Ausgabe 
23.2.1943
 
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Der neue Erfolg unserer Ll-Boote

Lamps gegen die feindliche Schiffahrt fort und oer-

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Flacht Spreng- und Brandbomben auf einige

enkten im Atlantik und vor den nord-

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je es sich zur Zeit dort erlauben können. Aus ) starke '.tlantik hält das stürmische und unsichtige $51

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Adolf Hitler.

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ZU

Der Wehrmachtbericht

Aber die Zuhälter dielt Hasses und der Dernlcyl

Zeder Deutsche ein Kämpfer für den Sieg

em bolschewisttsches Grab schon geschaufelt ist!

Der Scneralinspekteur für die Panzerwaffe.

er nihilistischen Doktrin des stung sehen nicht, daft ihnen

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Ilichko, was groß ist auf dieser Welt, ist den Menschen geschenkt worden. Alles muß bitter er-

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Llmfassungsversuch der Bolschewisten

-wischen Donez und Dnjepr zerschlagen

iark gesicherten Geleitzügen heraus 15 Schiffe mit <03 OOO BRT.. eine Korvette, ein Begleitboot. ein 5orposleuboot und vier Transportsegler. Lin wei- ttes Arachtschiff wurde torpediert.

trotz schwierigster Wetterlage.

Charkow griff der Feind auch gestern erfolglos unsere Stellungen an.

Starke feindliche Angriffe südlich und nord­östlich Örel wurden in heftigen Kämpfen bei dichtem Schneetreiben abgeschlagen. Eine deutsche Kampfgruppe vernichtete im Gegenangriff die Masse einer sowjetischen Schibrigade.

Im nördlichen Teil der 0 st front fanden am gestrigen Tage nur Kampfe von örtlicher Be­deutung statt. Bei einem eigenen Angriffsunter- nehmen verlor der Feind außer zahlreichen Toten mehrere hundert Gefangene, 12 Panzer und eine große Anzahl Waffen.

Vie Luftwaffe nutzte die Besserung des Flug- wetters aus und griff mit starken verbanden in die Lrdkämpfe ein.

An der Nordfroat fchosten deutsche Jager am gestrigen Tage 31 sowjetische Flugzeuge ab. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt.

Züge, die außerdem im Bereich der Luftwaffen- sicherungen liegen. Trotzdem war os den deutschen U-Booten möglich, auch hier erhebliche Erfolge ga erzielen.

auch

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das an* nweifufrS obgekßl

Oie Gondermeldung.

Mv. Aus dem Führerhauptquortier.

2. Febr. Vas Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Trotz schwerster Stürme und unsichtigen Wetters ätzten die deutschen Unterseeboote den

Der Führer hat wie schon von uns gemeldet Generaloberst Guderian zum Generalinsvekteur für die Panzerrvasse ernannt (Scherl-M.)

Ausladepunkte dcrMurmanbahn wurden erneut mit gutem Erfolg bombardiert.

3n Tunesien wurden die Angriffe fortgesetzt und östlich von Tebessa starke Teile einer englischen Panzerdivision vernich­tend geschlagen. Sturzkampsflugzeuge zer­sprengten Panzerbereitstellungen des Feindes. Ein Tlachtangriff auf Tobruk verursachte im Hafen und in der Stadt große Zerstörungen.

Britische Flugzeuge warfen in der vergangenen

Mittelmeerhüfen aus

Ssvrcchanslbluß 2251 Druck und Verlag:

ckeckÄe Franks!/M. vrühlscheUnlverfitätrdruckereiv.Lange

Vllv. Aus dem Füheerhauptquartier, M Zebr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt foannt:

Jeindliche Angriffe gegen die Tlordfront des K u - EU-Brückenkopfes wurden durch deutsche <> rumänische Truppen zerschlagen. Der Feind rbe im Gegenangriff mit hohen blutigen Ver­ben zurückgeworfen. 3m Donezgebiet und lordwestlich davon versuchten die Sowjets neben ^reichen örtlichen Angriffen mit zusammengefaß-

