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Der erste Gefangenentransport iit

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gaffe geigelten Wirtschaft ein und en t we n- beten nu-tirere Flaschen Sekt und Mein. Einer

An5 vcm AmtSvcrründignngsblatt.

* TaS Amtsverkündigungsblatt Nr. 16 vom 29. Januar ent)ä t: Be.anntmachnng über .Meie aus Getreide Bom 22. Januar 1920 Ber'elir mit dem belebten Gebiet Post- pafetDcrtcbr m.t dem Saar gebt Bekanntmach­ung betreffend Herabsetzung der Derb aucherration für Kartoffeln. Bom 22. Januar 1920. -- Aus­führung der Ncichsgetreideor^nung; hier: das Au.'mahken des Get eides der Selbstterwr-er im Enttejahr 1919. Verbrauchst^ uni der in die öffentliche Bewirtscha tung genommenen Nähr­mittel: hier: Beste.luirg von Nährmitteln. Zuckerverbrauchregelung. Zu a sung des Oel- müllers Fritz Lützenberg in Großen-Bu.eck. Feldbereinigung Rötlrges.

Kleie aus Getreide. Die Kommunal­verbände sind auch ferner verpflichtet, die beim Ansmahlen ihres Getreides an.a lende Kleie zu- rückzuverlangen und der LandesfuNi-rmittelstelle zur Verfügung zu stellen. Diese Hal den Kommu­nalverbänden für die Kleie 29 Mk. je 100 Kilo-

Gicßen.

Die Bahnhofs kommandantu^teilt mit:

Leute nachmittag ge<en 4 Uhr Werben 1500 Kriegs gefangene aus Dichtung Limburg hier eintreffm.

grat dar. . »

Herr Prof. Trautmann darf mit Recht dov größte Lob für sich in Anspruch nehmen Er mit fernem Kunstsrnn und nie erlalnnender Energie Sa?. fruirfunvitef imh biirrh die Ausführung

bürfenKTsiÄS ^ mehr.das'Werk vorbereitet und durch die AuffühE '^gesandt werden. Iwiederum den Beweis erbracht, daß mir es feuten

ernährungsamtes in Tarmstaot vom 1920 zugelassen worden.

A«, Stadt and e«nd.

Diebe«, den 30.Jan. 1920.

** Grünberg, 29. Jan. Ter Ortsge - werbe Verein vielt am Mittwoch im Hessischen

Gießener Strafkammer.

Gießen, 27. Jmuar 1920.

I« der Nacht lom 8. zum 9. November v I. brachen die schon meh.fach Xx>rbestvaf en Jo ef Schw. aus Küppersdeg und Kutt Sch. aus Nteder-Wöll- stadt in den Keller einer hiesigen in der Brand-

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ivarcn au K. Mttialu feißenftlE msäiiglilbrn Ruai iit (hiriWn' Mkiü nach obo itito wrrn 2" Mibe und ung> yiM> niebnger h/riäoertt Mich Mütigc wie bish yM besonders Ilkbm'ee md Sch' Änsl im die Bo bmger.

Frankfur «nngöbilo. ZÄMicpapiere Leuifch-Lutemlni gRiitag&bötjc m Switet auf 31 PUMt auf 338

M 2\ fehl fest mit 3 WXMkN 6 % erholt 998 plu |iu) 4 ProM Ncllimore 0» 'ich ab 50'/,. 563. Tulch le Slireg.la aut plus 10 Pwzc nach (456>. Ei -.-chihrm Nwnze lmverk fitem 1 M 15 A'M

Siegen, 29. Jan. Ter Raubüber­fall auf die Kassenboten des Wissener Bergwerks, bei dem 183000 Mk. geraubt wurden, ist durch eine am Tatort aufgefundene Pfessertüte aufgeklärt worden. An der Hand oes Tütenaufdrucks konnte die Verkaufsstelle und damit der Käufer ermittelt werden. Ter Tütenkäufer war der Haupträdels- jfiljrer, bei dem man noch 140000 Mk. vorsand.

die Amtsgerichtsgehilfen Adam Rettig ii IVürtt) xum Burcauas.isteuten bei dem Amtso-nnckst^ürth, und Sxinrid) M a chleid in A.'s e d sun Bu- roauas i lenten bei dem 2lmt5gm(U Als.eL.

