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fugt, die Beteiligten vorzulaben uni) zu v<-mrtymzn.

Höhe beichwsftn wurde.

a. M., 28. 3ulu

337,15

337,15 337,85

B»rftnrnrf<.

Frankfurt

Berlin

STbeitiv- Abend- Schluß- Schluß-

26.7.

13,90

6,95

15,10

11,25

653,35 649,35 866,-60 151,«0

223,75 153,85

40,20 315,65

694,30 634,35

22,97 24,84 84,-

23,82

Amsterdam . Kopenhagen. Stockholm. . Alien .... Prag . . . .

Werfwftertnie*».

Da tu dl

Frankfurt

Devisenmarkt.

Geld Brief

654,65

650.65

868,40

152,20

224,25

154,15

40,30

316,35

695,70

635,65

23,03

24,90

84,20

23,88

654,35 649,35

864,10 151,80 224,25 153,85

39,70 316,65 699,30 639,35

23,72 24,72 84,00

23,72

655,65

650,65

865,90

152,20 225,75

154,15

39,80

317,35

700,70

640,65

23,78

24,78

84,20

23,78

Geld Brief

27. Juli

27.7.

14,40

7,15

15,60

11,75

Das am 6orotc : gegebene Äon|ff . Dn vom umwitterte Sietefe n vom (feiangorrr er mürben beiföL'

Brüssel-Antwerpen. Christi ania. . .. ;. Kopenhagen Stockholm fielflngfots. Italien London. New-Pork Paris Schweiz Spanien Wien (altes) . . . Deutsch-Oesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien .... Konstantinopel. .

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27. Juli 1866 rii : Mann imb des« Stolberg-Wmnw , bei besuchte er « auch die «Reife, n den Uninerfitita .bann als atlte liaren-Regiment « er 1894 vermchr mma von Tiolbn- 1 seines Vaters ar ' Fürst btt Stand«. ms-Lich. Er n*r en öertechmies. fc Ersten Ammer c mge Jahre als erste, rit Giäiin Sblbtr» (ein Lohn und kn n, das älteste Siti am) i»r dem W chte den Krieg L nl beim mobile ) bis Ml ÄV

Sport.

♦♦ Fu ßball. Am letzten Samstag sand aus dem V. s. B -Sportplatz Trieb das 1. Abend Wettspiel gegen die Ligamannschast des V. s. R. 1900 Offenbach statt. Nach spannendem Kampfe endete das Spiel mit 1:0 Toren zu Gunsten der Offenbacher Rasenspieler.

** Leichtathletik. Die Leichtathletikab- teilung des Vereins für Bewegungs­spiele weilte am letzten Sonntag in Weilburg an der Lahn, um sich an der StadtstassetteRund um öeilburg" anläßlich des dortigen Sport- Werbetages zu beteiligen. An der Konkurrenz waren 10 Vereine von Wetzlar, Weilburg, Mar­burg und Gießen beteiligt. V. s. B. belegte, dauernd in der Spitzengruppe liegend, nach hartem frampf den dritten Platz mit ca. 50 Meter Abstand von dem Sieger, seine andere Konkurrenten um viele Hunderte von Metern hinter sich lassend.

(Schluß).

