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H. vchnridn iü?»""" Dinner, '«igunj der Ma,. ÄS Donnerstags rKraße,.M. Tie nein £ i*W» Mäiuiei M ^ttnruibc obre Uiiteridxd tiblidwi Seithermfrimira u ern">ich gewillt sind,sä u beteiligen und aus chrid W sehen. Ae will das k icngtböiigteit stärken, da >ren Äitgliedern und übe üen übrigen Äemnüdcuni 3 föemiinMcbcn buid) ot . Leiprechimgen uho. & wird in Bezirke «teil: werden als helfa in bc iür die jeweiligen «e- l mitten, biibcitmörct t Md MWinden annö et neuen Bein iigung tri 3'd da Aussprachc, roriä i'jen u. a. die Laren Pw ig, Lmdgenchl.nal Wma Äa, Lchra 9hiA Sto'3 ßmntt Ailchr reichlich L en Ausbau her &w den gewählt : Setart total , Oberchoktschliitaa Sins NiieviuS uÄ 3ton Sma ner Hausstanenntr rrititHuilt iür li dmhipti! wer atj ruriiii soll a4-a(bt vridw^iVtt kt A it tzauSiE m: SdJ- anichtche, -uch Wt «macht werden. M,: greisen wollen. Wollah ntel an-ge«M DM S-Z KCOitua w **»* S"Di
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■et. CeTTeYl>etm, Bö. Fm. Tfr fett Mtcn hier von Gebrüder Böckel betriebene Zementwaren mbrik ist durch Ätntf an eine Frank- hirter Frnna überxgongen Diese beabsichtigt eine chemische Fabrik (Herstellung twn künstlichen Tüugemttteln Mw ) ins Leben zu raten, und es werden gegenwärtig die dazu ersorderlichen baulich» Veränderungen vorzerornmen.
Z\ Geilshausen, 28. Jan. Gestern spvrch der Starentommonbmtt Kvos Joste in unferm Dorse In eineinbaldslündigem Vortrag verglich er das Schicksal der Staren mit dem des drutschur DotkeS Mit im nun, schlicht, aber doch etnbuuTs- vvll wußte er die Zuhörer zu fesseln. Für die ungünstig Tageszeit, der Boriraq find nachmit- tarä um 2 Hin ftatt, teuren immerhin zahlreiche Hörer erschienen. — Bei den Wen kirchlich n Wahlen wurde die frühere Kirchengemrind:- ixrtretimg wiüxrgt'wälilt. Amiderwrgen gab mir im Kirchenvvriland
•• Großen-Linden, 30 Jan. Tcm langjälTrig.n Lri:<r unserer Lullsschule, Haupt- bchrer Bach, nnntx der Titel „R.'k^n" verleben.
V L o H a r, 31. Jan. In der liier abgehal- te-en ©eiter l ersammlung d^-s Verri 's Kindn- freund, der sich der Unterhaltung der Kleinkinder- schule und einer für die Gemeindegliexr rn.ent- <ylt i Im Krmiknpslegc zur Ausgabe gemacht hat, tarnen dv ernsten Srfwjcrifltei-rn frur Sprache, bi* durch btt zunehmend.' Teuerung 2mb die rapid n>.ch euren Ausgalrn entstanixn sind. Durch o»:5 Entgc e. kommen M Qkm.iibrrJt?5 Lollar, sonn.' Untern tlbunfl ter BuderuSschen Eiten w.rte sind H- gröh'en Sch'uierigbiten Zunächst behoben worden. Der Dorsix-lde des Sknin5, Dekan Gtaftr tnrrm, sprach daher Dürgermri er Schmidt, b m Geineinderabe und Divtkurr Janben trn Dank bcT Ge. er lvrr ammlung aus. ES tuu be;; irn Ja re 1919 in 190 Familien der Gemrinde gepflegt und von der Gemi i tdcschwester insgesamt 3876 Kcankenltesache gemacht, sowie 8 Tagpflegen uni) 21 Nachtwachen ge'alten.
tt Trcis a. L., 29. Jan. Bei der hmrigen Berpadi'ung der hiesigen Gemeindejagd nnn= den 8760 Mk. erlöst gegen 1500 Mf. des bisherigen Preises.
