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deuffchland.

Dr. Ho.

eigenes

der Universität Würzburg L chen k zu Stauffen

berg wurde in gleicher

K. Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

. überhaupt nur ein einziges Mal gesehen, und .zwar w* fallet hier im Hause vor etwa vier oder fünf Mo-

| neben. Sie machte damals auf mich einen schlichter- et # ntn und zurückhaltenden Eindruck. Ja, ich entsinne r W n ch, daß sie an jenem Abend kaum drei Worte ge-

)utter# »probe

bri- for- der

dernen Kältemaschinen gab es einen großartigen Eishandel von Norwegen nach England, Frankreich und Spanien, von Triest nach Aegypten, von der Schweiz ebenfalls nach Frankreich und von den oberbayerischen Seen nach dem milderen Nord-

leutlget sinnlose He eub An bet igjeuge.

n noch Janjet. ie gröi mgrifft ichlelen ugstch Jeini

Ich glaube kaum! Möglicherweise hat mein Datei ihr gegenüber mal eine Andeutung gemacht, ich weiß es aber nicht! Ich habe die junge Dame

Vor vier Tagen! In der vergangenen Woche am Samstag war es ... Mein Onkel rief mich vor- mittags an und bat mich, am Abend zu ihm zu

kin dummes Gänschen!"

1Wann haben Sie eigentlich Ihren Onkel zum letzten Male gesehen?"

Nun, Ihr Onkel hatte doch sicher auch noch einen anderen Grund, weshalb er Sie zu sich bat?"

Möglich", antwortete Axel verdrießlich, jeden­falls gab er mir keinen besonderen Grund an. Das heißt, er sprach den ganzen Abend über fast aus­schließlich von Fräulein von Mönckeberg; und das verdarb mir derartig die Stimmung, daß ich schließlich eine dringende Verabredung vorschützte und mich bald von ihm verabschiedete."

Während der letzten Worte des Schriftstellers war der Hilfskommissar Stobbe eingetreten. Er sah Rauch­eisen an und räusperte sich vernehmlich.

Nun, Stobbe, haben Sie die Pistole?"

Nein, Herr Kommissar, die Pistole ist nicht da!"

Was heißt das?" fuhr Axel auf. jch sagte Ihnen doch ausdrücklich, daß die Waffe im Koffer fei!"

Und eben diesen Koffer habe ich nicht gefunden!" erklärte Stobbe.3m Wagen lag er jedenfalls nicht."

Das verstehe ich nicht!" brummte Axel kopf­schüttelnd. ,Lch habe doch den Koffer selbst ins Auto gestellt, und ich weiß auch, daß er noch da war, als ich vorhin ausstieg und hier ins Haus ging."

Aber jetzt ist er nicht mehr da!" sagte Stobbe, indem er seinen Vorgesehen bedeutungsvoll ansah. ,Alles Schwindel!' sagte Diefer Blick.

War denn der Wagenschlag ordnungsmäßig ver­schlossen?" fragte Raucheisen.

Stobbe nickte:

Jawohl, Herr Kommissar! Allerdings war ein Fenster heruntergelassen und ..."

,Llha!" rief Axel, ärgerlich aufspringend.Dann hat man den Koffer also aus dem Auto gestohlen! Da draußen treiben sich ja allerhand Neugierige herum!"

Haben Sie den Wachtmeister draußen befragt, Stobbe?"

Jawohl, Herr Kommissar! Aber der Wachtmeister weiß von nichts. Er behauptet, daß es ihm unbe­dingt aufgefallen wäre, wenn sich jemand an dem

'ls-hid f. unh tbrate, Abteil i einek Refe« lurben.

Beim Durchzug machen denke dran, was das an Kohle kosten kannl

nach der von 100 zur Kur eingewiesenen Kranken nicht weniger als 66 ungenügend über das Wesen ihres Leidens im Bilde waren, und daß kaum mehr als ein Drittel der Uebertragungsfähigen die Ge­fahr kannten, die sie für andere verbreiteten. Eine Entfernung von zumindest einem Meter, Seitwärts­wenden des Kopfes sowie Abdecken des Mundes mit dem Handrücken sollten beim Husten und Niesen eine Selbstverständlichkeit fein.