Freimachung von Arbeitsstellen während der Zeil der wirtschaftlichen Tenrobilmach- ung. In der Vervrdmmg vom 25. April 1920 (ReichSgcsetzbl. S. 707), die Freimachung von Ar- beits stellen während der Zeit der wirtschaftlichm Demobilmachung heißt es u. a.: Die De mobil- machungsausschusse sind befugt, Arbeitgeber tm Rahmen dieser Verordnung zur Freimachung von Arbeitsstellen anMhalten, wenn sich diese Matz- naljmc zur Bekämpfung einer erheblichst Arb'tts- losigkeit als ersvroerlich erweist. Maßgebend für die örtliche ZusKndigöeit des Temobilmachungs- ausschusses ist die Lage der Arbeitsstätte. Durch die Anordnung kann den Arbeitgebern aus er logt werden, die bei ihnen beschäftigten Arb'ttnehmer zu entlassen, welche nicht auf Erwerb aus dieser Beschäftigung angewiesen sind oder bei Kriegs- ou^bnidi oder später als Arbeiter in einem land- oder jvrftwirtschastlichen Hauptt oder Nebenbetrieb, als Bergarbeiter oder als Gesinde berufsmäßig tätig waren oder feit dem 1. August 1914 von einem anderen Orte zu gezogen sind oder nicht ihren Wohnsitz am Orte der Arbeitsstätte haben und atm 1. «August, U 11 an diesem Orte nicht als Arbeit­nehmer beschäftigt waren oder seit dem 1. August 1914 ihren Beruf gewechselt haben, fofern in dem Bezirke des Temobilmaclningsausschustes ent er­heblicher Mangel an Arbeitsträsten ihres früheren Berufs besieht. Tie Entlassungspflicht darf nicht angeordnet iverden in bezug auf die vom Arbeit­geber beschäftigten eigenen HauÄ-altungsangehör,- gen, Generalbevollmächtigte und die im Handels register oder Gem>(sonsch^ftsregister eingetragenen Organe und Vertreter des Unternehmens, Ar­beiter in einem land- oder wrstrvirtschaftlichen Haupt- tobet Nebenbetriebe, Bergarbeiter, Gesinde, uno Büchten- und, Orchestermitglieder. Der De- mobilmaclmngsausschus; ist befugt, allgemein oder in Einzelfällen Ausnahmen von der durch seine Anordnung begründeten Entlassungs pflicht zu be­willigen, wemt diese im öffentlichen Interesse liegen oder zur Vermeidung von unbilligen Härten er­forderlich sind. Ter Besckicid kann durch überein­stimmende Erklärung des Arbeitgebers und Ar­beitnehmers binnen einer Wvckie seit Zustellung im,Wege ^er Vesckftverde ar t>:n Tenwbilmack>irngs- kommissar angefochten werden. Derselbe entscheidet endgültig. Soweit der Demo- bilmachantgsansschuß. oder der Temobilmachungs- kommissar auf Grund dieser Verordnung die Ent­lassung von Arbeitnehmern an geordnet hat, sind die Arlteitgeber verpfluhitet, denselben zu kündigen. Tie Kündigungsfrist. ist die gesetzliche oder die ver­tragsmäßige, sofern diese die kürzere ich mindestens aber eine zweiwöchige. Tie Kündigung Hit für den ersten Termin zu erfolgen, für den sie zu- läfsig ist. Vor der Kündigung hat der Arbeitgeber den Arbeiterrat (Angestelltenrat) oder, wo ein sol­cher nicht besteht, den Betriebsrat iBetrrebsvb- mann) zu hören. Kommt ein Arbeitgeber der, Ver­pflichtung Zur Kündigung nicht nach, so ich der Temobilmachungsausschust berechtigt, an seiner Stelle die Kündigung für den jeweils zuMstgen Termin unfjer Einhaltung der Frist ausziusprechen. Vor der Kimdigunq sind der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zu Horen. Eine vom Demobilma- chungsausschilß ausgesprvchiene Kündigung kann durch übereinstimmende Erklärung des ^lrbeitgebers und Arbeitnehmers binnen einer Woche sert Zu­stellung im Wege der Beschwerde an den Denwbil- machungskommissar angefochten werden. Ter De- mvbilmachungskvnrmissär entscheidet endgultrg. A^ beitnehmcr. die in den ersten sieben Tagen nach ihrer auf Grund dieser Verordnung erfolgten Ent­lassung nach ihrem Heimatsorte fahren, beitontmen für ihre Person und gegebenenfalls für ihre Fa­milie freie Beförderung bei Vorlage des polizer- lichen Abmeldescheins und einer Beschrimgung des Arbeitgebers über den Zeitpunkt und den recht­lichen Grund ihrer Entlassung. Tie Kosten dreier freien Beförderung werden vom Reiche den zu­ständigen Eisenbahnverwaltungcn erstattet. -tic Anordnung des Temobilmachungsausschus es kann bestimmen, daß dem Arbeitnehmer von der Ge­meinde seines letzten Wohnsitzes eine angemefsene Beihilfe zu den Reisekosten, einschl. derKosten der Beförderung des Umzugsgutes, aus Nutteln der Eriverbslosenfürforge zu gewähren ist. Tre 2uv= ordnung des Temvbilmackungsausfchus'ev kann Die Neueinstellung von Arbeitnchmern verboten, ,o- weit ihre Weiterbeschäftigung dieser Verownung zuwidcrlaufen würde. Tie Älnvrdnung des xemo- bilmactungsausschusseS kann bestimmen, inwieweit der Arbeitgeber für jeden auf Grund Seriel^n zu lassenden Arbeitnehmer eine Ersatzperson einzustellen hat, und rwviewett er sich hierbei der Vermitte­lung eines nicht gewerbsmäßigen Arbettsnachwen es zu bedienen l>at. Zur Durchführung der Bestim­mungen dieser Verordnung faim der xemobil- machungsausschust den in Betracht kommenden Ar­beitgebern uiid Arbeftnehmern die erforderlichen Austunfts- und Anmeldepflichten auferlegen. Wer aus diese Weise Kenittnis von Gefchästs-, Be­triebs- ober versönlichen Verhältnifsten erlangt, ist -'v,**- Ter Vor-