Kräften an mehreren Stellen unsere Abwehrfront I» durchbrechen. Sie wurden in schweren Kämpfen eckustreich abgewiesen. Feindliche Verbände, die ** einer weitausholenden Umfassung zwischen ^"nez und Dnjepr die Verbindungen zu unse- " Front im Donezaebiet abschneiden sollten, wur- von deutschen Truppen des Heeres und der Men-ff in Flanke und Rücken gefaßt l«d zerschlagen. 3n diesem Abschnitt setzten ornpf- und Rahkampffliegergeschwader 25 feind-

Panzer außer Gefecht, vernichteten mehrere bfoere Geschütze und zahlreiches Gerät. Der Femo ^e hier besonders hohe blutige Verluste.

5m Baum westlich und nordwestlich

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Englands Huldigung für Moskau

Don unserer Aerli ner Schriftleitung.

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eleitzua erhalten haben.

? Die Geleitzü ae find zumeist durch Zerstörer, Torpedoboote und Korvetten, und in ihrem Aktions- trrcich auch durch die Luftwaffe des Gegners stark ^sichert. Die Erfolge der deutschen U-Boote sind orgefichts dieser umfangreichen Sicherung um so tiger zu bewerten. Aber auch Einzel fahrer, he gegenwärtig wieder in stärkerem Maße aus- tieten, wurden mit Erfola angegriffen. In der bri- 'd)en Oefsentlichkeit ist Die Frage noch nicht ent- shieden, ob Geleitzügen oder Einzelfahrern der Bor* ifl zu^geben ist Da sich immer wieder zeigt, daß «s Geleitzugsystem keine Gewähr mehr für Sicher-

Wenn man bedenkt, daß Winston Churchill noch im Jahre 1940 mit den schärfsten Worten gern das Wesen und die weltrevolutionären Ziele oes Bolschewismus Stellung nahm, während nunmehr

lüfte an Menschen und Walsen hatten die Sowjets durch massierte Angriffe unserer Luftwaffe, die, von der aufreißenden Wolkendecke begünstigt, feindliche Panzerformationen z-usanrmenfchlug.

Im Raum westlich und nordwestlich Charkow scheiterten erneute feindliche Anariffe am zähen Widerstand unserer Truppen. Die Vorstöße der Bolschewisten verloren an Kraft, da unsere Luft­waffe durch Bombenwürfe und Bordwaffenbeschuß den Anmarsch Der sowjetischen Reserven und Marsch­kolonnen erheblich verzögerte und das verspätete Eintreffen der Verstärkungen die feindlichen An­griffsbewegungen lähmte. Im Raum südlich, süd­östlich und norhöjtüd) Drei griff der Feind im Schutz heftigen Schneetreibens, das sich bisweilen zum Sturm steigerte, an mehreren Stellen an. Bis auf sofort abgeriegelte und im Gegenstoß bereinigte Einbrüche blieben die Bolschewisten ohne jeden Er­folg. Seinen stärksten Stoß führte der Feind von Nordosten her mit Unterstützung von 22 Pan­zern. In erbittertem Ringen wurden 13 vernichtet. Der Rest mitsamt der begleitenden Infanterie wurde zurückgetrieben. Bei Gegenstößen an einem anderen Abschnitt dieser Front nahmen unsere Truppen mehrere Ortschaften und vernichteten große Teile einer sowjetischen Schibrigade, ym Norden der Ostfront hat sich der Feind von feinen schweren Ver­lusten der vorigen Woche noch nicht wieder erholt, so daß sich nur Kämpfe von örtlicher Bedeutung entwickelten.

Die Amerikaner haben zur Zeit doppelte Sorgen, tie Schiffsraumnot wird angesichts Der Tätigkeit l*r deutschen U-Boote und des dringenden Nach* ihubbedarfs der in Uebersee eingesetzten amerika- lischen Truppen immer kritischer, außerdem ist die -chlappe der Amerikaner in Tunesien größer, als

Annahme bon Anzeigen für die MittaaSlnnnmer bis 8' »Ubr deöBvrmittagS

Anzeiaen-Breife:

Anzeigenteil 7 Rps.^je mm bei 22 mm Heilenbreite, Wertteil fiO Rvf. je mm bei 70 mm Beilcnbrcite

Nachlässe:

Wiederholung Malstassel I AbsclilüsscMengenftafseiN Platzvorschrift (uortieripe Vereinbarung)°'emehr

Das höhere Gesetz.

