Einzelbild herunterladen

den war. Auch eine Weichenlaterne wurde gelegent-

Oie künftige Serichtsorganlsa°wn.

ernste

die Vorgeschichte auf die Kämpfer­

in packenden Worten über

an

Gerichtsorganisation muß für jeden Volksgenossen einfach, klar und übersichtlich sein. Eine unbedingt

gerechte, lebensnahe und möglichst schnellt Entscheid

natur

neuen

Äerl

ist das Ideal und dis Pnt,N Staatssekretär befür" rrbitte

sein. Der Einzelrichter

\

Ein Brief vom Frontsoldaten!

| Kaufgesuche | |Stellenangebote) (stellengesüche|

Januar 1943

0862

Theo

DEUTSCHE'T REICHSPOST

! Schuhcreme einsparen!

0870

Guftolle-Fabrik Wl*

Eintritt frei!

zur Reichsbahn!

0832

31

Gießen, den 8. Februar 1948.

l?ii

085:

T80L 2.30, 4.45.7.30; 8o. 2.00, 4.30,7.30 Ü1T

l allen Me

i'ten bishe unt

zrnstol ammei iihtet

trauen and Wade!1 Weidet Such beim näch­sten Postamt.

Gießen

Bleichstraße 34

Gemen (Westfalen)

Weibliche Kräfte keifen bei der Deutschen Tleichs- yost an der schnellen Zu­stellung der Sendungen. Dienstkleidung wird ge­stellt!

JntelLLräulein, 17 Jahre, sucht Stelle als

SprechstöndEnhilie oder im Labor. Schr. Ang. unt. 0875 a. d. G. A.

Regel der Rechtspflege. Der Staatssekretär befür­wortet auch eine Reform des Zioilprozesses m

Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläß­lich unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich

Heinrich Will, Unteroffizier and Fran Emma, geh. Menge!

Frau sucht gut erhaltenen Wennnnfel Gröhe 46 bis 48, und ein Paar

SWe

Gröhe 39. Schr. Ang. unt. 0872 a. d. G. A.

des Krieges und wies besonders auf

dor Stalingrad hin, deren wir in Ehrfurcht und mit Hochachtung gedenken müßten. Die Kameradschaft ehrte die Helden durch Erheben oon den Sitzen, Nachdem der Appell in der üblichen Weise geschlos­sen worden war, fand noch ein Opferschießen zu

richtsoerfassungsgesetzes müsse ein fundamenf tales Richtergesetz treten, die Verfassung deutschen Richterkorps. Es müsse ein volkstümli in plastischer und wuchtiger Sprache abgefa Gesetz sein, ein Teil der großen Verfassungsgrü gesetze, der Gegenstand des Schulunterrichts werde müsse, der auch zum Wissen des Soldaten, des 204 beiters und des Bauern gehören solle. Die künftig^

* Goldene,Hochzeit. Am morgigen Mitt­woch, 10. Februar, begehen der Straßenwärter i. R. Wilhelm Kipper und Ehefrau Emilie, geb. Bertram, Rodheimer Straße 56 wohnhaft, in guter Gesundheit das Fest der goldenen Hochzeit. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch.

** Wieder Sommer preisfür E i e r. Mit Wirkung oom 1. Februar ist für die Verbraucher der Sommerpreis für Eier in Kraft getreten; er liegt um 2 Rpf. unter dem Winterpreis.

** Ein Achtzigjähriger. Der Landwirt Kaspar Lenz IV. in Klein-Linden, Frankfurter Straße 58, beging dieser Tage seinen 80. Geburtstag. Dem alten Herrn bringen wir nachträglich unsere herzlichen Glückwünsche dar.

gliche n erlitt Dinh 7 Wblet d-hiitze, 9i; grofc kuppet h auf n r 6t rt mar |r der'

Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen

Elise Walbrecbt Wwe., geb. Seibert

sagen wir auf diesem Wege innigsten Dank.

Frau Anna Schäfer Wwe., geb. Walbrecht.

iolt a"i tj der ie Fw

feit

pn

jrn: iA fr Fra

Gunsten der NSV. statt.

Eisenbahnräuber zum Tode verurteilt.

