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27. Dez. M Sailii: tuzrV Aeg -Na! 9nc c Lchneidn tritt tt i, - Tie SUdtren« img des reichssnn >" alüen mit einem I® i BcrtziratetrnütoY id au|2M M B;- ; für tin $u untfi^’
welhnachtrfelern.
»• Weihnachtsfeier de S Turn verzins Linen schönen Aerlauf nahm die am -weiten fteiertag m der Turnhalle veranstaltete Weih- nachtssner des Timwerr.ns von 1846 Die Halle konnte kaum die grobe Zahl der Mitglieder mit ihren Angehörigen fassen. Die Darbietungen toarcit sehr abwcc('selungHreich. Nach einem Y-orspruch, vorgetrageu von einer Turnerm, traten die Schuler »u Barrenüüungen an, die ungeteilten Beifall fcrr- 5m und von tüchtiger Schulung zeugten. Ein Doppelguartett boi schdne Lieder ermic'i und heiteren Inhalts. Besonders gefielen die betten ernsten ZHeateruchie, die die rtd>tc Weihnachtsstimmung brachten Zum Schlüsse trat die erste Riege zu Gewandttecksübungen und am Reck an, die den reichsten Beifall sanden. Ein Tanz hielt die Anwesenden noch lange in fröhlicher Weihnachtsstim- Tmmfl zusammen
x Wieseck, 27. De-. Im Alt ar raum fang int Hauptgottesdicnst des erben Festtag ter Frauenchor unter dem bewährten Philipp chroß zwei treffliche Chöre, der zum Oceujahrstag wieder zwei Chöre vorbereitet. Abends sangen zwei Schulklassen unter Leitung von Lehri-r Burk und W e st v i a h l versck-iedene Chöre; lltzterer hat in der von ihm ve- tretenen Eitzschen Tonwortmethvde ersrenlicherwzise in der Lehrerin Fräulein Ratz Nachsorge gefunden SuonfiLTro.invi.incn [ r chten Ce- dichte u. a. von Avenarius, Gerok, (öeorg Certel und Siontab Ferdinand Meder zu Gehör. Der Versuch, dem zweiten Chris.lag mit der W ibnachtsseicr der >H n b e r f i rch e einen got'.esd.cn lichm Aus- Hang zu geben, ist wohl gelungen. De .üircl-e war schon lang vor Degimt des Lautens dicht beseht unb mit Stühlen unb Bänken aus der Michbarsdxift maif'tc noch mand) PlätzckDen geschaffen werden. Tie Kedichtdten der weihnachtlich yest nirückien .Cinber von .unecht üduvrecl,! und Chrisiliud lösten manch herzliches Lacl-e.t aus und »uw Sckx'ns; konnten dem bi? vuw (Snbe de- ersten Jahves Sii,iberkirche treu gebliebenen Stammt 'ctroa 250 Kinder- an dem mit einer ges ifteten lüi.fiidjen Kr.-p? unb einem Transplircnt geschmückten Altar hübsck>e W ib- nachtsbüchlein bescktert werden: auch die neuen §>cl-- krinncn würben mit finnigen Spruch n bedacht. Von ihnen studiert eben die älteskie unb stellvertretende Leiterin, Frau Auguste Burk, die bei der Feier das Evangelium verlas, ein Weih -- nachtsrn ärchen ein: „Läuiels imb Gretels Weihnacht im Walde"', das am Sonntag nackt Neujahr cmfgeführt werden soll. Tie Gottesdienste bet Äinberfti-tbe bechunen roxber am 16. Januar. Ihr ttnb dem StlernlinbersckMlkapital brachten bie Weihnachtsfeiern 60 Mk., ein höherer Betrag aus den Lauptgottesdieichen fliesst der fceibcirmufwn zu: die in diesem Monat veranstaltete Notsvende für Innere Mission ergab 520 Mk.
s. Trohe, 28. Dez. Am diesjährigen W e i h- nachtssest hatte unser kleines Dorf zum ersten Male eine gemeinsame CH i .i ier. Unter Lehrer veranstaltete sie mit seinen Schülern in dem Saa'c der Wirtschaft Schwär». Vortrag und Gesang wechselten in harmonischer Weise ab. Dazwischen hielt Lehrer Kraushaar eine kurze Ansprache über das Thema: „Die Bedeutung des Weihnachtssestes bei den alten Germanen unb bei und". Den Schluß bildete ein gelungenes lebendes Bild, ^edes Kind erhielt einen Beutel mit Gebäck und eine Teller- sammlung ergab nahezu 83 Mk., bie im Interesse der Schule verwandt werden sollen.
tt. Treis a. d. Lda., 26. Dez. Am 1. Feiertag fand, wie alljährlich, in der Kirck^e eine litnr- oische Weihnachtsfeier abends um 6 Uhr statt, wobei der Mcrhengesangvevern und die 1. Schulklasse mehrere Chöre vortrugen.
