Ausgabe 
15.5.1943
 
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finntßn Welt, im großen Ringen aller Kräfte uni Recht, Freiheit uni> Lebensraum, mitten im Kampf des Hellen Neuen gegen das drückende Alte tragen sie das junge Leben, das das Vermächtnis der Toten dieses Weltkrieges wahren und hüten wird. Ihr leuchtendes Beispiel strahlt hinaus zu den Kämpfern der Front in dös Grauen der Schlach­ten und zeigt den Männern, weshalb und wofür sie diesen Kampf bestehen. Die deutschen Mütter an den Wiegen, das junge Leben in den Wiegen, das sind herrliche, weithin sichtbare Zeichen des Sieg- glaubens und des Siegwillens der Nation.

. Woher aber nehmen unsere Mütter die Kraft, die allen Stürmen der Zeit zu trotzen vermag und sie befähigt, die Last, die Härte, die Not dieses größten aller Kriege so tapfer mitzutragen? Es ist die Kraft, die aus fernster Vergangenheit her in der deutschen Frau lebendig ist: der mütterliche Instinkt, der in die Liebe zu den eigenen Kin­dern das ganze Volk und seine Zukunft einbezicht. Dieser mütterliche Instinkt hat durch den National­sozialismus seine klare, kompromißlose Ausrichtung erfahren. Wohl greift der Krieg mit seinen Schrecken der deutschen Mutter schwer ans Herz,

Das Eiserne kreuz für DRk.-Schweslern.

Wie kürzlich bekanntgegeben wurde, hat der Führer die DRK.-Schwestern Ilse Schulz (links) aus Wesermünde als sechste deutsche Frau und Grete Fock (rechts) aus Kiel als siebente deutsche Frau für tapferes und mutiges Verhalten bei ihrem Ein­satz mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. (DRK.-Bildarchiv. Ferd. Urbans. jSch.j)

aber sie weiß auch, daß es gilt, sich gegen eine feindliche, übelwollende Welt zu wehren, gegen eine Welt, die Volk und Heimat, Mütter, Väter und Kinder vernichten will. Klarer denn jemals sieht sie die Fratze des ewigen Juden im Hintergrund, er­kennt sie die furchtbare Drohung des Bolschewis­mus, erlebt sie die Bombenüberfälle anglo-ameriko­nischer Mörder. Sie weiß, hier hilft kein schwäch­liches Zagen, hier hilft nur der ganze, der harte Einsatz aller gesunden Kräfte unseres Volkes.

Aus ihrem mütterlichen Wissen heraus fühlt sie sich dem starken Wollen und den stolzen Zielen des Führers aufs engste verbunden; sie ist seine getreue Gefährtin auf den Wegen des friedlichen Ausbaues wie auf den Bahnen des aufgezwungenen Krieges, denn sie weiß, daß er es gut mit unserem Volke meint, vor allem mit den deutschen Müttern und ihren Kindern. Das Beispiel der deutschen Mütter aber leuchtet uns voran auf der durch Kampf und Opfer gezeichneten Straße in die größere Zukunft, in das Reich des Friedens, der Arbeit, des Mutter- Uüd Kinderglücks, das der Nationalsozialismus er­kämpft und erstrebt.

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Frau E. Fink, Heilpraktikerin Llndenstroth (Station Reiskirchen).

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Hauptschristleiter: Dr.Srtedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschrtftletters: Ernst Blumschetn. Berantwortltch für Politik und «Uder: Dr. Fr. W. Lange; für da« Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn.

Druck und Verlag: Brllhlsche Universttätsdruckerei «.Lange K.G. BerlagSleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht.

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OeuischesMufierium im Krieg

X Von Fritz Oerter.

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OT.-Männer: Oie ersten Europäer

Ihr Werk sichert den Kontinent in Gegenwart und Zukunst.

Von unserem W. St.-Sond erberichterstatter.

steht aus dem sinnvollen Zusammentragen und aus der planmäßigen Vereinigung von Idee und Aus­führung. Sie ist das Ergebnis eines Zusammen­wirkens der Arbeiter der Stirn und der Faust. Da immerzu und immerwährend an diesen Festungs­ständen des neuen Europas geschafft wird, glaubt man, auch ohne bei irgendeines Anlage Halt zu machen, hie und da eine Gegenwart zu sehen, die schon erstarrt und somit im Begriffe ist, Vergangen­heit zu werden. Rechts und links davon oder im Hinterlande entstehen immer neue Anlagen, und jeder, der dem Bau in den verschiedenen Abschnitten des Werdeganges zusehen kann, erkennt dabei die lebendige Leistung, die darin liegt. Nicht auf die Vergangenheit blickt der Beschauer, sondern auf jene Gegenwart, die die Zukunft verankert.

