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Vorsitzenden Herrn Friseur Paul Müller,

Gewerbehaus, Kirchstr.

hr. Eintritts^. 2 M. OeKr^Em

Gießen, im Oktober 1920

Achtung!

Ächtung!

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Meine Verlobung mit Fräu­lein Gertrud Mueller beehre ich mich anzuzeigen.

Provinzialrat

Bruno Wols

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Kassenöffn. V-4 Uhr. Eintritts??. 2 M.

fleflen Abgabe v. Futter­mitteln u. Stroh au über­nehmen gesucht. SrfmftL Ang. u. 0l.W6a.d.G.Anz.

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Die Verlobung ihrer Tochter Gertrud mit Herrn Bruno Wolf zeigen an

Kommerzienrat Gustav A. Mueller u. Frau Julie geb. Schanzleh

,s-r neuesten Entdeckungen im Gebiet der überstnn» , Men Leelensorichunn. Hell selten, Hellstiblen, Hell- 1 i?^n! Sterblichkeit ober Unsterblichkeit? Ferner: I wr Einfluß der Gedankenkraft auf Getst, Seele und ^ib. Die Macht ber ftonaentrattott.

m . Darauf Experimente!

Gedankenüberiragungen (obite Berührung!)

Gernhardt'scher gither- und Mandolinen - Thor (T. D.). Sonntag den 31. Oktober, nachmittags

4 11 br, im Katholischen Vereinsdaus

K o nz ert sÄg-ndkm Tanz Eintrittskarten im Vorverkauf bei dem

Lttrche und Schule.

)( Orten berg, 25. CTt G-e'.em foitb in unfencr wn ben diesjährigeit Kwlsi.nmn den fest­lich geschmückter Kirche bau Erntedankfest statt. Die Sdndfin er sänget zur Bc si,ö eru,-g v-s Gsttsdiimses en eu nurör.tmmtgcn (Sljotül Die betrug 222 Mk, außerdem gingen

eine Meitge Natuvrlgalro für die L-chuxstern- pjetium mit) das Elisatail^nstift in Tarrn f'.drt ein, j. I. ivavm Datura (gaben auch aus anderen Ge­meinden gestiftet

va. Atzbach (Nr. Wetzlar), 28. Oki. -Haupt- lchrer Fr. Köster, rueidxr am 1. August aut km 50jäbriges Tie-ist,ubiläum zurücko ickte, tritt am 1. N?v mter in tat Ruhe st and Nach einer Winsamkrit van 15 Fahren in Nietarstrnp wurde er zum 1. Lehrer an der tyie'igen zwriklai- jtgen Schule und bri Untivcmdliing der Schule in eine drriklasstge zum frauvtlehoer critannt.

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geth>6cner, gebrannter Ton, welcher Sie Ggenschast besitzt, soviel wie möttfitb Feuchtigkeit. die ihm durchs Brennen gewaltsam enljagt worden ist, wie­der einzu^ehen. wodurch er die Bildung txm Wm'sertroichm ans den Pflanzen verhindert, folglich auch berat Gefrieren.

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R<gtmE Ufa m M 'bi die 3itwm*l l'andstitt ns Fnedhl it im SeW en Aogescn w üfafai'jmtu der SBetfcM«

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CatifcwirtfcbofL

©oll man Pferde vor oder nachdem Jittern tränken? Zur Losung dieser Frage tnö schm vor längerer Zeit von tierärztlicher Sette u4 interefimrbe Derfucke angestellt worden. Ettt iit vier Litent Hafer gefüttertes und unmittelbar <i <mf getränktes Pferd narrte getötet, und es fand im Magen nur ein Liler frafer im Wasser ftlimmenb, tar Rest in den Dannen. Ein anderes ifab itnirta z ierst getränfi und dann mit demselben uanmm gefüttert. De- ber Töttrng zeigte sich das pnie Quantum im Magen, und zwar schon im !erbauuitgspro-''ß. In anderen Fallen zeigte «sich, ch stets beträcbtfidjeoe Mengen unverdauten Losers entleert wurden, wenn unmittelbar nach dem tittem getränkt wird. Daher empfiehlt sich das [rinten vor dem Füttern, ttnb ferner die Pferde üch der Arbrit zuerst etivas rufen zu lassen, ihnen «im etwas freu, bann Getränk und bann erst die jtrierrution zu geben.