6 Lich, 27. Dez. Es ist ein schönes Zeichen fllr das gute Verhältnis unter den Vereinen, dak sie streng daraus beacht ^sind, das; ihre Festlichkeiten nicht auf einen Tag fallen. So grbdrt Wehroachtm uub Neujaltr sckwn seit Jahrzehnten immer den beiden größten Vereinen am Platze, dem Turnverein und d.'m Gesangverein ,,C ä eilt d", die in jährlicher Miveckxslung sich in die Festtage teilen. Im diesem Jahre war der Gc- «ngDeretn „Cäcilia" mit der Weihnachtsfeier an bet Reihe. Cr bot gestern abend unter bewährter Wertung seiner zahlreichen Mitglieder und Fretinde teufber einen gediegenen Unterhlrllungsab'nd, für den alle Besucher dankbar waren. Der Turnverein wird feine größere ^Rnteeveranstaltung am Neujahrstage in feinem Herrn am der Gießener 6trabe abhalten. Für gute Unttt'baltung wird auch hier durch ent reichhaltiges Programm gesorgt werben. — Dir liturgische Weihnachtsfeier in der Mariemstiftslirche, die „Thristmette", hatte die Gemeinde so zahlreich migezogen, daß die weiten Räume des (Zfotteshauses bis zum letzten Platz erfüllt waren. Schöne Kinderchöre wechi'elten mit den Gesängen der Gemeinde, unb den Emdern, die den KindcrgotteSdienst besuchen, wurden in olthergebnachter Weise wieder kleine Weihnachtö- gafiett überreicht.
-m. Düngen, 28. Dez. Am 2. Weihnachtsfeiertag veranstaltete der hiesige Gesangverein .Lieberkran;" im Saale deS „Darmstädter Doses" einen Unterbaltungsabend, ter sehr gut besucht war unb m allen Teilen einen guten verlaus nahm Zwei Theaterstücke: „Christrosen" und „Das rechte Weihnachtrglück", Lebensbilder in je § Akten, wurden von den Darstellern mit Geschick tmb guter Äuffa sung durchgeführt unb fanden ebenso wie die Männerchörr reichen Beifall. Der Unterbothrng5abenb, der gewiß alle Teilnehmer befriedigt hat, schloß mit Tanz.
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(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Der Pavft und EbtrWeften.
Marknotierungen.
Datum:
Zürich . . . Amsterdam. tzopenhag«« Stockholm . Wien . . .. j>oa6ow. . . Pan» . . .
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geWrtg bctxertiM w«v E» allo vvn diele« Zinsschein keine stapitulertvagssteuer mehr abgo- zogen.
Frankfurt a, M, 27. Dez. Öletreibe* markt. Die Abneigung, zum JahreSschiuß die Berpslubtunaen zu i>ergrötzem, machte sich am CV.’rcibcmarft insofern bemerkbar, al» Käufer mit Verkäufer nur geringe fOtisiung »cig:en, iid? geschäftlich zu betätigen. Ueber sonderliche Veränderungen ist nichts zu berichten. Die Preise lind, soweit ju hören war, nominell und wurden durch r.crmg-'ugtge Umsätze bestimmt. Stau' ca 330 Mk. Speiseerbsen lagen still. Für Futter- bülsenfrüchte ist der Verkehr ruhig bei behauptete» Tendenz. Lupinen und Seradella sanden zu ermäßigten Preisen Aufnahme. Peluschken und Podien Hieben aeschLi tSlo-r. Raps ist an geboten. Oelsaaten liegen schwach. In Leu mangelt es an Interesse. Stwh still.
Frankfnrt a. M., 27. Dez.
