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!b mit enter srnyen Obsternte. Tne Tistussionsrkdnern noch $u den nrietfegftat poll-1 Arbeiter zur TeiLnahī an einer Versammlung
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Stuttgart, 36. Aua. (Wolff.) Der Generalstreik hat sich im Dause des Vormittags auf die gesamte Stuttgarter Industrie 'ausgedehnt. Tie Streikenden zogen vielfach vor die arbeitende» triefe, holten die Arbeitswilligen
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vun- der Landwirte und Yrotreserve.
Tas führende Or-an des Bundes der Landwirte , die „Deutsche Tageszeitung", nimmt in einem Artikel (Nr. 410 vom 26. Z.- Stellung zu der Schafsunig einer Brotgetreidereserve von 2 Millionen Tonnen und fordert die Landwirte auf, schnell möglichst viel Brotgetreide abzuliefern, damit diese Reserve geschaffen werden kann. Es heißt in dem Artikel: Wenn man auch die Tatsache, daß die
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Freigabe der Viehbewirtfchaftung an Schaffung einer Brotgetreidereserve knüpft.
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Aus der Haft entlassen.
st). Frankfurt a. M., 28. Aug. Der aus dem besetzten Gebiet ausgewiesene und bei einer Ankunft in Frankfurt unter dem Verdacht des Hochverrats verhaftete Kaufmann Holler aus Biebrich, der mit Dorten gemeinsame Sache gemacht haben soll, ist jetzt nach mehrwöchiger Haft auf Antrag seines Verteidigers Dr. Reichardt wieder in Freiheit gesetzt worden. *
Koblenz, 28. Aug. (W»lff.) Tie interalliierte Nheinlandkommission beschloß, ihren Telegierten in den Kreisen Ludwigshafen, Neuß, Mors und Krefeld die Ermächtigung zu er- leiten, für zwei Monate alle Sitzungen, Zusammenkünfte oder Versammlungen zu untersagen, welche geeignet sind, die Sicherheit der BesatzungZtArpyca u gefährden. Wenn es sich als notmendm envetfen oll, sollen die Vertreter auch das Recht haben, den Aufenthalt auf der Straße mährend der dtucht
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tischen Fvagen eingehende Stellung genommen. Mit einem Hinweis auf Hindenburg, der als der Sieger von Tannezrberg in diesen Tagen geehrt wurde, schloß der Vorsitzende, Studiennat Dr. Kraus müll er, die BcrsammLmrg.
Kreis Büdingen.
fd. Nidda, 29. Aug. Trotz dec erhöhten Ausgaben wird die Stadtvertvetung sich die FSv-, r««»Kg und AeiterentlvlcLung der,höheren Bürgerschule cMg-cke^zi sein lassen, so daß die erung die AMAstm- der Schule nicht mehr beabsichtigt.
Starkenburg und Nheinhessen. 6H0-Jrchr-Aeier der Stadt Bensheim, rm. Darmstadt, 29. ^ug. Die 600-Jahr» feier der Stad t Bensheim rsollzog sich gefträi und heute in außerordentlich reichhaltigem vor- »tafcnem Festprogramm. Das Fest-onzert am Samstag war stark besucht rmd fand lebhaften Beifall. In den Kirchen war Festgottesbienst, daran schloß srckr die würdige akademische Fever im Trutschen Hans, nachmittags Volksfest in der Anlage mit turwerischm BoiffÄ^rmgev, Radfahrev- reigen, Konzert und Gesangsvorträgen. Am Abend tourte das Festspiel im Deutschen Hans aufgeführt, das großen Beifall errang. Aar Msntag ist ein FesdMg, Kinderspiele, Kon-ert usw. vorgesehen. ’Km S«mstag wurde ein hübsches Feuerwerk ans dem Kirchberg abgebvluurt.
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K r a ch, denn einer der MnsiIer machte, dem „Nass. Boten" zufolge, dem Ävpellmeister Schnrrz heftige Borlvstrfe, sprach ihm jede Fähigkeit als Dirigent ab urrd be-eichsvete ih« als Hochstopbkr. der sie aus Bad Ems und Bad Orb hergelockt habe und ihnen jefct ihr Honorar und ihre Auslagen nicht bezahlte. Unter diesen Umständen tourte das Konzert abgebr>off)en.
