Ausgabe 
20.3.1943
 
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tchendes Telegramm nach Moskau traf eins chsifrieritz Antwort an dasCentrum" ein, man solle ent*

ich Rußland zu locken ver* achten. So sei dann beschlossen

weder Eltermann na«

wachsen. Am

mittags 2% Uhr statt.

917 D

Gießen, im März 1943.

01787

01768

Gießen, im März 1943.

it in der Nieder*

Mehr Freude <m der Natur

Lieh, den 15. März 1943.

durch Bevmühlev-Büchev;

928 P

Heinrich Möbus II Familie Karl Möbue

Paul Penkert, z.Z. im Felde und zwei Enkelkinder

gei> und

suchen oder ihn nemii, worden, Eltermann zu töten.

gedenken geben wird, werden die Taten des manisch-deutschen 1 Kriegertums weit erleb en weiterwirken als die größte Sage der Wett.

Kommunisten-Mor-iai in Kopenhagen.

Mit den Angehörigen des Gefallenen trauern auch wir um unseren stets treuen Arbeits­kameraden. Betriebsgemeinschaft Berkenhoff & Co., Kinzenbach. 897D

Gestern starb nach langem, mit großer Ge­duld ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere immer treubesorgte Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Elisabethe Möbus

geb. Launspach

im Alter von 65 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Am» März wurde unsere Hebe Schwester und treue Mitarbeiterin

Liselotte Anbei

durch einen sanften Tod von ihrem schweren Leiden erlöst.

Dr. med. Hermann Anbei und Frau Marianne, geb. Rau.

Bad Doll, 16. März 1943.

Die Einäscherung erfolgte auf Wunsch der Entschlafenen in der Stille.

924 D

t=7 Wir erhielten die traurige Nachricht, daß nach Gottes Willen mein lieber, braver Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Neffe

Felix Vogt

Schütze in einer Panzerjäger-Abteilung

am 8. Februar 1943 im Alter von 19% Jahren bei den schweren Abwehrkämpfen am Donez den Heldentod fand.

[n tiefem Schmerz r Pfarrer I. R. Friedrich W. Vogt Uffz. Theo Vogt, z. Z. I. Lazarett, u. Frau Erna, geb. Pfeffer; Obergefr. Reinhold Vogt, z. Z. im Felde, und Frau Minna, geb. Walz; Elisabeth Vogt; Ober- gefreiter Martin Vogt, z. Z. Im Felde; Friedrich und Ernst Gottfried Vogt, und alle Verwandten.

Hart und schwer traf mich die Nachricht, ItißM daß mein lieber und unvergeßlicher Mann, mein treuer Lebenskamerad

Hans Honig

Obergrenadier in einem Panzer- Grenadier-Rgt. Inh. des E. K. 2, des Panzer-Kampfabzeichens und der Ostmedaille

im Alter von 33 Jahren für immer von mir ge­gangen ist. Er starb im Osten den Soldatentod. Nun ruht er fern der Heimat.

In tiefem Leid:

Mariechen Hönig, geb. Anthes und alle Angehörigen.

Gießen (Schwarzlachweg 33), d. 19. März 1948.

01797

Lande, welches insgesamt nur 13,5 Millionen Ein­wohner zählt. Die Stadt ist rasend schnell ge- Ende des 18. Jahrhunderts hatte

Emmi Penkert, geb. Möbus nebst allen Angehörigen. Gießen, Hattenrod, den 20. März 1943.

Die Beerdigung findet Montag, den 22. März, nachmittags 3 Uhr in Hattenrod statt.

01820

vorgezeigt.

Treffpunkt vorm. 10 Uhr Bellinger Schnelle an der Ai

Danksagung. Für die vielen Beweise sEÄ innigster Teilnahme an dem herben

Verlust, den wir durch den Heldentod meines unvergeßlichen Mannes und Vaters, unseres lieben Bruders, Schwiegersohnes, Schwagers u. Onkels Schreinermeister Albert Schöndorf, Oberschütze in einem Gren.-Regt., erlitten haben, danken wir allen auf diesem Wege herzlichst.

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Apollonia Schöndorf, geb. Miebach.