Lpd. Darmstadt, 8. Febr. Mit kaum zu über­bietender Hemmungslosigkeit und ungewöhnlicher verbrecherischer Hartnäckigkeit vergriff sich der 26- jährige Weichcnschlosser und Rangierarbeiter H e i n- rich'Eichhorn aus Darmstadt an Versand­gütern des Reichsbahnverkehrs und an reichsbahn­eigenen Einrichtungen. Nachdem er zunächst im Herbst 1941 aus einem transportfertig abgestellten Güterwagen eine Zigarrensendung von 15 Kistchen gestohlen hatte, ging er von August 1942 ab dazu über, solche Diebstähle planmäßig und laufend aus­zuführen. Die Plombensicherungen der Wagen wur­den gewaltsam entfernt und wertvolle Güter jeder Art, Schokolade, Zigarren und andere Tabakwaren, Sekt, Obstsäfte, Kleider- und Leinenstoffe in Ballen, Wäsche und Bekleidungsstücke, ein Fahrrad, Papier­waren, Obst, Wein in Korbflaschen u. dgl. in erheb­lichen Mengen entwendet.

In besonders schamloser Weise bereicherte sich Eichhorn auch an Sozial- und Kameradschaftsein­richtungen der Reichsbahn, indem er durch ein offe­nes Fenster Vorhänge des Kameradschaftswerks mit­nahm und bei anderer Gelegenheit mehrere Bettkol-

»Wschi teinate titn ai hn Nc

tetolröge der üniversiläl

Zweite Reihe: Landungen- Mittwoch, 10. Februar, 20.15 UM Hörsaal 13 der Universität.

Wir geben in dankbarer Freude die Geburt unseres dritten Stammhalters bekannt Paula Maas, geb. Wichelhaus Hans Maas

Für die vielen Beweise der Teilnahme an unserem schweren Verlust und die schönen Kranzspenden sagen wir allen, die unser gedachten, innigen Dank.

Luise Bramm und Kinder.

Gießen, den 9. Februar 1948.

Büchhalter(in)

Mittleres Industrie werk sucht tüchtigen Buchhalter in Ver­trauensstellung. Bewerbungen mit Zeugnissen unter 466D an den Gießener Anzeiger erbet.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter Hauplichriftleilers: Ernst Bluuiichein Verantwortlich für Politik Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Tr. Hans Thyrio: iüt Stadl Gieren, Provinz, Wirt-chaft und Svvri: Ernst Slumjdjein.

Druä und Verlag: Brühljche Univeriitäisdruäcrei di. Lunge ft. $

Verlagsleiter: Tr.-Ing. Erich Hamann- Anzeigenleiter: Hans LeL

Anzeigenpreisliste Nr. 6

Statt Karten

Für die zahlreichen Beweise der Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Vaters und Großvaters Oberregierungsbaurat i. R.

Karl Paul Lehmann

danken wir herzlich.

Elisabeth Schonebohm, geb. Lehmann Studienrat Walter Schonebohm und Kinder.

Gießen, im Februar 1943.

Kriegswichtiger und lebendiger Einsatz!

Zugschaffner (innen) Aufsichtsbeamte

Fahrkartenverkäufer (innen) Kräfte für Fernmeldedienst Wagenreinigungspersonal Bürokräfte

Berüdcsiditigung Deiner Fähigkeiten und Vorbildung beim EinsatzI Deine Meldung nimmt jede Stelle der Deutschen Reichsbahn entgegen. Wenn das Arbeitsamt Dich ruft, melde Dich bei der Reichsbahn.

Alle Kräfte für die Volksgemeinschaft!

Paul Schmidt

Gefreiter in einer Pionier-Aufb.-Abtl. starb am 28.Januar 1943 den Heldentod. (Berichtigung zur Anzeige vom 8. Februar 1943.)

