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L^,n «c r> allerdings zu gewaltig hoben Preisen. Ueberbmuzt macht sich noch immer von taq zu Xa<T nn Anwachsen der Preise für Dertiunübc ^ukrlbar, bas man schon im Jntcreif« bts McelerS mißbilligen muß. Leuker, die mit
(Siebener Sta6ttl)eater.
Die Spielzeit wurde am 11. Oktober 1919 mit Egmont eröffnet und am 25. April 1920 mit der Minim von Barnhlrn bcerrdet.
Die Höckstzahl an Ausführungen erstelle Eine Dallnacht (10). Ter fidele Bauer brachte cs auf acht Aufführungen. Je sechsmal ausgesührt wurden Wilhelm Teil. Willis Frau, fcamlet und Die Frau im Hermelin. Fünf Äussührungen erreichten Tie fünf Frankfurter, Das Beschwerdebuch, Rotkäppchen und Tas Schwa rzwaldmädel. Viermal aufgeführl wurden Egmont, Kindcrlragödie und Kümknelblätlchen. Drei AufführunkMt erhielten Der Gymnasialdivektor, Die Wildente, Die spanische Fliege, Ter blinde Passagier, Rose Bernd, Dattc- rich. Der Geizige, Tie Laune des Verliebten, Diogenes, Mar und Moritz. Zweimal ausgesührt wurden Moral, Galcotto, Tie Siebzehnjährigen, Die Verschwörung des Fiesco, Faust, Fcunilie £>anne* mann. Ein Walzertraum und der Arzt am Scheidewege. Aus nur eine Aufführung brachten es der Weibsteufel, Dr. Klans, Im weißen Rößl, Tas TreimädcrlhauS, Meine Frau die Hofschau- spielerin, Heimat, Die chemische Hexenküche, Lob der Narrheit und Minna von Barnhclm.
Es wurden also im ganzen 40 Stücke mit 131 Aufführungen gegeben.
Hiervon entfielen auf die Operette sechs Stücke mit 32 Aufführungen, auf das Schauspiel in» allgemeinen 17 Stücke mit 47 Aufführungen, auf Komödien, Lustspiele, Schwänke usw. 14 Stücke mit 41 Aufführungen, auf Kindervorstellungen zwei Stücke mit acht Ausführungen. In diesen Zahlen sind 10 klassische Stücke mit 33 Aufführungen enthalten.
Bon den Klassikern erzielte Goethe mit drei Stücken nenn Ausführungen, Schiller mit zwei Stücken 8 Aufführungen, Shakespeare mit einem Stück sechs Aufführungen, MoliLre mit einem Stück drei Aufführungen und Lessing mit einem Stück emc Aufführung.
An Gastspielen wurden von Mitgliedern des Neuen Theaters in- Fran kurt Die Menschenfreunde ton Tehmel und Judiths Ehe gegeben, sowie von Mitgliedern des Frankfurter Schauspielhauses Ein Geschlecht ton Unruh
An Operngastspielen wurden Der Wildschütz, Cavalleria rufhearta, Der Bajazzo, Zar und Zimmermann, Fidelio ^zweimal). Die Walküre und Der fliegende Holländer gegeben. Hiervon waren Zar und Zimmermann, Walküre und der ztoeite Fidelio für die breite Oeffent lichtete zugänglich, wahrend die übrigen Opern in erster Linie den Mitgliedern des Theater Vereins Vorbehalten blieben.
Tanzgastspiele sanden ztvei statt: Geschwister Wiesenthal und Ewe Warren.
Außerdem gastierte Pwfessor Marcell Salzer und eine Lichtbildvorführung der Oberammergauer Passionsspielc.
mehr als 5—6 Prozent rentieren, sind heute selten geworden. — Auch der Hypotheken markt weist kaum noch Umsätze auf. Erste Hypotheken werden gar keine gesucht, für -weite sind die Geldgeber angcndxc- per meist hohen Vorbelastung recht ungern zu haben.