Sonne töfef Bazillen.

Die Anforderungen der Hygiene uni) Sauberkeit bedürfen strengster Beachtung, wenn ein Krankes mit anderen in einer Wohnung zusammenlebt.-, Trink-, Waschgeschirr, Hand-, Taschentücher und sonstige Gegenstände des täglichen Gebrauchs müs­sen gesondert zur Verfügung stehen. Die Wäsche des Kranken gehört sofort nach dem Gebrauch in einen Eimer mit desinfizierender Flüssigkeit. Feuchtes Wischen von Fußböden und Türklinken an jedem Tag tut em übriges, um die Uebertragung der unter Umständen verstreuten Erreger durch trockenen Staub hintanzuhalten. Wenn sich getrennte Schlaf­zimmer nicht ermöglichen lassen, muß doch ein Ab­stand von zwei Meter zwischen den Betten einge­halten werden, um die Infektionsgefahr ausreichend zu mindern.

So wenig zuträglich die Sonne für den Tuber­kulosekranken selbst ist, so beachtenswert bleibt doch ihre bakterientötende Kraft, die nicht ungenutzt für die Wohnung bleiben darf. Man befeitige dunkle Vorhänge, meide düstere Winkel und verschaffe dem Licht und der Lust überall Eingang. Die gleichen Faktoren sind es, die dem Gesunden im Verein mit Leibesübung und Abhärtung ein Bewahren des Widerstandskraft des Körpers ermöglichen und da­mit den wirksamsten Schutz überhaupt bieten. SiS schaffen auch im Falle der Infektion die beftenl Voraussetzungen für ihre Ueberwindung.

Der Betroffene braucht sich jetzt um so wenige« Sorge zu machen, als die soeben verkündete Der» orbnung über Tuberkulosehilfe jedem, auch dem unversicherten Deutschen, alle Behandlungsmöglich- keiten und damit auch die besten Hellaussichten er« öffnet. Dr. Dreh.

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AUF MÖNCKEBER6 ist det "Teufel l&s, ROMAN VON OLAF BOUTERWECK

Stockholm, 14.Jan. (Europapreß.) Der tische Ernährungsminister Lord Woolton derte in einer Rundfunkrede die Bevölkerung ... Vereinigten Staaten auf, Großbritannien nicht im Stich zu lassen. In England, so sagte Woolton, ver­lasse man sich auf die USA. und ihre Lieferungen, die es den Briten ermöglichen sollten, weiter zu kämpfen und Flugzeuge, Tanker und Schiffe zu bauen. Im Hinblick auf frühere USA - Beschwerden beteuerte Woolton, nichts von den USA.-Lieferungen an England werde verschwendet werden.

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Derdunkelungszeil:

14. Januar von 17.35 bis 7.56 Uhr.

KeiuürlaubsanspruchbeiVerlragsbruch

Wer vertragsbrüchig seinen Arbeitsplatz verläßt, geht feines Urlaubsanspruchs verlustig. Der Gene­ralbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz hat klar- gestellt, daß die bisher geklebten Urlaubsmarken dann nicht mehr eingelöst werden können. Die Ur­laubskarten Vertragsbrüchiger werden wie verfal­lene Urlaubskarten behandelt.

Grad erhitzt ist, erhält zwei Kilogramm Wasser, desien Wärme auf dem Nullpunkt steht. Das ist auch einer der Gründe, warum Spätwintertage von der gleichen Sonneneinstrahlung wie Spätherbsttage so viel kälter sind.

Das Grundeis der Flüsse ist durch eine derbe volkstümliche Redensart bekannt. Seine Bildung ist auch heute noch nicht völlig klargestelltt Man nimmt an, daß die Oberflächenströmung überkälte­tes Wasser zu Boden sinken läßt, das sich an den Kieseln des Flußbettes ansetzt. Diese Theorie läßt das Grundeis als Gegenstück zu der gefürchteten Vereisung der Flugzeuge erscheinen.

