Ausgabe 
11.5.1943
 
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Lichtspielhaus:Wien 1910".

nung in Gießen.

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Elke

Schillerstraße 9, aus statt.

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Skiktie'

Urlauber verlor feine Lebens­mittelkarten auf dem Wege

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Statt Karten! Wir danken allen recht herzlich für die uns anläß­lich unserer silbernen Hochzeit erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten

Otto Göbel II. und Frau

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Schön wärs .

Wenn uns der Traum einmal in Erfüllung ginge, daß plötzlich alle Frauen mit sämtlichen angesam­melten leeren Bierflaschen an­kämen, könnten wir bestimmt so manche tausend FlaschenIhring- Me^chior mehr rausschaffen. Denn Bier haben wir, aber keine Flaschen. Ob nicht die Männer dafür sorgen können, daß dieser Traum in Erfüllung geht ?

Brauerei

Ihring-Melchior

1416 D

kE ÄJJlfltl m1 ts S

Heute morgen entschlief nach langem, schwerem Leiden meine liebe Frau, Mutter, Schwieger­mutter, unsere liebe Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Katharina Kröll

geb. Müller

im Alter von 68 Jahren.

In tiefer Trauer:

Im Namen aller Angehörigen

Jakob Kröll

Familie Ernst Sack.

Heuchelheim, Troisdorf,. Offenbach, Aßlar, Burg b. Magdeburg, den 10. Mai 1943.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 12. Mai, nachmittags 4 Uhr, .vom Sterbehause,

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Dr. Gerster Nervenarzt praktiziert wieder Wilhelmstra6e9 Tel. 3830 03037

Schwer traf uns die Nachricht, daß unser edler, sonniger, hoffnungsvoller Sohn, Enkelsohn, Bruder, Neffe und Cousin

Heinrich Röhrig

Schütze in der Waffen-^

im blühenden Alter von 18 Jahren im Osten den Heldentod fand.

In unsagbarem Schmerz:

Wilhelm Röhrig sen.u. Frau, geb. Wagner Frau Haubach Wwe., geb. Röhrig, Mutter Hermann Röhrig und Frau Anni,

geb. Rohrbach

Wilhelm Röhrig, z.Z. im Felde, u. Frau, geb.Heck

Karl Röhrig.

Gießen, Frankfurt a. M., Großen-Buseck, Röd­gen, Gimbsheim b. Worms, den 10. Mai 1943.

6 03082

Achtung! Werkheilgehilfen!

Den Werfheilgehilfen des Gaues Hessen-Nassau ist Gelegenheit gegeben, demnächst an folgenden Lehrgängen mit staatlicher Abschluß- Prüfung teilzunehmen:

Erster Lehrgang in der Zeit vom 27. 5. bis 9.6.1943, zweiter Lehrgang in der Zeit vom 17. 6. bis 30.6.1943, dritter Lehrgang in der Zeit vom 7. 7. bis 20. 7.1943.

Die Lehrgänge finden jeweils in Bad Homburg vor der Höhe statt.

Zu den Lehrgängen werden alle Werfheilgehilfen zugelasscn, die eine fünfjährige ununterbrochene Berufsausübung als solche nach­weisen können.

Die Teilnahme an den Lehrgängen ist kostenlos. Dre Prüfungs­gebühr beträgt RM. 18,. Meldungen haben zu erfolgen bei der Gau- fachabteilung Freie Berufe / Gesundheit, Frankfurt am Main, Bürger­straße 69/77.

Folgende Unterlagen sind einzureichen: LebenSlauf, Zeugnisse, Zeugnis des Betriebsführers, auS dem hervorgcht, ob als Betriebs- sanitäter im Haupt- oder nur im Nebenamt beschäftigt, ärztliches Gesund- heitsattest, polizeiliches Führungszeugnis, Staatsangehörigkeitsnachweis, Ariernachweis. 1,82D

Griechisch und Lateinisch

Heute noch wertvolle Unterrichtsfächer.

Von Oberstudienrat Dr. H. Butz.

Ute

Unsere Christa hat ein Schwesterchen bekommen!

Ilse Habrich

A.,Habrich. Apotheker

Oberleutnant

Tieferschüttert erhielten wir die unfaß­bare traurige Nachricht, daß in den Kämpfen südlich des Ladogasees unser innigstgeliebter, braver Sohn, unser lieber Bruder, Pate, Neffe, Cousin, mein lieber Enkel

Karl Heuser

Gefr. in einem Gren.-Regt.

im Alter von 21 Jahren den Heldentod fand. Nun ruht er, unvergessen, fern von seinen Lieben, auf einem Heldenfriedhof. Wer ihn ge­kannt, weiß, was wir verloren haben.