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* Bte unser Spielzeug entsteht Die Zeilen, in denen das Spielzeug von ixim» atbeitnrn mit der Hand vencnigi wurde, sind dahin, und damit ist auch Diel von der Romantik verschwunden, die über dem Leben und Treiben der thüringischen Spiel Warenindustrie log Die alles besiegende Maschine hat auch die £*rftellung der Spiel waren an sich gerissen, und nur noch ein- B Waren, wie ä. B die Puppen und holzgc- iten Gegenstände, bie einer banbroerflidrn i\^c- ichkeit bedürfen, werden bet Heimarbeit überlassen, wenngleich auch hier die all gern erne Differenzierung der Arbeitsweise dem Cinzelnen nur einen ^stimmten Teck der Darc überlastt. Bei den Dachspupven B formt einer den Idörpcr, bet andere trägt die Farben auf, und die ganze Puppe wird von den verschicbensten fänden fertig- gestellt. In den Grotzbct.u'b einer baverischen Äpielwarenfabrik führt un8 eine Schilderung des Engländers Waltei Meakin, der im Auftrage der Daily New:' Teuts<tzand bereist. 51 sind ja Millionen von deutschen Spielzeugen nach Grostbritaiinion unb Tünrrila auSaefuhrt worden: aber trotzdem ist bie Lag? der deutsch n Spielzeug- i-ibuftrie nicht günftig. denn der grösste teil des groben nrittelcuropüisch.n Marktes, der früher von Deutsckstand aus befnebigt wurde, ist verscküvunden. „Die baiyerifdx Fabrik, die ich besuchte," schreibt Meakin, , ist eine der größten ihrer Art in der Welt: sie beschäftigt 1000 Arbei er, Frauen, Mäd- den, Knaben und eine grobe Anzahl gesckstcktcr Me- ckaniker und Künstler In einzelnen Abteüungen werden auch andere M.tallivaixn hergestellt, aber bie Hauptarbeit gilt der öeriiellung von mecha- irischem Spielzeug, von Heinen Damvnnasckn'en, elektrischen Cisenbahin-n und anderen solcl.cn kostbaren Spiclercicn, bie heutzutage Hauptiäeblich für bic Kinder der rcidxm Ämerikmier bestimmt sind. Uebcrall in beit gingen Räiimen hört.man da) Nattern und Knat.ern der sicher arbeiten fern Ma-- fdinen. In den weiten gutdeleuchteten Räumen bedienen Lunderte von fflZatineni und Frauen bi.se sonderbar gcfonnien f?U>:xirüte, bic mit gröfjxr Präzision bie sckzwieri-g'xn Arbeiten verrichten S)icr verbringt ein Arbeiter den ganzen Tag damit, Metallstreifen in eine Maschine zu schieben, die sie zu einer gtroünfdr'en Form zureckstsdm ibet: ein anderer wieder stellt auf muschi -eilem Wege die Zacken an ben zugeschnittenen Melallstrei en der nsw. In cinent Raum wieder sind Re hen von lckmplizierten Maschinen tätig, um durch ei c Folge von automattsckren Operationen den Rohstoff In Kurbeln unb widere Teile zu Dctnnnh Li. bie für kostbare 9?Zi iituimyfd>tnen uirb Automob le notwendig find. Auf dieselbe Weise m.cbcii Kilometer von Eisenbabnschicmen hergeftcllt, unb sck,li>'sckich strömen alle diese zahlreichen Telle in einem Semmel raum zusammen Alles ist so organisiert, dost mit größter Schnelligkeit unb Spcnckamkeit bad Spielzeug hergestelll wirb. Die Tenbenz zum industriellen Zusaimnenschluh, der in der g.inzcn bcutfcfrni Metallfabrikation herrscht, ist o dy im Spielzeughwibel bemerkbar. Grobe Kapitalien arbeiten mit, unb bie Leimarbeit ist der Gesamtproduktion dienstbar gemackst, die auf eine immer aröszere Äusdehnurog der rein fabrikmäßigen Herstellung hinzieit." SOZeaftn ber.chel auch von der Rot, die in den deutschen Spielwanenzentren herrscht, von der ftevrnben Arbeitslofiikeit unb von dem Clend der Kinher. Er erzählt, dast in dem l»eruhm:ee. Spielwavenstädtchm Sonneberg über 900 Kinder von ben Quäkern gespeist werden und daß sich die Nürnberger Behörden an die reichen Bewohner der Stadl mit einem bringenden Aufruf gemanbt höben, bie „ftlnber in Not"-Bc- roegung zu unterstützen.
