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Spanien ist auf der Hui.
Ihre Vermählung geben bekannt
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X.
1462 D/
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wjrarumf.
<363. Nicolaus.
Gießen, den 8. Mai 1943
Mäusburg 16
ergehen gesonden. 1435D
gegengenommen.
Gießen, den 7. Mai 1943.
Der Oberbürgermeister. I. L
Allen lieben Bekannten sagen wir für die vielen Glückwünsche und Blumen zur Geburt unserer Tochter herzl. Dank.
Lotte und Hans Weber
Hof-Apotheke Lieh.
(Weit
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London
Nein | lern öC. lugjeuzr
Unteroffizier Hans Wild
und Frau Else
geb. Schade
Jugendfilmstunde mit d. Film
KAMERADEN
am Sonntag, 9. Mai, 8.15 Uhr
Lichtspielhaus Reihe D
1457 D
nend für den französischen Geist, daß der Mittelmeerhafen Marseille an der Spitze von Frankreichs Seeverkehr steht. Den Bretonen hat die Rauheit des Nordatlantik nicht geschreckt, Bretonen waren die ersten französischen Amerikafahrer, sie haben schon im 16. Jahrhundert Ouebek am kanadischen Lorenz- sirom gegründet und zuerst den fabelhaften Fisch- reiclstum auf der Neufundlandbank entdeckt und ausgebeutet. Trotzdem aber wurde die warme Mittelmeerküste die Hauptbasis des maritimen Frankreich.
L o r i e n t ist der nächste bedeutende Hasen, wenn man von Brest aus die atlantische Küste verfolgt. Er hatte im Frieden 40 000 Einwohner und 480 Kneipen, je eine auf etwas über 80 Köpfe. Frankreich lft ein Weinland, und es wird zwischen Pyrenäen und Nordsee überall reichlich getrunken. Gewöhnlicher Landwein war im Frieden spottbillig. 2 Liter Landwein verlangte und erhielt im Süden jeder Arbeiter auf dem Felde von seinem Patron. Vom Bretonen sagt man, daß er es ohne Schaden auch auf 8 Liter Rotwein bringt, und es werden noch andere Leistungen erzählt, die an die drei bayerischen Bierlegenden von den drei Schmieden in Weilheim, Kochel und Murnau erinnern.
Ihre Kriegstrauung geben bekannt
Hans Weber Obergefr. bei der Luftwaffe LieselWeber.geb.Weigel
Britische Erpressung.
Navicerts für Portugal nur gegen Kriegsanlcihezcichnung.
fuhren zu
Glück und Wohlstand: ,,Arbeiten und Sparen". Das eine ergänzt sinnvoll das andere. Wo aber beide harmonisch zusammenklingen, wird Freude und Glück zuhause sein.
NSDAP.
Hitler-Jugend Bann Gieren (116)
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Für die anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlich Nachwuchsführer der NSDAP.
Karl Müller Oberfähnrich z. See und Frau Hedi, geb. Geist Gießen, Mai 1943.
Ihre Vermählunggeben bekannt
Heinz Meister
z. Z. bei der Luftwaffe
Elly Meister, geb. Hamm
Der Eindruck der Atlantikfronk aus den Besucher ist gewaltig, und dabei sind die Werke in der Bretagne nur ein Teil, wenn auch ein sehr wichtiger, der unvorstellbaren Arbeitsleistung, die hier von der Organisation Todt und unseren Soldaten geleistet ist. Allein die bewegten Erdmassen, die Mengen von Beton, Stein, Eisen und Stayl, die Länge der gelegten Leitungen bedeuten insgesamt mehr als alle ägyptischen Pyramiden und lassen sich vielleicht nur mit der chinesischen Mauer vergleichen, die 2000 Kilometer über Berg und Tal zieht, an der aber jahrhundertelang gearbeitet worden ist. Ich habe eine unserer schweren Batterien am Ozcan gesehen, mit ihren Ungetümen von Geschützen, ihren betongepanzerten Munitionsräumen, in denen die Granaten und Kartuschen gestapelt liegen, deren Kraft das Geschoß 40 Kilometer weit aus dem Rohr fliegen läßt, und ich habe, ohne auch nur den Ver such eines Begreifens zu machen, wie solche Dinge möglich sind, vor den Entfernungsmessern und den automatisch arbeitenden Rechnungsapparaten gestanden, mit denen der Schuß über Zehntausende von Metern auf ein kaum erst sichtbares, schnell bewegtes Schiffsziel treffsicher gelenkt wird! Da bekommt man eine Idee davon, welch eine Wissenschaft der Krieg geworden ist und wieviel Hand- und Geistesarbeit am Aufbau der Atlantikfront hat Zusammenwirken müssen.