Diamanlenhochzeit.
fd. Hersfeld, 29. Aug. Gestern feierte Herr Karl Heinrich Gebaute mit seiner Frau im Alter von 88 und 87 Jahren die 60. Wiederkehr ih«es Hochzeitstages.
Eisenbahnfrevel.
fd. Wermuths heim, 39. Ang. Durch Steine, die am die Geleise gebest waren, entgteiste hter der Pvrionenzng noch Lauterbach. Zweiund- vchtzig Rasende, fee glücklicherweise ohne Schüen geblieben waren, matzten die Nacht im Wartesaal verbringen. *
nie. Frankfurt a. M., 27. Aug. Nachdem der Krieg mit Italien aus gebrochen war, kamen die in der PrÄftgerstraße gelegenen ausgedehnten Besitzungen der dort wohnenden Italiener in - Z wangsverwaltung und wechselten auf Befehl des Reiches ihre Bescher. Nunmehr ist der Führer dec Italiener Fortmu xrirüelgekehrt und verlangt für sein Privatbesitz- tum auf Grund des FriedenSvertrags rund 31/» Millionen. Die gesamte verkaufte Masse dem sicki auf 360 000 Mk.
fd. Kassel, 29. Aug. Ein 19iähriger BuB
Der Bürgermeister von Cork.
London, 30. Aug. (WTB.) Nach einem Radiotslegramm aus London hat der Bürgermeister von Cork gestern das Bewußtem verloren. Die Aerzte erklären seinen Zustand für verzweifelt.
Flug eines Zeppelin-Luftschiffes über die Alpen.
Rom, 39. Ang. (WTB.) Das Zeppelin- llusr'sÄiff L. 1, teS als erstes lenWares Luftschiff die Alpen überflogen 'hat, ist Henle nachmittag hier gelanget.
Pa ris , 30. Aug. (WTB.) Nach einer Meldung des „(Srcelfior" ans London erklärte Major Aridden, daß die Zeppelingesellfchas.
zeigte dem 30 Jahre alten Schreiner Sx®™? Schneid«r bei entern Besuch einen Revolver. Waffe entlud sich und tötete Schneider. ,
X. Hanau, 39. Aug. Gestern sind städtischen Arbeiter in den Ausstano getreten. Bvm Magfftent 'werden die tectsäeMen Vorgänge wie folgt o.rrgestM: Am 24.
hAtten die strLüffchkN Arbvkter entart die Jochervng auf Uebernahme der Steuer auf die £ stellt, wvs ovm Magistmt abgeLehnt wrnte. am 27. August wurde st-dann dem Magistrat eure Nesolution unterbreitet sol-en^en AterÄautS: -^ b« der Stadi beschäftigten Arbeiter,
vw» Noffr-andsarb^ttr W>er*i, d.ch die Stem dem ^eh«prozentiqen Sterrerabzug übetniwwt ui® me DestchungsDllage sofort z-ur Aus-ME brinst Die Arbetzerichaft terfcwtflt, bafc der Mag,st«ü Hm 36. August, vvrnrittags 10 lUrc, btt un naLschÄftMisuse tobenden Arbeiterschast.^s"^r yiteiiwucn läßt, mtzderenstMs der Mag^trat tet <?v'xywtAyöTtinig selbst jn trogen bat. — Serjuw gifirktt stchitte die Utibmt*bme des z-chnpro^rntigen Steuerabzuges auf die StMkasse aus grundsätzlichen Erwägungen ab. Aegtti .^^dcsatzungs« zutage verwies der Magistrat die Arbctterlchafl auf die Regolin^g von Verband zu Verband SkLsStefi-ich wies der Magifrrat darauf hin, da? Vers<mrmlui»Fen wethrend der Arbeitszeit dllrch da- V- riebsrälegesetz otyne Genehmigimg des Betriebs («4er- ausdrücklich als unstatthaft erffart fiW
** Amtliche Personalnachrichten. Ter Registraturgehilfe Friedrich Hanauer zu Bad-Nauheim ist mit Wirkung vom 1. April 1920 an zum Registrator bei der Bade- und .Kurver- walrung Bad-Nauheim ernannt worden. — Ernannt wurde am 19. August 1920 der Rechtsanwalt Dr. Karl Brücher in Bad-Nau- Heim zum Notar mit dem Amtssitze in Bad-Nauheim.
