(93. Jahrgang ttr.no
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grerung nicht zurücktreten würde. Diese Jn- däskretion war der Regierung äußerst peinlich, well dadurch ihr demokratischer Ruf bei einem Teil öer Wählerschaft ernstlich gefährdet werden konnte'. Oberst Reitz wurde daher schleunigst ausgebootet und als Oberkommissar nach London geschickt.
Eine Schwierigkeit kann der Regierung noch aus der militärischen Entwicklung entstehen. Smuts hat sich zwar von seiner Mehrheit im Parlament die Genehmigung zur Entsendung südafrikanischer Truppen auch auf andere Kriegsschauplätze als auf den afrikanischen geben lassen. Trotzdem würde die
Südafrikanische Perspektiven
Von unserem ln.-Korrespondenten.
Stockholm, Mai 1943.
Unter den britischen Dominions hat die Süd- * 0 n seit ihrer Gründung stets die besondere Anteilnahme der Weltöffentlichkeit gefunden. Der Grund dafür ist die Entstehung der Union. Die heutige Generation vermag sich zum großen Teil kaum mehr vorzustellen, mit welcher Spannung die Welt vor 45 Jahren die Entstehung und den Verlauf des B u r e n k r i e g e s verfolgte Das Unrecht war damals so offensichtlich auf Seiten Englands, daß es in Europa nur wenige gab, Die mit dem tapferen Burenvolk nicht sympathisierten, und jedermann verabscheute die Methode der Engländer, welche die Frauen und Kinder der kämpfenden Buren in Konzentrationslagern umkommen ließen. Die Sünden der Väter werden auch m diesem Falle an den nachfolgenden Generationen heimgesucht. Zwar sind es heute noch zum Teil die Mittäter des Unrechts, welch» die Folgen zu tragen haben, doch läßt sich unschwer prophezeien, daß die innere Problematik der Südafrikanischen Union noch mehr als eine Generation vor kaum lösbare Aufgaben stellen wird.
Nachdem General Smuts im vorigen November von seinem mit großem Gepränge gefeierten Besuch in London in die Heimat zurückgekehrt war, ist es um die Union ziemlich sttll geworden. Das bedeutet aber nicht, daß ihre Rolle im Kriege bescheidener oder die Vorgänge in ihrem Inneren weniger interessant geworden wären. Eher das Gegenteil ist der Fall. Der Beitrag der Union zu den Kriegsanftrengnngen der Alliierten und insbesondere des Britischen Reiches ist im Verhältnis zur weißen Einwohnerschaft des Landes beachtlich. Außerdem müßte die Union schon allein infolge ihrer geographischen Lage eine nicht unbedeutende Stellung im Rat der alliierten Mächte einnehmen. Dies wurde in letzter Zeit unterstrichen durch die Nachricht, daß Durban zu einem neuen vri° tischen Marinestützpunkt von den Ausmaßen Singapurs ausgebaut werden solle. Ob diese Nachricht mittelbar einen Verzicht Englands auf die Rückeroberung der malaiischen Festung darstellen soll, ist nicht bekannt. Sie bestätigt aber die Bedeutung, welche die Häfen der Südafrikanischen Union durch das Vordringen Japans an den Ostrand des Indischen Ozeans erhalten haben. Auf jeden Fall muß es sich hierbei um Projekte handeln, die auf Jahre berechnet sind.