~ mc. Frankfurta. M., 28. April. Da die ^rrcmzosen das Hippodrom nicht räumen, ist di« Messe-Leitung geinnrngen, in aller Eile noch eine Vveter große Halle auf dem eigentlichen Mesfege- lande erbauen zu lassen, um die 500 Aussteller des Hippodroms unterbringen zu lassen
mc. F r a n k f u r t a. M., 28. dlpril 2Bie in anderen deutschen Städten tell von den nordamerikanischen Quäkern auch in Frankfurt ab Mitt« Mai atn unentgeltlicher Mittagstisch für 15 000 Kinder eingerichtet werden, der vorerst drei Monate andauern soll. Die Kosten werden durch dic Quäcker «tragen, die es auch Übernommen haben, die nach Älblauf von drei Monaten noch unterer« nährten Kinder im Ausland längere Zeit unterzubringen.
1920.
Trais- hiesigen
Gießener Strafkammer.
Gießen, 27. April Ter Güterbodenarbeiter G. L. von
Horloff hatte anfangs dieses Jahres um Güterbahnhos teils aus offenen, teils aus oer-
8ur U rauffützrnng ertetatat in Meter Swel»ete „Diogenes", ein svmbolisches ©dxnifmrf von Dr. Ernst 2 chwa r z-EckMll, „Tie drmi- stbe Hexenküche ' tun Niobe« Sommer und „Lob der Narrheit", ein Beröspiel von Rrucholo Zenz.
~ Ausgeschieden aus dem Verbände des Stoch Nheatcrs sind mit Ende der Spielzeit Friedel Torr, Franz Braun, Hedwig RuppvockK, Hans Har schon, Hans Heinz Her«, Hildegard Imhof, Wilhelm Sixh, Kapellmeister Ludwig Margutt). Martot Werner und Liesel Dinner.
An neuen Kräften sind bis jetzt engagiert eine Heroine tum Stadttheater Hamberg, Erika ton Brandecks als Senttennttate Fräulein Elise Frank. DeUevc Engagementsderhant»- lungen schweben noch.
Don den bisherigen Kräften sind für die nächste Spielzeit weiterverpflichtet Rudolf Goll, Adolf Telcv), Karl Solck, Hans Eifott, Apoll Falken, Oskar Feig ei, Hans Hellborn, August« Marr, Harro Norbert, Luise Rummel, Wolf LeuLheiser, Rose Rubner
Gerlchtrsaal.
Q Friedberg, 28. April. Eine aufsehenerregende Gecichtsverhand'.ung b.sckäftigtc gestern bis gegen Abend das hiesigc Schöffen gcricht; es handelte sich um die Beleidigungsklage des Apo- thekers B. von A. gegen den Dr. mcd. D. von H., (Äegcnllagc des letzteren. Die zwischen den beiden Herren schwebenden Streitigkeit m steigerten' sich bis zu tätlichen Angriffen dos Arztes gegen den Apotheker. Die Sache enbete nach einem großen Aufgebot von Zeugen und Sachverständigen mit der Verurteilung des Arztes zu 1000 Mk., des Apothekers zu 600 Mk. Geldstrafe.
Vereine und Veranstaltungen.
** Beuern, 27. April Am vergangenen Sonntag sprach im hiesigen Volksbildungsverein Lehrer Hcnß über „Bulgarien in Bergan- acnheit und Gegenwart". An Hand von Lichtbildern gab er einen Einblick in das fremdartige und intereffante Leben auf dem Balkan.
O Fr ied berg, 28. April. Arn 29., 30. und 31. Mai wird der hiesige Schützen verein ein größeres Schützentest ab halten, bei welchem eine größere Anzahl auswärtiger Vereine des Mitteldeutschen Schützen verbau des hier eintreffen wird; mit dieser Feier ist zugleich die Einweihung des an der hiesigen Seewiese errichteten neuen Schick- staudes verbunden. Di« hiesige „Turngemeinbc" wixd ihr 75jähriges Stiftungsfest ebenfalls festlich begehen: es findet am 13. Juni ein größeres Sportfest für turnerische Leistungen statt, von allen Lustbarkeiten wird aber Abstand genommen. Auch
schlossencn Eisenbahngütern Seite, Kaffee und andere Gegenstände tmhtxnbei und wurde deshalb mit 6 Mona!en Gefängnis bestraft.
