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Aus dem Reich

Kunst und Wissenschaft

in

Ahente der von der ausbrechenden französischen Re-

spieler Paul Hartmann.

für be-

journalistiscken Werk Friedrich Hussongs las der Präsident der Reichstheaterkammer, Staatsschau--

OKH. hat diese außermilitärische Ausbildung den Winterkrieg und die Winterwehrkämpfe in sanderer Weise gefördert.

verdichten, ©o findet auch der Dramatiker Schoeck, der sich mit KleistsPenthesilea" und dem

rkammer, Staatsschau- - Akz«

2lbschließend sprach der vorution bestimmten Handlunb namentlich im zwei- stellvertretende Pressechef der Reichsregierung, I ten Teil sich zu bühnenmäßig wirksamen Szenen

der Reichspostdirektion Stuttgart, Dr. Auer, 6c stimmt. Der Präsident der im Zuge der Verwal­tungsvereinfachung aufgehobenen Reichspostdirektion Trier, Brederlow, ist mit der Leitung der Reichspostdirektion Koblenz beauftragt worden.

Die außermilitärische Wehrerziehung der SA.

Im Rahmen der außermilitärischen Wehr­erziehung führte die SA. die Winterausbil- d u ng der noch in der Heimat befindlichen SA.- und SA.-Wehrmänner durch. Die SA.-Winterkämpfe zeigten den Erfolg der Arbeit. Ferner wurden sie durch Teilnahme der Wehrmacht, der Waffen-^, des RAD., der Polizei, der Betriebssportgemeinschaften von KdF., des RSKK., der HI., der Politischen Leiter, des RSRL. und DRK. zu eindrucksvollen Kundgebungen des unüberwindlichen Wehrwillens unseres Volkes. Trotz der schlechten Schneeoerhält- nisse wurden im Bereich von zehn SA.-Gruppen in 57 Standorten die Winlerwehrkämpfe durchgeführt. An ihnen beteiligten sich 1253 Mannschaften mit 6784 Teilnehmern sowie 5860 Einzelkämpfer. Das

Stabsleiter Sündermann, der u.a. ausführte: Wie jeder große Journalist, so sei auch Hussong nicht nur ein Sprecher für die Gegenwart, sondern auch ein Zeuge für die Zukunft gewesen. Aus seinen Worten werde auch für eine spätere Zeit ein Bild von den Kämpfen und Nöten, aber auch von der Kraft und Größe unserer entscheidungsoollen Epoche erstehen. Des Toten gedächten Reichsminister Dr. Goebbels, den Gefühle besonderer persönlicher Wertschätzung mit Hussong verbanden, und Rerchs- pressechef Dr. Dietrich, der in ihm einen ver­dienten publizistischen Mitarbeiter und einen Nestor des anständigen deutschen Journalismus verlöre.

Bon der Reichspost

Der Präsident der Reichspostdirektion Äöln, Grün- klee, tritt nach Vollendung des 65. Lebensjahres in den Ruhestand. Mit der Leitung der Reichspost- direktion Köln ist der Präsident der kürzlich zur Der- waltungsvereinfachung aufgehobenen Reichspost­direktion Karlsbad, Bcchrmann, beauftragt. Der Prä­sident der Reichspostdirektion Saarbrücken, Dipl.-Jng. Streich, wurde zum Nachfolger des bei einem Fliegerangriff ums Leben gekommenen Präsidenten

MärchenVom Fischer un syner Fru" letzthin aus- einanoerzusetzen wußte, starte Anregungen. Die Klarheit der melodischen Zeichnung, der harmonische Reichtum und die Farbigkeit des Orchestersatzes sind wieder die hervorstechenden Eigensmaften dieser Partitur, die durch Willensstärke wie Stilempfinden überzeugt und die Innigkeit formgebundener Lyrik mit der Wucht dramatisch erregter Ensembles zu verbinden weiß. Prachtvolle Bühnenbilder von Emil Preetorius gaben dem Werk einen wirkungs­vollen Rahmen. Mit großer Hingabe leitete Robert Heger die Aufführung. Lothar Band.