Daß er in seinem Betriebe mehr sieht als eine Verdienstmöglichkeit, als die Quelle persönlichen Wohlstandes, das gehört zur -Ehre des Deutschen Kaufmannes, Der diesen Namen verdient. Daß ein einziger .Handwerker oft das Vermächtnis und Erbe von ganzen (tzefctstechterfolaen in sich trägt und treulich hütet, das macht ihn eben zu einem baut schen Meister. Die Frau, die für den einberufenen Thann auch unter ungünstigen Bedingungen das Geschäft betreut, hat durch die Tat bewiesen, daß sie in ernster Stunde auf Ihrem Posten stehen will. Der treue alte Arbeiter und Angestellte, Der im Vesten Sinne Treuhänder eines Unternehmen» wurde, als ihn Die Stunde rief, macht uns stolz auf alle Die Namenlosen, die wie er gehandelt Haven.

führenDe britische Politiker vorriesigen Sowjet- sahnen mit Dammer und Sichel" ein Loblied auf Stalin und seine Schergen fingen, wird erst klar, wie weit die Initiative den Kriegshetzern an der Themse schon entglitten ist, ja, daß sie längst williaen Handlangern Der von ihnen ehedem so scharf gegeißelten Sowjetunion geworden sind. Was

Mit Den jetzt veröffentlichten Versenkungen steigt Die Zahl Der bisher im Februar durch Die deutschen U-Boote vernichteten Tonnage auf 45 Schisst mit 315 OOO BRT. Der USA.-Vizeadmiral Andrew» bat dieser Tage, wie aus Neuyork gemeldet wird, in einer Rede bei Der Ueberreichung Der Offiziers- Patente an 1270 Marlne-Offiziersanwarter Der USA. folgende bezeichnende Feststellung gemacht:Der jetzige deutsche U-Boot/Krieg ist der verhee­rendste, den die Welt je kannte." Der englische Unterhaus-Abgeordnete Lord W Inster hat das Problem ganz richtig erkannt, rocim er in DerDal­itz Mall" festgestellt hat, daß England Der U-Boot­gefahr Herr werden müsse, wenn es eine Nieder­lage oerm eiben wolle, und daß England Den Krieg ganz bestimmt verlieren werde, wenn es nicht In der Lage fei, seine Verbindungswege zur See ausrecht zu erhalten. Denn der U-Boot-Krieg werde mit echt deutscher Gründlichkeit geführt, und zwar mit einer Gründlichkeit im besten Sinne des Wortes. Wie rich­tig Lord Winster Die Entwicklung sieht, zeigt Die letzte Sondermeldung, Das deutsche Volk aber dankt den tapferen U-Boot-Besatzungen für ihren Beitrag zum deutschen Steg.

heil bietet, lassen die Engländer und Nordameri­kaner jetzt oft schnelle Schisst als Einzelfahrer Den Ozean überaueren. Aber auch diese Gegner wur­den von unseren U-Booten aufgespürt, erlaßt und vernichtet. So ist in der üorliegenben deutschen Sondermelduna ein 6000-BRT.-Einzelfahrer ent­halten, Der ö |t 11 d) Neufundland torpediert wurde. Ferner wurden aus Den* für Nord- a f r I f a bestimmten, schwor gesicherten Geleitzügen mehrere Frachter und Tanker herausgeschossen. Südwestlich Irland stellten die deutschen U-Boote einen mittleren Geleitzug, aus dem ihnen vier Schisse und ein Tanker von 6000 BRT. zum Opfer fielen. Im, gleichen Seegebiet wurden aus einem nach Süden steuernden, kleinen, langsam fahrenden Geleitzug zwei Schiffe und ein 8000- BNT.-Tanker versenkt. Die Sondermeldung erfaßt außerdem Erfolge im Mi 11 elm e e r. Hier ist der Einsatz der deutschen U-Boote besonders schwierig. Die Angriffe richteten sich im westlichen Mittel­meer gegen jenen Nachschub für die Nordasrika- front, Der von Gibraltar aus entlang Der nordafrikanischen Küste geleitet wird. Zerstör Torpedoboote und Korvetten sichern hlefe Gel,