Im Oktober 1919 wurde der I M. V. von Homberg von einem 18i4hrigen Burschen in einem fremden Garten mit einem Sack Birnen er- wisckt. Tas Schöf'e^gerickl hatte ihn freige- H'en, da die Aussage des geistig beschv'inkten m, der Mich fei^e Wabrncbmuugen anderen nm -gegenüber verschiedenen nmebergegeben l-Ltte, zu einer Ueborführmig des ttngdlagtcn nicht auöreicktc. Tie StrasLimmer -am auf Grund einer ausführlichen Beweisaufnahme, die einen Zweifel an der Zuverhisfig-eil des Zeugen und der Rickttg- teit seiner Bekundungen nutit aufkommen ließ, zu einem anderen Ergebnis und verurteilte dcn Di- gellagten wegen Diebstahls zu 1 Woch^' Gefängnis.
Wegen eines versuchten Einbruchdiebstahls am hiesigen Dahnhoi erhielten drei junge Burschen GefäuguiSstrasen von je 4 Mona en. einer von ihnen, der mit einer Fahrkarte Frankfurt a. M.—Vilbel bis Gießen gefafrrat war, noch eine Zusakstrafc von 2 Wochen wogen Betrugs.
Eine gwße Anzahl weiterer Sachen mußte ausgesetzt werden.
der JBrtterxBrr Ärderwaax" wird |mn erst« Male wieder ein SSettreraten addalten; bekanntlich erfreuten sich biete Beranstaltimgen vor dem >Ynrgt stets eurer großen Beteiligung; der lag ist noch nicht bestimmt.
-m. Hungen, 27. April. Reden ben beiden bestehenden Männergesangvereinen wurde dieser Tage auch der evangelische gemischte Kirchen ctor, der sich bei AuSbruch des Krieges aufgelöst halte, wieder in» Leben gerufen. 6r imtrrfW der Leitung des Hauptlehrers L. Metz.
b. Nidda. 29. April. Der Verein für das Deu tfchtum im Ausland, der bin nur vernnzeldc Mitglieder zählte, trat unter Lotung von Oberlehrer Dr. Stet irr. bet selbst viele Jahve im Ausland, in Rumänien und im südwestlichen Allen weilte, zu einer Ortsgruppe zasammm. die am 27. April in einer ditenilufxn Versammlung gegründet wurde In Anbetracht der allgemeinen Bedeutung dies« Vereins traten btt Mitglieder des SemeinderatS der Ortsgruppe bet.
A1rche «nd Schule.
** LinLebrgangsürVolkSmission findet im Erholungsheim Elim bei Darmstadt vom 3. bis 7. Mai b. I statt. Borträg« halten, fite. Füllkrug-Berlin, Missionsinspekwc Hoffmann Barmen, bi« Pfarrer H«ld-Wiesbaden, Dr. Busch und Propst-Frankfurt a. M.
t ©(fetten, 27. April Bei vorzüalictor Gesundheit und geistiger Irische feierte Psarrrr Heinrich Muhl hier sein 40jährige > Dienstjubiläum. Der Jubilar, ein gr totem Vogelsberger, blieb auch während seiner Amts- tätigtest der Hoinuit treu und war vor feiner Bei- Wendung in Schotten lange Jahre in Bvbenbauser bei Ulrichstein als Geistlicher tätig.
Aunst «nd Wissenschaft.
— v. Reinach-Preiö für Mineralogie. Ein Preis von 500 Mk. soll der besten Arbeit zuerkanut werden, die einen Teil der Mme ralogie des Gebietes zwischen Aschaffenburg, Hopvenhoim, Alzey, Mteiiyxuti, .Kvbtewz, Enw, Gießen und Büdingen behandelt; nur wenn es der Zusammenhang erfordert, dürfen andere Lan desteile in die Arbeit ci »bezogen werden. Tie Arbeiten, doven Ergebnisse tt»cb nicht anderweitig veröffentlicht fern bürten, sind bis zum 1. Okwber 1921 bei der Direktion dec Senckenbergifchrn Naturforfchcnden Gesellschaft in Frankfurt a. M. cinzureikhen.
vermischte».
* Di« Schnellpresse als Wahl Parole. Aus Kassel wird uns geschrieben: Die originellste Wahlparole hat der Mittelsband in Kassel ausgegeben, der aufs äußerste verschnupft ist, weil das Rathaus eine Stemdnicksckuiellpresso augesckzasst hat, um die städtischen Drucksache selbst herzustellen. Darin wird eine Boeinträch tigima des gewerblichen Mittelstandes erblickt und der Anfang zur Sozialisierung. In der Stadtver ordneten-Versammlung kündete der Syndikus der hessischen Handelskammer offiziell an, daß die Slynellpressc zur Wahlparole erhoben worden ist Für oder wider die Schnellpresse — daS ist bic Parole!