In polarischen Gebieten geht die Eisbildung bis in 60 Meter Meerestiefe, das Einfrieren des Ba­des bis zu 186 Meter Tiefe, wodurch die Mam­muts in Nordsibirien bis auf unsere Tage so treff­lich erhalten wurden. Dor der Erfindung der mo-

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Ja, ferner die nötige Unterwäsche und ein Paais Schuhe!" sagte Raucheisen in den Apparat.Un­natürlich auch alles übrige, was dazugehärt!"

Einige Sekunden lang war es still; dann fragt# Otto mißtrauisch zurück:Warum ruft Herr Holm denn nicht selbst an?"

Fragen Sie nicht so viel und tun Sie, was ich Ihnen gesagt habe! Aber beeilen Sie sich! In einer halben Stunde können Sie sehr gut hier fein!"

Raucheisen legte den Hörer ziemlich unsanft auf und kehrte an den Tisch zurück.

,Zch danke Ihnen, Herr Kommissar!" sagte Axel. Er ließ sich am Tisch nieder und griff nach seiner Zigarettendose; aber gleich darauf ließ er sie mi­et n er ärgerlichen Gebärde zuschnappen.

Nicht mal 'ne Zigarette habe ich mehr!"

Stobbe legte eine unangebrochene Schachtel auf den Tisch:Ditte, bedienen Sie sich!"

Na, so war es nicht gemeint", lächelte Axel, der sich mit Humor in seine etwas ungewöhnliche Lage zu schicken begann.Aber jedenfalls danke ich Ihnen!"

Herr Holm", sagte Raucheisen ernst, ,der Dieb­stahl des Koffers rft eine unangenehme Geschichte!«

Axel unterbrach ihn mit einer kurzen wegwerfen­den H-andbewegung:

Das läßt sich jetzt nicht mehr ändern, und ich habe mich auch bereits damit ab gesund en! Unange­nehm ist die Geschichte allerdings insofern, als sich in der Brieftasche einige meiner Ausweispapiere befanden."

Raucheffen schüttelte den Kops:

Das ist nicht das Schlimmste, Herr Holm! Viel unangenehmer ist für Sie die Tatsache, daß Sie mft dem Verschwinden des Koffers zugleich der Möglich­keit beraubt sind, Ihre Schuldlosigkeit am Tods Ihres Onkels zu beweisen."

Axel blickte betroffen auf.

Das verstehe ich nicht, Herr Kommissar! Was hat denn der Diebstahl des Koffers mit dem meines Knkels und mit mir zu tun?"

E°rt!chung ftfsti.

Tuberkulose ist vermeidbar.

Keine Infektion ohne Erreger. Abstand beim Husten. Sauberkeit unerläßlich. Gute Heilungsaussichten.

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lerte sich 1935 an der Bergakademie Clausthal, v.; jurbc 1936 Dozent und siedelte 1937 nach Göttingen zurück« gßer, wo er 1940 außerplanmäßiger Professor wurde. Der o. Professor für alte Geschichte an der Universität Würzburg Dr. Alexander G r a f

deutsche" n Natur'

Wochen hat! Wenn ich so unhöflich märe, wie ich böslich bin, würde ich sagen: Sie ist ohne Zweifel

Am 12. und 13. Januar fand im Reichsverkehrs­ministerium eine Tagung der Gaustellenleiter der Fachschaft Reichsbahnbeamte statt. Nach Ansprachen des Staatssekretärs Dr. Ganzenmüller, des Reichs­beamtenführers Neef und des Staatsrats Professor Willi Börger und fachlichen Vorträgen fänden Aus­sprachen über die aktuellen Personal- und Sozial­probleme der Reichsbahn,statt.

Gauleiter und Reichsstatthalter Bürckel eröffnete in Saarbrücken das Haus des 13. Januar. Als Sitz des Kulturwerkes Westmark, das den Zweck hat, alle kulturellen Kräfte und Einrichtungen des Gaues in nationalsozialistischem Geist einheitlich auszurichten und zu fördern.

Der Führer hat den Marineoberkriegsgerichtsrat Becker zum Chefrichter der Kriegsmarine ernannt.

*

Der slowakische Ministerpräsident Dr.Tuka ist von seiner Funktion als Vorsitzender der Hlinka. Partei zurückgetreten. Staatspräsident Dr. Tiso ernannte zu seinem Nachfolger den Stellvertreten­den Parlamentsvorsitzenden Dr. MÄerly.