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— „Ter O rchibe en garten". Heft 22, zweiter Jahrgang. Sonbernummer „Sibirienhtlse^. Tc. Dreckänberverlag hat der unter der Leitung Fritjof Nansens stehenden KricgSgefangenenaktion „Sibirienhllfc" eine vornehm und würdig aus- «ftattete Sondernummer zur Verfügung gestellt. Tas Heft bringt einen Brief Fritjof Nan ens, zahlreiche Gedichte aus der sibirischen Kriegsgefangenschaft, anschauliche Berichte von Augenzeugen unb eine Novelle „Ter Sargmacher" von Alexander Puschkin »
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fb. Frankfurt a M., 27. Dez. Aufgetrieben waren 612 Rinber, darunter 126 Ochsen, 40 Bullen, 403 Färsen unb Kühe, 77 Kälber, 80 Schafe, 780 Schweine. Bei ruhigem Geschäft würbe nahezu ausverkauft ES wurde bezahlt: Für GrofMeh ie nach Qualität 750 bis 975 Mk., geringes Vieh war schon für 475 Mk pro Rentner zu haben. Kälber erzielten 1100 bis 1200 Mk. Schweine nnirben bis zu 1700 Mk. gehanbelt
Berlin, 27. Dez. (WTB.) Seibst- gezeichnete Schuldverschreibungen, Scyatzanweifungen und Kriegsanleihen des deutschen Reiches gelten im Sinne d.-S $ 43 des Gesetzes über das Reichsnolopser als bis zum 31. 12 1920 Angegeben, wenn ein Antrag des Abgabepflichtigen aul Ausstellung einer Bescheinigung über die Selbstzeichnung nachweislich vor dem 31. 12. 1920 bei einer Bank, Spir- kasse oder ös'entlichen Zcichnungsstelle eingegangen ist. Für selbstgezeichnete ^>chulbbuchforberung.m unb Kriegsanleihen des beutidyn Reiches wirb eine entsprechende Anweisung an bie Neichs>chu!denre - roaltung ergehen. Diese hat praktisch zur Folge^datz Oer Zinsschein vom 1. 1. 21. als noch zum Stück
beauftragt hat.
Frhrenbach Ehrenbürg-r seiner Vaterstadt.
Freiburg, 27. Dez. (WTB.) Eine Ab« otbnung des Stabtrate« hat bem hier weilenden Reichskanzer Fehrenbach an ten Feiertagen die EhrenbÜraerurkunde der ^tabt Frkiburg überreiche Gleichzeitig überreichte die Abordnung dem Reichskanzler aus Anlaß feine) 2b jährtgen Stadtratjubiläums ein Oelgemälde des Freiburger Kunstmaler« Hall. Der Reichskanzler dankte sichtlich bewegt.
Ein mifclungrner Handstreich.
Zara, 27. Tez. (WTB.) In der Nacht zum 25. Dezember versuchte ein Truppe von 2 7 Fiu mer Legionären, sich des Kricgsschisses „Marsal a" zu bemächtigen. Die Besatzung wei gerte sich aber, sich den Legionären anzn- schließen. Die Legionäre wurden gefangen genommen und nach Anc" gebracht.
Die Politik deS BentfeloS.
Paris, 26. Dez. (WTB.) AuS Ktljen nnrb berichtet, baß Prinz Georg von Grie- chenlanb am Mittwoch nach Paris abreifen merbc, um ben Alliierten bie Versicherung zu geben, baß Griechenland bie Politik von VeniseloS fortsetzen wird.
SluS >cm AmtsverründigunqS-latt.
** Das AmtsverkündigungSblatt Tix. 189 nom 27. Dezember enthält: Befreiung ' bet Neubauten von Beschlagnahmen. — Mieteini- ! gungdamter. — Erwerbslosen lürforge. — v.eh- leuchen. — Maß- und Gewichts.oli,ei unb Durch- füöiunfl bet Nacheichung in Gießen. — TaS , Schlachten im Schlachthof zu Gießen. — Feld- i bercmigungcn Stern^im, Bergheim, Haufen unb Nieber-Besfingen.