Büchertisch.
Verklungene Akkorde, Erzählungen und Novellen von Martha Müller-Leon- bar di. Münchowsche Verlagsbuchhandlung Otto Kindt Wwe., Gießen. Preis 5 M. — „Ein jeglicher Mensch hat sein Geschick---das muß sich er
füllen" heißt es am Schlüsse der „Chrtfa", her ersten und wohl bedeutendsten Novelle bieten Bändchens. Und dies unbarmherzige Schicksalsrad ging seinen schweren, zermalmenden Gang auch über Erikas, Oer kleinen Waldblume, Herz. Was aber ihr Sterben so leicht, ja freudig machte, war das Bewußtsein eines schönen, herrlichsckönen Glückes, das diesem Kinde der Romantik erblüht war in seinem Märchenwald, seiner Dornröschen Heide, darinnen es selbst als Märchenfee herrschte. Ein zarter, hauchfeiner Duft liegt über dem ganzen Buche, das man nur genießend hmnohmen kann wic Sonnenschein und Himmelblau, wie Waldesrwi schen und Back»gemurm«l. G. K.
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Arbeitervereink nen l. biesjähngcn Jt: i )woh! die Wahl bei k 1 tu ng in btt ÜBiii;.' * thnachung mit bet bit 2.i OÄttien, Mufikltkti! schmückt waten, lietz r . lstallmg ermrten, dei.c : en Witterung n,ÄE- 4 jtumiafritbdWüte/ ■■ r Musik au« alter -t e e Gestimmt Die Üu#'l! * stützt burih Mktickr 8oi ■ n mufifolidm lartai F mnspiel mit .
für Gtsang und -tt .] wrtrdgtn |
ti Itttins Mügliä »wie ein ^tttidrouar.1 sich Pt ^triügung r- 'mM otaib ot » Vortrag, der tr.
, steht die gleiche ft-
!kis SM. , i 26. Avr'l.Lll :A Mitteldeutschen-M- jj eit Heinrich MMr. üinber *
e. Schotten, 36 April Ter bisherig« "Läch- ttrdes HvherodSkvpf-Klubhau sts.Klub- tmti Stein von Breungeshain, der länger als dreißig Jahre lang dic Wirtschrft auf ocm Hohe wdöäipf versehen bat, und allen Ttegelsbergrvan herem eine wohlbekannte Persönlichkeit geworden ist, will mir dem 1. Oktober iunktrreten Heber bic Neuner Pachtung der beiden Klubl.guter ent- scheidet die Hauptversammlung des Vogelsberger HShcnklubs am 29 Mai in Büdmgen Tem Klub- htect Stein chebühtt das unleugrnbare Derbienst, auch- in sc^vierigen Zeiten auf seinem entlegenen Posten treu ausgehalten zu haben
Starkenburg und Rheinhessen.
rm. T arm stadt, 26. April Au« dem P ro- vinzialarresthauS ausgebrochen sind in der vergangenen Nacht drei ichwert Verbrecher, Wild Adler, Kurt Weiß und Herm Sckpvab, die zu längeren Freiheitsstrafen verurteilt, dic (Witter eine- Fensters mit einer Feile durchgesägt haben imb ben Rundgang der beiden Wärter in einem anderen Bau benützend, Herabsprangen unb anscheinend über die Hintere Gcfängnismauer nach dem allen Militärlazarett zu durchgingen, ohne daß man bis jetzt eine Spur entdecken konnte Ta sie nur in Unterboten und Hemd und Unter- sacken sind, weil die Oberkleider vor der Zellemür am Abend abgelegt werden müssen, werden die Ausbrecher wohl nicht weit fommtn, wenn sie keine Helfershelfer haben.