* Wieseck, 31. Jan. Am Mittwoch den 4. Februar wird Lehrer Ziegler aus Drrmstait von der demokratischen Partei über die neuer. Steuern sprechen.
Kreis Lauterbach.
Q Au- dem Schl i Herland, 28. Jan. @rtt tanger Zeit treten im Schlihntland dieWild s chwe i a c nntber auf. Im vergangenen Herbst machten sic sich besonders im l»ssisch?n Fuldagruiü- brmerftxrr, n»' i in den Gemarkungen Pfordt und &3t los uerä^t.irfxn Schaden «ntrnttren. Die Tiere jinb auö dem benachbarten vreukischen Walr> gebiet der Schilda Inübergt-Qorn num. Neuer vinaS tre en Wildschweine mm auch in den nach Lauterbach -u gelogenen Wäldtrn auf. In der lGemartung Willofs ist der angerichtete Schaden recht gnofr, besonders auf ßtonuidern, die ver ijm^cne# Jahr mii Karlo sseln bestellt waren.
Kreis Schotten.
c Herchenhaiu, 28. Jan. Die Jagd In Eschenrod, die taT.jer für 716 Mk. iEhrlich verp.i6stet hxrr, ilt bei der Neuv,rp.:chtung «nf 5870 M k. gestiegen. Der eine Teil ist an leit Zigarrensadrikanten Alfred Weber von Schotten, der aobere an den Hol-HLndler Schütz von Cftbrim bei Hanau verpachtet worden. Dic Pachl- #eit soll von 6 aus 12 Jahre verlängert werdm.
Kreis Fri'dberg.
4- Bad*N auheim, 28. Jan. Bei einer Treibjagd in der Obennörler Gemarkung muib.n 171 Hasen Mr Strecke gebracht. Für Fuck^iell.' Töerben hier letzt 500 und 550 Mk bez-.hlt. — Junge, kaum der Schule entlasien.' Burichrm wurden gestern dabei ertappt, wie sie einem hiesigcn ^astpos den Hühnersrall rtfmberten. Die Poliz.n brachte sic in sicheren Berwa!)r.
B. Z Butzbach, 29. Jan. In brr gestrigen Mmmtaversamnlung der De utschnationalen lkolkS Partei sprach Bürgermeister a. D. Dr. Schmidt. Er wies daraus hin, wie seine Pardci in Arbeilerkrei en oft dahin verkannt werde, als Rrächie sie den MinderbcmitLelten kein Jnl-.'n.'ssc entgegen. Seine sachkundigen Aus L-rungen L'.er DolmungSPolitik zeigten ent her-lichcs Empstn- ien für alle, denen dic Wohltat rineS gesichnttm Leimes nicht vergönnt ist. Als -w.rtcr R-cdner ivroch Pros. Werner ü er Butzbacher Gemein depolitik. Er wicS nach, daß, sich Bud- Vach durch seine günstige La« eher zu Gartenstadt nmd Lnstknrort als zum Jnoustri vri eigne, aller» ihuaB milfcten noch manche EinriäMngen wie bolköbad, Gasanstalt, schön an-aelegte Drome- «<n zuvor geschaffen werden. Bride Redner em* rten leMxiftcn Beifall.
