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Als der Reichsmarschall den Korpsführer des
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und bestehen ihn siegreich.
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(Nachdruck verboten.)
Fortsetzung.
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In Ankara besuchten Ministerpräsident Sarad- hoglu und Außenminister Menemandschoglu die rutsche Ausstellung. Sie wurden im Ausstellungs- ebäude vom deutschen Botschafter begrüßt und !vgen sich in das Sonderbuch der Ausstellung ein.
Diener Justus, der gleich erscheinen ... Da ist er ja schon!"
„Außerdem fehlt noch Herr Lertzeck —" ergänzte Frank, der inzwischen mit Ottos Verband fertig
üdiran) eingetroffen, um die Ausladearbeiten n Häfen des Persischen Golfs zu überwachen.
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ROMAN VON OLAF BOUTERWECK
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Wichtige Erkenntnisse für die Kraftfahrer der Kriegswirtschaft.
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NSG. Noch immer fehlt bei einigen Kraftfahrern und Kraftfahrzeughaltern die richtige Einstellung zu den Transportkontrollen des NSKK. Sie Uebersicht über die Ergebnisse der Kontrollen des Jahres 1942 im Bereich der Motorgruppe Hessen veranlaßt daher, auf diese kriegswichtige Einrichtung näher einzugehen.
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Der USA.-Senator Millard T y d i n g s erklärte, erwarte, daß die Vereinigten Staaten das volle nd endgültige Eigentumsrecht an den lotten- und Flugstützpunkten verlangen würden, die nen von Großbritannien im Tausch gegen eine eihe von Zerstörern ursprünglich auf 99 ahre überlassen worden sind. Dies sei dapn l» Teilzahlung für die Leih- und Pachlliefe- gen an Großbritannien anzusehen.
*
Eine sowjetische Militärmission, bestehend aus nem Dutzend sowjetrussischer Offiziere, ist in Basra
Das spanische Kabinett hat 7476 politische Ge- uigene auf freien Fuß gesetzt. An ihre Haftent- issung ist die Bedingung geknüpft, daß sie sich der politischen Betätigung gegen die Franco-Re- ierung enthalten.
Hauptversammlung des DHL Gießen.
Bei starker Beteiligung fand im Hotel. Hopfeld die Jahreshauptversammlung des VHC. Gießen statt. Vereinsführer Hardt gedachte zunächst der Verstorbenen und Gefallenen, vor allem auch der Helden von Stalingrad. Nach dem Bericht des Wandermeisters Plank wurden die Wanderungen im Jahre 1942 planmäßig durchgeführt. Sie sichre ten, zur Entlastung der Bahn, meist in die nähere Umgebung Gießens. Zehn Wanderer wurden als eifrige Wanderer ausgezeichnet, darunter Kamerad Chr. (Ke o r g mit 427 Wanderungen. Der Wanderplan für das erste Halbjahr 1943 ist unter Berück- , sichtigung der Kriegsverhältnisse aufgestellt worden. Die Wegebezeichnungen wurden, soweit erforderlich, ausgebessert, einige Wegebezeichnungstafeln er- neuekt.
Dereinsführer Hardt gedachte in seinem Jahresbericht der einberufenen Wanderkameraden, mit denen der Verein in brieflicher Verbindung steht, und der Alterskameraden Rumpf, Hermann, Völ° zing, Ritter und Stroh. Der Verein hat sich an der Reichsstraßensammlung der Sportvereine.für das Kriegs-WHW. beteiligt und auf Anregung des Landesfremdenverkehrsverbands Wandervorschläge an die Gießener Zeitungen eingesandt. Am 3.4.1943 besteht der Verein 35 Jahre, er unterhält seit 20 Jahren die Wegebezeichnung in der Umgebung von Gießen. In der April-Monatsversammlung wird dieser Ereignisse besonders gedacht werden. Mit dem Dank für treue Mitarbeit und Unterstützung, dem Gedenken an unsere Soldaten, die in- unübertrefflicher Tapferkeit und unermüdlicher Einsatzbereitschaft die Heimat verteidigen, mit dem Ge- ^löbnis des ganzen Einsatzes für den Sieg sowie mit
NSKK. zum Beauftragten für den motorisierten Transport der Kriegswirtschaft ernannte, lag dieser Maßnahme die Tatsache zuarunde, daß sich infolge des Krieges der Nutzkraftfahrzeugbestand wesentlich verringert hatte, und daß daher die in der Heimat verbliebenen Lastkraftwagen nur noch für vordringliche Aufgaben zur Verfügung stehen durften. Es waren also die Notwendigkeiten der Kriegswirtschaft, die eine Zusammenfassung und straffe Lenkung der gesamten Straßenverkehrsmittel zum Zwecke chrer wirtschaftlichen und zweckmäßigen Ausnutzung erforderten. Während die Sicherstellung dieser Aufgabe den Reichs- und Ländermittelbehörden obliegt, ist die verwaltungsmäßige Durchführung den unteren Verwaltungsbehörden mit dem sog. Fahrbereitschaftsleiter übertragen. Daneben tritt als dritter Faktor das NSKK., das durch feinen Transportkontroll- bienft den Nutzkraftfahrzeugverkehr auf der Grundlage der bestehenden Gesetze und Verordnungen überwacht. Das Korps verrichtet diesen Dienst nicht als Polizei. Die NSKK.-Führer und -Männer sind im Transporttontrolldienst Kamerad, Helfer Erzieher und Berater — nicht Richter!
