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1865 in seiner Vaterstadt promoviert. Hier m Dreßen wur)e er 1873 außerordentlicher Professor uw) 1875 ordentlicher, nachdem er eine Berufung auf eine außeror^mtliche Professur in Breslau abgelehnt hatte; doch erhielt er erst 1888 das da­mals einzrge etatmäßige mathematiiche Drin» nariat, als dreies durch Boltzers Tod frei gewvr- Den war. Nach einer fast einundvierzigjährigen erfolgreichen Lehrtätigkeit, die ihm die dankbare Verehrung und Anhänglichkeit einer sehr großen Zahl von Schülern erworben hat, ließ er sich im Frühjahre 1911 in den Ruhestand versetzen, aber nicht, um auszuruhen, sondern um für ausgedehn­tere wissenichaft.iche Arbeiten mehr Muße zu ge­winnen, als ihm sein Amt übrig ließ. Dieses Vorhaben hat er ausgeführt und ist auch jetzt noch unermüdlich bei der Arbeit. Seine nnstenschaft- lichen Leistungen siitd bei seinem siebzigsten Ge­burtstage 1913 und bei seinem Doktorjubiläum 1915 gewürdigt worden, es genüge daher hier, ru erwähnen, daß er auf dem Gebiete der Unter» iuchungen über die Grundlageii der Geometrie geradezu bahnbreclrend gewirkt hat. Seine 1882 herausgegebenenVorlesungen über neuere Geo­metrie", die 1912 mit Zusätzen versehen in neuer Auslage erschienen sind, fanden »war längere Zeit nur bei Kennern die Beachtung, die sie verdienten, stehen aber jetzt bei allen Mathematikern hoch in Ehren, weil darin die Axiome der Geometrie in geradezu vorbildliche! Weise einer tief ein­dringenden Prüfung unterworfen werden, wie sie in dieser Art vorher noch nicht durchgeführt worden war. Auch darauf sei noch hingewiesen, daß er später seinen Scharfsinn ebenso den Grundlagen der Analysis hat-u ntte kommen las en uiid diese in demselben Geiste behandelt hat. Bei der jetzigen Jubelfeier jedoch, die so recht eine Gießener ist, aebührt es sich, besonders seiner Tätigkeit an un­serer Universität zu gedenken. Seine langjährige vielseitige Lehrtätigkeit ist schon erwähnt, sie er­schöpft aber bei weitem nicht, was er für die Lulwviciana gewesen ist. Daneben hat er volle achtzehn Jahre den Vorsitz in der wissenschaft­lichen Prüfungskommission geführt und sich in dieser Eigenschaft bei den Kandidaten, denen allen er ein väterlicher Berater wqr, ein dankbares Andenken erworben. Daß er 1886 das Dekanat der philosophischen Fakultät bekleidet hat und dann wieder 1888 ein Vierteljahr lang vertretungsweise, daß er 189391 als Rektor der Universität vor­gestanden hat, das (inb nur gewisse Höhepunkte, wo sein Wirken für die Universität auch nach außen hin hervortrat. Im Kreise seiner Kollegen aber, auch derer, die nicht mehr das Glück hatten, mit chm zusammen zu wirken, ist er allgemein bekannt und geschätzt als der, der jederzeit unermüdlich seine Arbeitskraft, seine Geschäftsgewandtheit und seine Erfahrung in den Dienst der Universität ge­stellt hat. Sein eigenstes Gebiet waren die Satz­gen, beten Zahl an einer Universität wie Gießen, die noch ein gut Teil Selbstverwaltung in die neue Zeit gerettet hat. größer ist als anderswo. Solange er der philosophischen Fakultät und dem Senate angehört hat, sind wohl keine ©afoimgen in Kraft getreten, deren Ausarbeitung nicht im wesentlichen chm zu verdanken war. Mögen dem allgemein verehrten Jubilar die Arbeitsfreudigkeit und die Arbeitsfähigkeit, die chn bis ins Hobe Alter ge­gleitet haben, auch in Zukunft erhalten bleiben!