Kopenhagen, 19.März. (DNB.) In Kopen­hagen begann em Prozeß, der ein erschreckendes Bild von der unterirdischen Tätigkeit dänischer und landfremder Kommunisten und von dem Treiben kommunistischer Terrorbanden enthüllte. Der est­nische Journalist Neeritz-Looring hat e'mgestanden, den Estländer Eltermann im Jahre 1936 in einer Laubenkolonie bet Dragör-Kopenhagen betrunken gemacht, gesesselt, beraubt und mit einem Seil e r - drosselt zu haben, nachdem Eltermann sich ge­weigert hatte, einzugestehen, daß er die Kommu­nistische Partei verraten habe. Die Tötung Elter- manns sei von der Moskauer Parteileitung gutae- heißen worden. Nur habe man verlangt, daß die Leiche wieder ausgegraben und auf chemischem

schastliche Produkte. In den letzten 20 Jahren jedoch und besonders seit Ausbruch des Krieges entwickelte sich vor allem in den südlichen und östlichen Vor­städten eine umfangreiche Industrie, welche diesen Tellen der Hauptstadt ihren Stempel aufgedrückt hat. Der Hafenverkehr hat durch den Krieg schwer gelitten. Im vergangenen Jahr wurden nur 3 Mil­lionen Tonnen umgeschlazen, doch hat der Handel im allgemeinen nicht so stark gelitten, weil das An­wachsen der einheimischen Industrien einen Aus­gleich für den Rückgang des Außenhandels dar- stellte.

Ausländische Besucher, und zwar nicht nur aus Europa, sondern auch aus den nichtkriegführenden Ländern des amerikanischen Kontinents, blicken mit Erstaunen auf die großen Vorräte von Jndustrie-- Erzeugnissen aller Art, welche in Buenos Aires an­gesammelt sind. Dies ist ein Ergebnis der blühen­den argentinischen Industrie und ganz allgemein der Friedenspolitik der Regierung, welche dem Han­del und der Schiffahrt die Freiheit trotz aller Hin­dernisse des Krieges garantiert. Der ausländische Besucher wird sich vielleicht auch wundern, daß die ersten Luftschutzübungen erst jetzt abgehalten wur­den.

Argentiniens Hauptstadt mit ihren riesigen Parks inPalermo" und den nördlichsten Vorstädten mit ihren eleganten Avenidas, welche mit den Tischen und Stühlen auf den Fußsteigen an die Boulevards von Paris erinnern, mit ihren schonen Flußufern am La Plata, deren Strand an heißen Wochenend­tagen dieser Sommermonate von Zehntausenden und aber Zehntausenden von Menschen, welche Sonne und frische Lust suchen, bevölkert werden diese Hauptstadt scheint bisher ein Eiland des Frie­dens und Wohlstandes zu sein. Als solches wird es nach dem Willen seines Präsidenten Castillo fortbe­stehen, welcher kürzlich wieder sagte:Argentinien braucht Und wünscht vor allem zwei Dinge, innere Ordnung und Frieden nach außen." Diese beiden Dinge haben in der Vergangenheit zu dem raschen Wachstum von Buenos Aires beigetragen und wer­den auch seiner künftigen Entwicklung dienlich sein.

Reisig-Verkauf

im Licker Stadtwald.

Nächsten Freitag, den 26. März 1943,. werden in den ^orstorten: Eisenkaute, Monchkome, Zav* venau, Schweinstallshea und Langebuche verkauft: 10200 Buchen-Wellen und

1600 Eichen-Wellen.

Die Buchen-Wellen in Langebuche werden nicht

Die Welistadt am £a Plata

Von unserem SA.-Korrespondenten.

Buenos Aires als Hauptstadt des spanischen Dize- königtums La Plata nur 40 000 Einwohner. Als 1880 die neue argentinische Republik am Ende jahr­zehntelanger Bürgerkriege endgültig stabilisiert und neu organisiert war, zählte die Hauptstadt 300000 Bürger. Seither ging die Entwicklung sprungweise aufwärts. 1910 war die erste Million erreicht. Zehn Jahre später wurde die Zwei-Millionen-Grenze überschritten, und heute ist Buenos Aires nicht nur die größte Hauptstadt Südamerikas, sondern zugleich eine der größten Städte der Welt.