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 105 vom 27. Zuli enthalt folgende Bekannt­machungen : Verordnung über die Freimachung von Arbeitsstellen während der Zeit der wirtschasilichm Temobilmachung, vom 25. Llpril 1920. - - Tw ordentliche Sitzung des Kreistags im Jahre 1920. Förderung der VoltNbiblitothefeil. Tiensmach- richten. Richtlinien für dve H-estsetzung von (Ent* schädigungen aus Anlaß der Turchführung der Be­stimmungen der Artikel 297, 298 nebst Anlage, 45 bis 50, 74, 121, 144 Absatz 3, 145, 153 Ab­satz 3 und 156 Absatz 2 des Friedensvertrages (LiauiLativnsrichtlinisn); vom 26. Mai 1920.

handel.

Berlin, 27. Juli. Börsenbericht. Tas Geschäft war heute nur am Montan- und Petro- len mmarkte etwas umfangreicher, sonst bei über wiegend fester Kursgestattung sehr still. Für Ibohlenwerte erhielt sich unter Bevorzugung von Darpener bei löprvzentiaec Steigerung für diesee- Papier die alte Vor.ieve. Wie es hiev, sollen die Käufe im wesentlichen für franzöfische Rech mmg stattfindeii. In ungefähr dem gleichen Aus maße waren auch Bochumer Gußstahl,^ Buderus und Kattowitzer in die Höhe gesetzt, wahrend für die übrigen gleichartigen Werte nur mäßige Kurs- veränderungcn erfolgten. Bei den ^Petroleum werten ging die Führung beide auf Steaua Ro mana über, bei einer ungefähr lOOprozenttgen Höherbewertung dieses Papieces. Deutfche Erdöl und Deutsche Petroleum bei geringen Schwan^ kungen stiller. Chemisch. Werte litten bis auf Goldschmidt unter Realisierungen. Bon Elektro­aktien waren Deutsch-Uebersee-Zertifikate bevor­zugt. Kali- und Kolonialwerte waren vernach laftigt. Bankaktien wären etwas nachgebend, für Valutawerte bestand bei weichenden Tevtenpreisen nur wenig Interesse. Am Rentenmarkte waren nur unbedeutende Veränderungen sestzuftellen.