Die Maul- und Klauenseuche ist in der Gemarkung Rabertshausen II erloschen.
Die Räude unter dem Pserdebestand deS L. S ü ß m u t h zu Watzenborn-Steuiberg ist erloschen.
Nacheichung in der Stadt Gießen im 3obre 1921. Die in zweijähriger Wiederkehr gesetzlich vorgeschriebene Nacheichmia der im cich- piiichtigen Verehr beftndliche.1 Atrygeräte |oü in :er -staot Gießen demnach,! beginnen. Eichpflichtig mb alle diese Meßzerät-e nid), nur im ölientiichm Verkehr, fonoern auch im Handelsverkehr, wenn er in nicht offenen Verkauiönellen fta.tnnoet, sowie bteiemgen in fabnfinäBigen Betrieben, wenn sie zur Ermitlluna des Arbeitsloyues biime.i. Die Veiitzer haben oie Meßgeräte, auch wenn sie schon geeich. U:u no i; richt.g sin , be.n Eichamt Ci tzen vocjulcgen. oeber E<Niie,.rec hat Dem Gidjamt jur ÖcrmciDuiij von Verlusten und Berwechstun- gen ein mit seinem Namen vers h-ncs Srück- vcrrcichnis mit einzureichen. Vormucke sind beim Eichamt lostenlos erhält.ich.) Die Rückgabe erfolgt gegen Barzahlung ber fällig211 Eichgebühr. Um <üie gleichmäßige und rasche Abwicklung zu erzie en, werben für Die Einlieferung folgende Zeiten fest- gesetzt: Vom 17.—22. Januar 1921. Bezirt I: ztreuzplatz, Seltersweg, Ma.ga se, P.ockstraße, Teuselsluitgärtchen, Johmmesstraß-e und Diez- traße. Vom 24.-29. Januar. Bezirk II: Marlt Platz, Mäusburg, Kirchenp.atz, Lin den platz, .Schul- traße, Schloßgasse, ztaplaneiga se. Wa .engaife, Wettergasse, K-rchstraße, Burggraben, Aus der Bach, DreihäusergasiC. Vom 1.—9. Februar. Bezirk III: Marklstraße, Ritter nasse, Neustadt, Löbers Hos, Mühlstraste, Kleine Müi)lga'se, .float- blumengaifc, Wesb-Anlage, Nord-Anlage, Oswalds- garten, Hammstraße, Lahnstroße, Nobheiniet Straße, Krosdorfer Straße, Schätzenstraße, Harbt. Vom 10.—16 Februar. Bezirk IV: Bahnhofstraße, Tiesenweg, Kaplansgacke. Katlarinenga fe,Löwen- gasse, Wolkengaise, Schanzenstraf>, Franksuner Straße, Alicestraße, Wi.helmstras.e, Liebigst.aße, Leihgcsterner Weg, Rieqelpsa), An ben Bahnhöfen, Ebelstraße, Friedrichstraße. Hofmannstraß?, Credncrslraße, Hillebrcnibstra,>, Klinikft aß', Wetzlarer Weg, Grabenstraße, Hinter der West-Anlage. Vom 17.—25. Februar. Bezirk V: Neuenweg, Neuen-Bäue, Sonnenstraße, Erlengasse, Weiden- gafie, Gartenstraße, Stcphanstmse, Le scmstraße, Schiffenberger Weg, Lu wig^platz, Ludwigsttaße, Süb-Anlage, BiSmarckstraße, Goethrst a[e, Blrich- straße, Bergstraße. Löbcrstras-e, Lieber St aße, Kaiser-Allee, Wolsstraße, Molt^straß', Eichgärten, Großer Steinweg, Roonsttaße, Gutenbergstraße. Vom 1.—10. März 1921. Bezirk VI: Walltor- straßr, Wetzsleingasse, Wetzsteinstruß.', Linde-igasse, Vrandgasse, Landgraf-Philipp-P.'atz, Kanzleiberg, 5?undsgasse, Zozclsga se, Asterw^g, Schillerstraß?, Braugasse, Steinstvabe, We'erstraß?, Damm- straße, Ederstraße, Schot! straße, Marburger Straße, Wiesecker Weg, Osb-Anlag' unb alle anderen noch nicht auigeführten Straßen. In gleicher Reihmfolge unb angemessenem ?(bftantx wirb die polizeiliche Maß- und Gew-chtsvevisiom ftattfinben. Meßgeräte, bte w-gen ihrer Größe oder Befestigung am Ausstellungsort ober aus ähnlichen Gründen nicht zum Eichamt gebracht werben können, toerben auf Antrag ihrer Besitzer an ihrem Aufstellungsort nachg^eicht. Hierfür sind solgenbe Tage in Aussicht genommen: für 1.—6 Bezirk vom 14.—18. März 1921. Außer ben vorgenannten Gegmstänben bedürfen bis längstens 31. De.zember 1921 auch noch folgende der Nacheichung: a) die dem faßweifen Verkauf dienenden Bierfässer, die nicht das Jahreszeichen 20 wib 21 tragen: b) bie dem saßfveii'en Verkauf bienenden Wein- unb Obst» Weinfässer, bie nicht bas Jahreszeichen 19, 20 oder 21 tragen; c) alle feftfunbamentierten Wagen unb alle bicienigen von mehr als 3000 Kilogramm höchster Tragkraft, bie nicht bas Jahreszeichen 19, 20 oder 21 tragen.