**Briefpostbefördernngnach Amerika im September. Im Monat September finden Postabgänge nach Nord- und Südamerika außer mit englischen Dempfern (etwa zweimal wöchentlich) noch mit folgenten Dampsenr statt: 1. Dampfer „Sesauehanna" nach Neuvork, von Bremerhaven am 4. September, Postschluß beim Postamt 1 in Hamburg qm 2. September, abends, beim Postamt II in Emmerich em 3. September, 8 Uhr vormittags und beim Postamt 1 in Bremen am 3. September abends; 2. Dampfer „Mongolin" nach Neuhork, von Hamburg am 4. September, Postschluß beim Postamt I in Hamburg am 3. September, mittags; 3. Dampfer „Hellig Olav", „Fvederik VIII" im-b „United States" nach Neu- t)ort, von Kopenhagen am 9., 23. und 30. September, Postschluß beim Postamt I in Hamburg am 6., 20. und 27. September, mittags; 4. Dampfer „Drottningholm" nach Neuyork, von Gotenburq am 16. September, Postschluß beim Postamt 1 in Hamburg am 12. September, rniteags; 5. Dampfer „Rotterdam", „Noorb««" und Nieuw Amsterdam" nach Neuyork, von Rotterdam am 15., 2fe. September und 1. Oktober, Postschluß beim Postamt II in Emmerich am 13., 23 und 29. September, vormittags und beim Postamt 1 in Hamburg am 11., 21. und 27. September, abends: 6. Dampfer „Tomaso di ©«tote" nach Rio de Janeiro ufw., von Genua am 7. September, Postschluß beim Postamt IX in Frankstrrt a. M. am 4. September, mittags: 7. DampsEr „Gelaia" nach Rio de Janeiro ufte, von Amsterdam am 22. September, Postschluß beim Postamt II in Emmerich am 20. September, »»«niitags und beim Postamt 1 in Hamburg am 18. September, abends. Ter am 4. September van 9Wtterbam nach Neuyork abgehende Dampfer „Ryndam" wird nur zur Befär- bermtg von Briefiendüngen mit Leitvermerk benutzt.
** Fernverkehr nach dem Ausland. Erzingen in Baden ist als Grenzübergangsstelle für den Fernverkehr nach dem Auslande z u g c l a s s e n.
** H e c b st l i ch k ü h l ist das Wetter geworden, besonders in den Vormittagsstunden empfindet man dies sehr unangenehm. Auch in der Natur sieht es bereits herbstlich aus, die Bohnen uiu) Gurken haben gelbes Laub und sterben ab, sogar das Laub der Obftbäume
erhöh! werden iwu&ten. Ätzer diesen kleinen 28mf* sMag 'wird der Frermbesttxis der Waldb'Mne im Hinblick auf die Skoedfceftimmung des Ueberjchvssts (K lieg^Öiwbeitfürfiorge) ftfcr geboten halte» und mit in Kauf nehmcm. Die .harten sind von Ttens- tng ab bei Herrn E. Challier und an der Abend- k«sse zu lyxben. (Siche Jnsev.it.) ■
** Tie Kreislehrerversammlung, die am ©«nstzag im PhÄosoPhenwakd stattfand, trat sehr stark bafircht. Der Vorsitzende gab dte Befchlstffe der Organisten»;riammImig vom vorigen Samstag bsteimt, in welcher die Gehaltsfvrderun- gelt festgesteklt wor»en waren Ter D«iÄchrer- lreschLon, die Jntereffen ^dech Orgasristen -zwecks einheitlicher Bezahlung in die .Hand zu nechnen, eine .feDNNniffum zu bilden und mit den Kivchon- sovpÄ^en zu verhandeln. — Ein weiterer Bortra« ^«sch4fffch:e sich mit Fragen des Lehrerberufs, bot Noischulgesetz, der im Herbst zu beratenden Schul- gesetzNov-elle, der Lehrevinmmsrage, der Einreih- ungssrase, der Uebernalhme der BoÜsschullasten ans den Sdaat ustv. Ter Redner fodxxte die Bo- rrrcst»ere»te zu reg« Tätigkeit auf und wies auf die «n Herbst: irt Frankfurt stattfindende Lehrter-- Versammlung Hessens hm.