Im Gebiet der Motoraruvpe Hessen haben im vergangenen Jahre 1848 NSKK.-Männer 5544 Stunden ihrer Freizeit ehrenamtlich für den Transporttontrolldienst zur Verfügung gestellt. 10 202 Lastkraftwagen im Nahverkehr und 623 im Fenrver- kehr wurden konttolliert. Damit ist selbstverständlich nur ein kleiner Teil der täglich verkehrenden Nutzfahrzeuge erfaßt worden, da ja die Kontrollen nur stundenweise und zu verschiedenen Tag- und Nachtzeiten stattfinden.
Leider ist festzustellen, daß die Pflege der Fahrzeuge außerordentlich zu wünschen übrig läßt. Demzufolge ist der allgemeine Zustand der Lastkraftwagen denkbar schlecht. Die Fahrer versuchen, diesen Umstand mit mangelnder Zeit ober fehlender Arbeitskraft zu entschuldigen. Das geht bei der
„Von wem sprechen Sie eigentlich, Herr Kommissar?" fragte Frank in äußerster Beunruhigung.
Raucheisen machte eine abwehrende Handbewegung und fuhr unbeirrt fort: „Max fälscht also einen Wechsel über einen hohen Bettag, indem er außer mit seinem eigenen Nämen auch mit dem Namen feines Onkels unterschreibt ... Von diesem Geld bezahlt Max die dringendsten Schulden, und ben Rest bringt er in kurzer Zeit durch. Aber ber Termin, an bem der Wechsel fällig wird, rückt langsam näher ... Max weiß, daß er ins Zuchthaus wandern muß, wenn er die Summe nicht rechtzeitig beschaffen kann, und in seiner Verzweiflung flam« wert er sich an eine letzte Möglichkeit.
Bei einem Aufenthalt auf schloß Mönckeberg hat er nämlich irgendwo in der Bibliothek eine alte Familienchronik entdeckt, und in dieser Chronik versteckt findet er das Dokument eines gewissen Jürgen non Mönckeberg, der achtzehnhundertdreizehn a($ Offizier der Lützowschen Jäger gefallen fft —"
Fortsetzung folgt)
Gesicht im Hintergrund am Kamin lehnte — blickte Raucheisen die Anwesenden der Reihe nach an: "So — nun wären wir ja alle beisammen ... und da möchte ich Ihnen zunächst eine kleine Geschichte erzählen: Die Hauptrolle in meiner Geschichte spielt ein junger Mann, den wir vorläufig Max nennen wollen. Dieser Max hat einen sehr begüterten Onkel, ber feinem Neffen schon seit Jahren regelmäßig einen monatlichen Zuschuß überweist, damit Max studieren kann. Aber anstatt zu studieren, führt Max heimlich ein liederliches Bummelleben. Er verwettet hohe Bettäge, ist ein leidenschaftlicher Spieler und unterhält teure Liebschaften ... Natürlich kommt Max mit dem Zuschuß seines Onkels nicht aus; darum macht er Schulden über Schulden, und als er schließlich nicht mehr ein noch aus weiß, geht er noch einen Schritt weiter und wird — zum Wechselfälscher!"
Herr Kommissar; deshalb können Sie wohl auf seine Gegenwart verzichten, nicht wahr?"
