haß entgegen, wie er schlimmer nicht gedacht werden kann. Liber auch im deutschen Volke wächst ein Gefühl heran, das es früher nicht kannte. Auch im deutschen Volke beginnt heute eine Welle des Hasses. Man kann seinem Gegner auch Achtung entgegenbrrngen, wenn er eine Größe hat. Aber gegenüber solchen Gegnern, mit denen wir eS letzt zu tun haben könüen wir keine Achtung auf- brmgen. Denn unser Haß ist heute mit Verachtung gepaart und mit Ekelgefühlen. Es gab einst eine 3eit in Deutschland, da die Staatsmänner zuviel Rücksicht auf das demokratische Paris und London nahmen. Dies führte zum weltanschaulichen Bankrott. Heute stehen wir anders da. Heute haben wir den Kampf gegen Demokratie und Marxismus und feine Zersetzungsteile siegreich bestanden. Zum erstenmal ist in der deutschen Geschichte Weltanschauung u n d staatliche Macht eine einzige Größe geworden.
Deutschland, das stärkste und größte Volk in der Mitte Europas, war in Gefahr vom Osten überschwemmt zu werden. Wir aber werden es verhindern, noch einmal durch die jüdische Propaganda aus Neuyork und London uns im Innern zerreißen 3U lassen. Deutschland hat die Aufgabe, siegreich durch diese Prüfung hindurchzukommen. Deutschland hat auch für Europa die Aufgabe, seine Ernährungsbasis sicherzu st eilen. Wir erblicken gerade im Offen diese Aufgabe. Der Osten kann
stellen. Finnen, Polen, Letten, Esten, Litauer und andere erfreuten sich angeblich des besten Wohlergehens.
Das Echo war in den angelsächsischen Ländern durchaus das erwartete. Anglikanische Kirchenfürsten gerieten in fromme Verzückung, amerikanische Senatoren klatschten Beifall, die Mitglieder des englischen Oberhauses nickten wohlgefällig über diese neue Fassade des Bolschewismus. Ersparte sie ihnen nicht, sich zu schämen, wenn sie des neuen Verbündeten gedachten?
Was aber war d i e Wirklichkeit? Sie unterscheidet sich durch nichts von dem, was zum Schrecken der ganzen Welt seit 2V-I ah r zehnten das Wesen des Bolschewismus ausmacht. Heute wie damals ist der Atheismus die Staatsreligion, heute wie damals sterben Priester durch Mord wie der Metropolit der Ukraine, der am gleichen Tage von Politruks erschossen wurde, als man in Moskau einen Aufruf mit feinem Amtssiegel herausgab. Heute wie damals steht der jüdische Spitzel hinter den Rotarmisten. Heute wie damals sterben jährlich zu Tausenden die Angehörigen von den Bolschewisten verschleppter fremder Nationalitäten. Heute wie damals ist das Massengrab das Denkmal bolschewistischer Kultur, der Hungertod die Fasson für diejenigen, die nicht gewaltsam aus dem Leben geschafft werden.
Die Auflösung der kommunistischen Internationale ist das letzte Glied in der Kette dieser von Stalin auf Ratschlag der Juden verfügten Maßnahmen, die der Welt über das Wesen des Bolschewismus Sand in die Augen streuen sollen. Sie ist zugleich das raffinierteste Manöver, das bisher erdacht wurde. Die Auflösung der kommunistischen Internationale'fällt zeitlich mit dem Besuch des von Roosevelt in besonderer Mission nach Moskau entsandten ehemaligen Botschafters Davies .zusammen. Davies war der Träger eines persönlichen Schreibens des amerikanischen Präsidenten an Stalin. Die Vermutung liegt nahe, daß es der Roosevelt- Brief war, der Stalin die Anregung zur Liquidation der Dritten Internationale gab.