In tiefer Trauer:

Georg Heuser und Frau Katharine, geb. Klös

Wilhelm Heuser, Elli Heuser

Sophie Klös Wwe. u. alle Verwandten.

Watzenborn-Steinberg, den 11. Mai 1943.

Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, 16. Mal, 14 Uhr, statt.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Sange; für oas Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtsche'' und Sport: Ernst Blumscheiu.

Druck und Verlag: Brühlsche Un rlitätsdruüeret R.Lange ft.®. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht.

ilnzeigenleiter: Hans Beck AnzeigenpreiSlitte Nr. 6

Schwarzschlachtung und Preiswucher.

Lpd. Darmstadt, 8. Mai. Schmarzschlachhmg, Schwarzhandel und Preiswucher sind die Kenn« Zeichen der Straftaten der Ehefrau Marie Mar. gras in Rommelhausen, die von dem Sondergericht in Darmstadt wegen dieser Kriegs- Wirtschaftsverbrechen und Preisverfehlungen zu einer Zuchthausstrafe von 2Jahrenund 6 Monaten verurteilt wurde. Die gewissenlose Täterin kaufte Ende 1942 zwei Schafe zu fe 40 RM., ließ die Tiere durch einen Hausschlächter schwarzschlachten und verkaufte den größten Teil des Fleisches für insgesamt 350 RM. nach Frank« furt a. M. Reben der Strafe wurde auf Einziehung des erzielten Ueberstreifes erkannt. Der zur Schwarz- schlachtuna zugezvgene Hausschlächter erhielt für diese Beihilfe 3 Monate Gefängnis.

Ein gewissenloser Betriebsleiter.

Lpd Darmstadt, 8.Mai. Vertrauensunwürdig und gewissenlos handelte der Betriebsleiter Georg Schön Herr aus Darmstadt, als er im letzten Jahre die für die Arbeiter seiner Firma bestimm- ten Zusatzkarten für Lang- und Schwerarbeiter zum Teil für sich verwendete und zur Verdeckung dieser Straftaten Empfangsbescheinigungen fälschte. Der Täter, dem außerdem zum Nachteil seines Betriebes auch noch der Diebstahl von über 200 Stück Kern« seife zur Last fällt,. wurde im Hinblick apf seine Vorstrafen und seinen rücksichtslosen Eigennutz zum Schaden der ihm unterstehenden Lang- und Schwer, arbeitet von dem Sondergericht in Darmstadt zu einer Gesamtzuchthausstrafe von drei Jahren und zu 5000 RM. Geldstrafe sowie zu dreijährigem Ehrverlust verurteilt.

dann in gutes Deutsch umgebildet werden. Diese Arbeit ist ein Ringen mit dem Stoff; dieses macht den Charakter, der Charakter aber macht den Füh­rer. An dieser Stelle muß der irrigen Meinung ent- aegengetreten werden, als ob eine solche Arbeit nur von hochbegabten und besonders vorgebildeten Schülern bewältigt werden könne. Jeder Schüler mit normaler Veranlagung wird die klaren Gesetze der alten Sprachen erkennen und mit Erfolg dem Unterricht folgen. Vorbedingung ist nur aufmerk­same Mitarbeit und stetiger Arbeitswille. Bei der Behandlung der alten Sprachen, besonders der griechischen Sprache, sieht der Schüler aber auch das Wunder der Sprachschöpfung überhaupt. Durch Abstufung und Abtönung entstehen aus gemein­samer Wurzel eine Fülle von neuen Normen und Wörtern. Durch Vergleiche mit der Muttersprache erkennt er, wie im Deutschen dieselben Gesetze wir­ken. Und oft schauen wir im griechischen Sprach­gebilde die eigenen Züge p)ie im Antlitz eines Bru­ders. .

Diese Urverwandtschaft mit den Griechen und Römern wird uns zur vollen Gewißheit, wenn wir auf die inhaltliche Seite des altsprachlichen Unter­richts blicken. Stunde für Stunde begegnen wir den hohen Kulturwerten Europas. Wir bewundern den durch strenge Gesetze und harte Zucht festgefugten römischen Staat, wir lernen das seßhafte und wehr­hafte Bauerntum Altroms kennen, das von höchstem Nationalstolz erfüllt ist und auch in den schwersten Schicksalsschlägen nicht kapituliert. Vor uns treten die Gestalten des Homer und des Sophokles, in denen höchste Mannesehre und Frauenwürde ver­körpert sind. Und alle Menschheitsfragen, die je die europäischen Völker beschäftigt haben, sind von den Griechen zum ersten Male gestellt und beantwortet worden. Die Griechen sind sozusagen die Gründer und Stifter Europas. Noch heute baut die Wissen­schaft auf den Erkenntnissen und Leistungen der Griechen auf, und selbst die Fachsprache der-Medi­zin und Naturwissenschaft setzt die Kenntnis der griechischen Sprache voraus.