Zeitungsträgerin gesucht Verlag des Siebener Anzeigers

Schritt weitergeht, so ist Schmeil doch der brecher auf diesem Wege gewesen, denn die Lehrbücher erweitern lediglich den von Schmeil ge­zogenen Gesichtskreis, indem sie die Betrachtung noch stärker auf die Betonung der Lebensgemein­schaften, der Erblehre und Rassenkunde ausdehnen, als dies bei Schmeil der Fall ist. Das Werk

eile all gene i Sm ui »zgeb tr heft fWrfi

Impftai urlien d iri abge! tfgefanc

«en tob t ß'ini

naherückt. Dies ist vor allem auch Willy Virgeks Verdienst: er zeigt Diesel als einen Mann von über­legenem Geist, von Charakter und Willensstärke, besessen und völlig ausgefüllt von seiner Idee wie jeder echte Erfinder, ohne in Phantasterei oder blasse Theorien zu verfallen, bis auf einen furchtbaren Ausbruch sehr beherrscht, und überdies mit liebens­würdigen Zügen aus dem Privatleben. Vom Ensemble tun sich Hilde Meißner als die tapfere, ergebene, in allen Stürmen treu zu ihrem Manne stehende Martha Diesel, Paul Wegener (vortreff­lich als der alte Geheimrat Buz in Augsburg), Ar­thur Schröder, Josef Sieber, Erich Ponto und Walter Janßen hervor. (Ufa.)

Gießen, den 7. Februar 1943 z. Z. Kath. Schwesternhaus ___________________________4650,

dery Ziele, daß ein einheitlicher Lebensoorgang ver fahrensmäßig auch einheitlich in einer Hand beha delt wird. Zahllose Beispiele aus dem Familie recht, dem Erbrecht und vielen anderen Rechtsgebi ten könnten den unhaltbaren Zustand belegen, da der Rechtsuchende nicht vor einem Richter eine 0 neralbereinigung seines Falles erhalte, sondern do Tür zu Tür geschickt werde.

Hiesiges Werk sucht zum baldigen Eintritt 2 geeignete Herren für seine Betriebsbüros, die die Arbeitsverteilung, Fertigungsaufnahmen und Rapporte zu führen haben. Und außerdem

1 techn. Zeichner

evtl, aus dem Baufach. - Die Einstellung erfolgt durch das Arbeitsamt. Schriftliche Be­werbungen mit Lebenslauf unter 454D an den Gießener Anzeiger erbeten.

Wie schon kurz gemeldet, ist m Heidelberg feinem 83. Geburtstage Professor Dr. Otto Schmeil, der Schöpfer der bekannten natur­wissenschaftlichen Lehrbücher,. die die Grundlage des modernen, auf der Biologie aufgebauten

^rdkz\ Moir 1 Seht!

k Lol'cl kf breite

Tjöen worben B)bie| ringt

Mehr

Ä

Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläß­lich unserer Vermählung danken wir recht herzlich

Lodwig Lab und Frau Emmy, geb. Wacker

Gr.Linden Gießen- Wieseck

6. Februar 1943

Hausmädtiien lieh, für sofort oder zum 1. März 1943 in Ge­schäftsbaushalt gesucht. 46oV Zuschriften erbittet Frau Jenny Weiß, Wiesbaden Adolfsallee 51.

Hiltrud Schepp Ferdinand Kampshoff z. Z. Unterarzt im Osten zeigen ihre Verlobung an

tern und Kopfkissen mit Ueberzug aus einem Ruhe-l er den Doktor summa cum laude erwarb M und Aufenthaltsraum für Schaffnerinnen stahl. Mit, Arbeit würde dre Grundlage für fern drew nigei der einem Plünderer ähnlichen Gesinnungslosigkeit. WerkBeitrage zur Kenntms der ^ußwa|ser-Copei entwendet^ er schließlich auch Polstersitze aus einem poden^Deutschlands Schmeck kam.dann als Rek^ Personenwagen, der wegen erheblicher Kriegsbe- nach Magdeburg. Zwei Ja.)re später (1897) erschieß schädigungen zur Instandsetzung zurückgestellt wor- seine Kampfschrlft Ueber die Reformb^

L... ...... murh» nofdAOrtt: hps ti n hi r apfchi chthchen Unterrichts . AVer timte

Im Beiprogramm sieht man die neue Wochen­schau und einen wirtschaftspolitisch aufschlußreichen Lehrfilm. Hans Thyriot.

Monatsappell

der Kriegerkameradschest 1874.