Schutz gegen Reif brauchen die Garten- rnridyc teiontars in ber jeinren Zeit, da gerate r Spätherbst auf Reif wegen des Niederschlags m Wassergehalt gro^hnlich die schönsten Tage fol- fir, an welchen man sich noch lang: an der Frstche i-ffa Garten--xwächse erfreuen kann, gesetzt, daß ert sie durch Sckxttz gegen den Neif vor schetellem tbfkrb n bewahrt. Ein gutes Mittel dafür ist klar-

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Will J M bi? w\\ :.ran?öjntII *4^ oe(wrPj(iJ| L11 Wt tl Äliifim <M

Äitz bi3 dr tourten «llM n Schützt p irtb rröleus.mEk, bmlichkki! bt, lda sollt« aber äebfan ber bt» .16-2 Ml| ?t a^iefatbt si, le. um ibr i Sanbfofi $ti lifaM-mb "lröe. ^ic Bei fWÄtmeiifr oth'! (futba n den lvarfat, im or^en, imtbrn« sein ZchisszM ra 60 Jahi-en s i haken. Ti« M bamaü em br in seiner eäi a des FnLmN

Vc anfJuTt a. M., 28. Oft Zwr -zn Zsenburg unö Frankfurt a. M., in ber ibe oes Lberforsthauies, verunglückte , -n A u t o m o b i l schwer. Die vier Insas-

7 erlitten teils lebensgefährliche Verleb -ngen, Soch hofft man, sie am Leben zu er­sten Don Augenzeugen wirü der Unfall auf lagert der Steuerung zurückgesührt.

X sf ul da, 28. Ctt. Der Kreistag bes Ätoetf« «rtlb baschotz w^gen ber Wiederbesetzung des '-2tbig*n Landratsamtes auf die Ausübung . 7f.' Vorschlagsrechts zu verzichten und die Re -Mng zu bitten, den jetzigm kommissarischen '-rtfjrat Dr. Wiech-ns. ber bisher in franau als i »htsanwalt tätig und in ber Stadtverordneten-- L rammlung Führer tat Zentrumsfrattiou war, k-lniLtig zum Land rat des Kretses Gersfeld zu

I itmtaL

X franau, 28. Ott. In den Aus st and Leiteten waren geschossen bic Beamten und littet der von tat Ka^gruntatsenlahn-Attten- r-rdlfdiaft betrv-bmen K.einbahn stahl-Alzenau- :iyj.Hriptan. 3ie tortarten Etttlohnung nach der j -chztaiolkmngsotdnung und tarn Renhslvhn- rCif Nach kurzer Tauer des Ausstandes sind die .»chnungen bewilligt worden. Der Ausstand ist l.obigt.

X Marburg, 27. Ott. In der gestrigen sladtverordnetensitzung gab Ober- | s^wmei ree Tro^e inen Bericht üjbedi/ie f inan

<[ le Lage der Stadt, aus dem heroorgtitg, i ;p Marburg, was die Schulden antalange. mit ^L Mk auf den Kopf irr NwölVentng an fieben* f Stelle von den hessischen Städten stehe Am l April 1921 würden die Schulden nach den rutften Anforderungen runb 17 Mill. Mk ta- ia-cn, tauen jedoch Aktiven in frohe von beinahe r Mill Mk grgenüberfläntan. In der Anssptache Ti tle darauf hingewieen. datz man Bilanzen nicht Kifö Erhöhung ta; W r es der Qkbiiuta »erb fiere, [jrtut die Verzinsung damit nicht glichen Schritt

hrinbtsstn.

cnschmnk. Ost. Der?"' [f wie vor fij1'-?5 em Sanbnnri.

i Oien an?u^ it sind, nun $ Eine nw»5 en angeluck Z * als Arö-H W

Ab morgen bis einschl. Montag: Der große Messter-

Monumentai-Sensalions-Film in 6 Akten nach dem bekannten Roman von Karl Figdor

DisTäraalel

Tarnen, Spiel nnv Dporr.