p t5tiebbcrg, 30. Jan Nach einem Be- 'vtadtvcrordtietenversammlmtg vom ex\.z?ntYat ® ^uch hier die Grüitdung einer L; V.beschlossen; erfreulicher- d^sozmldemokratische Organ, die „BalkS* *L^xJS.-Jk,rto9eiO|*n «mfgrfürbert bir^r »evrMa»ofwl beuntteten. Unh?r der Z-ilMlg
Bürgennct iers Dr. Seyd sand deshalb ge» )ent abend vn exMlbau zum Zae-ck der Grün- nne sttrl^besuchte B. riaminbmg sta11-d?r ^n^mleib-nden Siebe noch- SS? bolüifdjc Zweckt Iterfolgt, sondern nur zur Abwehr gean etwa von «ruüen kommende RuhestSrnngcn bienen solle bntn i«m der Bewohnerschaft Friedbergs selbst stL
demrttge Sttnrrrgm nschi zu ernnneit etnt Lrste schrieben sich alsbald 121 Peronen ein, so ba&bte Errichtung gesichert ist: in einer bu-m»
^rkimnilinig soll die Organisation und die Wahl der Führer stattsrnh-.-n.
ui 5 rieb berg, 30. Jan. Der neu gegrün t«e »Ausschutz für »o l ks bilduu e“ wi.l ci der Woche Vvm 9.—14. Februar nunmehr fern' Tätig leit beginnen, vorgesehen such vorerst fünf mnfe von allgemeinem Jirinxsse, wie z B „Das Svchlungswe.en und seine S^öeutung" (Dr iSei» na), „Naturwistenschatt und Kultur" (Dr Schäfer), ,.^er Mensch als Kulturee chöpr unb Ku tni» schopseri (Dr. Bogel), „Teutiche Kultur im Spnx" ad unserer Dichtung" (O.erl. Pln ipts, „Deutsche sv-dtur in ten Sprüchwörtern" (Obers Wecker» lmg). Tie Vorträge sollen allgemrinVerständlich fern und sich m erster Linie an solche Teilnehmer aciiben, de.:en es durch bemilidx: unb dienstlich! Pflichten nicht möglich war, ihren BildungÄrang in genügender Skie zu berriebigen. (Ls ist iu wünschen, bafe m ttc.er Evrrichtmtg rech leb- baftcr (stebranch gemacht wird, so bah bald an eine Erweiterung der geile Uten Aufgalen gedacht traten tarnt.
** Stam mheim, 27. Jan. Lm Sonntag hatte die hiesige Schule zu einem Märchen- abenb euigelaben. In Lichtbildern, die von einem erklärenden Vorträge begleitet waren, zogen die schönsten deutschen Märchen vorüber. Dazwischen sprachen Kinder zu den einzelnen Märchen oassenoe G^ichte. Eingeleitet, verbünden und abgeschlossen wurde der Abend durch passend ausgewcilstte £i£ei der Ober klasse. Für die erschienenen Eltern und Gäste dankte Pfarrer Hamburger den Kindern und den Leitern der Vermtstaltung, den Lehrern Fischer, Frank unb Bergk.
Starkenburg unb Nhetnhessen.
Die Lag" nuferer Volkstrniidrnug.
sw. Da rm stadt, 29 Jan. Aus Derrn- (afhntg des Oberbürgecmci'ters fand g. fkm nach- mittag im Ratl^aussaale eine Aussswach.' ü'.er un- fne Vollsmährung statt. Der G-.-neralstkretär der Laridwirtschaststaulmer, jOe'/oromiemt Dr. Ham mern sprach üxr den Staita unserer LolkS- -mährung im taufent<n Wirt chastSjehr-.' 1919/20. Nach ti er ®ejenujcrMlmtg der Produktionen vor dem Kriege irib heute stellte dec N.chner fest, dah fast alle C-rz^rg^iisse »urikfgegangen kkn, so der Karlosselan bau seit 1917 allein in Hi-sten um etnxi 570 000 Doppel^enttu.'r. Hinzu stimme der Detlust dec a'-g- r frnen Gebiete im Osten mit rund 30 Millionen Zentner Kartoffeln. Ti' Zwangswirtsci-a t und die inan^elhastePv.is- poiitik habe sehr schädlich getvirkl. Um 60 bis 64 Prvj sei die M i l ch w i r t s ch a s t äurüdgegar.