Eisenbeton 'ist der hauptsächlichste Rohstoff, den die Organisation Todt verwendet/ denn die Waffen stellt die Rüstungsindustrie her. Zementmischmasch i- nen, die ähnlich großen Scheinwerfern entweder frei im Gelände stehen oder bombensicher unterge- vricht sind, kennzeichnen einen Bauplatz der OT. schon von weitem. Die langen eisernen Stäbe mit den gebogenen Enden, die Mischmaschine, in der Sand und Zement vermengt werden, die Pump­rohre, durch die diese Masse hochgedrückt wird und dann in die genau abgegrenzte Form hineinfließt, das ist das . große Handwerkzeug der Organisation Todt. Bedient wird es durch die fleißigen Hände und starken Arme derer, die den Plan der Bau­leiter ausführen, die die Idee eines großen Bun­kers, einer Geschützstellung, eines U-Boot-Stalls u. a. m. ausgedacht haben und denen die Erforder­nisse des Krieges die Verwirklichung solcher gigan­tischer Pläne nicht nur ermöglichen, sondern zur vaterländischen Pflicht für ihr Land und für Eu­ropa machen. Der unbekannte Arbeiter in der OT.- Uniform der im Osten nicht selten seine Arbeit unterbrechen und zur Waffe greifen muß, und der im Westen die Waffe bereitliegen hat, falls es notwendig wird ist tatsächlich der erste Europäer. Der deutsche Dormann, häufig ein älterer Arbeiter, muß in seinem Pflichtenkreis den europäischen Einsatz mit Hilfe von ausländi­schen Arbeitern verwirklichen, deren Sprache er oft nicht beherrscht und die selbst nur ihre Mutter- prache kennen. Sie sind Diener am gemeinsamen Werk, machen die gleichen großen Anstrengungen, teilen Unterkunft, Nahrung und Gefahr und legen in Zeiten des Kampfes und des Einsatzes die Grund­lage zu einer Kameradschaft, die über ihr Werk hinauswachsen wird und den Boden für das Zu­sammenleben d er europäischen Natio­nen auch nach dem Kriege bereitet.

Das kleine Glied in der großen Kette zu sein, ist keineswegs leicht, denn der Alltag mit seiner For­derung nach Arbeitsstunden und Arbeitsleistung drückt,, vor allem seitdem er nun schon Jahr um Jahr and'anert und ein Projekt, das eben fertig

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Nur wenige wissen es, aber in je­dem normalen Wasserglas schlum­mert ein Rasierklingenschärfer. Scheinbar abgenutzte FASAN- Klingen mit dem Zeigefinger an die innere Wand des Wasserglases leicht angedrückt, mehrmals hin und her bewegt, gewendet und nochmals in der gleichen Weise ge­führt, werden wieder gebrauchs­fähig. Sparsamkeit Gebot der Zeit! Auf den Versuch-kommt es an und Uebung macht deg Schleifermeister! (Rasierwinkc der FASAN-Rasierklingcn- und FA- SAN-Rasierapparatefabrik.) 1455V

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ää: tow&s ns SAL-VLN LSiL-äk- Krieges, der vernichtet und zerstört, die Bande der Familie gleißt und alle unter sein unerbittliches (Mefe zwingt Aber die deutschen Mütter von heute ®efe6: wissen, ^ Führung $ri-c$ leichtsinnig vom Zaun

gebrochen hoben, londern daß er uns von ver­brecherischen Juden und ihren Kreaturen aufae- ~n worben ist weil sie dem deutschen Votte,

Uet? -em deutschen Kinde, eine glückliche Zu- funft mißgönnen, und weil sie auf den Grabhügeln unferes Volkes ihre Gewaltherrschaft aufrichtett

Mehr als andere in der Heimat stehen sie bem Kriege nahe, mehr als andere leben sie des- mit der Front, spüren sie Liebe und Leid, Freundschaft und Feindschaft, Triumph und Trauer <nc em Krieg so gigantischen Ausmaßes in den Her, zen entzündet. 7

Täglich ja stündlich bangt die Soldatenmut­ter um Die Lieben an der Front, aber sie klagt und sie zagt nicht. Von ihr gehen Fäden der Kraft, der Liebe, der gläubigen Zuversicht in die Feld­stellungen, Bunker und Gräben. Ihr schlichter Gruß, J?r lieber Brief, ihr kleines Päckchen sind Sendboten Des Heimatgluckes, und jedem Soldaten, der an Zu- ersteht vor seinem inneren Auge das Bild der Mutter oder der Frau, die die Mutter sei. ner Kinder ist. Das ist die Heimat, für die er kämpft, die er vor der Vernichtung bewahren und Der er eine glückliche Zukunft sichern will.