,yz. Jahrgang ttr.45

Erscheint täglich, außer VonntagS und Feiertags

Beilagen:

Gießener Familienblätter

^imatimBild DieSchollc I

Bezugspreis:

Monatlich. ....RM. 1.80

von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

wen des Reichsmirtschaftsminister- zum Einsatz von Arbeitskräften aus Dem Handel, Handwerk und Gaststättengewerbe zur Durchsüh rung kommen geschloffen bei Diesen echten Trä« gern und Pionieren Der Wirtschaft, um ihnen zu Jagen, daß auch nicht einer und nicht eine allein unv auf sich gestellt ist. Was fle in friedlichen Zoi ten Dazu beitrunwi, das Leben der Deutschen inner­lich und äußerlich bunter und reicher zu madjen, was sie beitrugen Durch ihrer Hände Werk, Deutsd)e Kultur zu fördern und de>uische Gesinnung zu

pflegen, das haben wir nicht vergessen.

Von Altgewohntem fid), wenn and) nur vorüber­gehend, zu trennen-, das fällt gewiß fein cm leicht, Der sein Amt in der Gemeinschaft ernst genommen hat. Aber es bedarf auch keines Hinweises, daß in einer Stunde, wo es um Soin und Nichtsein gebt, wo Millionen und aber Millionen Letztes und Höchstes auf sich nahmen, damit Deutsdstand lebe und damit Die Söhne und Enkel in einem großen und freien Reich leben, nur ein Gesetz geben kann Wären wir nicht wirklid- nid)lswürdig, wenn wir In Dlefen Tagen noch anderem .Platz gäben dessen Werte in friedlichen Zeiten niqnnnb bestreitet, das aber unter dem ehernen Richtmaß der totalen Volkserhebung und in einem Krieg ohöe Beispiel

Einsatz Der Deutschen Unterseeboote einschränkte, mit gmerften Stürmen auch im Februar an. Schwere ke und schlechte Sicht beeinträchtigten Die An- chffsbedingungen im Kampf unsexer Unterseeboote tagen Die feinDliche Versorgungsschiffahrt. Ander­es rourDe aber auch Die englische und norbamerl» Mische Schiffahrt Durch Die Wetterlage behindert. In zahlreicyen Fällen kehrten Frachter auf halbem

Beziehung zu helfen durch die Unterzeichnung des

_ englisch-sowjetischen Vertrages bis auf 20 Jahre

Das Hafengeblel von Murmansk und wichtige' nach Beendlgung Des Krieges und durch die britische

England hatte feit dem Beginn dieses Krieaes keinen Anlaß, rausd-ende Feste zu feiern. Da Die erhofften Siege ausblieben und Die inner- wie außenpolitische Lage fid) für das britische Empire immer trostloser gestaltete. Um so auffallender ist es, Daß man sich in England ausgerechnet den 2 5. Jahrestag Der Sowjetarmee ausge­sucht hat, um den ganzen Pomp englischer Festivi­täten zu entfalten. Es war aber sicherlich nicht Der

Bege mit schweren Seeschäden um und in ihre □usgangsbäfen zurück. Dennoch sind unsere U-Boot- uDel ununterbrochen auf Jagd und lassen Hj nicht abschütteln, wenn sie Fühlung mit einem

in Dem britisch-sowjetischen Geheimabkommen des vergangenen Jahres seinen Ausgang nahm und heute in Der Devoten Verbeugung des amtlichen EnglanDs vor allem, was bolschewistisch Ist, gipfelt

