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ton 1870 bi£
erbinbung
Frankf. Str. 23
6108
Jüngeres Fräulein I o*e»engesucnq
f. Buchsübrunasarbei- ten gesucht. Angebote,
Flickfrau
Dchrifll. An
7123
gesucht.
Zeugn. u.
Wett-Anlage 6.
von drei Jahren. c ... .
Wien, 28. Jnni. (WTB.) Die breifctgiabng’ Bnrgschampielecin Tilly Kutschera machte heute morgen in einem Anfall momentaner Smn^ver- (niimmg ihrem Leben ein Ende, rndem sie sny ans der im 2. Stockwerk gelegenen elterlichen Woh^ nimg in den Hof des Hauses hinausstürzte. Sie erlitt einen Schäbelbruch und war sofort tot.
an die Frankfurter Strafkammer erfolgt ist. Die Verhandlungen, bei denen der Berliner Rechtvanwatt Alsberg die Brüder Rudolf und Karl vertritt, beginnen heute und werden mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die Angelegenheit "am dadurch ins Rollen, daß gegen einen Beschwerdeführer, der über die Machenschaften des Hauptmanns Philippi die Militärbehörde ^unterrichtet hatte, ein Strafverfahren eingeleitet worden war.
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Iff- „Im Interesse der vielen Bruchleidenden sei an dies. Stelle nochmal ganz besonders a. d. Inserat des Hrn. Ph. Steuer Sohn in heurig. sJtx. hingewiesen."
Deutschen Schutzbund Annahmestelle:
Geschäftsstelle dieser Zeitung
Vermischtes.
Hagelumvetter.
*Neugersborf, 29.Juni. (WTÄ3.) Gestern abend gegen 6 Uhr gingen über die hiesige Gegend schwere Gewitter verbunden mit wolken- bruchartigem Regen und Hagel nieder. Die Hbgelschteßen erreichten die Größe ton Tau- beneiern und zertrümmerten in den Nachbarorten Hunderte von Fensterscheiben. Das Unwetter, dav von ungewöhnlicher Stärke war, hat die Ernte streckenweise vollständig vernichtet und auch in den Obstgärten erheblichen Schaden angerichtet. Heute lagen die Schloßen noch stellenweise 25 bis 30 Ztm. hoch.
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Zwickau, 29. Juni. (WB.) Heute vormittag stürzte bei der ErUebirgischen Stein- kohlenbau-Gesellschaft in Schedewitz, die einen neuen Kühl türm aufführen läßt, plötzlich die innere Rüstung des Turmes zusammen und riß die daran beschäfttgten Arbeiter in die Tiefe. Zwei waren sofort tot, zwei wurden schwer und vier leicht verletzt.
dz Brilon, 28. Juni. Der Personen- zugBrilon—-Paderborn entgleiste in ber Nähe der Station Brilon. Acht Fahrgäste wurden schwer verletzt. Von unbekannter Hand waren Steine auf die Schienen gelegt worden
- - x ~n den nächsten
Paris, 28. Juni (Wol Tagen wird eine Luftschi Paris — Genf eingeführt.
* Paris, 29. Juni. (Wolff.) Gestern wurden in Versailles zum Besten ber Armen nach dem letzten Wunsche des ^verstorbenen Generals Gaby D e s l i s Edelsteine im Werte von 2 300 000 Franken verkauft.