**Sßon der Straßenbahn. (5g wird! fiiermit nochmals dar am hingewiesen, daßlt. er» fagter Bekanntmachung am 31. d. Mts. de Frist um UmtauschderaltenZahlmarienab- uinft. Ferner wird daraus verwiesen, da; Er­mäßigungskarten ungültig und btfc für schwergehfähige Kriegsbesämdigte nur Fre iso h r- tarten mit abgestempeltem Lichtbild gültig sind. Schließlich sei noch darauf aufmerksam gemah^daß falsch durchlochte ober gar nicht durchloäste Zahl­marken immer noch benutzt werden. Hierbis wird manchmal angegeben,, man habe die Zahlnarken Leim Srfxrffner gekauft. Diese Angabe roirb-ainter keinen Umständen anerkannt werden können Bei

tstrAnMs N\W\, Jie miüelungrstelle t lefegrapben- uni kmbu 1919 (§ i fiflwtbtr) ater tmt i

Gespräch mindester

Jft Trilneh« ^Ichgeblihrdiel jjDjn rooEen, ldchnj bis 6nb( Ä" toi, |n M'«9« itorn., J ani^ 'Dumm

W.1I

Mark G-ldstrafe v.rurteilt.

M» rückfälliger Betrüger stund der Krans>wpflegn7r Wiltt-lm W. non Klein-Lindcu vvr Gerickft. Er chatte sich wahrend der Unterfuchunffs- haft ilhrr die Fximuienverhältniise eines Mi.'gr- ianaenen unterrichtet und nach feiner Entlnfsung dessen Mutter vorgespics.lt, er Vommc im Auftrag i'.M's Solmcs: er prell e ui? alte F an um Kinder und Bargr.4d im Werte von 60 Mk. Urteil. 5 Monate G«'fängnis, abzüglich 1 Monat 3 Wochen Uittcrswl>ungsl-aft.

Ang,elagt waren die obdachlos sich umyer- ttribende Amalie I. von Häning und das Tienst- mabdjr-m Marie W. ans Sck-ot'en wegen schwe­re n T i e b st a h l s. In di' Wolmnng des Schuh- machn-s Säno. von hier war .ingestiegen und ein Tam-enmiantcl sonne Obst entwendet narben. TO Verhandlung ergab die völ iie Schnst»lvsigkeit der W., die I. Ixxtle den Tiebstahl al.ein ausgesülwt. S t r n f c: 8 Mvnrue Geiängnis und sofortige Ver­haftung. ;

Tie Vorgänge, b*»* sich aus Anlaß des Eisen- bah:i''rstreiks im Juli v. I. in Vilbel und bcnadjbar'en EiienbalLiNationen abfpidien und varauäfichsich das nächste Schwurgericht be- fchif igen werden, tarnen in der Verlandung gegen zw i Ei,enbab:arbeitLr von. Nieder-Wöll stabt zur Sprache. Tiefe hatten eine für die Streikenden in Nieder»Wöllstadt zur VerfüMNS gestellte Ki k Laudgranaten und Masä>rn nrewehrmuni.inn in inner Di schift in B-rwalvung gegeben mit der t>?ii fix m Ge ich Pestyesdi ll en Ad icht, jie gee.ebenen- salls zu L-.KalitärigXitr.ri zu chrwen>n. Urteil: nxixen Verbrechens gs-ien die Perrrdnung der BolÄ'xrniftrag.e'l rem 13. Januar 1919: je sechs Monate EXfangnis.

In der Silveslernacht 1919 und in der Nacht vom 15. zmn 16. März 1919 wurden m den Ge- mzrrSinngm Ol.vr--Rost.ach und Ockstadt zwci J a g d- hüllen erbrochen und Gegenstände daraus im Werte von mohrrren tausend Mark gestohlen. Ter Verdacht Lmftc lich auf den Arbeiter Emü N. aus Köppern, bei dem verschiedene der gestohlenen Sad>it Pfunden wurden. Trotz fiincö fXTrtnätiigoi ijumgitenö Dcnirtrilte il8i das Gericht nxgen zweier Ei -brüche zu 1 Jahr 6 Mona en Gefängnis und ordnete mit Rücksicht aus die Höl)e der Strafe die sofortig? Leil.af uug an.