- Otn. Trostlos wirke der Mangel in künstlichen Tüngemitteln und an Kali. Irr le kette Bessrung ein durch Hedwtg der RWeJi» produttiou unb bessere Transpvrtmög ichSrit. so sei es ganz unmöglich, die heute für die lteben<> mietet feflgcf tzd n Mengen sür d-.s nächste Jahr aufrecht zu erhalten. Im Viehbestand Ahlten von 21 Millionen 7 Mi lionen Stück Nindotel), n»ährend der SclKvei'tebestand auf y4 zusammen- geschmolzen sei. Helfen könne uns nur ein Zusammenarbeiten von Stadt und ßanb und Schaffung von Werten. Gegenüber der Zwangswirtschast müsse Dem Landwirt, der teilweise schwer zu kämpsen habe, nicht Produktions- und Anbau- rwang empsohlen, sondern em ausreichendes Existenzminimum geboten njer'en Daneben seien die rasche Verstopfung des „Loches im Westen" sowie ein Einfuhrverbot von Lurus- unb Geuust- mitteln aus dem Ausland, evtl, vor Hecabseptmg der Brotratwn ein Drauverbot wichtig. — Nachdem Lehrer Presser sich noch über Vorschläge an die zuständigen Reichs- und Landesste'len zur Schaffung beiftrer ErnäbrunasverhSItnisse und Versorsun?;smaf.na' m n der iZtai tvcr.raltung für das Erutejahr 1920/21 verbreitet hatte, wurde eine Reihe von allgemeinen unb besonderen Diatz- nabraten, sowie von solchen der Staotoerwaltnvo angenommen, die sich mit den Ausführungen der Redner deckten.
Hrssrn-Nassau.
ge. Eschwege, 29. Jan. Ms gestern ans dem benachbarten Schwerspawerk Nentershiusen die Bergarbriter Llterngold unb ilvch mit dorn Bohrer, eures Schuß!oches besänftigt waren, löste sich Mötzlich ein alter Schuß, los. Durch bieicn wurde Mangold getötet unb Woch lebensgefährlich verletzt.
= Frankfurt a. M., 20. Qan. Ein gemeingefährlicher Lebensmittelkartensälst-or, der besonders inOberhessen grotzangele^e Betrügereien verübt bat, würbe in Dem Schirmsticker Heinrich Klein aus Rend-ri (Kr. Friedberg) verhaftet. Mein, der in Shffd bei einem Putsch aus dem Gefängnis befreit wurde, liest sich von einer rhein- ltessischen Slempelfabrik zahlreiche fStentjxri Herstellen und erschwindelte sich unter Altwendumg dieser Stcmpcl von fast allen obertze'sischen Stäb'.ea für seine ,,neunköpsige Familie" Lebeusmütelans- weise. Mtt Hilfe dtefer Ausweise erhielt der Gauner Lebensmittel Vari en in Hülle unb Fülle, womit er einen ausgedehnten Handel betrieb. In seinem Besitz fand man neben einer erheblichen Geld- sinnme noch ein wahres Archiv von ungezählten Lebensmiltetkarten aller Art. Sifin htt dir Schwindeleien schon seit MorNtten betriebe«.
0 Marburg, 23. Jan. Infolge Schics- spruchs des SchlichtuttgsauS'chusse^ ist der A u S - stand der Schneiderge Hilfen seit barte beigdegt. Tie erhöhten Forderungen würben bewilligt.
Gießener Ttrasfaimner.
Giesteu, 30. Jamnrr 1920. Kohlendiebstahl.
Kari H. tun QHeöen wurde am Bahnhof mit eurem Sock voll Sohlen erwischt, die er nach LLi. aLiung von T tehnbeam en dort gefirmten haue, ©ei feiner Festnatene gab er einen salfchen 91anien an und krt, Etat laufen zu lassen, da es das erstemal sei. Auf Antlage g.gen iyn wegen Tiebstabls brachte er auf einmal nor, die Kohlen von einem Unbefcnnten erhalten zu haben. Weder das Schöffengericht noch die StrafLunmcr schenkte ihm Glau- ben; auf Berufung wurde mit Rücksicht auf seine Dorstrafe unb den Ilm stund, dast den überchmd nehmender Kvblendiebstählen bei der Eifarbahn mit aller Macht gesteuert werden must, die am Schösteugerichr ausge prvchene GesLnsntsstruse von 3 Togen auf 2 Wochen erhöht
E rpress un g.