Für den Vertrieb eines neuen, patentierten Verbrauchsgegenstandes [gleichzeitig großer Rek- lameartiketz wird ein bei Kolonialwaren sowie Tabak- und Zigarren-
Geschäften etnnefübrter X^Cttl CtCl routinierter Herr als r ir
gesucht. Da Artikel leicht verkäuflich, ist enormer Umsatz zu erwart. Kaution v. M. 3000, die ficher- gestellt wird, ist erforderlich. Ofi. u. 7019 an die Ann.-Exped. Julius Greif, Darmstadt. 71630
Fußball. Am vergangenen Sonntag trafen i sich im fälligen Diplomspiel die Mannschaften des Sportvereins „Merkur" und des Vereins für Bewegungsspiele Gießen. Sind Spiele zwischen Lokal- vegnern an und für sich schon spannend, und interessant, so wurde das Treffen der beiden ersten Mannschaften genannter Vereine, der vergangenen Ereignisse wegen, mit besonderem Interesse erwartet. Der Ausgang des Spiels, welches um i/25 Uchr anfing, war zu Beginn sehr zweifelhaft, vbwvhl Sp.-V. „Merkur" mir mit 10 Mann (bar» Kitter 4 Mann Ersatz) antrat. V. f. B. spielte mit seiner kompletten Mannschaft zunächst mit dem Winde und bedrängte'das Merkur-Tor beträchtlich; lle Angriffewurd« jedoch, dank ber guten Ver- idigung und vor allem des vorzüglich spielenden rWortes abzuschlagen. Sehr oft wußte dieser durch entschlossenes, ruhiges Eingreifen die gefährden Momente abzulenken. Einen vom SchiAs- 4er gegebenen Elfmeter hielt er glänzend. Bis Halbzeit, durch den Wind unterstützt, bedrängt V. f. B. weiterhin Merkurs Tor, ohne jedoch einen Erfolg zu erzielen, so daß bei Seitenwechsel das Spiel noch 0:0 stand. Nach Halbzeit ging Merkur .etwas mehr aus sich heraus und erzielte infolge immer wieder gut eingeleiteter Durchbrüche m der 15. Minute das erste Tor Nun setzte V. f B. ebenfalls alles daran, den Ausgleich zu schaffen, was je^ch vorerst nicht gelang, da der ausgezeichnete Tormann Merkurs, H. Böckler, fern Heiligtum zu hüten wußte. Das Spiel wurde leider etwas schar? und der Schiedsrichter, Herr Lösch tont V. f. R. 1900 mußte des öfteren eingreisem Bei einem schönen Durchbruch gelang es endlich V. f. B.,, den Ausgleich zu erzielen. Merkur versuchte ebenfalls alles, um noch Erfolge zu ernten; die von dem technisch vollendeten Mittelstürmer Merkurs, H. Koch, emgeleiteten Durchbrüche konnten aber leider durch das Fehlen des fünften Stürmers Nicht bis zur Verwandlung des Balles.gedeihen. Das, Spiel blieb nun eine Weile offen. Es nnirben immer wieder beiderseits eingeleitete Durchbruche durch die Verteidigung zum Scheitern gebracht. Kurz vor Spielerche gelang es V. f. B. noch, das Resultat auf 2:1 für sich zu gestalten, welcher Erfolg der gut eingespielten Stürmerreihe des V. s. B. zu ter* banken ist. — Von ber Mannschaft Merkurs darf
— Sonntag weilte der V. f. R. 1900 mit seiner Ligamannschaft in Marburg und spielte dort gegen den z. Zt. spielstärksten Verein „Turn- und Sportverein 1860 Marburg" nach meist überlegenem Spiel 4:2. — Bereits in den ersten 5 Minuten saßen die zwei Treffer im Gießener Tor, da die flinken Marburger Stürmer die noch picht an den Boden gewöhnte Berteidigung umspielten und so für den Torwächter, Altmeister Weber, unhaltbar einsandten. Nach diesen Ueberraschungstoren wandte sich das Spiel zusehends. 1900 fand sich immer mehr zusammen und der HalAinke schoß bald einen Bombenschuß aufs Marburger Dor; der Ball wurde zwar vom Torwächter erfaßt, glitt ihm aber durch seine Schärfe aus, so bas erste Tor für 1900 bringenb. Kurz vor Halbreit verwandelte Christmann einen Elfmeter sichernden Ausgleich dadurch herbeiführend. Halbzeit 2:2. Nach Wiederbeginn mar der Gießener Sturm nicht mehr zu halten. Der fieine zähe Münker^ als Mittelläufer (sein richtiger Platz) leitete das Spiel in vorbildlicher Weise und fütterte den gut zusammen spielenden Sturm mit schön vorgelegten Bällen, wirksam unterstützt von beiden Außenläufern. Angriff auf Angriff folgte und es begann eine regelrechte Belagerung des Marburger Tores. Trotzdem konnte der eifrige ©turnt feine Ueber- le gen beit mit nur zwei Toren bekräftigen, ba der unsichere Schiedsrichter bas robuste Spiel der Marburger Läufer- und Berteidigerreihe nicht genügend unterband und durch seine ungenauen Entscheidungen das Spiel lahm legte. Die Mannschaft 1900 spielte heute wie aus einem Guß. Auch die Verteidigung war gut und nahm, was sonst wenig zu bemerken ist, vor allem richtige Platzftellung. V. f. R. II. — V. f. B. Friedberg II. 0:1; V. f. R. III. — V. f. B. Friedberg III. 2:1; B. f. 3i.IV.