Das Schlachten des Viehes in Gießen. 1. Rindvieh jeden Alter-, 2. Pfecke jeden Alters, 3. Schafvieh, 4. Ziegen, mit Ausnahme der Säuglämmer, 5. Schweine, mit Ausnahme der Span- evll. „Milchferkel", bas Abhäuten, Brühen unb Ausnehmen sowie bas Reinigen des Fleisches, der Gingnonb» unb Gedärme darf sowohl von Den Gewerbetreibenden als auch von Privaten ausschließlich nur in bem äff ent- ljchm Schlachthause borgenommen werben. Die Benutzung aller anderen b.sherigm Sch achtstätten und Anlagen sowie die Errichtung neuer Privatschlächtereien ist verboten. Es ist gestattet, verunglücktes Vieh, tnfofern dieses der Genießbarkeit des Flei'chcs halber augenblicklich getötet werden muß, sowie Vieh von Privaten, bie außerhalb des städtischen Bauplans wohnen, bas für Den eigenen Bedarf geschlachtet werden soll, endlich in anderen besonderen Fällen mit Genehmigung Der Ortspolizeibehörde außerhalb de« ^.chlacksthaufes zu schlachten. Es finden aber die Bestimmungen bezüglich der Fleischbeschau aus diese Fälle Anwendung. ____________________
Breslau, 27. Dez. (WTB) Der „Sdrles. Volksztg." zufolge erliefe Mo nsi gno r e D g n o apoftoludjer Kommis ar für Obcrich.esien, eine KunDgebung, worin e« Iieifet: Der heilige Vater, der ticsbetrübt ist, dafe Der Friede unter Den Katholiken Oberschlesiens aus politischen Gründen gestört wird, schickt mich iu euch, um ben Frieden wieder herzu'.^llen. Das Weihnacht , seit gibt mir Veranlassung, Die Watljolitet zu bitten, dll' Mah- Frjeden nicht zurück»uweisen mid non chen Verblendung abiu.af en. Diese
nung zum der politischen Verblendung abiuaf en. Mahnung richte ich vor allem an die Seelenhinni, die gelobt haben, ihren heiligen Dienst im Güstt Der Liebe unb Gerechtigkeit auSzuüben. Ick b? stimme nammS des heiligen Bat.-r) solge.ideS: Allen Priestern ist untersagt, im Abstimmungsgebiet Propaganda treiben, ihre P >: » a t m e i n u n g äufeern und b e i den Wahlen Stimme abzugeben. Allen Pfar'rern wird verboten, die Kirchen und S.liU- len zur Erörterung der ÄbstimmungS- fragen zu benutzen, da diese
Orte allein zur fß liege des religiösen
LebenS ausersehen sind. Ich behalt, mir
vor, vorstehendes Verbot abzuändern, jedoch bemerke ich schon jetzt, daß id) Abänderungen nur aus ganz wichttum Gründen ni(allen w-we wobei ich keine Partei vegünstig - Falls ein Priesler dieses Tekret nicht befolgen sollte, iverde ich gvgen ihn, wenn auch ungern, mit solchen Strafen Vorgehen, die zu berfjän^en mich bet apostolische Stuhr
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