Raucheisen schüttelte den Kopf: „Leider nicht, Herr Duberstädt ... Bitte, holen Sie ihn! Es wäre ja möglich, baß er als Zeuge von Wichtigkeit ist ... er kann sich ja hier in einen bequemen Sessel setzen —"
Während Frank und Brandstetter hinausgingen, um Lertzeck zu holen und ihm behilflich zu fein, wandte Raucheisen sich an Sigrid und Jutta, die Arm in Arm schweigend im Hintergrund standen: „Wenn Sie sich entfernen wollen, meine Damen, ich habe nichts Dagegen — im Gegenteil ..."
Jutta trat einen Schritt vor und sah Raucheisen mit ihren dunklen Glutaugen an. „Bitte, Herr Kommissar, lassen Sie uns hier!" bettelte sie mit trockenen Sippen,unb heißen Wangen.
„Wenn Sie gestatten. Herr Kommissar, möchte ich auch lieber hierbleiben!" fügte Sigrid schnell hinzu, indem sie Axel einen zärtlichen Blick zuwarf. .Was auch kommen mag, Axel, ich halte zu dir und glaube an dich', sagte dieser Blick.
„Na, wie Sie wollen —" meinte Raucheisen zö- genb und irgendwie beunruhigt. Er gab ben beiden jungen Mädchen einen Wink, im Hintergrund Platz zu nehmen; bann beugte er sich zu Otto hinab und flüsterte ihm etwas zu ....
Otto sagte nur ein einziges Wort: „Donnerwetter!"
17. Kapitel.
Auf Franks und Brandstetters Schultern gestützt, kam Lertzeck schwerfällig in die Halle gehumpelt, wo er sich mit schmerzverzogenem Gesicht in einen Sessel setzte, ben Justus ihm zurechttückte. Da er gerade aus dem Bett kam, war er nur mit einem
Aus der Stadt Gießen.
Aus alt wird neu!
Der totale Krieg ist nicht nur eine Frage des personellen Einsatzes ber Heimat, sonbern verbindet mit sich auch weitestgehende Begrenzung des Einsatzes aller Industriezweige, die für ben notwendigen Bedarf ber Lebenshaltung der Heimat arbeiten. \
Unter diesen nimmt die Bekleibungsversorgung eine sehr wichtige Stellung ein, auch hier muß so weit wie möglich die Neuproduktion begrenzt werben. Dafür ist die kriegswirtschaftliche Vordringlich- kett für Schuhe, Oberkleidung und Wäsche durch verschiedene Maßnahmen in der letzten Zeit besonders unterstrichen worden. In der Wäscheindusttie wurde z. B. eine größere Anzahl von Betrieben zu „Reparaturbetrieben" erklärt, die unter Ausschluß jeglicher Neuanfertigung auf Grund besonderer Zulassungsbescheinigungen nur noch Reparaturen von Herrenoborhemden und Sporthemden vorzunehmen haben. Aus diese Weise wird es möglich, den außerordentlich starken Bedarf nach dieser Richtung der Befriedigung näherzubringen, und zwar zumeist ohne Punkteoerbrauch und vor allem auch ohne zusätzliche Belastung ber Kriegswirtschaft, so daß sich auf diese Weise ein erheblicher kriegswirtschaftlicher Nutzen ergibt. Wegen der Schwierigkeiten ber Neuversorgung mit Wäsche ließ sich namentlich ber zivile Reparaturbedarf auf diesem Gebiete nicht länger aufschieben. In allen Städten Deutschlands ist daher eine Reihe von Einzelhandelsgeschäften zum Einsammeln' der reparaturbedürftigen Stucke bestimmt worden, wobei die industrielle Ausführung der Reparaturen die Gewähr für einen erheblich größeren Anfall an Reparaturleistungen bedingt.