Diese Vermutung wird zur Gewißheit, wenn man die Schwierigkeiten überbl'ckt, die Roosevelt daraus m erwachsen drohen, daß die amerikanischen Kommunisten dis einzige organisierte
für kommende Zeiten seine Sicherheit geben. Unsere Soldaten kämpfen im Osten für diesen großen yiaum. Noch nie hat ein Krieg einen so positiven Sinn gehabt, auch für die Ostvölker selbst, wie - .fi . ~ , .. , . . dieser Krieg -im Osten. Die Nöte des Alltags sind
uns auch ihrer tn der Gegenwart würdig zu er- in allen Dingen an uns herangetreten. Deshalb ist weifen. Wir wissen, was die Gegner uns zugedacht es Pflicht aller jener Menschen und Dienststellen die haben. Es ist dasselbe, was sie schon 1918 tun I in irgendeinem Vorgesetztenverhältnis stehen allen
NSG. Die Kreisstadt Limburq stand am Samstag ganz im Zeichen des Besuches des Reichsleifers Alfred Rosenberg. Weit über 12 m Partei- und Volksgenossen, die aus dem Lahngebiet und dem Westerwald gekommen waren, füllten den Adolf-Hifler-Platz, um Zeuge einer einzigartigen Kundgebung zu sein Als Reichsleifer Rosenberg in Begleitung des Gau- leifers die Siatfe der Kundgebung betrat, wurde er. m!f begeistertem Jubel empfangen. Gauleiter unb Reichsstatthalter Sprenger brachte feine Freude darüber zum Ausdruck, in Limburg, der Zentrale des Wesferwckldes, Alfred Rosenberg, E.,^frigsten Verfechter der nationalsozialistischen Weltanschauung, begrüßen zu können. In einem kurzen Rückblick erinnerte der Gauleiter an die Zeiten der inneren Zerrissenheit des deutschen Volkes, an eine Zeit, in der es von fremdem Geist zersetzt seine geistige und seelische Haltung verlohn hatte. Der Führer habe die fremde Gefahr rechtzeitig erkannt und es unternommen, die Wiedergeburt des deutschen Volkes herbeizuführen. Aus den besten völkischen Kräften schuf er seine Weltanschauung und gab so dem deutschen Volk wieder die Kraft zur Selbstbesinnung. Es gäbe niemanden, der in der Lage wäre, den Kampf um oie Seele des deutschen Menschen besser zu schildern als Reichsleiter Alfred Rosenberg, der engste Mitarbeiter des Führers.
Bsrlkn, 22. Mai. (DRV.) In der bolschewistischen „P r a w d a" wird eine „Entschließung des Dollzugskomitees der Kommunistischen Internationale" veröffentlicht, die glauben machen will, daß . die Kommunistische Internationale als führendes Zentrum der kommunistischen Bewegung in den einzelnen Staaten a u f g e 1 ö ft werde. Mit jüdischer Rabulistik wird erklärt, daß die Organe der Kommunistischen Internationale „von ihren bisherigen Verpflichtungen befreit" wurden. Zll der Erklärung, die den feit langer Zeit größten Agitationstrick der Anti-Achsenmächte darftellt und offenbar aüf einen vor zwei Tagen in Moskau durch den Botschafter Davies übergebenen Brief Roosevelts zurückzuführen ist, teilt die - „Prawda" bezeichnenderweise mit, daß sie „mit Zustimmung" einer Reihe von Kommunisten aus zahlreichen von bolschewistischen Umtrieben inzwischen befreiten Ländern erlassen worden sei. Es wurden dabei eine Reihe meist jüdischer Namen aufgezählt, die „für Italien", „für Spanien", „für Rumänien", „für Finnland" und andere Länder in Moskau ausgehalten werden., Mit der Mitteilung solcher Beteiligung an dem Moskauer Schwindelmanöver wird dieses selbst als allzu dreiste jüdische Spekulation auf die menschliche Dummheit entlarvt und die unverrückbaren gemeinsamen jüdischen Vernichtungspläne der Plutokraten und des
| Bolschewismus enthüllt. *
