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Bilanz beträgt in Passiva und Aktiva 90 660,84 NM., die Gewinn- und Verlustrechnung in Aufwen­dungen und Erträgen 6578,78 RM. Der Reinge­winn beläuft sich auf 1563,76 RM. Davon werden der Bauernouerungsrücklage 400, RM überwiesen. 4 v. j). werden als Dividende ausbezahlt, das sind 569,03 RM.: dem Deutschen Roten Kreuz werden 50 RM. überwiesen, der Rest mit 544,73 RM. kommt zur Hilsrücklage. Die Jahresrechnung fand einstimmige Genehmigung, Das nach der Satzung ausscheidende Aufsichtsratsmitglied Karl Lösfert wurde wieder in sein Amt berufen. Die Anregung eines Mitglieds, Fensterläden an den Genossen­schaftshäusern anzubringen, soll vom Vorstand ge­prüft werden. Im zweiten Teil der Generalver­sammlung sprach Reichsbahn-Oberinspektor Plum- hoffim Auftrag der Reichsbahndirektion Frankfurt o. M. über die Vorbereitungen und grundsätzlichen Bestimmungen der beabsichtigten Verschmelzung mit derSiege, Siedlungsgesellschäft für das Derkehrs- personal, gemeinnützige Genossenschaft m. b. 5). in Mainz".

Zurück zum soliden Ferkelmarkt.

Linkous von Ferkeln und Läufern genehmigungs Pflichtig.

Durch einen Erlaß des Reichsernährungsministers sind die Bestimmungen über den Ein- und Verkauf von Ferkeln, Läufern und Schafen verschärft wor­den, um einer unerwünschten Erweiterung des Per­sonenkreises, der sich eine unberechtigte Eigonversor- gung mit Fleisch zu verschaffen sucht, vorzubeugen. Zugleich werden neue Möglichkeiten geschaffen, ^chwarzschlachtungen festzustellen und bestrafen zu können. Auch Jungtiere aller Art unterliegen seit Krieasbeginn der Bewirtschaftung. Eine Schlacht- geneymigung für Ferkel und Läufer wird künftig .zur Sicherung ausreichenden Nachwuchses an Schweinen nur in zwingenden Ausnahmefällen er­teilt. Von besonderer Bedeutung ist die allgemeine Einführung einer Genehmigungspfticht für den Ein- kauf von Ferkeln und Läufern sowie von Schaf- oieh durch alle nichtlandwirtschaftlichen Tierhalter. Die Cinkaufsgenehmigung wird nur erteilt, wenn der Antragsteller den Nachweis einer eigenen und ausreichenden Futtergrundlage erbringt. Sollen die Tiere für Hausschlachtungen gekauft werden, so müs­sen die Voraussetzungen für die Genehmigung einer Hausschlachtung oorliegen. Nichtlandwirtschaftliche Tierhalter, die Ferkel umb Läufer oder Schafvieh schon vor dem Inkrafttreten dieses Erlasses einge­stellt hatten, müssen diese Tiere dem zuständigen Er- nährungsamt anzeigon. *

** Verkehrsunfall. Gestern vormittag er­eignete sich in der Sonnenstraße zwischen dem Kanzl^berg und der Schulstraße ein Zusammenstoß zwischen einem Lastkraftwagen, der vom Kanzlei­berg her in Richtung Schulstraße um die Ecke ge­fahren kam, und einem Handkarren, der von einem Manne aus einer Toreinfahrt in der Sonnenstraße herausgedrückt wurde. Bei dem Zusammenprall wurde der Lenker des Handkarrens so stark am Kopfe getroffen, daß er mit einer Gehirnerschütte­rung der Klinik zugesührt werden mußte.

AilantikwaN von Stahl, Beton und Men

Bilder aus der neuen Wochenschau.