700 Iahre Stettin.

Der Rundfunk nimmt die 700-Jahrfeier Stet­tins zum Anlaß, um in einer Feierstunde am Sonn­tag vormittag von 10.15 bis 11.00 Uhr deutsche Städtekultur, -baukunst und »geschichte zu würdigen. Baudirektor Stephan von der Generalbauinspektion Berlin führt den Hörer ein in die Atmosphäre der deutschen Stadt. Den Hauptbeitrag zur Sendung gibt der Schauspieler Heinrich George, der aus seiner Vaterstadt Kindheits- und Jugenderinne- rungen erzählen wird.

DvoraksJakobiner" im Rundfunk.

Anton Dvorak ist als Opernschöpfer bisher wenig bekannt geworden. Eines seiner Hauptwerke, die 1889 uraufgeführten Jakobiner", wird im Reichs­programm des Rundfunks am Sonntag von 20.20 bis 22.00 Uhr gesendet in der Neuinsze­nierung der Dresdener Staatsoper unter Leitung von Karl Elmendorfs. Dann spielt das Karl-Freund- Quartett Dvoraks Streichquartett in F-dur.

Kleine politische Nachrichten.

Gauleiter und Reichsstatch alter Sprenger sprach anläßlich eines Betriebsappells zu der Be­legschi ft eines Werkes in Limburg über die all­gemeine politische Lage und über den totalen Kriegs­einsatz der Heimat.

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Nachdem Professor Dr. E. Lüe r im Jahre 1941 zum Vorsitzenden des Vorstandes und Betriebs- führer der Adam-Opel-AG. bestellt worden war, ist

Hans Richter, der Wagner-Dirigent.

Als Richard Wagner in Triebschen die Partitur derMeistersinger" vollendet hatte, suche er einen jungen Musiker, der ihm die Handschrift für die Drucklegung kopierte. So trat der damals 23jährige Hans Richter in den Lebens kreis des Bayreu­ther Meisters, dem er dann in unwandelbarer Treue ergeben war. Vor hundert Jahren in Raab an der Donau als Sohn des Domkapellmeisters ge­boren, kam er mit jungen Jahren nach Wien in das Löwenburgsche Konvttt, zu dessen Zöglingen einst auch Haydn und Schubert gehört hatten, und wurde Ehorknabe der Wiener Hoftapelle. Eine universelle praktisch Ausbildung auf allen Blas- und Streich­instrumenten neben dem Horn, das er mit Virtuo­sität spielte, und die gediegenen theoretischen Kennt­nisse, die er bei Bruckners Lehrer Simon Sechter erworben hatte, lieferten ihm die Grundlagen für den Dirigentenberuf. Schon bei der ersten Auffüh­rung derMeistersinger" in München half er als Solorepetitor und Ehordirigent, leitete kurz darauf in Brüssel die erste Aufführung des ,Lohengrin" mit französischen Sängern, hielt sich aber stets in Wag­ners engster Umgebung. Auch seine Berufung zum Kapellmeister der Wiener Hofoper löste diese freund- schaftlichn Bindungen nicht, denn der Höhepunkt in Richters Wirken bedeutete wohl die Leitung des Ring" in Bayreuth, als 1876 das vollständige Werk dort zum ersten Male erklang. Seitdem zählte Hans Richter zu den bedeutendsten Dirigenten der Bayreuther Festspiele. Am 4. Dezember 1916 ist Hans Richter in Bayreuth gestorben. Lothar Band. Das Schloß Dürande" in der Berliner Staatsoper.

Mi allen äußeren Zeichen eines großen Erfolges erlebte die neue Oper des Schweizer Komponisten Othmar Schoeck in der Berliner Staatsoper Unter den Linden ihre Uraufführung. Der reiche lyrische Einschlag dieses von Hamann B u r t e der Eichendorffschen Novelle nachgestalteten Textbuches gibt dem Komponisten die Möglichkeit, seinen Sinn für das schlichte, wahr empfundene Lied ebenso sich auswirken zu lassen, wie die dramatischen

Erweiterte Kriegsaufgaben des BOM.

NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Spren­ge r stattete der Derwaltungsführerschule der Reichjugendführung der Hitler-Jugend Nie­dernhausen, in der sich zur Zeit 42 BDM.- Führerinnen aus allen Reichsgauen befinden, einen Besuch ab. Die BDM.-Führerinnen erhalten hier eine auf die kriegsmäßige Notwendigkeit abqe- stimmte Ausbildung, um in den Bannen, KLV.- Lagern, Wehrertücktigungslagern, Schulen, Jugend­wohnheimen und sonstigen Erziehungseinrichtungen der Hitler-Jugend als Verwaltungsleite­rinnen Verwendung zu finden. Mit diesem für die Mädel nicht leichten und zur intensivsten Arbeit verpflichtenden Einsatz ermöglichen sie die Frei­machung der letzten in diesem Arbeitsgebiet noch vorhandenen mänylichen Kameraden für die Wehr­macht. Gleichzeitig üoernehmen sie damit die Ver­pflichtung, das notwendige Aufgabengebiet der sau­beren unbürokratischen Verwaltung für die Dauer des Krieges sicherzustellen. Der Gauleiter wies in diesem Sinne den Weg für die Erfüllunq dieses er­weiterten Kriegsaufgabengebietes des BDM.

Schuh von Che, Familie und Mutterschaft.

Eine Verordnung zum Schutz von Ehe, Familie und Mutterschaft, die bestimmt ist, einige Lücken des geltenden Strafrechts zu schließen, sieht vor, daß künftig ein Ehegatte, der Familien»Habe (Mö­bel, Ausstattungsgegenstände der ehelichen Wohnung usw.) böswillig oder aus grobem Eigennutz veräw ßert, zerstört oder beiseite schafft und dadurch den anderen Ehegatten oder einen unterhaltsberechl'igten Abkömmling schädigt, mit Gefängnis bestraft wird; auch der Versuch ist strafbar. Solche Fälle hatten sich verschiedentlich bei Ausbruch ehelicher Zwistigkeiten und im Verlauf von Scheidungsverfahren ergeben. Die Verordnung stellt auch einen besonderen Schutz für die im Felde stehenden Ehemänner dar. Wer ferner seine Frau, seine Kinder oder seine Eltern 1U unterhalten hat, darf den Lebensbedarf seiner Angehörigen nicht gefährden und sie auch nicht auf öffentliche Hilfe oder die Hilfe anderer verweisen; entzieht er sich vorsätzlich seiner Unterhaltungspflicht, so ist er strafvar. Es hat auch vereinzelt Fälle gege­ben, in denen verantwortungslose Frauen Kinder ohne zureichende Nahrung oder Wartung gelassen haben, um ihrem Vergnügen nachzugehen. Eine solche Vernachlässigung der Fürsorge- und Erzie­hungspflicht soll künftig mit strengster Strafe geahn­det werden. Ferner sieht die Verordnung eine er­hebliche Verschärfung der Strafvorschriften gegen die Abtreibung vor.

Abschied von Friedrich Hussong.

In einer Trauerfeier der Presse ab teiluna der Reichsregierung nahmen die Männer der Presse und mit ihnen und den Angehörigen des Verstorbenen zahlreiche Vertreter von Partei und Staat und ins­besondere der mit der Pressearbeit verbundenen Dienststellen im Hause der Deutschen Presse in Ber­lin Abschied von dem verstorbenen Hauptschriftleiter Friedrich Hussong. Der Chefkorrespondent des Scherlverlages, Dr. Otto Kriegk, würdigte Lebensweg und Lebenswerk des Toten, der in 40jährigem unermüdlichen Schäften als einer der bedeutendsten nationalen Publizisten immer nur seinem Volk und Vaterland diente. Worte aus dem

Kraft des Glaubens.

Von allen Kräften, die die Menschheit im ßauffl ihrer Geschichte bewegten, die die Volker aufsteheitz ober untergehen ließen, die das Antlitz der Erds formten und dem Leben des einzelnen seine Riä>- tung gaben, ihn aus dem Vegetieren heraushobeu zum aktiven Leben, zum Erfolg und zur (Erfüllung, ist feine so stark wie der Glaube. Der Hunger mag eine Kraft sein, die Millionen zur Verzweiflung, zur Revolution und zur Raserei bringen kann, die Bestehendes stürzt und Neues entstehen läßt. Glaube ist stärker als Hunger. Liebe mag mächtig sein, mag Taten von wundersamer Größe und Handlungen von tieftter Verzweiflung merben lassen. Glaube ist mächtiger als Liebe.