Buenos Aires ist aber nicht nur die Hauptstadt Argentiniens, sondern auch ein wirtschaftliches Zen­trum ersten Ranges. Von seinem Hafen geht die Ausfuhr der wichtigsten argentinischen Erzeugnisse Weizen, Leinsaat, Mais, Fleisch, Wolle und Häute nach allen Ländern der Welt. Der Umschlag km Hafen betrug im Rekordjahr 1937 12 Millionen Tonnen gegenüber 9 Millionen Tonnen in nor­malen Jahren. Ursprünglich war Buenos Aires fast ausschließlich die Hauptstadt eines riesigen Agrar- landes und verkaufte daher in erster Linie landwirt­

Oie Kämpfe in Rordburma.

Tokio, 19. März. (Europapreß.) Die von Myit- kyina m nördlicher Richtung an gesetzte japanische Offensivbewegung gegen die im Nordzipfel Burmas isolierten britischen und tschungking-chinesischen ver­sprengten Verbände macht stetige Fortschritte. Der Versuch einer englischen Kräfte gruppe, nördlich mm Akyab gegen die japanischen Verteidigungslinien vorzudringen, wurde vereitelt. In diesem Gebiet nahe der Küste ist eine der wenigen Stellen Indisch, Burmas, an denen Bodenoperationen, wenn auch begrenzten Umfangs, möglich sind. Bereits Ende Dezember hatte hier ein britisch-indischer Verband von etwa Brigadestärke einen Vorstoß unternom­men. Während von Bodenoperationen größeren Stils an der Jndien-Burma-Front nach wie vor nickst die Rede sein kann, nimmt der Luftkampf seinen Fortgang, wobei die Briten mit der wilden Bombardierung bewohnter'Ortschaften sortfahren. ,

Generalleutnant Sir L. N. Heath von der bn- üsch-indischen Armee ist in japanische Kriegsgefan­genschaft geraten.

Hauptfchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange.Stellverireter de» kauptschristleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für PE und Lüder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Giessen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumscheta.

Druck und Berlaa: Brühlsche Unwerfitätsdruckeret R. Lange ft. <3. Derlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

des Kriegers wirkt nicht in Worten, sondern in Hal­tung und Handlung. Sein Kloster war die Kaserne, seine Askese heißt Verzicht und Zucht, seine Näch­stenliebe ist die Kameradschaft; die Lehre vom Op­fer, die andere predigen, lebt er vor, als einziger stirbt er den Opfertod. Die Religion des Kriegers ist Religion der Tat.

Die Kräfte der Innerlichkeit sind es, die den Krie­ger befähigen, immerwährend nach außen zu wir­ken. Die religiöse und sittliche, die seelische und gei­stige Kraft des Volkes, das innerste Volkswesen wird im Heer zu gewappnetem Willen und kriegerischer Tat. Der Soldat lebt mehr unbewußt als bewußt aus dem inneren Reich der Nation. Aber er ist es, der die innere Stärke des Volkes der Außenwelt am eindringlichsten bezeugt. Durch ihn wirkt das Großdeutschland der Diese, das große Reich des deutschen Gemüts an allen Grenzen des deutschen Geblüts. Das Heer, das die äußersten Ränder des großdeutschen Machtkreises hält, offenbart die Reich­weite und die Reichtiefe aller Trieb- und Form­kräfte, die dem gesamtdeutschen Leben innewohnen.

*

Der kämpferische Mensch ift ein faustischer Mensch. Er findet kein Genüge an dein, was er oorf'mdet. Er verläßt die warme, aber muffige Luft und stellt sich in die kristallklare Kälte. Er kehrt sich von der bürgerlichen Sicherheit ab oder wirft sie wie einen billigen Trumpf ins gewagte Spiel. Er liebt die Gefahr; er liebt sie so wie ein Page die schöne Königin liebt, die den Kühnen erhören aber auch köpfen lassen kann. Der Kämpfer will einen guten Kampf kämpfen, er will Die Sache auf Erden zu feiner eigenen machen. Aber es kann sein, daß er scheitert. Dann halten ihm die Nichtkämpfer eine selbstgerechte Leichenrede. Aber es kann in einem gescheiterten Kämpfer noch mehr Leben stecken als in tausend Zuschauern. Und so kann es ge- schchen, daß er schon im Aufstehen einige von den Dielzuvielen umwirft. So geschieht es, daß er mit neuer Kraft einen neuen, einen besseren Kampf be­ginnt. Und es gibt einen Gott, der den Unablässigen segnet.