anillin-Zucker
für Kuchen, Suppen uSoßen
Kunst und Wissenschaft.
Eine französische Novalis-Ausgabe.
In Paris (Editions Montaigne — zweisprachige Sammlung) erscheint eine französische Uebertragung von Novalis „Hymnen an die Nacht" und' den „Geistlichen Liedern". Genevieve Bianquis hat sie übersetzt und ein Vorwort dazu geschrieben.
Eine reizende Familie.
In diesen Tagen begannen unter der Regie von Hubert Marischka die Aufnahmen zu dem neuen Berlin-Film „Eine reizende Familie". Die Hauptrollen dieses heiteren Filmes spielen Erich Ponto, Georg Alexander, Grethe Weiser, Will Dohm, Dorit Kreysler, Rudolf Platte, Fritz Kämpers und Charlotte Schulz.
Die Errichtung des Gau-Fürsorgeverbandes Rhein-Main.
Erlaß vom 13. April 1943.
I.
(1) Auf Grund des § 5 der Verordnung über die Reichsverteidigungs- kommiisare und die Vereinheitlichung der Wirtschaftsverwallnng vom 16. XI. 1942 (RGBl. Teil I, <5. 649 ff.) wird mit Wirkung vom 1. April 1943 der Zusammenschluß
des LandesfÜrsorgeverbandeS Hessen,
des Preuß. Landesfürsorgeverbandes, Bezirksverband des Regierungsbezirkes Wiesbaden, und
des sich auf den Stadtkreis Hanau sowie die Lmrdkreise Hanau, Gelnhausen mib Schlüchtern erstreckenden Teiles des Preuß. Landesfürsorgcvcrbandes, Bczirksverband des Regierungsbezirkes Kassel,
zu dem Gan-Fürsorgcverband Rhein-Main mit dem Sih Darmstadt angeordnet.
(2) Ter Gau-Fürsorgeverband Rhein-Main ist eine Körperschaft des öffcnUichen Rechtes.
(3) Der Gau-Fürsorgeverband Rhein-Main ist zur Führung eines Dienstsiegels oder Dienststempels mit der Unterschrift „Der Gau- Fürsorgeverband Rhein-Main, Körperschaft des öffentlichen Rechtes" berechtigt.
II.
(1) Der Gau-Fürsorgeverband Rhein-Main ist Träger der sich aus der Verordnung über Tuberkulosehilse vom 8.9.1912 (RGBl. Teil I, S. 549 ff.) ergebenden Aufgaben.
(2) Hinsichtlich der übrigen durch das Hessische Geseh zur Ausführung der Reichsverordnung über die Fürsorgepflicht vom 17. 6.1926 (Reg.-Bl. S. 189 ff.) in der Fassung vom 28. 7.1931 (Reg.-Bl. S. 5 ff.) dem Landesfürsorgeverband Hessen und durch die Preuß. Ausführungsverordnung zur Verordnung über die Fürsorgepflichl vom 30.5. 1932 (Pr. GS., S. 207) dem Preuß. Landesfürsorgeverband, Bezirksverband des Regierungsbezirkes Wiesbaden, sowie dem Preuß. Landesfürsorgc- verband, Bezirksverband des Regierungsbezirkes Kassel, zugewiesenen Aufgaben bleiben die genannten Landesfürsorgeverbände rechtlich selbständig.