Tic Ci rzie.iung einer 50-Mark-RcichSbanVwte nwr^e befchloften.

Deradfeyung bet 9?erbraad5ierte* tion für Kartoffeln. Im Einvernehmen mit der Reichslartofselste le wird hiermit die den Verbrauä>ern zustehende Ration an Kartofieln von 7 Pfund pro Kopf und Woche auf 5 Piund herab«

Hof eine Versa mmlung ab, die lus^rordent- lich gut besucht war. BerussgeiL)ssensckastsfekrctär Kirchner- G^ß-m sprach bei biefer Gclcgenchft über Steuerfragen. Er belandclle zunächst die Desmnmungen der Umsatzsteuergesetze 1916 und 1918, iim sich dann ringt-bub mit den am 1. Ji-

Dic »rieflbbefdiäbißtenfftrforflc.

Für gestern vormittag Hatte de RcrchÄmnd ter Kricgsb-I.chädigten alle an bei1 püri-orge der

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Frvstwetter und Verkehrsstörungen

Berlin, 29. Jan. (Wolff.) Den Schneesä l?n am gestrigen Nachmittag folgte rmchts Frostwetter Gegen Morgen t c.en Schnee- weben und Glatteis in Groß-Berttn die unver- meidlichcn P e r k e h r s st ö r u u g e n lx>rovr. Tie Hochbalm konnte ivcg-m Beceijuiig der >2chumen die Steigungen der Strecke nicht überwrndeu. Erst in den späteren sJJiorgennutbcii mar der öctrub wieder in vollem Umiang ausgenommen Die überfüllten Stranenbahncn tarnen der eurge.ro- tciien Weichen wegen nur mit grotzen Verspä-

Bri WtTihnntff dkeseZ TfeWWS fleMe es craus, dast Mrl Sch. seiner Zeit.25 ernwrbcn hatte, die aus einem Sin« bruch in das hiesige Garni,onlazavett hcrrührten.

Urteil: Gegen Josef Sck)w. wegen schweren Rückft.lldicbstahls 2 Jahre Zuch.haus, abzüglich 2 Monate 2 Woclien Unleriuchungsl.tafl, und 5 Jahre Ehrverlust: gegen Karl od>. wegen zweier schwerer Ticbslähle und Hehlerei 1 Ja in < s)Jitm»ite Ge­fängnis, abzüglich 2 Düonale 2 Wochen Untersu- ckiungsl.aft, und 5 Jahre Ehrverlust; gegen Max B. wegen schw.'ven Trebstahls 5 Monate Gefängnis.

Ter SOlaurerletirling H. aus Kirchlein, trotz einer Jugend bereits viermal vorbesttatt, arbei­tete im Jmii 1919 als Taglöhner im hiesigen Brauneisensdr-rnbergwerk. Während dieser Zeit er- lnach er die m einem Uutereunftsraum besrnd- lichcn Kisten seiner Arbeitskollegen und e n t w e n- b e tf daraus ent Paar Gamasck-en und verschiedene Lebensmitlel. Strafe: 5 Monate Gefängnis.

Wegen Ko m r.a dendieb stall s mittels Er- brechen- einer Kleiderkisbe und Benutzung eines gefälich'en Urlaubs sch. inrs wurde ter früh.rc ReichöwehrsoLat, jetzige Maurer Adam Sch. von Diernl-cim zu 3 Mrnoten Gefängnis, abzüglich 2 Monate 1 Woche Untersuchungslaft, und zu bO

Kauf eines Zahlmarkcndütchens hat sich der Ntres- ____ . ....

sende von der Nichtigkeit des Inhalts zu über-1 von ihnen fand den Jnl)alt so sckMackhrft, da zeugen. Spätere Beanstandungen können niest ander an demselben Abend mach zweimal mit dem erkannt werden und werden lediglich als Aisrede Arbeiter Mar V ,ms Br^stau aus dem erwähDv- für einen versuchten Betrug angesehen werden I ten Keller Wein und Sekt holte.