vermischte».

t * Ein Wettbewerb zur Er-

werbslosenfrage (20000 Mark Preise). Unter Förderung des Reichsarbeitsmini- steriums schreibt derGetreue Eckard einen Wettbewerb aus, der den Zweck hat, geeignete

Vorschläge zur Produktivgestaltung der Er­werbslosenfürsorge in Deutschland zu erhalten und so diese wichtige soziale Frage einer Lö­sung zuführen zu helfen. An Preisen find ins­gesamt 20000 Mk. ausgesetzt, und zwar: erster Preis 10000 Mk., zweiter Preis 5000 Mk., dritter Preis 3000 Mk., vierter Preis 1000 Mark, fünfter Preis 1000 Mk. Die näheren Bestimmungen und Drucksachen für das Aus­schreiben, an denen sich jedermann beteiligen kann, sind auf Wunsch kostenlos von der .Hauptschriftleitung desGetreuen Eckart", Berlin-Treptow, Karpfenteichstr. 15, zu erhal­ten. Irgendwelche Bedingungen, wie Bezug der Zeitschrift usw., sind an die 'Bedingung am Wettbewerb nicht geknüpft.

Handel.

Berlin, 37. Nov. Börsen st immungs-- bild. Die Börse war anfangs schwacher. Das An­gebot drückte hauptsächlich auf cbemiftfe Berte, Elektrowerte und auch einige Papiere des Montan­marktes waren niedriger, vor allem Phönix wegen der Dementierung dos Gerüchtes von der Fusion Phönix mit Harpener Bergbau. Das Geschäft be­wegte sich in mäßigen Grenzen. Die Realisierungen zum Wochenschluß und. die Rücksicht auf das Schwanken und die Abschwächungsneignng der De­visenkurse bestimmten das Gepräge des heutigen Verkehrs. Im Verlaufe trat unvermittelt ein starker Kau'andrang hervor in Buderus, der mit den Juteressenkämpfen zwischen den Firmen Stumm und Röchling mit dem Ziele der Erlan­gung der Majorität für die bevor steh nde General­versammlung erklärt wurde. Buderus schnellten um 60 Proz. in die Höhe und stiegen bann noch etwas darüber hinaus. Auch für oberschlesischc Werte machte sich Kauflust geltend, angeblich auf französische Erwerbungen. Diese Bewegungen übten aber nur einen geringfügigen Einfluß auf die allgemeine Haltung aus. Das Geschäft blreb ziemlich still und die Kurse besserten sich nur un­bedeutend. Auch Schiisahrtsaktien waren vor­wiegend abgefchwächt, Hansa bog'gcit etivaS höher. Auslanbswerte und Kolonialpapierr waren un­regelmäßig und meist nach fcbtoädxrent Beginn fester. Am Dankenmartt zeichneten sich Kommerz» und vPrivatbankaktien durch Festigkeit auS. Am Anlagemarkte waren die Aenderungen im allge­meinen belanglos, nur 3proz. Deutsche Reichs­anleihe büßten weiter 3 Proz. ein.

Frankfurt a M., 37. Nov. Börsen-- stimmungsbild. Das Geschäft am Börsen­wochenschluß war ruhiger gerooroen, die Haltung ungleichmäßig, wofür rn der Hauptsache die er­neute Schwächung des Devisenmarktes maßgebend gewesen fein dürfte. Valutawerte schränkend. Auf dem Montanmarkte ergaben sich ebenfalls mannig­fache Schwankungen. Buderus plus 30 Proz. Von Elektrowerten neigten Schuckert nach unten. Elek­tron Griesheim gaben 15 Proz. nach. Tuimler Motoren gebessert. Adler Kleyer gaben nach. Im weiteren Verlaus blieb die Tendenz gut behauptet: der Verkehr lieft merklich nach Buderus 905. Privatdiskont 3/® Pn^ent.