Frankfurt a. M., 27. Juli Börsen­stimmungsbild. Tie Haltung buch auf allen Märkten fest. Größeres Geschäft entwickelte sich un freien Verfehr in Mansfelder Kuxen, die m grö­ßeren Pojsten von erster Seite aii5 dem Martte ge­nommen wurien. Der Kurs bewegte sich zwisäen 4275 und 4400.. Oelwert? lagen nndXrr besser Deutsche Erdöl 1925, Deutsche Petroleum 842.. 9£nt Montona ihenmarlt setzten Teut ck>-Luxembnrg, Gelsenkirchen, Phönix Bergbau, ihre Austvärts- beivegung fort. Harpener konnten Ujre an t-er Noch- borse erzielte Kurserhöhung nicht voll behaupten. Bochumer lebhaft Plus 8 Prozent. Kali-Asä-ers- leben gewannen mit 420. plus IO1/*. n^^tr Schuckert konnten sich etlwlen 195. plus 3 Proz. Chemische Werte lagen ru'btg. Nordd. Lloyd 171' -, Hapag 177V2 behauptet. Von sonstigen Jndusme- aktieii wurden Zuckerfabrik Frankenthal mit 285 rationiert plus 5, Gebrüder Junghans bei großen Umsätzen um weitere 15 Prozent auf 290 gestei­gert. Lothringer Eementwert' 290. rationier! plus 5 Prozent. Metall-Bingiverke 234 pluS 4 Proz. Sterna Romana 1100. Mexitonisch? Anleihen be- k«upter. 5 Prozent Reichsrnleihe 79Vs. Es notierten u. a. Deutsch-Luxemburg 302, .Zarpener 394, Phönix 452, (M-ertlirdjen 320.5') bx6 322,50 plus 12 Prvzent, Bochumer 375., MaunesniMin 379., Farbwerke Höchst 360., Th. Goldschmidt 390. büßten 4,5 Prozent ein.

zuüben.

sd. Frankfurt a. M., 27. Juli. Die Kti- rninalpolizei hob im Hause Burgstraße 132 eine Falschmünzer ban de aus. Der Verfertiger der Falschscheine war der 29jährige Lfthograph und Zeichner G.wrg Schiemer aus Pfungstadt, der seine Erzeiignisse durch seine Geliebte und ein andereswildes" El-epaar, soweit bis jetzt ftstgestellt werden konnte, nicht nur in Frank­furt, sondern auch in etwa 50 Orten Hessens und Hessen-Nassaus absetzen ließ. Die Sache kam ans Tageslicht, als die Geliebte Schiemers bei einem Bäckermeister m Dbercab Falschsclfeme in Zahlung geben wollte, dieser aber sofort die Fälschungen erkannte und die Verhaftung der Frau veranlaßte. Die Herstellungsmaschinen so- itue groß? Posten von Falschscheinen wurden in einer Wirt schisst in der Burgstraße beschlagnahmt. Es ist zweifellos, daß das schcppenbe Gerichts- rerfahren, das es zu keiner Verurteilung der vielen festgenommenen Falschmünzer kommen läßt, 'Miner neue Kreise zu Fälschungen ermuntert.

B. Hanau, 27. Juli Die 50i ä hrige Zubiläiinisverfamnilung des Verban­des Hess. Bienenzüchter wurde am Sonn- ug morgen durch eiive kurze Ansprache des Vor- itzenden, Drof. Dr. Staudinger -Darmstadt eröffnet. Darnach begrüßte Lehrer Horwig- Rük- kingen, der Vorsitzende des Hanauer Vereins, in längerer Rede die zahlreichen Imker. Am Nachmit­tag hielten die einzelnen Verbände ihre Einzel- ftbungen ab. Der Oberhessische Verein tagte im GasthausSonne", nwbei neben einzelnen Ver- emoanßelege 11 beiten, besonders der Honigpreis, chr mmdestcns 15 Mk. für das Pfund betragen soll, Die Zuckerfragen, Honigschutzgesetz, Haftpflichtver- stcherung a. a. besprochen Irmrden. Am Montag! Dormittag fand die Hauptversammlung des Verbau- f^!! v ^sitzende legte mit Rücksicht aus Inn Alter beit Vorsitz nieder und übertrug 'die Leitung der Geichäste dem 2. Vorsitzenden, Schul­rat ü i m pe l- Kassel, der daraus im Namen des verbaudsvorstandes Herrn Prof. Staudinger zum Ehrc.ivoriitzenden erwrnnte. Der Assistent des Bak- -eriologischen Laboratoriums der Biologischen «eid-^mnralt zu Berlin, Dr. Borchert, hielt )aim einen Vortrag überDie Biene und ihve »trankhnten". Ter sehr lehrreiche zweistündige Bor- pa$. lvyr^ dstrch Lichtbilder erläutert. Lehrer b u ß- Leihgestern sprach dann über denHonig us Nahrungs- und Heilmittel". Er wies u. a. '^ch- daß Honig 23mal nahrhafter ist als Eier md Ocky en fleisch und zum Einmachen von Obst vor­züglich gectguet ist. Auch als Heilmittel für viele Kran teilen ist Honig sehr zu empfehlen, beson­ders für Herzkrank, was auch Pros. Frey-Han- rover in der Aussprack>e noch aus eigener Erfah­rung bestätigte. Nach Bekanntgabe der Preisvertei- leilung der Bienenausskellnng wurde die Tagung rvm Vorsitzenden geschlossen.