Dazu schreibt die „D e u tsch e di p lo m a tisch e Korrespondenz": Dieser Vorgang kommt nicht i überraschend. Je länger der Krieg dauert, desto spür- I barer traten in der Sowjetpolitik Tendenzen zutage, den Bolschewismus salonfähig zu machen. Das internationale Judentum leistete dabei wirkungsvolle hilfsstellung. Schon längst waren die Juden dazu übergegangen, die Sowjetunion mit ihren Belangen zu identifizieren, vor allem was die außenpolittfchen Ziele des Bolschewismus anbetraf. Der Jude Litwinow war es, der die führenden Männer der Sowjetunion, vornehmlich aber Stalin, zu der Erkenntnis brachte, daß das bolschewistische Ausland selbst nach seinem Kriegseintritt an der Seite der angelsächsischen Plutokratien von der übrigen Welt durch eine breite Schicht des Miß - trauens getrennt wurde. Die doppelseitige Gestalt der östlichen Räterepublik als große Land-
Jn dieser entscheidenden Auseinandersetzung haben sich ungeheure Möchte verbündet. Deutschland macht alle Anstrengungen, um nunmehr in diesem Endkampfe zu bestehen. In diesem Endkampf sind heute viele Völker Europas an seine Seite getreten. Wenn wir für ganz Europa kämpfen, bann, um ganz Europa für den Kampf gegen die zersetzenden Mächte zu gewinnen. Im übrigen stehen wir vor dem Abschluß eines geschichtlichen Experiments. Jahrhunderte ist Deutschland das Zentrum der europäischen Macht gewesen, bis es zerfiel und mit ihm die Struktur der europäischen Staaten. Während sich Deutschland in inneren Kämpfen zerriß, hatten die anderen Völker die Möglichkeit, ihre Kraft in Europa zu erproben. Frankreich wurde das führende Land. Mit dem Versinken bes französischen Experimentes begann bann der englische Aufstieg. Dann kam die Zeit des Völkerbundes, die uns noch in aller Erinnerung ist. Heute bedeutet der Bolschewismus den letzten Versuch, Europa zu zersetzen und niederzuwalzen. Wir sehen heute die Geschichte der Vergangenheit und der Gegenwart so, daß Deutschland unter Adolf Hiller nach den mißlungenen Experimenten nunmehr sein legitimes Erbe wieder antritt. Wenn das deutsche Volk den Sinn dieses Entscheidungskampfes begreift, wird auch die moralische Kraft der deutschen Nation nicht erlahmen, sondern im Bewußtsein seiner Sendung erst recht alles mobilisieren, und der deutsche Soldat wird das Banner des Deutschen Reiches hochhalten, um diesen Krieg zu einem siegreichen Ende zu führen.
politische Partei darstellen, die uneingeschränkt begeisterte Anhänger der Roosevel-Poli- tik sind. Selbst die politische Naivität des amerikanischen Volkes geht nicht soweit, um nicht durch diese Zustimmung mißtrauisch zu werden. Das amerikanische Volk frag! sich heute, ob eine Politik, die vorbehaltlos nur von derjenigen Partei in den USA. unterstützt wird, die auf ihre Fahnen den internationalen Umsturz geschrieben hat und ihre Direktiven zugegebenermaßen aus Moskau, d. h. vom Ausland empfängt, mit dem amerikanischen Interesse identtsch ist. Roosevelt droht —# bas hat sich vor allem beim Bergarbeiterstreik gezeigt— über der begeisterten Zusttmmung der amerikanischen Kommunisten mehr und mehr das Vertrauen der übrigen amerikanischen Arbeiter zu verlieren. Aus diesem Dilemma soll ihn die von Stalin dekretierte Auflösung der Kommunisttschen Internationale, d. h. die Aufhebung des internattonalen Charakters der amerikanischen Kommunistenpartei, befreien.
Für Stalin ergab sich die Zweckmäßigkeit einet? solchen Maßnahme um so eher, als er dadurch auch d i e Stell un g der Kommuni st en in England wesentlich erleichtert. Dort hat die britische Labour Party das zweimalige Gesuch der englifchen Kommunisten um Vereinigung der beiden Organisationen mit dem Hinweis auf die internationale Bindung der englischen Kommunisten abgelehnt. Dieser Vorwand entfällt jetzt. Der britischen Labour Party wird durch die Auflösung der Kommunistischen Internationale die einzige Waffe aus der Hand geschlagen, mit der sie sich gegen den Versuch der britischen Kommunisten wehren konnte, durch eine Parteifusion die britische Labour-Bewegung in kommunistische Hände zu bringen.