Gustav G. von Leihgestern unb bet Bergtoerks- axroriter Schl, von da waren vo.n Schöfsengeriäst Gicheit wegen Helstevei uub Erpresiung zu 2 rtsp 1 Monat Gefängnis Verurteilt worden. ®eü>: hatten von einem 13;übrigen Zeugen, der feinn Mutter 300 Mk. gestohlen hatte, unter der stän- di gen Drohung, ihn seiner Mutter arteigen zu nollen, nach und noch den ganzen Betrag er- prestt Mit Rücksicht auf den guten Leummid, d u ihm fern Lehrer ausstellte, ermästigte die Sttate tarn mer die Strafe geg<*n Schl, auf 10 läge Gc- fängnis. G. hatte feine Berufung rin gelegt
Amtsanmastu ng.
Heinrich und Theodor E., Söhne deS verstorbenen Schutzmanns E flauten n.i: einem Bekannten aus Wetzlar in Geschäftsverbindung roegm Lieserung von Seife, dte sich nicht nach rhrem Wunsch erledigte. Sie luden ilyn dann ein, mit der Seife nach Giesteu zu kommen, ums l|^rti tveileres zu besprechen. Born Bahnhot aus sühr.en sie itni nach dem Wetzlarer Weg, wo ihnen aut einmal — nach vorheriger Berabvedung mit ihnen — August B. von Giesten als „Bolizer- bvamter" oilgegentrat und den Kvrb mit Seite befchlagnahmen wollte. Zu seiner Leg.tiinatiou zeigte er eine Ausweiskarte des b*rf!or.'e..c.i Schutzmanns E. vor. Während er noch mit dem Wetzlarer, der seüie Seife nicht so ohne weiteres Hergelen wollte, verhandelte, kam aut einmal die richtige Polizet in Gestalt zwner Sicherl>eitswa<1>- lcute dazu, die die ganze Gesellschaft festnahm. DaS Schöffengericht hätte die beiix'n ü. und Aug. B. wegen Amls-anmastung unb Bettugüversuchs zu 6 Wocisen Gefängnis r-erurteilt. Ihre gegen dieses Urteil eingelegte Berufung wurde tafteiifa-Iig o'r- worsen, nteii bri der Ge me ingei ähr lichte il t>*rar» ij ,er Hanriimgen teilt Anlast zur Milderung der «strafe vorlag.
Schweineverkauf.
Heinrich Sck. von Rödgen hatte ohne Erlaubnis des Aiehhandelst^rbands ein Schraxinchen verkauft. Tie Folge war ein Sttaf^efell über 300 Mk. Sein hiergegen eingelegter Einspruch nmdK vom Schöffengericht tie.Ti’orfcn, ba es als sestges'.elr erachtete, dast das Schwein me!?r als 25 Kilo Gewicht gehabt habe. Die Sttaskammer sprach ihn am Berufung frei, da sie das Gewicht des Schweines nicht für ausreichend bewiesen hi'lt.
llr kündensäl schun g.
Die Schwestern Lina und Maria Sch. von Friedberg waren der Urkundenfälschung angeklagt. Lina Sch., die hier in Strafhaft sitzt, war zur Verhandlung erschienen, nicht aber Maria Sch. Da sie ohne ausreichende Eattschuldigung ansg> blieben war, wurde Hastbetehl gegen sie >trlasten.