Von großer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang zum Beispiel auch die Reparaturarbeiten an Schuhwerk, die vor allem während der Periode des winterlichen Schmutzes und bei Kältewetter vordringlich sind, denn bei ber Vernachlässigung der Reparaturen ergeben sich gesundheitliche und mate- rialmäßige Schäden, die man nicht zulassen kann. Es muß hierbei berücksichtigt werben, daß gegenwärtig etwa 25 v. H. weniger Bettiebe als in Friedenszeiten vorhanden sind. Man hat natürlich Kriegsgefangene und Angelernte als zusätzliche Kräfte eingesetzt, doch,ist ihre Arbeitsleistung naturgemäß geringer. Ferner muß einkalkuliert werden, daß bet älterem Schuhwerk und namentlich auch bei älteren Schäden die Reparaturkosten und Reparaturzeiten größer werden, auch ist der Umgang mit den neuen Werfftoffen und ben neuen Verarbeitungsmaschinen für diese Stoffe nicht allgemein als bekannt vorauszusetzen, so daß sich auch dadurch noch Belastungen namentlich in Richtung ber Arbeitsdauer ergeben. Durch die Einführung von Bring- und Abholetagen, durch Bevorzugung von Arbeitsschuhen und die Einrichtung von reinen Reparaturbetrieben zur Unterstützung besonders überlaufener Schuhmachereien ist auch auf diesem Sektor eine erhebliche Erleichterung gegenüber dem bestehenden großen Arbeitsausfall erreicht worden.
Lediglich im Schneiderhandwerk ergeben sich bet den Reparaturen von Oberkleidung, wie z. B. Anzügen, trotz grundsätzlicher Anweisung zur Bevorzugung ber Reparaturen gegenüber Neuanfertigungen noch manche Schwierigkeiten, da die Kleiderfabriken als Haupterzeuger von Fertigkleidung für Reparaturen weniger geeignet sind. So kommt es, daß das eigentliche Schneiderhandwerk in erster Linie die Reparaturen selbskgefertigter Kleidung übernehmen muß, an der es \a auch seiner handwerklichen Aufgabe entsprechend in erheblichem Maße interessiert ist, gleichzeitig sind nun auch die Neuanfertigungen von Kleidungsstücken zu übernehmen. Hier sind zur Zeit noch erhebliche lieber- lastungen vorhanden, die sich bei dem Personalmangel nicht von heute auf morgen ausgleichen lassen. Es ist hier in erster Linie den Jnnungs- meiftern überlassen, eine geeignete Abwägung zwischen Reparaturarbeiten und Neuanfertigungen zu erreichen. Neuerdings versucht man sich so zu helfen, daß zwei Drittel des Arbeitsumfanges fedes Betriebes für Aenderungen und Reparaturen vor- bchalten bleiben müssen. Ferner hat man eine Nor- mung der üblichen Reparaturarbeiten und auf Grund dieser Normungen Qualitätspreise für qualifizierte Aenderungen, wie z. B. das Wenden von Anzügen, eingeführt. Jedenfalls ist man auf dem Wege, auch hier dem vordringlichen Bedarf auf die Dauer gerecht zu werden. In jedem Falle wirb die Reparatur eines Anzuges ber Neuanfertigung vorgezogen werden müssen. Neuanfertigungen sind nur in den nachweislichen Fällen durchzuführen, wo der Träger des Anzugs keine Möglichkeit mehr besitzt, durch Reparaturen älter Kleidungsstücke seinen Bedarf zu decken.
Es ist natürlich selbstverständlich, daß sich die Verbraucherschaft den gegebenen Schwierigkeiten, die auf den genannten Sektoren bestehen, anpaßt. Auch nach dieser Richtung sind persönliche Bevorzugungen und Wünsche für die Zukunft unmöglich.
Kunst und Wissenschaft.
Neuerwerbungen des Rönkgen-Musenms.
Der 20. Todestag Röntgens gibt Veranlassung, af das Röntgen-Museum in seiner westfälischen Ge- ntsstadt Lennep hinzuweisen, das auch in der chten Zeit wieder wertvolle Erwerbungen vorneh- en konnte. Lennep ehrte seinen großen Sohn durch e Verleihung des Ehrenbürgerrechts, durch Aufstel- mg eines Denkmals — des wundervollen „Genius »5 Lichts" von Arno Breker — und durch die Ein- Achtung eines Museums, das zahlreiche Erinne- lngsg'egenstände und bedeutende Sammlungen herbergt. Schaukästen bergen Porträts, Briefe und Lchriften, Darstellungen seiner Wirkungsstätten, Ap- iraturen, Witzblattkarikaturen und die ersten Rönt- iraufnahmen des Jahres 1896. Man sieht Rönt- ns Ahnentafel und Familiengeschichte, Lichtbilder iiner Beisetzung und seiner Grabstätte in Gießen, Darstellungen der Fortentwicklung des Apparate- lues, des Strahlenschutzes, der Wirkungsweise der kttahlen und ihrer Anwendung auf den verschie- Imften Gebieten der Wissenschaft. Interessant sind hd) die Darstellungen der mannigfaltigen Anw en- mgsmöglichkeiten Der Röntgenstrahlen; so bei der Materialprüfung in der Industrie, bei ber Unter« !chuug der chemischen Natur ber Körper, bei der feftimmugg von Fossilien, wie auch bei der Prä- ng von Gemälden durch die Feststellung von lsvermalungen, der Maltechnik und der Pinselfüh« hng der Meister.