Am Sonntagnachmittag hielt die Kriegerkamerad­schaft 1874 einen Monatsappell imBurghof" ab, der auch von Kameraden anderer Gießener Krieger- kameradschaften besucht war. Kameradschastsführer D ö h n begrüßte die zahlreich erschienenen Kame­raden und Gäste und gedachte der seit dem letzten Appell verstorbenen Kameraden Franz Lösch, Dr. Curt Koch, Gottlieb Nauheimer und Wilhelm Bellos. In das Gedenken schloß er die an allen Fronten Gefallenen mit ein und gedachte besonders der Helden von Stalingrad. Sodann würdigte der Äa- meradschaftsführer den heldenhaften Kampf um Stalingrad und die Größe des Opfers, das dort im Interesse der übrigen Front gebracht werden mußte. Der Name Stalingrad werde für alle Zeiten im Buche der Geschichte mit goldenen Lettern ver­zeichnet werden und künden von deutschem Helden­mut und Opfertod. Für die Heimat erwachse daraus die Verpflichtung zu bedingungslosem Einsatz für den Endsieg. Der Leiter der Kreisfilmstelle Gießen, Lehrer Appelmann, zeigte hierauf einen länge­ren Film, der den erfolgreichen Kampf unserer See­streitkräfte gegen England vor Augen führte. Die sachlichen Erläuterungen gab Feldwebel R u p p e l, der selbst U-Boot-Fahrer des ersten Weltkrieges war. Mit,dem Dank des Kameradschaftsführers an den Vortragenden und der Bekanntgabe dienstlicher Mit­teilungen wurde der dienslliche Teil des Appells geschlossen. Beim Austausch von Kriegserinnerungen verbrachten die Kameraden dann noch einige Zeit in guter Unterhaltung.

0t tW

f-S

esfi

Landkreis Gießen.

* Großen-Linden, 9. Febr. Der Schlosser Karl Schäfer II. und Ehefrau Elisabeth, geb. Walther, Bismarckstraße 21 wohnhaft, begehen am morgigen Mittwoch, 10. Februar, das Fest der sibernen Hochzeit. Dem Jubelpaar herzlichen Glückwunsch.

<£ Watzenborn-Steinberg, 9. Febr. Ihre silberne Hochzeit können am morigen Mitt­woch, 10. Februar, der Oberpostschaffner Otto Jung und Ehefrau Anna, geb. Wendorf, Steinberg, Gie­ßener Straße 39 wohnhaft, begehen. Dem Jubelpaar

herzliche Glückwünsche.

+ Grünberg, 8. Febr. Am Sonntag fand im hessischen Host" der Jahresappell der Krieger- kameradschaft statt. Kameradschaftsführer Al­brecht Großhaus ehrte das Andenken der beiden im letzten Jahr verstorbenen Kameraden Heinrich Seid und Georg Stammler. Ehrend wurde vor allem auch der Gefallenen des großen Krieges ge­dacht. Er gab dann einen kurzen Jahresbericht und wies auf das in diesem Jahr wieder in Aussicht ge­nommene Uebungsschießen hin. Den Kameraden, die bei der vorjährigen Straßensammluna mitge­wirkt hatten, dankte er für ihre Bereitschaft und forderte die Kameraden auch für dieses Jahr zur Mithilfe bei der Sammlung auf. Schriftführer Hrch. Schellhaas gab Ergänzungen zum Jahresbe­richt. Die von Kassenführer Appel vorgetragene Jahresrechnung ergab eine Einnahme von 526,41 RM. und eine Ausgabe oon 452,46 RM., so daß ein Ueberschuß von 73,95 RM. verblieb. Nach Prü­fung der Rechnung wurde dem Kassenführer Ent­lastung erteilt Kamerad Roth verlas sodann einen Aufsatz aus den Monatsblättern des Bundes über den Sinn dieses Krieges. Ortsgruppenleiter Schütz

geschichtlichen Unterrichts bilden, gestorben. Wenn heute der naturkundliche Unterricht noch einen "' ......- - Bahn-

Unser sonniger, guter Junge

Lehrer Hans Kunz

Gefreiter in einem Gren.-Regt.

opferte im Osten im 23. Lebensjahre sein junges Leben für Deutschlands Zukunft.

In großem Leid:

Oskar Kunz und Frau Meta, geb. Uhlmann , Anneliese Hickler, geb. Steinenböhmer Elfriede Steinenböhmer, geb. Windgätter und Söhnchen Peter.

Gießen, den 9. Februar 1943.

lich oon Eichhorn mitgenommen.