Das unmittelbare Interesse der südafrikanischen sowohl wie der britischen Oeffentlichkeit wendet sich aber den Neuwahlen zum südafrikanischen Parlament zu, die in diesem Sommer abgehalten werden sollen. Die Bedeutung dieser Wahlen ergibt sich schon allein aus dem Umstand, daß General Smuts und seine Regierung sie bis zum äußerst zulässigen Termin hinausgeschoben haben. Als bei Ausbruch des Krieges die United Party, die sich unter der Führung der Burengene- nale Hertz 0 g und Smuts ein Jahrzehnt früher zusammengeschlossen hatte, wieder auseinanderbrach und Smuts unter Anwendung nicht immer fair zu nennender Methoden sich die Macht und den Eintritt der Union in den Krieg erzwang, hätte angesichts der äußerst schwachen Majorüät der Regierung und der völlig veränderten Lage nach Auffassung aller objektiv urteilenden Beobachter das im Mai 1938 gewählte Parlament aufgelöst und Neuwahlen ausgeschrieben werden müssen, Smuts aber dachte nur daran, eine Gefährdung seiner Politik zu vermeiden. Eine Neuwahl, bei welcher es für oder gegen die Neutralität gegangen wäre, hätte im ersten Kriegswinter wahrscheinlich General Hertzog die Mehrheit gebracht. Es ist begreiflich, daß der britische Generalgouverneur Sir Patrick Duncan, der seit mehr als einem Menschenalter die britischen Interessen in der Union auf verschiedenen Posten vertreten hat, nur allzu bereit war, an der Verhinderung von Neuwahlen mitzuwirken. Heute ist nun ein Aufschub nicht mehr möglich, sofern die Regierung nicht offen die Verfassung brechen will. Die fünfjährige Amtszeit des Parlaments ist abgelaufen.
Immerhin sind die Wahlaussichten der Regierung heute günstiger als vor drei Jahren. Zwar ist ihre Mehrheit immer noch gering. Von insgesamt 153 Mandaten verfügt die Opposition über etwa 60, aber die Lage hat sich doch beträchtlich verändert. Dor allem der Tod des Generals H ertz o g vor einem halben Jahr hat die Opposition ihrer einzigen wirklich überragenden Persönlichkeit beraubt. Sodann herrscht unter den Buren eine anscheinend hoffnungslose Uneinigkeit. Die Hauptgruppe der Reaierunqsqegner folgt dem Nattonalistenfuhrer Mal an. Daneben gibt'es eine radikale Gruppe unter dem früheren Verteidigungsminister P Y r 0 n, und einige andere, die sich alle untereinander bekämpfen. Wenn dieser Zustand schon viele Wähler obschreckt, so kann Smuts zugleich darauf verweisen daß der Krieg nicht mehr wie vor drei Jahren eine - ur 0 päische Angelegenheit sei, sondern sich, w die Regierung vorausgesehen habe, über die; g Z Delt und besonders bis nach A s r 1 k a Eg^.h dabe, so daß die Interessen der Union unmittelbar berührt würden. f
Trotzdem ist sich Smuts seiner Sache kemes- »egs sicher. Er rechnet durchaus mit der Moglich- ’eit, datz die Gruppen der Opposition sich INI Augenblick der Wahl Zusammenleben tonnten.
dem ju begegnen, hat er schon I-tzt m>t d r Zobour-Partei, die bisher mit nur v,e. Mandaten eine geringe Rolle sp'/lte. aber >m F 'nes knappen Wahlausganges doch Bedeutung er ungen konnte, ein Wahlab ommen geschlos- °n, durch welches eine gegenseitige B°tamp7Ung ausgeschlossen wird. Weniger mit H'lse lecher Manöver, als auf Grund der allgemeinen Lag - chemt ein entscheidender Erfolg ^r Opposition w doch kaum denkbar. Immerhin hat der frühe ^vertretende Premier mi n ister der Union, !
e i tz, schon im vorigen Herbst erklärt, daß s s Falle einer Niederlage bei den Wahlen die
„Befreiung Afrikas" bei vielen Bewohnern der Union das Interesse am Krieg und die lieber* Zeugung von der Notwendigkeit ihrer Teilnahme erheblich mindern. So entsteht die paradoxe Situa- tton, daß die Regierung, die sich jahrelang geweigert hat, Wahlen abzuhalten, jetzt lieber heute als morgen wählen lassen würde. Die Zeit spielt aber auch noch in größerem Zusammenhang eine Rolle. Smuts hofft, durch die Wahlen dieses Jahres sich ein Mandat zu verschaffen, welches über das Kriegsende hinausreicht. Es ist nämlich auch den Optimisten im Regierungslager nicht zweifelhaft, daß eine Wahl nach dem Kriege, wenn die Zwangsmittel der Regierung wieder auf ein friedensmäßiges Maß herabgesetzt sein werden, nur mit einer Niederlage des zum britischen Feldmarschall verwandelten Burengenerals enden könnte.