nramm brutto für netto ohne Sack zu vergüten. Tie Hächslpreise für Kleie dürfen bei ßieerungen der ^aiidcsiuttermiltelste.le folgende Preise bei 100 Kilogramm brutto für netto ohne.Sack nicht übersteigen: Bei Lieierung an die örtlich.-n Der- tcilungsstellen, die nicht über Lager gellen, frei Empfangs- ober Derteilungsstvtion 30 Mk., ab Lager der Geschäftsstelle 32,50 Mk. Bei Liefe­rung unmittelbar an die Verbraucher, die nicht über Lager gehen, frei Empfangs- oder Vertcl- lungsslation 30,75 Mk., ab Lager der Geschäfts­stelle 33,25 Mk. Erfolgen die Lieferungen in Ladungen unter 10 Ton ien (10000 Kilogramm), so erhöht sich der Abgabepreis um die Steigerung des Fracksttatzes. Tie ört.ichen Berteilirnysstcllen können bei der Abgabe der Kleie an d« Ber- brauchet noch 75 Pf. und austerdem ihre Aus­lagen für Fracht und Fuhrlohn zuschiagm. .

Verkehr mit dem befetzten Gebi et Zur Ausstellung von Relsepäsfen für die Bewoh­ner der Stadt Giesten ist das Polizeiamt Gietzen, dagegen für die Landgemeinden des Kreises das Kreisamt zuständig. Tiejenigen Bewohner der Landgemeinden, die einen Rrisepast beanspruchen, haben unter Bot'age eines Pas;berichte^, der von der zuständigen Bürgermeisterei erteilt J«jn muß, und eines unoufge'vgeneu Brustbude,, Viiitwrmat, aus neuester Zeit im Krrisamt, Zimmer 9, nur in der Zeit von 812 Uhr vormittags vorzn- sprechen. Lichtbilder, di- den obigen Anforderungen nicht cntitredien, mer^- zurü"rg-tvtnen _

Postpak^tvrkehrmitdemSaarge- biet Nachocm mit Jutta Urelen des Fnedens- vertraqs von Versailles die Zollgrenze zwischen dem Saargebiet und tem übrtacn Deutschland eingerichtet worden ist, müfsen Pakete nach dem Saargebict, die vorläu'ig nur bis 5 Kg. zulässig sind, von je riner Zvllknltallserllarung m deut­scher und in fran öft'cher Sprache, einem Anmelde­schein für die Statistik des Warenverke^wZ, einer Ausfuhrcrklärung und, wenn zollfreie Einfuhr der Pakete in das Saargebict beansprucht wird, auch von einem Ursprungsteurnis breitet sein. Zur Paketkarte ist Der Auslands Vordruck zu verwenden

hingen vorwärts.

Gifcnbnbnnnalftd

Berlin, 29. Jan. (Wolff.) Wie wir reits zu dem gemeldeten Eisenbahnunglück da Könitz von zuständiger Seite erfahren' ist der V-Zug 4 KönigsbergBcr.m bet Czersk unwcit Könitz aus c.nen Militärtransportzug ge al/ren. Drei Personen wurden getötet, 15 schwer verletzt.

Tanzig, 29. Jan. (WTB.l Bei dem Eisen- b a h n u n a l ü ck aui dem Bahnho, Czersk wm- den bret Personen getötet, sieben schwer mW Z2 leicht verletzt.

Eichener ttonzertverein.

Ioh. Bradms: tziu dkulsches Neyinkw.

Es war im Jahre 1872, als in Giegen znm erftenma e die weihevollen Töne desBrahmchchn Requiems" erklangen, damals zum Gedächtnis dec Gefallenen, die ein mächtiges deutsches Reich hatten errichten Helsen. Auch diesmal galt Aufführung dieses herrlichen Wer.'es, das wu unter Prof. Trautmanns Leitung bereits mehrere Male zu hören betamen, dem GK-badjt U wr Toten, die für dieses deutsche Reich ihr blühen­des Leben hingegeoen. Es war eine weihevolle Stunde in der alten Stadtftrche: daS Lew, das so viele, ja mrs alle, so schwer bamidXTönun, es wurde -rflärt durch himmlifchen Trost: wohl keiner war unter den Zuhörern, der nicht er- lwbenen Herzens nach Haute ging.