fd. H e r b 0 r N, 27. Juli. Im nahen Gv s e n- b-ach sd-rrb im Alter van 89 Jahren die Witwe Deutzerith, die eine Nachkommenschaft hinterläßt, wie sie nicht oft anzutreffen sein dürfte. Tenn um Die Verstorbene trauern nicht weniger «ls 112 Enkel inti) Urenkel.

logische Untersuchung durch Bergrat Dr. Sftwttter, Darmstadt, in abschbacer Zeit vor- Smmen werden kann. Da die Wassermes- en bereits früher erledigt morden sind, fo Annen die Vorarbeiten des Projektes da­nach als beendet angesehen werden. Sehr zu vünfchen wäre es dann, wenn dec Staat im Verein mit dem Gemeinde verband der Aus- Mrung näher treten würde, damit die elek- lrifche Energie, die jedermann Nutzen bringt, recht bald auch dem oberen Vogelsberg zu- gänglid) gemacht werden kann.

Starkenburg und Rheinhessen.

hl. G i m b s he i m (Rheinhess.), 27. Juli. Der mit unverschämter Dreistigkeit in großem Umfang betriebene Kohlenschmuggel tu i dem Rhein führte in einer der letz­ten Nächte zwischen hier und Alsheim zu einem regelrechten Kampf. Die Schmuggler, die aus verschiedenen Orten mit Lebensmittel zum Austausch für Kohlen gekommen waren, überboten sich und ücrbeu(tenjid) zuletzt ge­genseitig derart, daß mehrere Schmuggler aus Alsheim sehr schwere Verletzungen daoontru- gen. Dabei wurden ihnen als der schwächeren Partei alle Kohlen gewaltsam abgenommen.

Kreis Wetzlar.

so. W e 1.1 a r, 27. Juli. Tic Stabt 'bat sich für 50000 Mark Zehn-unvFünfziaPsennig- schein e ber[leiten lassen. Dir Anfertigung foftet 25000 Mark.

Hessen-Nassau. .