Ernst fireibolf 80 Jahre alt.
In diesen Tagen feiert der Maler und Illustrator lÜrnft Kreidolf seinen 80. Geburtstag. Kreidolf, ein < «ibürtiger Schweizer bäuerlicher Herkunft, kam über |Di8 handwerkliche Lithographie zur Kunst. Er stu- Ibierte in München und fand bald die ihm eigene Ifiorm als Märchenmaler und Bilderbuchzeichner, her hat er Besonderes geleistet, etwas, was ab« Isktts von dem Herkömmlichen steht. Ueber das k ärchen- und Bilderbuch entdeckte Kreidolf dann . !>!» Natur, Blumen, Vögel, Schmetterlinge, Bäume linb Sträucher. Er wurde immer innerlicher, alles ^Schmackhafte" fiel ab; so ist Ernst Kreidolf schließ- lieg ber Meister seiner eigenen Form geworden.
geschütze immer dichter an die Bolschewisten heran und drängen sie auf engsten Raum zusammen. Die sowjetische Kampfgruppe wird gestellt und ausgerieben.
Die deuffche Luftwaffe unterstützt das harte Ringen unserer Grenadiere durch unermüdlichen Einsatz. Wir starten von einem Feldflugplatz. Ueber die endlosen schneebedeckten Weiten geht ber Flug. Jetzt sausen die Bomben hinunter und schlagen in Truppenansammlungen und Nachschubkolonnen des Feindes. Beim Rückflug sind Sowjetjäger heran« gekommen. Unsere Jäger nehmen ben Kampf aüf
Schlafanzug bekleidet, über den er einen Haus- mantel gezogen hatte.
Nachdem alle Platz genommen hatten — außer Justus, der aEuvartend rmd mit undurchdringlichenr
großen BebeutunL jedes einzelnen Kraftfahrzeuges für unsere Kriegswirtschaft nicht an. Jeder Kraftfahrer weiß, daß schlecht gepflegte Fahrzeuge viel schneller einen Rückgang ihrer Leistungs- und Em^ satzfähigkeit erleiden als solche mit entsprechend guter Pflege. Berücksichtigen wir überdies, daß heute größere Reparaturen ost Wochen in Anspruch nehmen können, so ergibt sich daraus die nationale Pflicht für jeden Fahrzeughaller, sein Fahrzeug nicht zu vernachlässigen, sondern es — im Kriege erst recht — zur Erhaltung seiner Einsatzfähigkeii: gründlich zu pflegen.
In diesem Zusammenhang muß besonders auf den manaelhästen Züstand der Beleuchtungsanlagen hingewiesen werden. 492mal wurden Beleuchtungs- fehler festgestellt! Diese Tatsache spricht von einer Nachlässigkeit der Kraftfahrer, die bei der notwendigen Verdunkelung unserer Straßen als geradezu verantwortungslos bezeichnet werben muß. Wer auf diese grobfahrlässige Weise Material oder Menschen gefährdet, lädt während des Krieges erhöhte Schuld auf sich.
Die Auswertung der Dielbungen legt noch eine schwerwiegende Erkenntnis nahe. 206 Wagen wurden ohne jede Belastung auf einer Leerfahrt und 64 als nicht ausreichend ausgelastet angetroffen. Durch diese Leerfahrten sind, ganz vorsichttg berechnet, rund 1000 Tonnen Laderaum verlorengegangen. Fracht, die mit dem nach seinem Stand-- ort leer zurückfahrenden Kraftwagen hätte befördert werden können, bedurfte also nun des Einsatzes eines zweiten Transportmittels. Das bedeutet doppelten Verlust an Betriebsstoff, Reifen, Del und Material, der heute unter alten Umständen ner* mieden werden muß. Wer um des eigenen Vorteiles willen, vielleicht um Zeit zu sparen, gegen die kriegswichtigen Bestimmungen verstößt, handelt in höchstem Maße unverantwortlich. Auch hier gilt meyr denn je der alte nationalsozialistische Grundsatz: Gemeinnutz geht vor wirtschafllichen Eigennutz.