Geschützrohre aller Kaliber ragen aus einem dich­ten Netz gut getarnter Bunkerstellungen. Diese Auf­nahmen bilden den Höhepunkt des Berichtes, den die neue Wochenschau vom Bau des Atlantik- walls zeigt. Wir sehen, wie alle Straßen, die zur Küste führen, verbreitert und verstärkt werden mußten. Endlose Lastwagenkolonnen mit Material rollten heran. Ganze Heere von Arbeitern waren eingesetzt. Alle Baustellen wurden sofort gegen Luft­beobachtung und gegen Einsicht von der Seefeite getarnt. Zum Transport der gewaltigen Geschütz­rohre mußten oft mehrere schwere Zugmaschinen eingesetzt werden. Panzerplatten gaben ersten Spliit- terschutz, dann begann der mehrer Meter dicke Um­bau. Schon in dieser Bauphase war das Geschütz voll einsatzfähig. Es blieb auch beim Einbau der Schutzdecke stets feuer- und schwenkbereit. So wuch­sen Taufende und aber Tausende von Gefchützstän- den und Kampfbunkern aller Art empor. Neben ihnen entstanden gleichMig mächtige Spezialbauten, darunter solche zur Aufnahme von Eisenbahnge­schützen. Man sieht auf der Leinwand, wie diese stählernen Riesen in ihre Tunnelbunker Einfahren, und man wird Zeuge, wie ein Geschütz der schwer­sten deutschen Artillerie auf gebaut wird.

In allen Werken der deutschen Rüstungsindustrie wird mit höchstem Einsatz gearbeitet. Zu den besten und modernsten Waffen der Welt gehört der neue

deutsche PanzerkampfwagenTiger". Die neue Wochenschau zeigt uns seine gefechtsmäßigen Erprobungen. Seine breiten Raupenketten lassen ihn mühelos auch schwierigstes Gelände überwinden. Selbst Häuser bieten ihm kein Hindernis; er durch­stößt das Mauerwerk und nimmt es auf seine Schultern. Die 8,8-cm-Kanone in leicht schwenk­barem Geschützturm gibt ihm größte Feuerkraft.

Vor diesen Bildern sehen wir die Lehrlingswerk­statt eines deutschen Flugzeugwerk es. Hier erhalten die Jugendlichen eine Schulung, die ihnen nach Beendigung der Lehrzeit alle beruflichen Mög­lichkeiten öffnet. Alle Maschinen und Arbeitsgänge lernt der Lehrling unter sorgfältiger fachmännischer Leitung beherrschen. Aus den Gesichtern der Jun­gen, die an ihren Werkbänken ausgenommen wur­den, leuchtet die Freude am Schaffen.

Aufnahmen von der Ostfront zeigen, welche ungeheuren Schwierigkeiten die Soldaten des Nach­schubs zu überwinden haben. Die sowjetischen Stra- ßen bilden im Frühjahr ein wahres Schlamm-Meer. Die Lastwagenkolonnen müssen hindurch! Die kämpfende Truppe wartet auf Waffen, Munition und Verpflegung.

Die einleitenden Bilder lassen uns Zeuge der Zusammenkunft zwischen dem Führer und Mar­schall A n t o n e s c u werden. L.

Dom Betriebssport.

Trotz anstrengender Arbeit in den Betrieben tra­fen sich am vorigen Samstag die Betriebssportge- meinschasten der Hefrag, Wölfersheim, Schunk & Ebe, Heuchelheim, und der Dkdier-Werke, Mainzlar, zu einem Freundschaftskampf imMedizinball über die Schnur" in Wolfersheim.

Nach dem Aufmarsch der Mannschaften und der Begrüßung durch den Kreis- und Betriebssportwart Pg. Leonhard entwickelten sich spannende Kämpfe sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, die bei den letzteren besonders hart und wuchtig durchgeführt wurden. Nach den Spielen sand die Veranstaltung mit einem kameradschaftlichen Bei­sammensein ihren würdigen Abschluß. Der Betriebs- Obmann der Hefrag Pg. Prinz richtete herzliche Worte an die Mannschaften mit der Anreauna, solche Zusammenkünfte der Betriebssportgemeinschaf­ten öfters zu wiederholen. Das Ergebnis der Spiele: Medizinball über die Schnur":

Spiel der Frauen.