Sämtliche Straftaten sind schwerwiegende Volks­schädlingsoerbrechen, da der Täter in allen Fällen unter Ausnutzung der zur Luftabwehr erforderlichen Verdunkelungsmaßnahmen und in Kenntnis der gleichfalls kriegsbedingten Erschwerungen des bahn- polizeilichen Ueberwachungsdienstes straffällig wurde. Das erschwerende Ausmaß der asozialen und für den Betrieb der Reichsbahn untragbaren Einstellung Eich­horns zu seinen Straftaten erwies sich aber durch die Tatsache, daß er seine Raubzüge zur Nachtzeit mit besonderer Häufigkeit in einer Zeit unternahm, in der er durch eine Haussuchung bereits gewarnt und durch die dienstliche Bekanntgabe von Gerichts­urteilen auf diesem Sondergebiet der Kriminalität eindringlichst auf die schweren Folgen derartiger Verbrechen hingewiesen worden war. Das Diebes­gut wurde von dem Verbrecher zum überwiegenden Teil im eigenen Haushalt verwendet, zum Teil aber auch an Dritte verkauft oder zu Tauschgeschäf­ten mißbraucht.

Da den für die Sicherheit des Güterverkehrs außerordentlich gefährlichen Verfehlungen Eichhorns erst ein Ende bereitet werden konnte, als man ihn Anfang 1942 auf frischer Tat erwischte, verurteilte ihn das Sondergericht in Darmstadt jetzt als Volks- schädlingsverbrecher besonders schwerer Art zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.

Aus dem Reich.

Oer Bahnbrecher der modernen OcfruWo'ome.

des naturgeschichtlichen Unterrichts". Aber hintej seinen Kompftuf setzte Schmeil auch sogleich bii Tat. Er schuf seinLehrbuch der Zoologie", detz Leitfaden der Zoologie", dasLehrbuch der B^loi nik" und denLeitfaden der Botanik", Bücher, du bahnbrechend wurden. Schmeil verließ dann de« Schuldienst und kam über Marburg und Wies« baden schließlich nach " Heidelberg, das ihm eine neue Heimat wurde. Schmeils Werk umfaßt ins| gesamt etwa 70 Bücher und Schriften und be. schreibt den gesamten großen Kreis der Natur» Wissenschaften: Tier-, Pflanzen- und Menschen» künde: oügemeine Biologie, Lebensgemeinschafteii von Tieren, Pflanzen usw. Seine Unterrichtsbüchek in Ausgaben für alle Schulen sind in Millionen Exemplaren verbreitet und in alle Kultursprack«!, übersetzt worden. Sie vereinigen in sich die @4 nialität des Schulmannes und* die Zuverlässigkeij des Wissenschaftlers. Dank''ihrem Einfluß rourbe. an den deutschen Schulen die Biologie der Kern­punkt des naturwissenschaftlichen Unterrichts uni das Fundament für alle weitere Belehrung. R

Heute nacht entschlief sanft nach kurzem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Tante Frau Christine Stamm Wwe.

geb. Mangnus im Alter von 89 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Ludwig Hardt; Familie Wilhelm Stamm II. Familie Johannes Luh XL; Familie Walter Hardt, z. Z. im Felde; nebst allen Angehörigen.

Großen-Linden, den 8. Februar 1943.

Die Beerdigung findet,Mittwoch, 10. Febr., nachmittags um 2% Uhr, vom Trauerhause, Frankfurter Straße 72, aus statt.

0879

Schmeils jedoch, das ganzen Schulgenerationen die Augen geöffnet hat, bleibt neben den neuen Lehr­büchern ungeschmälert als lebensnahe Systematik der Naturkunde bestehen. Schmeil hatte als junger Lehrer neben dem Schuldienst naturwifsenschoftliche Studien getrieben, untey Professor Dr. Grenacher im Naturwissenschaftlichen Institut der Universität Halle, mit winzigen Krebsformen gearbeitet und daneben die Mittelschullehrer- und Rektorenprüfung abgelegt. Als erstes Resultat seiner Forschungsarbeit legte er dann dem damals berühmtesten deutschen Zoologen, Professor Leuckart (Leipzig) seine Disser­tationBeiträge zur Kenntnis der frei lebenden Sühwasser-Copepoden Deutschlands" vor, mit der

| Vermietungen"! 1

Bessere 6-Zinrnierwojnung mit Heizung im Nordviertel zu vermieten. Schrift!. Angeb. unter 0865 an den Gieß. Anz. ! Mietgesuche|

Studentin (Dauermieterin) sucht leeres oder möbliertes

Zimmer Schr. Ang. unt. 0874 a. d. G. ,A.