Aehnliches gilt für alle übrigen Länder, in denen kommunistische Bewegungen ober Parteien existieren. Die Auflösung der kommunistischen Internattonale gestattet den Kommunisten aller fiänber, nunmehr im nationalen Gewände aufzutreten. Das Stali.N'sche Dekret ist also letzten Endes nichts anderes als ein Trojanisches Pferd, um die Kommunisten anderer Länder um so leichter in den Sattel zu heben. An die Stelle der Dritten kommunistischen Internationale tritt bie Vierte Internationale des Stalinschen Bolschewismus, die sich auf ein weit verzweigtes Netz nationalfrifierter Kommunistenparteien stützt.
Wie diese Maßnahme gegenüber dem Vollzugsausschuß der kommunistischen Internattonale in Moskau begründet wurde, ist nicht schwer zu erraten. Man braucht nur an die vom französischen Gesandten Gcmssen in Stockholm ausgezeichnete, über die Sowjetgesandtin Frau Kollontay erhaltene Erklärung des stellvertretenden Sekretärs der Kommunisttschen Partei Kaganowitsch zu erinnern, der den Mitgliedern des Polit-Büros des Zentralkomitees der KP. und des Exekuttvkomitees der Dritten Internationale im März 1933 zurief: „Es ist ebenso verbrecherisch wie lächerlich zu erklären, daß die Sowjetregierung Versprechungen ober Garantien für bare Münze nimmt. Genossen, glaubt doch nicht, daß wir Papierfetzen, Abmachungen, Verträgen ober Verpflichtungen irgendeine Bedeutung zuerkennen." Damit wäre über die Auflösung der Dritten kommunistischen Internattonale genügend gesagt. Sieändertnichts, aber auch gar nichts an dem Doppelgesicht des bolschewistischen Rußland. Die einzige Lehre, die die übrigen Völker aus dieser Maßnahme ziehen können, ist die einer erhöhten Wach samteit,
durch eine Begrüßungsansprache von Gauleiter unb Reichsstatthalter Sprenger eingeleitet wurde, diente der Ausrichtung des Führerkorps der Partei im Kampfe für Großdeutfchland. Am Samstag hatten auf einer Tagung des Gauschulungsamtes der Stabsleiter des Reichsleiters Rosenberg Dr Stellrecht, sowie die Bereichsleiter Otto und Schmidt gesprochen.
Angriffe gegen die Kaukasus-Küste.
Angriffe leichter deutscher unb italienischer See- ftreitf raffe gegen die sowjetische Versorg gungsschiffahrt an der Kaukasusküste des Schwarzen Meeres werden in den Wehrmachtberichten der letzten Tage wiederholt gemeldet. Dies« Vorstöße gegen eine von den der deutschen Wehrmacht zur Verfügung stehenden Stützpunkten recht entfernte Küste weist auf eine besondere Bedeutung der sowjetischen Versorgungsschiffahrt gerade in diesem Teil des Schwarzen Meeres hin. Dabei spielt Transkaukasien für bie sowjetischen Streitkräfte südlich Noworossijsk die Rolle einer Versorgungs* basis. Die Erzvorkommen Armeniens und die Kohlenlager im wesllichen Georgien waren die Grundlage für den Ausbau einer transkaukasischen! Rüstungsindustrie. Ferner kommen über den Ira» und Baku nach den Schwarzmeerhäfen Transkaukasiens Bakum und Pott die Kriegslieferungen, bie Großbritannien und bie USA. über die Sudroute, also um bas Kap der Guten Hoffnung unb durch beii Persischen Golf, den Sowjets zukommen lassen.
Die ganze Kaukasusküste zieht sich über eine Entfernung von über 500 Kilometer von Nordwesten nach Südosten hin. Davon befindet sich der nord- weslliche Teil seit dem Herbst vergangenen Jahres in deutscher Hand. Südlich von Noworossijsk, dem größten Hafen dieser Küste, befindet sich der süd- lichste Punkt der Ostfront. Das übrige Gestade, bis zur türkischen Grenze, wird von den Sowjets beherrscht.