Hefrag Schunk & Ebe 8:2 Fehler, Sieger Schunk & Ebe; Didier-Werke Schunk & Ebe 4:1 Fehler, Sieger Schunk 8t Ebe; Hefrag Di­dier-Werke 2:4 Fehler, Sieger Hefrag.

Spiel der Männer.

Schunk 8t Ebe Didier-Werke 21:22 Fehler, Sieger Schunk 8t Ebe; Hefrag Didier-Werke 12:32 Fehler, Sieger Hefrag: Hefrag Schunk 8t Ebe 2:4 Fehler, Sieger Hefrag.

Gesamtergebnis: Hefrag 37 Fehler,Schunk 8t Ebe 41 Fehler, Didier-Wekre 61 Fehler.

Prellball":

Spielder Männer. Hefrag -t- Didier-Werke 25:27 Fehler, Sieger Hefrag.

Handball der HL.

Bann 303 Dillenburg- Bann 116

Gießen.

Zum letzten Gruppenspiel um die Gebietsmeister­schaft tritt die Vertretung des Bannes 116 Gießen am Karfreitag die Reise ins Dillgebiet an. Durch Bannvergleichskämpfe hat der Gegner an Spiel­starke gewonnen, wie schon das Hallenhandball­turnier zeigte. Sind die Gießener in der Lage, die vorsonntägliche Aufstellung und denselben Spiel­eifer aufzubringen, so sollten sie trotz des Platz­vorteils des Gegners zu einem knappen Siege kommen.

Vannwetttampfe der H2. und de- D3. im Gerafft turnen.

Am Sonntag gelangten in der Alten Pestalozzi« schule die Banmoettkämpfe der Hitler-Jugend und des Jungvolks zum Austrag. Insgesamt waren sie- den Mannschaften an getreten. Der Kampf der HI. bestand aus einem Fünfkampf, je einer Pflichtübung am Reck, Barren, Querpferd und einer Ringe- und Bodenübung. Als Sieger ging die Mannschaft des Turnvereins Lollar mit 344 Punkten vor Turnver­ein GroßewLinden 1. Mannschaft mit 334 und Turnverein Wieseck mit 318 Punkten aus dem Wett- streit hervor. Beste Einzelturner waren Reinhold Ruhl, Lollar, 96 Punkte, vor Rudi Weinandt, Gro- ben-Linden, 93 Punkte, und Armin Hofmann, Lol- lar, 90 Punkte. In der Jungvolk-^.-Klasse siegte im Sechskampf die Mannschaft des Turnvereins Wie- seck, Fähnlein 19/116, mit 497 Punkten. Ebenso stellte der Tunverein Wieseck, Fähnlein 19/116, m der Jungvolk-8-Klasse den Sieger mit 325 Punkten. Gleichzeitig wurde eine Bannriege aufgestellt, die demnächst bei den Werbe Veranstaltung en für das Geräteturnen in Erscheinung treten wird.

VDIN.-Arühjahrsgeländelauf.

Als Abschluß der sportlichen Winterarbeit und Auftakt zur sommerlichen Wettkampfzeit fanden am vorigen Sonntag die Frühjahrsgeländeläufe des BDM. vom Universitäts-Sportplatz aus statt. Die Bannfachwartin für Leichtathletik Margret Seim eröffnete den Wettkampf, an dem sich aus allen Gießener BDM.-Gruppen über 100 Mädel be­teiligten. Es wurde dem Alter entsprechend in meh­reren Gruppen gelaufen. Dabei kam es nicht dar­auf an, möglichst schnell die Sttecke zu durchlaufen, sondern darauf, daß die gesamte Gruppe inner- halb einer der Strecke angepaßten Zeit geschlossen am Ziel ankam. Die Jahrgänge 1928/29 mußten 800 Meter, die Jahrgänge 1926/27: 1000 Meter und der Jahrgang 1925: 1200 Meter laufen. Pro­zentual am besten vertreten war die Mädelgruppe Gießen-Mitte.' Nach Schluß der Läufe wurden lustige Staffelspiele ausgeführt.