Der Glaube versetzt Berge. Er vermag die Welten: ^u wandeln und die Herzen zu formen, er vermag bia schwache Menschenfaust zu Stahl zu machen und cim sterbendes Leben zu neuem Leben zu erwecken. Den einzelnen als Träger eines Glaubens kann man erschlagen. War sein Glaube stark genug, auch nur zwei blanke andere Herzen zu entzünden, bann ist sein Tob nicht Tob, sondern doppelter Sieg, denn die zwei Herzen werben nun zu Fackeln wer­den und andere blanke Herzen zu heller Glut ent­fachen. Und hunderte einzelne kann man nicht mehr niedertreten, beim gehen erst hunbert im gleichen, Schritt um eine gute, große, edle Sache, dann steheni hinter ihnen schon tausend Gläubige, die untern Hammerschlag, der jene hundert träfe, nun selbst 311 Kämpfern und Marschierern würden.

Denn es gibt keine Kraft, die stärker wäre old echter, guter Glaube. Sie schafft den Willen. Der* Wille aber gebiert die Tat, und die Taten gebeui den Sieg.

Wacht und Idee, Freiheit und Pflicht sollen bet uns eine untrennbare Einheit ergeben, und die große Stunde des Deutschen soll damit zugleich die Stunde der Wiedergeburt für die anderen schöpfe­rischen Rationen Europas werden.

Alfred Rosenberg in Berlin am 23. II. 1942.

er nach Durchführung der ihm gestellten Aufgaben und Ernennung zum Verwalter der Gesellschaft aus dem Vorstand wieder ausgeschieden und hat seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied der Dresdner Bank, von der er freigestellt worden war, wieder aufgc, nommen. Betriebsführer der Adam-OpeLAG. wurde der Vorsitzer des Vorstandes, H. W a g n e r.

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Die Docks von Gibraltar sind seit Monaten der­art in Anspruch genommen, daß sie keinen mehr leer stehen. Kaurn hatten am Freitag der TransporterAlmack", der KreuzerAgerol" und der HilfskreuzerPrmceß Beatrice" die Docks ver­lassen, als bereits drei neue schwer beschädigte Schiffe übernommen werden mußten. Es handelt sich um einen Zerstörer und Mei Transportschiffe.

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Der Luftverkehr zwischen Tokio und Schonan (Singapur) ist aufgenommeu worden. Sowohl in Tokio wie in Schonan starteten Flugzeuge, die fünf- füg regelmäßig die Linie befliegen sollen.

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Ein Lehrgang für bretonische Sprache ist im Pa riser Eondorcet-Lyceum eröffnet worden. Damit wird das Bretonische zum erstenmal Lchrgegenstand in einer höhereü französischen Bildungsanstalt.

Houptfchttftlttter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter beB hauptjchrifUeiterS: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Vtlder: Dr. Fr. W. Lange; für da- steuillettm: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Dieken, Provinz Wittichaft und Spott: Emst Mumjchein.

Druck und Berlaa: Brühljche Univerfiiäisbruckeret R. Lange K. G. Berlagsieiter: Dr.-Jng. Ettch Hamann: AozeigenleÜer: Hans Beck.

An»etgenpreisltfte Nr. 6.

Als Verlobte grüßen

Saßnitz a. Rügen

Gießen

02138/

02153/

Ihre Vermählung geben bekannt

Hamburg-Altona, 28. März 1943

Eliy Wörsdörfer Hans Werner Stephan

Wir haben uns vermählt

Karl Synofzik Hanni Synofzik . geb. Schmidt

Hellmut Hudel

Hauptmann und Kommandeur einer Panzer-Abteilung

Hella Hudel

geb. Graeff

Für die anläßlich unserer Silber­hochzeit erwiesenen Aufmerk­samkeiten danken wir herzlich

Heinrich Petermann Rev.'Leutnnnt der Schutepolizei und Frau Christina geb. Kleisinger

Gießen, Dammstraße 43

02139/

H.d.Schie6gärten28 Ad.-Hitler-Str. 15

im April 1943

Gießen, den 3. April 1943

02137/

Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen

Willi Semmler

Ob.-Masch. bei der Kriegsmarine

Ilse Semmler

geb. Schuchert

Statt Karten!

Für die vielen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung sagen wir auf diesem Wege unseren Dank

Heinrich Lotz

u. Frau Gerda, geb. Lübbers

Gießen, im April 1943 v 02144/

Gießen-Wieseck Laubach

(Oberhessen)

3. April 1943

Für die vielen Aufmerksamkeiten, Blumen und Glückwünsche zu meinem 80. Geburtstage sage ich meinen lieben Freunden und Be­kannten herzlichen Dank

Frau Elise Bayer

Lleblgttraße 47

8 02140/

Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßl. unserer Silberhochzeit danken wir herzlich

Ludwig Schneider u. Frau Marie, geb.Schmidt

Rödgen, im April 1943.