3m 5X^611 der Front wie im Her,zen jedes wah- ren Deutschen haben aber vor allem jene Mütter me Heimstatt gefunden, deren Söhne nicht mehr heim kehren werden. Das heldische Sterben ihrer Sohne hat sie über den Kreis aller Frauen hin- ausgehoben undzuMütternderNationge. 'macht. Erhaben stehen sie vor uns, jene tapferen Frauen, die über das Opfer ihres Liebsten das braße Ganze sehen und wissen, daß keiner dieser Söhne umsonst gestorben sein darf. Der National­sozialismus ist weit davon entfernt, die Stumpfheit bolschewistischernFlintenweiber, die Oberflächlichkeit oder Gefühllosigkeit anglo-amerikanischer Missis als fraulichen Vorzug anzusehen. Er weiß, daß der stolze Schmerz, die Kraft und unbeugsame Zuver­sicht deutscher Heldenmütter aus tieferen und reine­ren Quellen emporsteigt, daß diese Mütter sich dem harten Gesetz des Krieges beugen und das Ver­mächtnis ihrer gefallenen Söhne durch erhöhten Einsatz für Führer, Volt und Reich zu erfüllen ver­suchen.

Diele von ihnen stehen deshalb seit langer Zeit an der Seite jener, die schon frühzeitig den ehernen Ruf des Krieges vernommen haben, neben jenen arbeitenden Müttern, die wissen, daß sie , ihren Söhnen draußen an der Front und ihren kleineren Kindern daheim am besten dienen, wenn sie mithelfen, die Waffen für den Sieg zu schmie­den. Sie gehen mit stiller Selbstverständlichkeit m die Fabriken und Kontore; sie ersetzen die Männer und Söhne, die im harten Ringen draußen Hei­mat und Herd verteidigen; sie schaffen ihnen die Munition, die sie brauchen, um den Feind von den Deutschen Grenzen fernzuhalten und niederzuzwin- gen. Und wenn diese Mütter müde nach Hause kommen, dann haben sie noch alle Hände voll zu tun in treuer Sorge für die Kinder, die sie tags­über in der Kindertagesstäte der NSV. oder im Betriebskindergarten gut aufgehoben wissen. Tapfer sagen diese echten, wahrhaft großen Mütter:Un­seren Kindern werden wir nach dem Siege wieder ganz gehören. Jetzt jedoch müssen wir arbeiten und helfen, daß wir für sie den Sieg erringen!"

Solange wir Soldatemnütter haben, an die die ! Söhne draußen mit Stolz und Ehrfurcht als dem 1 Inbegriff der Heimat, des Kämpfenswerten denken, ; solange wir arbeitende Mütter haben, die wissen, < daß ihre kämpfenden Söhne Waffen, Waffen und 1 nochmals Waffen brauchen, so lange steht die große i gewaltige Wagenburg Deutschland unerschüttert im < Anprall der feindlichen Wogen, und wird uns der 5 Sieg nicht zu nehmen sein. Strahlend aber kündet i sich der gläubige Zutunftswille unseres Volkes in l jenen Müttern, die im Schatten des Krieges-ihrem i Volke Kinder gebären. Im Haß einer feindlich ge- i

Frankreich, Mai 1943.

Sirck die OT.-Männer nicht die ersten Europäer im neuen Sinne des Wortes? Es erscheint gar nicht ausgeschlossen, daß ihnen die Geschichte eines Tages diese Ehrenbezeichnung verleihen wird. Während die deutschen und die mit ihnen verbündeten Sol­daten noch im Kampf um das neue Europa rin­gen, arbeitet der OT.-Mann schon an der Siche­rung dieses werdenden Europas. Der deutsche OT.- Mann steht aber nicht allein, sondern dieselbe Uni­form mit der Hakenkreuzbinde und dem weißen StreifenO r g. Todt" tragen seine Arbeitskame­raden aus allen Herren Länder: Italiener, Fran­zosen, Spanier, Griechen, Polen, Marokkaner, Algerier. Man könnte versucht fein, zu sagen, hier greift die europäische Arbeitsgemeinschaft schon auf den Mittelmeerraum über und umfaßt nordafri­kanische eingeborene Bevölkerungskreise, wodurch die Zusammen gehöri gkei t und Schicksalsverbunden heit aller Küsten des Mittelmeers mit dem Großraum Europa versinnbildlicht wird.

Das neue Europa steht noch nicht als Frie­den sgebiLde, aber der deutsche Soldat hat es als Kriegsziel auf seine Fahne geschrieben. In un­terer Zeit, in der ein Ereignis das andere über­holt, kann mit der Durchführung dieses großen Ge­dankens auch nicht gewartet werden, bis gesicherte Verhältnisse oen feierlichen Gründungsakt des neuen Eurovas ermöglichen. Das neue Europa entsteht aus der Tat heraus, und am Anfang dieser Tat stehen als Vorbild die einzelnen ArbettsPhasen der Or­ganisation Todt.