** Festgenom men wurde hier ein junger Mann, der in einem Hotel in Lauterbach etwa größeren TicostM -rustzefLhvt. hatte. Das gv>wh- tene Gut Ibrmte dem Dieb »bg-mvmmen und dem Eigentümer z-urückg«Heben werden. — Weiter fmaite ein Z wangsz ö gling sestW»u>mmen werden, der mit »web -«ei Ko«rq»liz>eu m Bendorf 24 000 Mark gestohten h»tte. Mn größerer (Mbbetrag inte» cia von dem gestdhöenen ÄeK>e gekauftes Fahrrad konnten sichergestetlt und dem Gefchädisten^ znrückgegeb-m werden. — Der trotz feiner Jusino sehr bekannte unverbssserlick)e ZwingSsögLing Adoli Schreiner reatxix ebsa-i«1^ sestKWwMmen, weil er aus dsr AnstM entwichen war und sich vagabundierend um'beTtneb.
** Benzin und Ben^sl. Tie G-swerbe-
schwunden, nur vereinzelt sieht man noch Stoppeläcker, alles hat der fleißige Landwtrt — soweit es ihm die Trockenheit gestattet umgepflügt. Die Grummelernte ist im. Gange; fetter ist der Ertrag wie bei der Heuernte gering, so daß der Landwirt seine Not haben wiich, alle seine Haustiere duvch den Winter zu bringen.'Er hofft noch auf eine gute Dtck-
schaft bedeuten würde, fffenn die Ruhrkohle in! Getreidchaufen sind aus den Feldern per- feindliche Hände überginge, braucht kaum gesagt zu werden. Wir wiesen nun schon darauf hin, daß die Bergarbeiter sich in anerkennenswerter Weise bereit erklärt haben, Ueberstun- den zu leisten, und so nach ihren Kräften zur Förderung der nötigen K'Hle beizutragcn. Vorbedingung für eine wesentliche Mehrarbeit ter Bergarbeiter aber ist, daß für ihre cuk^ reicheride Ernähruirg gesorgt wird, te sie fonst körperlich zur MahrfbrGeruRg tatsächlich nicht in der Lage snrd. In erster Linie aber muß für die nötige Menge von Brot, gesorgt werden, zumal die Brotnahrung für die Berg- mannssrbeit unter Tage noch von viel größerer Bedeutung ist, als für die übrige Be--, völkerung. An den Landwirten ist es nun, durch schnellste Lieferung von Brotgetreide das Ihre zu tun, damit den Bergarbeitern die Mehrarbeit ermöglicht wird, die zur Abwendung schwersten nationalen Unglücks not- wettdig ist. Der vaterläv^ifche Sinn der deutschen Landwirte hat fich in guten und biffcn Tagen stets bewährt; selbst die dunZelen Tage, die seit der Revolution über uns gekommen ind, haben ihn, des sind wir gewiß, nicht ev- chüttern können. Erkennt der deutsche Bauer, vas jetzt auf dem Spiele- steht, dann wird er icher die letzten Kräfte ixstsn setzen, das Vaterland vor unabsehbarem Schaden zu bewahren. Die Klarstellung der Zusammen- lhänge, die nicht nur seine eigene WoW- fahrt, soitdern auch das Geschick des Datep- landes in so entscheidender Weise in die Hand der Landwirte legen, ist der Zweck dieser Ausführungen. Wir wissen nicht und können heute nicht wissen, ob die Erreichung des Zieles möglich ist: Auf jeden Fall aber muß bei den deutschen Landwirten jedermann nach allen Kräften und Wglichkeiten seine Wicht
** Tie Deutfchc B« lks Partei schreibt uns: Bon der Erwägung ansgeheüd, daß gerade in der gegentoäteigen, politisch so bewegten Zeit, ehr immer engerer ZufamrmensckLnß der Partei- freinthe und eine rege Aussprache über alle Frage,! der inneren und äu.feewt Politik Dion nnbebingka- Notwendigkeit ist, hatte die Deutsche V >o l l s - Partei ihre MitBie»« für S«mStag afawtb M einer Versammlung jusannnengerufen. in welcher LandgevrchMrat Schad t imd ttenenjCfe^dar Dr. Lutsch- Heipelberq die J«nen - und Außru^vliE unterer jetzigen Regier««^ kritisch befeuchteten. Beide Redne-c meisten, daß für die Tomfche pattei der Eintritt in die Regierung als ewe fcit» nale Tat Den unbedingter Nor.vendigteit wrr, imd wenn der entsck^enpe Einfluß der Partei in dem neu gebildeten Regievungssystem mich nicht f» textlich 'bercortrirt, wie es vielleicht m«rcher wünschte, sv ch dies lediglich auf die Küitz- der Zeit zariÄ- zutÄhren, in der dem Bertveter der Partei bickher Gefeserchast gegeben war, ihr p»likeckes Pw- gr*a«n Mr DmMSbrung %u bringen. Besonders I>ervi»rsLh»b«n warte, wte> die Partei bei erngefnett E/Zetzeu durch ihre Anträge und ken Txnckchrin- gintg Ijeerte schmi zwm wirtschaftlichen Wte. erMif- bau tatkräftig beig«tec?<yen hat. In der sich an-
chen .Kttlftchhrzqsuchefftz«: darauf arckm-sr^Wn. daß ■ hc für ben Mvnat September neben röter gr^teren Meng-e Beartzin (fe^er PaÄS 79b Akwl- «uch eöte Pfetnerc Menge Benzol zur Berteümig zur BerfÜM«« Mjt. Soweit Nxtragc um Zu- teifang non Hanrm für den Mv«st September iwd? nicht gchfeD wurden, find diese umgehend tm »feige Behörde auf bat bebuvÄen Formularen emzureichen, danfit eme erterttnefte DerütLstcht»smtg noch ist.