. B. Friedberg IV. 1:1.
Mrehe und Schule«
g. Reis kirchen, 27. Juni. Unter Mitwirkung des Posaunenchores von Bersrod und des Kirchengesangvereins von Burkhardsfelden sand heute dahier das Dekanat sm issionsfest statt. Redner waren Pfarrer Becker-Gießen, Mff- fionar Walter-Beuern und Dekan Gußmann-Kirch- berg. — Es gingen 676 Mk. Kollekte ein. Außerdem wurden zahlreiche Schriften verkauft.
Kunft und Wissenschaft.
— Ausstellung zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. Am 4. Juli wird im Volksbilbungsheim zu Fr an k f u r t eine Ausstellung zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten vom Deutschen Hhgienischen Museum in Dresden und der Frankfurter Ottsgruppe der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Ge- sckflechtskrankheiten eröffnet. Die Ausstellung zeigt in umfassende: und mustergültiger Weife die furchtbaren Verheerungen, die diese Volksseuckie am Körper des Volkes anrichtet. An Reichhaltigkeit der ausgestellten wissenschaftliche Objekte und Präparate, an übersichtlicher Veranschaulichung des statistischen Materials dürfte diese Schau alle ähnlichen Ausstellungen weit übertreffen.
rm. Darm stabt, 28. Juni. Darmstädter Kunstausstellung 19 20. Gleichzeitig mit ber Ausstellung „Deutscher Exvressivnismus" auf ber Mathilden höhe, die einen Ueberblick über die
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anroalt bur<6 toifion an. worauf Rück«m«!m>; ® " "" '
Turnen, Spiel und Sport.
* Gauturnfest 1920. Die Arbeiten für das Gauturnfest am 10.—12. Huli d. I. schreiten rüstig fort. Die Festordnung wird in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Es sei daraus hervorgehoben, daß am Samstag abend auf dem Festplatz (Oswaldsgarten) eine Eröffnungsfeier abge- balten wird mit Konzert und turnerischen Aufführungen. Nach den bis jetzt vorliegenden Anmeldungen — ber Turngau Hessen zählt 168 Vereine — darf mit einer Beteiligung von über 1000 Wetturnern gerechnet werden. Das Wett- tumen selbst beginnt Sonntag tormittag 6V2 Uhr, das Musterriegen-Turnen und die Sondervorführungen finden nachrnittiws statt. Die Namen ber Sieger werben noch am Sonntag Abend verkündet. Auch die tanzlustige Jugend dürste zu ihrem RecAe kommen. Für das Jugend-Wetturnen am Montag nachmittag liegen bis jetzt ebenfalls zahlreiche Anmeldungen von allen Gießener Schulen vor, ebenso für die Turnspiele. Der Jurplatz dürfte diesmal verschiedene Neuheiten aufweifen, so datz auch dadurch für Abwechselung reichlich gesorgt ist.
hochschrtlnachrichteir.