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Statt Karten! Für die uns anläßlich unserer goldenen Hochzeit erwiesenen zahlreichen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank
Georg Langsdorf III.
u. Frau Christine, geb. Heß Leihgestern, im Mai 1943
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Für die zahlreichen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich
Leni Philipp
Reinhold Sames
Watzenborn-Steinberg, Mai 1943 __________1432 0/
111.
Der Gau-Fürsorgeverband Rhein-Main erhält eine Satzung, in der der Aufbau, die Aufgaben, die Leistungen, die Aufbringung der Mittel, das Kassenwesen, die Organe und die Dicnstaufiicht geregelt lind.
IV.
(1) Die zur Durchführung der Aufgaben der Tubertuwsehilfe von dem Gau-Fürsorgeverband Rhein-Main beuöttgten Mittel werden von dem Landessürsorgeverband Hessen, dem Preuß. Lmidesfürsorgcverband, Bczirksverband des Regierungsbezirkes Wiesbaden, und bent Preuß. Landesfürsorgeverband, Bezirksverband des Regierungsbezirkes Kassel, nach den allgemein geltenden Vorschriften über die Mittelaufbringung in dem jeweiligen Haushaltsplan vorgesehen und dem Gau-Fürsorgeverband Rhein-Maiu zur Verfügung gestellt.
(2) Tie Aufbringung der Mittel im Verhältnis der in dem Gau- Fürsorgeverbarrd Rhein-Main zusammengeschlossenen Landesfürsorge- verbände zueinander erfolgt nach der Kopfzahl ihrer ständigen Bevölkerung nach dem Ergebnis der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung nach dem Stande vom 1. 4.1941.
(3) Ter Gau-Fürsorgeverband Rhein-Main vereinnahmt diese Mittel in einem eigenen Haushaltsplan.
(4) Für die Verbindlichkeiten des Gau-Fürsorgevecbandes haften, soweit nicht eine Befriedigung aus dem Vermögen des Gau-Fürsorgeverbandes möglich ist, der Landesfürsorgevcrband Hessen, der Preuß. Landcsftirsorgeverband, Bezirksoerband des Regierungsbezirkes Wiesbaden, und der Preuß. Landesfürsorgeverband, Bezirksverband de- Regierungsbezirkes Kassel, als Gesamtschuldner. Eine Zwangsvollstreckung in das.Vermögen des Gau-Fürsorgeverbandes Rhein-Main bedarf der Zustimmung der Dienstmifsichtsbehörde.
Statt Karten! Für die vielen Glück- I wünsche u. Aufmerksamkeiten ^läßlich unserer Vermählung danken wir auf diesem Wege recht herzlich
Hellmnt Wagner nnd Frau Luise, geb. Landmami
Gießen, im Mai 1943
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Madrid, 8. Mai. (Europapreß.) Fn einer spräche vor dem Offizierkorps des Wehrbezirks niüa erklärte her spanische Staatschef, General Franco, Spanien besitze ein starkes Heer, das jederzeit bereit sei, für die Sicherheit und die Unabhängigkeit des Landes zu kämpfen. Spanien sei auf der Hut und beobachte aufmerksam alle Vorgänge an seinen Grenzen und auf den Meeren. Völker, die sich nicht zum Kampf rüsten, müßten schlimme Folgen tragen. Spanien sei stark, einig und zuversichtlich.