Frankfurt a. M., 27. Nov. Nach einer Bekamt tmackftmg des Börsenvvrstandes b eibt die Wertpapierbörse vorläufig am lv 8., 15. und 24. Dezember geschlossen. Die Devisen werden am 1, 8. und 15. Dezember wie üblich notiert. In'

Lloyd George und Leygues.

70,30

Kurs Kurs Kurs

416,

455,50

M)«xl

bäude weder konfisziert, noch nationalisiert vn-

U73

n,

7,80

277.

862,

84,60

15,32

206,

195,50

206,- 195,50

555,

2,46

23,75

1,45

27.11.

9,35

.^Hs liebe Eichung!

325,- 719,-

587,- 456,- 325,- 277,50

Brüssel-Antwerpen . Christiania......

Kopenhagen Stockholm Helsingfors Italien London ..... New - Bork Paris Schweiz Spanien Wien (altes) Deutsch-Oesterr. . . . Prag......

Budapest ......

Bulgarien......

Konstantinopel. . . .

23,97

85,65

15,48

21.03

8>85

15,22

7,65 731,-

410,

571,

221,

202,

Hühneraugen

Hornhaul.JdMelen uWu»

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Stq

2\22

84,40

15,78

280,-

860, -

335,50

Datum: 5 ®/e Deut Kriegsanl. 4e/e Deut. Reichsanl. 3% Deut Rexhsanl. 4e/e Preuß Konsuls Darmstädter Bank. Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Dank . . Nationalbank f. D. . Mitleid. Lreditbank. H.-Amerik. Pakets. . 'Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk .

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Die deutschen Gräper in Frankreich.

Paris, 26. Nov. (WTB.) Die französische Regierung hat der Kammer einen Gesetzentwurf

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5.

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26.1L

9,07

4,72

10,75

Marknotierungen.

Datum:

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M Kukirol ti.3- h Apotheken u. Drohnen erbäffii

Drogerie Nell, BahnhohtraAe 5L

Börsenkurse.

Frankfurt Berlin

ClienL^ Schluß- Schluß- Schlutz-

Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien

Bonbon. . . aris . . .

New-Pork

342,50

322,-

750,-

27.11.

77,50

26.1t.

77,50

fiarpenet Bergbau . Oberfchl. Grsenb.- B. . Oberschles. Lisenind. . Phönir-Bergb.Akt. . Bad. Anllin- u. Soda Höchster Farbwerks. Elektr. A. E. G. . . . Schuckert- Werks . . Felten- Guilleaums . Daimler Bud.- Eisenw.- Akt. . Adlerwerke "/oHest ötaatsanl. .

Electron Griesheim .

26.11.

77,50 67,- 72,- 66,-

180,- 327,50 248,- 223,- 201,- 178,- 204,- 194,50 535,- 410,- 425,- 585,- 342,- - 315,- 746,- 588,- 454,50 327,50 279, - 476,- 280,50 830,- 331,-

69,- 429,-

KürS 27.11.

77,50 67,-

72.5Y 63,25

180,- 3'26,50 248,- 224,- 205, - (77,- 204,- 194,- 545,- 418,- 417,50 672, 345,- 321,- 718,- 580,50 451,- 322,- 275,- 475,- 277,75

70,17 70,30 69,18 69,32

424,55 425,10 421.55 422,45 1101,35 110 ',63 1078,901081,15 , 619,05 920,95 904,05 905,95

ten. Die ausländischen Kapitalisten werden id Recht haben, Arbeiter und Angestellte in ibw Unternehmen äu beschäftigen unter Beobachüws le Vorschriften, Die die Arbeit regeln.