(ßcHdftHaat
[] Marburg, 29. Jan. Heute hielt hier das Wuchergericht für den Landgerichts- bezirk Marburg seine erste Sitzung ab. Verurteilt winde ein Vtann aus Remscheid, der in Bromskirchen 53 Pfund Ztindsleisch himlich ein graust hatte, zu 309 Mark Geldstrafe: ein Einwohner von (■er, der mit Wagen mehrere Zentner Fleisch ein- sührcn wollte, zu 2 Monaten Gefängnis und 500 Mark Geldstrafe: ein Mehllhamfterer aus Westfalen zu derselben Strafe unb eine Frau aus Westfalen, die in der FrvnSenberger Gogend 26 Pfund Butter dufgefauft hatte, zu 3 Tagen Gefängnis und 200 Mark Gest)strafe. Eine fitagc gegen eine Landwirtsfvcru aus der Biedenkopfer Gegend mustte vertagt roeibciL
f) Marburg, 30. Jan. Das Landgericht verurteilte heute einen Bäckermeister aus Bteden- kom, der das Brot zu leicht gebcufen hatte, yu. 600 Mk. Geldstrafe.
yoch^chulriachrrchten.
() Marbura, 30. Jan Am nächsten Mittwoch habilitiert sich in der philosophischen Fakultät der hiesigen Universität £*rr Dr. Phil. Heinrich Mutschmann mit einer Antrittsvorlesung über ,Ltenytans politische Geschichte".
Kirche unb Schule
ed. Eschenrod, 29. Jan. Tie Fertigstellung unserer seit 1914 im Bau befindlichen neuen Kirche stellt an den Geldbeutel der Gemeinde ungeheure Anforderungen. Die auf 45000 Mk. veranschlagten Baukosten ftnb schon seit Jahren überholt. Heute rechnet man mit annähernd 200 000 Dkk. Allerdings ist die Gtemehtbc m der glücklichen Lage, die zur Vollendung des Kirchenbaues nötigen Summen aufiubrmgen. So konnte ein Teü des Gemeinde-
wftbel Nfirfc TO TMtar WTfltotMil TBr 190000 Mark verweigert werden. Die Jagdoerpachtun ergab eine Steigerung des jährlichen Pachtpreise on 715 Mk. auf 5870 Mk. — Demnächst werden or, Bronzeglocken m Ansttag gegeben, die am Totensonntag 1919 zu Ehren der 14 grial cnen Escbenröder Krieger gestiftet wurden. Tie reut Orgel wird von der OrgdbauHrma Förster t R o- tau-3 in Lich gebaut Das Werk erlwlt 12 kl ’gawe yxcgifter, zwei Epiritische unb wird mit allen neu- ic^tlicbar Errnnoenschafteu der Orgelbautech n * i- f^pen- Die Orgel, die bis zur Einweihung de-, che (Pfmasten) fertig sein soll, verspricht eine b. ön- stkn ^arflirdx'norgebt Hessens zu roerbeu. kostet aber auch 24 ÖOO Mk.
B icf cd, 29. Jan. Schon wiri^rhvlt beschattrgte den Schulvorstand die Frage . b aut Hebung des Interesses der Eltern gegenüber der schule und zur Mehrung des Eifers der Schul- Ivgend nicht die Einführung regelmäßiger Schulzeugnisse zu empfehlen sei. Die Frage wurde einmütig briaht. Ein in der Giestener Volksschule eingesuhrtes Muster lag in der letzten Sitzung vor unb fanb Beifall Doch konnte man ficb noch nicht entschließen, die Zeugniise schon zum diesjährigen Ostertermin eiuzniülrren, ba man auf die eine Seite des inneren Umschlags einen Auszug aus dem neuen Schulgesetz aufdrucken möchte. Auf die andere Seite könnte dann eine noch zu schaffende hiesige Schulordnimg zu flrljen kommen. Das Zeugnis reichte für acht SdniljaLrr. Der Schulvorstand will, dah nur» bei der Not unterer Jugend und hei der Not mit der Jugend nicht vor dieser Ausgabe zurü^kschreke (Sait Nähmaschine für den fcanbarbeit5imterridit wurde vorgcschlagen
Aunst und Wissenschaft.
Gcheimrat Zciß al- Leiter der Miinchcaer Nationliltlttaicr.