Kein kämpferisches Leben ist ohne Tragik. Das ist der Preis, den das Schicksal denen abfordert, die es ausersehen hat, das Gesetz der Welt zu verwirk­lichen. Das tragische Element kann sich am Anbe­ginn ober am Ende oder inmitten eines Lebens­kampfes einstellen; einmal kommt es, mit der Ge­setzmäßigkeit einer Naturkatastrophe. Den einen er­eilt eine Tragik, die allem Volke sichtbar ist; der andere trägt sie wie einen unsichtbaren Alp. Jeden ergreift sie im Innersten, jeden ergreift sie da, wo seine Seele am verwundbarsten ist. Der Kämpfer muß leidensfähig sein wie kein anderer. Alle, die gestritten, haben auch gelitten. Aber nicht alle die gelitten, haben auch gestritten. Die Wehleidigkeit des westlerischen Weltschmerzes, die Leidseligkeit, die mit der Tatlosigkeit ostischer Menschen einhergeht, sind beide nicht unseres Wesens. Der Urschmerz ist es, den der Schöpfer seinen Geschöpfen zufugt, auf daß sie selber schöpferisch werden, auf daß sie ihr Unheil schaffend überwinden, auf daß sie aus dem eigenen Niederbruch das Feldzeichen des Heils erheben.

Es gibt eine ewige Kameradschaft aller Kämpfer, sie reicht durch alle Generatio­nen, sie verbindet die germanischen Streiter der Teutoburger Waldschlacht und die altdeutschen Rit­ter der Jtalienzüge mit uns, den feldgrauen Krie­gern der jüngsten Zeit. Diese Kameradschaft hat m zwei Jahrtausenden mit dem Tod um das Leben gekämpft, um das ewige Leben unserer Art. Diese Kameradschaft ist im Kampfe selber unsterblich ge­worden. Solange es auf dem Erdball ein Menschen-

5*7 Schweres Herzeleid brachte uns die un- fS&til faßbare Nachricht, daß nach Gottes hl. Willen mein guter, innigstgehebter, unvergeßlicher Mann, mein lieber, guter Papa, mein lieber Sohn, unser guter, stets hilfs­bereiter Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel, unser treuer Freund

Heinrich Köhler

Soldat in einem Grenadier-Regiment

im Alter von 40 Jahren bei den schweren Ab­wehrkämpfen im Osten am 3. März 1943 sein Leben lassen mußte.

In tiefem Schmerz:

Frau Johanna Köhler, geb. Michler und Sohn Horsti; und alle Angehörigen.

Gießen, Winkels, den 20. März 1943.

Das Seelenamt findet am Montag, 22. März, vormittags 6% Uhr statt.

Wege vollkommen vernichtet werde. Das sei dann geschehen. Die Leiche sei zerstückelt und mit Aetz- natron vernichtet worden. Er habe das Verbrechen aus Furcht davor begangen, daß Eltermann eine Opposition innerhalb der Kommunistischen Partei in Dänemark ausdecken würde. SMer erklärte er, Eltermann sei ein Verräter Und darum in Ueber- einstimmung mit den Regeln der Parteileitung ge­tötet worden. Die Mordtat an Eltermann war durch das Geständnis des estnischen Kommunisten Saere, der sich in deutscher Gefangenschaft befindet, aufge­deckt worden.

Saere ist im Juli 1934 nach Kopenhagen gekom­men und hat zunächst als Mithelfer bei .Neeritz- Looring gearbeitet. Eltermann hat er 1929 in Mos­kau kennengelernt Und als einenguten Mann" angesehen, später aber von der GPU. erfahren, daß Eltermann ein Verräter sei. Auf dem 7. Kongreß der Komintern sei dann das Kopenhagener kommu­nistischeCentrum" ermächtigt worden,zu tun, was zu tun wäre". Eltermann kam 1936 nach Ko­penhagen. Darauf kamen Saere und Neeritz-Looring überein, ihn sofort zu beseitigen. Auf ein entspre-

Stadttheater-Platzrniete.

Die Einlösung der siebenten Rate kann erfolgen: Montag, den 22. März 1943, f. d. ^tet^tag Dienstag, den 23. März 1943, f. d. Mtttwoch-Mleter Mittwoch, den 24. März 1943, f. d. Frertag-Mreter an der Tageskasse, Johannesstr. 3, wahrend der Kassenstunden. ~ frrx _[831D Gießen, den 17. Marz 1943.