Wenn man sich in London einmal sorgfältig Das Echo ansieht, Dao die britische Unterwerfung unter den Bolschewismus in Der ganzen Welt auogelöst bat, dann wird man erstaunt Darüber fein, welche Auslegung dieseHuldigung an Moskau" in der Welt findet, (hewih, England hat sich manche äußer­liche Demonstration in seiner langen Geschichte ge* leistet, ohne Daß das Herz von Dem etwas wußte, was Der Mund uerfünMe; aber Die jetzigen Datsche« wisten^Derherrlichungen in London erwecken dock) den Eindruck, das das englische Empire nur nocy Hilfe und Stützung von Moskau erwartet. Selbst in englischen Kreisen ist in jüngster Zeit mehrfach die besorgte Feststellung gemacht roorben, daß, wie im­mer der Krieg auch ausgehen möge, das britische Weltreich in feiner bisherigen Mackst nicht wieder auferstehen werde. Die Bolschewisten Dürften auch Die letzten fein. Die sich irgendwelche Sorgen um die Zukunft des britischen Empire machen. Lenin schrieb in seinem Buch:Die nächsten Aufgaben Der Sow«. Jets:Die (Erlangung der Herrschaft Der Welt, den bolschewistischen Sieg Durch restlose Vernich­tung der ein st igen führenden Staaten Dauernd zu gestalten, wird in Europa ebensowenig auf Hindernisse stoßen wie es in Der Sowjetunion Der Fall war. Die Herrschaft der Sowjets kennt iw!' her Fttcheit noch Gerechtigkeit. Diese Herrschaft be­ruht auf Unterdrückung und Vernich­tung. Die Herren aber sind mir. Die Unterdrückung ist uns anoertraut. In der Erfüllung dieser Pflicht ist unbeschränkte Grausamkeit unser höd)stcs Der^ dienst, third) Die vollständige Tyrannei werden wir die Menschen auf das letzte Gleichheits­niveau herunterbrintzen, das allein Die Menschen geeignet macht, zum letcht zu handhabenden Werk» zeug unserer Macht zu werdend Dieser Gewalt der Tyrannei unb Grausamkeit stemmt sich allein (Eu­ropa an der Ostfront entgegen. Sie wird zerbrechen.

1 JB®F d d Dienstag, 25.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Wir wissen sehr aenau, daß uns unsere Feinde um diese Frauen und Männer ebenso beneiden wie um so vieles andere. Und wir stehen jetzt wenn die Drei Anordnungen des Reichswirtschaftsmi

eine Demonstration, von Der man sich eine aünftige Auswirkung in Moskau erhofft. Ob sich diese Hoff­nungen erfüllen werden, ist eine andere Frage. Jedenfalls Haden sich Die englischen Minister nutzer Churchill, Dem eine Erkrankung Die Möglich­keit gab, sich von der Sowiethuldtgung' sernzu- halten und alle englischen Behörden Die größte Mühe gemacht, um einen guten Eindruck zu hinter­lassen. Selbst der britische König wurde bemüht, um eine Botschaft an Kalinin zu richten, in der er Stadt Stalingrad einen Ehrendegen in Aussicht stellt. Jetzt erwartet man in London ganz aufgeregt hie Antwort Kalinins auf dieses königliche Gnaden­geschenk.

Rote Fahnen wehten auf Den Rathäusern unb Mrsamlungslokalen, und bolschewistische Symbole schmückten die Rockaufschläge vieler Engländer. Die Hauptfeier für die bolschewistische Armee war in der Albert Hall, Die geschmückt war mit den Wahr­zeichen Der Sowjetunion. Außenminister Eden präsidierte, umgeben von Frau Churchill und meh­reren Mitgliedern der englischen Regierung, Dem Sowjetbotschafter Maisky, 420 Mitgliedern her Sowjetkolonie Londons, Vertretern aller Alliierten, Feldmarfchall Gort, Flottenchef Dudley Pound, Luftwaffenchef Charles Porter und einem gewal­tigen Aufgebot von Generalen und Admiralen. Das Fest begann mit einer Reihe vonlebenden Bil­dern", die die Welt im Frieden und dienational­sozialistische Bedrohuna der Sowietunion", den Kriegsausbruch und andere englisch-sowjetische Mo- tioe zeigten. Iven Höhepunkt bildete eine Parade aller Waffen. Das Publikum erhob sich zum Gesang einer neukomponierten Ode zu Ehren der bolsche- wistischen Armee. Eden verlas eine Botschaft Sta­lins an das englische Volk. Hinter Eden standen Fahnenträger mit Den Farben Großbritanniens, her Dominien und her Kolonien unb als Hinter- grunb eine riesige Sowjetfahne mit Hammer unb Sichel.