rm. Darm st aßt, 28. Juni. Tin für Darm- ’taöt wichtiges Institut, um das sich schon eine Anzahl Großstädte, mie Leipzig, Dresden usw. beworben haben, das .Lehrinstitut für G erbe r e i che m i e, soll demnächst tirt Anschluß an dve Technische Hochschule errichtet werden. Dazu kommt das Forschungsinstitut für Lederchemie. Erne Lehrkraft ersten Ranges, Prof. Stiaßnh, der vor dem Kriege das einzige überhaupt existierende derartige Institut in Leeds m England leitete, aber von dort vertrieben wurde, wird trotz vorteilhafter Angebote von anderer Seite auch aus familiären Gründen die Leitung übernehmen und man darf hoffen, daß hierdurch Darmstadt, ixrs durch den Umsturz manches verloren hat, Wieder einen neuen Anziehungspunkt von besonderer Bedeutung sowohl in wissenschaftlicher, wie Mrt- schafüicher Beziehung erhält. Die Institute sollen vorläustg rn dem früheren Hofwaschhaus nächst der Technischen Hochschule, das der frühere Grvßherzog zur Verfügung gestellt hat, untergelftacht werden, für später ist ein besonderer Neubau vorgesehen. Ter Staat hat vorbehaltlich der Genehmigung birah die Kammer für dieses, die gcmze hessische Industrie interessierende Jnstttut die Summe von 500 000 Mark zugesagt, die beteiligte Industrie hat den gleichen Betrag versprochen, die Hochschulgesellschaft hat 100 000 Mark bereit gestellt und nunmehr bat auch die Stadtverordnetenversammlung eine halbe Million Mark bewilligt. Mm hofft, daß auch vorn Reich , für die Einrichtung, die ans Englands Händen jetzt in deutschen Besitz kommt, aus den Unterschüssen der Reichsledertewirtschaf- timg ein namhafter Betrag zur Verfügung gestellt wird.
DlmS dem AmtSverkünvigungsvUrtt.
DaS Ämlsverkündigungsblatt Nr. 89
29. Juni enthält: Außenhandelskontrolle. — Misbildung und Prüfung für den mittleren Staatsdienst im Vermessungsfach. — Dienstnach- Achten — Feldbereinigung Langd. — Bekannt- Mrchung der neuen Fassung ber Reichsgetreide- pttmung (Fortsetzung).
Die Außenhandelskontrolle be- gfmmt: Bei BerechnungderWareinaus- länbischer W ährung wird ber Wert ber Ware nach einem Kurse umgerechnet, welcher je für eine Woche aus Grund der am Montag notierten Geldkurse nach Abyug ton 15—20 v. H. berechnet wird. Der Reichskommiffar für Aus- und Einfuhrbewilligung erläßt die erforderlichen Aus- sichrungsanweisungen. Diese Bekanntmachung tritt mit dem 15. Juni 1920 in Kraft.
Dien ft Nachricht en des Kreisamts. Das Ministerium des Innern hat der Münchener Künstlergenossenschaft und dem Verein bildender Künstler Münchens (Sezession) die Erlaubnis erteilt .6000 Losbriefe der aus Anlaß ihrer in der teilt, 6000 Losbriefe der aus Anlaß ihrer in der Zeit vom 1. Juli bis Oktober b. I. ftattfinbenben Kunstausstellung int Glaspalast m München zu veranstaltenden Sach- und Geldlotterie innerhalb des Freistaates Heften zu vertreiben.
zur Gegenwart zeigen imb
baren Beziehungen perf^uchttÄtt^rmsdidter Kunstfteunde zu dem künstlerischen Schaffen rn g^ scklvssener übersichtlicher Fvrrn vorführm will. T« Ausstellung wurde am SarnStag m ber Kunst* halle am Rheintvr durch Museumsdmettor Gel). Hvftat Back im Namen des Benbcmdes bildender Künstler in Hessen mit einer er
öffnet, in ber er darauf hmnnes, daß es ftft dre Sckwffenden von größter Wichtigkeit sm, ernmal die vielen und großen kütrstlerischen Werke, die in stiller Sammlertüttgkert dem Kulturleben Darmstadts zugeftkhtt wurden, einnrnl srchllxtt itordm und sich auswirken Minen. Es srnd^etn» 60 Kmrfb- ler vertreten, barunter Böcklin, B vollst, Caspar, Eberz, Erler, Heinz Heim, L. v. §0f
Hüther, Lenbach, M. Pvchltein, Putz, ^e^valbach, Stuck, DHoma u. a., die stift vlpie Ausna^ne noch nicht öffentlich gezeigt wurden. Die Ausstellung wird sicher große Anzillhungskvast ausubsi.