Landkreis Gießen.

<£ Leih gestern, 21. April. Am heutigen Mittwoch konnten der Landwirt Wilhelm I u n g V. und seine Ehefrau Marie, geb. Langsdorf, Wilhelm- straße 3 wohnhaft, das Fest der Silberhoch­zeit begehen, Der Landwirt Johann Georg Langsdorf und seine Ehefrau Christine, geb. Heß, Rathausstraße wohnhaft, können in guter Gesundheit am Karfreitag ihre goldene Hoch­zeit feiern. Beiden Jubelpaaren herzliche Glück­wünsche.

4- Grünberg, 21. April. Am 20. April waren 40 Jahre verflossen, daß Buchhalter Friedrich K a u ß bei der Firma Heinrich Schmidt I. tätig ist. Aus diesem Anlaß fand ein Betriebsappell statt. Der Betriebsführer Heinrich Ehr. Schmidt wies in einer Ansprache auf die treue und gewissenhafte Pflichterfüllung des Jubilars hin, dem er ein Ge­schenk übereichte. Die Glückwünsche der Gefolgschaft übermittelte Betriebsobmann Robert Fr'i ebr ich. Die Gauwirtschaftsskammer hatte dem Jubilar eine Urkunde übersandt.

um 14.80 Uhr statt.

0266s

Gießen, den 21. April 1943.

1295 D

Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen:

1282 0

Watzenborn, im April 1943.

1299 D

COMMERZBAN K

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Unser Bericht für das Geschäftsjahr 1942 liegt in unseren Niederlassungen sur Einsichtnahme aus

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1283 V

Für die innige Teilnahme an unserem schweren Leid danken wir auf diesem Wege herzlichst. Die trauernden Hinterbliebenen.

In deren Namen: Anton Roth, Justizintpektorl.R.

Nach einem Leben voller Arbeit und treuester Sorge ist unsere herzensgute Mutter, Schwie­germutter, Großmutter, Schwägerin u. Tante Frau Marie Dietz, geb. Heller am 20. April, im Alter von 75 Jahren, von ihrem schweren, mit großer Geduld ertrage­nem Leiden erlöst worden.

In stillem Leid:

Dr. med. Arthur Dietz, Oberfeldarzt, z. Z. bei der Wehrmacht, und Frau

Heinrich Dietz, z. Z. bei der Wehrmacht, und Frau, und 4 Enkelkinder.

Lieh, Lollar, den 20. April 1943.

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 23. April, 16.15 Uhr, in Lieh statt.

Hörnsheim, Großen-Linden, im April 1948.

02673

Nach schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden verstarb am 17. April meine herzensgute Frau, meine liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Fran Eleonore smeimelniann, geb. Christ

im Alter von 56 Jahren.

In tiefer Trauer: August Scheppelmann Erika Veldt, geb. Scheppelmann Amtsgerichtsrat Willy Veidt, z. Z. Wehrmacht nebst allen Angehörigen.

Gießen, Treysa, Offenbach, Krautergersheim, den 21. April 1948.

Die Beerdigung hat in der Stille stattgefunden. __________________________________________________02644

Danksagung.

Für die Anteilnahme anläßlich des Ablebens unserer lieben Mutter sägen wir allen innigen

DRESDNER BANK

Hauptsitz Berlin

Unsagbar hart und schwer traf uns die unfaßbare traurige Nachricht, daß unser lieber, herzensguter, braver Sohn, mein lieber, guter Bruder, unser Pate und Neffe

Erwin Schaum

Schütze in einem Gren.-Regt.

bei den Kämpfen irp Osten im noch nicht voll­endeten 20. Lebensjahre sein junges Leben für sein geliebtes Vaterland hingab. Er ruht, un­vergessen und im Frieden, fern von seinen Lie­ben, auf einem Heldenfriedhof im Osten.