Aus der Stadl Gießen.

Geheimnisse des Eises.

Für Kinder in der warmen Stube ist es immer eine kleine Sensation, wenn in der Frühe eines Wintermorgens die schneidende Kalle Eisblumen auf die Fensterscheiben gemalt hat. Die Kinder hauchen dann gern ihren warmen Atem gegen die Scheiben und sind mächttg enttäuscht, wenn die zar­ten und oft so grotesken Eisblumen zerfließen, ohne daß sich neue bilden. Gewiß gefriert sofort wieder die aufgetaute Fensterfläche zu. Aber sie gefriert nur. Es bilden sich keine Eisblumen.

Schlußfolgerung: Eisblumen lassen sich nicht hexen und nicht kommandieren. Sie haben beftimnüe Gesetze des Entstehens, die nicht willkürlich geändert werden können. Sie entstehen durch schnelle Bildung von Kristallen, und ihre bizarren Linien und Kur­ven werden gebildet, indem jeder neu anschießende Kristall wir gebrauchen diesen Ausdruck zur Veranschaulichung der Schnelligkeit auf der senk­rechten Fläche zugleich die Neigung besitzt, zu fallen. Die Eisblumenbildung ist Sache eines Augenblicks. Ein allmähliches Austauen und wieder Zufrieren ist etwas ganz anderes.

Das Eis hat auch sonst absonderliche Marotten. Fast alle Körper verringern ihren Raumbedarf, wenn sie aus dem flüssigen in den festen Zustand überführt werden. Beim Eis ist es ganz anders. Wasser, das erstarrt, dehnt sich um ein Zehntel seines Raumgehaltes aus. Das merken wir pein­lich beim Platzen der Wasserleitungsrohre. Jeder Hausbesitzer fürchtet das Abblättern feuchten Mauer­putzes nach einem strengen Winter, der Gärtner das Bersten der Bäume nach einem nassen Herbst, in dem das Holz grün bleibt und nicht trocken wird. Die großen Taumschäden der vergangenen drei Winter sind nicht allein auf die Empfindlichkeit mancherUnterlagen" der Veredlungen, sondern vor allem auch auf die Sprengwirkung des Baum­saftes in dem nicht richtig reif gewordenen Holz zurückzuführen. Die Sprengwirkung des erstarren­den Wassers ist sehr groß und wurde vor der Er­findung der modernen Sprengstoffe in den Stein­brüchen ausgenutzt ein Verfahren, das schon den alten Aegyptern bekannt gewesen ist.

Eis, das zum Schmelzen gebracht werden soll, bildet erhebliche Temperaturen. Wer ein Kilogramm Eis in ein Kilogramm Wasser wirst, das auf 79,4

Axel zündete sich eine neue Zigarette an und fügte tvch einer Weile nachdenklich hinzu:

Man muß hierbei berücksichtigen, daß mein Onkel etwas weltfremd geworden 'war, weil er nur ganz fetten mit Menschen zusammen kam. Daher ist es vkrständlich, wenn das erste leidlich hübsche junge Rädchen, das ihm zufällig in die Arme lief, ihn ftart beeindruckte eben deshalb, weil ihm ja jeg- nche Dergleichsmöglichkeiten fehlten!"

Hm, hm", macht Raucheisen, als Axel schwieg: 'M um den gerade munter sprudelnden Redefluß feines Gegenübers in Gang zu halten, fragte er sch-nell:

Wußte denn Fräulein von Mönckeberg über­haupt von diesen Absichten Ihres Onkels?"

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ftehep, sondern muß dasjenige China unterstützen, das für die Gerechtigkeit kämpft, um Dftafien von der anglo-amerikanischen Bedrückung zu befreien." Hilferufe an die USA.

Zukagenregelung für Selbstversorger.