Atöbliertes Zimmer o. Kraul, gesucht. I Sckr. Ang. unt. 0867 a. d. G. 21.1

düng muß garantiert sein. Die Zahl der Richter ift möglichst klein zu halten. Der Richterspruch soll möglichst ein einmaliger Staatsakt sein, der Rich. terspruch e r ft e r Instanz daher die Grund» l| läge des Verfahrens. Alle Prozesse sind gleichwertix, die Höhe des Streitwertes kann im allgemeinem , keine Grundlage für die Regelung der Zuständigkeit

Naturheil - Kneippverein

GesnodneHsbeller-Kurs

Beginn:

Mittwoch, den 10. Februar 1943

19.30 Uhr, in der SchiUerschule

Gäste willkommen! 0859

bICHTSPI EL-TH EATEjt

Blorla-Pa.ast. >etter*;we-

Wen die Götter lieben (371^-

Llcbtsplelhaus, uahnnoistraßt

Diesel

laude erwarb. D»\ sonn*

der Universitätsstadt Gießen

Dienstag, den 9. Februar 19.00 bis 21.15 Uhr

20. Dienstagmiete u.HalbmieteB

Die Sonntagsfrau.

Ijlllo

m

IM«

J»

Ä

CM1

alle lästig. Haare Leberflecken und sonstigen Schön­heitsfehler ent­fernt kür immer Frau B. Gulden selt1935Fr.W. Henkel

Am Biegelpfad 32 Svrechstund.letzt Mittwoche,fließen 8-17 Uhr dnrehg.

2 P. sehr gut erh.

Knabemtiefel, Gr. 39-40, geg. Stiefel od.Halb- schuhe,Gr.42,od. g. geg. Tamen- halbsch., Gr. 39, z. tausch, gesucht. Blaue ^naben- iacke f. 8-10 I. f. Mk. 6,- zu verk. Schr. Ang. unt. 0873 a. d. G. A.

Tunkelblauer LedBrhaiuiSBhoh verloren.

Gegen gute Bel. guf dem [o87i Fundbüro ghzugeben.

Hellbraunes

Memcnnoie gm 6. Febr. 1943 v.WieseckerWeg, Strgßenbghn,

Schulstrnhe bis Dtadtvost verloren.

liegen hohe Be­lohn. ghzugeben guf dem [0868

Fundbüro.__

MleörMe mit Älauamarin guf dem Wege Ludwlgstratze - Alicenstrgtze Frgnkfurt. Str.- Bghnhof verloren.

Abzug, geg. gute BelovN. [0889

Ludwigstr. 47.

leine Ursprnnie- lengnisie,

ondkrn nur Zru-ni» abichrifien dem Werbung«, chreiben bei« icnrnl Lichtbilder undBewerbungSunter- iflflen müffen zur Vev Meldung von Veriulte» auf der RÜMeite Bo­rnen und Anschrift bei Bewerber« trauenI

Bürohilfe für hglbe Tgge sofort gesucht.

Schriftl. Angeb. unter 0863 gn den Gieß. Anz.

Zuverlässiges lagesiAWeii oder Stunden- bilfe sofort gesucht.

Bierau- Müller, Hindenburg- wall 7 L [0866 Frau oder Mädchen m. Kochkenntn., z. Führung eines frguenl.Begmt.- Hgush. gesucht. Schriftl. Angeb. unter 423 D an ^den Gieß. Anz.

Allendorf (Lumda), Febr. 1943 1/f

ftOj

In derDeutschen Justiz" erklärt Staatssekretäk L r g Dr. Rothenberger, wichtiger als eine Rechtsr " erneuerung sei eine Richtererneuerung. Aj die Stelle der überholten Bestimmungen des Gk» *. er|;

Selbst houdidunnei Auf.

trogen genügt. Ertl

trocknen Ionen. Denn

rit büriten u. oolieren

Der Glanz wird ebener

und man »oart

Nicht <ede Schuhcreme itt Guttalin

echt nur mit dem Aufdruck

Guttalin11

Nur in Fachgeschäften