--Frankfurt a. M., 28. Juni. Der Kunst- verein veranstattet vom 1. August ab eme Ausstellung „Ein Jahrhundert Frankfurter Malerei", in ber die Entwicklung der Malerei in Frankfurt während des 19. Jahrhunderts an einer Fülle von Gemälden aus öffentlichem und privatem Besitz gezeigt werden soll.
M a n n h e i m, 28. Juni. (WTB.) Der hiesige Stadtrat wählte einstimmig den Direktor desStadt- theaters in Bochum Dr. Saladm Leb recht als Nachfolger Dr. Hage man ns zum Intendanten des Mannheimer Nationaltheaters auf die aaltet
3til
4 Bad-Nauheim, 28. Juni. Der hiesige Männetturnvevein hielt gestern bei guter Beteiligung auf dem Hofe der Stadtschule ein Wetturnen für Schüler, Zöglinge und Turnerinnen ab.
Geriehtrsaal.
Ein neuer Philippi-Proz-etz.
-- F r a n k f u r t a. M., 30. Juni. Es ist noch bekannt, daß das Kriegsgericht den Hauptmann Heinrich Philippi, den Vorstand des Heeresparks in Mainz, s. Zt. wegen Bestechung zur Amtsentfer- nung und drei Jahren Gefängnis verurteilt hatte. Er war Teilhaber an der Maschinenfabrik feiner Brüder Rudolf und Karl in Wiesbaden, denen er ungeheure Heereslieferungen zuzuwenden wußte. Er hat dafür von seinen Brüdern eine Provision von 1 Proz., die eine Höhe von 1800000 Mk. erreichte, bezogen. Außerdem bezog- er fein Gebalt als Geschäststeilhaber weiter. Die beiden Brüder Rudolf und Karl waren damals wegen
— Der Gießener Radfahrer-Ber- e in 1885 c. V batte am Sonntag, den 27. d. M. zwei schöne Erfolge zu verzeichnen. Bei dem Rennen „Rimd um Frankfurt a. M.", 240 Klm., beteiligten sich zwei Fahrer des Vereins, Aug. Deibel und Georg Zell. 75 ber besten Fahrer erschienen morgens 5 Uhr am Start in Frankfurt a. M. Die Fahrt ging über Darmstadt, Dieburg, Babenhausen, Hanau, Friedberg, Nauheim (durch die TaunUsberge), Ufingen, Tenne, Idstein, Weilbach, Kostheim, Groß-Gerau, Frankfurt a. M. (Ziel). In sehr scharfer Konkurrenz konnte Aug. Deibel in 9 Stunden 10 Min. den 7. Preis und Georg Zell den 17. Preis erringen. Deibel hielt die Spitzengruppe bis kurz vor Hanau, wo er infolge Reifendefekts viel Zeft verlor. Er holte allerdings sehr bald wieder auf und ließ viele gute Fahrer hinter sich. Zell erlitt schon kurz nach dem Start durch Massensturz einige Verletzungen,»velche ihn während der Fahrt behinderten. Es war eine ganz hervorragende Leistung, welche von den beiden Fahrern vollbracht wurde. Der G. R.-B. 1885 e. V. setzt noch große Hoffnungen auf den jugendlichen Aug. Deibel sowie auf ben Senioren Georg
matt wohl hoffen, baß sie, bei komplettem Antritt, in Zukunft recht schöne Resultate zeitigt.
Die zweitenMannschaften spielten um 2 Uhr und lieferten sich ebenfalls (Merkur leider wiederum nur mit anfänglich 9 Mann, später mit 10 Mann spielend) einen flotten, offenen Kampf, der bei Halbsett 0:0 stand. Nach Halbzeit, durch den Wind unterstützt, gelang es V. f.B. infolge der bereits durch das Fehlen ton Spielern stark erschöpften Mannschaft Merkurs, zweimal einzusenden und das Resultat somit 2:0 für sich zu gestalten.
Die 3. Mannschaften spielten vormittags 10 Uhr. Es verlor hierbei Merkur infolge vollständigen Versagens der Verteidigung mit 3:0. Die Mannlckwften waren sich sonst mindestens ebenbürtig.
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