- Fußball. Tas einige tga tret tert um bee ive srveursche Meisten saft Cjntmt nadnhen Sonntag, nachmittags 3 Uhr, aut tarn B. l- *$ Sp^ttpla tz Trieb zum Ausrrag uno zwar empfängt der Platzinlxrtar B. f.'B. die ^igaelf des Turn» und Sptortverein von 1 bbv Marburg. Tu 'JJiarburger Turnsp-rCer smo nn Streife als ernt gute fnnuxitbilde Mannichttr bekannt, die übet ein tvobl ictalegtes ftvmbma*' tionsspvel verfügen. Die Stärke der Mamiichast liegt in der Stürmerreihe, in der vor allem Xvever und SVmnad glänzeii. B. l B bat für tau va> letzten Spieler ilikugenfeöxr feinen alten Stumpen Willi K'olb in die '-Merteüngung gestellt und tritt sonst in kompletter Aufstellung ani. Ta dicieo Tun zw.i gteidxDertige Mannsda le i cegr1. über stehen, dürfte ein i'djouer Sport geboten inertan.

Futzball. Der Bereüi für Bewegung«- spiele hat anläßlich des lrtztcn Spiels gegen F. L. 05 den Gauschiedsrichler-Ausschuß ersucht, in Zu­kunft die Leitung der Ligaspiele auswärtigen Schiedsrichtetn zu übertragen. Wir bestätigen tarn Verein auf Wunsch, daß das ..Emgesandr^ in unserer Dlensttlgs-fkurnmer nicht von ihm aus ging. Die Redaktion.

ra We tzlar , 28. Ott Die Mkisve oval tuns hat schon vor tarn MYiegc baraui bingervirft, Spielplätze zu schassen, namentlich durch die ?lusnx.'isung geeigneter Grundstücke bei tat Gelegen­heit Don Zufamnienlegungcn. Eine Schwierigkeit liegt darin, daß tae Sportvläta in der Nähr der Tvrfer gewünscht ineu'e.t, datz aber g.rata das naheliegende Land für Gernüseanbauzwcctt ufro. das begehrteste ist. In der Ctantnnta ströoftan konnte bisher diese Frage miss beite gclölt wen­den, der Spielplatz l egt herrlich gelegen unmittel­bar am Dorf, zwischen Gleibergec- und JTinjenr bacher Strohe

vermischtes.

* Der Luxus der Le ben ver teidiA- ung. Ein thüringischer Fabrikbesitzer schreibt der in Erfurt erscheinendenWitte tautjdjen Zcrung": Die Bewachung unserer ausgedehnten Fabrik- grundstücke haben nur einet Anzahl Nachtwächter übertragen, die wir, nachdem dao Waffenverbot er­lassen worden ist, mit Polizeiknüppeln aus rüsten möchten. Wir haben uns an eine entsprechende Lie­ferfirma gewandt, die uns zu diesem Zwecke ihre Leb nsveneidiger" (Poliz- i: iümel' anbiröet. 9Brr bestellen danach und e> halten tarauf die Niiitnlurig, daß diese LetanSveit--id.get auf Grund der neuesten Entscheidung des Reich, sinanzamles mit unter die löprozentige Luru^steuer fa len, was bei der Abgabe tas Angebots nicht berück ichtigl war. Wir möchten diese Entscheidung des Neidtt-fina-zamtes als ein besonderes Zeichen der Zeit ansprechen, m der auch unsere Remeimng die LebensverteidigmiS in Deutsch and als Luxus ansicht.