Lissabon, 8. Mai. (Europapreß.) Die ohnehin schon erpresserische Einrichtung der 'N a v i c e r t 5 wird von englischer Seite jetzt auch noch auf ganz besondere Art ausgenutzt. Die, britischen Behörden sind nämlich auf den Dreh verfallen, portugiesischen Importeuren und Exporteuren Navicerts künftighin nur noch dann ouszustellen, wenn die betreffende Firma britische Kriegsanleihe zeichnet.
Offenbar kommt man in England mit den finanziellen Kriegserfordernissen nicht mehr zurecht, und deshalb sollen nun die am englischen Krieg unbeteiligten neutralen Portugie s e n durci) erpresserische Methoden gezwungen werden, notleidenden Briten zu helfen.
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Da es uns unmöglich ist, für die überaus zahlreichen Glückwünsche zu unsrer Vermählung jedem Einzelnen zu danken, sprechen wir auf diesem Wege allen Gratulanten unsern herzlichsten Dank aus
Dr. A. Seibeld
n. Frau Gabriele, geb. Poisinke
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Mkenechtsverbrechen am laufenden Band
llGA.-Klieger greifen systematisch italienische Lazarettschiffe an.
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Offizierlaufhahnen der Wehrmacht einschl. Waffen-^.
Bewerber des Geburtsjahrganges 1926 für die aktiven Offizierlaufbahnen aller Wehrmachtteile einschließlich Waffen--- — für Kriegsmarine und Waffen--- auch der Reserve-Offizier-Laufbahnen — müssen ihr Gesuch bald, möglichst bis
30. tXuni 1943 emreichen, damit der Ablauf der Schulbildung oder Lehre und die ölbleistung der Arbeitsdienstvflicht planvoll geregelt werben können.
Auch Angehörige des Geburtsjahrganges 1927 können sich bereits letzt bewerben.
Bewerbungen sind zu richten
a) für das Heer: an die dem Wohnort des Bewerbers nächstgelegene „Annahmestelle für Offizierbewerber des Heeres" oder an das zuständige Wehrbezirkskommando,-
b) für die Kriegsmarine: an das für den Wohnort des Bewerbers zuständige Wehrbezirkskommando ;
c) für die Luftwaffe: an die dem Wohnort des Bewerbers zuständige „Annahmestelle für Offizierbewerber der Luftwaffe")
d) für die Waffen---: an die für den jeweiligen Wehrkreis zuständige ---Ergänzungsstelle sowie an alle Dienststellen der allgemeinen -- und Polizei.
Oberkommando der Wehrmacht. 1433V
flCj- Sprenger.
Oeffentliche Abendvorträge der Universität
(zweite Reihe) 1444D
Professor Vollrath über:
Front und Heimat
in Deutschland und beim Feind Seelische Voraussetzungen des Endsieges. Beginn: Mittwoch, 12. Mai, 20.15 Uhr, im kunstwissenschaftJ. Institut der Universtität, Ludwig- straße. Eintrittfrei. Fortsetzung am 26. Mai, 9. u. 30. Juni, 14. u. 28. Juli
polen aus der Sowjetunion deportiert
Stockholm, 7. Mai. (DNB.) Der Stellvertreter des Sowjetaußenministers Wyschinski erklärte vor britischen und USA.-Pressevertretern in Moskau, daß General W e l i b 0 w s k i, der frühere Chef der polnischen Militärmission, ferner die Botschaftssekretäre Arled, Gselenski, Grauja, Glawiski und verschiedene Attaches zu Fr e i h e i t s st r a f e n verurteilt oder ausgewiesen wurden. Wyschinski betonte, diese Maßnahmen seien erforderlich gewesen, weil die Polen eine wichtige Rolle in der Arbeit und der Verwirklichung der Spionage in der Sowjetunion gespielt hätten.
R 0 m, 8. Mai. (Europapreß.) Die nordamerikanischen Flieger haben in den letzten April- und den ersten Maitagen wiederholt italienische Lazarettschiffe trotz klarer Sicht systematisch angegriffen, besagt eine amtliche Verlautbarung am Freitag.