Etwa von Anapa bis südlich Suchum drängt sich das mächtige Kaukasus-Gebirge bis hart ans Meer^ So schmal ist der Küstenstrich, daß die Küstenstädt- chen zuweilen auf den Bergabhängen nisten. Das mag vielleicht sehr malerisch aussehen, ist aber höchst unbequem unb unwirtschaftlich. Zahllose Gebirgsbäche unterbrechen die Küstenlinje und erschweren den Landverkehr längs der Küste.
Noch vor eineyi Menschenalter gab es keine durchgehende Straße zwischen den Kurorten und Hafen- städtchen Tuapse und Suchum — so schmal ist eben der Küstenstrich unb so groß bie Schwierigkeiten, bie ber Straßenbauer zu überwinden hat. Heute freilich zieht sich eine enge Straße entlang der Küste. Sie überspannt bie Mündungen ber Bäche, bie im Frühjahr unb im Sommer oft zu reißenben Strömen werden, unb bohrt sich in ben dunklen Fels ein.
Aber eine durchgehende Eisenbahn bestand längst der Küste bis Kriegsausbruch nicht. Zwar soll der
macht unb als Trägerin der auf den internationalen Umsturz hinarbeitenden, von Moskau gelenkten kommunistischen Bewegung warf einen Schatten, ben zu überspringen selbst biejenigen schwierig fanden, die das Kriegspotential der Sowjetunion für ihre eigensüchtigen Zwecke zu nutzen hofften unb es darum an offiziellen Freundschaftsbeteuerungen für Moskau nicht fehlen ließen. ।
Nach dem Scheitern des ursprünglichen Planes von Stalin, der der Sowjetunion im Kampf der Weltmächte die Rolle des lachenden Dritten zuwies, dssr seine Kräfte bis zu dem Augenblick spart, wo die der übrigen erschöpft sind, mußte bie Sowjetpolitik neue Wege suchen. Sie wußte beweisen, daß der bolschewistische Reoolutionsstaat, ber von seinem Gründer Lenin als die Zelle des Weltumsturzes proklamiert worben war und dessen außenpolitischen Ziele sich darum niemals auf internationale Zusammenarbeit richteten, sondern immer nur auf Unterwerfung aller übrigen Mächte, bündnis- fähig war. Dies bedingte Veränderungen vor allem in der Fafsade des Bolschewismus. Die jedermann sichtbaren Schönheitsflecke im äußeren Bild des Sowjetstaates mußten beseitigt werden. Daß dies nichts mit einer echten Wandlung zu tun hat, liegt auf der Hand. Auf eine solche konnten die Machthaber des Sowjetregimes um so eher verzichten, als bie hermetische Äbschließung^des riesigen Landes Berichte über die inneren Verhältnisse nur äußerst spärlich hinausließ.
Im Zuge dieser von Stalin aus rein außen- politischer Zweckmäßigkeit befohlenen Tarnung der wahren Natur des bolschewistischen Staates wird die Welt seit Monaten mit Nachrichten überschüttet, die die Sowjetunion in einem neuen Lichte zeigen. So ist die Rede von Seelenmessen in überfüllten Kirchen, von patriotischen Aufrufen orthodoxer Mettopoliten, von Gebeten für die Rote Armee, von Schenkungen, die Klöster der Roten Luftwaffe machen. So ist berichtet worben über bie Abschaffung des Kommissarwesens in der Sowjetwehrmacht, über die Wiedereinführung von Orden unb Achselstücken unb anderer Traditionen aus der Zarenzeit. Hierhin gehört die Ernennung von Stalin zum Marschall der Sowjetunion. Endlich wurden von Moskau Beschreibungen in alle Welt gesandt, die bie Sowjetunion als Wohltäterin fremder Nationalitäten dar-
I Raffiniertes Tarnungsmanöver ändert nichts am wahren Charakter des jüdischenBolfchewifienstaates
An die Stelle der Komintern tritt die vierte Internationale national frisierter Kommunistenparteien. - Erhöhte Wachsamkeit Europas.