Schwer- und Schwerstarbeiter, sowie Lang- und Nachtarbeiter, die sich für die Selbstversorgung entschieden haben, erhalten ihre gewerbliche Zulage in Brot, sofern sie nicht im Besitz der Reichsmahl« und -brottarte sind, auf Grund einer Bescheinigung des Betriebsführers, die zu Beginn jeder Zuteilungs­periode auszustellen ist. Die Kartenstelle händigt daraufhin die Brotzulage aus, entweder in Form von Reise- und Gaststättenmarken oder entsprechen­der Zusatzkarien, bei denen die Fleisch- und Fett­abschnitte entwertet sind. Maßgebend ist die örtliche Regelung.

Kochkursus des Mütterdienstes.

gfs. Jede deutsche Frau und jches Mädel von 18 Jahren an aufwärts kann an dem am Mitt­woch, 20. Januar, in der Aliceschule, Stein« {trage 10, 20 Uhr, beginnenden Kochkurs des Müt- terbienftes im Deutschen Frauenwerk teilnehmen. (Zweimal wöchenllich.) Die deutsche Frau trägt die große Verantwortung für eine gesunde und aus­reichende Ernährung ihrer Familie. Der Kochkurs gibt Anregungen und neuzeitliche Rezepte, damit die Frauen ihre Kenntnisse erweitern können. Die Kurs- gebühr beträgt für 10 bis 11 Kurstage 5 NM., dis am ersten Kurstag entrichtet werden. Mitzubringen find ein Heft, Bleistift, Kopftuch, Schürze, Topf­lappen. Anmeldungen werden angenommen bei der Kreisfrauenschaftsleitung, Frankfurter Straße b (Cafe Hettler), Telephon 3530, bei den Ortsfrauen« fchastsleiterinnen.

Prüfung von Hausgehilfinnen.

Im Einvernehmen mit dem Deutschen Frauen« werk findet am 26. und 27. März in der Mäd­chen-Berufsschule Gießen, Kirchstraße 18, eine Prü­fung von Hausgehilfinnen statt. Zu dieser Prüfung werden hauswirtschafliche Lehrlinge zugelassen, die ihre zweijährige Lehrzeit beendet und zwei Jahrs lang die hauswirtschaftliche Berufsschule oder einen anerkannten Lehrgang besucht Haden. Die Haus» wirtschaftlichen Lehrlinge reichen ihren Antrag auf Zulassung zur Prüfung über die Kreisstelle' des Deutschen Frauenwerkes an die hauswirischaftlichs Berufsschule ein. Hausgehilfinnen, die mindestens drei Jahre lang im Haushalt gearbeitet und eins

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Man kann von Geburt eine mehr oder minder große Anfälligkeit für die Tuberkulose besitzen. Aber da eine solche anlagemäßige Disposition beim Zu­standekommen jedes beliebigen Krankheitsvorganges mit ins Gewicht fällt, ist es hier wichtiger, zu be­achten, daß kein Mensch ohne Berührung mit dem Tuberkelbazillus eine Tuberkulose bekommen kann. Dieser von Robert Koch entdeckte Erreger ist mit unbewaffnetem Auge nicht sichtbar. Man muß da­her feine bevorzugten Aufenthaltsorte kennen, wenn man ihm aus dem Wege gehen will. In erster Linie kommen hier die Ausscheidungen kranker Menschen und Tiere in Frage. Man braucht zwar bei Lungentuberkulose die Atemlust nicht zu fürch­ten, muß aber um so gewissenhafter jede Berüh­rung mit Auswurf oder auch nur Hustentröpfchen vermeiden.

Infektiöse Ausscheidungen.

Ebenso gefährlich ist naturgemäß der Eiter, der aus Drüsen oder anderen von der Tuberkulose befallenen Organen herrührt. Sind die Nieren oder der Darm betroffen, so ist in der Regel auch eine Ansteckungsmöglichkeit durch Urin oder Stuhlgang gegeben. Das gleiche gilt von der Milch, die aus einem kranken Euter stammt und daher zu prak­tischen Folgerungen grundsätzlicher Art zwingt. Wenn auch von feiten der Molkereien alles geschieht, um die Gefahren einzufchränken, die aus dem An- sammeln von Milch vieler Tiere in den Sädten entstehen können, so hat doch jeder die Pflicht, zu ihrer Ausschaltung das seine beantragen. Danach muß es als unverantwortlich gelten, Kindern rohe Milch zu geben, wenn man nicht ausnahmsweise ihre Herkunft genau kennt. Abkochen ist daher für den Haushalt die Regel, die geringfügigen Nach­teile für den Geschmack stehen in keinem Verhält­nis zu dem dadurch erzielten Gewinn.