Dieser Verlautbarung zufolge wurde das Lazarettschiff „A q u i l e a" am 26. April auf der Fahrt von Bari rtad) Messina in den Nachmittagsstunden bei bester Sicht bombardiert. Am 20. April griff eine Formation von 28 nordamerikanischen Bombern das Lazarettschiff „T 0 s c a n a" in der Nähe von Kap Bon an, nachdem diese Formation das Schiff während langer Zeit überflogen hatte. Am 29. April wurde das gleiche Lazarettschiff, das voll mit Verwundeten und Kranken belegt war, erneut von einer"nordamerikanischen Fliegerformation mit Bomben und Maschinengewehren angegriffen. Das Schiff wurde getroffen, und Menschen an Bord wurden verwundet. Während des Angriffs gab das Schiff durch Funkspruch bekannt, daß es ein Hosp i t a l s ch i f f sei, und dieser Funspruch wurde vom Rundfunk von Malta aufgegriffen und an die nordamerikanischen Flieger weitergegeben. Aber auch diese Warnung blieb erfolglos, und die Nordamerikaner setzten ihre Angriffe fort. Am 4. Mai wurde das Lazarettschiff „Virgilio" in den Morgenstunden auf der Reede von La Gu- lette bei besten Sichtverhältnissen während der Verschiffung nun Verwundeten, am 5. Mai das Lazarettschiff „P r i n c i p e s f a G i 0 v a n n a" auf der Route von Tunis nach Sizilien voll mit Verwundeten um 14.43 Uhr wieder von nordamerikanischen Fliegern mit Bomben und Maschinengewehren angegriffen.
Durch diese Angriffe sind Tote und Verwundete
Tie Geschäftsführung des Gau-Fürsorgeverbandes Rhein-Main obliegt den kich aus der Satzung ergebenden Organen
VI.
Die Dienstaufsicht über den Gau-Fürsorgeverband Rhein-Main hat der Reichsverteidignngskommissar Rhein-Main in Wiesbaden. Tie sich daraus ergebenden Befugnisse kann er durch eine andere Dienststelle tvabrnehmen taffen.
VII.
Die zur Durchführung dieses Erlasses erfordettichen Maßnahmen
Bekanntmachung.
Betr.: Vergebung der Grasnutzung von den städtischen Feldwegen, Flutgraben uüd verschiedenen Wiesenstücken in Gemarkung Gießen, sowie in den Stadtteilen Wieseck und Mein-Linden.
Die Abgabe erfolgt am:
1. Montag, den 10. Mai 1943:
8 Uhr (Zusammenkunft in der Rodheimer Str. bei Haus-Nr. 43): von 10 Wiesenstücken an der NodHeimer Straße,- von einer Wiese am Gteiberger Weg: von den Feldwegen und Flutgräben im Neustädterfeld.
10 Uhr (Zusammenkunft Hammstraße, beim; Elektr.-Werk): von den Wegen auf der Insel.
10.30 Uhr (Zusammenkunft an der Kläranlage): von den Feldwegen und Flutgräben um die Kläranlage.
11 Uhr (Zusammenkunft am unteren Bachweg an der Unterführung): von den Feldwegen und Flutgräben, sowie von 10 Wiesenstücken am Weiher und Schindershohl im Stadtteil Klein-Linden.
13 Uhr (Zusammenkunft Schubertstratze, Ecke Aulweg): von 12 Wiesenslücken an der Schubert- ftrafce; von den Feldwegen im Teltersbreger Feld.
2. Tieustag, den 11. Mai 1943:
S Uhr (Zusammenkunft Erdkauterweg, am Bahnübergang): von 28 Wiesenstücken am Ohleberg, Erdkauterweg, Bruchgraben und Lutherberg. Anschließend von sämtlichen Feldwegen und Flutgräben im alten Feld.