___________________ 02200/

Für die erwiesenen Aufmerk­samkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich

Earl Schäler

und Frau Anni, geb. Daniel

Ehringshausen, im April 1943 s02185/

/-----------------X

Statt Karten.

Für die zahlreichen Wünsche, Blumen und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung sagen wir herzlichsten Dank.

Emil Bürck

und Frau Irma, geb. Betz

Gießen (Gnauthstr. 12), im April 1943 \02203/

AFürsorge für das Kind!

" Aussteuer - Versicherung ihr die Tochter / Sicherstellung d. Berufsausbildung für den Sohn I Lebensversicherung zum Schutze der Familie | Kriegssterbefall gwn einen einmaligen Zu­schlag eingeschlossen. Fordern Sie Angebot I | Aus­kunft erteilt unverbindlich:

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Verslcherungsbest. ca.1 Milliarde Inspektor Dr.A.Schuster Gießen, Marktstraße 30 Ruf 4971.

Warum ist Waschen am Abend wichtiger?

Man hat eine neue Entdeckung gemacht: Das Waschen am Abend hilft Volksvermögen sparen. Es dreht sich um nichts weniger als den Wunsch, mit der Hälfte des Wäschebestandes auszukommen. Was das bei 10 Millionen Haushaltungen an Material­einsparung und Arbeitserleichterung bedeutet, kann sich jeder ausrechnen.

Fangen wir im kleinen an. Es ist selbstverständ­lich, daß die Kircher abends die Füße waschen, wenn

Am 31. März 1943 wurde unser Töchterchen

Gisela geboren. In dankbarer Freude &mmi Scfjardt, ge6. Overßecß 'FVUfjelm Sdjardt z. Z. Wehrmacht

Gießen, Grüner Weg 14 z. Z. Kath. Schwesternhaus _________________________02222/

Wissenschaftliche Werke

Sondergebiet der

BrQhl'schen Druckerei

Kirchliche Anzeigen.

(G. = Gottesdienst, KG. KindergotleSdtenst, HG. = Hauptgottesdienst, HG.-Abendrn. = Hauptgottesdienft mit Beichte und Abendmahl.

Gießen. Sonntag, 4. April.

Ltadtkirche. 10, Schmidt; 11.15 ft®., Matth.- Gem.; 17, Liz. Herm. Sauer, Berlin (Wir und die ewigen Kräfte").

Johanneskirche. 10, Liz. Drommershausen; 11.15 KG., Lirk.-Gem.

Kapelle Alter Fttedhof. 10, Einführung der Konfirmanden, Walther.

Kapelle Wetzlarer Weg. 10, Schaad.

Gießen-ftlein-Linden. 10, Schultheis; 11.15 ft®.

Gießen-Wieseck. 10 G.; 14 Gedächtntsgottesd. ftirchberft. 14, Schmidt, Gießen.

Hunsien. 10 Konfirmation.

Lich. 13: KG. 14: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden des 2. Pfarrbez. Kahn. Kollelle. Evang. Stadtmisfion, Löberstr. 14. Sonntag, 4. 4., 8.30 Andacht u. Mendmahl; 9.45 S.- Sch.; 17 Predigt. Mittwoch, 7. 4., 20.15 Bibelstunde.

Pfttit evangelische Gemeinde Giessen, Zu den Mühlen 2. Sonntag, 4. 4., 9.45 Erbauungs­stunde l 11 Sonntagschule: 16 Gemeindestunde. Evmlg. fr ei kirchliche Gemeinde in Gießen, Gartenstr. 13 (früher Bapt. u. B. f. C ). Sonn­tag. 4. 4., 10.45 KG.: 15.80 G. Mittwoch, 7. 4., 20.15 G.

GiehenerVortragsring

Kulturelle Vereinigung / Goethe-Bund

Volksblldungsstätte Gießen der NSG.Kraft durch Freude

Mittwoch, den 7. April 1943, abends 7.30 Uhr

Neue Aula der Universität

Joachim von der Goltz

liest aus eigenen Werken.