Hessen-Nassau.
gc Eschwege, 26. Avril. In der heutigen KreiStagssjtzunq wurde der HaushaltSvormischlag des KreiseS Eschwege für das Jahr 1921 auf 1550 760 Mk. festgestellt An bitetten Kreissteuern kommen 100 Prozent )ur Erhebung, von denen <0 Prozent auf die BezirkSsteuer entfallen.
le. Eschwege, 27. April Bei einer Revi- hon der LvurpagnisLaste des Durchgangslager- Göttingen ergab sich eine Bcrun- treuimg von 65 000 Mark durch den geflohenen Dompagmefeldwebel Außerdem wurden Tiebstzählc ixm Wäsche im Wert von 30 000 Mark durch zwei Göttinger Einwohner aarfgedeckt.
=■ Frankfurt a. M., 28. April. Auf den neuerrichteten Lehrstuhl für praktische Theater- trisfeuschaft und Regtekitnft der Universität Frank- furt würbe der Dvamatuvg Dr. Wilh. Pfeiffer- Belli von hier berufen.
— Frankfurt a. M., 28. April. Gegen ben Ehemaligen Kurdivekbor von Bad-Homburg v d. H , Hauptmann j. D. Feldi iepc r hat die Km>Ak: imgesellscha't weyen unlauterer Machenschaften mit Wechseln beim hiesigen Landgericht jetzt wdHrridK Z i v i l Prozesse angestrengt. In einem Prozesst wurde >vgen Feldsieper bernts ein VerfSuniuiSurteil in HÄhe von 100000 Mk. erlösten
mc. sFra nkfu ct a. M, 28. April. Eine erregte Debatte gab es bei dem sozialistischen ?lnkrag, den 1. M a i in den städtischen Betrieben hurch Arbeitsruhe zu begehen. Die Redner sämtlicher bürgerlichen Fraktionen lehnten die Maifeier ab. Wenn es an diesem Tage eine Demonstration gebe, müsse es eine solche der Arbeit sein. Der sozialdemokratische Antrag wurde dann mit 43:41 Stimmen ab- gelehnt.
— Frankfurt cl M, 28. April. Entgegen dem Beschlüsse her städtischen Kvrpcr- chaften, a m 1. M a i in allen städtischen Beirieben arbeiten zu lassen, werden die organisierten Arbeiter an diesem Tage trotzdem iciern. Auch in allen anderen großen und mittleren Betrieben wird gefeiert. Dagegen iverden die an den Messebauten beschäftigten Arbeiter die Arbeit nicht einstellen, um die rechtzeitige Eröffnung der Messe nicht zu ge- iährden
mc. Frankfurt a. M., 28. April. Tas frühere Residenztheater wurde für l1/; Million an zwei Licbtspiclunteniehmer in Hockst a. M. verkauft. — Zwei Hauser in btr Kaiserstraße gingen für 2 200 000 Mk. an einen Holländer. — ler Im m 'biNen markt lag im ersten Bier-
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leciferrin-Tabletten iu. Schwache, Erschöpfte, körperlich und geistig Ueberarbeitete.
Dieselben bereichern das Blut, befördern die Zirkulation, kräftigen Körper und Nerven. Preis m. s.-.
behördliche Anzeigen.
Bekanntmachung
Sam Stag ben 1. Mai 1920 sind die Geschäftsräume des Städtischen LebenSmittelamts geschlossen. 48358
Gießen, den 29. April 1920.
Der Oberbürgermeister (Lebensmirtelamt).
Die Gemeind« Rodheim a. b. Bieder verübt auf dem Wege der Submission folgendes Holz: LoS 1 9 Stück mit 10,95 Fstm. Nadelholzstämme
2. Klasie
Hoi 2 42 Stück mit 26,82 Fstm. Nadelholzstämme 3. Kialle
Los 3 10 Stück mit 6,94 Fstm. Nadelholtttämme 3. Klasse.
Los 4 92 Stück mit 29,22 Fstm. Nadclholzstämme 4. Sttafie- , _
Los 5. 92 Stück mit 18,78 Fstm. Nadelholzuämme 4 Sla’fc.
Vo-3 6. 55 Si. mit 12,68 Fstm. Eichcn-Wagnerholz. LoS 7. 5 Stück mit 6,25 Fstm. Eicken-Sckmitt-
stämme 4—8 Meter lang unb 48—55 Ztm. Durckmesfer.