Doch die Griechen waren nicht nur die großen Dichter und Denker. Ebensogut wußten sie auch das Schwert zu führen. Wenn ihrer Heimat Gefahr drohte, dann eilten sie ohne Ausnahme zu den Waf­fen So hat sich der große Denker Sokrates auch

Gerhard Wenzel, dem man bereits eine ganze Reihe von brauchbaren Drehbüchern verdankt, hat in diesem letzten das Bild der Stadt Wien im Jahre 1910 nicht kulturhistorisch angelegt, was zwei­fellos außerordentlich reizvoll gewesen wäre, son­dern kammunalpolitijch, womit er sich ein viel sprö­deres Thema ausgesucht hatte, zumal es bemerkens- werterweife in diesem Film nur eine angedeutete, ganz unsinnliche Liebesszene gibt und die wenigen Frauenrollen durchaus episodisch behandelt werden. Man kann auch kaum von einer zusammenhängen­den Handlung sprechen, sondern es werden hier einige der auffälligsten und interessantesten Ereig­nisse aus den drei letzten Lebenstagen des von 1897 bis 1910 amtierenden, ungemein volkstümlichen Bürgermeisters Dr. Karl Lueger ausgezeichnet: in einer Weise, die den Eigentümlichkeiten und Mög­lichkeiten des Films entgegentommt, und die, wor­auf ein entschiedener Akzent zu legen ist, im Kom­munalpolitischen ein Bild des allgemein Politischen spiegelt. Daß Lueger nicht nur eines der populärsten, sondern auch eines der begabtesten, tüchtigsten und ori­ginellsten Stadtoberhäupter war, ein Sozialreformer und Neugestalter des ihm anvertrauten Gemein­wesens, das würde die Figur kaum als Helden eines Filmbuches legitimieren; aber es entwickelt sich in den letzten Lebenslagen dieses schon vom Tode gezeichneten, nahezu erblindeten Mannes, der noch immer mit einer großartig patriarchalischen Ge­bärde über feine Wiener regiert, das Bild der Zeit mit ihren Strömungen und Gegenströmungen, wie es sich im alten Oesterreich darstellte. Luegers Bild war, was bei feiner exponierten Stellung kaum er­staunlich scheint, von der Parteien Haß und Gunst verwirrt: in den Sympathien, die ihm zuteil wur­den, in den Feindschaften und Kämpfen, die er aus­zutragen hatte bis zu seiner letzten Stunde, spiegeln sich Klassen, Stände, Parteien. soziale und poli­tische Programme. Man hat, wenn man diesen Film betrachtet, den Eindruck, als ob die Hersteller hätten dartun wollen, wie schon damals, Wien 1910, Ent­wicklungen' sich anbahnten, die wir heute abge­schlossen oder ihrer endgültigen Lösung nahegebracht sehen, und der Spielleiter E. W. Emo hat in dem bewegten Panorama, das er hier entrollt, besonders scharfe Schlaglichter auf jene Kreise fallen lassen, in deren Neben- und Gegeneinander sich die poli­tische und gesellschaftliche Struktur' der damaligen Residenz (und bis zu gewissem Grade der gesam­ten alten Donaumonarchie) am deutlichsten kontu- riert: in einer Gememderatssitzung, auf einem gro­ßen Ball, in blutigen Studentenkundgebungen, in den Szenen kommerziellen Spekulantentums, des Wiener Ghettos und der jüdischen Revolverjourna­listik Viktor Adlers, mit besonderer Betonung end­lich in der großen Auseinandersetzung Mischen Lueger und Schönerer als dem unerschütterlichen Vorkämpfer des Antisemitismus und des großdeut­schen Gedankens in Habsburg. Den Lueger spielt, nach langer Pause wieder im Film auftauchend, Rudolf F o r st e r: mit einer merkwürdig anmuten- den Mschung aus müder, vom nahen Ende be- fchMeter Melancholie und den überraschenden Temperamentsausbrüchen eines unverwüstlich vitalen ,- österreichischen Menschenschlages, in den wirkungs-' es muß schrittweise planvoll aufgeschlossen und

Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren gefallenen Arbeitskameraden.