** Preisauffchlag im Friseirrgewerbe. Tie Arbktft»«hm>er im Friseur- mrd Hiä>»«r'- orbeifigetoerbe sind >nt die Arbei>geter mit dem Gesuch einer Lohnerhöhung hermigetreien, das mit per Begründung der ständig wachsenden Teuerung ihres Leberrsunterhalts Ul einer Lohnaufbesserung für männliche 'S*gefeilte um 50 Proz. imd für weibliche 20 Proz. führte. Tie weibliche Angestellten hatten beveids b-sim Lohntaris 1919 einen höheren Gehakt erfielt als die männlichen, die nun mrt den männlichen ^Lngefeüten im selben HiähaltK- vechältnis steten wie in den anderen Berufe«. — Dies, sowie die Äiifpafeertbe Pveissteigerwvg ttiler Unter-alttnrgsff)ste?r ihrer Bettie.be sowie des cigo- nen Lebensurfierhalts der Arbeitgeber nötigte die Z'wangsirmung, in ihrem Gewerbe eine Preissteigerung <tb 1. September in Kraft treten M lassen, worauf sie ihre KrMdschaft in der heuttgen Anzeige arffmerksam machen.
** Ei« st und jetzt. Heute zahlt man bekanntlich für ein Pfund schlechtes Kühfteisch 12 Mark und wenn man es hinten herum tezreifi, Tbifi) wehr. Bor 70 Jahren kostete -aber dieselbe Menge nur 9 Kreutzer obor 27 Pfennig. Rindfleisch festete gar nur 34 Pfennig und wenn das Rind unter 200 Pffmd wog, dursten nur 21 Pf für das Pfund Fleisch berechnet -oevde«. Ksltz- ilechch galt ebenf-aW 21 Pfennig, Schweinefleisch 27 Pfemfig und vier Lot Bratrvurst woven mit 12 Pferrrfig g-Ufetzond betz^Mt. O fch»ne Zeit . .
** Preußisch-Süddeutsche Klasse«- Lotterie. Die Lose »ur 3. Klasse müssen unter Vorlegung des Bvrklaffe«Loses bis 3. September aberrds 6 Uhr eingchöst 'werden. Auch müssen bis zu diesem Zeitraum die Ersatzlose für dre tAetoin^r- lose in Empfang genemnnen werden.
JnÄuftrie-Zufammensthlüssc.
Berlin, 28. Aug. (WB) Tie Industrien der Städte M. - l a d b a ch, Rheydt und Umgebung haben sich zur gemeinsamen "Förderung und Vertretung ihrer Interessen zu dem Verein „Jnduftriewohl E. B." rusamntexgeschkvssen. Tamit wird der Gedanke der Selbstverwaltung der Jndustricwirtschaft auf territorialer Grundlage praktisch verwirklicht, ohne daß die Tätigkeit der Handelskammern, .Fachperbände und Arbeitsgemeinschaften dadurch berührt wird. Die Leitung der neuen Organisation übernimmt der bisherige Ministerialrat im Rrichsrerkehrsmimste- rium. Geh. Rrgierungsrat Tr. Sarter.
Generalstreik in Stuttgart.