Auch das gehäufte Auftreten von Tuberkulose in einer Familie ist weniger auf eine gleichartige Disposition der Betroffenen zurückzuführen als viel­mehr auf die erhöhte Ueberiragungsmöglichkeit. Ganz besonders sorgfältige Vorkehrungen sind in jedem Erkrankungsfalle erforderlich, um die Um­gebung zu schützen. Wieviel hier noch gesündigt wird, beweist eine Erhebung aus jüngster Zeit,

fessor ernannt Dozent Dr. phil. habil Ferdinand Neumaier, Konservator an der Geologischen Staatssammlung, wurde zum außerplanmäßigen Professor für Geologie an der Universität München ernannt Neumaier wurde 1905 in Passau geboren und habilitierte sich 1936 in München. Vom 13. bis 20. Januar wird in München eine Universitäts­woche duxchgeführt, verbunden mit der Feier des 470jährigen Bestehens der Ludwig-Maximilian-Uni­versität Eine AusstellungDenkmale und Doku­mente zur Geschichte der Ludwig-Maximilian-Uni- versität Jngolstadt-Lanüshut-München", ein Vor­trag von Dr. Svett Hedin und eine Vorführung des FilmesGeheimnis Tibet" der Schäfer-Expeditton bilden den Rahmen der Woche.

Kleine politische Nachrichten.

In Straßburg sprach auf einer Kundgebung der NSDAP, im ^ängerhause Gauleiter und Reichs- statthalter Konrad Henlein über den Volkstums­kampf seiner sudetendeutschen Heimat Kreisleiter Schall, der in der vordersten Reihe der Kämpfer für die elsässische Freiheit gestanden hat, begrüßte den Gauleiter des Sudetenlandes.

Tiensteigenfchaft an die Universität Straßburg be­rufen. Der 1905 geborene Gelehrte wurde 1936 in Dürzburg zum a. o. Professor und 1941 zum o. Pro-

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Da muß ich doch gleich einmal selbst nachsehen!" rief Axel mit .zorngerötetem Gesicht. Er nahm Stobbe die Schlüssel aus der Hand und lief eilig ; hinaus.

Raucheisen sprang auf und gab dem Hilfskom- miffar eirten Wink:Hinterher, Stobbe! Nicht aus i den Augen lassen!"

7. Kapitel.

Wenige Minuten später kam Axel ziemlich auf» geregt in Begleitung Stob b es zurück.

Der Koffer ist wahrhaftig gestohlen worden! Gestohlen unmittelbar unter den Augen der Polizei! Es ist der reine Hohn!"

Herr Holm", sagte Raucheisen ftreng,mie wol- len Sie uns beweisen, daß der Koffer überhaupt im Auto gewesen ist?"

Wütend fuhr Axel herum:

' -Ich will es überhaupt nicht beweisen! Lassen Sie mich doch endlich mit Ihren ewigen Fragen

- in Ruhe!"

' Aber kaum, daß ihm diese Unhöflichkeit enffchlüpft 1 war, tat sie ihm leid. Er machte eine knappe Ver­beugung und murmelte:Verzechung! Ich bin etwas

, aufgeregt ..." Und dann wieder mit erhöhter . Stimme:

i,Zum Teufel, was mach' ich denn nur?! Jetzt : hab' id) nichts anzuziehen! In dem Koffer war außer der Pistole meine gesamte Kleidung! Und natürlich auch meine Brieftasche mit fast hundert Mark!"

Raucheisen trat wortlos an den Fernsprecher und : verband sich mit Holms Haus in Kladow.

Nach einer Welle vernahm er die freudig-erregte Stimme Ottos.

,^Hallo sind Sie es, Herr Holm?"

Nein, hier spricht Kriminalkommissar Raucheiien. Herr Holm läßt Ihnen sagen. Sie möchten sofort einen Straßenanzug für ihn einpacken und auf schnellstem Wege bierherb ringen: Dahlem, Dllla Profeffor Beierfeld!"