Herrn Professor Trautma n n, dem w dienstvollen Leiter des Alademlsckien Gcwngverttns, und diesem gut geschulten Chore ist m erster Limt die wohlgelungene Auisührung des Werkes zu dan ten. Trotz aller Schmierigketten die zur Zett fast in allen Kleinstadtchören herr.chen (; B. Mangel an Tenören ufro ), hat es der Akademische Gesrng- verein fertig gebracht, die Auf^ben, mdebe chorv i stjsch an ihn herantraten, auis Beste zu losen. Garst besonders gut gelungen waren die drei ersten Chöre, | was Klangfarbe und Präzision anlangt. Hier gust der Chor vollständig auf die seinen Nüancrerunga I seines Dirigenten ein und die grandiose Fuge, die an Chor und Orchester ganz enorme M forderungen stellt, gelangte zu überwältigendk Wirkung. Eine sehr gute SBiebergabe fanden au6 Chor 4 und 5, der letztere mit dem herrlich» Sopransolo. Gross ausgebaut war auch Chor v, mit der sich anschließenden Toppclsuge zum Preist des Herrn, vom Verein mit stimmlicher Frische est' fungen. Innigste Verklärung atmete der Schlutz' chor:Selig sind die Toten." Tie Solisten, Frau R o s e W a l t e r (Berlin) und Herr Karl R t: J* f u 6 (Frankfurt a. M.), standen ganz auf der Höhe ilyrer Kunst. Frau Walter verfügt über einen wundervollen hohen, lyrischen Sopran, der dem herrlichen Solo ,Lhr habt nun Traurigkett in nachhaltigster Wirkung verhalf. Tie Vorzüge des echt musikalischen Vortrags hatten wir bei Herrn | Rehs im vergangenen Winter bereits m RegersEinsiedler" kennen gelernt; auch gestern bewies er aufs Neue seine musikalische Gestaltung»' traft und die Wärme seines herrlichen Baritons. Auch der durch Zivilmusiker und Dilettanten ver­stärkten Reichswehrkapelle muß die gebührende An­erkennung ausgesprochen werden, daß sie btt w gestellte Aufgabe im Ganzen sehr flut Ute. EinA Stellen, wie z. B. die schwierigen Holzblaiersteuen in den drei ersten Nummern, gelangen P* gar überraschend gut. Einige kleine Unftimmigfcitto tm Orchester waren wohl aus die Übergroße Warn« in der Kirche zurück-uführen. Tie Orgel (vett Gör lach) paßte sich allenthalben mtt an, uno , stellte in einigen Chören das musikalische Rucv

Nunmcln war man sich nahezu bain einta, daß! man auch jetzt »wch ten einet Nottag, ter Kneas- beschädigien unö »InntiTblicbenen gar »st sprcch.n müsse. Solange der Staat srine Fi->orge<teictz- gcbung noch nicht zu Ende gebracht Ive^müßtcn die Kommunen tatkräftig einfpringer. Doch die stüdtisckten Vorfckmite, die in Gies'-en drr Prüftlng der DerfiorgnngsansprückLf >iemD K*fr .ten, tonnten nur die schlimmste 9tet rertilxitm, ab:r auch die 'Jlenieitbeiiige selbst müfeiat bedeutend erhöht rocrW, wie dies in anderen Äädten fdrou geschehen sei Wie könne eine Krtegshnttrbl'.c^ mit sechs Kindern fpute von mtmotlirf' pO Mark (eben? Mancherlei Klagen wurden im -.n- ylncn vor--bracht: ftnttc tM l>eschäfä,e btc Poid- direkl ion Giesen zahl reiche Tamen n Stel'<n, btt für Kriegsb.-schädigte »erignei seien die morn» lidje ©eialyr murtte L«el<ud)tet. d« art der zu «ringen Unterstützung entitningr und chm oft zu Diebstahl geftihri habe. Herr Psann, da Vertreter der Lazare:ttniassen TeuNclstands, wd<ngte für Kriegsimraliden dieselben B<züge wie untecRcichs- trelntruppen und wics auf die kürzlich folgte er» V^iche Erhöhung M Gel-afts fttr Berhimtete der iyi um )W) van cuigt-M-nu um ven u... Michswchr hm: tne Ortichos.en des lwgebiing Kuar l920 in Kraft getretenen Veränderungen Gi-ßens überlasten den Kki^fchadytm md) briaffen. Writer gab der Redner einen kurzen einmal Holz zu Larifpreiten. Aui die itebt auf ft^^rblick über btc fc>nftigcn in neuerer Zeit Der­ber Tagesordnung [tebmben, aber m ojf tebattf I ^chjchj^^ren sieuergesetzlichen Bestimmungen, tzim-in gezogenen Zu staube in OHefjencr AjniTtten Hattenrod, 28. Jan. Die durch Herrn tonnen wir an dieser Stelle nicht etngrim. Tie VI t b a d> neranfta tete Haus ammlung zur ' rinbringlidte Auftarderung des Herrn Awse vorn ^>>es Ge.eukiierns sür bi- i n .tttuge