In tiefem Schmerz:

Heinrich Schaum und Frau Maria, geb. Schmidt

Ida Schaum und alle Verwandten.

Densagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen

August Führer

sagen wir herzlichen Dank, besonders, auch Herrn Pfarrer Grießmer für die trostreichen Worte.

Geschwister Führer.

Gießen, im April 1943. 02669

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Gießen, Großer Steinweg 12. 02638

Hart und schwer traf uns die unfaßbare, traurige Nachricht, daß mein herzens- guter Mann, der liebevolle Vater seines Söhnchens, unser einziger hoffnungsvoller Sohn und Bruder, unser guter Schwiegersohn, Schwager, Pate, Neffe und Cousin

Wilhelm Göbel

Soldat in einem Grenadier-Regiment am 24. März 1943, im 26. Lebensjahr, den Hel­dentod erlitten hat. Nun ruht er fern der Hei­mat, von seinen Lieben unvergessen.

In tiefem Schmerz:

Gerda Göbel, geb. Klein, und Kind Heinrich Göbel VI. (Bäckermeister) Wilhelm Fritz und Familie

Georg Klein und Familie nebst allen Angehörigen.

Treis, im April 1943.

Die Gedächtnisfeier findet am 2. Osterfeiertag

# Danksagung. Allen, die uns in unserem tiefen Leid anläßlich des Heldentodes unseres einzigen, in- nicstgeliebten, unvergeßlichen Sohnes Emst Adam. San.-Obergefreiter, ihre Anleilnahme bewiesen, und uns zu trösten suchten, danken wir herzlich.

Paul Adam und Frau Minna, geb. Kroh und alle Angehörigen. 1284 0

Gießen (Sonnenstraße 1), den 19. April 1943.

Danksagung. Allen, die uns in unsrem groSen Schmerz durch das HInscheiden unseres lieben MariedieD» ihre Teil­nahme erwiesen, danken wir. Ferner danken wir den Schul­kameraden, dem Kirchenchor, dem Herrn Pfarrer Oontrum und allen, die ihr während ihres schweren Leidens Gutes >e Cn In tiefer Trauer. Familie Karl Wehrum.

Unsagbar hart und schwer traf uns die Nachricht, daß unser lieber Sohn, der

Oberschütze

Joachim Bratherig

San.-Soldat in einem Kradschützen-Batl.

im Osten an den Folgen einer schweren Krank­heit im Alter von 19 Jahren in einem Feld­lazarett gestorben ist. Er ruht auf einem Heldenfriedhof an der Ostfront.

In tiefem Leid:

Wilhelm Bratherig

Elisabeth Bratherig, geb. Grunwald die Brüder: Karlheinz Bratherig, z. Z. im Osten; Wolfgang und Winfried.

Berlin W35 (Ludendorffstr. 101), im April 1948

1269 D

Tiefes Herzeleid brachte uns die unfaß- bare, schmerzliche Nachricht, daß unser 1 innigstgeliebter, braver, lebensfrdher, Ber Sohn, unser herzensguter, sonniger r, unser tapferer Schwager, Onkel, Pate und Cousin

Adolf Römer, Grenadier

am 19. März 1948 im noch nicht vollendeten 20. Lebensjahre sein junges, hoffnungsvolles Leben im Osten für seine liebe, teure Heimat gab. Unvergessen ruht er in fremder Erde, fern von seinen Lieben.

In tiefer Trauer:

Karl Römer und Frau Marie, geb. Steinmllller Robert Mohr und Frau Johannette, geb. Römer Karl Schmidt und Frau Emilie, geb. Römer Artur Römer und Frau Emma, geb. Römer

Adolf Mohr, z. Z. Wehrmacht, u. Frau Minna, geb. Römer Erwin Römer, z. Z. im Osten, und Braut

Vetzberg, Grünberg, Rodheim, 19. April 1943.

Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren gefallenen Arbeitskameraden Betriebsführung und Befolgschaft der Firma Schunk & Ebe.

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