Stuttgart, 28. Aug. (Wolff.) Zur Streik- lage wird gemeldet: Der Generalstreik hat heute oormittag begonnen. In der Industrie »oird nicht gearbeitet, und die Straßenbahn steht Kfill. Gas und Strom wird nicht mehr geliefert. Zu Unruhen und Zwischenfällen ist es bisher nicht gekommen. Der Akttonsausschuß und die Gewerk- ichaften beraten heute vormittag. Die Organisatton der Verfehrsbeamten hat beschlossen, den Bahn- und Pvstverkehr mft allen Mitteln aufrecht zu erhalten. Die Zeitungen sind heute vormittag zum letzten
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$en Mr MckfShcn»g tt»w „^Äo«iestei J* •3S^ct wrgef dritten, doch die BorßöÄlung nächsten Fr erlag, 3. Sept-mLer lAnf««g 7 Uhr) stettstnQon kmm. Wegen des bisherigen imbeltifetogen' imb- küÄen Wetters hat man sich von ^orn.herrm dapir vteiidiiftbttt, bttStuxtl das Stück i«.cht braeien vn Walde, sondern inr großen Einhorn
Szene geben zu lassen, der zu dreiem Zw«k, \in den betreffröden Wend gewtetet .norden rst, Tr^er ErfisthLuß iferd bcso«ders den auswärttgeu Be- suÄern erafittischt sein, da sie nwn* wissen, Ml. aan z bestimmt gespielt .mw. — JnMse der Benutzung des S««l«s werfen fee Unfefen
innerlich für unbegründet halten möge, so müsse die Landwirtschaft doch mit der Ta»- sache unbedingt rechnen. Die Tätigkeit der Landwirte sei ein entscheidender Faktor dafür, daß die nun einmal festgesetzte Vorbedingung für die Freigabe der Viehwirtschaft erfüllt werde. Insofern sei die Erreichung dieses großen weiteren Fortschritts auf dem Wege zur Wirtschaftsfreiheit tatsächlich in ihre Hand gelegt. Jeder Landwirt, der seine ganze Kraft an die schleunigste Ablieferung von Brov- getreide setze, fördere, jeder, der es daran fehlen lasse, gefährde das gemeinsame Ziel. Es heißt dann weiter in dem Artikel dev „Deutschen Tageszeitung": „Schon ihr eigenes Interesse gebietet demnach den Landwirten, das Brotgetreide so schirell anszu- dreschen und zur Verfügung zu stellen, als es ihnen nur irgend möglich ist. Ein Fehlschlag ans diesem Gebiet föpxte nur zu leicht zu weiteren Rückschlägen in der Entwicklung zur Wirtschaftsfreiheit führen.
Die Schaffung der geforderten Brotgetreidereserve ist aber nicht nur ein dringendes landwirtschaftliches Interesse, sondern zugleich ein vaterländisches Interesse von großer Bedeutung. Sie ist ein wesentlicher Faktor für die Erfüllung des in Spaa getroffenen Kohlenabkommens, dessen Nichterfüllung Deutschland mit feindlichem Einmarsch, mit dem Verlust der Verfügung über das Ruhr gebiet und damit zugleich mit schwerstem wirtschaftlichen Zusammenbruch bedrohe^ mürbe LSas es im besonderen auch für die Landwirt-
Her aus und veranlaßten sie zur Niederfegung der Arbeit. Zu ZwischenfÄlen scheint es nftgerrds gekommen zu sein. V-on den Tageszeitungen konnte nur noch der „Sozialdemokrat" erscheinen.
Stuttgart, 28. Aug. (WTB. > Ter erste Dag des (itenerilftreiSS ist bis heute abend in der Hauptstadt des Landes ruhig verlaufen. Stuttgart ist ohne Licht, hat aber Wasser. In dem Vorort Untertürlheim tt setzten 100 Arbeiter der DaimLern-erke den "Bahnhof. Sie tourten aber von der Polizeintehr vettrieb-eu. Lebhafter war die Erstürmung des ztoischen Stuttgart und Lud wigsburg gelegenen Bcchnhofs von .Kormvestheim rylvch Arbeiter der Siegleschen Schühsabrik. Auch diese wurden durch die Polizeiwehr vertrieben. In H e i l b r o n nhat sich der einfache Generalstteit heute mittag zum verschärften Generalstreik zug?- fffitzt. In Ravensburg wirrte gleichfalls der Generalstreik erklärt, ebenso in Friedrrchs- hasdn, wo aber in den größeren 'Werken dre Arbeiterschaft ter der Arbeit verblieb. Heute abend besehen die Mitglieder deS Akttonsaussämsfes ter Streikenden in Stuttgart die Läden Und Wott- schaften und verlangten unter AndrMmg voir Gewalt die Schließung für Sonntag. Tie Regierung ist Herr der Lage. Tie Ernährung der Devölkerimg ist ungestört. Tie Mendblätter srird mcht erschienen. Desgleichen ist die Fertig-stellrmg ter Morgc'N- ausgabe für Sonnteg unmöglich. Für Montag ist das Erscheinen einer Zeitung rm Auftrag orr Regierung unter dem Zusamme-mnrße-i sämtlicher bürgerlichen Zeitungsverleger' vorgesehen.