Eisenbahnbetri bsamt, den Rrlkgsttettyw'gten $u ergab den Betrag von 1376 Mark,

helfen durch recht zahlrindte Cmch'llung n geerg^ fireid Pniiterbfllh

iretm Berufszweigen, sand allgemeinen ÄnÄang, dir Eisenbahn habe die d^ppck.e Anzah vvn Bc- rr. S chl itz, 29. Jan. ^ic säLstgren angenommen, als Lk .norneidrrben fei Kreisltratzenmniters

Man möge den Befckwdigten Arlx-i: gern, dam. auferochentlich ^ver Beteiftgung von L lmauchten sie Line staatliche Unterstützung öftent- den aus dem ga"^ Sch.itzerland. auch santtnch liche inw prrtxi'e Betriebe müßten bann freieifern, | Vereine unserer Stadt gab n mit i.^m ^chnen ba§ sei patrivtisck-e Psticht. Ties war die weient- dem Verstorbenen bas letzte @vlcit. In Gröb­lichste und zum Sckstitsse immer mehr ii dn Vor- rede und zahlmchen Anslnativn wmb: teni bergnnti) tretende Anregung. Tanebn vtrsp^ich schmerz und ^er GrH' des Verlustts den «tab Stadtv Urstadt, sich bei i«er Stab.verwalwrg dafür und ^.and durch bas Trul)c Litbc des Sterftarbeit- einzu etzen, daß teure A^üge von Ütenei m.'lr erlitten Ausdruck gegeben Es nnrrb.m Kranze statt fänden. Er trat auch da'.ür ein, daß ttt Rclla i icdergel gt von R^g:^imgsrat Tr.

mierten zu einer besonderen Steuer b.ranew'gt'l I bad' im Namen der Rre^sbehörde, bon Vür^ würden, die den Kriegsopfenr »ugute tzmrnen. merster Dr^ Nrepoth narnenS unsev.'r S <^t. von WcilerAn wurde gefordert, daß die Nentt keiner Buchbruckereibesltzer Guntrum 'm Antrag des G - Steuerpslicht unterliegen, daß sie eine bchutrnda werltevereins, von Strax^mwart Jitb tur bf Erliöhung erfahren und daß von Stadtt. W ist Schlitzerlünder Straßenwärter, ferner vom Bund dvrgcbracht eine Zentralisierung brr Msmittel der Baubeamten, t«m Tech ikerverband, b-m dv'- und Spenden für btc Är egsvp'er {tattfiniy^ ii ten Turnverein intb Veteranen- und Militär- Tarüber I)tr.aud Hang an jeden cnzelnen verein.

Teutsck)en ein allgemeiner Appell durch, Votz ber | KrkiS Friedberg.

Nvt vvn heute stets dessen eingebenf zu sm, wie-1 Q Butzbach, 28 Jan. In der letzten Piel Tank icbcr einzelne den Opfern des Krieges Sitzung des Gemeinderats sprach man sich sckmldet. Jeder könne ba helfen lei stevn guten mit Stimmenmehrheit für btc Gründung einer Willen und bei milftülilmdem Herzen. Den Kriegs- Einwohnerwehr aus. Desch'.os en routbr, beschädigten und Kricgsl-interbliebenen rejfk ihr den Posten eines Leiters für die Lebens- Lebensunterhalt sür alle Zukunft gefiri)erl Verden, [mittel ft eile email auszuschr eiben, auch für Beranstaltnnaeu. auswärtige Bewerber.

Freitag. 7 Uhr, Stadttheater, Balliacht. | Hcssen-Nasfau.