Betriebsführung u. Gefolgschaft der Fa.

Wilh. Gailsche Tonwerke A.-G.» Gießen.

_____.______________________________________03081

geben.

Ausgehen müssen wir von dem Erziehungsziel, das für alle höheren Schulen gleich ist. Die höheren Schulen sind keine Fachschulen, d. h. sie bereiten ihre Schüler nicht für praktische Berufe vor. Ihre Auf­gabe ist vielmehr, bei ihren Schülern die guten Charakteranlagen zu pflegen und zur Entfaltung zu bringen, die schlummernden Geisteskräfte zu wecken und zu stählen und eine möglichst breite und vielseitige Wissensgrundlage zu vermitteln. Wer mit dem Reifezeugnis die höhere Schule verläßt, muß, ausgerüstet mit einem soliden Wissen, mit klarem Blick für das Wesentliche und mit zähem Willen auch die schwersten Aufgaben meistern, die ihm das Leben stellt. Die charakter- und geiistesstarke Per­sönlichkeit wird aber nur in einer harten Denkschule herangebildet. Immer wieder müssen die Schüler vor Aufgaben gestellt werden, die nur durch den vollen Einsatz ihrer Geistes- und Willenskräfte ge­löst werden können. Für solche Ausgaben eignen sich neben der Mathematik in erster Linie die alten Sprachen. Infolge des zeitlichen Abstandes besitzen sie in ihrem Aufbau Bausteine, die es in der deut­schen Sprache nicht gibt. Sie haben eine Fülle von Formen in der Beugung aller Wortarten. Eine jede Beziehung wird besonders, aber eindeutig und klar ausgedrückt. Haupt- und Nebensätze sind auf das kunstvollste miteinander verbunden. Ein solches Sprachgebilde läßt sich nicht erfühlen und erraten, * oc irntG idi.rtt-tffnoiifp nfrmnnff rnffaeichloffen und

großem Takt gibt Lil Dagover der episodischen Szene der Frau Anschütz Profil. Dom großen En- semble nennen wir weiter O. W. Fischer, Otto T r e ß l e r, Eduard Köck, Herbert Hübner und Harry Hardt. (Wien-Klm.)

.*

Im Beiprogramm gibt es die neue Wochenschau, die wir schon angezeigt haben, und einen Kultur­film von den Wundern des menschlichen und des tierischen Auges. Hans Thyriot.

Wiedereröffnung:

Mittwoch, den 12. Mai, 10 Uhr

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Bewerbungen für die Jngenieuroffizier- Laufbahn in der Luftwaffe.

Bewerber für die Jngenieuroffifter-Laufbahn in der Luftwaffe reichen ihr Gesuch nicht mehr an die ihrem Wohnort zuständige Annahmestelle für Offi­zierbewerber der Luftwaffe, sondern an die An­nahmestelle 5 für Offizierbewerber der Luftwaffe in Blankenburg/Thür. em.

Die bisher eingeaangenen Gesuche werden dieser Annahmestelle zugeleitst.' ,

Angehörige des Geburtsiahrganges 1926 reichen ihr Gesuch sofort, spätestens aber bis 30. 6.1943 em; auch Angehörige des Geburtsiahrganges 1927 kön­nen sich bereits bewerben. [i484V

Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe. Luftwaffenversonalamt.

Fischverteilung!

Am Mittwoch, dem 12. Mai 1943, werden beliefert , von Fa Fifchhaus Cuxhaven.. die Nr. 271 690 von Fa. 91. Koch Nachf........ die Nr. 47214980

von Fa. Nordsee............bie Nr.63ol 7100

Einwickelvavier bitte mitbringen.

Die Fische find bis 19 Uhr abzuholen.________03105

Bekanntmachung

Betr.: Bodenbenutzungserhebung 1943.

Auf Anordnung des Reichsministers für Ernährung und Landwirt­schaft und mit Zustimmung des Reichsforstmeisters ist im Mai 1943, wie alljährlich, eine Bodenbenuhungserhebung durchzuführen.