Der Oberbürgermeister.

t=7 Tiefen Schmerz brachte uns die Nachricht, laSEll daß unser herzensguter Sohn, unser Heber Bruder, Schwager, Onkel, Enkel, Neffe und Pate

Karl Weller

Unteroffizier in einem Grenadier-Regiment Inhaber des E. K. 2, der Ostmedaille und des Ver- wundeten-AbzCichens

am 2. Februar im Alter von 23 ^^n für Führer, Volk und Vaterland in treuer Pfhchterfüllung im Osten den Heldentod fand. Er wird uns allen un vergessen bleiben.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Karl Weller IV. und Frau Elisabethe, geb. Schäfer Otto Olms, z. Z. im Felde, und Frau Ma"e» ,feiler, nebst Söhnchen ; Fritz Weller; Reinhold Weller; und alle Angehörigen.

Gießen-Wieseck und Burkhardsfelden, 5. März 1943.

Auch wir trauern mit den Angehörigen um den Ver­lust unseres Heben und treuen Arbeitskameraden BetrlebafUhrer und Gefolgschaft der Gießener Stempel- und Farben-Fabrik Joseph Kreuter, Gießen.

Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, den 28. März, in der Kirche zu Wieseek, um 14 Uhr, stau.

______898 D

v=7 Danksagung. Zu dem Tod meines geliebten fcäftal Mannes, unseres guten, treuen Vaters, Sohnes ISgRl un(j Bruders, des Majors d. R. Dr. Fritz Fischer, Ä Studienrat am Gymnasium, sind uns in so überaus großer Anzahl Worte der Teilnahme und des Trostes zugegangen, daß es uns unmöglich ist, jedem einzelnen persönlich zu antworten. Wir bitten daher auf .diesem Wege unseren tiefempfundenen Dank ent­gegennehmen zu wollen.

Im Namen der Angehörigem

Margot Fischer, geb. Cellarius.

Buenos Aires, im März.

Der Name der argentinischen Hauptstadt ist wohl niemals so oft in den internationalen Nachrichten zitiert worden, wie seit dem Ausbruch des zweien Weltkrieges und besonders seit dem Eintritt der Ver­einigten Staaten in hen Krieg. Einer der Gründe ist wohl, daß die Zahl der neutralen Länder immer klei­ner wird, und daß ihre Bedeutung für die übrige Welt entsprechend wächst. Buenos Aires ist heute die einzige neutrale Hauptstadt auf dem amerikanischen Kontinent. Die übrigen amerikanischen Länder sind seit ihrem Eintritt in den Krieg aber seit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit den Achsenmächten nicht länger neutral, sondern krieg­führend aber bekennen sich boch zu einer sehr faden­scheinigen, nichtkriegführenden Haltung.

Heute zählt die argentinische Hauptstadt mehr als drei Millionen Einwohner. Diese Zahl ist ein Beweis für die Bedeutung der Hauptstadt m einem

'G57 - Kurz nach Vollendung seines 19. Ge- burtstages ist unser braver* lieber, ein- ziger Sohn und Bruder

Ernst Friedrich Schindler

Pionier in einem Grenadier-Regiment

bei den Abwehrkämpfen im Osten gefallen. Er ruht auf einem Heldenfriedhof.

Im Namen aller Angehörigen! Albert Schindler, Zimmermeister und Frau Anna, geb. Hahn.

Steinbach, im März 1943.

Die Gedächtnisfeier findet am 28. März, nach-

Hart und schwer traf uns die unfaß- WFÄ bare Nachricht, daß mein lieber, guter

Mann, unser unvergeßlicher, treusor­gender Sohn, Bruder, Schwager und Onkel

Hermann Pfeil

Zugwachtmeister der Schutzpolizei Inhaber des E. K. 1

im Alter von 27 Jahren in treuer Pflichter­füllung und Opferbereitschaft bei einem Stoß­truppunternehmen im Osten den Heldentod fand.

In tiefer Trauer: Emilie Pfeil,geb. Helferlch

Nikolaus Pfeil und Frau Marg., geb. Schmidt Familie Wilhelm Pfeil; Familie Karl Schojan

Familie Fritz Hartmann; Familie Heinrich Paul.