Mögen sich die Kraftfahrer bei den Kontrollen immer wieder klar machen, daß es sich damit um eine unerläßliche Maßnahme im Interesse ber Reichsverteidigung hanbelt. Jeder Kraftfahrer und Fahrzeughalter wirb sich immer richtig verhalten, wenn er sich bewußt bleibt, daß sein Nutzfahrzeug wertvollstes Allgemeingut barstellt, bas unbebingt dem Heimatkrastfahrpark erhalten werben muß.
sie stellen Vergehen gegen die Disziplin bar und bil- ben eine kriegswirtschaftliche Sabotage, für die Der- braucher und Handwerker gleichermaßen verant- worllich sind und zur Rechenschaft gezogen werden können.
Bilder aus der neuen Wochenschau.
Die neue Wochenschau zeigt Bilder gewaltiger Rüstungsbauten, Die in allen deutschen Gauen errichtet ' wurden. Mächtige Werkhallen, Pressen, Drehbänke und Maschinen stehen bereit zur (Erfüllung der gewaltigen Aufgaben,.die der Führer dem deutschen Rüstungsarbeiter stellte. Dr. Goebbels spricht in einem Berliner Rüstungswerk.
Dann sehen wir Großadmiral D ö n i tz, ber vom Führer zum Oberbefehlshaber der Kriegsmarine ernannt wurde, beim Verlassen seines bisherigen Dienstsitzes in Frankreich. Die anschließenden Aufnahmen zeigen, wie der Führer die Großadmirale D ö n i tz und R a e b e r in seinem Hauptquartier empfängt.
Don der Front ht Tunesien: deutsch-italienische Geleitzüge laufen die ^tunesischen Häfen an. Amerikanische Bomber versuchen unter dem Schutz britischer Jäger Hafenanlagen anzugreifen. Das Feuer unserer Flakartillerie schlägt ihnen entgegen. Unsere Jäger sind gestartet. Wir sehen eine femb« licke Maschine brennend abstürzen. Die Kamera verfolgt die Konbensstteifen bis in größte Höhen.
Es folgen Bilder von ber Ostfront. Seit Monaten nun schon wehren hier unsere Soldaten in härtesten Kämpfen die bolschewistischen Massenangriffe ab. Feindliche Stoßtrupps werden von unserer Flakartillerie unter Feuer genommen. Die Leuchtspurgeschosse erhellen das Gelände. Im Schein von Leuchtkugeln ist dicht vor unseren Drahthindernissen ein feindlicher Panzer erkannt. In wenigen Augenblicken ist sein Schicksal entschieden. Ein Volltreffer reißt ihn auseinander.
An der Front südlich des Ladoga-Sees haben die Sowjets zahllose Bataillone und ganze Panzerdivisionen in die Schlacht geworfen. Unsere Grenadiere haben auch hier in heldenmütigem Einsatz diese Massen immer wieder zurückgeworfen. Später sehen wir, wie Panzerwrack neben Panzerwrack zerschossen vor unseren Gräben liegt. Sturmgeschütze und Grendiere packen die bolschewistischen Kolonnen in der Flanke und riegeln eine Einbruchstelle ab. In Gruppen kämpfen sich unsere Sturm
geben", fuhr Raucheisen fort „Als Sie mich vorgestern anriefen, Herr Holm, und meine Zustimmung zu Ihrem Plan, nach Mönckeberg zu fahren und dem Schloßgespenst auf den Leib zu rücken, einhotten, suchtx ich noch am gleichen Abend Herrn Güstrow in seinem Hotel auf und teilte ihm unter strengster Verschwiegenheit mit, daß ich bereits einen meiner Beamten nach Mönckeberg geschickt habe, wo er bis auf weiteres die Rolle des .Bibliothekars Brand^ spielen würde —"
„Jawohl!" grunzte Güstrow.
Raucheisen hatte mechanisch seine Meerschaumpfeife aus der Tasche geholt und wollte sie stopfen; aber als er zufällig sah, daß Sigrid mit einer komischen Gebärde die Nase rümpfte, steckte er die Pfeife mit einem um Entschuldigung bittenden Lächeln wieder fort und nahm die Zigarre, die Güstrow ihm anbot.