10 Uhr (Zusammenkunft Schlageteranlage — Ecke Wolfstratze): von den Wieseckböschungen, sowie von den Feldwegen und Gräben im Triebfeld.
12 Uhr (Zusammenkunft in der Philosovhen- urane bei der Oberlach): von den Wegen und Gräben im Gemarkungsteil Wieseck.
3. Mittwoch, den 12. Mai 1943:
8 Uhr (Zusammenkunst in der Wiesenstraße): von 26 Wiesenstücken hinter dem Landgericht.
10 Uhr (Zusammenkunft Sportplatz, an der Straße Am Sandfeld): von 20 Wiesenstücken in der Schwarzlach: von den Feldwegen und Flutgräben am Rodtberg und Felsen.
11.30 Uhr (Zusammenkunft Jobannesbergweg. Ecke Alte Marburger Straße): von den Wegen und Flutgräben in der Lechenau.
Tie Zahlungen werden an Ort und Stelle ent-
Hauptschrtftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftteiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Sauge; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Vertag: Bruhlsche UniversitätSdruckeret R. Lange K.G. VerlagSleiter: Dr.-Jng. Euch Hamann, z. Z. Wehrmacht Anzeigenletter: Hans Beck. — AnzeigenpreiSlisre Nr. 6.
An der Attantikfront
Bon Dr. Paul Rohrbach.
an Bord sowie Schäden und ein schwerer Brand, her nur mit Mühe gelöscht werden konnte, verursacht worden. Irrtümer können bei diesen Angriffen nicht vorliegen, da sie alle bei klarer Sicht ftattgefunben haben. Vielmehr, schließt die Verlautbarung, ist damit der Beweis geliefert, daß die Wehrmacht der Vereinigten Staaten eine Kriegführung eingeleitet hat, die im Gegensatz zu den internationalen Abkommen, welche von Washington mit unterzeichnet worden sind, steht.
LlGA.-Raub
an dem Schwachen.
Vichy, 8. Mai. (Europapreß.) Mit größter Spannung und Sorge betrachtet man in Frankreich die Raubabsichten des USA. - Imperialismus hinsichtlich der Insel Martinique. Die Presse hebt hervor, daß sich dort für 6 0 M i l- liarden Franks Gold, ein Teil der Goldbestände der Bank von Frankreich, befinde. Die „Depeche de Toulouse" erklärt, es sei jetzt nötig, darauf hinzuweisen, was sich hinter den ungerechtfertigten Drohungen gegen Martinique verberge, nämlich, daß man unter den fadenscheinigsten Vorwänden diese französische Erde zu plün« de rn suche. Der „Paris Soir" schreibt u. a., man dürfe sich leider keine Illusionen über die Tragödie machen, die sich auf den Antillen abspiele. Wieder einmal werde der Schwächere überfallen und ausgeplündert. Obwohl die Nordamerikaner Ueberfluß an Gold hätten, wollten sie auch die letzten Reste der übrigen Goldbestände an sich bringen, um die Welt der Herrschaft der jüdischen Wallstreet-Bankiers zu unterwerfen.
0 r t L 0 uis, Ende April 1943.