* Ein vorgeschichtliches Urnen* sesd ist, wie infressenland" berichtet wird, an ber uralten Straße am Fuße des Ring- und tas Treienberges bei Unterto i Senborn, bre nach Thü- tiiigrm hiiwingefülrt, auige int:en wor en. Zu- gbnch wurden die Reste ctier Siebung tat Chatten aus der Zeit um 100 n. Cht. entdeckt. Es sind bis jetzt 10 mehr oder minder gut erhaltene altgermanische Btandgräbet mit reichhaltigen Knochenresten frei gelegt, aus tarnen Bronzefibeln und drei Pfostenlöcher als Uebemfte eines ger- manifd>en frauses geborgen wurden

frvfietrS ebemafige Kwneraden tas Ängettagren ein klares Bild über die Sorgäng? an jenem Tage Es geht daraus bertxx. daß frarz tatlädilid) in Nvrwehr sich befimtan hat, daß bie Beine Gruppe sehr gtfäbrtat war. Gawron hat tamerft, daß auf die Rufe des Bauern aus der Scheune 1015 Mann mit Heugabeln und Gernedo-m gekommen und auf sie eingedrungen feint, früllenrremer hat aletdx Bi-obach ungen gcnrach Der Staatsanwalt hält bas Verfahren vor tarn .Ntoieg^'S richt in Bad- ytautarnt als austerortamlich betanViicb. Dort habe man keinen Zeugen wmommeit, sich aut tne Pro totoUc verlassen freute Jet die Sache anders giivortan, mandxed zur spixicte gekommen, was man in Bad-Mau heim nicht erörtert Ixibe. Er b.xnrtrttgc, Notwehr anjuertenuei und das Nickst- schuldig anszuspred^en. Ter Bertechtger Rechts- anivalt Tr. Nußbaum roarr die Fruge aus, wie es möglich g»?wesen sei, in Ba^liautaim ein der­artiges Urteil zu fällen. Das ftneg5geridu hata es nicht einmal für erforderlich eca.t*dt, <kugen zu laden und zu vernehmen. Teii deutschen Sol­daten lwta man nicht geglaubt, ihre Bekundungen als MärckMn taz ichret, ben li.auischs i Bauern dagegen l>abe man Glauben gefdr dt ober v nen erljiölA.* Glaubwürdigkeit zugespivcken. So etiixas fei auch nur in Teuttchland möglich. Er taantrngt B.nreinung der Schuldfragen. Dem gemäß lau­tete der Wahigpruch des Schwurgerichts. Es er­folgte Fveispreck>ung.

F r a n k f u r t a. M., 27. Ott. Das Schwur geriet sprach heute das Urteil in tarn Prozeß gegen die aus 14 Personen tastehende Falsch­münzerbande, die Frankfurt und Umgebung mit falschen Fünlzigmark ch.inen ütarfdmxmmt l at. Ter frauptangeklagte, ber Geschäftsführer Franz Streber ans Zwingenberg, wurde zu 3 Jahren sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Die übrigen An­geklagten erhielten Gefängnisstrafen von 15 Mo­naten bis zu zwei Jahren. Ein Angeklagter wurde freigesprochen.

Rosto ck, 28. Ott. (Wolff.) Nach dnMeck­lenburgischen Warte" verurteilte das Schöffen­gericht R i b n i tz den früheren Sattlerlehrling und »etzigen Arbeitslosen Schmidt aus Dammgarten zu 6 Wochen Gefängnis, weil er in der bekannton Verfammlung der Deutschnotionalen Vvikspartei am 27. Mai in Ribnitz nach tarn Redner Reick>s- tagdabgeorbneten v. Gräfe- Goltab mit Gläsern uiü) Flaschen geworfen und ilM nicht unerheblich verletzt hat. Schmidt ist 18 Jahre alt, wegen Diebstahl vorbestraft und nach feinen Angaben MitglnD der USP.

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Gießen, 28. Oktober 1920.

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Gerichtzsaal.