bz. Dillenburg, 28. Juli. DieDillztg." deröstenllicht eine Zuschrift des Gewertschastskar- ftlls für den Dillkceis, in der es u. a. beißt: Der Preisabbau kann nur schrittweise er­folgen unter Berücksichtigung der Existenzmöglich- keil der Gewerbetreibenden. Zu diesem Zwecke mußte der Weg der Berbandlung beschritten wer­den. Das Brot wurde um 15 Pf. herunter gesetzt, daß nicht mehr erreicht wurde, liegt an den sehr hohen Mehlpreisen. Die Bauernschaften erklärten sich bereit, die Kartoffeln auf unfern Vor­schlag den Zentner zu 15 Mk. bei guter, zu 18 Mk. bei mittlerer imb zu 20 Mk. bei schlechter Ernte abzugeben. Die Manufakturwareng'e- schäfte haben auch fast überall ihre Waren her- unterqesetzt. In ber Fleischversorgung er­klärten bie Metzger, das Rrndfleifch für 9 Mk. imb Kalbfleisch für 8 Mk. liefern zu wollen und er- suchcen die Bauern, auch mit den Einkaufspreisen, entsprechenb herunterzugehen. Aber in der letzten. Boche war das nicht möglich, die Metzger hatten sehr teure Ochsen eingefauft und es mußte ihnen deshalb nochmals ein Ausnahmepreis zugestandeni »verden. Sollte da nicht mehr Einsicht von den Bauern geübt werden, so sieht sich das Gewerk- schastskartell veranlaßt, erneut Stellung zu den Bauern zu nehmen. Eine von uns verfaßte Resolu­tion aus Beseitigung des Viehhandels- t'e rb a n dcs wurde von allen Vertretern, em- frimmig angenommen. In der M i l ch v e r s 0 r - gun g nahmen die Bauern von dem neuen Preis von 2Mk. Abstand und erklärten, sie fernerhin für 1,50 Mk. zu liefern. Es wurden noch die außer- ordeittlicy hohen Preise einiger Drefchmaschmen- besitzer erörtert und erklärt, wenn sich diese Leute nickst auch einem Preisabbau unterziehen wollten, zu beantragen, daß die Maschinen vom Kreis be­schlagnahmt werden. Weiter wäre es unbedingt er­forderlich, an der Dreschmaschine Kontrolle aus-

Tie ordentliche Sitzung des Kreis­tags im Jahre 1920 findet am Dienstag, den 3. August, vormittags 10*/j Uhr, im Regierungs- gebiuoe 311 Gießen statt.

In Den Gerneftwen Kaichen und Stamm- Heim ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Crt und Gemarkung Kaichen und S IQ IN m heim bilden einen Sperrbezirk. Tie Ge­markung Bönstadt unb Burg-GrLfen- ro de werben zum Bevbachmngsgebiet erklärt. Tie übrigen umliegenden Gemarkungen von Stamm- beim und Kaichen sind bereits Beobachtungsgebiet. In Heblos ist bei ber Gemeindeschafherdc die Maul- unb Klauenseuche ausgebrochen. Tie Gemarkung Heblos wird daher zum Sperrbezirk erklärt.

Tas Ministerium des Innern 'bat ber Stadt- gemeinde Baden-Baden die Erlaubnis erteilt, 5000 Löse der am 15. Oktober ds. Js. zur Ziehung gelangenden Reihe der Baden-Badener Geldlotterie innekhalb dcs Freistaates Hessen zu vertreiben. Nach dem von der zustämdigen Be borde genehmigten Verlasimgsplan dürfen 110 G00 Lose zu je 1,10 Mark ausgegeben werden. Zum Vertrieb in Hessen dürfen nur mit dem hessi­schen Zulassungsstempcl versehene Lose gelangen. M-Llwenb der Zeit des Vertriebes ber Lose zur 1. Klasse einer Preußisch.-SüOdeutfchen Staats­lotterie ist Ankünoigmig, Ausgabe und Vertrieb ber öofe in Hessen, nicht gestattet.

Tie Dosten betragen etwa 1 Million, zu ber?n I sitzende des DemobilnrackringsausfckmFes ist de- Aufbringmig eine Anleihe in entsprechmoei fugt, die Beteiligten vvrzulaben unb zu varnehm/n.

(3n einem Teil ber Auflage nneb.*r{plt)

Die neue Konferenz in Boulogne.