In den zahlreichen Reden, Die von britischen Ministern gehalten wurden, kam zum Ausidruck, wie sehr sich London bereits im Schlepvtau des Kreml befindet. So erklärte Str Stassord Cripps in Sheffield:Wir hegen keine Zweifel und Vorbehalte mehr, was unsere vollständige und freundschaftliche Gemeinschaft mit Der Sowjetunion angeht. Wir haben alle Vorurteile und Hemmungen beiseite ge­legt. Offen unb in aller Form haben wir das Bündnis begrüßt, das nicht nur dem Kampfe geaen den gemeinsamen Feind bient, sondern auch der Arbeit am Aufbau einer besseren Zivilisation nach dem Kriege. Die neue Verbundenheit zeigt sich in der Entschlossenheit, dem neuen Verbündeten in jeder

Erkenntnis, baß das große bolfchewistifche Experiment einer sorgfältigen Untersuchung, wert fei, und Dir Erkenntnis, wieviel wir Daraus für die Zukunst unseres Landes lernen können." Der Erzbischof von Canterbury, Der Primas der englischen Staats- hrdje, aber ließ in allen Kirchen Gebete für Den Sieg der Gottlosen zum Himmel steigen und oer. stieg sich zu der Blasphemie:Die englischen Chri­sten werden ihr Gebet barbringen für das Sowjet volk, sie werden eine besondere Fürbitte tun für ts. für die Kirche der Sowjets, für das ganze Volk her Sowjets, für feine Armee unb alle jene, die leiden in heldenmütigem Widerstand gegen Die Angreifer und Eindringlinge.

Berliin, 22. Februar. <DM8.) Im Kuban- Irückenkopf lieh das durch Regen unb; Schnee- |ilk verschlammte Gelände am 21. Februar nur de- prankte Kampftätigkeit zu. Im Lagunengebiet körblich Des Kuban bradyen schwächere feind- ihe Angriffe im Abwehrfeuer ober im Gegenstoß Mammen. Den zurück weichenden Bolschewisten ffie­lt rumänische, Durch deutsche Einheiten verstärkte ^mpfverdände weiter nach. Die stark wechselnde Bitterung, die tagsüber Tauwetter, .nachts aber ichte Fröste und^Schneetreiben brachte und Die da- irch teils aufgeweichten, teils vom Schnee verweh- n Straßen beeinflußten auch die Kämpfe im D o- irzbecken. In zahlreichen Vorstößen tastete der ind unsere Front ab unb faßte an einzelnen Stel- « starke Infanterie- und Panzerkräfte schwerpunkt- rüg zu Durchbruchs versuchen zusammen. Sämtliche fiigrlffe wurden zedoch im Anrollen oder in ener- lcyen Gegenstößen blutig ad gewiesen. Die bruberungsfärnpfe gegen versprengte ober von hven Verbindungen abgeschnittene feindfictze Kräfte­puppen sind noch im Gange. Der mit großer Wucht

Verbänden Des Heeres unb der ®affen-ff fle- jhrte Stoß in die Flanke und in Den Rük- ti bolschewistischer, zwischen Donez und Dnjepr zur Umfassung angesetzter Verbände traf kn Feind sehr schwer. Unsere vorDringenben Pan- k-oerbände warfen Die Bolschewisten aus mehreren irt besetzten Ortschaften hinaus und vernichteten Me Anzahl Panzer und Geschütze. Weitere Der-