Ti/e Uhr, Hotel Einhorn, Jugendgruppe d.Teutsch-1 Sildkrakld'chitbkt.

nationalen Volkspartei, Vaterländischer Aknd (u. ,, 4 «n oa cy cts:-

a. Scapa Flow von Goering). 8 Ah, Hotel [ . ^.r?n^nr *

Schütz, Poutischer Frauenverein und Alhemciner tnmalpolizei nahm heute trüb fror dem Gebäude beutfdjer Frauenverein, Ter Sozialismus nd feine I der Rerch>bank mehrere Pcrionen fest, btc Entwicklung. - 8 Uhr, Cafß Leib, USL, Tie S Uber münze n Verkäufer n höhne Preile Aftikanisierung Europas. Lichtspielhä^er wie boten als sie bie Reichobank zahlt. Das bei den atftent [ Silberschtebern Vorgefundene Silbcrgeld von er-

u * | heblicher Höhe wurde beschlagnahmt. Auch vor

** Amtliche Perfonaln^chrHten. der Gold- und Silberscheibeanstalt, die höherc D-r Bausekretär Friedrich Schlecnbeö'er m.s Preise für bas Silbergelb detahlt. fanden gleich- Heuchelht-im bei Gteßen imnede mit Wirkmg vom I falls Festnahmen vonwilden Aufkäufern statt. 1. Februar 1920 an Mtaisterialbaustkretd beim Einer alten Frau nahmem ^hteber vor der LandeSamt für Wetter- und Gewäserttob.' er-l Rei^ank 100 Siberm-TrkrNLte ab

nmmt. Ernannt wurden am 21. Jauuln 1920 l ihr da.ür 1000 M. in ,a"chen Fün.zigmarkschcmen

gefeftt

Tie Ausmahlung vvn Früchten der Selb st Versorger hat vorn heutigen Tage ab bis auf weiteres bei Roggen und Weizen zu 90 vom Hundert zu erfolgen. Bei Annahme eines Satzes von 3 Prozent für Verstaubung hat der Müller an den Selbstversorger außer der sich ergebenden Kleie wenigstens obzn teiern: Tür 24 Kilogramm Roggen oder Weizen 21,6 Ki Mmm Mehl, für 48 Kg. Roggen oder Weizen 43,2 Kg.

Mehl, für 72 Kg. Roggen oder Weizen 64,8 Kg.

Mehl, sür 96 Kg. Roggen oder Weiten 8b,4 Kg.

Mehl, für 120 Kg. Roggen oder Werzen 108,0 Kg.

Vtehl usw. für ie 12 Kg. Roggen ober Weizen 10,8 Kg. Mehl mehr. Gerste ist bis auf werteres wenigstens zu 85 Prozent auszumahlen Auf die Tnrchführung der Bo^chri.tcn der Belamitmach- ung ist sttengstens zu achten

$ er» H I u n g von Nährmitteln. Es so len ausge eb.n ncr en iür brot ctre leoerfor^ gungdbu.uujiigte Kinder bis zu 12 Oaoren (rjtd Karte) aus die Marten.60 u. 61 der Nährmittel- tarte B Nährmittel, für die übrige brotgetrcide- versorgungsbciechtigte Bevül.erung 'blaue Karte) auf die OJlarten 70 n 71 der Nährmittelk-rte C Nährmittel. Wer die auf ihn entastende *Bart zu beziclien wünscht (Act nud Menge wird noch bekanntgegeben), hat unter Vorlegung feiner Karte bei einem Kleinhändler seines Wohnortes bis zum 3. Februar 1920 eine Beitellung autzugebcn.

Zuckerverbrauchsregelung bei fianbgemcinben. Tie sür ixit .Mmtat Ja­nuar zustel-ende Zuckermenge gelangt tu Hohe von 750 Gramm auf den Kopf der.Bevölkerung zn Ausgabe Es können auf die Zuckermarftn 132, 133 unb 134 je 2-0 Gramm = 750 Gramm für den Monat Januar bezogen iverden. Mtt Ab­lauf des 15 Februar 1920 verlieren die Marken 132, 133 und 13t ihre Gültig kett.

Ter Oclmüller Fritz 2 übenberg in Großen-Buieck ist zum «chlagen der Oelfruchte für Selbstversorger du ch Entsckfeidung des Landes- ^äbi-unasamtes in Darmstadt vom 17. Januar

mWen. DaS Auf- und Ab^rkngen während i Wi M der Fahrt ist verboten. Zuwiderhandelnde werden Mb auch in Zukunft angezeigt werden. Wiederholt ist es vor- Milttardeckeu gekommen, dast gerade diese Personen falfche Zahl­marken benutzt und sich durch Abfpringen vom Wagen der Konttolle entzogen haben.