Tunesien: Widerstand mit Wer Entschlossenheit
zu
Was Generalfeldmarschall Rommel in Afrika geleistet hat, wissen nicht nur wir und unsere Verbündeten, sondern auch unsere Feinde. Uns ist seine Person die Verkörperung des Heldentums unserer Afrikakämpfer. Sein Vorbild fyaf die SoNaten
Öer Wehrmachtbericht.
DRV. AusdemFührerhauptquartier, 12.2Hai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
In Tunesien kämpfen di« deutsch-italienischen Truppen in den Bergen beiderseits Zaghouan gegen den von allen Seilen unter Aufbietung stärkster Kräfte angreifenden Feind mit letzter Entschlossenheit. Die feindlichen Angriffe wurden zum Teil im Gegenangriff mit der blanken Waffe abgewiesen. Alle Aufforderungen zur Uebergabe sind von den Verbänden, die noch Munition und Verpflegung besahen, bisher abgelehnl worden.
An der O st f r 0 n t verlief der Tag bis auf örtliche Kampftätigkeit am Kuban-Brückenkopf und im Raum von Lissitfchansk im allgemeinen ruhig.
Die Luftwaffe bekämpfte bei Tag und Rächt mit starken Kräften Truppenbereitstellungen des Feindes sowie Flugstützpunkte und Lifenbahnziele.
Im Küstengebiet von Sizilien schossen deutsche und italienische Iäger und Flakartillerie der Luftwaffe 22 feindliche Flugzeuge ab.
Bei einem überraschenden Tagesliefangriff der Luftwaffe auf die Hafenstadt Great Darmouth an der Ostküste Englands wurden erhebliche Zerstörungen erzielt. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt.
Ltebergabe abgelehnt.
Mit unbeugsamem Mut Gegenangriffe.
Rom, 12. Mai. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Mittwoch meldet:
Unsere 1. Armee, die noch die Stellungen südlich der Halbinsel von Cap Bon hält, an der auch gestern die Angriffe der 8. englischen Armee scheiterten, und die im Rücken von den von Norden vor- rückenden feindlichen Truppen erreicht und ständig von der Luftwaffe bombardiert wird, kämpft mit ihren italienischen und deutschen Verbänden mit größter Erbitterung und führt mit unbeugsamem Heldenmut Gegenangriffe durch. Ein Vorschlag General Freybergs zur Uebergabe wurde von General Messe, Befehlshaber der 1. Armee, zurückgewiesen.
In anderen Abschnitten der tunesischen Front mußten die Truppen der Achse nach Erschöpfung der Munitionsbestände den Kampf ein stellen.
Catania, Marsala, das Gebiet von Trapani und die Insel Pantelleria wurden von Verbänden viermotoriger Flugzeuge bombardiert. Beträchtliche Schäden in Catania und Marsala. Acht Flugzeuge wurden von der Bodenabwehr abgeschossen urtö stürzten ins Meer: zwei südlich von Catania, eines bei Mazzara del Vallo und fünf bei Pantelleria. Weitere 14 Flugzeuge wurden im Luftkampf abgeschossen, neun von deutschen und fünf von unseren Jägern.
Die bisher festgestellte Zahl der Opfer des im
heutigen Wehrmachtbericht gemeldeten Luftangriffs auf Catania beträgt 150 Tote und etwa 300 Verletzte. Die Opfer des Luftangriffs vom 9. Mai auf Palermo find auf 210 Tote und 421 Verletzte gestiegen.
Generalfeldmarschall Rommel.
immer neuen unvergleichlichen Taten mitgerissen, zu Erfolgen, die zu den kühnsten aller Zeiten gehören und die in der Geschichte des Soldatenruhmes mit goldenen Lettern unverwischbar verzeichnet stehen.