X. franau, 27. Ott. Tas Sdymrrgmdti batte stch infolge der Aufhebung der Kriegsgerichte mit ein.m Fall zu tafchäfngen, der in seiner Art als neu zu bcicadjicii war. Ter Schlosser frerl^ert frarz aus Fulda, 21 Jahre alt, war seit 1915 Soldat gewesen und <rm 16. Juli ds. Js. omn Kriegsgericht der ehemaligen 21. Division in 33ata Nauheim roegm. gefährlicher Kor per Ver­letzung mit Todeserfvlg in Ta einhcit mit redutatnorigem Waffeng7brauch zu 1 Jahr Gefäng­nis umrrletll wo-rtan. Gegen das Urteil hatten der Gerichtstarr und der Verurteilte B ruficng ringe» logt. Da irit tarn 1. Oktober ds. Js die Militär- gerichtsbarreil ausgehoben ist, kam die Berufung nunmehr twr das Schwurgericht. Aus den Fest­stellungen ist zu entnehmen:

Im Sommer 1919 gehörte frertart frarz als Gefreiter zu tarn in Litauen lu-g-nben Infanterie- Regiment Nr. 71, Grupta Bülow. Am Abend des 29. Juni 1919 hatten frarz und vier seiner Kameraden beschlossen, non ihrer Ortsunterkunst Nawavadi aus eine Fahrt über Latch zu machen, um Lebensmittel zu besorgen. Erlaubnis zu düser Fahrt, dte mit einem Diensip erd aus geführt wurde, hatten sie nid)t. frarz und drei Der Mit- fahrcuden waren bewaffnet. Nachdem sie auf einem GelM einige Eier, Milch usto. gegen BezahlMtg erlKtlben hatten, fuhren sie nxitcr und kamen in die Nähe von Strojniti zu dem fröre des Bauern .stasinrir Kurlandssaite. Dieser trat tarn fr er an- ko m weit des Wagens aus rinem Gevüsch, das seinem Gehvst gegenütarlag. frarz fragte ihn, ob sie Eier und ein Schwein von ihm bekom­men Fömrten und ging, als der 'ferner dies beial)t?., mit tl/m in der Richtung fcrreS frv'vs weiter, während die 4 amberen Mrückb.-beit. Piöta lid? blieb der Bcmer stellen und rie< rtnxrs m litau­ischer Sprache, rooarut der frarz einen Schutz afr* gab. Das Geschütz drang durch bat frais und stihrte ten al^balbigen Tod des Bauers 1 er Oct. ,Dte Angehörigen des Ersckvfseneit kamen aus tam fraui? l^emus UTub hvltvn ihn in das fratis, während frarz und seine Begie ter de r Wagen bestregen und ttavvn fuhtan. Ter Angeklagte be auptetc, er habe ln Nvkwehr gclymtalt, denn der Bauer habe i'm ofhmbar in rote Falle locken und ü.< cf allen wo.- len SdxHi auf der Fahrt zu feinem Gehöft srien in der Umgegeröb eine Anzahl Schüstt ge­fallen, auch habe man fortwährend Rufe und Pttste gehört. Er habe an^eitommen, datz dec Bauer baird) durch feine Rufe in litauiidjer Sprack-e. die er nicht verstau tau habe, die anderen Bauern alarmiert (;ata. Um tarn Uetarfall zuvorzulpinmeu, hab? er von feiner Schußwaffe Gebrauch gemacht, in tar Wiinmg, hierzu tanedbtigt gewesen zu fein. Töten habe er den Bauer nitfr wollen. Bor tarn Schwur­gericht nmrben die Aussagen ber litMnschen Zeugen, der Emilie flurlanb5Eaü6, des Dominik Skriiskis, der Anastasia Murlanäfa und des An on Survits, verlesen, die dahin gehen, daß tar getötete Bauer auf litauisch gerufen habe ,,zu frilfa' oderzu frilfe, ihr MLrn»-r" und das; unnrittpfbar barctirf ein Schuß gefallen sei. Sille bäten au^iefagt, hast sie nur biesen einen Sckntß gehört hi:t en Detngegettüter entwarfen die Zeugen Goetze, früflencven'er, Ga^vron und

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