Urtterwäsche und Schuhe auch!" fiel Axel hasttg

Merten.

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Nach einer United-Preß-Meldung aus Neuyork hat der Sowjetbotschafter Litwinow in einer Rund- runkansprache die Bedeutung der britisch-nordame- rikanischen Hilfe für die Sowjets betont und auf die Notwendigkeit weiterer großer Lebensmittel- lenbungen nach der Sowjetunion verwiesen. Da die fruchtbarsten Gebiete Rußlands von den Deut­schen besetzt seien, mache sich ein Lebensmittelmangel vemerkbar, der nur durch Lieferungen aus den USA. behoben werden könne.

Oie Amerikanisierung Irans.

Rom, 13. Jan. (DNB.) Die Amerikanisierung des iranischen Staatswesens wurde nach einer Meldung vonPopolo di Roma" aus Istanbul ein­geleitet durch die Ernennung von USA.-Beratern bei den einzelnen Verwaltungszweigen. Im irani­schen Finanzministerium ist die ©efamtleitung sowie üe der verschiedenen Abteilungen in nordamerita- "schen Händen. Das Kriegsministerium wird prak- isch von einem USA.-General mit einem Stabe von ISA.-Ofsizieren geführt. Das iranische Heer ist »urchsetzt von 20 000 USA.-Soldaten unter USA.- fffizieren. Das Zollwesen wurde einem nord- ornerikanischen Verwalter unterstellt. USA.-Berater und Teckmiker sind im Eisenbahn- und Verkehrs­pesen. Auch an der Spitze der Polizei steht ein USA.-General. Der iranische Regierungschef selbst, Enwam es Saltaneh ist nur noch ein Werkzeug es Weißen Hauses.

Die Pest in Palästina.

Ankara, 13. Jan. (Europapreß.) Einen Bericht über die Pestepidernie in Palästina, die durch das brittsche Militär eingeschleppt wurde, gibt das ara­bische BlattPalesttn" in Jaffa. Es bestätigt sich, daß in zahlreichen Städten Palästinas ganze Stadtviertel niedergebrannt wurden, rm der Epidemie Herr zu werden. Bezeichnend fei edoch, daß solche radikalen Maßnahmen durch die »rittschen Behörden ausschließlich über ara- ' ische Stadck viertel verhängt wurden, wäh­lend in jüdischen Vierteln, in denen die Seuche nicht tveniger wütet, von solchen Maßnahmen bisher ab- xesehen worden fei. Man müsse im Interesse der Bekämpfung der gefährlichen Seuche verlangen, haß auch vor den jüdischen Vierteln in den palästi­nensischen Städten nicht Halt gemacht werde.

Kunst und Wifsenschast.

hochschulnachrichleru

Der Dozent der Geophysik an der Universität Gät- hngen, Regierungsrat Dr. phil. habil. Rolf Bun« i e r s, starb den Fliegertod vor dem Feind in einer rSetterkundungsstaffel. Er war 1909 in Halle ge­koren, studierte in Göttingen und kam 1935 an das inftitut für Geophysik. 1940 wurde er Dozent. Seit lusbruch des Krieges stand er im Heer und konnte mr vorübergehend feine Lehrtätigkeit ausüben. In einen wissenschaftlichen Arbeiten befaßte er sich vor llem mit der Ausbreitung elastischer Bodenwellen. 'er a. o. Professor für innere Medizin an der Uni- erfität Rostock Dr. Friedrich Meythaler wurde h gleicher Diensteigenschaft an die Universität Er­langen (Medizinische Poliklinik) berufen. Meythaler mrde 1898 geboren und habilitierte sich 1933 in ostock, wo er 1939 außerplanmäßiger Professor urde. Der außerplanmäßige Professor für cm- cganffche und analytische Chemie an der Unioer- Ität Göttingen Dr. Josef Goubeau ist beauftragt roröen, die Vertretung der durch bas Ausscheiden des Professors Dr. Rienäcker frei gewordenen Ab- trilungsvorsteherstelle für anorganische Chemie am ißgemeinen Chemischen Institut wahrzunehmen, ßoubeau wurde 1901 in Augsburg geboren, habili-