Als Rommel in Afrika in Erscheinung trat, nachdem er schon im ersten Weltkrieg viele Proben seiner Tapferkeit und mindestens feit dem Durchbruch durch die Maginot-Linie Beweise seiner genialen Führungskunst abgelegt hatte, spotteten unsere Feinde seiner, der des Wüstenkrieges unkundig sei. Bald wich aber im feindlichen Läger diese lieber» heblichkeit der Erkenntnis, daß dieser Mann dem Wüstenkrieg fein Gesetz aufzwang. Er bestimmte, ob uni) wo Schlachten geschlagen wurden, er führte seine Truppen auch gegenüber der größten feindlichen Uedermacht mit einer Beweglichkeit, die die Gegner nach ihrem eigenen Eingeständnis immer wieder zur Verzweiflung trieb. Er wußte, welche ungeheuren Leistungen er von seinen Truppen fordern mußte, aber er schonte sich selbst auch nicht. Er war immer vorn. Wer kennt nicht die Silber, bie Feldmarschall Rommel in seinem Befehlspanzer zeigen, und wer weiß nicht, daß von diesem Panzer aus unzählige Entscheidungen getroffen wurden, die für den Krieg in Afrika von ausschlaggebender Bedeutung waren!
Der Führer hat diese Leistungen unb diesen vorbildlichen Einsatz durch Beförderungen und Auszeichnungen anerkannt. Generalfelbmarschall Rom-
Vom Atlantik-Wall.
Reue Befestigungen an der Kanalfront.
Der Eingang zu einem tief unter der Erde angelegten riesigen Munitionsbunker, der auch schwersten Beschuh aushält. (PK.-Kriegstberichter Bichler.)
Meldung über den Atlantikwall.
Der Chef der OT., Reichsminister Speer, erftattete dem Führer Bericht über den Bau des Atlanftk- walls. (Presse-Hoffmann. jSch.j)
ßelben'um verpflichtet iM
Von Oberbefehlsleiter Erich Hilgenfeldt.
Ms ber Führer das deutsche Volk zum ersten! Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz aufrief, sagte er unter anderem: „Seit sieben Monaten setzt der deutsche Soldat zu Lande, zu Wasser unb in der Luft fein Leben zum Schutze der Heimat ein. Dafür erwartet er, daß ihn die Heimat, wenn er verwundet ober krank wirb, auf das beste pflegt und betreut." Daher verlangte der Führer damals, wie auch jetzt in seinem Aufruf zum vierten Kriegs- hilfswerk, daß wir uns durch Spenden für das Kriegshilfswerk der Opfer der Soldaten würdig erweisen unb mir im gemeinsamen Bund der Opferberei^schaft unseren Soldaten den Dank abftatten, den sie in so überreichlichem Maße verdienen.
Viele bester deutscher Männer haben in den Jahren des Krieges ihre Einsatzbereitschaft für das Leben des deutschen Volkes mit dem Tode besiegelt. Taten find in bas Buch der Geschichte eingemeißelt worden, wie sie bisher in der Weltgeschichte ohne Beispiel sind. Taten, die das Hohelied von Pflichterfüllung unb Mannesmut des deutschen Menschen künden werden, solange deutsches Blut in deutschen Adern rollt. Es gibt wohl kaum ein treffenderes Bild des ewig unsterblichen deutschen Soldaten als Dürers Kupferstich „Ritter, Tod unb Teufel". Auf ihm träumt der Kämpfer einen hellwachen Traum von ber sicheren Burg auf uneinnehmbarem Berge: aber er reitet den Weg feiner Pflicht, wenn er auch auf der einen Seite vom Tode des Zweifels begleitet unb auf der anderen durch den Teufel bei? Schwäche bedroht ist. Für ihn ist das Leben unermeßlich groß und herrlich, weil er tapfer ist; ihm liebt das Leben, weil er sich nicht ergibt
Aber die kämpfende Front weiß heute auch, daß hinter ihr ein politisches Volk steht, das bereit ist zu jedem Tun, zu jeder Entbehrung, 31t jedem Opfer unb zur Ueberwindung jeder Gefahr, Es ist sich dessen bewußt, daß wir an einer Zeitenwende stehen, die schwere und ungeheuer große Aufgaben stellt. Sie zu lösen kann nur denen gelingen, bie erfüllt sind von eiserner Pflichterfüllung unb kompromißloser Treue und für bie jedes Leid, das ihnen vom Schicksal auf gelob en wird, nur den einen letzten Sinn hat: Waffen zu schmieden unb einzusetzen für den Kampf um bas ewige Leben bcs deutschen Volkes.