Los 8. 29 Rm. Eichen Nutzsckeit 2 Meter lang;
5 Rm. Eichen^Ittitzknüppel 2 Meter lang. Los 9. E2 Rm. Nadelholzknüpp^ 2 Meter lang.
Cifertm mit Aufschrift: Submission auf Holz )er Gemeinde Roddeim, sind bis zum Donnersta,. ben 6. Mai, abends 7 Uhr, auf der Bürgermeisterei ckzuaeben. Dic Oeffmuig der Offerten erfolgt Frei- tag ben 7. Mai, mittags um 2 Uhr, auf dem stathaus im B<Ksein der Interessenten. Zur AuS- iuhr des Holzes bedarf es der Icmdratsam tlicken ÄOrchmigung.
Die Einreickirng der Offerten hat auf jedes 2vs getrennt zu erfolgen. 47880
Auskunft über ba5 Holz erteilt Förster Wagner.
Bender, BLrgermeiste-..
Plittclst
Submission
sollen verbaust werden aus den Waldungen der Der- ftäbter Mark: Lichen-Schnitt und Stammholz 54e) Fstm. 1.-4. AL; Buchen - Schnittholz 25 Fstm. 2.-4. ÄL; Hainbuchen. Stammholz 24 Fstm. 3.-6. XL ; Fichten-Stammholz 24 Jitm. 4.-5b XL; der Gemeinde Bingenheim: Eicheß. Schnitt, und Stamm olz 20 Fstm. 3.-6. XL; Buchen-Schnittholz 41 Fstm. 2.-4. XL; der Gemeinde Vauernheim: Eichen-Schnitt» und Stammholz 133*) Fstm. 2 —6. XL; der Gemeinde Echzell: Fichten-Stammholz 184 Fstm. 3.-5b XL; der Gem inde Gettenaus Hainbuchen- Stammholz 9 Fstm. 4.-6. XL; der Gemeinde Ober- Widdersheim: .Lichen-Schnitt-u Stammholz 37 Fstm. 3.-6. XL; Buchen-Schnittholz 2 Fstm. 4. XL; der Gemeinde Reichelsheim: Eichen-Schnitt- und Stammholz 220*) Fstm. 1.-5. XL; der Gemeinde Rodheim: Lichen-Schmtl- und Stammholz 225 Fstm. 2.-6. XL; Fichten-Stammholz 96 Fstm. 3.-5b XL; Xiefern- Stammholz 14 Fstm. 3.-5. XL; der Gemeinde Stein- Heim: Lichen -Schnttt- und Stammholz 179 Fstm. 3.-6. XL; Buchen-Schnittholz 1 Fstm 4. XL; Fichte - Stammholz 303 Fstm. 3.-5b XL; Xiefern-Stammholz 4 Fstm. 3 —5. XL; der Gemeinde Unter-Wlddersheim: Lichen-Schnitt- und Stammholz 62 Fstm. 3.-6. XL; Hambuchen-Stammholz 5 Fstm. 4.-6. XL; des Herrn p. Harnier, Lchzell: Lichen-Schnitt- und Stammholz 46*) Fstm. 2 -6. XL 47700
Ferner werden aus form BerstLter Markwikd verkmist:
Lindenstammbolz 10 Fm. 3.-6. KI Er>nstammholz 7 Fm <4.-6. Kl. Elchen Grubenhol; 13 Fm.
. Lärchcn-GrubenHolz 13 Fm
*) Anmerkung. Darunter betrübet sich besonders Diel Schnittholz.
Kaustiebbaber wollen für jeden Waldeigentümer auf entern besond-ren Blatt ihr? nach den einzelnen .Holzarten, Formungen und Klassen zu trennenden (ftebatc je Fm. mit brr Aufschrift „Submissvons Holzverkaus" bis längstrns Freitag den 14. Mai d. I. bei der iiTTtencrtiilffl
Stelle einreichen. Außer dieser erteilen oaob dic betr. Bürgermeistereien nähere Auskunft über das Holz. Kaufliebhaber, die Gebote einlegen, unter» wetten sich hiermit den in Hessen allgemein geltenden Submislionsbedincmnaen
Alles Holz ist mit Rind« gemeften.
Bingen beim, ben 26. April 1920.
Hessische Obersörstevet Bingenheim.
OberfSrsterei «rofdsrf.
Eichenrinden-Berkauf.