Wir fjaben unfere «eine österliche Kaffeetafel auf. gehoben an ber ich ,n Gesellschaft unserer Seeoss- ziere und einer>ungen feinen Krankenschwester aus öem Marinelazarett von ßorient satz ich bin aui hen i?äIp1V)C-r fyiv11 S'tobeUe umhergeführt worden, hie Ludwig XIV. von seinem Festungsbaumeister Bouban errichten ließ, um die Einfahrt in den tzasen von Lorient zu sperren — damals richtete Frankreich seine Front gegen England - und wir jini> in d,e unterirdische tief in den Felsen gehauene Garnlsonkirchc hmabgestiegon, die im alten kacho- l,scheu Frankreich m keinem Festungswerk fehlen Das dunkle Gewölbe äient heute keinem kirchlichen Zweck mehr, aber an der Wand über dem einstigen Altar sind noch die Bilder der hei- ligen Barbara, der Schutzpatronin der Artillerie und der heiligen Anna melancholisch vereinsamt ,ü sshsn. - 0
. ^?er^itabeUe D(m Port Louis hat heute eine deutsche Batterie ihren Standort, und wieder wie zur Zeit des vierzehnten Ludwig deckt dies Werk das gegenüberliegende Lorient gegen englische An- griffe nur bafe e5 jetzt eingefügt ist in die deutsche Ätantikfront. Die Reede ,nd der Hafen von Lo- rient wiederholen im Meisten das Bild von Brest- eme enge, leicht durch Befestigungen zu sperrende (ömfahrt und dahinter ein vollkommen geschütztes Becken, in das mehrere Flüsse münden. Port Louis ist der ältere Platz, Lorient wurde erst in der zweiten Halste des 17. Jahrhunderts als Handels- und Kriegshafen gegründet und erlebte seine erste Blüte, als hier die „Compagnie des Indes" ihren Sitz hatte und Frankreich noch mit England um die Vormacht in Indien kämpfte. Damals fand eine Fülle indischer und orientalischer Waren von Lorient ihren Weg nach Europa. Jp der Neuzeit beruhte die Bedeutung Lorients auf seiner großen Marinewerft und auf seiner Fischerei — es war vor dem Krieg der zweite Fischhafen Frankreichs.
Die Bretagne ist die Spitze, die Frankreich zwischen dem Kanal und dem Golf von Biskaya gegen den Ozean vorstreckt. Damit ist sie der westlichste Sturmbock in unserer atlantischen Front geworden, die am weitesten in den Ozean vorgeschobene Basis unserer Seekriegführung. In Brest, in Lorient und anderwärts am Ozean liegen die mit unvorstellbaren Betonmassen gesicherten Riesenbunker, aus denen unsere U-Boote auf die Atlantikjagd aussahren, wohin sie zurückkehren, um nach getaner Arbeit überholt zu werden. Von unserer Zitadelle reicht der Blick über die Reede hin zur dunklen Front der Bunker, und zu. unseren Füßen sehen wir im Bogen die von einer langen Reihe von Schwimmern getragene Sperre liegen, die nachts vor die Einfahrt gelegt wird. Daß diese Küste in unserer Hand ist, macht einen entscheidenden Faktor aus für den U-Bootkrieg, denn über den Atlantischen Ozean müssen die feindlichen Geleitzüge mit den Mannschaften, den Lebensrnitteln und dem Kriegsmaterial fahren, von denen die Kampfkraft unserer Gegner sich noch nährt.
Eigentlich sollten hier in der Bretagne die großen Ueberseehäfen Frankreichs liegen. Brest hat die größte und von der Natur am besten geschützte Reede in ganz Europa, alle Flotten der Welt könnten sich hier versammeln, aber es ist bezeich-
LNehr Freude an der Natur duvth Vermöhler-Nücherl
Ordruf Gießen-Wieseck
8. Mai 1948
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Für die Aufmerksamkeiten und Glückwünsche zu unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlich
Heinrich Schlagflenhanffen
Uffz. in einem Geb.-Jäger-Regt.
nnd Fran Marie, geb. Happel
Hausen, im Mai 1943 ________________________03030/
Bezirkssparkasse »11. ...
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Statt Karten! Für die uns anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten sagen wir, auch im Namen der Eltern, unseren herzlichen Dank
.Anneliese Kahl Theo Landleiter
Gießen, im Mai 1943
M 02986/
Gr.-Linden Gießen-Kl.-Linden im Mai 1943.
v 03027/
Statt Karten! Wir danken allen recht herzlich für die Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung
Irene Uhl
Willi Wolf, stud. rer. pol.
Inheiden. Wasserwerk
Steinheim, z. Z. im leide
im Mai 1943
__02975 /