Paris, 27. Juli. (WTB.) Havas. Auf Ber- langen Lloyd Gevrges wird MillerantA mit dem britischen Premierminister in 33 0 u 10 gne zusammentreffen. In offiziellen Kreiseiv wird strengste Diskretion über die Zusammen*' fimft geroalyrt. 9Jtan kann aber annehmcn, daß der Vorschlag der Sowjetregierung, mit den tNiupt sächlichsten alliierten Mächten an einer intern nationalen Mnserenz leilzmiehmen, der Grunds ist. Millerand hat nach Verständigimg der bri* tischen Regierung für diese Verhandlungen 33e-* bingimgen gestellt. Er möchte bie 33crHandlungen einerseits von ber 3üterfcnnung ber von den frühe­ren russischen Regierungen übernommenen 33er* Pflichtungen abhängig machen unb anberseils von b#T 33eftätigung bt-r Macht der SowjriregierunH dnrcki eine Vokkc)abstimmung. Es erscheint außer­dem nicht wahrscheinlich, daß Millerand plötzlich- General Wrangcl im Stiche läßt und ihn den- Bolschwisten ausliesert, die seine vorliergeheiidch Unterwersung gefordert haben. Außerdem erscheint es Frankreich wchischenswert, daß die Veremiglen' «Staaten auf dieser Konferenz vertreten sind, deren Widerball die Grenzen Europas überschreiten wird. Der Ministerpräsident würbe sich nicht weigern, an biesen Berhandlimgen t^nlzimelfmen. Es ist an­zunehmen, daß dies der Sinn der Bemerkungen! ist, bie er nach Lonbon gehen ließ. Nach ber Rück­kehr Milleranbs heute abenb wiri» ein 3)?inifterrat stattsinden, in dem 9)tilleranb seine Kollegen unter­richten unb ihnen mit aller Ofsenhiät mitteilenh wird, daß Lloyd G<wrge die Zusammenkmift irt Boulogne gewünscht habe.

Paris, 27. Juli. WTB.), Im Unter* Hause erklärte Lloyd George, daß fnc Regierung mit den hauptsächlichsten Staaten der Entente in der Frage in 33crbinbung steh , welche Regie- rungen an den zu erwartenden ^-riedensverl-and- lungen der östlichen Randstaaten tcilncfc. men sollen. Eine Klärung dieser F-rage werde sich jedenfalls bei den Besprechungen der Staats-^ männer in Boulogne ergeben.

Paris, 27. Juli. (WTB.) Wie derPetit Parisien" meldet, sei auch die Frage zu erörtern, ob Deutschland als eine Macht anm's hen werden müsse, die an der Lösung der Oftfragen b reit interessiert sei unb d shalb zu ber Frieivens-, kmiserenz der östlichen Raubstaaten nach Vonbon em geladen werd?n müsse. Das Blatt schreibt Wa­lter, daß bie englische liberale und sozialiftilche Presse, mtb wie man hört, auch bie englische Regie­rung geneigt seien, biese Frage in bejahendem! Sinne zu beantworten. Tas gleiche Blatt wirst Wetter die Frage auf, ob es wahr sei, daß' in Svaa von dem polnischen Minist-erprasibenten bie Zsustimmung verlangt worden sei, rn eine etwaige Abändenmg ber FriedenSvertragsttauseln bezüglich Obers chlesiens und Danzigs einzuwttligen.

Eine Stubfntmf6nfTTeiu der neutralen Länder.

Kopenhagen, 26. Juli. (WTB.) Auf der Konferenz von Studentenorganisationen aller neutralen Länder, die vom 22. bis 25. Juli hier stattfand, wurde in erster Linie beraten, welche Maßnahmen zu treffen seien, um die Zusammenarbeit der Studierenden aller Länder zu fördern. Es wurde eine Ent­schließung angenommen, worin zunächst zur Erleichteimng des internationalen Verkehrs der Studierenden aller Länder die Einfüh­rung einer Legitimationskarte mit Photographie vor geschlagen und gefordert wird, den Gedanken einer interna­tionalen Universität durchzuführen. Die Zusammenarbeit ber Studierenden der neutralen Länder in allen internationalen Fragen wird als wünschenswert bezeichnet.

Zur Entführnng Tort'-ns.

Paris, 27. Juli. (WTB ) Nach einer Havasmeldung aus Mainz sollen die Ver­treter dec Alliierten die Auslieferung derjeni­gen Personen verlangt haben, die die Entfüh rung Dc. D 0 r te n s aus Wiesbaden bewerb stelligt haben.

Englische Bergarbkiterforderungen.