Stuttgart, 29. Aug. (WTB.) Ter heutige Somrtag 'bat im äußeren Erlaus des Generalstreiks weder in Sttittgart noch sonst in Württemberg eine nennenswerte Veränderung gebracht. Der Tag ist vollkommen rühig verlaufen.
Darmstadt, 29. Aug. Der 12. Bundestag des Bundes deutscher Zimmermeister, der heute hier eröffnet wurde, nahm nach einem Vortrag des Syn- diffrs des Verbandes badischer Zimmermerster, Schröder (Freiburg), über Sozialifterungs- und KommrmalrsiLrungsbestrebunsen int Zimmer Hand« dvcrt eine Entschließung an, in der auf die Gefahren bingefeefen wird, dre dem. selbständiyen Bau^mdwerk sowie bem ganzen Mittelstand 'durch Sozialisicrungs- und Kommunalisierungstestre- Lungen drohen, und in ter von ter Rfichsregi mit Hinweis auf § 164 ter Relchsverfassung des selbständigen Handwerks gefordert wird.
me. Offenbacha. M., 29. Aug. Der Stadt« fonbiruß Dr. Aull wird seine Offenbacher Tätig« feit aufgebsn, da er einen sehr ehrenvollen Rus »Ls Seäatsr nach Greisswalo erhalten hat. — Die nahe Qfewemte Mühlheim hat in Verbindung mit ter dortigen Schcaittemnbuftrie den gemeinsamen Bezug von Obst und Kartoffeln für die Bv< völkerung in die Wege geleitet.
id. Stockstadt, 29. Aug. Der 13jahrige Sohn tes Wepkfühvers Brand wurde vor den Suttgcn seines Vaters beim Ueterschveiben der Geleise vdn einer Lokomotive erfaßt, die ibm den Kops abftchr. _ _
ntc. Aus dem Ried, 27. Aug. Es wrrd Herbst. Tie Störche Huben sich schon allort« felben auf "fee Wanderschaft begeben und gar nicht mähr l«nge werten >auch die Schwalben heimwärts nach dem Sitten ziehen, denn „Mariä Geburt (3. September) ziehen die Schwalben futtl"
Hessen-Nassau.
LuftPsstvertzirrSung.
mc. Frankfurt a. M., 29. Aug. Zur Beschleunigung des Briesverfehvs zwischen ter Schweiz unh dem inneren Deutschland soll «wischen Frankfurt und Ltewack in Baden eine Luftpostverbindung fergefktlt werden. Ten Betrieb kitet die badische LuftverkehrsMsÄlschast.
Ein Konzertskan-all
fd. Limburg a. L., 29. Aug. Hier f>nü ein Konzert des Nassauischen Donkünstlerorchestek- pxfet, das ehtai nicht alltäglichen Verlauf nahm.
Lr Beste tz. M Am-s len: K. Kii -reis. temrii Sitgete tkhnntt 1. $rei Mbng, preis ®. Hauet: V öec VI. Eng preis, 2. W. Ratl Siegerprei Ehrenprei! I .Pfes LH
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Gießen, ten 30. August 1920.
BerarrßaltuAHerr.
Montag: Safe Leib, 8 Uhr, Deutsche Dem. Partei, Vorttag Warrer Novell: Regierung, Rerchs- tag und Reich. — Nem Aula!, 8 Uhr, Bund zur Pflege von Musik und Literatur, Kerbs-Abend. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße, Der Tanz auf dem Vulkan. — Lichtspiele Selters weg, Geheimnisvolle Gewalten.