Volksabstimmung am 5. Dezember zu schaffen. % Leiden Ministerpräsidenten haben ferner auch di Möglichen ins Aioge gefaßt, ihre diplomatischo Vertreter zurückzuberufen, aber der enalische Mi, nisterpräsident sei auch gegen einen solchen Sch-ic gettxfen.

Die Sowjetregirrung und die lULSlänvischo Kapitalisten!

Paris, 27. Nov. (WTB.) Ein Funkspcuj aus Moskau teilt mit, daß der Rat titi Volkskommissare einen Erlaß öeröffenk lichte, in dem die Gruirdzüge fcftgeltot sind, ur.tc denen die Sowjetregiermrg geneigt ist. auslLru

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den Tagen des BörsenschkusseS ist feder Handel at Nölen imo Wertpapieren untersagt.

Frankfurt a. TI., 29. Nov.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Bries Geld Bries

Datum: 26 Nov. 27. Nov.

Paris, 27. Nov (WTB.) DasJournal berichtet, daß bei der gestrigen Unterredung zwisch | Lloyd George und Leygues die Bolk-akD I stimmnng in Oberschlcsien, die Grenzen von'l i tzien und andere weniger bebeutenbe Fragen bi| j Orientpolitik jur Sprache gekommen sind. NoiV I demPetit Pamien" sei auch die Frage der W ie« dergutmachung angeschnitten und ei»8 vollständige Einigung erzielt worden. Hebet dr 1 Gang der Verlrand.'ungen bezüglich der Wiedergut L machrmg hat Lloyd GeorP- feine alte Ausfassmil vertreten: Prüfung uiib Berechnung der Werte un I Festsetzung der Schuld. Nach demselben Blatte I sodann ein englisch-französisches Bündl nis inS Auge gefaßt worden, doch habe man auf einen Meinungsaustausch beschränkt, bet an] Nachmittag fortgesetzt neiden soll. Nach dv?! Exoelsior" yabc Leye-ues in der gr iechische, Angelegenheit vorgeschlagen, daß eine gemeinsam englisck^französischc No:e gegen die Rückkehr Köm, Konstantin veröffentlicht tuerben solle. Aber Ltoy Georae habe demgegenüber hervorgehoben, nn ioi I chet Schritt werde ran dazu beitragen, für Kbni,... Konstantm eine überwältigende Mehrheit bet bei

bdil Tio ffuf (?rui jf'tm&erid i ,14. Set-ten Lfcrtrtfm 13il He soll

Urföfltn! ! Ltiffi'l ikrin bff nBHbtjii in.

unterbreitet, trm das Gesetz vom 89. Dezember bett, die Gräber aller Soldaten des Seu Heeres und der Marine der ftanzöstlchen und olli ierten Heere, die während des Krieges F'.storbx sind, auch aufdiedeutsckenGräberm Frank reich anjuwmben. Dieser Gesetzentwurf ist nach t>- Bestimmungen des Artikels 225 des Friedensoet träges ausgearbeitet, der der ftanzöstschen Regie Tintg die Verpflichtung auferlegt, die deuts^e Gräber zu respektieren und zu unterhalten. Di bereits vorhandenen deutschen Gräber sollen y halten bleiben; die Einzelgräber sollen jufammtn

dischen Kapitalisten das Recht zu e» teilen, die natürlichen Schätze Rußlands au» beuten zu lassen. Nach dem neuen Gesetz si« ausländische Kapitalisten ermächtigt, die natu» 890,- ; lieben Schätze auszubeuten und erhalten das Recht 334,50 j einen Teil der Produktion aus^ukühren. Die Nv 69,- | gierung verspricht den Kapitalisten, daß die a chreu Unternehmen angelegten Güter und <6t>

Amsterdam- Rottrrd. 2146,35 2149,65 2095,40 2089,60 ---- 452.- 453,- 44^,50 416,45 939,05 940 95 921,55 923,45

93V*5 940,95 921,50 923,46

1343,65 1346,35 1316,15 1 318,85 ,' 145 85 146J5 141,85 1:2,15 werden.