Keinen Augenblick hat uns der Führer barübef im Zweifel gelassen, daß er ein Feind ist von jeglichem Optimismus auf tönernen Füßen, jeglicher ..Selbsttäuschung im Rausche falscher Vorstellungen, jeglicher trügerischen Hoffnung, alle Schwierigkeiten unb Hemmnisse könnten gleichsam über Nacht beseitigt werden. Wir wissen heute, wie dornig unb steinig ber Weg zum Platz an der Sonne ist, unb daß unermüdliche harte Arbeit geleistet und freiwillig schwere Opfer gebracht werden müssen, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Es ist nicht unser Schicksal allein, es ist das Schicksal unserer Kinder, das Schicksal unserer Enkel unb Urenkel, das wir in Händen halten, das wir formen unb gestalten. Oft haben wir in den hinter uns liegenden Kampfjahren bewiesen, daß wir uns nicht vor? dem Schicksal feige in Sicherheit zu bringen suchen ober uns in stumpfer Ergebung ihm unterwerfen, so schwer es auch zeitweise war, sondern baß wir ihm aufrecht entgegengehen und uns dem Gefahren, die es mit sich führt, mannhaft stellen.
Damit aber bekennen wir uns wieder zu dem vom Gegner so oft verhöhnten, allerdings auch gefürchteten Geist von Potsdam, jenem soldatischen Geist, der Zucht und Einordnung, Willen zur Selbstbeschränkung und jederzeitige Opferbereitschaft fordert. Er ist hart, entschieden und nüchtern und die Gegenthese zu. jenem jüdischen Wort: „Lieber fünf Minuten feige, als das ganze Leben tot!" Diese liberalistische Parole ist nichts anderes als eine aus mißverstandener Freiheit geborene Lebens, feighett, eine Haltlosigkeit den Geschehnissen gegen»
m e l trägt die höch sten T 0 p f e r k e i t s a u s Zeichnungen beider Weltkriege, nachdem er sich im ersten Weltkrieg den Pour le mörite errang unb jetzt mit bem Eichenlaub mit Schwertern unb Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde. Damit wurde dieser Orden, den bisher nur die kühnsten deutschen Jagdflieger erhalten haben, zum erstenmal einem Offizier des Heeres verliehen. Das ganze deutsche Volk empfindet diese höchste Auszeichnung als Zeichen des schuldigen Dankes und nimmt mit tiefer Befriedigung die Nachricht zur Kenntnis, daß Generalfeldmarschall Rommel sich wieder auf dem Wegs ber Besserung befinbet, nach dem feine Gesundheit durch bie unerhörten Anstrengungen des Krieges in Afrika schwer angegriffen war Es wünscht dem Marschall, daß er bald wieder völlig genesen sein möge.
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Bei unserem gestrigen Abdruck (auf der ersten Seite) ber Meldung über die hohe Auszeichnung des Feldmarschalls Rommel hat sich im zweiten Absatz infolge eines technischen Fehlers eine unverständliche Fassung des Satzes ergeben. Der zweite Absatz muß richtig wie folgt beginnen: Nach dem Eintreffen ber ersten Nachrichten über ben englischen Angriff usw.
Die Lage am Kuban Brückenkopf.
Berlin, 12. Mai. (DNB., Am Kuban. B r ü ck e n köpf entwickelten sich am 11. Mai nur uoch örtliche Kämpfe, nachdem die Sowjets am Vor» tage ihre Offensive gegen den Ostabschnitt schlagartig eingestellt hatten. Das vorübergehende A b b r e ch e n der feindlichen Angriffe im Abschnitt Krymskaja ist in ben äußerst schweren Verlusten ber Bolschewisten begründet. Sie betrugen in ben letzten zwölf Kampftagen nahezu 30 000 Mann an Toten und Verwundeten, sowie an die 200 abge» schossene oder schwer beschädigte Panzer. Die beträchtlichen Zahlen an Gefangenen und vernichteten feindlichen Waffen stehen im einzelnen noch nicht fest.