Axel trat auf Brandstetter zu und reichte ihm die Hand: „Herr Brandstetter, ich konnte natürlich nicht wissen, daß Sie hier ... Entschuldigen Sie, wenn ich Sie zu Unrecht verdächtigt habe! — Aber vielleicht können Sie mir endlich erklären, wer hier denn nun eigentlich das Gespenst spielt und was das Ganz- für einen Sinn hat?"
„Das werden Sie gleich erfahren!" rief Raucheisen. „Nur einen Augenblick Geduld! — Sind Ihre übrigen Gäste in der Bibliothek, Herr Gultrow?" Und als der Hausherr nickte, sah Naucheisen sich suchend um: „Wer fehlt denn sonst noch, Herr Güstrow? Sind hier fetzt alle männlichen Bewohner, die sich zur Zeit im Schloß aufhatten, versammelt?"
Güstrow drückte auf eine Klingel: „Ja, außer dem Gärtner Alex, der gestern zu seiner kranken Mutter nach Potsdam gefahren ist, fehlt nur noch mein
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traten Staaten waren bis fetzt kein eigentliches seefahrervolk. Die Schiffahrt hat dem kleinen euro- fischen England ben gewaltigen Auftrieb für die Erwerbung feines so mannigfachen und so zersplit- lerten Weltreiches gegeben. Und nun treten die ßereinigten Staaten auf Grund ihres Schiffsbau- Programms als künftige Seefahrt-Wettbewerber auf inb drohen außerdem den Luftverkehr zu mono- olisieren, der die alte Passaaierschiffahrt vielleicht n wenigen Jahren überflügelt!
Der frühere englische Luftfahrtminister Lord ^ondonderry hat im Oberhaus erklärt die Menz des bntlschen Weltreiches hänge von der Stellung ab, die es im Luftraum der Nachkriegs- seit einnehmen werde. Er wünsche, daß die Re- (ierung die Schiffahrtsgesellschaften auch zur Be- itigung im Luftverkehr ermuntere. Jedes Zögern ebeute Gefahr.
Kleine politische Nachrichten.
Der Duce empfing den Gouverneur der Banca 'Italia, der ihm sechs Millionen Lire zu öffentlichen 'nterstützungszwecken überreichte. Der Duce be- \ imtnte eine Million Lire zur Schaffung eines Jn- ittuts für tuberkulöse Kinder in Rom; die übrigen inf Millionen dienen zur Unterstützung solcher > stankenhäuser und Institute, die während der feind- chen Luftangriffe auf Genua, Turin, Neapel, Mai- bnb und Palermo besonders gelitten haben.
' -Kurz ist der Schmerz und ewig die Freude! logte Otto fast heiter. „Nun bin ich wieder auf bem pimm!" Während Frank ihm einen Verband an« kfte, erzählte er, mit einigen Unterbrechungen, fern ibenteuer.
',Als der Kerl mich vom Turm stieß", säsioß er ’enen Bericht, „hatte ich insofern Glück, daß ich den flachen Dachvorsprung fiel, wo ich sofort uvacken und mich festhalten konnte ... Etwas 'cher — auf dem steilen Schrägdach — wäre Das Mürlid) unmöglich gewesen, und dann — na ja! ll'er trotzdem war's gut, daß Herr Brand gleich hcauf auf dem Dach heruntergerutscht kam und ^ch feschiett, denn ich war am Ende meiner Kraft! . ,Trotzdem —!" sagte Axel mit grimmigem Kopf- Rütteln. „Herr Kommissar —* wandte er sich _an 'iucheisen — „ich halte es für meine Df hast. Sie Worauf aufmerksam zu machen, daß mir Herr Brand 71 höchsten Maße verdächtig erscheint! Er hat
.Reden Sie keinen Unsinn, Herr Holm! unterbrich Raucheisen lachend, indem er Brand die Hand ttif die Schulter legte. „Gestatten Sie mir zunächst, ■*ren kleinen Irrtum richtigzustellen: dieser tapfere Jigc Mann heißt in Wirklichkeit nicht Brand, fon= /ent Brandstetter, und er ist nicht Bibliothekar — ^'bern Kriminalafsistent!"'.
.Darum kamen Sie mir auch gleich so bekannt murmelte Otto. „Sie waren damals zu-
Mmen mit dem Herrn Kommissar in Kladow — v . « • . , -- - - - -o
Lch will Ihnen noch einige weitere Erklärungen Igeworden war. M>er et hat -men kranken Sich,