* Pakete, bie in s Ausland be- stimmt sind, müst'en vor der Aosendung dem Hauptsteueramt zur Prüfung wegen der Ausfuhr- erlaudi.is zugeführt werken. Die Zollstel.e ce; Hauptsteueramts ist indesen nicht in dcr Lage, bie Sendungen l>zw. deren Beglritpap ere so o t und Zug um Zug zu prüfen. Da sich auch bie Ausfuhr- ... . Bestimmungen fast täglich ändern, ist es nötig, datz

Kri^gsbeschLlngleii und ZiriegsrinteyIiebentM be-1 AuslaFchspakete b-w. die Begleitpapiere vor tritiaten ftaatlidjen, fiommunnlen uid privaten ^rcr Auflieferung bei den Postäm ern in Gießen Stellen Oberhessens zu einer Kvnstnen eftigelaben, zuerst zur Zollste.lc des Hauptst. ucramts vorge- auf deren Tagr.serdnung die Frage lanb, wie die I fahrt inib dort zollamt ist, geprüft und befd)n» Rot der Krie g s beschädigt enunb Kriegs-I nigt werden. Auslandsvalete sind daher vom Hinterbliebenen zu lindern und roejdeS. b« <3td i Februar ab zmiächst bei der Zollitelte d.-s hntgitabmc der einzelnen KörpeNäx.f äi sei. Nahezu Haupststeueramts vorzuzeigen und erst dann bn den vwi Stunden lang war ein talchcL Ltafeinander- Postämt^-rn aufzuliefern.

mallen von Lridenick)af en zu buDbalven, daß man ** Die W o ch e n k a r t o f f e l m a r k e n sckion starke Gegcnsätzlichb.i! in derchffasiuita der t_10 3 Wock-e werben beliefert beim

Sage unserer durch den Krieg s-o Konsum-Verein in sämtlichen Filialen. Die

-hätte an nehmen können. Arge Marken können bis einschließlich Montag den

su-ws ä>S?s»b.t.ärr.tr-,

heute eingelöst sei .istrasse Fälle von')ot und Miß- yom 1. bis 15. Februar 1920 statt: Samv-

ständen bei bim Behörden nntrben dchn ingeführt ^ag den 31. Januar, vormittags von 9 brs

®in habet entstehender Strri« mit Aof. xr. Ebel Uhr im Stadthaus, Zimmer Nr. 7.

zog sich reichlich in die Länge ♦♦ D i e neuen Gas - und Wasser-

Tanach aber fanden anbene Hem Worte, ^preise sind aus dem Anzeigenteile des heu-

uiü) SUMolx-ierrctär »wlb Frmi Krom.Tr Mannheim wir» L<rmrta-i in ch mn ÄJSwTiIttorShSrh b-n &>rttw nicht allein axt bk »«uianeelte l:«nfr«<x n,.n 12'nrü km=tün frlton IPrtdnrr. Irnücrn auch t»n dar drc

nich7 kreuch» b^rt bau-irau-n»rrin- ,ur B r ru 1 svrgai.ra wn drr h)ran? murS t^bei häuf ^n. ball bausftanrn a^znbaurm Es mu« imben.

essgssseÄSÄ ÄSS-iÄÄVuU.

fraulichen Leistungen nicht mit Geld entlohnt wer­den können, io steht doch ihre UnersetzlichUnt für das Wirtschaftsleben fest und begründet bcn An­spruch, der ebenso berechtigt ist, wie brr anderer artritenixn Fmuenkreise. Hausfrauen aller Stände und Kreise miif cn sich zu einer Hausfraurii- einhett zusammenschließen. Nur tunn kann diese als Berussorganisalion das nnrrben, was erstrebt wird: Ter Zusammenschluß nxter, viel frertartn* ter, zum Teil schwer ringenden-, überaus wichtiger $>.-tr§l4rri"e, denen ein givrch iges Wort Ü^rall da zu reden crmi^Iidjt werden muß, wo entidhi benbe Fragen gelöft loerben. wo an der (Wc'itnbnng unseres txiitid)cn Mrtschaftslebens gearbeitet wird.