Bis zum 13. Mai 1943 erhält jeder Betrieb mit einer Bodenfläche von 0,50 und mehr Hektar von mir

1 BetriebSbogen (Druckjache Bo 1)

zur Feststellung und Eintragung der Betriebsfläche sowie der Anbau- flächen. ErwerbS-Gartenbaübetriebe sowie Erwerbs-Obst- und Weinbau­betriebe haben die Vordrucke auch auszufüllen, wenn ihre Bodenfläche kleiner ist als 0,50 Hektar. Auch Bewirtschafter, die fine Fläche von weniger als 0,h0 Hektar landwirtschaftlich nutzen, können in besonderen Fällen veranlaßt werden, die entsprechenden Angaben zu machen. Außerdem werden Fragebogen über die Arbeitskräfte der Landwirt­schafts- usw. Betriebe (Drucksache Bo 9) ausgegeben.

Die Bogen sind sorgfältig auLzufüllen und-spätestens bis zum 26. Mai 1943 im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer 5, abzugeben. Betriebsinhaber, die bis 13. Mai 1943 die Bogen noch nicht erhalten haben, müssen sie im Stadthaus, Bergstr. 20, Zimmer 5, sofort anfordern.

Die Betriebstnhaber oder ihre Vertreter sind nach der Verordnung über Auskunstspflicht vom 13. Juli 1923 (RGBl. I, S. 723) gesetzlich verpflichtet, die erforderlichen Angaben zu machen.

Die Bodenbenutzungserhebung blldet die Grundlage für Maß­nahmen zur Sicherung der Ernährung des deutschen Volkes und dient damit wichtigen kriegswirtschaftlichen Zwecken. Es wird deshalb erwartet, daß alle Betelltgten ihre Bogen wahrheitsgemäß und sorgfältig ausfüllen und vünktlich an mich zurückgeben. Es ist damit zu rechnen, daß im An­schluß an diese Erhebung Kontrollerhebungen stattfinden. Wer falsche oder unoollständige Angaben macht, hat nach Maßgabe der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen eine strenge Bestrafung zu gewärtigen

G i e tz e u, den 8. Mai 1943. 1475C

Ter Oberbürgermeister. I. B.: gez. Nicolaus.

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als Frontkämpfer unsterblichen Ruhm erworben. Als ungeheure Persermassen aus Asien Griechen, land überfluteten, da nahm ein Volk in Waffen den ungleichen Kampf auf, zerschlug in kühnem Angriff die feindlichen Massen und rettete so Volk und Heimat vor asiatischer Barbarei. Griechen und Römer haben jahrhundertelang um Werte gekämpft unb gerungen, zu denen auch wir uns heute noch bekennen. Ihr Kampf ist im großen und ganzen auch unser Kampf. Sie können unsere Lehrmeister sein. Das ist nun nicht so zu verstehen, daß die Griechen einmalige Vorbilder sind, die wir nach, ahmen müssen, um zu den Höhen eines reinen, all« gemeingültigen Menschentums emporzusteigen. Wenn wir sie in ihrem Schaffen und Kämpfen begleiten, dann werden wir uns unserer eigenen Anlagen be« wußt, unser- Blick wird geschärft, und neue Kräfte werben geweckt und befeuert. Griechische und latei« nische Stunden sind deutsche Stunden. Sie alle dienen der Erziehung des zukünftigen Führers in unserem heutigen Staat.

Von allen Untettichtsfächern der höheren Schule sind die alten Sprachen bei Eltern und Schülern am wenigsten beliebt. Für den einen sind sie zu schwer, für den anderen sind sie überlebt. Der Gegenwart, die von der Technik und dem Motor beherrscht wird, können sie nichts mehr geben. Ja, man schreibt ihnen sogar einen schädigenden Einfluß zu. Lateinische Ausdrucksformen sollen den deutschen Satzbau überwuchern und die eigenen Sprachkräfte lähmen, und die Schüler eines Gymnasiums sollen in der Gedankenwelt eines fremden Volkes aus längst vergangener Zeit leben und dabei nicht ihre heutigen nationalen Pflichten und Aufgaben sehen. Und so lehnen weite Kretze unseres Volkes die alten Sprachen und damit das Bildungsgut des Gymna­siums ab. Tun sie dies mit Recht? Auf diese Frage sollen die folgenden Ausführungen eine Antwort

bewußten Formen virtuosen Komödiantentums und in-der feigneuralen Haltung des väterlichen Ge­meindeoberhauptes wie des großzügig überlegenen Derwaltungsbecrmten. Heinrich George gibt dem Schönerer die massive, stiernackige Wucht des un­beugsamen, kämpferischen Idealisten und den an- greiferischen Impuls des in vielen Meinungsschlach­ten gehärteten Dialektikers. Carl Kuhlmann zeichnet mit scharfen Umrissen das Porträt eines hemmungslosen Spekulanten und wurmstichigen kommunalpotilischen Intriganten. Anmutig und mit

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