Försterei Salzboden, Distr. ^0, Wieselnberg: oa 150 Zentner 2. KI.,
Försterei Scckzböden, Tistr. 82 a, Hatengortcn: ca. 4.50 Zentner 1. Kl.,
Försterei Sloppelbery, Distr. 91 und 93: ca. 100 Zentner 2. Kl.
Angebote verschlossen, auf den Zentner looo Wald und getrennt nach Masien, sind bis zum 5. Mai, vormittags 9 Uhr, an die Cberförftroti Krofdorf ei neureichen, woselbst auch ixe Eröffnung erfolgt. Tic Bedingungen können durch die Oberförsterei bc-vHen werden. Tie Werbunp der Lohe geschieh: ott jöoftnt der Fvrstverwalamg. Hege-' meister Salock, Salzböden, unb Förster Mrnger, Kirsch enwöldcken, -eigen bei vorheriger fbnneünom die Schläge tot. 47650
Nutzholz - Versteigerung
Dienstag den 4. Mai nachm. von 1 Uhr ab kommt aus dem Gemeindewalde Fellinas/ häufen in der Wirtschaft des Philipp Weber IX. Totalität nachstehendes Holz zur Beriteigerung: aus den Distrikten Ruppertsbach, Tünsberg und
Eichen ca. 110 Stämme von 17—31 Ztm.
Durchm mit 41 Fstm.
Eichen ca. 28 Rm. Nutzichett 2 Meter lang. Eichen 33 Rm. Nuyknüppü 2 Meter lang.
Nadelholz ca. 425 Stämme von 13—32 Ztm.
Turckim. mit 165 Fstm.
Nadelholz 8 Am. Nutzfc^tt und Knüppel 2Mtr.
totg. 4837
Fellmashauten, den 28. April 1990.
Ter Bürgermeister: Muth.
Einige Säuglinge sollen m Pfleg« geneben werden. Familien, welche zur Uebenuibmc «eignet finh, wollen ihre Namen und Ansprüche mir umgehend mittetlcn. 47671.
Bad-Nauheim, den 26. April 1920. Der Bürgermeister Dr. Kayser.
Holzsubmission.
Samstag den 8. Mai d. 36. wird das Fichten stamm holz aus dem Gemeindewald Langsdorf in 4 Losen auf dem Sübmistchnswe« vergeben
Los 1 = 5,39 Festmeter 2. Klane, Los 1 = 12,46 5rftmeter 3 Klasse, LoS 1 = 22,13 wmmetre 4. Klass«, Los 1 -= 40,66 Festmeiec 6a. Klasse, Los 1 = 63,57 Festmeter 6b. Klasse. Los 2 = 18,29 Festmeter 8. Klasse. Los 2 - 24,22 Festtncier 4 Klasse, Los 2 — 43,01 Fesmieter 6a. Älas'e, Los 2 --- 67,59 Treftmetcr 6b. lttassc. Los 3 -- 0,97 Festmeter 2. Slassc, Los 3 = 3,75 Festmeter 3. Klasse, LoS 3 = 28,70 Festtneter 4. Klasse, Los 3 = 68,87 Festmeler 6ä. Klas'e, Los 3 = 50,53 Festmeter 5b. Klasse Los 4 -- 3,22 Fcstmeter 3. Klasse, Los 4 «= 25^34 Festmeter 4. Klasse, Los 4 -- 5*8.99 Mander 5a. Klasse, ' Los 4 -- 89,01 Festmeter 6b. Klasse, Los 4 = 1,13 Festmeter 3. ftlafic 1 xte
Die Bieter erkennen durch Einreichung von Ök toten bte Verkauf sbÄ)ingungen als rechtster bind lich an und sock 14 Tage an choe Gebote gründen
Die Gebote gellen für nicht entrindetes und mit der Rinde gemessenes Holz. Ang?tote sind nad- Lose und Klassen getrennt pro Festnietcr bis Sams tag den 8. Mai d. Js., nachmittags 2 Uhr, auf bet Bürgermeisterei Langsdorf ein zur eichen, woselbst di« Eröffnung derselben zu gleicher Zeit erfolgt.
Auskunft über Einteilung der Lose und Bor zeigung des Holzes erfolgt durch Fvrstwart Pauli
L a n a s d o r s, den 28. April 1920.
Die Bürgermeisterei Langsdorf
Bender. 4819