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Gelfenkirch^Bergw. . 424,50

Bekanntmachung.

Betrifft: Reichszuschuß zur Beschaffung von Haus« brand für Minderbemittelte.

Haushaltungen, die zur Zeit ein jährliches <Be. iomteinkommen von weniger als 5000 MK. haben, Können aus dem Reichszujchutz zur Beschaffung von Hausbrand für Minderbemittelte bedacht werden.

Meldungen werden unter Vorlage von Rech» nungen oder Bescheinigungen über ftattgehabten Kohlenbezug auf dem Stadthause, Zimmer Nr. 8, bis zum 15. Dezember 1920 entgegengenommen.

Gießen, den 24. November 1920. 126188

Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Seid.

Milchbeliefernug.

Wegen ungenügender Mi.'chzuftchr können die Milchempfänger, deren Milchmarken auf Liter lauten, nur Dienstag den 30. November und Freitag den 3. Dezember 19 20 be­liefert werden. 12644B

Gießen, den 29. November 1920.

Ter Oberbürgermejßer «LeberSmittelamt).

Whlin,

Verlobungsbriefe

da

zurück,

7

Achtung! Achtung! Hur kurze Zelt!

Großer, billiger gchuhverkauf für GieBen u. Umgegend im kleinen Saale deS Hotels Schwab.

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Dienstag, 30. November bis einschl. Samstag, 4. Tezbr. i Zum Berkaus grlanaen sämtliche Schuh- waren von Nr. 17 bis 40» auch warme und HaoSschube.

ES versövme keiner diese aknttigc Gcleaeubeit. Jeder Weg lohnt sich. Auch werden Hu,träge von Fabriken angenommen. Ol'.Nk.O

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde ein* getragen:

1. am 19. November 1920 bezüglich der Firma Schmidt & Thiele, Oberhesfische Maschinen-Ketten- unb Kupferwerke Gießen: Ter bisherige Gesell­schafter Kaufmann Heinrich Thiele von Wetzlar ift vom 16. November 1920 aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden und diese hier­durch aufgelöst. Tas Geschäft wird unter der Firma Theodor Schmidt, Maschinen-Ketten- uni) Kupfer-Industrie Gießen durch den bisherigen Ge^ >ellschafter Ingenieur Theodor Schmidt von Gie­ßen fortgeführt;

2. am 22 November 1920 bezüglich der Firma Goldenberg & Marcus zu Gießen: Tie bisheri­gen Gesellschafter Moritz Strauß und Martin Strauß, be^de in Gießen, scheiden zum 1. Januar 1921 aus der offnen Handelsgesellschaft aus und dieie wird hierdurch aufgelöst. Tas Geschäft wird unter der feiterigen Firma durch den seitherigen Gesellschafter Louis Marcus unter llebernayme der in dem Betriebe des Geschäfts begründeten Forderungen und Verbindiichkeiten fortgeführt; 1

3. am 23 November 1920 bezüglich der Firma I. Pirr & Eo. in Gwßen-Linden: Julius Wal­ler ist durch Tod aus der offenen Handelsgesell­schaft aus geschieden und an seine Stelle ist dessen Witwe Anna Elisabethe geb. Pirr in die Gesell­schaft eingetreten;

4. am 24. November 1920 die Firma Gärt- ner & Weber, Gießen. Gesellschafter sind Robert Gärtner und Heinrich Weber, beide Schneider­meister zu Gießen. Angegebener Geschästszweig - Herrenkleidersabrik;

5. am 25. November 1920 die Firma Adolf Montag, Srezial-Tape en- und Farbenhaus, Gie ßen. Inhaber ist Adolf Montag, Kaufmann in Gießen. Der Ehefrau Rosa Montag geb. Flötke ist Prokura erteilt. 12642B

Gießen, den 26. November 1920.

Hejsijcheä Amtsgericht, -

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