Die Mitglieder des Goethe-Bundes (Kontr.'Abachn. Nr. 3). der Kul­turellen-Vereinigung und der Volksbildungaetfl te Gießen (Kontr.Ab- sch iit Nr, 12) haben freien Eintritt. Die Mitglieder der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde erhalten gegen Kontr.-Abschn Nr. 12 Ein­trittskarten zum ermäßigten Preise von RM. 0.75 auf Sammelbe­stellung. Nichtmitglieder zum Preise von RM 1.25 bei Cha liier, Neuenweg. Kartenverkaufsstelle der KdF., Seltersv 60. Die An­gehörigen des Veranstaltungsringes der HJ. erhaben Eintrittsk -rten zum Preise von RM. 0.30. Studenten u. Militär zu RM. 0.40. [1056D

M|aMI (ttiUD«) vom 3. bis 11. April 1943 auf dem Oswaldsgarten in Gießen Scbao-, Verkaofs- and BelnsIiguDgsgesehäHe Der Oberbürgermeister.

1072 D

Jjwentuc un Tlkdlelnschtank

Wie viele längst vergessene Arzneipackungen kommen da manchmal wieder zum Vorschein. Besser alS man weiß, ist oft für den ftrankdeUrfall gesorgt.

Nun aber tünftig erst die angebrochenen Packungen auf- brauchen, bevor eine neue gekauft wirdl

Denn heute müssen Heilmittel restlos verwertet werden, auch

SilphoscalinsJxiMetten-

Denn alle die» ernstlich bedenken, belommt jeder Sllphi»«. calin, der es braucht.

Carl Bühler, Konslam. Fabrik der pharm. Präpa­rate Silphoscalin und Thylial.

|verschiedenes|

Witwer, 48 ev., berusst., eig. Hausbes.m.Gar ten, Geg. Weil­burg,»!, unbesch. Berg., Kind. er° wachs., wünscht auf d. Wege eine Lebensgefährtin zwecks Heirat kenuenzulernen. Witwe ohne An­hang bevorz. ß# w. sich n. Frauen a. gut. Hause u. m. gut. Berg, bew. Strengste Diskret, zugesich. Zuschrift, unter 1087va.d.G.A. Verloren Arm- banduhrlCbrom^ m. Chromo. am F-reit., 2.4.43, zw.. 12.15 u.!2.45U6r a. d.WegeObus- Haltest. Ludwig platz b. Endstat. ^-chubertstr.02100 Abzug, geg. gute Bel. Blösch, Schubertstr. 32- Telephon 211fr

Oelbild

(Fries), 30x40, Anfang März verloren.

Abzug, ßeg. hohe Bel. bei [02210

Wetzel, Creduerstr. 12. Soldatenfrau verlor Damen- Armbanduhr v. Rhein. Hof bis Klinikstr. 10. Abzug, geg. hohe Bel. b. Gastivirt 02174 Senkler, Frankfurt. Str.

sie tagsüber barfuß liefen. Aber geschieht es auch gründlich? Wird der Schmutz gut abgespült? Genau so ist es mit den Händen, mit dem Hals! Mutter muß am Abend schon eine gründliche Generealinspek- tion ansetzen gründlicher als früher, wo Waschen leichter war und Wäsche sich rascher ersetzen ließ! Es handelt sich hier nicht nur um Bettücher und -bezüge. sondern auch um Nachthemden und Leib­wäsche. Man glaubt gar nicht, wieviel unnötige Wascharbeit man sparen unö raschen Verschleiß ver­meiden kann! Ueberhaupt läßt sich gerade bei Kin­dern mit etwas Findigkeit viel Wäsche sparen. Ist es z. B. nötig, daß die Allerkleinsten immer ein blitz­saubere^ neugewaschener Leinenlätzchen umhaben?

Ein dauerhafter, abwaschbarer Latz ist praktischer und spart unnötige Wascharbeit. Aber auch die Größeren sollten wir so erzteyen, daß sie es nicht nötig haben, sich nach dem Essen den Marmeladen- mund an der Serviette avzuwischen. Am besten bekommen die Kinder bis zu fünf Jahren eine Wachstuchunterlage unter den Teller, damit das Tischtuch länger sauber bleibt. Wo blcmkgescheuerte Tische sind, kann man sogar aufs Tischtuch ver­zichten.

Warum nicht mal auf alle diese Dinge achten? Wir werden mit Befriedigung feststellen, wie sich auf diese Weise unser Wäscheberg bei der großen Wäsche verkleinert, 837V