W. München, 29. Jan. Tie Verhandlungen des Generalintendanten der städtiscl)cu Bühnen Frankfurts Geheimrats Zeiß mit dem bayeiischcli Kultulministerium, die nach offi»ioser Darstellung ursprünglich dem Zweck dienen sollten, den l-ervoc- ragenben Bühnenleiter gutachtlich über den Stand des Münchener Nationaltheaters zu verue nen, haben den Verlauf genommen, der zu erm irten ftatti>. Wie ich erfahre, sind die bayerischen Mic.ue- rungsstellen heute an Herrn Geheim rat Zeih mit dem sormeli^n Antrag auf Ueber- nahmederLeitungderMünche"er Nationalbühnen herangetrete>!
Man wird mit der Annahme nicht fehlgehen, dast Herr Zeih geneigt ist, den ihm angebutcnciv Posten anzunehmen. Eine endgültige Entscheidung hat Herr ^eist noch nicht gettoffeu, sie bangt davon ab, ob es ihm möglich sein wird, seine Frank- farter Verpslichtungen zu lösen. Die bedeulsanie Aufgabe, die in der Leitung der drei Sühnten, vor allem in der unaufschiebbaren Reorganisation des Schauspielhauses liegt, reeftter» tigt die Hvffnuna, dast eö gelingen werde, die Stadt Frankfurt zu diesem Opfer zu bewegen.
Ktrd^id>c Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 1. Fe'niiar. Se^iuagesimä. Kollekte für das Hesjifche Krüppelheim.
Gottesdienst. In b. Stad!kirche. Aorin. 9Vi Uhr: Pfr. Mähr. 11: Kinderkirch: t. d. Ntad tvaus->-nn.: Pfr. Mahr. Abds. 6: Psc. Becker — Mmriag, 2. Fobr., abdS. Vt&: Vereinig, d tonf. männl. Jugend d. MalthäuSgem. — Donnerstag, 5. 3tebt., abdS. y»8: Bereinig, d. tont roeibi Jugend b. MatthänSgem — In d. Johannesbirche. Vorm. 9*A: Pst. Bechtvlsheimer 11: M’tnbrr* kjrche t. d. Lutosgem.: Pfr. BechlolSheinier. Abds 6: Pfr. Ausfeld. 8: Bioelbcspr t Jvlxnincsiaal. — Montag, 2. Febr., ab:?s. V>8: Bereinig, d. tonf. männl. Jugend b. Lukasqem — Sonntag, 8. 3<bt., findet im Abendgoitesdieust )lkidxjc uub hl. Abeudmalil f. d. LukaS- u. Johanne^gem. gerne infam statt. Anmeldungen vorher bei rem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. — Sonntag, 1. Febr., vorm. 10: jkirchberg Nachm. 1 >/2: Tau bringen. — Wieseck. */tV): Hauptgv r rii i nst. 11: Kinoergottesdienst. 7: Abendgottest^nft.
Katholische Gemeinde.
Sam-tag, 31. Jan., nachm. 5 u. abds. 8 Uhr: Gelegen-, z. hl. Beichte. — Sonntag, 1. F'br. Septtrgesima. Borm. Gy»: Griegenh. z. hl. B iä»te. 7: Hl. Mesfe. Kommun, d. Männer u. Jünglinge. 8: ÄuStrilg. d. hl. kommun. 9: Hochamt n- Pr. 11: Hl. Messt m. Pr. Nachm. 5V?: Cl)risteiUehre; bar. Andacht. — Montag ist die Wachsweihe. — Dienstag wird nach jeder hl. Ateste und ab^nos 5 Uhr der Blaliussegcn erteilt. — Freit g 7 Uhr ist SegenSmesse. — DtasporveGotte^dienst am 1. Febr. In Hungen 8 Uhr, bt Laubach 10 Uhr.
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Akhme Arbeiter für leichte und dauernde Befchäftigirna gesucht
I. Barnad, Ziaarreukistenfabrir.
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