Es ist in der letzten Zeit mehrfach über Panzer­werke, Befestigungsstellungen, Stützpunkte, U-Boot- B unter, Beobachtungsstände, Leitwerke, Abwehr­nester usw. an den Küsten Europas geschrieben worden. Die Beschreibungen wiederholen sich eben­so wie sich die Bunker und die Befestigungsanlagen im Gelände wiederholen. Der Eindruck auf den Be­schauer bleibt gewaltig. Will man sich jedoch vom Einzelnen einmal loslösen, so drängt sich einem ge­fühlsmäßig der Eindruck auf, als ob die Befesti­gungswerke, die überall aus dem Boden hervor­springen, das in Eisenbeton gegossene Glaub ensbe- kenntnis zum neuen Europa sind. Wahrzeichen einer Zett der Selbstbehauptung, die im modernen Bau­stil das wiederholt, was die Burgen im preußischen Ordensland in der Vergangenheit darstellten. Diese Befestigungen sind nicht nur militärische Mittel­punkte zur Führung dieses Krieges, sie sind auch Garanten dafür, daß Deutschland und seine Ver­bündeten mitdem Krieg den Frieden ge­winnen un d behaupten werden. Eine solche, aus dem täglichen Zeitgeschehen herausgenommene 1 Beobachtung läßt erst die Größe dieser dem Umfang nach von allen Beobachtern ohne weiteres erkenn­baren Planung und Ausführung auch als einer über das Kriegsende hinaus dauernden Zeiterschei­nung hervortreten. Diese gigantische Leistung be-

geworden ist, immer nur durch das nächste, noch größere abgelöst wird. Gerade das kennzeichnet aber auch den Ernst dieser Arbeit. Der Beobachter kann dem Leser eigentlich immer nur dasselbe schil­dern, und der Arbeiter im Einsatz macht an den verschiedenen Stellen, wo Europa gesichert werden soll, eigentlich immer dieselben Handgriffe. Steht eine Eisenbetonanlage für die Geschütze, für die U-Boote, für Beobachtungsstände, für Mannschafts­unterkünfte, für Tankabwehr, ist sie in der vorge­sehenen Dicke von mehreren Metern fertig und mit einer dem Gelände angepaßten Tarnfarbe ange- strichen, so kehrt der Arbeiter diesem eben voll­endeten Werk den Rücken, um an der nächsten Stelle etwas ähnliches zu schäften. Bilder können Zwar den Eindruck der Größe vermitteln, nicht aber den der summierten Kraft, die in eineni solchen Be­festigungsgürtel der modernen Zett richt.

Welches Maß von Zusammenspiel einzelner Kräfte nicht nur für die Bauanlage selbst ist dazu notwendig! Unterkunft und Verpflegung. Nachschub von Rohstoffen, Transportfragen, die mit Unter­stützung des NSKK. und der Transportbrigaden Todt und Speer gesichert werden, müssen fristge­recht als Zubringer-Räderwerk inemandergreifen, damit die Arbeit reibungslos ohne Unterbrechung vonstatten geht, ja sogar noch im Tempo beschleu­nigt wird.

Während des ersten Weltkrieges sprach man ein- Mal von dem Wettlauf, der an der damaligen West­front zwischen beid en krieg führenden Parteien nach der Meeresküste, d. h. zum . Kanal veranstaltet wurde. Unsere Feinde verstärkten ihren linken, wir unseren rechten Flügel. Dieser Wettlauf brachte da- mals Nicht die Entscheidung. Jetzt ist ein Wettlauf im Gange, dessen Voraussetzungen die folgenden sind: Unsere Gegner sammeln Streitkräfte' gegen den Erdteil Europa. Wir und unsere Verbündeten treffen alle Vorbereitungen, jeden derartigen Ver­such, wenn er überhaupt unternommen wiich, zu­nichte zu machen und darüber hinaus hen Frieden gegen jeden späteren Uebergriff unserer Feinde zu sichern. Die letzte Kriegs arbeit mündet hier in sinn­voller Weise in die erste Friedensarbeit, und die Gedanken darüber führen zur Antwort auf eine Frage, die sich dieser oder jener stellen mag, näm­lich: was soll eigentlich später aus diesen Atlcmtik- und sonstigen Befestigungswerken werden? Es ist eine müßige Frage, aber sie ist verständlich von feiten derer, die an der Mühe dieser Bauten teil- genommen haben. Was heißt später? Die Befesti­gungswerke sind nicht nur heute ein Schutz gegen einen fremden Ueberfüll auf Europa, sondern sie verbürgen morgen die Sicherheit gegen die Wieder­holung einer Kriegsauflebung, die gegen dieses neue Europa gerichtet wäre.

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