London, 27. Juli. (WTB.) Die Re­gierung hat das Verlangen der Bergarbeiter um Erhöhung des Wochenlohnes um 2 Shilling und die H e r a b s e tz u n a d e r Kohlenpreise um 14 Shilling pro Tonne abgewiesen.

Ein litcmifches Ultimatum?

Paris, 27. Juli. (WTB.) Einer War­schauer Havasmeldung zufolge hat die litau­ische Regierung an die Sowjetregierung ein Ultimatum gerichtet, in dem sie verlangt, daß bie russischen roten Truppen sofort litauisches Gebiet zu räumen hätten.

Rußland und Japan.

Rotterdam, 27. Juli. (WTB.) Wie Nieuwe Rotterdamsche Courant" aus Wla­diwostok vom 21. Juli meldet, haben die Japaner ihre Beziehungen zu der Regie­rung von Werchne-Udinsk abgebrochen und die Räumung v-on Transbaikalien auf- geschoben, weil die Regierung daraus besteht daß die alte Regierung für ganz Rußland an erkannt werden soll.

Der Mikado schwer rrfranft.

Paris, 27. Juli. (WTB.) Die > aaco Tribüne" meldet aus Tokio, daß der Mikado sehr schwer erkrankt sei. E- werden täglich Berichte über den Vc?rlauf ber Krankheit herausgegeben. Nach bisher iwch nicht bestätigten neueren Berrchten toll der Mikado sogar bereits gestorben sein.

Datum: 26. Juli

Amsterdam - Rvtterd. 1413,60 1416,40 1388,60 1391,40

, c 337,85

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Kliche Fr»., Die Himmelsstürmer, eine Erzählung. (Barmen, Westdeutscher Juug- linfldbunb.'

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fb. Illingen, 27. Zuli. Die letzte .Kveis- tagssitzung beschloß die Vovrrbetten zur Ver­sorgung von 34 Orten des Kreises mtt 1 inevs-voer uttiumui^n elektrischer Energie in Angriff zu nehmoi. l zu ihrer Geheimhalmng verpflichtet.

Datum:

Kurs 26.7.

Kurs 27.7.

Kurs 26.7.

Kurs 27. 7.

5°/0'Deut.flrieg5anL

79,50

79,50

79,50

79.50

4°/lDeut.Reichsanl.

69,40

69,60

3"/lDeut.Reichsanl.

.>

60,60

60,25

4° Preuß. Konfols

_

,

68,10

68,

Darmstädler Bank

142,75

-

144,

142,50

Deutsche Bank . . .

.

264,50

264,-

Disconto- Gefellsch.

,

.

200,-

198,25

Dresdener Bank .

.

.

162,50

162,-

Nationalbank f. D.

.

149,50

Mitteld.Treditbank

142,-

142,-

141,75

141,75

^.-Amerik.'Paketf.

176,-

177,50

176,-

176,-

NorddeutscherLloyd

-

171,60

171,75

170,-

Boch. Gußstahlwrk.

351,50

375,

353,50

368,50

D.-Luxemb.Bergw.

269,50

301,-

295,50

300,-

Gelsenkirch.Bergw.

.

321,50

309,75

312,-

tzarpener Bergbau

375,-

393,-

375,25

393,-

Oberschi. Eisend.-D.

231,50

234,-

230,-

234,75

Oberschles.Tisenind.

268,-

273,-

267,50

270,-

Phönix-Drgb.-21kl.

439,-

450,50

438,-

446,50

Bad.Anilin-u.Soda

463,50

.

469,-

463,-

Höchster Farbwerke

-

360,-

363,-

360,-

Elektr. A. L. G.. .

297,-

294,75

300,-

Schuckerl-Werke. .

195,-

188,50

198,75

Felten-Guilleaume

»

413, -

401,50

Daimler......

216,-

216,-

219,-

219,50

Bud.-Eifenw.-Akt.

.

.

294,50

298,-

Adlerwerke ....

228,50

226,20

231,75

225,50

4° aHest.Staatsanl.

82,75

82,90

(Electron Griesheim

,

292,50

300,-