Offenbach, Ober-Ofleiden, Nieder-Gemünden, Gießen, Nieder-Ofleiden, Deckenbach. 936 D

Luden und Bolschewisten ausgelieferi.

Der amerikanische Plan

zur Ueberwachung Deutschlands.

Stockholm, 19.März. (DNB.) Die Zeitschrift American Mercury" veröffentlicht einen Artikels der die Gedankengänge des nordamerikanischen Außenamtes über die Behandlung Deutschlands nach dem Kriege wiedergibt. Als besonderer Punkt des Programms wird dievollkommene Ent? w a f f n u n g" genannt, wobei Deutschland nicht einmal einesymbolische Reichswehr" belassen wer­den solle. Kein Exerzieren werde mehr erlaubt sein, auch nicht mit hölzernen Gewehren. Deutschland solle an die Juden und Bolschewisten ausgeliefert werden, denen es überlassen bleibe, nach Gutdünken zu Hausen und zu befehlen. Nach der Zeitschrift hätten die Anglo-Amerikaner nicht die Absicht,Deutschland gegenüber den Weih­nachtsmann zu spielen". Für die deutschen Schule» soll eine internationale Erziehungskommission ge? schaffen werden; für Rundfunk und Presse besteht der Plan einer ständigenUeberwachung".

Das nordamerikanische Außenamt will alle dies- Aufgaben" natürlich den Juben und Bolschewisten überlassen. Denn beide haben reiche Erfahrungen im Erwürgen völkischer Kultur und im Zerschlagen aller Werte, die der Stolz eines Kulturvolkes sind. Das deutsche Volk jedoch, dem von seinen Feinden solcheAufgaben" zugedacht sind, wird durch diese Phantasieprodukte des Hasses nur erneut angespornt, sein Aeußerstes einzusetzen, um eine solche Zukunft von sich abzuwenden.

W7. Nach Gottes unerforschlichem Rat- Schluß erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgehebter Mann, unser lieber, einziger Sohn, Schwieger­sohn, Bruder, Schwager, Pate Und Onkel

Ludwig Baumann

Obergefreiter in einer Nachrichten-Abteilung Träger der Ostmedaille und des Verw.-Abz. im 26. Lebensjahr im Osten für Führer, Volk und Vaterland gefallen ist. Er ruht auf einem Heldenfriedhof im Kaukasus.

In tiefer Trauer: Eleonore Baumann, geb. Arnold Familie Ludwig Baumann; Familie Anton Arnold Obergeireitor Ludwig Henß und Frau Anna, geb. Baumann, nebst Kindern.

Burkhardsfelden, Watzenborn- Steinberg und im Felde.

Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, 28. März, in der Kirche zu Burkhardsfelden statt.

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vät Hart und schwer traf uns die unfaßbare Nachricht, daß unser lieber, herzens- guter Sohn und Bruder, Schwager, Onkel, Neffe, Pate und lieber Freund

Ernst Bodenbender

Obergefreiter in einer Panzerdivision bei den schweren Kämpfen im Osten am 6. Febr. 1943 im blühenden Alter von 24 Jahren in treuer Pflichterfüllung den Heldentod fand. Unvergessen von seinen Lieben ruht er fern der Heimat. In tiefem Leid -

Johannes Bodenbender und Frau; Wilhelm Boden­bender und Frau; Karl Bodenbender und Frau; Meline Mandler, geb. Bodenbender; Otto Mandler, z.Z. im Felde; Anna Ender, geb. Bodenbender; Otto Ender; Minna Lang; sowie alle Angehörigen.

Rodheim, Bieber und Krofdorf, 20. März 1943.

Wacher Grenze in

Eisenkaute 35. Le8öI>

Lich, den 18. Marz 1943.

Der Bürgermeister. Geil.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die zahlreichen Kranzspenden beim Heimgang meiner lieben Frau

Maria Christina Damasky, geb. Harnisch sagen wir allen auf diesem Wege unseren tief­empfundenen Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Keusch für die tröstenden Worte am Grabe und allen denen, die ihr die letzte Ehre erwiesen haben.

Balthasar Damasky und alle Angehörigen.

Watzenborn-Steinberg, den 20. März 1943.

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